So, Ihr Lieben, nachdem hier doch immer wieder Einiges zur Erzähltextanalyse gefragt wird, mache ich diesen Thread für Euch auf, damit Ihr Euch zentral über dieses tricky Thema austauschen könnt. Viel Spaß dabei!
Arbeitsforum Erzähltextanalyse (der "Genette-Thread")
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Comments
angelaz
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View profileUnd nu? Döblin eintippen und auf studentische Hilfe hoffen? Wäre eine Möglichkeit, oder? Bin ganz unbedarft...
Pezi
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View profileZur Info:
Am 24.1.2012 findet an der Uni Kiel eine Vorlesung mit dem Titel:
Expressionistische Prosa
Alfred Döblin: Der Ermordung einer Butterblume
Franz Kafka: Die Verwandlung* statt.* Diese wird danach auf der Internetseite [url]https://www.literaturwissenschaft-online.uni-kiel.de/veranstaltungen/vorlesungen/novellistischeserzählen.asp[/url] bereitgestellt.
Vielleicht wird ja etwas über die Erzähltextanalyse erörtert.
Materna Colonia
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View profileWow Pezi, das ist ja eine super Möglichkeit da noch etwas verständlicher publiziert zu erhalten.
Vielen Dank für die Info.
LG
Sabine
vittoriacolonna
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View profileWartet erstmal ab, ob da wirklich was zur Analyse gesagt wird. Denn eigentlich ist die Erzähltextanalyse eine Art Hintergrundmethode, die nur helfen soll, die jeweiligen Modi zu erkennen, damit man davon ausgehend die Interpretation des Textes vornehmen kann.
Materna Colonia
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View profileOch die Hoffnung stirbt zu letzt und ich glaube gerade noch an die Kraft des positiven Denkens. Wer weiß wofür es gut ist. Rein schauen in die Vorlesung schadet bestimmt nicht.
Hase
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View profilevielleicht wird es dadurch nicht ganz so off-topic
vittoriacolonna
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View profileDas will ich meinen! Wird sicher nicht unspannend, wenn man denn diese Autoren bzw. Literatur mag. Ich find's toll!
Aniteb
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View profileWie weit runter seht ihr euch im LiGo das mit der Erzähltextanalyse an? Bis zum heterodiegetischen Erzählen, oder gar alles? Die kausale und finale Motivierung kommen ja in unseren Studienbriefen auch noch vor... das ist schon fast am Ende des LiGo/Erzählanalysekapitels. Ist das wohl klausurrelevant?
Aniteb
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View profileAngela, was hälst du davon, absatzweise durch die Butterblume zu gehen?
Beispielsweise: 1. Absatz
Ordnung: chronologisch
Dauer: zeitraffend
Frequenz: singulativ (Herr zählt und steigt den Fichtenweg hoch); iterativ: wiegende Bewegung der Hüften, manchmal taumelte er (also mehrmals)
Modus: narrativ
Rede: ? vielleicht transponiert, da ein, zwei, drei erwähnt wird; oder vielleicht erzählt (Sprachakt wird erwähnt)
Fokalisierung: intern (Erzähler weiß so viel wie die Figur)
Stimme: ? da bin ich mir nicht sicher
Zeitpunkt: späteres Erzählen
Ebene: primär
Erzählinstanz: heterodiegetisch (1) - extradiegetisch
So, und wenn mich jetzt noch jemand schlau machen könnte, ob er/sie mit obigen Angaben einverstanden ist oder nicht, dann wäre ich denen sehr dankbar.
Noch eine Frage: reicht das so oder müssen mir da noch mehr Sachen zu einfallen? Über Kritik freue ich mich natürlich, denn ich bin hier ja auch wohl noch etwas am Raten. Oder müssen da noch mehr Sachen zu, wie Präteritum oder so etwas?
angelaz
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View profileIch muss noch mal nachgucken, ob das alle alle nötigen Kriterien sind. Erscheinen mir so viele....
vittoriacolonna
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View profilehabe noch ein MindMap über Genette, das ich damals gebastelt habe, rausgekramt. Ich stell's Euch mal hier ein, vielleicht könnt Ihr was damit anfangen.
Aniteb
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View profileSandra,
Das ist echt total lieb, vielen Dank!!
vittoriacolonna
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View profileGerne doch ;)) - Ihr müsst ggf. Eure eigenen Ideen und Ergänzungen noch einfließen lassen. Nehmt es als Arbeitsgrundlage.
angelaz
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View profiledas hilft ungemein!
Materna Colonia
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View profileSandra, auch von mir vielen Dank. Es hilft alleine schon später deins mit dem ein eigenenMindMap zu zu vergleichen dann später zu ergänzen etc.
Übrigens erhalte ich keine Infos mehr dass neue Beiträge eingestellt sind, obwohl ich diese wie andere Seiten abonniert habe. Mache ich was falsch?
LG
Sabine
nikita86
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View profilehalleluja, ich krieg jetzt schon schnappatmung, wenn ich an l1 denke ;)
ich hab ja sowas von keine ahnung. kriegt man das ohne vorkenntnisse überhaupt hin, sprich rein mit dem lernen der skripten?
vittoriacolonna
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View profileNööö - im Moment gibt es nur diese Möglichkeit, direkt zum ersten ungelesenen Beitrag zu gehen.
vittoriacolonna
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View profileNur das Lernen der Skripte reicht nicht ganz, aber wenn man sich das eine oder andere literarische Werk zu jeder Epoche durchliest (es gibt ja immer Lit-Tipps zu jeder Vorlesung) und die Schlüsselbegriffe versteht und lernt, dann klappt das schon. Genette klingt IMO schlimmer als es ist, diese verschraubten Begriffe sehen zunächst abschreckend aus, aber man versteht dann schon, worum es geht. Keine Angst vor L1 bitte!
Materna Colonia
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View profileSandra, deine Beruhigung in der Prüfungskommissionen Ohren und vor der Prüfung in mein Hirn das Wissen. Ich habe auch ernsthafte Probleme mit dem Lernen, Verstehen und Behalten. Es beruhigt mich ein wenig, dass es anderen auch so geht. Noch mehr würde mich beruhigen wenn ich endlich den AHA Effekt bekomme.
Nikita ich kann dich gut verstehen. Wir können uns zu einem Schwarm im Goldfischteich firmieren, denn ich muss auch manchmal darauf achten dass ich nicht hyperventiliere wenn ich einen Absatz zum wiederholten Male lesen muss weil das Verstehen nicht einsetzt. Da gehen der persönliche Druck (Panik) den man sich selber macht, mit den unbekannten Wörtern die man kaum auszusprechen vermag, manchmal Hand in Hand.
