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Arbeitsaufwand

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mich würde mal interessieren, wie ihr den Arbeitsaufwand und die notwendige Zeit einschätzt, die für das Studium investiert werden müssen. Ich belege neben einem "normalen" 40-Stunden-Job eine Kurseinheit (Modul1) als Teilzeitstudent. Wenn ich mir das vorgelegte Tempo der TutorInnen so anschaue, hätte ich jetzt, am 2. Tag des offiziellen Studienbeginns, bereits den Kurs- und Readerband für Kuwi-Einführung zumindest teilweise schon gründlicher durchgearbeitet haben müssen, zumindest aber einmal durchgelesen. Von den anderen Kursen (Rhetorik, wiss. Arbeiten) einmal abgesehen. Wenn das so weiter geht heißt das für mich, dass ich in den nächsten 6 Jahren nichts anderes lesen darf/kann als die Uniunterlagen, zumindest wenn mir nur die Zeit nach Feierabend bleibt bzw. die auf Hin/Rückfahrt oder in den Pausen. Das ist krass.
Wie schätzt Ihr das denn unetr Berücksichtigung eures Lebensumstandes/Beschäftigungsstandes ein?

Grüße
Thomas

Comments

Thomas,
ich hoffe Du bekommst die Antwort jetzt nicht doppelt...irgendwie ist meine erste Antwort verschwunden...
Also:Du musst für Dich entscheiden, wieviel Zeit Du brauchst. Es gibt Leute , wie ich, die versuchen möglichst 20 Stunden die Woche zu lernen, was meistens nicht klappt und welche, die locker mit der Hälfte auskommen...
Freunde, die an einer Präsenzuni studiert haben machen sich immer lustig über meinen Eifer (20 Stunden) ....die haben während ihres Studiums sicher nicht 40 h im Hörsaal gesessen...
Dass sich die Aufgabenstellungen in der NG überschneiden impliziert nicht, dass die Mentorinnen erwarten, dass Du alle Kurse bereits gelesen hast. Sie reagieren damit nur auf den Umstand, dass jeder mit anderen Kursen anfängt....
Tatsächlich aber lese ich außer meiner Wochenzeitung kaum noch.Habe dann irgendwann beschlossen das Studium als mein Hobby zu betrachten um mir nicht leid tun zu müssen.:rolleyes:
Versuch Dir Freude an Deinem Tun zu erhalten - sonst ist die Sache verloren.
Lieben Gruß
Angelika

Ich dachte für ein Modul liegt der Arbeitsaufwand bei 8SWS! Ich habe zwei Module und schaue zu, dass ich in der Woche 16 Stunden hinbekomme, bisher hat das so auch ganz super geklappt!
Aber okay, vielleicht ist das auch nur ein Irrtum meinerseits oder es liegt daran, dass jeder sein eigenes individuelles Lerntempo hat. :rolleyes:

Lg, Jeanne

UUUUPS!
jetzt wird mir schlagartig klar, warum mich meine lieben Mitstudierenden immer liebevoll "Streber" nennen....
Danke für den Hinweis....:hmmm:

liebe Grüße
Angelika\

Jeanne wrote:

Ich dachte für ein Modul liegt der Arbeitsaufwand bei 8SWS! Ich habe zwei Module und schaue zu, dass ich in der Woche 16 Stunden hinbekomme, bisher hat das so auch ganz super geklappt!
Aber okay, vielleicht ist das auch nur ein Irrtum meinerseits oder es liegt daran, dass jeder sein eigenes individuelles Lerntempo hat. :rolleyes:

Lg, Jeanne

Da fällt mir grad ein :auweia: : sws bedeutet nicht, dass man 8 Stunden wöchentlich lernt...das ist die Einheit in der das Studienmaterial ab- bzw. angerechnet gerechnet wird....
Aber toll, wenn man damit hinkommt...Du bist doch auch schon länger dabei, oder?
Angelika

\

Angelika B. wrote:

