(De-?) Motivation für Erstis - Studenten/Absolventen im Vergleich
Hallo!
Zu Semesterbeginn ein wenig Statistik. Ich habe mir mal von der Fernuni die Studenten- und Absolventenzahlen im Bachelorstudiengang Politik- und Verwaltungswissenschaft angeschaut (1. Link unten).
Im Anhang könnt Ihr Euch selbst über die Entwicklung der Studenten- und Absolventenzahlen von 2004 bis 2009 ein Bild machen.
[U]Kurz gesagt[/U]: in 2009 standen etwa 1900 Studentinnen und Studenten genau 42 Absolventinnen und Absolventen gegenüber :eek:.
Woran könnte das liegen?
Ich stelle mal folgende Vermutungen an:
1. Die Meisten dürften bereits in der Orientierungsphase (Mod 1.1 - 1.4) scheitern: Schaut man die Ergebnisse der Klausuren auf den Modulseiten, so ist ein Durchfallquote von etwa 10-15% der Teilnehmer pro Modul festzustellen. Wieviele bereits an der HA im Modul 1.1 scheitern, darüber habe ich keine Angaben gefunden:wut:.
2. Das Fernstudium stellt hohe Anforderungen an die Selbstorganisation und Selbstdisziplin der Studenten, der gruppendynamische Effekt durch den täglichen Austausch mit Kommilitonen entfällt:mad:.
3. Der Zeitaufwand für das Studium ist nicht zu unterschätzen, einigen (z.B. Berufsstätigen mit Kindern) dürfte es schwer fallen, diesen auf Dauer (= mehre Jahre!) in das Leben zu integrieren:(.
4. Nicht jeder ist den geistigen Anforderungen, die ein wissenschaftliches Studium stellt, gewachsen:confused:.
Die Zahlen werden allerdings etwas relativiert, da man auch eine gewisse Studiendauer unterstellen kann. Diese wird aufgrund der oben beschrieben Faktoren wahrscheinlich (deutlich!) über der Regelzeit von 6 Semestern liegen (Angaben zur Studiendauer der Absolventen habe ich nicht gefunden).
Die Anzahl der Absolventen steigt deutlich stärker als die Zahl der Studenten. Von 2006 bis 2009 verdoppelte sich etwa die Studentenzahl, die Absolventenzahl versiebenfachte sich:applaus:.
Man könnte also folgendes sagen: statistisch gesehen schafft etwa jeder 20. Student den Abschluss, aber mit steigender Tendenz! (grob gerechnet: 2004 ca. 1000 Studententen/ 5 Jahre später 2009 ca. 50 Absolventen:daumen:)
Und für die Damen sieht es sogar noch "besser" aus: es gibt zwar weniger Studentinnen als Studenten, aber deutlich mehr Absolventinnen als Absolventen. (Dafür verdienen die Absolventen aber hinterher besser und kriegen die Jobs im Top-Management...:D)
Nebenbei gesagt, sieht es in den anderen Bachelorstudiengängen nicht anders aus (3. Link).
Letzendlich haben wir es alle selbst in der Hand, die Erfolgsquote zu steigern. Jedem sollte aber von Anfang an klar sein, dass ein (Politk-)Studium an der FU kein "Zuckerschlecken" ist.
Was mein Ihr dazu?
Gruß aus Mainz,
Joe
[U]Quellen:[/U]
1. Statistik-Seite der FU Hageen:
[URL="https://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/statistik/index.shtml"]Statistik - Uni Intern - FernUniversitt in Hagen[/URL]
2. Überblick über die Studenten nach Studiengängen im WS 2009/10
[URL="https://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/statistik/semesterzuordnung/studstat/ws09_10/ba.shtml"]Wintersemester 2009/10 - WS 09/10 - Uni Intern - FernUniversitt in Hagen[/URL]
3. Links zu den Absolventen:
[URL="https://www.fernuni-hagen.de/arbeiten/statistik/absolventen/ba.shtml"]Bestandene Abschlussprüfungen - Bachelor - Absolventenstatistik - Uni Intern - FernUniversitt in Hagen[/URL]
Comments
Jasmin SI
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View profileBei den Statistiken würd ich mal sagen, es ist unsere Aufgabe, den Aufwärtstrend fortzuführen und dafür zu sorgen, dass sie in ein paar Jahren viel viel motivierender aussehen
ChrisMai
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View profileVielen Dank für die Zusammenfassung Joe.