Noch bin ich guter Dinge, auch wenn ich oft nicht die Zeit zum lernen, finde die ich gerne hätte. (Ich komme nicht auf 20 Stunden pro Modul durch meinen Vollzeitjob und bin derzeit oft müde und abgespannt so das gar nix drin bleiben will wie mir scheint)
Gemeinsam werden wir L1 schaffen. Auch wenn die Modulbetreuung in L1 in dem einen oder anderen Kurs sich eine kräftige Scheibe bei G1 abschneiden könnte. So ärgern mich die eng gesteckten Fristen sehr.
Ich hoffe ich kann bald dazu beitragen etwas zum Butterblumentext beizutragen.
Aniteb hat da eine super Steilvorlage geliefert. Ich hoffe da demnächst irgendwo mit einsteigen zu können.
Viele Grüße an alle
Sabine
bruja
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View profileWas die Fristen angeht: keiner reißt euch den Kopf ab, wenn ihr die Aufgaben nach Ablauf der Fristen bearbeitet, weil ihr zum Beispiel die Studienbriefe nicht parallel, sondern nacheinander abarbeitet. Wenn ihr die nicht gerade eine Woche vor der Klausur abgebt, dann werden die auch ganz brav korrigiert :)
Zum Genette: genau wie Sandra schon sagt, keine Angst :) Die Begriffe klingen angsteinflößender als sie eigentlich sind. Wenn ihr das an zwei, drei Textabschnitten geübt habt, dann wird das schon ganz schnell sitzen :) Ihr schafft das!
Materna Colonia
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View profileHey Bettina,
vielen Dank für den 1. Schritt der Analyse.
Bei Zeit - Ordnung würde ich den Text als Analepse bezeichnen, da das Ereignis nachträglich erzählt wird.
Bei Zeit - Dauer ist es nicht eher eine Zeitdeckung? (Man war quasi dabei, während der Protagonist ging, zählte, taumelte)
M.E. gelten diese Analysen für mehrere folgende Abschnitte. Und zwar bis zum 5. Abschnitt Ende
"Er strich sein Gesicht und überzeugte sich mit einer verstohlenen Handbewegung, dass es glatt war.".
(S.64 Ausgabe dtv)
Beim 6. Absatz: "Er ging ruhig... bis ... sortiert ihm vorzeigen". Wird im [U]Beginn des Kapitels singulativ dann iterativ[/U].
Begründung: Das Ereignis dass er seine immer wieder seine Lehrlinge ohrfeigte.
Zeit - Dauer: Pause (Da von den Lehrlingen erzählt wird, die Erzählung des Spaziergang pausiert.)
Nächster Absatz: "Häufig schüttelte der ernste Mann..."
Modus - Fokalisierung 1. Änderung: Gedankenzitat
Modus - Fokalisierung 2. Änderung in: externe Fokalisierung (Erzähler weiß weniger als Figur, da der Erzähler nicht wusste was Protagonist dachte)
Nächster Absatz: "Nach kurzer Zeit..." Bleibt es hier bei der externen Fokalisierung da es sich um eine individuelle Wahrnehmung Fischers handelt? Was meint ihr?
Wer macht weiter?
Wer macht weiter?
Viele Grüße (auch an alle anderen)
Sabine
Hase
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View profileich habe die butterblume mal vom projekt gutenberg genommen und in eine datei kopiert. dazu eine zeilennummerierung eingeführt. ich denke, das dürfte die kommunikation erheblich erleichtern, wenn wir dazu sagen "seite 3 zeile 4 bis 8" oder so ähnlich.
ich hoffe mal, der Döblin hat von dem kurzen text nicht allzu viele fassungen erstellt. also dass die gutenberg version die gleiche ist wie die vom dtv.
die zeilennummerierung fängt auf jeder seite wieder mit 1 an. ich wollte nicht bis zeile 1047 durchnummerieren ;) die erste seite entspricht dem, was du gerade analysiert hast, also bis "...Tannenluft aus seinem Schopf".
so, jetzt noch den anhang ....
Hase
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View profile[FONT=Verdana]Also ich habe bis jetzt nur die Zeit (Ordnung, Dauer, Frequenz) von der Seite 1 des oben angehängten pdf analysiert. Ich stelle das einfach schon mal ein. Modus schaffe ich hoffentlich heute noch.[/FONT]
[FONT=Verdana]Habe eure vorschläge zur zeit zur besseren orientierung einkopiert.[/FONT]
[FONT=Verdana][quote="Aniteb, post: 951365, member: 34239"][/quote][/FONT]
[FONT=Verdana]Für den 1. Absatz, also Zeile 1 bis 4 im pdf sehe ich das auch so.[/FONT]
[FONT=Verdana][quote="Materna Colonia, post: 956883, member: 34450"][/quote][/FONT]
[FONT=Verdana]Seite 1 - Zeit[/FONT]
[FONT=Verdana]**Zeit – Ordnung. [/FONT]
[FONT=Verdana] - Wie Aniteb bin ich der Meinung insgesamt chronologisch/Synchronie. [/FONT]
[FONT=Verdana] - Allerdings gibt es eine oder 2 Analepsen: [/FONT]
[FONT=Verdana] Zeile 36 – 37: „[/FONT][FONT=Arial]Vor die Blumen war er ...“ verweist auf etwas, das vorher schon stattgefunden hat.[/FONT]
[FONT=Arial]Gleich danach Zeile 37 -40 verweist auch auf etwas, das schon vorher passierte (nämlich dass er seine Lehrlinge schlug). Würde ich auch als Analepse sehen. Oder? [/FONT]
[FONT=Arial]@Sabine: du verwechselst bei deiner Begründung der Analepse Zeit-Ordnung mit Stimme-Zeitpunkt des Erzählens.[/FONT]
[FONT=Arial]**Zeit-Dauer[/FONT]
[FONT=Arial]Ich dachte erst „szenisch“. Dann ließ mich aber die ein oder andere Iteration aufmerken und über „raffend“ nachdenken. [/FONT]
[FONT=Arial]- Der Abschnitt (also Seite 1 im pdf) wechselt zwischen szenischem und zeitraffendem Erzählen. [/FONT]
[FONT=Arial] Pausen sind auch drin.[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 1 bis 12 – zeitraffend [/FONT]
[FONT=Arial] „eins, zwei, drei bis hundert und rückwärts“ – das sind nur wenige Worte für viele Schritte. Auch bei Zeile 6 bis 12 wird etwas erzählt, dass sich über einen mehr oder weniger langen Abschnitt des Spaziergangs erstreckt: „[/FONT][FONT=Arial]und die Arme schlenkerten an den Schultern,“ „Wenn ein gelbrotes Abendlicht zwischen den Stämmen die Augen zum Zwinkern brachte“, „Das dünne Spazierstöckchen wippte in der Rechten über Gräser und Blumen am Wegrand und vergnügte sich mit den Blüten“ -> Das beschreibt etwas, das während des Spazierens öfter so passiert, also ist keine 1 zu 1 Wiedergabe EINER Szene.[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 14-24 : szenisch - die Handlung des Herrn/ die Szene wird 1 zu 1 erzählt.[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 25 – 26: keine Ahnung, tippe auf zeitraffend, weil „die Bäume schritten rasch an ihm vorbei“ [/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 26 – 28: deskriptive Pause, [/FONT]
