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Bücherberg oder Bergbücher?

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Leseecke

[COLOR=mediumturquoise][B]ich finde den Titel so nett und ändere einfach mal das Thema![/B][/COLOR]
Das soll ein Lesefred werden. Sagt an was ihr zur Zeit neben dem Studium so lest. Dürft auch gerne euren Lieblingsschriftsteller mitbringen....

Was lest ihr denn so?

Meine Bücherberge wollen mal abgebaut werden und so habe ich mir eine Biografie herausgekramt (liegt schon ewig bei mir rum):

[media=asin]3442151244[/media]

Liest sich leicht und "locker", ist nicht so wissenschaftlich, mehr wie ein Roman. Finde es spannend, man ist nicht ganz so weit weg von G6 und dennoch weit genug was Studium angeht.

Hallo-
ich les grad, in Vorbereitung auf Philosophie, "Was bedeutet das alles ?" von Thomas Nagel.
Knapp und ganz unterhaltsam geschrieben. Und für nebenbei noch Hans Fallada "Jeder stirbt für sich allein".
Grüße

hm, ich bin eher der fantasy-typ. lese gerade:

[media=asin]3785562624[/media]

ist der erste band eines sehr spannenden drei-teilers. eine wunderbare ablenkung vom studium;)

am 02.03. hol ich mir den neuesten band meiner lieblingsbücherserie (obwohl es jugendbücher sind) *hibbel*:

[media=asin]3471350616[/media]

einfach nur genial! oje, bin ich kindisch

nachtigal wrote:

Und für nebenbei noch Hans Fallada "Jeder stirbt für sich allein".
Grüße

Das wollte ich auch mal lesen...
Ich liebe von Fallada
[media=asin]B000X9VT7Q[/media]
und als
[media=asin]9078432446[/media]

einfach super!

Hey Balina. Es lohnt sich wirklich, eine tolle Geschichte-wird übrigens nächste Spielzeit am Gorki in Berlin aufgeführt-freu mich schon drauf.
Fallada ist auch einer meiner Lieblingsautoren, neben Camus,Irving, Eco und natürlich Lindgren !

nachtigal wrote:

Hey Balina. Es lohnt sich wirklich, eine tolle Geschichte-wird übrigens nächste Spielzeit am Gorki in Berlin aufgeführt-freu mich schon drauf.
Fallada ist auch einer meiner Lieblingsautoren, neben Camus,Irving, Eco und natürlich Lindgren !

Dann sag mal Bescheid, dann gehen wir dahin (wenn du Lust hast....)

@MollyleiN: Aus der DSA-Reihe kann ich sehr "Das zerbrochene Rad" von Ulrich Kiesow empfehlen. Gibt es als einzelnes Buch, aber auch in zwei Teile gesplittet.

Was ist denn die DSA-Reihe?

Lese grad Stardust - bin über den Film gestolpert und habe Buch und Film gekauft :D

Danach lese ich mal wieder den Herrn der Ringe - irgendwas muss ich ja tun, jetzt wo die Warterei beginnt.

Und im Mai kommt der neue Kluftinger raus, da freu ich mich jetzt schon wie ein Schnitzel

balina wrote:

Dann sag mal Bescheid, dann gehen wir dahin (wenn du Lust hast....)

Ja, das mach ich - ich ziehe ja erst im Sommer nach Berlin und da würd ich mich über "Theater-Beistand" riesig freuen !

Wie freut sich denn ein Schnitzel?? *kicher*

Herr der Ringe? Bitte nur die Filme... Die Bücher sind nicht so ganz mein Fall. Ach, Orlando Bloom ist doch auch echt süß.... Meine Mutter dachte zuerst, der wär eine Frau, als sie Legolas mit den langen Haaren sah...

Ich lese sehr gerne Fantasy, historische Romane (die jetzt aber seit dem Studium irgendwie nicht mehr ganz so gern, weil eher Sachen auffallen, die historisch nicht stimmig sind :D ) und solche, die sich um Literatur drehen oder zum Nachdenken bringen :)

Im Moment lese ich "Der Kuss des Kjer" von Lynn Raven und freue mich als Fan von Cassandra Clare schon ganz doll auf:

[ATTACH]4061.vB[/ATTACH]

MollyleiN wrote:

Ich lese grad Eat-Pray-Love ... sooo toll *schwärm*

Als Film eher eine Enttäuschung - fand ich alles sehr konstruiert ...

Morina wrote:

Ich lese sehr gerne Fantasy, historische Romane (die jetzt aber seit dem Studium irgendwie nicht mehr ganz so gern, weil eher Sachen auffallen, die historisch nicht stimmig sind :D ) und solche, die sich um Literatur drehen oder zum Nachdenken bringen :)

Im Moment lese ich "Der Kuss des Kjer" von Lynn Raven und freue mich als Fan von Cassandra Clare schon ganz doll auf:

[ATTACH=CONFIG]9239[/ATTACH]


Auf Englisch absolut lesenswert!! Ich liebe die "City"- Bände. Da kommt im September?! Band 4!! *freu*

MollyleiN wrote:

Ich lese grad Eat-Pray-Love ... sooo toll *schwärm*
Und danach werde ich mir mal das erste DSA-Buch anschauen. Und die 3 "Das Jahr des Greifen"-DSA Bücher, da schwärmt mein Männe so von. Mal sehen, wie Aventurien so ist!