Einer von 20 ist doch motivierender, als wenn jeder zweite den Abschluss schafft.
Modul 1.1 war für mich mangels echter Orientierung bisher die grösste Hürde.
Danach wird es konkreter und berechenbarer, zudem man über die Modulwahl
ja auch ansatzweise Möglichkeiten zur Spezialisierung erhält.
Interessant, dass trotz der Anzahl von 1900 Studenten bei Moodle so gut wie nichts los ist.
Dies wäre bestimmt ein gutes Thema im Rahmen der empirischen Sozialforschung.
joe_mainz
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View profileChris!
Warum nichts los ist bei Moodle (...und hier...) frage ich mich auch oft.
Meine Vermutungen:
1. Von den 1800 gemeldeten Studenten ist ein großer Teil im Status "Karteiliche", d.h. für 1 Semester dabei ohne Teilnahme an einer Modulprüfung (gem. Wikipedia bricht 50% der Studenten das Studium an der Fernuni im ersten Jahr ab).
2. Von den "Überlebenden" konzentriert sich die Masse in den 1er Modulen.
3. Nur ein sehr geringer Teil übersteht das "1er-Stahlbad", diese teilen sich dann später noch in die von Dir bereits angesprochenen Spezialisierungen auf.
4. Jetzt wirds tendenziell politisch-inkorrekt: an Diskussionen zu Fachthemen beteiligt sich nur ein "harter Kern", die meisten sind lediglich am Download von Zusammenfassungen und/oder Prüfungsfragen interessiert.
5. Das Hauptproblem ist die Integration der FernUni in das "Restleben". Die Toleranz des sozialen Umfeldes nimmt mit Dauer des Studiums ab... :)
Gruß aus Mainz,
Joe
P.S.: Schreibe morgen 1.4. in Frankfurt und keine Lust mehr zum Lernen... Hast Du noch einen Tipp auf den letzten Drücker?
mahamo
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View profileKein Tipp von mir, die brauche ich dann später evtl. von dir, aber viel Glück wollte ich dir wünschen!
Viele Grüße
mahamo
ChrisMai
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View profileIst zwar etwas spät:
Nicht mehr lernen, gut schlafen, lecker frühstücken, über den Tag verteilt viel trinken (Getränkeflasche mit in die Prüfung nehmen) und keinen Stress. Alles Gute!
Daniel81
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View profileHallöle,
oh man, ich bin jetzt schon skeptisch dem ganzen gegenüber, aber wenn ich das hier lese :eek:
Ich habe nicht mal Abitur, sondern gehe als Beruflich Qualifizierter in das Sommersemster an den Start. Mit meinen (fast) 29 Jahren gehe ich als alter Mann, in das Studium. Was die Sache nicht leichter macht. Ich bin seit 2008 Sachverständiger des Landes Berlin (Senatsverwaltung) und seit Jahren politisch engagiert und einer Partei angehörend.
Ich glaube an der Motivation wird es bei mir nicht scheitern.Auch mit der Zeiteinteilung gleube ich keine Probleme zu haben. Ich absolvierte schon mal ein Fernstudium (Ausbildung der Ausbilder) das hat alles wunderbar geklappt. Ich habe eher Angst, es einfach nicht zu raffen, sprich zu blöde zu sein.
Ich habe noch einige Monate Zeit bis zum Sommersemester, bereite mich aber so gut wie es geht schon darauf vor. Bücher sind schon gekauft. Gestern bin ich zu meiner Stadträtin gegangen um habe darum gebeten, ein bisschen "ehrenamtlich" mitzuwirken. Sie unterstützt mich gerne (sind auch beide in der gleichen Partei ;))
Also die Buchse hab ich trotzdem voll. Aber wenn ich es nicht wenigstens versuche, mache ich mir hinterher vielleicht Jahre vorwürfe. Besser geht es mir nach dem Threat jedoch nicht! :confused::o:(
Gruß Daniel
_Juli_
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View profilewas macht dich denn so skeptisch beim lesen? die hohen Abbrecherquoten?
Also erstmal vorneweg: Wer es schaffen will, der schafft es auch. Und das hat nichts, rein gar nicht damit zu tun, ob man Abitur hat oder nicht. Sondern mit Motivation, Fleiss, Durchhaltevermögen etc pp.
naja mit 29 bist du ja gut im Durchschnitt der FU Studenten. Es gibt hier auch Leute die schon über 60 sind.
