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An alle Informatiker

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kann mir jemand sagen, inwieweit elektrotechnische Grundlagen, sprich elektrische Schaltungen (Parallel-, Reihenschaltungen, Betrachtungen an Schaltungen wie Maschenregeln usw.) im Informatik Bachelor Pflicht sind bzw. Teil von Pflichtkursen sind?
Danke
Gruss
Jan

Comments

Computersysteme I:
Der Kurs führt in die Grundlagen ein, die zum Verständnis von Mikroprozessoren und Rechnersystemen notwendig sind. Dies sind [COLOR=navy][U]Boole'sche Ausdrücke, Schaltnetze, Speicherglieder, Schaltwerke, Zahlendarstellungen, Rechnerarithmetik, Entwurf komplexer Schaltwerke, Bussysteme.[/U][/COLOR] Hierbei wird wie beim Software-Entwurf Wert auf die Trennung von Spezifikation und Implementierung gelegt.
Für folgende Informatik-Studiengänge vorgesehen: B, L, Z

Computersysteme II:
Ungerer, Keller, Schiffmann Der Kurs führt in die Grundlagen der Rechnerarchitektur ein. Neben grundlegenden Prozessortechniken werden die Architekturkonzepte hochperformanter Mikroprozessoren behandelt und an Beispielen verdeutlicht. Der Kurs befasst sich aber auch mit der Speicherhierarchie und Zukunftstechniken für Mikroprozessoren. So werden z. B. mehrstufige Cache-Speicher verwendet, um die hohen Taktraten moderner Mikroprozessoren voll auszunutzen. Die Leistungsgrenzen heutiger Prozessortechniken können nur durch parallelarbeitende Architekturen überwunden werden. Auf der Prozessorebene kann der Durchsatz durch eine mehrfädige Befehlsverarbeitung weiter gesteigert werden. Parallele Rechnersysteme verwenden entweder mehrere Prozessoren oder parallelarbeitende Rechenwerke. Bei Multiprozessorsystemen muss die Aufgabenstellung in Teilprobleme zerlegt werden, die durch miteinander kommunizierende Programme gleichzeitig bearbeitet werden. Je nach Art des Datenaustauschs unterscheidet man nachrichten- oder speichergekoppelte Systeme. Für folgende Informatik-Studiengänge vorgesehen: B

Aha, es ist also nicht die Art von elektrischen Schaltungen, wie man sie in Elektrotechnik untersucht, richtig?
Gruss
Jan

ich habe die Antwort jetzt selbst nochmal zusätzlich gefunden, d.h also, die Behauptung von elise ist nicht ganz richtig.
Denn schaut man sich die alten Klausuren von Technischer Info. I/II
an so sieht man: keinerlei elektrische Schaltungen bzw. Wissen über elektrische Schaltungen (Maschen, Kirchhoff etc.) werden behandelt!!
Der Klausurinhalt entspricht den Angaben von smiley (danke noch mal)

Gruss
Jan

elise, ja, ich bin mir allerdings immer noch nicht sicher, ob ich
nur den Mathe BSc mit Inf. Nebenfach oder nur den Bsc Informatik mache
oder sogar versuche beides parallel zu schaffen, man kann ja nun sich noch bis zum 31.8 entscheiden. Ich bin in der glücklichen Lage ,vollzeit studieren zu können.Mathematik würde mir am meisten Spaß bereiten, ich habe in den letzten 3 Monaten LA1 ausgeliehen (vom Studierenden-Zentrum) und durchgearbeitet. Es war sehr anspruchsvoll aber durchaus machbar. Zum Ende des Kurses habe ich nahezu alle Übungsaufgaben, die aus dem Kursheften kamen richtig bearbeitet.

Informatik scheint nicht nur ebenso interessant zu sein, als auch noch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt (wie man liest sogar europaweit) zu eröffnen. Mathematiker sind Mangelware, Informatiker in naher Zukunft wohl noch mehr.

Naja und deshalb die Überlegungen.
Gruss
Jan

janausrissen wrote:


Informatik scheint nicht nur ebenso interessant zu sein, als auch noch mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt (wie man liest sogar europaweit) zu eröffnen. Mathematiker sind Mangelware, Informatiker in naher Zukunft wohl noch mehr.\

Hallo Jan,

vor kurzem gab' es zu dem Thema einen Artikel im "Stern". Die Ausgabe weiss ich aber nicht mehr *zwinker*

Alle Absolventen aus der Grundlagenforschung sind Mangelware und werden haenderingend gesucht.. Meine Firma sucht auch immer wieder *grins*

Der Bedarf an Informatiker wird in der naechsten Zeit sicher steigen, aber gefragt sind die Leute, die auch Spezialwissen (z.B.: Elektrotechnik, Regelungstechnik, Automatiscierungstechnik) mitbringen und ihr IT-Wissen dann in Kombination anwenden koennen.

Meine Firma sucht beispielsweise keine Theoretiker sondern Absolventen, die neben dem IT-Wissen auch Kenntnisse in der Elektrotechnik haben.. Die Kunden kommen alle aus der Welt der Energieversorger und man sollte sie schon verstehen, wenn sie ihre technischen und betrieblichen Anforderungen erklaeren und keine Black-Box entwickeln *zwinker*