UUUUPS!
jetzt wird mir schlagartig klar, warum mich meine lieben Mitstudierenden immer liebevoll "Streber" nennen....
Danke für den Hinweis....:hmmm:

liebe Grüße
Angelika

Meine Intention ist eher indiskreter, ja intimer Natur. Ohne Details wissen zu wollen: In welchem Lebensumstand wird denn welches Pensum angegangen. Ich Frage mich, welche Menschen ein Teil-/Vollzeitstudium beginnen, und wie Sie in Ihrer sonstigen Zeit eingebunden sind. Könnte wirklich zu intim sein...

hmmm:also dann weiß ich's auch nicht, aber dann kann ich ja von jetzt an aufhören zu schauen, dass ich diese 16 Stunden voll bekomme!
Naja, was heißt länger dabei?! Wenn ich ehrlich bin, ist das das erste Semester in dem ich nicht zwei bzw. fünf Wochen vor der Klausur das erste Mal in mein Studienmaterial schaue. Bin sozusagen auf mich selbst stolz!^^
Ja, also ich habe schon drei Semester Akademiestudium hinter mir und seit gestern bin ich dann Jungstudierende!


Zu dem Arbeitsaufwand kann ich mich dann wohl doch nicht äußern, ich schaue einfach, dass ich da durchkomme und nebenbei alles andere nicht zu kurz kommt (Schule, Hausaufgaben, Freunde, Sport, usw.). Aber ich lerne das ganze Zeugs so gerne, dass ich eher schaue wo ich Zeit finde noch was dafür zu machen!

So, das sollte jetzt genug sein:o:o

Juhuu Ihr Lieben!

Nochmal zum Thema SWS: Soweit ich das verstanden habe, bedeutet eine SWS = 30 Stunden Arbeitszeit. Bei EINEM belegten Modul sind also 240 Stunden Arbeit pro Semester angesagt, wobei das sicher einen Durchschnittswert darstellt (je nach Vorwissen etc.). Dazu kommt noch die Zeit, die man für zusätzliche Literatur etc. braucht.

Damit kann sich jeder selbst ausrechnen, wie er seine Zeit einplanen muss. Ich denke, dass man schon bei einem Modul wirklich zwei bis drei Stunden täglich über den Büchern sitzen muss (Sonntag mal ausgenommen) - gerade am Anfang. Später wird man sicher routinierter und weiß, wie man sich organisieren muss.

Soviel dazu von mir - Euch allen viel Spaß weiterhin
Sandra

Stimmt schon, macht 480 Arbeitsstunden für mich:o. Was soll's. Solange ich meine Klausuren schaffe ist es mir eigentlich egal, ob ich dabei über bzw. eher unter dieser vorgegebenen Durchschnittsangabe liege. Soll ja noch Spaß machen!

Truman wrote:

Meine Intention ist eher indiskreter, ja intimer Natur. Ohne Details wissen zu wollen: In welchem Lebensumstand wird denn welches Pensum angegangen. Ich Frage mich, welche Menschen ein Teil-/Vollzeitstudium beginnen, und wie Sie in Ihrer sonstigen Zeit eingebunden sind. Könnte wirklich zu intim sein...


Hi Thomas,

die Frage ist für mich nicht, wieviel alltäglichen Workload die MitstudentInnen haben, sondern wie sie sich organisieren! Ich denke, so ziemlich alle FU-StudentInnen haben viel auf der Pfanne - auf dem Sofa rumliegen und aus Langeweile studieren wird hier wohl kaum jemand.

Daher ist es wohl einfach so, dass die Leute hier Prioritäten setzen. Wenn man eine derart anspruchsvolle Weiterbildung macht, wird irgendetwas anderes zu kurz kommen MÜSSEN. Das bleibt wohl gar nicht aus (andererseits findest Du dadurch schnell heraus, welche Deiner Freunde wirkliche Freunde sind und für Deinen Weiterbildungswunsch Verständnis haben!).

Ich denke, dass sich vieles hier im Laufe der Zeit relativieren wird - am Anfang ist so etwas sicher immer erdrückend. Aber Du wirst sicher feststellen, dass Du mit der Zeit ohne Lernen gar nicht mehr auskommst, weil Du Dich arrangiert und daran gewöhnt hast.