[FONT=Arial] Das Aussehen des Herrn wird beschrieben. „Er hatte eine aufgestellte Nase ...“[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 30 – 35: szenisch ???, spätestens ab „sich mit der Hand gereizt den Schweiß ...“[/FONT]
[FONT=Arial] Ich überlege, ob nicht sogar leicht gedehnt (wegen der Gedanken) – bin mir hier aber überhaupt nicht sicher ????[/FONT]
[FONT=Arial] Wie Sabine schreibt eine Pause wegen der Erinnerung. Ich würde den Anfang der Pause bei „Vor die Blumen war er gesprungen ...“ setzen.[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 36 – 45 – zeitraffend: [/FONT]
[FONT=Arial] -> Er wiegte sich einige Zeit und öfter in den Hüften, das wird aber nur in einem Satz erzählt.[/FONT]
[FONT=Arial]**Zeit – Frequenz[/FONT]
[FONT=Arial]- insgesamt singulativ, bis auf die unten beschriebenen Elemente :D[/FONT]
[FONT=Arial]- iterativ sind:[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 3 – „bei jeder Bewegung ... gewiegt“[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 8 – [/FONT][FONT=Arial]„Wenn ein gelbrotes Abendlicht zwischen den Stämmen die Augen zum Zwinkern brachte, zuckte ...“ Klingt für mich auch so, als wäre es mehr als einmal passiert, bin mir nicht sicher, ob das iterativ ist ???[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 38-40 „zu ohrfeigen gewohnt war“ – öfter passiert ....[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 42 „Häufig schüttelte der ernste Mann den Kopf ...“ Es wird ja nicht jedes Kopfschütteln einzeln erzählt.[/FONT]
[FONT=Arial]- repetitiv:[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 36 „Vor die Blumen war er gesprungen ...“ – Das wurde ja schon in Zeile 18 bis 24 erzählt und wird in Zeile 36 nochmal erzählt.[/FONT]
[FONT=Arial]So, und jetzt noch eine Frage an Euch (neben den Unsicherheiten da oben mit den Fragezeichen :D):[/FONT]
[FONT=Arial]Zeile 1-2: „h[/FONT][FONT=Arial]atte erst seine Schritte gezählt, eins, zwei, drei, bis hundert und rückwärts“[/FONT]
[FONT=Arial]Ist das nicht sogar eine Ellipse? Zwischen Drei und Hundert liegen ja ein paar Schrittchen und die werden recht explizit ausgespart. Wäre so ähnlich wie „am Montag, dann Dienstag und 9 Monate später wurde das Kind geboren“[/FONT]
Hase
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View profileich glaube, das wird zuviel. es ist wohl besser, die abschnitte kleiner zu wählen. so wie Anitebs vorschlag. 1 oder 2 absätze durch und danach weiter.
Hase
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View profilewie schon angedroht, hier der modus für die seite 1 des oben eingestellten pdf. diesmal nicht ganz so lang - aber lang genug :oops::oops::oops:
ich freue mich über jeden kommentar !
Ich würde Aniteb widersprechen und sagen, dass es recht eindeutig ein dramatischer Modus ist. Begründung siehe unten.
Bei der Fokalisierung finde ich es äußerst schwierig, mich zwischen interner und externer Fokalisierung zu entscheiden. Der Erzähler weiß zwar so viel wie die Figur, bleibt aber die meiste Zeit bei einer äußeren Beschreibung. Das Innenleben kommt nur selten/wenig vor, (zumindest auf dieser Seite, ich habe noch nicht weiter gelesen :))
[SIZE=3][B][FONT=Arial]Modus[/FONT][/B][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Wingdings]à[/FONT][FONT=Arial] Distanz – Darstellung der Ereignisse:[/FONT][/SIZE]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Arial]-> dramatischer Modus, da keine Kommentare oder Reflexionen des Erzählers, Erzählen wie als reiner Beobachter, das Erzählte selbst ist im Vordergrund
[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[SIZE=3][FONT=Wingdings]à[/FONT][/SIZE][SIZE=3][FONT=Arial] Distanz – Darstellung von Wort- und Gedankenrede:[/FONT][/SIZE]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Arial]- Zeile 1 „Schritte gezählt, eins, zwei, drei ...“ -> Ist das transponierte Rede (erlebte Gedankenrede) [/FONT][/SIZE][SIZE=3][FONT=Arial]??? [/FONT][/SIZE][SIZE=3][FONT=Arial] siehe Definition in LiGo[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Verdana]- Zeile 33 „[/FONT][FONT=Arial]Gedanken, daß ihn jemand sehen könnte“ – transponierte Rede (indirekte Gedankenrede)[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Arial]- Zeile 36: „warum keuchte er?“ „Vor die Blumen war er gesprungen ... vorzeigten.“ Das könnte ein Wechseln zum narrativen Modus sein durch „Einmischen/Reflexion des Erzählers“. Könnte aber genauso gut Gedanken der Figur wiedergeben. Dann wäre es transponierte Rede/ erlebte Gedankenrede. Was meint Ihr?[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Verdana]- Rede: Zeile 43 – „Man wird nervös ...“ direkte Rede (dramatisch): innerer Monolog oder autonome direkte Rede (weiß man nicht, ob er laut redet oder nur in Gedanken)[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[SIZE=3][FONT=Wingdings]à[/FONT][FONT=Verdana] Fokalisierung[/FONT][/SIZE]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Verdana]- Da das Geschilderte den Wahrnehmungshorizont der Figur nicht übersteigt [/FONT][FONT=Wingdings]à[/FONT][FONT=Verdana] keine Nullfokalisierung.[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Verdana] - Externe Fokalisierung – dafür spricht, dass überwiegend nur die Außensicht erzählt wird. Aber eben nicht immer?[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Verdana] - Interne Fokalisierung: Dafür spricht, dass es (vorerst nur sporadisch) Beschreibungen des Innenlebens als gesicherte Kenntnis gibt: [/FONT][/SIZE][/INDENT]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Verdana]„gezählt ... dann vergaß er es“ (Zeile 1 bis 4), Zeile 14 „immer ruhig und achtlos“. Zeile 21 „außer sich“[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[INDENT=1][SIZE=3][FONT=Verdana] dann deutlicher: Zeile 32: „tastete er, dass ...“, Zeile 33 „Er erschrak ...“, Zeile 35: „überzeugte sich, dass ...“[/FONT][/SIZE][/INDENT]
[FONT=Verdana]Ich weiß aber nicht, ob das reicht, um eine interne Fokalisierung zu diagnostizieren.[/FONT]
Lilly11
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View profileIch habe mich auch gerade mal an die erste Seite der Butterblume gewagt...
