ich hab grad Seite 41 von KE 5 vor mir und bei Nutzenbewertung steht:
Ziel Zs ist mit einem Gewicht ws >= 0 versehen (Summe aller ws = 1).
Weiterhin sei sei für jedes Zs ein Erfüllungsgrad 0 <= as <= 1 und ein Nutzen N(Zs) bekannt.
Als Gesamtnutzen der Alternative j gilt:
[IMG]https://euclid.hamline.edu/%7Earundquist/latex/showequation.php?eqn_id=149790[/IMG]
Für die Gesamtbewertung der Alternative j wird der Quotient
[IMG]https://euclid.hamline.edu/%7Earundquist/latex/showequation.php?eqn_id=149791[/IMG]
betrachtet.
Ja, aber wieso nimmt man Nutzen und Erfüllungsgrad
man könnte doch eine Skala von 1 bis 100 nehmen und die Erfüllungsgrad nennen
z.B. wo fahren wir in Urlaub hin
Alternative 1: Strand
Alternative 2: Berge
Entspannung Gewicht 50 % Alternative 1: 95 Punkte, Alternative 2: 73 Punkte
Abwechslung: Gewicht 20 % Alternative 1: 55 Punkte, Alternaitve 2: 91 Punkte
Kosten: Gewicht 30 % und so weiter
was ist in meinem Besipiel der Nutzen, was der Erfüllungsgrad??
Ich hab das so verstanden:
das Gewicht wird unabhängig von der Alternative für die einzelnen Kriterien festgelegt.
Dann bietet jede Alternative ein Nutzen (gemessen in €) und einen Erfüllungsgrad für jedes Kriterium.
Also der Nutzen der Alternative1 von 90.000€ wird zu 60% realisiert.
Der Nutzen der Alternative2 von 70.000€ wird zu 70% realisiert.
Theoretisch könntest du daraus einen Punktewert machen, den kannst du dann aber nur schlecht mit den Kosten vergleichen, da du daraus dann auch erst einen Punktewert machen musst.
Also berechnest du so den gewichteten realen Nutzen einer Alternative und stellst diesen den Kosten gegenüber (Quotient).
Nehmen wir mal das Beispiel
Standardsoftware oder Indivdualsoftware; was führen wir ein
und als Kriterium Flexibilität
Individualsoftware nutzt mir 70.000 EUR, aber nur zu 50 %
so richtig vorstellen kann ich mir das nicht
Ich hab mir das so vorgestellt:
Das jeweilige Attribut stiftet einen Nennwert von bsp.: 70.000 € aber effektiv nutzen kann ich davon eben nur 70 % und die restlichen 30 % sind Features, die ich eben nicht für meine Zwecke nutzen kann.
Deswegen kann ich von den 70.000 € Nominalwert nur 49.000 € Nutzwert ziehen.
Naja, soooo hab ich mir den Kopf auch wieder nicht zerbrochen...
Aber es könnte doch sein, dass ein externer Buchhalter für die Gehaltsabrechnung der Firma 100.000€ kostet.
Alternative 1 bietet an gewisse Funktionen zu implementieren, die 50.000€ Einsparpotential haben, aber die Vorgaben, die der Buchhalter macht (Datensatzkonfiuguration oder so) nur zu 70 % erfüllt.
Alternative 2 bietet gewisse Funktionen , die 80.000€ Einsparpotential haben, aber die Vorgaben, die der Buchhalter macht nur zu 50 % erfüllen.
Der Rest muss dem Buchhalter bezahlt werden, was natürlich den Nutzen senkt, ihn bzw. nur zu 70 % oder 50 % bietet.
koenntet Ihr mir bitte folgend. 2 Fragen bei der Nutzensrechnung beantwortet:
1. Abzinsung: In der Tabelle5.4 wie bekommt man z.B. den Wert 90900 (Personal intern im 1. Jahr)? Ich habe z.B.100000:1,1 und bekomme nur aehnliche Werte fuer die Abzinsung.
2. Im Bsp. 5.3.33 im Satz (5.6) und (5.7) sind jeweils 100000Euro angegeben. Wo kommt dieser Wert her?
Zu 1:
Die rechnen einfach 100.000 € sind 100 t€, dann 100:1,1 t€ sind 90,9 t€ (gerundet), also 90900 € statt 90909,9 €, ziemlich grob gerundet eben....
koenntet Ihr mir bitte folgend. 2 Fragen bei der Nutzensrechnung beantwortet:
1. Abzinsung: In der Tabelle5.4 wie bekommt man z.B. den Wert 90900 (Personal intern im 1. Jahr)? Ich habe z.B.100000:1,1 und bekomme nur aehnliche Werte fuer die Abzinsung.
2. Im Bsp. 5.3.33 im Satz (5.6) und (5.7) sind jeweils 100000Euro angegeben. Wo kommt dieser Wert her?
Danke & Gruss
Orchis
zu 2. Tabelle 5.6 auf Seite 44: Nutzen in 100.000 Euro angegeben
Ihr,
lieben Dank fuer die Hilfe. Totales durcheinander mit dem Runden. Mal auf, mal ab.
Wuensch Euch allen viel Glueck fuer die Klasur.
Gruss aus Stuttgart. Orchis
Comments
Sebulon
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View profileich hab grad Seite 41 von KE 5 vor mir und bei Nutzenbewertung steht:
Ziel Zs ist mit einem Gewicht ws >= 0 versehen (Summe aller ws = 1).