Ich würde mich von den "frühen" Mentorenfragen nicht schrecken lassen - Du hast während des ganzen Semesters Zeit, sie zu beantworten. Lass' Dich nicht hetzen! Kommt Zeit, kommt Antwort auf Mentorenfrage.

In diesem Sinne - entspann' Dich
Sandra

PS.: Da ich auch Frischling bin, beziehe ich diese Weisheiten aus meinem früheren Leben als FH-Reife-Nachholerin auf dem zweiten Bildungsweg und diverser anderer Fernausbildungen.

@Jeanne:
recht haste! Mir sind zwar die Salzstangen einzeln aus dem Mund gefallen, als ich das mit den 2-5 Wochen gelesen habe...aber wenns langt; Glückwunsch!

@Thomas:
Ich habe auch ganz begeistert VZ angefangen und schnell einsehen müssen, dass das neben Job und Familie (die das leider nicht getragen hat..)nicht geht. Es wäre wohl irgendwie gegangen, aber das wäre ein Abreissen des Studienmaterials gewesen und so kann man sich die vielen interessanten Dinge mal richtig auf der Zunge zergehen lassen.
Zur Praxis: ich arbeite c.a. 25 h die Woche . Habe das Glück flexible Arbeitszeiten zu haben. Ich versuche mir Lerntage einzurichten, was nicht immer klappt. Ansonsten gehts häppchenweise, hier mal ne Stunde- auf dem Flur der Musikschule während meine Söhne hinter schlecht gedämpften Türen ihre Instrumente zerlegen, dort mal 4 h an Schreibtisch, Garten, sonstwas...- Wochenenden allerdings eingeschlossen.
Die Familie muss möglichst wenig Abstriche machen; wohl aber Freunde und anderweitige Hobbies gehen garnicht mehr...
Siehe Max Weber über den einsamen Wissenschaftler....
Wars das?
lieben Gruß

Angelika

vittoriacolonna wrote:

Aber Du wirst sicher feststellen, dass Du mit der Zeit ohne Lernen gar nicht mehr auskommst, weil Du Dich arrangiert und daran gewöhnt hast.\


Stimmt. Nach drei Jahren könnte ich mir ein Leben "ohne" gar nicht mehr vorstellen. Wahrscheinlich bekäme ich irgendwann Entzugserscheinungen...

Mir ergeht es ähnlich, das Arbeitsmaterial ist fesselnd, auch wenn ich bei Schwemmer Verständnisprobleme habe, und ich würde heute lieber lernen statt mit Freunden eine Kutschfahrt zu unternehmen..Aber der Abend ist dann für die Karteikarten und Exzerpte verplant:D

@Jeanne: Ich musste gerade aufschreien, als ich "2-5 Wochen" las:eek:

Grüße

Tja, also ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich Frage ob ich zwei Mal einfach nur super viel Glück hatte, oder ob ich so die nächsten Semester weitermachen könnte. Ich will mein Glück, oder was auch immer aber nicht auf die Probe stellen, also stecke ich meine Nase jetzt von Anfang an fleißig und diszipliniert in die Kurseinheiten, zumindest nehme ich mir das vor, klappt aber nicht immer:(.

Lg, Jeanne

Das einzig erschreckende an den Fragen aus der Newsgroup ist eigentlich deren Anzahl. Allein in Modul 1 gibt es fünf Fragen, in Modul2 vier. Alle am 30.09 eingestellt. Da fühlte ich mich auch ein wenig vergewaltigt.
Als ich aber dann die ersten bearbeitet habe konnte ich zu meiner Erleichterung feststellen, dass sie sich jeweils nur auf wenige Seiten beziehen. Vermutlich arbeiten sich (bzw. uns) die Tutorinnen so durch das Semester und jede "Fachtutorin" so langsam durch ihr einzelnes Fachgebiet. Also ist es GottseiDank noch überflüssig alles gelesen zu haben sondern nur die spezifischen, genannten Seiten.