DSA ist einfach super klasse!! Bin dem Virus schon seit 20 Jahren:eek: verfallen. Vom ersten PC-Spiel über pen&paper bis hin zu Büchern!!

Ich lese aktuell gerade die Biographie über Paula Modersohn-Becker von Kerstin Decker. Liest sich sehr gut weg.

rollenspiele??
im ernst: nicht mein fall... ist ja schon schwer genug, man selbst zu sein... und dann noch in andere rollen schlüpfen?!

Muß man ja nicht exessiv betreiben, aber so alle 14 Tage macht es schon Spaß. Und wir sind da eine Runde, die sich schon ein paar Jahre tirfft, da kennt man sich in beiden Welten ;) untereinander schon sehr gut

goldie-hafi wrote:

Ich lese aktuell gerade die Biographie über Paula Modersohn-Becker von Kerstin Decker. Liest sich sehr gut weg.

OOOHHH paula....seitdem ich in Achim gelebt habe, mag ich die Worpsweder, besonders Paule. Schon etliche Ausstellungen gesehen. Superfrau!

hm,okay... jedem das seine^^
gilt sims eigentlich auch als rollenspiel?? könnte man drüber streiten...

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon in Worpswede war. Könnte mich da glatt niederlassen.

_jg_ wrote:

hm,okay... jedem das seine^^
gilt sims eigentlich auch als rollenspiel?? könnte man drüber streiten...

Als Sims-Junkie der ersten Stunde würde ich sagen "Nein!". Aber man kann sicherlich darüber streiten.

Musste erst einmal nachschauen, was DSA ist. Solche Spiele sind aber nicht so mein Fall. Dann lese ich lieber die Geschichten.:D

Ich lese sehr gerne Fantasy, historische Romane (die jetzt aber seit dem Studium irgendwie nicht mehr ganz so gern, weil eher Sachen auffallen, die historisch nicht stimmig sind :D ) und solche, die sich um Literatur drehen oder zum Nachdenken bringen :)

Lese auch gerne historische Romane. Die historische Stimmigkeit kann ich aber gut ausblenden. Wenn ich das haben will, les ich ein Fachbuch. Wobei man da ja auch anderer Meinung sein kann. ;):D Von historischen Romanen will ich unterhalten werden, mehr nicht.

ich bin auch bekennender sims-fan:D
versuche grade meine frau mit ihrem traumann zu verheiraten, aber er lehnt den antrag immer ab.
ich glaub auch, er ist von beruf verbrecher. eine geniale wahl

Achtung an alle Thriller-Fans! Am 24.02. kommt ein neuer Teil der David-Hunter-Reihe, "Verwesung" von Simon Beckett, raus. Ich bin schon so gespannt. Die anderen 3 von ihm (Chemie des Todes, Kalte Asche, Leichenblässe) haben sich schon so richtig gruselig schön an einem Abend weggelesen.

An jg
Ich habe letztens "Den Namen des Windes gelesen" von Patrick Rothfuss. Super Fantasy-Geschichte.

KuniKuehn wrote:

Auf Englisch absolut lesenswert!! Ich liebe die "City"- Bände. Da kommt im September?! Band 4!! *freu*


Ja, die Reihe ist so klasse! Ich freue mich auch schon total auf "City of Fallen Angels"

KuniKuehn wrote:

Auf Englisch absolut lesenswert!! Ich liebe die "City"- Bände. Da kommt im September?! Band 4!! *freu*


Ja, die Reihe ist so klasse! Ich freue mich auch schon total auf "City of Fallen Angels" :D

@ van Nuffel:
"Der Name des Windes" fand ich auch genial, allein der wunderschöne Schreibstil war schon ein Genuss :) Hoffentlich erscheint der zweite Band dieses Jahr endlich

ich bin immer noch nicht fertig mit Magda, aber es leist sich immer noch ganz nett....

Wie sieht es denn mit Musik aus? Kennt Ihr LaBrassBanda? die schieb ich mir jetzt mal in die Musikbüchse.....

goldie-hafi wrote:

Ich weiß gar nicht, wie oft ich schon in Worpswede war. Könnte mich da glatt niederlassen.

Paula Modersohn Becker fasziniert michauch schon länger, 2008 war ich in einer Ausstellung in Köln: Ihre Bilder und Mumienproträts, war super:[url=https://www.kritische-ausgabe.de/index.php/archiv/1193/]Paula Modersohn-Becker und die ägyptischen Mumienportraits | Kritische Ausgabe[/url]
wenn die nochmal irgendwo ist, unbedingt hingehen

Also ich stehe im Moment total auf die Musik von gLee:D

Appropos Musik: ich find Lenas USC-Song "Taken by a Stranger" absolut schrecklich! Damit haben wir keine Chance!!

