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Der ganz normale Wahnsinn - eine Wühlmaus wühlt sich durch die Kulturwissenschaften

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Der ganz normale Wahnsinn - eine Wühlmaus wühlt sich durch die Kulturwissenschaften

So, jetzt auch ich. Habe mir ein Weilchen überlegt, ob ich Tagebuch führen soll oder nicht und nun beschlossen, dass ich es mache :).

Ich bin 33 Jahre alt und wohne im Süden Deutschlands. Nach dem Abi habe ich eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin gemacht und die meiste Zeit meines Lebens als Sekretärin gearbeitet. Ich mag diese Tätigkeit wirklich total gerne und gehe voll darin auf, bin derzeit allerdings leider arbeitslos (hoffentlich nicht mehr lange :D).

Warum ich bei den Kuwis eingeschrieben bin? Well... Geschichte hat mich schon immer sehr interessiert und Literatur ebenfalls. Natürlich wäre es bei meinem beruflichen Werdegang "vernünftiger" gewesen, mich in Wiwi einzuschreiben. Dagegen sprachen allerdings meine notorische Unlust auf Zahlen und Rechnen und mein so gut wie nicht vorhandenes Interesse an BWL. Ob ich mit einem Kuwi-Studium eines Tages einen Job finde, weiß ich nicht... und wenn nicht, who cares. Hauptsache ich kann mich mit Themen befassen, die mich interessieren :).

In diesem Semester bearbeite ich G1 und möchte im September die Klausur dazu schreiben. Im kommenden Semester ist L1 samt Klausur geplant, und außerdem möchte ich mich in ein weiteres Geschichtsmodul einlesen (weiß noch nicht welches), in dem ich mich im SS 2011 an einer Hausarbeit versuchen will.

Vielleicht haben einige von euch Lust, mich hier ab und an zu begleiten und mir den einen oder anderen Tritt in den Hintern zu verpassen, wenn es mal nötig ist? Ich würd´ mich freuen ;).

Comments

Ich bin völlig fertig. Diese Firma, wo ich mich übermorgen hätte vorstellen sollen, hat plötzlich einen Rückzieher gemacht und möchte mich nicht mehr sehen :( . Sie schreiben, sie hätten sich bereits für eine andere Person entschieden - und das, bevor sie mich persönlich getroffen und auch nur ein einziges Wort mit mir gesprochen haben. Dabei hätte die Stelle total zu mir gepasst, ich wollte mich sehr intensiv darauf vorbereiten und habe mich so sehr auf das Gespräch gefreut. Jetzt bleibt mir gar nichts mehr, ich bin nur noch am Heulen. Ich will endlich wieder arbeiten, nicht mehr auf jeden Cent achten müssen, meine Freizeit planen, in den Urlaub fahren, mal wieder Platten für meine Sammlung kaufen, mehr unter Menschen gehen, einfach ein ganz normales Leben haben. Mich nervt das so an, ich kann und will einfach nicht mehr....

Das tut mir leid. Leider ist das Realität. Habe das auch schon oft so erlebt. Aber bitte gib nicht auf!
Lass´Dich mal ganz dolle drücken!!!!

Danke. Weißt du, wenn ich nach einem Vorstellungstermin abgewiesen werde, weil eine andere Bewerberin einfach besser war, dann bin ich auch so fair und gönne es dieser Person. Oder wenn ich erst gar nicht eingeladen werde, weil es viele bessere Mitbewerber gibt, seh´ ich das auch noch ein. Aber jemanden einzuladen und noch vor dem Gespräch einen Rückzieher zu machen ist einfach das Letzte. Das ist genauso falsch wie diese Männer, die sich intensiv um eine Frau bemühen und ihr gegenüber Interesse anmerken. Und wenn die Frau dann einverstanden ist, fällt ihnen urplötzlich ein, dass sie ja doch nicht interessiert sind. "Jemandem falsche Hoffnungen machen" nennt sich das.

