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[B][QUOTE="Pinoccio, post: 549071"]Hallo Bradbury,[/B]
[B]also ich liebe Krimis und v.a. Psychokrimis auch ungemein! Wer ist dein momentaner Favorit?[/B]
[B][/quote][/B]

Hallo Pinoccio,

bevor dieses spannende Thema im Orkus verschwindet (vielleicht sollten wir wirklich einen Thread dazu aufmachen?):

In letzter Zeit habe ich mich auf Mo Hayder eingeschossen. Der letzte, den ich gelesen habe, ist "Tokio", seeehr abgründig :cool:

Letztes Jahr zu Semesterbeginn ist mir außerdem noch "Grabesgrün" von Tana French in den Lernplan gegrätscht. Den konnte ich einfach nicht liegen lassen *seufz*.

Ach, es gibt noch so viel - ich glaube, ich mache jetzt tatsächlich einen Extra-Thread auf. Gleich. Jetzt. Sofort!:D:D

LG Sigrid

Comments

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Nachdem im Vorstellungs-Thread die Rede auf Krimis, Science-Fiction, Fantasy und andere höchst 'unliterarische' Sujets :D gekommen ist, denke ich, es wird Zeit für eine Lese-Ecke der entspannten Art.

Ich liebe, wie gesagt Krimis - besonders raffiniert aufgebaute, abgründige Psychokrimis. Z. B. von Mo Hayder, Nicci French (Pseudonym für ein Autorenpaar) oder auch mal Petra Hammesfahr.

In den letzten Jahren lese ich auch verstärkt chinesische Krimis. Entweder von chinesischen Autoren selbst (z. B. Lisa See) oder Raymond A. Scofield (alias Gert Anhalt) wie "Gelber Kaiser" , "Die Tibet-Verschwörung" oder "Babylon" und noch v. a. m. Ohne Krimi geht Mrs. Bradbury nicht ins Bett...:p:D

Also: was lest ihr triviales, banales, (ent)spannendes, wenn ihr mal nicht für's Studium lest?

Los, packt aus! Ich will Namen hören. Fakten. Geständnisse!!!:D:D

LG Chief Inspector Bradbury :cool

oJohn LeCarré, Liza Marklund, Henning Mankell, Arnaldur Indridason (Island-Krimis), Veit Heinichen, Gisela Klönne, Christian v. Ditfurth u.a.

Bradbory,
das ist ja ein netter Name für ein tolles Thema.
Also, nachdem ich bekennender Elisabeth George und Minette Walters Fan bin (die einzigen Autoren, von denen ich mir Sofort die Neuerscheinungen kaufe) lese ich sonst sehr wählerisch. Mo Hayder gefällt mir gar nicht auch Samuel Beckett nicht. Gern hab ich gelesen Cupido; James Patterson, Carlene Thomson. Von P. Hammesfahr einige der Ersterscheinungen. Aber chinesische Krimis - wie kann man die einordnen, hab ich noch nie was von gehört.
LG Doris

topsecretChief Inspector Bradbury, das ist mal eine gute Idee... ;)

Jetzt habe ich ja endlich mal wieder ein bißchen Zeit, was "Privates" zu lesen und so habe ich gerade mit Begeisterung "Ungeschoren" von Arne Dahl verschlungen, Arne Dahl (ein Pseudonym für Jan Arnald) ist mein absoluter Krimi-Favorit. All die feinen Schweden-Krimis haben zwar mein Bullerbü-Idyll etwas ins Wanken gebracht, aber so sieht man seine eigene literarische Entwicklung doch auch mal in einem ganz anderen Licht. :p

Entsprechend lese ich auch gerne Ake Edwardson, Hakan Nesser, Anne Holt; aber auch mal Faye Kellerman und ich liiiiebe die Eifel-Krimis...

Ach ja, und wenn mich die Italien-Sehnsucht überfällt, dann darf's auch gerne mal Andrea Camilleri sein.

Mehr Geständnisse...?!?!?!