Ich war gestern auf einer Lesung von Arno Geiger, sein neuestes Buch "Der alte König in seinem Exil". Ein unglaublich berührendes Buch über den Umgang mit der Demenzerkrankung seines Vaters, und doch immer wieder amüsant... Wer Lust hat, er ist grad auf "großer Fahrt": [url=https://www.arno-geiger.de/lesungen-arno-geiger/]Lesungen und Termine | Arno Geiger - Offizielle Website des Autors[/url] Ich kann die Lesung wirklich nur wärmstens empfehlen.

Ich weiß nicht ob mein Anliegen hier richtig ist, wenn nicht darf es gerne jemand verschieben ;).
Hat jemand das Buch "Literarische Anthropologie" von Alexander Kosenina und will es loswerden? Ich habe es mir aus der Uni-Bib ausgeliehen, aber beim Durchblättern dachte ich mir: ich hätte es doch gerne :)!

Juhuuu :)! So gehen die Meinungen über die Kurse auseinander ;).

Wo hier schon über Bücher aus der UniBib geredet wird:
Habt ihr das auch schon erlebt, dass in ausgeliehenen Büchern rummarkiert wurde? Hab grad so ein Exemplar vorliegen und ärgere mich wirklich sehr darüber... Heutzutage ist auch wirklich nichts mehr sicher.... *grummel*

Hmm,... geht gar nicht sowas! Also mir wurde von klein auf beigebracht dass man in Bücher nicht reinmalt. Vorallem nicht in solche aus der Bibliothek! Die nicht mal einem gehören!

Kann mich auch immer wieder über vollgekritzelte und markierte BibBücher aufregen.

Andra87 wrote:

Hmm,... geht gar nicht sowas! Also mir wurde von klein auf beigebracht dass man in Bücher nicht reinmalt. Vorallem nicht in solche aus der Bibliothek! Die nicht mal einem gehören!

Mir gehts da ähnlich, deshalb bin ich auch so verrückt und hab bei einigen Ausgaben ein "Lesebuch" und ein "Studierbuch", in dem ich dann fröhlich drin rumschreiben kann. Wenn man das für die Uni braucht, ist das ja meist nicht zu umgehen.

Aber ich hab mal mit einer Bibliothekarin darüber gesprochen und sie meinte, dass teilweise die Bücher auch aus Spenden von Exstudis oder Profs stammen, die dann natürlich damit gearbeitet haben. Und da auch den Bibliotheken das Geld fehlt, sieht man über vollgekritzelte Bücher hinweg.

okay, das verstehe ich!
und vor allem ist es so viel günstiger... ach, wer schlau sein will, muss leiden

Daran hab ich noch gar nicht gedacht, dass Die Bücher von Exstudis und Profs stammen könnten. Und wenn dann einmal reingekritzelt ist, machen es die nächsten auch... Jaja, wir haben es eben nicht einfach ;)!

genau! da soll mal einer behaupten, dass studieren einfach wäre!!
und dass studenten ständig freizeit haben, stimmt auch nicht! wir müssen ja die bibBücher vollkritzeln...

beim letzten bib-buch waren noch zusätzlich zu den anstreichungen 2 seiten lose, also wirklich losgelöst vom buch. vom scannen und kopieren. gebrauchsspuren eben ...

[url=https://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35766]Das Buch als Fluch - Gesellschaft/Leben - Süddeutsche Zeitung Magazin[/url]

[IMG]https://sueddeut.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/szmag?r=http%3A//sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35766&d=54092.646876149265[/IMG] [IMG]https://sueddeut.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/CP/szmag[/IMG] [IMG]https://sz-magazin.sueddeutsche.de/img/jetztdrucken/druckenlogo.gif[/IMG] Gesellschaft/Leben | Heft 21/2011
Das Buch als Fluch

*Frühjahrsputz erledigt? Denken Sie jetzt darüber nach, auch gleich Ihre Bibliothek neu zu ordnen? Seien Sie bloß vorsichtig: Dabei kann man schier verrückt werden.*
[IMG]https://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/34522.jpg[/IMG]

Die Frage, wie man Bücher sinnvoll sortiert, stellt sich einem ab dem zweiten Buch. Insofern bedeuten die neuen elektronischen Lesegeräte, die für sich in Anspruch nehmen, jedes jemals gedruckte Buch anzeigen zu können, auch keinen Fortschritt. Falls man sowohl einen Kindle als auch ein iPad besitzt, muss man sich schon Gedanken machen, ob man den Kindle neben das iPad ins Regal stellt oder das iPad neben den Kindle. Drei Geräte ermöglichen schon sechs Varianten.