Fühl dich wohl, streß dich nicht. Und viel Spaß beim studieren. :)
Welches Modul/Module hast du denn belegt? Und welche Partei ist denn "deine" *reines Interesse :tuedelue:* ?
lg Juli
ChrisMai
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View profileDaniel. Grüsse aus der Gruft.
Ich bin 20 Jahre älter als du und hab nur ne einfache Berufsausbildung.
Das wird mich dennoch nicht daran hindern, das 2007 begonnene Teilzeitstudium auch zu beenden.
Wenn die "difficulty-competence-gap" größer ist, muss man eben etwas mehr Aufwand betreiben.
Ist im Grunde nur eine Frage der Organisation.
Daniel81
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View profileihr beiden,
vielen lieben Dank für eure Antworten. Ich wolle auf gar keinen Fall den Eindruck erwecken, als seien Menschen ohne Abitur dumm und könnten es nicht schaffen! Ich gehe nur immer davon aus, dass sie aufgrund der höheren und zeitlich längeren Schulbildung, einen etwas leichteren Start haben. Und als ich die hohe Abbrecherquote gelesen habe, hat das meine Panik etwas angeheizt. Bin trotzdem glücklich das ihr euch gemeldet habt. Das Alter hab ich nur angesprochen, da viele Menschen in meiner Umgebung und auch im Internet mir gerne mal aufs Auge drücken, dass sie der Meinung sind, man ist mit fast 30 Jahren zu alt für ein Studium. Für Bildung ist man allerdings meiner Meinung nie zu alt!
Das Bafög kennt ja auch eine bestimmte Altersgrenze. Ich komme wahrscheinlich gerade noch in den "Genuss" des Bafögs. Ich drücke allen die ein Studium aufgenommen haben, alle Daumen das sie sicher ans Ziel gelangen!
Kann mir vielleicht jemand sagen, welche Bücher (egal ob Pflichtlektüre oder nicht) benötigt oder anzuraten sind, denn kann ich vorlauf schon mal Einkaufen gehen?!
Gruß Daniel
_Juli_
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View profilevielleicht ist der Start wirklich leichter. Aber ich bin der Meinung, dass man egal welche Schulbildung man hat alles schaffen kann. Es kommt nur auf einen selber und die entsprechende Willenskraft an, und das man vielleicht mehr machen muss dafür, aber im Grunde geht alles.
Das mit dem Alter ist einfach so, weil wir in einer völlig oberflächlichen Welt leben. Lass die anderen erzählen und mach dein Ding. Vielleicht sind sie ja neidisch. ;)
Viel Erfolg.
lg, Juli
joe_mainz
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View profileDie Zeit hat einen interessanten Artikel über das Studium an der FU Hagen und die Gründe für das Scheitern desselbens geschrieben.
Link: [URL="https://www.zeit.de/2010/52/C-Fernuni"]Ausbildung: Büffeln ohne Ende | Studium | ZEIT ONLINE[/URL]
So, jetzt "büffelt" schön weiter ....
Gruß aus Mainz,
Joe
Daniel81
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View profileJoe,
schöner Text obwohl ich sagen muss, dass mir manche Aussagen die in dem Bericht genannt wurden etwas an den Haaren herbei gezogen sind.
40 % der Studierenden sollen bereits einen Hochschulabschluss mitbringen und laut der Überlegung aus Hagen, wollen diese vielleicht von vorne herein gar keinen Titel haben sondern nur ihr Wissen erweitern ?
Also das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen oder ich habe eine andere Auffassung vom Studieren als manch anderer. Ich fange doch nicht ein Studium an, mit der Absicht gar nicht bis zum Ende zu gehen sondern nach 1,2 oder 3 Semstern aufzuhören, um hinterher sagen zu können." Guck mal, ich habe 3 Semester Politikwissenschaften studiert, ein bisschen Erfahrung bringe ich also mit".
7 von 10 Studenten in Hagen brechen ab, so laut Bericht. Warum ? Ich denke es liegt an folgenden Punkten:
1. Motivation !!! Ein Fernstudium ist nun mal ein Selbststudium. Viele können damit wahrscheinlich auch nicht umgehen. Wer sich im dunklen Kämmerlein versteckt, wird es sehr schwer haben. Desweiteren lese ich immer wieder im Internet, dass Leute Studiengänge wählen, die Sie in keinster Weise interessieren. Sie lassen sich durch Äußere Einflüsse leiten wie: spätere Berufschancen, viel Geld, Ansehen, Macht.