Hallo

Für Krimis/Thriller bin ich eigentlich eher selten zu haben, die einzigen Bücher, die ich dazu zähle und die mir seeehr gefallen haben waren die "Kluftinger" Krimis von Klüpfel und Kobr und "Mordshunger" von Schätzing.
Ach ja und "Die Keltennadel" und "Das Maja Ritual" von Patrick Dunne (fällt aber wohl eher unter Belletristik)

Ansonsten bin ich für Pratchett und Arto Paasilinna zu haben. Und dann immer für Bücher "die mir ins Auge springen (unabhängig von Thema und Autor).

Eine Zeit lang haben mich historische Romane und sog. Frauen Fantasy interessiert - inzwischen eher weniger.

Und ja, manchmal, ganz selten gefällt mir sogar sowas wie Bücher von Plum Sykes.

Ich bin ein großer Fan von Familienromanen in epischer Breite, allerdings müssen sie GUT sein, wie etwa das Geisterhaus von Isabel Allende.

Ich habs generell mit den lateinamerikanischen Autoren (wie Gabriel Garcia Marquez), weil die wahnsinnig gute Erzähler sind. Ich mag es nicht, wenn ein Buch von Dialogen, Betrachtungen und Detailstudien zerpflückt ist - ich liebe gute, flüssige, leicht humoristische und immer etwas tragische Erzählweisen von tragischen Figuren, die nicht immer unbedingt Helden im klassischen Sinne sind.

Von den deutschsprachigen Autoren mag ich den Österreicher Christoph Ransmayr, eben weil er auch ein toller Erzähler ist, in seine Geschichten könnt ich mich quasi reinlegen - nur hat er irgendwie noch nicht so viele Bücher rausgebracht.

Und dann muss ich mich noch als John Irving-Fan outen. Nicht alles von ihm ist gut, aber einige seiner dicken Schinken, da bleibt mir die Spucke weg, so gut und spannend sind die geschrieben - ein Erzählkünstler, der unerreicht bleibt.

und hier ist noch ein großer Krimi-Fan (eigentlich lese ich fast nichts anderes :eek:).

Ich liebe Simon Beckett (hab´ ich letztes Jahr bei einer Lesung erlebt; sehr sympatischer Typ; das neueste Werk soll nicht so toll sein, hab´s aber selbst noch nicht gelesen). Top finde ich auf jeden Fall "Die Chemie des Todes" und "Kalte Asche".

Weitere Favoriten sind Jeffrey Deaver, Tess Gerritsen, Karin Slaughter.

Außerdem habe ich so ziemlich alles von
- Val McDermid
- Henning Mankell
- Elisabeth George
- Ann Granger.

Früher habe ich auch gerne Patricia Cornwell gelesen (als sie noch selbst geschrieben hat;)).

Tja, wirklich nicht sehr anspruchsvoll :o, aber nach fast 7 Jahren Fernstudium möchte man in der Freizeit nichts schwieriges mehr lesen ;).

Viele Grüße,
Schwitzer:winke

SaraH08 wrote:

:topsecretChief Inspector Bradbury, das ist mal eine gute Idee... ;)

Jetzt habe ich ja endlich mal wieder ein bißchen Zeit, was "Privates" zu lesen und so habe ich gerade mit Begeisterung "Ungeschoren" von Arne Dahl verschlungen, Arne Dahl (ein Pseudonym für Jan Arnald) ist mein absoluter Krimi-Favorit. All die feinen Schweden-Krimis haben zwar mein Bullerbü-Idyll etwas ins Wanken gebracht, aber so sieht man seine eigene literarische Entwicklung doch auch mal in einem ganz anderen Licht. :p

Entsprechend lese ich auch gerne Ake Edwardson, Hakan Nesser, Anne Holt; aber auch mal Faye Kellerman und ich liiiiebe die Eifel-Krimis...

Ach ja, und wenn mich die Italien-Sehnsucht überfällt, dann darf's auch gerne mal Andrea Camilleri sein.

Mehr Geständnisse...?!?!?!

Richtig, auch ich liebe Berndorf und Camilleri. Vergessen habe ich auch noch Ian Rankin. Einiges von dem, was ich lese, habe ich unter [url=https://www.krimi-couch.de/]Krimi-Couch.de - denn (Krimis & Thriller) lesen ist spannender![/url] veröffentlicht. Für alle Krimi-Fans die Internetadresse.