Wer das jetzt für Blattspalterei hält, hat sich dem Problem der Buchanordnung noch nicht genähert. Man sollte es auch nur vorsichtig tun, denn darüber kann man verrückt werden, wie eine simple Rechnung zeigt. Dreiundsechzig Bücher füllen zwei Meter Regal. Wie viele Möglichkeiten gibt es, diese dreiundsechzig Bücher anzuordnen? Tausend? Eine Million? Eine Milliarde? Nicht mal ansatzweise. Es sind mehr Möglichkeiten, als es Elementarteilchen im Universum gibt.

Mit reiner Kombinatorik kommt man den Büchern also nicht bei, was man braucht, ist: ein System. Leider gibt es nicht ein System, sondern richtig viele: nach Sachgebiet, Autor, Verlag oder Erscheinungsjahr. Auch der »Regensburger Verbundklassifikation«, mit der viele wissenschaftliche Bibliotheken arbeiten, gelingt es nicht, jedem Buch einen – und nur einen – Platz zuzuweisen. Immer wieder muss man sich entscheiden, ob dahin oder dorthin. Selbst eine Ordnung nach der ISBN-Nummer weist Lücken auf, weil es Bücher gibt, die keine solche Nummer haben. Notizbücher. Tagebücher. Telefonbücher. Und was ist mit der Buchhaltung?

Die Leute in der Chefetage des Münchner Verlegers Hubert Burda wüssten, wo sie das Telefonbuch hinstellen würden, nämlich in den Abschnitt G wie Gelb. Burdas Bücher sind tatsächlich farblich sortiert, was eine Art Regenbogen aus Papier erzeugt. Leider findet man in dem Bücherreigen nichts wieder. Ein Mitarbeiter berichtet, dass er immer erst bei Amazon gucken muss, welche Farbe der Einband eines gesuchten Buches hat, um es anschließend im Regal zu finden.

Ein Problem bereiten mir zum Beispiel Lookbooks von Modeunternehmen. Braucht man hin und wieder, wenn man in dieser Branche tätig ist. Keine ISBN, kein Autor, kein Verlag. Ich habe die Broschüren in einen Schuhkarton gepackt, aber der wirkt an jeder Stelle der Bibliothek wie ein extraterrestrischer Monolith.

Am schlimmsten sind aus meiner Sicht die Zeitschriften, die verdammten Zeitschriften. Sieben Meter, sie zu sortieren dauerte einen Tag. Bei mir sind sie alphabetisch geordnet, von A wie Amica bis Z wie Zoo. Wenn auch thematisch eher leichte Muse, ist ein Meter Vogue sauschwer, die Mode bringt das Regal an den Rand seiner Tragfähigkeit. Dafür entwickelt hier die Bibliothek ihre größte Ordnung: weil Monocle schön brav neben Monopol steht. Darüber die überformatigen Bände, die nur liegend ins Regal passen. Daneben stehen bei mir die Bücher, deren Autoren ich persönlich kenne. Dann die Bücher, die ich doppelt habe. Bücher, von denen ich mich trennen möchte. Liebend gern etwa von meinem bisher einzigen selbst geschriebenen Buch. Die zwanzig Exemplare liegen wie Blei im Regal, bei mir und in den Buchhandlungen auch. Die Lexika hat das Internet überflüssig gemacht, bei den ökonomischen Theoriewerken war es die Finanzkrise. Links unten: Kinderbücher – auf Augenhöhe meines dreijährigen Sohnes. Eine Umsortierung ist unbedingt zu vermeiden, um die frühkindliche Entwicklung zum Leser nicht zu stören. Kinder brauchen Halt und Orientierung, es ist nicht gut, wenn ihre Welt sich ändert. Links oben dann das totale Chaos.

Das Chaos ist wichtig, denn erst im Chaos entstehen die Überraschungen, zu denen Bücher fähig sind. Erst die Suche nach einem bestimmten Buch lässt einen Bücher finden, nach denen man nicht gesucht hat. In diesem Zusammenhang fällt mir ein unglaublich schlaues Buch ein: Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat von Pierre Bayard. In dem buchweltumspannenden Werk sind schlaue Sätze zu lesen über die Ordnung der Bände. Zum Beispiel folgender: »Die Gebildeten wissen es – vor allem aber wissen es die Ungebildeten zu ihrem Unglück nicht –, dass Bildung in erster Linie eine Sache der Orientierung ist. Gebildet zu sein bedeutet nicht, das eine oder andere Buch gelesen zu haben, es bedeutet, sich in der Gesamtheit aller Bücher zurechtzufinden, also als Erstes zu wissen, dass sie eine Ganzheit bilden, und dann in der Lage zu sein, jedes einzelne Element im Zusammenhang mit den anderen einzuordnen.«
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Ich wünsche mir eine allumfassende Ordnung im Internet, es müsste etwas sein wie Facebook, das einem hilft, den Überblick über die eigenen Bücher zu behalten, also quasi ein Bookbook. Bücher wären mit anderen Büchern befreundet, über die in ihnen beschriebenen Personen, seien sie real oder fiktiv. Alle Krimis, in denen der Gärtner der Mörder ist, wären die dicksten Kameraden.