Es bringt mir doch nichts zu wissen, dass ich später als Anwalt eventuell 3000-4000 Euro verdienen "könnte", wenn ich es gar nicht bis zum Abschluss bringe, weil mich die Materie kein bisschen interessiert und ich vorher mit Motivationsdefiziten abbreche.
2. Falscher Studiengang! Das ist aber wahrscheinlich ein Problem womit sich auch andere Uni´s rumschlagen müssen.
3. Studiengang zu schwierig! Hört sich vielleicht etwas dumm an, aber dies wird auch eine nicht unerhebliche Rolle spielen. Ich habe auch kein Abitur und gehe als beruflich Qualifizierter ins Rennen und stelle mir auch jeden Abend die Frage, ob ich mich vielleicht schon vor Studienbeginn im April etwas übernommen habe. Ich versuche mich so gut es möglich ist, jetzt schon auf Sachen vorzubereiten. Noch verstehe ich das Buch Arbeitstechniken der Politikwissenschaften. Wie wird es allerdings im Studium sein, wenn diese Techniken auch angewandt werden müssen. Ich kann es jetzt noch nicht sagen. Vielleicht gehe ich auch unter, ich werde allerdings alles menschliche tun um den Abschluss zu erreichen!
Und wenn es ein Grund gibt wieso ich die Uni verlasse, denn nur weil ich zu doof dafür bin! Einen anderen Grund gibt es nicht.
Gruß Daniel
Bosstone
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View profileDaniel,
ich glaube Du musst noch ein paar Punkte anhängen:
1) Kinder
2) Stress in der Arbeit
3) ....
Ich arbeite "nebenbei" ca. 50 Stunden in meinem Hauptjob, programmiere nebenbei fürs Iphone, laufe täglich meine 10km, habe 2 Kinder und mache dieses Semester 3 Module. Politik und Verwaltungswissenschaften ist ein super Studium, wenn Du Dich für die Materie interessierst und die politischen Zusammenhänge untersuchen möchtest.
@Chris: Ich kann mich Deiner Meinung nur voll und ganz anschließen. 1.1 war wirklich ein hartes Modul. 1.2b war verdammt viel zu lernen, 1.3 war relativ "simpel" und 1.4 war dann die Kür. 2.1 ist wieder schwerer und 2.2 bzw. 2.7 sind wie Balsam, weil einfach "nur interessant"...
So long,
Stefan
Daniel81
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View profileda hast du natürlich vollkommen recht! Ich habe selber einen fast 4 jährigen Sohn (mit Behinderung und Integrationsstatus) und kann mir sehr gut vorstellen wie es ist, nebenbei auch noch zu studieren. Von der Arbeit nebenher ganz abgesehen. Ich bin selbstständiger Sachverständiger des Landes Berlin für gefährliche Tiere und habe mich dazu entschlossen, dass Studium trotzdem in Vollzeit abzuleisten. Ich schiebe meine Selbstständigkeit eben auf die Nebenberuflichkeit. Mein Sohn geht 7 Stunden in eine Integrationskita, normalerweise könnte er auch 10+ Stunden gehen, da meine Frau auch Vollzeit arbeitet.
Er hat jedoch sehr große Schwierigkeit sich im Kita-Alttag zu recht zu finden und ist nicht gerade sehr glücklich jeden Tag dort hin zu gehen. Aus diesem Grund lasse ich die 7 Stunden bestehen und quäle ihn nicht noch mehr.Immerhin war er 2 Jahre mit mir alleine zuhause, während Mama ihre Ausbildung gemacht hat! Also ich weiß, wo von ich spreche :eek::rolleyes:
Jetzt bin ich ganz vom Thema abgekommen. Wenn ich neben dem Studium, noch Vollzeit arbeiten müßte (10+) ist bei mir keine Seltenheit, danach das Kind abhole und abend noch studieren müßte, würde es nicht lange dauern bis ich tot umfalle.
Deswegen habt ihr meinen tiefsten Respekt und drücke euch alle Daumen, dass ihr gut durchkommt und eure Motivation bis zum Ende halten könnt.
lg Daniel
joe_mainz
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View profileDaniel & Stefan!