Wird ja schon richtig gemütlich in unserer Lese-Ecke. :)

Pinoccio wrote:


Aber chinesische Krimis - wie kann man die einordnen, hab ich noch nie was von gehört.
LG Doris

Krimis haben in China ja nicht gerade Tradition, ist also ein ziemlich junges Genre. Ich bin darauf gestossen, da ich mich in den letzten Jahren sehr für China - vor allem die Mao-Zeit, Kulturrevolution etc. - interessiert habe und viele Autobiografien und Berichte von chinesischen DissidentInnen gelesen habe. Einer der wenigen original chinesischen Krimiautoren ist Qui Xiaolong:

[URL="https://www.studienservice.de/www.krimi-couch.de/krimis/qiu-xiaolong.html"]www.krimi-couch.de/krimis/qiu-xiaolong.html[/URL]

Bezeichnenderweise lebt er wie viele andere chinesischischen Autoren nicht mehr in China - das gäbe ganz schnell Ärger mit der KPC :mad:.

Das faszinierende an China-Krimis ist für mich der Mix aus Politik, den Gegensätzen von alter + moderner Kultur und der Andersartigkeit chinesischen Denkens.

LG Sigrid

Zilpzalp wrote:


Und dann muss ich mich noch als John Irving-Fan outen. Nicht alles von ihm ist gut, aber einige seiner dicken Schinken, da bleibt mir die Spucke weg, so gut und spannend sind die geschrieben - ein Erzählkünstler, der unerreicht bleibt.

Jaaa... Da kann ich mich nur anschließen!

Gute Nacht, ihr Prinzen von Maine, ihr Könige von Neuengland...

Krimis lese ich eigentlich weniger, wenn dann klassische englische Krimis von Agatha Christie, Arthur Conan Doyle oder Dorothy Sayers und gelegentlich die Eifelkrimis. Habe ich gerade wieder ausgegraben.
Historische Romane wie Rebecca Gablé; Iny Lorenz fand ich am Anfang mal ganz gut, die Bücher haben aber stark nachgelassen. Biografien aller Art, wenn sie gut geschrieben sind und nicht "stauben". Und Jane Austen.
Ansonsten, alles was mich im Buchladen anspricht (was leider nicht wenig ist:o). Wenn´s gefallen hat, darf das Buch ins Bücherregal, ansonsten wird es entsorgt oder weiterverschenkt.

Zur Entspannung lese ich gerne Terry Pratchett (Scheibenwelt-Romane) oder Frank Schätzing ("Der Schwarm" etc.). Zwischendurch sind aber auch ohne Hintergedanken bezüglich Studium o.ä. mal Goethe / Schiller und Konsorten dran. Das Lesen entspannender Literatur wird jedoch jetzt stark eingeschränkt werden (der nächste Pratchett liegt bei mir seit 2 Wochen unangerührt im Bücherregal), sofern man das Lesen der Skripte nicht als entspannend bezeichnen darf. ;)

Liebe Grüße und schönes Wochenende
Dennis

Kuhlmann wrote:

der nächste Pratchett liegt bei mir seit 2 Wochen unangerührt im Bücherregal\

Hallo Dennis,

aus purer Neugierde: Welcher isses denn?

Ab die Post!

Dann sag ich nur "freu dich drauf" - ich fand es super.

Ich würde lieber "Gevatter Tod" oder "Eric" (Parodie von Goethes "Faust") lesen, aber ein Freund hat mit vorgeschlagen, erst einmal diesen Roman zu lesen. ;)

Gerade sortiere ich Ordner und Ablagen und werde heute endlich fertig mit meinem Arbeitsplatz. Ich habe allein jetzt schon 5 pedantisch sortierte Ordner und 5 Din A4-Mappen (alle ca. zur Hälfte gefüllt) mit Studienmaterial, obwohl ich erst gerade beginne :D Bezüglich des Studiums sieht es also sehr gut aus, zeitlich gesehen aber sehr schlecht für Romane zur Entspannung

Gevatter Tod war mein Einstig

Bradbury wrote:

Jaaa... Da kann ich mich nur anschließen!

Gute Nacht, ihr Prinzen von Maine, ihr Könige von Neuengland...

:genau:DAS IST SEIN BESTES!