Kaum hat man den Gedanken formuliert, findet man ihn auch schon im Netz so ähnlich verwirklicht. LibraryThing heißt die Seite, bei der einander wildfremde Leute ihre Bibliotheken ins Netz stellen, darauf hoffend, Gleichgesinnte zu treffen oder Anregungen für Neuerwerbungen zu finden. Auch die Bibliothek von Franz Kafka steht dort im Netz – natürlich ohne sein Zutun; alle Bände sind dort verzeichnet, nur nicht, wie er sie sortiert hatte, aber das war vermutlich kafkaesk.

Wie man es dreht und wendet, wie jedes Buch hat auch die Diskussion über Bücher immer mehr als eine Seite. Das Wichtigste in einer Bibliothek sind nicht die Bücher – das Wichtigste sind die Lücken dazwischen, denn nur in den Lücken kann die Sammlung wachsen. Wobei es auch wieder exzellente Argumente gibt, seine Bücher lückenlos dicht an dicht zu stellen. Denn Bücher, zwischen die kein Blatt mehr passt, brennen nicht. Auch der größte Feuersturm, das weiß die Bayerische Staatsbibliothek in München aus Erfahrung, kokelt sie dann nur an. Man kann sie, wenn das Feuer vorbei ist, immer noch lesen, und dort, wo früher der Goldschnitt glänzte, hat der letzte Krieg, den das Land erlebt hat, einen Trauerrand hinterlassen.

Ein weiteres Ärgernis am Rande bilden die Buchrücken. Die Verlage bedrucken sie mal »amerikanisch«, mal »klassisch« , also von oben nach unten oder von unten nach oben. Globalisierte Leser müssen sich kopfwippend am Regal vorbeibewegen, ähnlich wie die Zuschauer beim Tennis. Dem Profi ist das egal: »Wir interessieren uns nicht für die Titel, nur für die Signaturen«, sagt Peter Schnitzlein, der Pressesprecher von 300 Kilometern Buchregal. Zehn Millionen Werke hat die Bayerische Staatsbibliothek archiviert. Würden sich zwei frisch ausgebildete Bibliothekare mit jedem verfügbaren Band auch nur eine Minute beschäftigen, etwa um ihn abzustauben, eine Signatur auf den Rücken zu kleben oder einen Exlibris-Stempel hineinzudrücken, wären sie bis zur Vollendung ihres 70. Lebensjahres damit beschäftigt.

Eine Buchwand ist nichts, was man einmal aufräumt. Das Aufräumen ist ein immerwährendes Projekt. Eine Bibliothek befindet sich im Fluss, nur kurzfristig erscheint sie ihrem Besitzer als statisch. Sie teilt sich in die Bücher, die da sind, die mal da waren, die noch kommen werden und die verschwinden werden, versehentlich oder absichtlich. In Asien zum Beispiel, wo Rucksacktouristen verkehren, gibt es kleine Bibliotheken, in denen jeder ein handzerlesenes Buch dalassen und dafür ein anderes mitnehmen kann. Bei dem ganzen Hin und Her entstehen höchst erstaunliche Sortierungen.

Jede Bücherordnung muss also auch in der Zeit funktionieren. Wenn man sich eine Bibliothek als lebenden Organismus vorstellt, der sich Bücher einverleibt, dann muss er sie an anderer Stelle auch wieder ausscheiden, sonst platzt irgendwann der Schrank. Das passiert gerade der Staatsbibliothek: »Wir makulieren nicht.« Mit der Folge, dass schon 2013 kein Platz mehr ist in der Garchinger Lagerhalle, die auf Luftbildern wie ein Flugzeughangar wirkt. Es müsste längst gebaut werden, allein: Das staatliche Geld ist knapp. Hunderttausend neue Bücher erscheinen pro Jahr, und die müssen ja alle irgendwo unterkommen.

Verglichen mit den 300 Kilometern staatlichem Regal wirkt mein neun mal sieben Meter langes Sortierproblem bescheiden; doch auch mir fehlt der Platz. Meine Sammlung an SZ-Magazinen – präzise zwei Meter und zehn Zentimeter Regalbedarf – habe ich weggegeben. Die alten Hefte lagern jetzt in einem Keller der Süddeutschen Zeitung. Also genau dort, wo sie einst hergekommen waren.

Die Trennung fiel schwer, aber ich tröste mich, dass es das SZ-Magazin ja auch in der Staatsbibliothek gibt. Ein Blatt des Magazins, das Sie in Händen halten, ist nullkommanullfünf Millimeter dick, ich habe es nachgemessen. Dieser Artikel hier verschlimmert den Schlamassel der Stabi also um präzise fünf hundertstel Millimeter, das sei erlaubt.

Übrigens: In den drei Tagen, die es dauerte, die Gedanken für diesen Text zu sortieren, hätte ich mein ganzes Regal in Ordnung bringen können. Aber man muss sich entscheiden, ob man das Regal aufräumt oder seine Rübe. Stimmen die Koordinaten im Kopf, wird einem das Regal egal.