Bzgl. Fokalisierung: Ich finde, dass die Beschreibungen eher auf eine interne Fokalisierung hindeuten (Z.21 "Außer sich stand der...", Z.33 "Er erschrak bei dem Gedanken..." usw.), zumindest auf der ersten Seite (weiter bin ich noch nicht :rolleyes: ). Für eine externe Fokalisierung weiß der Erzähler doch zu viel oder beschreibt zumindest zu viel, was man nicht sehen könnte, oder?!
Bzgl. Stimme:
- Zeitpunkt: 1. und 2. Absatz analeptisch, 3. und 4. Absatz szenisch, 5. Absatz szenisch mit eingeschobenem Erzählen (Z.38 "mit denen er seine Lehrlinge zu ohrfeigen gewohnt war, wenn sie nicht...."), letzter Absatz wieder rein szenisch.
- Ebene: bleibt meiner Meinung nach extradiegetisch
- Stellung: heterodiegetisch
Ich bin mir bei der Einschätzung des ersten und zweiten Absatzes als analeptisch nicht ganz sicher, aber ich finde irgendwie ist ein Bruch zwischen dem zweiten und dritten Absatz, wo es dann definitiv szenisch weiter geht. Oder was meint ihr??
@meister_lampe: Dass Z.1-2 eine Ellipse sein könnte, kann schon möglich sein. Es stimmt, dass da eine gewisse Zeit lang die Handlung (Schritte zählen) weiter geht, was nur zusammengefasst wird. Allerdings passt darauf doch die Raffung noch besser, oder?! Ich dachte, eine Ellipse ist, wenn ein gewisser Teil der Handlung einfach ausgelassen und nicht erwähnt wird. Aber die Differenzierung finde ich hier auch schwierig! Das hier hab ich auf der Seite der Uni Düsseldorf gefunden zur Ellipse - das finde ich ganz hilfreich:
Die 'Ellipse' kann 'bestimmt' (die ausgelassene Zeitspanne wird angegeben, z.B. "drei Jahre später") oder 'unbestimmt' (es wird keine genaue Zeitangabe geliefert, z.B. "lange Jahre vergingen") sein. Des weiteren kann sie ´explizit´ sein, d.h. angekündigt werden (z.B. "Hier bitten wir um Erlaubnis, einen Zeitraum von drei Jahren überspringen zu dürfen, ohne ein Wort darüber zu verlieren ..."). Oder aber sie kann 'implizit', ohne Ankündigung stehen. Das ist typischerweise der Fall bei Kapitelübergängen, Absätzen oder auch der Leerzeile, dem sogenannten 'blanc'. Hier wird Zeit übersprungen, ohne daß es dem Leser ausdrücklich mitgeteilt wird.
Demnach wäre es keine Ellipse, sondern einfach eine Raffung, oder?
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileIch denke nicht, dass es sich hier um eine Ellipse handelt. Es wird ja nichts Inhaltliches ausgelassen, sondern nur die Schritte bis hundert. Da passiert ja nichts anderes. Raffung ist richtiger.
Hase
Contributions on this page: 14
View profiletrinke jetzt morgens wieder ein tässchen kaffee - aber nur ein kleines (in relation zu meinen sonstigen gewohnheiten ;)) - und schon klappts wieder mit dem studium :D
Hallo Lilly,
danke für deine antwort und entschuldige die verspätung meiner :)
das mit der Ellipse war mal so eine Idee. Wobei die Handlung, die weitergeht aus den anderen 95 Schritten beteht. Was eben so Handlung bedeutet in einem Text von 1913:D.
Neee, aber ihr habt mich schon überzeugt, das ist tatsächlich keine Ellipse.
Mit Stimme: extradiegetisch-heterodiegetisch stimme ich dir auch zu.
Stimme-Zeitpunkt des Erzählens - das sehe ich anders.
Ich denke, alle Absätze sind analeptisch. Die Verwendung des Präteritum ist ein guter Hinweis auf ein späteres Erzählen. Es gibt zwar auch das "epische Präteritum", aber da müssten sich im Text eindeutig Hinweise finden, dass es sich um gleichzeitiges Erzählen (szenisch) handelt. Oder hattest Du da welche gefunden?
Ich finde, dass hier die "erzählende Instanz" (sozusagen der virtuelle Erzähler) etwas schildert, dass schon vergangen ist. Und das während der ganzen Absätze.
Ich würde das auch ganz simpel als analeptisch sehen. Es wird im Präteritum ein vergangenes Geschehen erzählt. Es ist zwar ein offenkundiger Einschub, aber nicht im Sinne der Analysekategorie "Stimme".
Meine Notizen zum Eingeschobenen Erzählen sagen:
- Elemente von gleichzeitigem und späterem Erzählen durchdringen sich.
- Das erzählte Geschehen ist zum Zeitpunkt des Erzählens noch nicht abgeschlossen.
- Beispiel: Briefroman wie "Die Leiden des jungen Werthers" oder Tagebuchromane usw.
Hase
Contributions on this page: 14
View profileSpäteres Erzählen.
tja, habe noch mal rumgesucht.
Wenn ich die erste Seite der Butterblume mit der Übung zum späteren Erzählen auf LiGo vergleiche, würde ich sagen: späteres Erzählen (analeptisch).
Im Martinez/Scheffel dagegen ist als Einleitung für Kapitel ii/3. Stimme ein Abschnitt aus G.Büchners "Lenz". Von dem heißt es auf der Mitte der nächsten Seite "Verwendung des epischen Präteritum".
und jetzt kapiere ich das nicht mehr mit dem epischen Präteritum.
woran erkennt man ein "episches Präteritum"?
LiGo sagt "[FONT=Arial]Es liegt vor, wenn ein späterer Zeitpunkt des Erzählens kaum bestimmbar oder irrelevant ist."[/FONT]
[SIZE=3][FONT=Arial]Im Scheffel steht Ähnliches. Danach würde ich (gefühlt) sagen, die Butterblume ist im epischen Präteritum geschrieben.[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Arial]Jetzt weiß ich bloß nicht: Gehört das epische Präteritum zum Späteren Erzählen (analeptisch)????[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Arial]Hmmm, ich glaube ja. Zumindest im Scheffel ist es an dieser Stelle abgehandelt. Und dass der spätere Zeitpunkt des Erzählens "kaum bestimmbar oder irrelevant" ist, heißt ja noch lange nicht, dass es ein Gleichzeitiges Erzählen (szenisch) wäre.[/FONT][/SIZE]
So jetzt habe ich es mir per Selbstgespräch erklärt: Butterblume erste Seite, Stimme/Zeitpunkt des Erzählens: vermutlich episches Präteritum und damit analeptisch (späteres Erzählen).
