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Anerkennung bereits erbrachter Leistungen

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ist ja ein cooles Forum hier, toll dass ich das gefunden habe. Ich spiele mit dem Gedanken ein Fernstudium anzufangen, jetzt wo ich mein Erststudium abgeschlossen habe und seit einem Jahr arbeite leide ich irgendwie unter Lernentzug und da ich mich auch für Psychologie interessiere, warum nicht. Diesmal - wenn ich es denn wage - auch ganz ohne Druck, einfach aus Spaß weil mich das Thema interessiert und wenn ich keine Lust mehr hab kann ich jederzeit aufhören, hab trotzdem was gelernt und nichts verloren, keine Zukunftsängste, ... genug jetzt :D

Kennt sich jemand aus, wie es beim Bachelor Psychologie mit der Anerkennung von bereits erbrachten Studienleistungen aussieht? Das Modul M11 müsste man ja auf jedenfall wegbekommen, da man sich wohl einfach irgendwas anrechnen lassen kann. Jetzt sticht mir als Informatiker noch M2 ins Auge, ich habe aus meinem Informatikstudium folgende Sachen, die da mehr oder weniger passen würden:

- Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik, 2SWS + 1 SWS Übung
- Empirische Softwaretechnis 2SWS
- Numerische Mathematik 2SWS
- Höhere Mathematik1&2 je 4SWS
- Eine äußerst Statistik-lastige Diplomarbeit, R-Project bis zum geht nicht mehr...

Hat jemand Erfahrung, wie leicht/schwer es ist, sowas anerkannt zu bekommen?

Danke schonmal,
Enfast

Comments

M11 kannst du dir auf jeden Fall anrechnen lassen, M2 vermutlich nicht. Argumentiert wird da im Allgemeinen damit, dass Psychologie-spezifische Forschungsmethoden und Auswertungsmethoden gelernt werden sollen. Ich habe als Dipl. Math. auch M2 geschrieben! Der Trost: der Lernaufwand dafür hält sich dann in Grenzen.
Liebe Grüße
Claudia

Claudia,
danke für die Antwort!
Schade, wär da schon gern drumrumgekommen... Nicht aus Faulheit (gut, ein bisschen schon ;)) aber da fehlt einfach der Spaß wenn man das schonmal gehört hat.

Wie schwer fällt dir dieser Studiengang im Vergleich zu deinem Mathe Studium - das nehme ich mal an an einer "normalen" Uni war? Wäre toll, wenn du mal ein bisschen erzählen könntest wie das so ist. Ich hatte im Infostudium zwar auch immer mal Fächer, in denen man mehr oder weniger - eher mehr - viel auswendig lernen musste, aber es war auch überall die Komponente des Rechnens und Verstehens von Lösungsansätzen mit dabei, das war es was mich gereizt hat. Ist es pures Auswendiglernen von Sachen, die man dann großteils wieder vergisst? Oder lernt man sowas, in dem man einfach nur viel darüber liest und zusammenfasst? Ist der Stoff eher trocken, oder begeistert er? Kann man auch im Alltag was damit anfangen?

Enfast