Weiterhin sei sei für jedes Zs ein Erfüllungsgrad 0 <= as <= 1 und ein Nutzen N(Zs) bekannt.
Als Gesamtnutzen der Alternative j gilt:
[IMG]https://euclid.hamline.edu/%7Earundquist/latex/showequation.php?eqn_id=149790[/IMG]
Für die Gesamtbewertung der Alternative j wird der Quotient
[IMG]https://euclid.hamline.edu/%7Earundquist/latex/showequation.php?eqn_id=149791[/IMG]
betrachtet.
Rob-T
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View profileJa, aber wieso nimmt man Nutzen und Erfüllungsgrad
man könnte doch eine Skala von 1 bis 100 nehmen und die Erfüllungsgrad nennen
z.B. wo fahren wir in Urlaub hin
Alternative 1: Strand
Alternative 2: Berge
Entspannung Gewicht 50 % Alternative 1: 95 Punkte, Alternative 2: 73 Punkte
Abwechslung: Gewicht 20 % Alternative 1: 55 Punkte, Alternaitve 2: 91 Punkte
Kosten: Gewicht 30 % und so weiter
was ist in meinem Besipiel der Nutzen, was der Erfüllungsgrad??
Sebulon
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View profileIch hab das so verstanden:
das Gewicht wird unabhängig von der Alternative für die einzelnen Kriterien festgelegt.
Dann bietet jede Alternative ein Nutzen (gemessen in €) und einen Erfüllungsgrad für jedes Kriterium.
Also der Nutzen der Alternative1 von 90.000€ wird zu 60% realisiert.
Der Nutzen der Alternative2 von 70.000€ wird zu 70% realisiert.
Theoretisch könntest du daraus einen Punktewert machen, den kannst du dann aber nur schlecht mit den Kosten vergleichen, da du daraus dann auch erst einen Punktewert machen musst.
Also berechnest du so den gewichteten realen Nutzen einer Alternative und stellst diesen den Kosten gegenüber (Quotient).
Rob-T
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View profileDanke, rechnen kann ich das jetzt schon mal
aber verstehen
Nehmen wir mal das Beispiel
Standardsoftware oder Indivdualsoftware; was führen wir ein
und als Kriterium Flexibilität
Individualsoftware nutzt mir 70.000 EUR, aber nur zu 50 %
so richtig vorstellen kann ich mir das nicht
Ergänzug: Und man könnte auch sogan, zum Thema Flexiblität
Gewichtung 50 %
"Bewertung" zwischen 0 und 100.000 EUR
wozu 2 Kriterien: Erfüllungsgrad und Nutzen?
Das verkompliziert das ganze doch nur?
Sebulon
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View profileIch hab mir das so vorgestellt:
Das jeweilige Attribut stiftet einen Nennwert von bsp.: 70.000 € aber effektiv nutzen kann ich davon eben nur 70 % und die restlichen 30 % sind Features, die ich eben nicht für meine Zwecke nutzen kann.
Deswegen kann ich von den 70.000 € Nominalwert nur 49.000 € Nutzwert ziehen.
Rob-T
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View profileJa aber das Attribut stiftet ja je nach Alternative einen anderen "Nennwert" / Nutzen, der dann zu einem bestimmten Prozentsatz realisiert wird
Sebulon
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View profileNaja, soooo hab ich mir den Kopf auch wieder nicht zerbrochen...
Aber es könnte doch sein, dass ein externer Buchhalter für die Gehaltsabrechnung der Firma 100.000€ kostet.
Alternative 1 bietet an gewisse Funktionen zu implementieren, die 50.000€ Einsparpotential haben, aber die Vorgaben, die der Buchhalter macht (Datensatzkonfiuguration oder so) nur zu 70 % erfüllt.
Alternative 2 bietet gewisse Funktionen , die 80.000€ Einsparpotential haben, aber die Vorgaben, die der Buchhalter macht nur zu 50 % erfüllen.
Der Rest muss dem Buchhalter bezahlt werden, was natürlich den Nutzen senkt, ihn bzw. nur zu 70 % oder 50 % bietet.
orchis
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View profilekoenntet Ihr mir bitte folgend. 2 Fragen bei der Nutzensrechnung beantwortet:
1. Abzinsung: In der Tabelle5.4 wie bekommt man z.B. den Wert 90900 (Personal intern im 1. Jahr)? Ich habe z.B.100000:1,1 und bekomme nur aehnliche Werte fuer die Abzinsung.
2. Im Bsp. 5.3.33 im Satz (5.6) und (5.7) sind jeweils 100000Euro angegeben. Wo kommt dieser Wert her?
Danke & Gruss
Orchis
Sebulon
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View profileZu 1:
Die rechnen einfach 100.000 € sind 100 t€, dann 100:1,1 t€ sind 90,9 t€ (gerundet), also 90900 € statt 90909,9 €, ziemlich grob gerundet eben....
Rob-T
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View profilezu 2. Tabelle 5.6 auf Seite 44: Nutzen in 100.000 Euro angegeben
orchis
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View profileIhr,
lieben Dank fuer die Hilfe. Totales durcheinander mit dem Runden. Mal auf, mal ab.
Wuensch Euch allen viel Glueck fuer die Klasur.
Gruss aus Stuttgart. Orchis