Nur die Fokalisierung macht mir noch Sorgen. Wird sich wohl noch klären.
[SIZE=2][FONT=Arial]
[/FONT][/SIZE]
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileJawoll ja ;))
Hase
Contributions on this page: 14
View profilemeingott, das weißt du noch ??? :eek:
obwohl, ich find es gar nicht so schlecht, mich mal intensiver mit der bauart eines textes auseinaderzusetzen. und die differenz zwischen dem Autor und der "erzählenden Instanz" (erzähler) war mir vorher nicht so ganz klar, find es gut, das gelernt zu haben.
vittoriacolonna
Contributions on this page: 12
View profileIch habe dieses Modul damals hoch und runter und von links nach rechts und quer durch den Salon gelesen, bearbeitet und verinnerlicht. Daher weiß ich manches noch. Ich fand das auch spannend, so ganz nebenbei ;))
Hase
Contributions on this page: 14
View profilefalls jemand zugang zum L1 vom letzten semester hat: dort wurden noch 2 andere textausschnitte (einer von Kleist und einer von ETA Hoffmann) analysiert als in diesem semester. der vorteil ist natürlich, dass man die antworten und kommentare des modulbetreuers hat.
besonders beim Kleisttext wird die fokalisierung diskutiert, fand ich recht hilfreich. und verschiedene Redeformen/Gedankenwiedergabe.
die letzte analyse-aufgabe dürfte in etwa wie eine klausuraufgabe aussehen.
also wer kann, sollte mal reinschauen.
Hase
Contributions on this page: 14
View profilewer nicht hat, kann mir eine PN schicken ...
Pezi
Contributions on this page: 2
View profileDa ich bisher erst den Leib der Tänzerin analysiert hat, kann ich leider über die Butterblume noch nicht mitreden. Aber ich stelle einmal meine Erkenntnisse zu dem Leib ein, vielleicht hat ja jemand einen Hinweis, wo ich falsch liege.
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Ordnung[/B]: Synchronität[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Dauer[/B]: [/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri]Z. 1-11 Zeitraffer Z. 12 Ellipse Z. 12-17 Pause Z. 18Ellipse Z. 18-28 Zeitraffer
S 19/ Z. 1-2 Zeitraffer Z. 3-4 Zeitdeckende? Z. 5 Ellipse Z. 6-34 Zeitraffer
S 20/Z. 1-3 Zeitraffer Z. 3-6 Zeitdeckend? Z. 7-34 Zeitraffer S 21/Z. 1-9 Zeitraffer
Z 10-11 Zeitdeckend? Z. 12-13 Zeitraffer Z. 13-14 Zeitdeckend Z. 15-34 Zeitraffer
S22/Z. 1-28 Zeitraffer Z. 29 Zeitdeckend? S 30-33 Zeitraffer[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Frequenz[/B]: Singulativ
Ausnahmen: iterativ: Z. 4-11, Z. 16-17?, Z. 21-25, S 19/Z. 20-23, S. 20/ Z. 16-17, Z. 23-25, Z. 33-34, S.21/Z. 1-2, Z. 15-16[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Distanz[/B]: dramatischer Modus[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri]Ausnahmen: [/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri]Z. 28- S 19/Z. 2: transponierte Rede
S 19/ Z. 6-9 erlebte Gedankenrede
S 19 / Z. 29-30: erlebte Gedankenrede
S 20/ Z. 3-6: direkte Rede
S 21/Z 5-7: erlebte Gedankenrede
S 21/Z.10-11,13: zitierte Rede
S 21/Z. 16: erzählte Rede
S 21/Z 32-S 22/Z. 8: narrativer Modus
S 22/ Z. 11-24: erlebte Gedankenrede
S 22/Z. 29: direkte Rede [/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Fokalisierung[/B]: interne Fokalisierung[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri]Ausnahme: externe Fokalisierung S 18/Z. 28-S 19/2 und S18/Z. 12-16[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Stimme[/B]: späteres Erzählen[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Ebene[/B]: extradiegetisch[/FONT][/SIZE]
[SIZE=3][FONT=Calibri][B]Stellung[/B]: heterodiegetisch[/FONT][/SIZE]
mimi
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View profileMuss ich eigentlich jede einzelne Zeile oder kleinere Textabschnitte lesen und dann auf alle Unterkategorien hin analysieren??? Das dauert ja ewig...
in moodle ist jetzt wieder so eine Analyseaufgabe eingestellt worden. Dabei wird nach einem Fazit gefragt, welchen Effekt diese erzähltechnischen Mittel erzielen. Wie könnte denn das Fazit lauten? ..."Durch die Zeitraffung und Zunahme an Unmittelbarkeit ist der Text sehr komprimiert?!..."
mimi
Contributions on this page: 2
View profilehmm... im Studienbrief sprechen die das zwar auch so an, aber sie leiten dadurch noch typische Merkmale des Autors ab. Dazu müsste ich aber doch den jeweiligen Autor kennen. Sonst lassen schwer aus 20 Zeilen typische Merkmale ableiten, oder???[URL=https://www.smileygarden.de][IMG]https://www.smileygarden.de/smilie/Schleifchen-Girls/smilie_girl_168.gif[/IMG][/URL]
Materna Colonia
Contributions on this page: 17
View profileWir erhalten ja einen Ausschnitt aus einem Text. Bei der Einführungs VA in Hagen wurden wir darauf aufmerksam gemacht (ich hoffe ich habe das richtig verstanden), dass es wirklich nur um den Text in der Klausur geht, nicht um den was wir dann in der Gesamtheit von der jeweiligen Geschichte wissen.
Daher ist es nicht verkehrt sich einfach mal einen zwischendurch Ausschnitt raus zu suchen und ihn zu analysieren.
Ich stelle mir gerade die Frage ob es nicht sinnvoll ist einfach mal zu überlegen was wir pro Geschichte völlig ausschließen können. Also welche Art Modus, Zeit, Stimme kommt NIE VOR. Ist auch ein beschäftigen mit der Materie.
Was meint ihr?
Am Wochenende ist wieder einer der Texte dran. Wer Lust hat kann sich gerne mit mir virtuell verabreden. Ich habe übrigens beide Texte komplett zeilentechnisch durchnummeriert. Kann diese gerne zur Verfügung stellen (habe auch noch mal neu angefangen da mir die kopierten Seiten aus dem gekauften Buch kaum Platz für Notizen ließen und es undurchsichtig wurde) So ist es einfacher dran zu bleiben bzw. sich auszutauschen. Freue mich wenn der/ die eine oder andere mitmacht, so bliebt man in der Materie und hat gleich den Austausch und Kontrolle.