Ich bin jetzt keine Person, die ihr Geld mit vollen Händen zum Fenster rauswirft. Aber ich bin nun mal ein Mensch, der nicht gerne sparsam lebt und dem es schwer fällt auf vieles zu verzichten. Dieses Jahr musste ich mich schon sehr einschränken und bin überhaupt nicht glücklich damit. Und ich bin ein Mensch, der seine Freizeit am liebsten einige Monate im voraus plant. Mein wichtigstes Hobby setzt das nun mal voraus, und es nervt mich gewaltig, wenn ich wegen der Arbeit spontan meine Pläne umwerfen müsste. Ich werde garantiert nicht meine G1-Prüfung von September auf März verlegen, falls das ein Arbeitgeber von mir verlangt. Ich bereite mich jetzt schon so lange darauf vor, und abgesehen davon bin ich im März jedes Jahr einige Tage verreist. Bin ja schon froh, dass die L1-Klausur ganz am Anfang des Monats ist.

Habe gerade wieder einige Telefonate wegen eines möglichen Praktikums geführt, leider erneut ohne Erfolg.

Oh man, das ist echt fies! :(
Eine Freundin von mir, die einseitig behindert war, war vor einigen Wochen bei einem Vorstellungsgespräch. Sie ist schon fünf Jahre arbeitslos, will auch wirklich arbeiten aber findet nichts - und dabei versucht sie alles mögliche. Naja, auf jeden Fall saß da nur ein Kerl und er hat ihr dann gesagt, dass sie nur eingeladen wurde, damit die ihre Behinderten-Quote erfüllen. Das wars dann auch. DAS ist auch fies. Alles doof

Das ist auch nicht fair... eine Freundin von mir bekam einen Job über eine Zeitarbeitsfirma und wurde nach dem ersten Arbeitstag wieder nach Hause geschickt, weil der Kunde es sich auf einmal anders überlegt hatte. Auch nicht die feine englische Art.

Na ja, das Leben geht natürlich trotzdem weiter... ich hab´ ja noch das Studium :). Allerdings muss ich mir nun genau überlegen, was ich fürs nächste Semester belege - eben wegen der Kosten. Ich glaube, ich rufe morgen mal bei der FU an und Frage nach, ob man als ALG1-Empfänger irgendwelche Vergünstigungen bekommt oder auch in Raten bezahlen kann.

Mach das. Ich als Bafögempfängerin bekomme eine dicke Ermässigung und zahle so weniger als viele an Präsenzunis.

Guck mal hier, da findest Du Hinweise zur Ermäßigung: [url=https://www.fernuni-hagen.de/studium/gebuehren/ermaessigung/index.shtml]Ermäßigung - Studium - FernUniversität in Hagen[/url]

Und weiter viel Glück bei den Bewerbungen!

Hmm, ich fürchte das ich keine Ermäßigung bekommen werde. Auf Bafög habe ich keinen Anspruch, da ich schon über 30 bin. Und mein ALG1 liegt doch einiges über dem Regelsatz von ALG2. Andererseits möchte ich nicht mein komplettes Geld auf einmal in die Uni-Materialien investieren, denn ich habe auch ein Privatleben. Da bleibt mir nur die Frage nach der Ratenzahlung. Ach herrje... heute habe ich schon die Vereinbarung getroffen, die Abrechnung für die Heizkosten in Raten abzuzahlen, weil es mir zu viel auf einmal ist. Und für den Restbetrag für die deutsche Staatsbürgerschaft ist momentan auch kein Geld vorhanden. Aber ewig kann ich das nicht auf Eis legen, weil ich glaube dass der Antrag nach einer gewissen Zeit ausläuft.

Ich würde einfach mal nachfragen, und zwar nach beidem, also auch Ermäßigung. Fragen schadet ja nix....

Wie erwartet bekomme ich keine Ermäßigung, aber eine Ratenzahlung ist schon möglich.

Dafür bereitet mir das Lernen echt Probleme. Ich fürchte, ich habe einfach die falsche Lernmethode. Meine Exzerpte sind alle sehr lang und umfangreich. Ich kann beim Rausschreiben schwer einschätzen, was wichtig ist und was ich weglassen kann. Ich habe auch keinen Plan, wie es richtig funktioniert und bin momentan etwas ratlos.