Aber ihr habt schon recht, wenn ihr euch Sorgen macht um den Arbeitsaufwand, der kommt einem momentan wirklich viel vor. Aber Miss Colonna hat schon recht, dass dies mit der Zeit durch bessere Organisation usw. wahrscheinlich besser wird.
Danke für diese Aufmunterung Sandra :winke:

Schöne Grüße und weiterhin viel Motivation

Christian

@Christian: Immer wieder gerne! Und immer schön daran denken - bei extremer Arbeitsüberlastung mal 'ne Klangmassage einbauen - wirkt Wunder! Apropos:

@dmnk: Wie schaut's? Bist seit dem SUPER Gewinn forumsmäßig abgetaucht oder wie? Keine Angst - bisher haben alle die Beschallung mit Klangschalen überlebt!

Ein schönes Wochenende wünscht Euch allen
Sandra

also mir geht es ähnlich, ich habe ein wenig einen Schrecken bekommen, als ich die vielen Fragen in der Newsgroup sah.
Aber wie ja schon mehrfach erwähnt, müssen diese ja nicht alle sofort beantwortet werden, sondern man kann sich auch im Laufe des Semesters damit beschäftigen ;)
Ich arbeite Vollzeit (40 Stunden/Woche) und bin noch dabei, den besten Rhythmus für mich zu finden, ich lese schon ein bisschen auf der Bahnfahrt, aber oft ist es da auch zu voll, um sich vernünftig konzentrieren zu können. Ich denke das wird sich einspielen, man darf sich nur nicht verrückt machen lassen.

In diesem Sinne Euch allen ein schönes Wochenende mit viel Muße zum Lernen ....

LG
Sarah

Ich schließe meine Frage einfach mal hier an, da sie gut zum Thema passt:

Wie lange ist es denn möglich, pro Tag zu lernen? So, dass es auch noch etwas bringt. Nach einer Weile lässt die Konzentration ja sicherlich nach. Kann man theoretisch genau so lange lernen wie man arbeitet, also 8-10 Stunden am Tag (mit Pausen dazwischen)? Das ist natürlich auch typabhängig, nehme ich an. Aber wie sind so eure Erfahrungen?

Caillin,
kann es sein, dass du gerne schlafende Hunde weckst, die noch nicht da sind?!?

Es gibt Dinge, die sind nicht planbar! Ob es nun das komplette Studium ist, den Arbeitsaufwand oder die Kraft, die man hat.
Ich kann verstehen, dass du alles wissen willst, ABER fang doch mal an: Du hast noch kein Modul geschafft, vieles wirst du erst aus der Erfahrung planen können und müssen. Es gibt immer wieder Dinge die deine Planung über den Haufen werfen (können).

Auch die Idee zwei Studiengänge zu studieren ( im Grunde keine schlechte Idee) scheint mir aus dem Bauch heraus (was ja auch nicht immer schlecht ist) gefallen zu sein.
Bevor du dich und auch andere verrückt machst mit Dingen, die sich nunmal nicht planen lassen, fang doch einfach mal an zu lernen und schreib mal von deinen Erfahrungen.
Wie läuft es denn mit den Kursen, die du zu hause hast. Hast du schon mal im Moodle was gemacht? Kommst du mit dem System klar?

Ich will dich nicht verunsichern, aber es sind hier schon viele als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet. Der FU - Alltag holt einen schneller ein, als du gucken kannst....

Kommt alles auf den Typ Mensch an. Eine generelle Antwort wirst du da wohl kaum bekommen. Jeder ist anders und lernt anders und zu unterschiedlichsten Zeiten.
Probiers für dich selbst aus, wann und wie du am besten lernen kannst und wie lange.

Das ist soooo unterschiedlich... ich meine, die Motivation und Lust ist nicht jeden Tag gleich stark. Bei mir gibt es Tage, wo ich mich 8-10 mit dem Stoff beschäftigen kann. Aber es gibt eben auch Tage, wo ich nach 1-2 Stunden nicht mehr will oder kann und das Zeug beiseite lege. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle. Wenn ich wieder berufstätig bin, werde ich sicherlich weniger Zeit haben. Und ab und zu möchte man auch etwas anderes machen als zu lernen, schließlich hat man/frau auch ein Privatleben.