Krimis lese ich auch sehr gerne, so richtig als 'Konsum' - einmal lesen und am besten gleich weitergeben (im Gegensatz zu anderer Literatur, die natürlich behalten und auch immer mal wieder rausgekramt wird). Bevorzugt lese ich welche, die in Großbritannien spielen, verschiedener Art, auch historisch: Elizabeth George, Peter Robinson, Ann Granger, Anne Perry, ValMcDermid, M.C. Beaton (Abteilung total harmlos), Deborah Crombie, Caroline Graham, Charles Todd usw.

Simon Beckett habe ich auch gelesen, das neueste gerade, ist wirklich nicht ganz so gut wie die anderen, aber durchaus ein netter Zeitvertreib.

Meine bescheidenen Spanisch-Kenntnisse habe ich an Guillermo Martinez: Los crimenes de Oxford (ich glaube, es heißt Pythagoras-Morde auf Deutsch) ausprobiert.

Science Fiction und Fantasy ist allerdings gar nicht mein Fall! :(

Und ansonsten gibt es meist einen Roman/Krimi und ein Sachbuch (in der Regel allerdings auch nicht studienrelevant) auf meinem Nachttisch, so hält es sich die Waage.

Zilpzalp wrote:

:genau:DAS IST SEIN BESTES! :D

Welches ist es denn?? :ka:
Ich bin neugierig

Madmartigan wrote:

Welches ist es denn?? :ka:
Ich bin neugierig :D

"Gottes Werk und Teufels Beitrag" - halte ich auch für das Allerbeste von John Irving. Das und "Garp und wie er die Welt sah".

Letzteres habe ich damals während täglicher längerer Zugfahrten gelesen. Ich hab abwechselnd gelacht und geweint. Die Leute müssen mich für bekloppt gehalten haben :p

Bradbury wrote:

"Gottes Werk und Teufels Beitrag" - halte ich auch für das Allerbeste von John Irving. Das und "Garp und wie er die Welt sah".

Letzteres habe ich damals während täglicher längerer Zugfahrten gelesen. Ich hab abwechselnd gelacht und geweint. Die Leute müssen mich für bekloppt gehalten haben :p:D


Genau, Gottes Werk und Teufels Beitrag halte ich für das Beste, gaaaanz dicht gefolgt von Garp. Wunderbare Bücher. Bei Garp war dieser Wendepunkt so intensiv (wenn man dann mehrere Bücher von ihm gelesen hat, weiß man ja, dass ein Überraschungsmoment bevorsteht, den John Irving schon vierhundert Seiten vorher anfängt zu konzipieren. Dann ahnt man es fast schon, wie es ausgeht. Aber Garp war mein erstes Buch von ihm und da war ich schlicht aus dem Häuschen, wie genial er diese dramatische Wendung konstruiert). Von anderen Büchern war ich etwas enttäuscht, aber so richtig schlecht finde ich keins.

Bradbury wrote:

"Gottes Werk und Teufels Beitrag" - halte ich auch für das Allerbeste von John Irving. Das und "Garp und wie er die Welt sah".

Letzteres habe ich damals während täglicher längerer Zugfahrten gelesen. Ich hab abwechselnd gelacht und geweint. Die Leute müssen mich für bekloppt gehalten haben :p:D

Okay... danke, habe ich schon viel von gehört. Ich habe bisher nur den Film gesehen, aber auch er war ganz gut.

Ich sammle und lese alles über Berlin...

Lieblingsschriftsteller: Klaus Kordon und Horst Bosetzky (-ky)

(ich gehe auch manchmal "fremd"....und lese auch was anderes....)
Ein Buch hat alles ausmistaktionen überlebt und steht stark zerfleddert im Regal (mind. 5x gelesen....) Shogun von James Clavell

Shogun von James Clavell

Habe ich ebenfalls gelesen, hat mir aber (verzeih' mir bitte) nicht ganz so gut gefallen. Das Buch wurde mir mal von einem Freund empfohlen, aber es entspricht nicht ganz meinem Interesse. Er ist nun einmal unheimlicher Asien-Fan und ich bin eher Verfechter der europäischen Ecke (wobei ja auch ein Europäer eine wichtige Rolle spielt, aber lassen wir das) ;)

Liebe Grüße
Dennis