Ich gebe Euch beiden Recht: es gibt einfach zu viel Ablenkung vom Studium durch das "Restleben". Habe deswegen auch 2.2 geschoben und "gönne" mir dieses Semester nur die politische Philosophie 2.6 . Bisher für mich inhaltlich das schönste Modul (...hoffentlich sage ich das nach der mündlichen Prüfung auch noch...).
Ich hatte mir vor dem BaPoVerWi-Studium noch die Angebote "kommerzieller Anbieter" z.B. Diploma angesehen, allerdings war mir dort das Kosten/Leistungsverhältnis zu klein (teilweise mehrere tausend € pro Semester!). Ich glaube daher, dass man grundsätzlich bei der FU in Hagen einen guten Deal macht, wenn man bis zum Ende durchhält!
So, Schluss jetzt mit dem Gerede, ich muss wieder büffeln! Aristoteles wartet nicht ...
Gruß aus Mainz,
Joe
Daniel81
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View profileJoe,
Das denke ich auch!
Lach, na denn wünsche ich dir viel Spass und Erfolg!
joe_mainz
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View profileWir haben uns schon wieder deutlich vermehrt. Die Statistik-Seite (siehe 1.Beitrag) vermeldet 2257 Studierende bei BaPoVerwi im WS 2010/11.
Die Absolventen 2010 wurden leider noch nicht online gestellt.
Gruß aus Mainz an alle anderen 2256,
Joe
sabe75
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View profileHeute habe ich mich noch für das SS 2011 eingetragen. Na dann mal guten gelingen. Mir ist es wichtig einen Lernpartner/in zu finden. Ich wohne in der Nähe von Würzburg. Also...wer Interesse hat und jetzt angefangen hat, der darf sich gerne bei mir melden :).
Maverick
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View profileSabe75,
Ich komme aus Würzburg und fange dieses Semester an der FU Hagen an, allerdings mit WIWI und nicht mit Politik. Warum ich trotzdem hier reinschreibe: Eventuell werde ich zu Politikwissenschaft wechseln, falls ich bei WIWI nichts verstehe oder es mir nicht gefällt (die Durchfallquoten und die demotivierenden Foreneinträge haben mich ein wenig nachdenklich gemacht). Außerdem interessiere ich mich sehr für Politik und für Politkgeschichte. Ich erwäge zur Zeit, das erste Politikmodul zu belegen (zusammen mit Einführung in WIWI), dann könnten wir ja zusammen lernen :) . Weiß jemand hier zufällig ob man ohne Probleme ein Modul aus einem anderen Fach belegen kann? Danke für eure Antworten. Gruß, Chris
sabe75
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View profileChris! Na das trifft sich vielleicht ganz gut. Ich warte jetzt mal auf meinen Studienunterlagen. Sobald diese da sind, werde ich Dich wieder kontaktieren. Ich bin für jeden Austausch dankbar. Viele Grüße und guten Start die ersten Tag. Viele Grüße. Sascha
joe_mainz
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View profileDie Absolventenstatistik von 2010 ist online. Immerhin haben 48 Leute Ihren Bachelor gemacht ... von etwa 2200 die eingeschrieben waren.
Vergleicht man das mit der Zahl der imSS 2006 eingeschrieben ca 1100 Studenten (3-4 Jahre offizielle Studiendauer), so ist die Erfolgsquote immer noch unter 5%.
Das ist immer noch sehr niedrig, was an den oben diskutierten speziellen Bedingungen eines Fernstudiums liegen dürfte.
Eine Präsenzuni mit so einer Erfolgsquote würde man wahrscheinlich sofort "terminieren"...