Naja, wenn du sogar noch über dem ALG II-Satz liegt, müssten Raten doch hinhauen! Du weißt ja inzwischen sicherlich von was ich lebe..und ich habe auch noch diverse andere Raten, und habe natürlich ein relativ eingeschränktes Leben, und das schon länger als nur ein paar Monate. Aber mir liegt dermaßen viel am Studium, dass ich dafür das aushalte. Wenn man etwas wirklich will, nimmt man dafür einiges in kauf.

Den Verdacht habe ich ja schon seit ich lese wie du lernst, dass das nicht so die allzuoptimale Methode ist....Eigentlich liest man sowieso erstmal nur die Skripte durch, manche schreiben sich dann schon ZUsammenfassungen, manche nicht...und dann liest man sie ein zweites Mal durch. DAbei macht mansich dann Zusammenfassungen, oder Karteikarten oder Lernposter. Nach dem 2. Mal lesen hat man eigentlich ein Gefühl dafür was wichtig ist und was nicht, beim 1. Mal lesen ist der Stoff ja noch anders..siehe Hermeneutische Spirale!
Bist du in einer Lerngruppe? Moodelst du? Habt ihr Probeklausuren? Habt ihr Klausureinschränkungen? Schreiben bei dir die Betreuer in Moodle zu einigen Dingen etwas? Dort, wo sie vermehrt schreiben, wird es wichtig sein...Hast du im Moodle auch diesen Extrakurs über wie man lernt? Wir hatten einen. Da stehen auch einige Tips, einige von denen ich dir hier gerade erzähle.
Mist, ich sollte nicht mailen sondern meine Unterlagenfür meine Schülerin vorbereiten *seufz* muss mich eigentlich um halb 3 richten,davor nochmal was essen, usw..

In einer richtigen Lerngruppe bin ich leider nicht. Hier aus meiner Gegend kenne ich nur einen Mann, der auch im 1. Semester Kuwi eingeschrieben ist. Aber er hat dieses Semester P2 und L1 belegt, ich G1. Und diese Kommilitonin, mit der ich bei der Einführungsübung von Frau Hüsing und bei der ersten PV in G1 war, überlegt gerade das Studium aufzugeben. Meine einzigen Kontakte sind die Leute, die ich aus dem Netz kenne.

In Moodle bin ich regelmäßig mit von der Partie und habe schon gut 80% von Frau Hüsings Aufgaben beantwortet. Hat meistens ganz gut geklappt, bin mir aber hier und da noch unsicher. Die Möglichkeit einer Probeklausur gibt es bei der Quellenanalyse am Samstag in München. Ich habe mich angemeldet und habe aus finanziellen Gründen eine Absage in Erwägung gezogen, denke aber inzwischen dass ich doch hinfahren werde und anderweitig Geld einspare. Ich glaube, dass mir die Probeklausur ein wenig Sicherheit gibt. Klausureinschränkungen gibt es schon, von 12 KE sind bei uns 9 klausurrelevant. Aber das ist trotzdem eine ganze Menge Stoff. Diesen Extrakurs übers Lernen in Moodle haben wir nicht, aber dafür nutze ich alle Möglichkeiten, die ich habe um mich auf die Klausur vorzubereiten. Wie gesagt, Samstag ist Frau Hüsing in München. Den Samstag in der Woche darauf ist Klausurvorbereitung im STZ. Und eine Woche vor der Klausur ist nochmal Klausurvorbereitung von Frau Hüsing in Hagen.

Werde jetzt meine Taktik ein wenig ändern. Eine Kommilitonin hier aus dem Forum war so lieb und hat mir ihre Zusammenfassung der Ständegesellschaft per Mail geschickt. Sie entspricht inhaltlich schon sehr meiner eigenen... nur mit dem Unterschied, dass ich alles handschriftlich rausgeschrieben habe, während sie den Stoff abgetippt hat. Ich versuche es jetzt mal mit ihren Skripten. Ist zwar von der Menge her ähnlich, aber 9 Seiten Papier sehen halt irgendwie weniger aus als 36.