Jeder lernt auf seine eigene Weise und unterschiedlich schnell. Ich für meinen Teil kann sagen, dass mir zwei Klausuren oder zwei Mündliche oder eine Klausur + eine Mündliche in einem Semester zu viel sind. Wenn ich mal zwei Module in einem Semester ablege, dann nur Klausur + HA, Mündliche + HA oder zwei HA. Außerdem merke ich, dass mir die Hitze beim Lernen doch arg zu schaffen macht und möchte darum nächstes Jahr im September keine Klausur mehr schreiben müssen. Anderen hingegen macht das überhaupt nichts aus. Mein Tipp: einfach mal anfangen, dann siehst du sicher bald wie das ist :).

Wühlmaus 08 wrote:


Mein Tipp: einfach mal anfangen, dann siehst du sicher bald wie das ist :).


Gutes Schlusswort!!!

Caillin,

vergiss es, alles en detail zu planen.. das kannst du sowas von vergessen.. fang erstmal an, schreib die erste Klausur und frühestens DAnach
kannst du ansatzweise anfangen, dir über regalmeter, arbeitsaufwand etc. einen plan o.ä. zu machen.. grau ist alle theorie..
da schliesse ich mich dem "bettvorleger" an..

du müsstest ja schon einen kleinen einblick in einen bruchteil von p1 haben , wie schätzt du das für dich pers. ein ? eine einschätzungshilfe ist dann noch zusätzlich moodle und die dort eingestellten übungen. ok, das hast du jetzt noch nicht, weil du nur kurse hast und keinen moodle zugang..

was hältst du nur rein vom kursmaterial , das du bereits hast ?

@ Balina

Sorry, war mir nicht bewusst, dass man mit Fragen andere verrückt macht - ich dachte eigentlich, genau dafür wäre das Forum da. Im Übrigen ist die Entscheidung nicht aus dem Bauch heraus gefallen, sondern ich habe sie mir durchaus überlegt. Beide Studiengänge sind hochinteressant, ich habe von Anfang an zwischen beiden geschwankt und denke, dass eine Kombination aus beiden sicherlich mehr Zukunftsschancen eröffnet als Kulturwissenschaften allein. Dass es Dinge gibt, die den eigenen Plan durcheinander werfen können, ist mir durchaus bewusst. Abgesehen davon war meine Frage allgemeiner Art. Ich wollte nicht wissen, wie schnell man mit den Kursen durchkommt, sondern lediglich, wie lange konzentriertes Arbeiten/Lernen möglich ist.

@Benjoe
Wie bereits erwähnt kümmere ich mich derzeit vor allem um die Arbeit, intensiv habe ich mit dem Kurs noch nicht beschäftigt, da ich wohl doch nicht den Einführungskurs, sondern nur die Wissenschaftstheorie bestellt habe. So weit, ich ich mir das bisher angeschaut habe, finde ich das ganz gut verständlich.

@ all
Ihr habt sicher Recht, wenn ihr schreibt, dass es vom Typ abhängt. Das gilt übrigens auch fürs gesamte Studium. Manche brauchen einen Plan, andere gehen das eher nach dem "Schaun wir mal" - Motto an, was beides eine Berechtigung hat, je nachdem, wie es für einen selbst passt.

Wie gesagt ging es mir hauptsächlich darum, wie lange man konzentriert lernen kann, ohne dass alles gleich wieder aus dem Kopf verschwindet. Wie viel Stoff ich in dieser Zeit in meinen Kopf bekomme, ist noch mal eine ganz andere Frage. Um die geht es mir aber momentan gar nicht, dass ich das selbst herausfinden muss, ist mir durchaus klar.

Dass ich mir viel vorgenommen habe, weiß ich, dass das Leben nicht planbar ist, erst recht. Das hindert mich aber nicht daran, Pläne zu machen, ich lasse mich nur nicht davon verrückt machen, wenn sie schief gehen.