Gruß aus Mainz,
Joe
... der allen wünscht, dass sie früher oder später mal auf der Absolventenstatistik auftauchen mögen...
anja1973
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View profileNa das macht ja Mut
sweetheaven
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View profileNaja, die Zahlen wundern schon. Einen Abschluss zu erreichen ist nicht schwer, schwer ist nur, einen sehr guten Abschluss zu erreichen. Die Orientierungsphase ist halt sehr lernintensiv, zu meiner Zeit konnte man dort noch in 1.1 und 1.4 eine HA schreiben und in 1.2 und 1.3 musste halt fleißig gelernt werden. Aber da kommt man schon irgendwie durch. Dann halt noch in 2.1 Statistik (ein Bestanden ist dort auch keine Kunst) und danach eben noch 2 mündliche Prüfungen nach Wahl. Eine 4.0 kriegt man dort auch bei einer sehr schlechten Leistung. Und die HAs, dort fällt nie einer durch. Mir ist kein Student bekannt, der bei einer HA im Pol. mal eine 5.0 kassiert hätte. Da pendelt es sich meinstens zw. 1,7 und 2,3 ein. So ne 1,0 oder 1,3 bei einer HA ist eher die Ausnahme. Ordentlich viel zitieren und 15 Bücher ins Literaturverzeichnis, das ist dann schon die halbe Miete. Ja, und die Bachelorarbeit soll angeblich auch immer gut benotet werden (eher belohnend benotet) und verteidigen muss man sie ja auch nicht mehr. Also warum das alles nur ca. 5 % schaffen wundert schon. Da wird wahrscheinlich der nötige Ernst fehlen.
anja1973
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View profileDas klingt bei dir ja doch recht easy. Hänge gerade an mmeiner Hausarbeit für Modul 1.1 und habe das Gefühl ich schramme voll am Thema vorbei. Mit nur ein bischen Literatur kann ich das wohl auch nicht retten. :)Anja
sweetheaven
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View profileJa das ist der ganze anfängliche Nervositätsquatsch den ich natürlich auch hatte ;) Fakt ist nunmal, die Prüfer werden mit HAs überschüttet, arbeiten diese am Abend und auch am Wochenende ab, haben ein Schemata das sie brav ausfüllen und am Ende zur Beurteilung heranziehen und durchfallen lassen sie dich nur, wenn du extremen bullshit schreibst. Im schlimmsten Fall bekommst eine 4.0 und dir wird mitgeteilt, was du alles verbockt hast und dass das in Zukunft richtig gemacht werden soll. So ein Prüfer hat nämlich genauso viel Lust darauf, eine Wiederholerarbeit zu korrigieren, wie du, diese Arbeit ein zweites Mal zu schreiben. Und so ein 4.0er ist eh schon Strafe genug, weil er dir das Zeugnis verhaut. Und pack ruhig 20 Bücher rein in die Literaturliste, je mehr, desto besser! Niemand interessiert es, ob du das alles tatsächlich gelesen hast. Such dir die Zitate zusammen .....
immo1982
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View profile...und trotzdem fallen rund 10 % bei der ersten HA durch.
Beim HA-Tutorium waren auch viele dabei, die einfach vor lauter Bammel gar keine HA abgegeben haben, wäre natürlich interessant zu wissen, ob die in den 5er-Noten mit drin sind oder gleich aus der Statistik rausfallen.
sweetheaven
Contributions on this page: 4
View profileAchso, dann sind entweder die Beurteilungskriterien strenger geworden, oder durch die erhöhte Anzahl von Studierenden erhöhten sich die Fehlleistungen. Schlegelmilch jedenfalls war/ist dafür bekannt, bei HAs schlechtestenfalls eine 4.0 zu geben, verbunden mit einem ordentlichen Rüffel. *gg* Eine 4.0 ist m.E. sowieso die Höchststrafe, da diese Note einem das Zeugnis versaut. Bei der 5.0 hast du den AHA-Effekt, weißt also durch die Beurteilung, worauf der Prüfer großen Wert legt und du kannst es beim 2. Versuch genauso machen, wie es erwünscht ist.
studentin11
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huhu in die runde,
könnt ihr mir sagen wo ich die ergebnisse dann abrufen kann? war das nicht im prüfungsportal? wenn ich dort auf "ergebnisse" klicke, dann erhalte ich die meldung, das der server nicht gefunden wurde. soweit ich weiß bekommen wir das ganze ja auch nochmal per post. aber wer zu den ungeduldigen zählt :D ...
sweetheaven
Contributions on this page: 4
View profileDie Ergebnisse der Modulprüfungen werden im Prüfungsportal bekanntgegeben und zusammengefasst. Das musst du allerdings einstellen, du brauchst u.a. ein Zerfitikat für deinen PC und deinen Benutzernamen mit Passwort. Per Post kommt das alles ca. 1 - 2 Wochen später, dort steht bei den HAs auch noch die Begründung für die Note drinnen.