Quelle: [url=https://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35766]Das Buch als Fluch - Gesellschaft/Leben - Süddeutsche Zeitung Magazin[/url]

Schöner Beitrag!

Zurück zum Thema: Ich les gerade Anna Karenina (Tolstoi) und Der Schatten des Windes (Carlos Ruiz Zafón) - quasi parallel :cool

Hier ein kleiner Tipp:[media=asin]3468738145[/media]
Mal etwas leichtere Unilektüre:p

Den Schatten des Windes lese ich gerade parallel zu "Letzte Nacht in Twisted River" (Irving)

Oh, schönes Thema! Ich dachte mir, wenn schon Urlaub in der Toskana, dann das Dekameron von Boccaccio. Der Schatten des Windes liegt auf meinem Nachtkästchen, aber ich habe mir geschworen, eins nach dem anderen zu lesen!

MollyleiN wrote:

Wolfgang Hohlbein/ Bernhard Hennen - Das Jahr des Greifen

Uups - was ist denn das für ein Titel? Müsste das nicht "Das Jahr des Greifs" heißen?

MollyleiN wrote:

Nein "des Greifen" ... Stadt Greifenfurt etc ;)

[URL]https://www.amazon.de/Das-Jahr-Greifen-Entdeckung-Amazone/dp/3404146123[/URL]

Es gibt ja auch Greifswald ;))))

MollyleiN wrote:

Nein "des Greifen" ... Stadt Greifenfurt etc ;)

[URL]https://www.amazon.de/Das-Jahr-Greifen-Entdeckung-Amazone/dp/3404146123[/URL]

Werd ich mir mal auf meine Bücherliste setzen. Hört sich interessant an. Vor allen Dingen wenn es in Greifenfurt so klingende Namen wie Answin von Rabenmund gibt.

So habe leider gestern Abend ein super Buch aus der Post geholt und musste es natürlich sofort verschlingen statt an G1 zu arbeiten.:eek: Ich hatte das Buch schonmal als Kind gelesen (ist aber kein Kinderbuch) aber irgendwie haben es meine Eltern danach weggeben oder ich habe es nie wiedergefunden. Es sind die Memoiren von einem Soldaten während des 2 Weltkrieges der enge Kontakte zu Stauffenberg, Tresckow hatte. Finde es immer noch super interessant und daher wollte ich es hier weiterempfehlen, sehr angenehm geschrieben.
[URL]https://www.amazon.de/Die-verdammte-Pflicht-Erinnerungen-Zeitgeschichte/dp/3548331297[/URL]

Und sowas liest du als Kind:eek:???"Damals" habe ich lieber diese Bücher verschlungen:
[url]Http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_i_0_10?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=sattelclub&sprefix=sattelclub[/url]
^^

neeee, pferdebücher.....

Ich hab als Kind alles gelesen, was mir in die Finger kam. Wenn ich mit meinen eigenen Büchern (ja, auch Pferdebücher) durch war, hab ich mich am Bücherschrank meiner Mutte vergriffen. Darunter waren so smarte Titel wie "Sauerbruch - das war mein Leben!" oder "Hölle, wo ist dein Sieg?" von Rachel Field. Schön war "Vom Winde verweht", hat mir meine romantische Prägung verpasst.*seufz*
An "Auferstehung" von Tolstoi bin ich dann gescheitert. Ich hab's bis heute nicht ganz gelesen. :rolleyes

Ich habe auch alles was ich kriegen konnte gelesen zu allen möglichen Themen und so viele Kinderbücher hatten wir gar nicht (obwohl 4Kinder), die müsste ich mir eher aus der SchulBibliothek heimlich ausleihen, am liebsten Sherlock Holmes, Enid Blyton und die 3 Fragezeichen! Meine Eltern hatten eine riesige Bibliothek dadurch dass sie beide auch sehr gerne lesen aber vor allem dadurch dass mein Grossvater lange eine Zeitung rausbrachte nur mit Bücherkritiken. Da sammelt sich natürlich ganz schön was an! Leider ist diese Bibliothek durch Umzüge und Scheidung fast komplett verschwunden, hatte zwar vieles von ihnen übernommen aber in meiner jetzigen Wohnung habe ich kaum Platz und keinen Keller sodass ich leider ca. 40 Kisten weggeben musste. Allerdings habe ich mir dann auch ein ebookreader gekauft wo ich mir jetzt schon sehr viele Bücher zusammengesammelt habe, wenigstens einen kleinen Trost und so kann ich meine Bibliothek immer dabei haben.
Aber diese Leselust ist ein ganz grosses Problem!! Als Kind durfte ich nicht mehr mit Buch auf die Toilette ;) Und ich lese leider viel zu schnell sodass die schönen Bücher viel zu schnell fertig sind. Allerdings lese ich meine Lieblingsbücher daher alle mind. einmal im Jahr nochmal (obwohl man sie ja dann auswendig kennt aber es ist trotzdem schön). Aber mit dem ebookreader hat sich auch wieder ein anderes Problem gelöst: nerve meinen Freund abends beim Einschlafen mit dem Blättern nicht mehr :D , also kann ich länger ungestört lesen.