Wer ist dabei?
Viele Grüße sendet
Sabine
Juliane2412
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View profileSagt mal, wann habt Ihr denn erfahren, dass dieses Semester Döblin für die Analyse rankommt? Bin erst im nächsten dran und würd gern wissen, ab wann man weiß, was man noch lesen soll
Materna Colonia
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View profileHey Juliane,
das erfährst du sehr schnell wenn Moodle freigeschaltet ist und das Semester beginnt. Steht dann im Prüfungsleitfaden für L1. Ist jedes Semester eine andere Literatur. In diesem Semester sind es die beiden recht kurzen Döblin Texte.
Wenn du dich vorbereiten willst lohnt es sich mit der Analyse nach Genette allgemein zu befassen, also Zeit, Modus, Stimme und deren quasi Unterkategorien. Wenn dann die Texte bekannt sind, kannste frisch ans Werk gehen. Es verliert nach einer Weile seine Imposanz. Vor ein paar Monaten war ich noch in Panik, nun bin ich nur noch leicht aufgeregt da ich mir ab und an nicht sicher bin. Daher finde ich dieses Forum nicht schlecht. Wenn ihr den Text wisst, dann eröffnet doch einfach dazu einen neuen Thread, wo ihr speziell den Text/ die Texte diskutieren und euch austauschen könnt (oder und in Moodle).
LG
Sabine
Juliane2412
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View profileSuper, das ist ein guter Tipp, Sabine! Gaaaanz vielen Dank! Ich gerate nämlich schnell in Panik bei solchen Sachen. ;)
LG, Juliane
Materna Colonia
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View profileHey Juliane,
nimm dir Zeit mit der Panik bis kurz vor der Klausur. :D
Nee, wenn du Fragen hast dann melde dich einfach. Mir wurde hier auch sehr gut geholfen. Und wenn es im Frust Thread ist und man sich gegenseitig bedauert und aufrichtet.
Materna Colonia
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View profileich stell hier noch mal die Idee rein die ich eben in Moodle schrieb.
Was haltet ihr davon wenn wir die Geschichten mal nach Grundsätzlichem bzw nach Auschlusskriterien betrachten.
Was kommt jeweils immer vor?
Was ist laut der Genette Analysen nie dran?
Das würde doch bei der Prüfung anhand der Ausschlusskriterien sehr erleichtern.
Als Überschrift dann bitte die jeweilige Geschichte angeben.
Viele Grüße sendet
Sabine
Windisch Thomas
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View profileWäre ne gute Idee wenn wir mit 100 prozentiger sicherheit sagen können dass unsere Annahmen stimmen!
Ich hab gestern mal ne Probeklausur von einem vorherigen Semester geschrieben und bei 1 Teil und beim 3 teil war ich wirklich gut nur bei genette bin ich grade mal so auf 8 punkte gekommen, ich mein ich wär zwar positiv gewesen aber genette beunruhigt mich doch noch echt und ich hab keine Ahnung wie dass dann erst ist wenn man im Klausurraum sitzt und dort nervös ist.
Mich würd das schon ärgern wenn ich die Klausur nur aus dem Grund versaue, dass ich Genette nicht richtig erkannt habe, weiß jemand eventuell einen Rat ?
Hase
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View profileaußer üben fällt mir nix ein. schon die moodle aufgaben gemacht?
wie hast du dir den Genette bisher erarbeitet?
Windisch Thomas
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View profileHm naja ich hab zum einen den goldenen topf nach den angegebenen zeilen im studienbrief mal versucht zu analysieren, dann noch ein paar moodle aufgaben zu einem text mit fragestellung (welche fokalisierung liegt hier vor etc.) von einem vorigen semester und ein paar ligo aufgaben, aber iwie hab ich noch immer schwierigkeiten mit dem richtigen erkennen -.-
Söfchen
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View profileMir geht es genauso. Mit dem Goldenen Topf lag ich auch ziemlich daneben.
Ich werde mich jetzt mal an die Butterblume machen. Leider ist es schon wieder was her, als ich mich mit Genette beschäftigt habe (habe die letzten Woche eher das Glossar auswendig gelernt) und jetzt muss ich erstmal wieder mit den ganzen Begriffen klar kommen... :eek
Söfchen
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View profileHier ist mal von mir der Anfang der Butterblume:
Zeile 2 -24:
[U]Zeit[/U]
Ordnung: Synchronie
Dauer: Raffung
Frequenz: iterativ, ab Zeile 14 singulativ
[U]Distanz[/U]
Dramatischer Modus (Ereignis wird szenisch dargestellt, Erzähler ist nicht präsent, Wahrnehmung ist an der am geschehen beteiligten Figur gebunden)
[U]Fokalisierung[/U]
Interne Fokalisierung
[U]Stimme[/U]
Zeitpunkt des Erzählens: spätes Erzählen
Stellung des Erzählers: heterodiegetisch-extradiegetisch
Tue mich damit auch noch etwas schwer, z.B. habe ich überlegt, ob das ab Zeile 20 wirklich eine Raffung ist, zumindest da, wo er die Blume fixiert. Man kann ja etwas lang fixieren oder kurz. Oder auch in Zeile 14, wenn er nur leicht am Griff ruckt und sich dann umdreht.
Söfchen
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View profileSo, je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr kommt man ja ins Grübeln und nun bin ich mir wegen dem dramatischen Modus nicht mehr sicher.
Ist der Erzähler durch die Wertung in Zeile 6: "Die hellbraunen Augen, die [U]freundlich[/U] hervorquollen..." nicht doch präsent? Dann wäre es ja ein narrativer Modus...
Windisch Thomas
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View profileDen goldenen Topf hatte ich selstamerweise nahezu alles richtig und auch bei den anderen moodle übungen mit vorgaben ging es nicht so schlecht, aber bei der probeklausur gestern wie gesagt bin ich nur knapp über die geforderte mindestpunktzahl um positiv zu sein hinaus gekommen.. ich hab kp, beim glossar hat ich nicht so die probleme paar tage gebraucht dafür das ist eigentlich eh der leichteste teil von allen... naja mal schauen villeicht kommt mir ja ein geistesblitz bis zur klausur in sachen genette... :-/
Materna Colonia
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View profileHey ihr Fleißigen,
bin heute leider nicht zum analysieren gekommen da ich über 11 Stunden arbeitete. Nun kann ich mich nicht mehr konzentrieren. Sollte ich heute Abend noch einen Flash bekommen, dann melde ich mich noch einmal.
Thomas, zu meinem Vorschlag. Meine Idee war, wenn wir zu mehreren zu einer Entscheidung des Ausschluss kommen dann glaube ich schon dass wir auch einer sicheren Seite sein können.
Ich "behaupte": Im Leib der Tänzerin kommt keine Nullfokalisierung vor...