Was die Planung angeht, so muss ich eben nicht nur meine Studienzeiten, sondern auch meine Arbeitszeiten organisieren. Da MUSS ich einfach zumindest grob planen, ansonsten komme ich entweder nicht mit dem Studium hinterher oder bekomme Schwierigkeiten mit der Finanzierung. Daher versuche ich schon vorab, meine Woche in Studium und Arbeitszeit zu unterteilen. Ich brauche halt einen groben Rahmen, der mir sagt: Jetzt ist das dran. Für mich funktioniert das ganz gut. Die ersten Monate habe ich nur so vor mich hin gearbeitet, seit ich einen Plan an meinem Schreibtisch hängen habe, klappt es mit der Arbeit besser. Da ich damit gute Erfahrungen gemacht habe, möchte ich das eben fürs Studium ähnlich machen und wollte mich daher über Erfahrungen von anderen Studenten informieren. Vielleicht kommt ja aber auch in meinem Buch über Lerntechniken, das ich gerade durcharbeite, später auch noch was drüber.

@caillin
Wieviel man schafft oder schaffen kann, ist einerseits sehr individuell und dann auch noch abhängig von Tagesverfassung, Motivation, Lebensumständen (die sich ja von heute auf morgen auch ändern können) etc. Ich bin voll berufstätig und hab daher zuerst auch versucht, mir einen (Lern-)Plan zu machen, musste aber sehr bald feststellen, dass man das in der Realität so nicht durchhalten kann. Manchmal geht eben mehr, manchmal weniger. Ich hatte sehr wohl Tage, an denen ich insgesamt 8 und mehr Stunden (mit Pausen) ins Studium investiert habe - dazwischen lagen aber auch oft Tage und Wochen, an denen nicht wirklich was weiterging. Da war es dann auch notwendig, Abstriche hinzunehmen und Ansprüche zurückzuschrauben und eben zu akzeptieren, dass nicht immer alles so perfekt läuft. Auch das gehört dazu und vieles im Leben ist eben (gottseidank) nicht planbar...
LG Myrmid

Caillin wrote:

Abgesehen davon war meine Frage allgemeiner Art. Ich wollte nicht wissen, wie schnell man mit den Kursen durchkommt, sondern lediglich, wie lange konzentriertes Arbeiten/Lernen möglich ist.\


Und genau DAS kann dir niemand beantwortet. Das ist bei jedem unterschiedlich. Dir wird nichts anderes übrig bleiben als dein Paket von der FU abzuwarten und dann zu sehen, wie schnell du voran kommst. Ich weiss nicht was du bestellt hast, aber mit 1A hast du genug zu tun. Und wenn du noch G1 oder was weiss ich dazu belegt hast wirds noch viel mehr.
Klar, dass du dir einen Plan machen willst. Ist ja auch verständlich. Bloß deine Frage kann niemand beantworten.

Deshalb habe ich ja auch nach Erfahrungen gefragt und nicht nach einer konkreten Antwort:

Wie lange ist es denn möglich, pro Tag zu lernen? So, dass es auch noch etwas bringt. Nach einer Weile lässt die Konzentration ja sicherlich nach. Kann man theoretisch genau so lange lernen wie man arbeitet, also 8-10 Stunden am Tag (mit Pausen dazwischen)? Das ist natürlich auch typabhängig, nehme ich an. Aber wie sind so eure Erfahrungen?

Gut. Ein paar Erfahrungen hast du hier schon.

Hier noch meine (auch wenn ich was anderes studier).
Es gibt Tage, da kann ich gut 6-8 Stunden lernen. Mit Pausen natürlich. Dann gibts Tage da schaff ich gar nichts. Da ist jeder gelesene Satz einer zu viel. Dann gibts wieder Tage, da sollte ich am Besten eine Nachtschicht einlegen, weil mein Hirn erst ab 20 Uhr aufnahmefähig ist. Es ist wirklich fast jeden Tag anders mit dem Lernen.

Ich wünsche dir viel Erfolg und lass alles mal auf dich zukommen. Das wird schon.

Dann beantworte ich dir mal die Frage was möglich ist.

Meine Freundin hat für Biwi Modul 1b etwa 1 1/2 Wochen gelernt, jeden Tag ca. 6-10 Stunden, die Klausur mit 1,3 bestanden...