Ich habe mich auch überall durchgelesen:D Zuerst meine Bücher. Da meine Eltern keine Lese-Freaks sind/waren, konnte ich bei ihnen nie was klauen... Danach durch die Dorfbibliothek gelesen und die Schulbibliothek war mir auch zu klein:rolleyes:

Ich finde es ja echt schade, dass "die Jugend von heute" mit Büchern nicht viel anfangen kann...

flintstone wrote:

Meine Eltern hatten eine riesige Bibliothek dadurch dass sie beide auch sehr gerne lesen aber vor allem dadurch dass mein Grossvater lange eine Zeitung rausbrachte nur mit Bücherkritiken.

Boah...NEID!

Aber mit dem ebookreader hat sich auch wieder ein anderes Problem gelöst: nerve meinen Freund abends beim Einschlafen mit dem Blättern nicht mehr :D , also kann ich länger ungestört lesen.

Die ebookreader sind sicher praktisch, aber, ich weiß nicht...so unromantisch. Ein Buch muss sich für mich wie ein Buch anfassen und wie ein Buch riechen und manchmal auch so sperrig sein. Da bin ich einfach mal altmodisch. Oder auf Neudeutsch Retro.

Naja das mit dem ebookreader habe ich auch gedacht und meine Lieblingsbücher muss ich auch in Papierformat haben allerdings ist das so praktisch mit dem reader und so kann ich endlich so viel lesen wie ich will ohne zu viel Platz wegzunehmen und viel zu viel Geld auszugeben (bevor ich G1 angefangen habe, habe ich pro Tag im Durchschnitt ein Buch gelesen). Ich versuche auch meine Besitztümer etwas zu reduzieren. Die Bücher sind auch günstiger und man kann sie auch problemlos online von einer Bibliothek leihen und das Buch sperrt sich von selbst nach 2 oder 4 Wochen. Endlich keine Versäumnisgebühren mehr zu zahlen :rolleyes: Ich lese aber auch sehr viele englische und französiche Bücher die kein copyright mehr haben sodass ich sie kostenlos kriegen kann.
Auch jetzt für die Kurseinheiten war es super: habe sie eingescannt und kurz OCR darüber laufen lassen und muss nicht mehr alles mitschleppen sondern habe alle Materialien immer dabei.

Fazit: Ich mag immer noch lieber echte Bücher (vor allem vom Geruch :)) aber für den Alltag kann ich den ebookreader nur empfehlen.

Man darf ja auch nicht vergessen: der ebook-Reader ist umweltfreundlicher!

_jg_ wrote:

Man darf ja auch nicht vergessen: der ebook-Reader ist umweltfreundlicher!

Wieso?!? wer sagt das?

balina wrote:

Wieso?!? wer sagt das?

Na ja, für die Papierherstellung werden immer noch Bäume abgeholzt. Umwelttechnisch gesehen ist das schon ein Argument.

ich habe keinen FührerInnenschein, da darf ich dann Bücher aus Papier lesen und einen Trockner betreiben ;))))

Ausnahmsweise bekommst du eine Sonderregelung!

Bradbury wrote:

Na ja, für die Papierherstellung werden immer noch Bäume abgeholzt. Umwelttechnisch gesehen ist das schon ein Argument.

Und die Bücher müssen nicht transportiert werden, d.h. ein geringerer Emissionsaustoß. Die Druckereien sparen sich die Arbeit, keine Tinte wird verbraucht...etc.

und was ist mit den ganzen Arbeitsplätzen und den schönen Buchläden?!?

Ich kann e-Books ehrlich gesagt nichts abgewinnen. Dass es umweltfreundlicher wäre, stimmt, aber Bücher (in herkömmlicher Form) sind für mich etwas sehr Wertvolles, so dass ich es traurig fände, wenn in Zukunft in dieser Hinsicht alles digitalisiert werden würde :(
Zum einen haben Bücher so eine lange, interessante Tradition, zum anderen ist es einfach etwas Besonderes, ein Buch in der Hand zu halten, das vielleicht noch eine besondere Aufmachung besitzt, und darin zu blättern. Oder durch eine große Bibiothek zu gehen und all die Bücher zu bewundern. Oder in einer Buchhandlung nach neuen Titel zu stöbern, während der Geruch all der Bücher in der Luft liegt ...
Dann wären da noch die Arbeitsplätze, wie Balina schon gesagt hat. Die Arbeit an "echten" Büchern fand ich im Verlagspraktikum unglaublich klasse; ich will mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn dort alles digital laufen würde *zurückschreck*

Zum Ursprungssthema: Ich lese gerade "Die Gabe" von Alison Croggon. Bisher richtig schöne epische Fantasy!