Hase
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View profileich glaube für einen narrativen modus braucht's doch noch etwas mehr wertung. jede erzählung wird von einem erzähler erzählt und ist insofern subjektiv, selbst wenn z.b. ein vermeintlich neutraler protokollstil gewählt wird. zu sagen, dass seine augen freundlich waren, hat für mich die gleiche qualität (in bezug auf den modus distanz) wie zu sagen, dass der himmel blau und das gras hellgrün war. das könnte einem anderen auch blauer oder grüner erscheinen.
die frage ist bei der distanz, ob der erzähler sich für den leser bemerkbar macht. so nach dem motto: "und ich will (dem leser) nun auch seine hellbraunen augen schildern, wie sie freundlich hervorquellen ...." in diesem augenblick hat man die erzählinstanz wie einen echten leibhaftigen erzähler im text, der etwas erkennbar kommentiert ("ich will ... schildern"). eine andere narrative möglichkeit wäre: "augen sagen so viel über einen menschen. doch welche augen hat nun dieser herr? die hellbraunen augen, die freundlich hervorquollen ..."
im dramatischen modus gibt es nur die beschreibung an sich. es gibt keine reflexion darüber, dass jetzt erzählt wird - es geschieht einfach. bei "hellbraunen Augen, die freundlich hervorquellen" habe ich nicht das gefühl, dass da einer sitzt und mir das erzählt, sondern das bild wird direkt bei mir hervorgerufen.
vittoriacolonna
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View profileHallo und herzlich willkommen hier im Studienservice, Thomas. Bist ja schon tief in der Materie drin - ist das Dein erstes Modul an der FernUni? Kannst ja im Vorstellungsthread noch ein wenig über Dich berichten, damit Dich hier alle anderen auch kennen lernen (es soll ja tatsächlich Leute geben, die keine LitWi ins KuWi-Studium packen ;)))
Genette macht immer wieder Probleme in der Klausur - es liegt leider ein wenig im Ermessen des Korrekturlesers Deiner Klausur, wieviele Punkte verteilt werden. Trotzdem finde ich den Ansatz von Materna Colonia nicht verkehrt. Es gibt Erfahrungswerte, die man sich zunutze machen sollte. Ich hätte das damals gerne gehabt - ich war in dem Semester dabei, in dem die erste L1-Klausur überhaupt geschrieben wurde.
LG
Sandra
Windisch Thomas
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View profileund herzlichen Dank für die schöne Begrüßung :D
Nein es ist nur mein erstes Literatur Modul denn mein Schwerpunkt liegt im Bereich Geschichte und ich hab schon einige Semester hinter mir und wie gesagt bei Genette bin ich noch bissl am verzweifeln, denn die anderen 2 Bereiche beherrsche ich schon ziemlich gut. Hast du eventuell einen Tipp für mich, wie ich mir leichter tue bei der Klausur bzw. beim Verstehen /Erkennen? ich habe jetzt noch 2 Probeklausuren wo ich das üben kann und das werd ich auch machen und noch einen kurzen text mit 5 oder 6 fragen von einem vorigen semster mit dazu gehörender muster antwort von einem betreuer. Aber ja wie gesagt der Genette lässt mich echt noch zweifeln ob ich de Klausur bestehe....
LG
Thomas
Hase
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View profilewenn du den rest schon kannst, hast du ja noch genügend zeit für den genette. ich fand den scheffel recht hilfreich zum verstehen. überfliegen und nur bei den wichtigen sachen vertiefen reicht schon. google books.
nach den 2 probeklausuren und den moodle aufgaben bist du sicher bestens gerüstet.
wenn dabei fragen auftauchen, stell sie hier rein. allein schon das fragen stellen und formulieren schafft zuweilen klarheit ... und dann brauchen wir das auch nicht mehr zu beantworten
vittoriacolonna
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View profileBesser als meister_lampe hätte ich es nicht sagen können ;))
Windisch Thomas
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View profiledanke! so in etwa hatte ichs eh vor :D btw. google books brauch ich nicht ich hab den scheffel von meiner nachbarin hier liegen die das letztes jahr gemacht hat dieses modul :D
mal sehen so schlimm wirds schon net sein dass es an genette scheitert nur wie jedem kommen mir halt ab und an diese zustände :P
Söfchen
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View profileWürde ich eigentlich auch so sehen. Bloß bei der Klausurvorbereitung hatten wir als Beispiel "magern Schimmel" (weiß nicht mehr, aus welchen Text das war) und das war jetzt auch nicht eine so starke Wertung. Im Prinzip wie bei den freundlichen Augen. Wo zieht man da also die Grenze? Finde das manchmal recht schwammig. Aber wenn ich mich richtig erinnere, hat man in der Klausur die Möglichkeit Stellung zu beziehen, oder? Man könnte also sagen, dramatischer Modus, KÖNNTE aber auch narrativ sein, wegen bla bla.
@Sabine: Ich finde deinen Vorschlag übrigens gut, ich wäre dabei!
Windisch Thomas
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View profileich hab mal ne Frage - Ich hab heute mal die bergwerke von fallun 1 nach genette bisschen analysiert und habe nun einige dinge die icht nicht ganz verstehe!:
77 Aufs neue versank Elis Fröbom in seine düstre Träumerei und rief endlich, als der Jubel in der
78 Schenke recht laut und toll wurde: »Ach, läg' ich doch nur begraben in dem tiefsten
79 Meeresgrunde! denn im Leben gibt's keinen Menschen mehr, mit dem ich mich freuen
80 sollte!«
81 Da sprach eine tiefe rauhe Stimme dicht hinter ihm: »Ihr müßt gar großes Unglück erfahren
82 haben, junger Mensch, daß Ihr Euch schon jetzt, da das Leben Euch erst recht aufgehen sollte,
83 den Tod wünschet.«
kann mir einer sagen warum das eine Zitierte rede ist? der führt doch da ein selbstgespräch und demnach wäre dass dann ja eine erlebte Rede oder nicht?
69 Damit nahm er zwei blanke Dukaten aus der Tasche, zog ein schönes ostindisches Tuch aus
70 dem Busen und gab beides der Dirne. Der traten aber die hellen Tränen in die Augen, sie
71 stand auf, sie legte die Dukaten auf die Bank, sie sprach: »Ach, behaltet doch nur Eure
72 Dukaten, die machen mich nur traurig, aber das schöne Tuch, das will ich tragen Euch zum
73 teuern Andenken, und [U]Ihr werdet mich wohl übers Jahr nicht mehr finden, wenn Ihr Hönsning[/U]
[U][B]74 haltet hier in der Haga.« -[/B][/U]
ebenso wie dieser teil warum ist dass eine direkte rede und keine erlebte rede? der indikativ kann doch auch in der zukunft ausgedrückt werden, was ich mir an dem was ich unterstrichen habe eigentlich gedacht hatte?