PS. ich meine, die hat 1 1/2 Wochen vor der Klausur angefangen sich mit dem Material zu befassen... nicht das Exerpierte zu lernen! Die exerpiert nicht....

balina wrote:

Dann beantworte ich dir mal die Frage was möglich ist.

Meine Freundin hat für Biwi Modul 1b etwa 1 1/2 Wochen gelernt, jeden Tag ca. 6-10 Stunden, die Klausur mit 1,3 bestanden...

PS. ich meine, die hat 1 1/2 Wochen vor der Klausur angefangen sich mit dem Material zu befassen... nicht das Exerpierte zu lernen! Die exerpiert nicht....



kann ich mir bitte ihren hirn für die September Klausur ausleihen?!!! Bitte!!!

Hab den Fred hier grad zum ersten Mal gesehen und bin völlig schockiert! 1-2 WOCHEN für ein Modul (@MollyleiN) Das ist aber dann absolut auf Lücke und mit viel Glück in Hinblick auf die Fragestellung? Und: wie schaffst du das, in der Zeit das Zeug überhaupt nur zu LESEN? Soviel auf einmal geht doch gar nicht in den Kopf rein??? Oder hast du nur einfach einen völlig krassen IQ? Waaaaahnsinn!

Jetzt komm ich mir grad höchst dumm vor. Ich brauch schon mindestens zwei, eher drei Monate für ein Modul - Semesterferien fallen dabei völlig flach. Während ich ein Modul bearbeite, sind zwischendrin immer mal 1-2 Wochen, wo ich gar nichts machen kann, wg Kindern, Arbeit usw. Aber netto sinds immer noch 8-10 Wochen ....

Völlig verdutzte Grüße :confused::confused::confused::confused:

Sabine

Wahnsinn... so ein Superhirn will ich auch haben *g*. Ich brauche allein schon für die Exzerpte unheimlich viel Zeit, da ich aus Büchern nicht lernen kann. Das war schon zu meiner Schulzeit der Fall. Mir fällt es auch schwer, mir so viele Sachen zu merken... d. h. bei Vokabeln oder bei der Abfrage von Begriffen finde ich das easy. Denke dass ich nächstes Semester mit dem Glossar keine Problem haben werde. Aber die vielen Fakten, die langen Texte und die Zusammenhänge dazu, das ist für mich schon ein hartes Stück Arbeit.

Ist so ein superhirn normal ich lese und lerne und lese und lerne und merk mir kaum die Fachbegriffe.... kann ich da ein Stück transplantiert bekommen

Keine Panik. Ist wirklich alles eine Frage der Technik.

1) Sie können zwar alles fragen, aber wir müssen nicht alles wissen. -> lernt echt auf Lücke, wenn ihr merkt, es geht sich vorn & hinten nicht aus. Es kommen trotzdem auch Fragen, die ihr beantworten könnt.
2) leider lernen wir alle anders bzw merken uns andere Dinge leichter als andere. Darum gibts auch den einzig wahren Superlerntipp nicht. -> Ausprobieren, rausfinden, was am besten funktioniert.
3) man kann Module ungestraft wiederholen. Wenns also gar nicht geht und man das Gefühl hat, die Klausur wird nix (kann man mit den Übungsaufgaben ganz gut checken), lieber von der Klausur abmelden und nächstes Semester nochmal versuchen
4) Teilzeitstudis, bitte nicht stressen. Ihr habt nur begrenzte Kapazitäten zur Verfügung und wir können alle nicht zaubern. Klar, wenn man pro Tag nur 1-2 Stunden (im Idealfall) lernen kann, und das womöglich noch Abends neben Haushalt, Kindern und was weiss ich noch allem, dass man da schneller vergisst, als man reinlernen kann. Aber: sie wollen keine Wunderdinge von uns, nur, dass wir ein paar Zusammenhänge, Daten und Fakten reproduzieren können. Das geht schon. Irgendwie.

Hallo
ja das klingt so einfach aber ich empfinde es nicht sooooo und ich glaub ich brauch diese nervliche Krise....