Tja, bevor mich die e-books arbeitslos machen: Ich hab eine beeindruckende Reihe historischer Krimis für mich entdeckt, in die ich derzeit gern abtauche: Der Autor heißt Peter Tremayne, als erstes hab ich "Die Tote im Klosterbrunnen" gelesen. Irland zu Zeiten der keltischen Kirche und eine sagenhaft kluge Nonne, die die schwierigsten Fälle löst. Zum Glück gibt's noch ein paar, die ich noch nicht kenne!

@Schneeherz: Ich stimme dir absolut zu! Gedruckte Bücher, Bibliotheken, Buchhandlungen sind schon etwas besonderes. Aber man muss eben auch mal an die Umwelt denken... Es hat alles seine Vor- und Nachteile......
Ich bevorzuge natürlich (auch) gedruckte Bücher.

ich glaube nicht das die eBooks unbedingt besser für die Umwelt sind. Denkt doch mal das ganze DigiZeug kostet eine Menge Energie im Verbrauch, in der Herstellung und Entsorgung etc.
Vllt kennt ja jemand seriöse Untersuchungen....

Also ich liebe meinen eBookreader, ich liebe aber auch meine "normalen" Bücher. Der Reader ist eine ideale Ergänzung zum gedruckten Buch (hab ich jetzt im Urlaub wieder gemerkt), vor allen Dingen wenn irgendwann der Platz nicht reicht. Da ich nur ungern Bücher wegschmeiße bzw. weggebe wird das langsam ein Platzproblem.

Beides hat sein Für-und-Wider, also warum nicht beide Möglichkeiten nutzen. Zum Augenproblem: Die Schrift kann man so groß machen, dass man auch, je nach Sehstärke, locker ohne Brille lesen könnte.

Was ist denn mit Hörbüchern :)?! Ich habe gerade "Jules Verne - Reise um die Erde in 80 Tagen" gehört, gelesen von Götz Alsmann! Herrlich vorgelesen!

Hab ich mal im Auto versucht und das klappt nicht. Autofahren und zuhören ist nicht mein Ding und wenn ich nur zuhöre, fallen mir die Augen zu.

Ich finde die Harry Potter-Hörbücher von Rufus Beck große klasse, ansonsten höre ich sehr selten Hörbücher.

Naja, es muss eine ansprechende Stimme sein. Und beim Autofahren finde ich das auch nicht soo einfach weil ich die Geschichte nicht mitbekomme. Das Fahren kostet einfach viel Konzentration. Aber Abends im Bett liegen und lauschen finde ich toll!

Nee, da les ich lieber selbst. Macht mehr Spaß

Ich lern mit meinem ebook-reader immer in der Bahn (ok, und zu Hause). Ich finds extrem praktisch auf so einem kleinen Gerät soviel Informationen zu haben und noch besser: Die ganzen Philo-Klassiker gibts größtenteils kostenlos.

Was habt ihr denn für ebook-reader? Könnt ihr einen empfehlen? Und tun davon nicht irgendwann die Augen weh, wie am PC?

Ich habe einen Sony Prs 650. Ich habe einige ausprobiert und der ist meiner Meinung nach der einzige der wirklich gut mit PDFs umgehen kann. Ich kann sogar so meine gescannten PDFs im Querformat lesen ohne Reflow zu machen (Zeilenumbrüche). Er kann auch Unterstreichungen machen. Wenn du vielleicht noch ein paar Wochen wartest bis die nächsten Sony-Reader rauskommen, gibts den wahrscheinlich auch für deutlich günstiger. Er hat allerdings kein WLAN wie z.B. der Kindle oder Oyo. Habe ich aber auch noch nie vermisst da ich hauptsächlich Bücher drauf tue die schon auf meinem PC sind.

Was auch noch interessant sein könnte: der Pocketbook 603. Ist auch etwas teuer aber soll auch sehr gut mit PDFs auskommen. Soweit ich weiss hat er auch die Möglichkeit im Lexikon zu suchen (dies hat der Sony auch allerdings nur im englischen lexikon oder zum übersetzen).

Der Kindle ist schön aber du kannst z.B. keine epub-Bücher darauf lesen. Du kannst dann nur Bücher im amazonshop kaufen, nirgendwo sonst. Viele Bibliotheken in Deutschland haben auch schon ebooks zum leihen bereit allerdings nur im epub (teils auch pdf) format und er kommt wie gesagt nicht so gut mit PDFs aus und hat auch kein Touchscreen. Mich nervts immer die Tasten drücken zu mussen, so kann ich für die nächste Seite lautlos übers Bild wischen.

Ich hoffe das hilft etwas. Ansonsten sollen im September jeweils auch die neuen Geräte von Amazon und Sony aber auch Kobo erscheinen sodass es sich vielleicht lohnt zu warten.

Ich hab einen Kindle 3 und muss sagen, dass die Bedienung mit den Tasten mir besser gefällt, als eine Touchscreen-Bedienung. Mit PDFs kommt der Kindle auch gut klar, zumindest ich habe mit meinen Sachen keine Probleme.

Hier [URL]#?t=68535[/URL] wurde sich schon einmal über ebook-Reader ausgetauscht.