Bin gespannt auf eure Antworten, es herrschen zwar noch einige fehler bei meinen analysen aber ich glaube es wird langsam besser... hoffentlich klappt das bei der klausur dann
Söfchen
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View profileWenn ich das richtig verstanden habe, ist die zitierte Rede = direkte Rede. Zitierte Rede liegt vor, wenn die Worte einer Figur ohne Eingriffe durch den Erzähler wiedergegeben werden. Das ist ja bei beiden Beispielen von dir der Fall.
Erlebte Rede wird im Präteritum wiedergegeben. Es ist meist eine Mischung aus Erzählbericht und Figurenrede. Der Wortlaut der Figur bleibt dabei aber weitesgehend erhalten.
Materna Colonia
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View profileSo habe ich das auch verstanden Söfchen.
Söfchen
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View profileWenigstens etwas, was ich mal verstanden habe! :) Wobei mir der Teil der Erzähltextanaylse nicht so schwer fällt. Mir macht die Zeit zu schaffen (Dauer, Ordnung usw.)
Materna Colonia
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View profileKommt Zeit, so kommt auf Dauer Ordnung (ins Hirn?)
Söfchen
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View profileDas wäre schön, leider läuft die Zeit ab...
Materna Colonia
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View profileNächste Woche Donnerstag um diese Zeit haben wir es hinter uns. So oder so.
Söfchen
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View profileIch weiß schon, was ich dann machen werde: Flasche Wein öffnen, auf dem Sofa relaxen und einfach mal GAR NICHTS tun!
Materna Colonia
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View profileDas Programm kommt bei mir Freitag. Da mache ich möglicherweise 2 Flaschen Wein auf. denn dann habe ich L1 und G1 hinter mir. Oder fange ich doch schon Donnerstag damit an und G1 geht dann ganz locker?:rolleyes
Windisch Thomas
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View profileOk Danke! Ja das die Erlebte rede im präteritum ist wusste ich auch, ich war nur durch den indikativ verunsichert. naja btw. Materna wenn du L1 gelernt bekommst g1 is dazu richtig entspannend :D wirklich die G module sind meine lieblingsmodule in diesem studium
Materna Colonia
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View profileHey Thomas,
du bestätigst meinen Eindruck und meine Hoffnung. Daher kann ich mit den Epochen auch viel mehr anfangen, als mit dem Theorie- und dem Analysengedöne.
Davon abgesehen, dass die Betreuung in G1 ungleich besser ist als in L1, liegt mir Geschichte mehr. Ich werde auch erst mit Modulen in Geschichte weiter machen und nicht mehr zwischen zwei Schwerpunkten hin und her switchen (müssen).
Ich bin gespannt wie es weiter geht. Welche Module ich später in L noch belegen werde, da ich da auf jeden Fall meine 3 Pflichtfächer sehe, wird die Zukunft entscheiden. Ich werde mir irgendwann mal in einem Studienzentrum die Studienbriefe dazu vorab ansehen. Ich finde es echt klasse dass man da dann Wahlfreiheit hat und nicht die Reihenfolge nehmen muss. Interesse habe ich des Weiteren an 2 Wahlfächern.
LGz
Sabine
Söfchen
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View profileJetzt ärgere ich mich fast, dass ich im nächsten Semester nicht G1 genommen habe, sondern P2...
Söfchen
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View profileIch habe mal weiter analysiert, zwar nicht viel, aber ein bißchen und mein Ergebnis sieht so aus:
Seite 64 Z.3 - 23
Ordnung: Synchronie (Z.20 - 23 Analepse?)
Dauer: Erzählzeit = erzählte Zeit, Z. 18 - 23 Pause?
Frequenz: sigulativ Z. 20 - 23 iterativ
Distanz: narrativ, ab z. 18 dramatisch
interne Fokalisierung
Rede: Z. 17 - 23 erlebte Gedankenrede (Warum keuchte er?), transpornierte Gedankenrede
Stimme: spätes Erzählen (episches Präteritum), heterodiegetisch-extradiegetisch
Materna Colonia
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View profileSöfchen dann nehme das doch einfach noch und lass den anderen Kram liegen. G1 hat mir gefallen.
Söfchen
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View profileIch überlege es mir mal. Hört sich jedenfalls interessant an.
Materna Colonia
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View profileIst es auch (meistens) Man lernt nach das Wichtige zu lesen. (Ich gebe dir dann einen Tipp aber Pst!)
Söfchen
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View profileSo, ich habe jetzt noch mal eine Frage zur Analepse, da ich da Verschiedenes gehört habe.
Ist es richtig, dass der Rezipient in einer Analepse immer etwas Neues erfährt? Ich meine, bei der Klausurvorbereitung wurde das so gesagt. Ich habe es mir auch stichpunktartig so notiert.
Hase
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View profiledie Analepse KANN benutzt werden, um dem leser etwas mitzuteilen, dass sozusagen in der vorgeschichte liegt. insbesondere wenn die geschichte mitten im geschehen beginnt (in medias res). dann baut der autor hier und da noch analepsen ein, um wichtige infos nachzuliefern.
oder wenn im krimi zum schluss der tathergang völlig aufgedeckt und geschildert wird.
die analepsen können aber auch anders verwendet werden. also das "immer" würde ich durch ein "kann" ersetzen. wichtig für die einordnung als analepse ist allein die chronologie in bezug zum handlungsstrang, nicht so sehr, ob der rezipient was neues lernt.
so hab ichs zumindest nach LiGo und Scheffel verstanden.
Ninni
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View profileGibt es gerade jemanden hier, der sich für L1 im September vorbereitet und Interesse hätte, hier ein bißchen den "Armen Spielmann" durchzuhecheln?
testy
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View profileWelcher Text ist denn fürs SoSe 2013 relevant in der Hinsicht? ^^
promene
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Zitat aus dem "Prüfungsleitfaden Fachschwerpunkt Literatur Sommersemester 2013":
"Der für die Klausur am 5. September 2013 relevante Primärtext ist:
Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne"
Und nun zeige ich dir noch einen von mehreren möglichen Wegen, wie du solche Informationen selbst findest kannst:
Dein Studienportal als Ausgangspunkt:
[URL='https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs/']https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs[/URL]
-> Studieninhalte: Modul- und Kursangebot SS 2013
-> Modul L1
-> Prüfung: Klausur: Merkblätter zu den Prüfungsformen
-> Downloads (BA Kulturwissenschaften [mit Fachschwerpunkt]): [URL='https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/fakultaetkultur-undsozialwissenschaften/institut-literatur/pruefungsleitfaden_sommersemester_2013.pdf']Prüfungsleitfaden Fachschwerpunkt Literatur Sommersemester 2013[/URL] [27.03.2013] (pdf)
-> Abschnitt: "Klausur im Modul L1"