Wühlmaus, hab grad dein Tagebuch entdeckt ;)
Ich wünsch dir auch alles, alles Gute für die Jobsuche - nur nicht entmutigen lassen, auch wenn's nicht immer leicht fällt!
Und was das Lernen für G1 betrifft - das wird auch noch werden, bis zur Klausur ist ja noch viel Zeit! Die Klausurvorbereitungsveranstaltung wird dir auch viel bringen, du wirst schon sehen. Wenn es dir geholfen ist, kann ich dir auch noch meine Mitschrift/Zusammenfassung von der PV zur Klausurvorbereitung G1 vom WS 2009/10 schicken (PN mit deiner Mailadresse an mich).
Kopf hoch, du schaffst das alles schon!!! :)
LG Myrmid

Wühlmaus 08 wrote:


Meine Exzerpte sind alle sehr lang und umfangreich. Ich kann beim Rausschreiben schwer einschätzen, was wichtig ist und was ich weglassen kann. Ich habe auch keinen Plan, wie es richtig funktioniert und bin momentan etwas ratlos.

Druck dir doch mal die Antworthinweise von Frau Hüsing aus und vergleiche die mit deinen Exzerpten. Die Hüsing-Texte sind ja quasi Exzerpte, in denen wirklich das Wesentliche drinsteht. An denen kann man sich wirklich gut orientieren.

Daraufhin könntest du deine Exzerpte auch noch mal durchharken und dir die essentiellen Punkte - kurz und knackig - auf Karteikarten schreiben. Oder auf Lern-Plakate, mit denen du die Wände pflasterst. Ich habe mir bestimmte Daten (z.B. die Definitionen der AEG, Namens-/Begriffszuordnungen wie Epochenbegriff Alteuropa = Brunner oder Zeitleiste Frz. Rev. etc.) auf große Flipchart-Blätter gepinnt und bis zur Klausur immer wieder draufgeschaut. Ansonsten habe ich meinem Mann laute Vorträge über alles mögliche gehalten. War gut zum Verinnerlichen...Falls du irgendjemanden hast, den zuquatschen kannst - das hilft! :D

Ansonsten: nur Mut! Du schaffst das!

Da kann ich Bradbury nur zustimmen - wenn du den Lernstoff mit eigenen Worten jemandem "Fachfremden" so erklären kannst, dass derjenige es auch versteht, bist du schon mal gut drauf, was die Inhalte betrifft. Das ist eine sehr gute Übung

Hilfreich ist auch ein Diktiergerät, in Ermangelung eines armen Menschen, der Lust hat, sich unsere Ergüsse anzuhören. Mp3-Player mit Aufnahmefunktion oder alter Kassettenrekorder tuns auch.

Welche KB sind denn nicht klausurrelevant? Ödi?

Bradbury wrote:

Druck dir doch mal die Antworthinweise von Frau Hüsing aus und vergleiche die mit deinen Exzerpten. Die Hüsing-Texte sind ja quasi Exzerpte, in denen wirklich das Wesentliche drinsteht. An denen kann man sich wirklich gut orientieren.

@Bradbury: Daraufhin könntest du deine Exzerpte auch noch mal durchharken und dir die essentiellen Punkte - kurz und knackig - auf Karteikarten schreiben. Oder auf Lern-Plakate, mit denen du die Wände pflasterst. Ich habe mir bestimmte Daten (z.B. die Definitionen der AEG, Namens-/Begriffszuordnungen wie Epochenbegriff Alteuropa = Brunner oder Zeitleiste Frz. Rev. etc.) auf große Flipchart-Blätter gepinnt und bis zur Klausur immer wieder draufgeschaut. Ansonsten habe ich meinem Mann laute Vorträge über alles mögliche gehalten. War gut zum Verinnerlichen...Falls du irgendjemanden hast, den zuquatschen kannst - das hilft! :D

Ansonsten: nur Mut! Du schaffst das! :)

Die Antworten von Frau Hüsing werden natürlich ausgedruckt :). Das Karteikarten-System möchte ich für das Glossar in L1 im nächsten Semester anwenden, ansonsten bin ich weniger begeistert davon. Aber das mit den Plakaten in meiner Wohnung ist eine gute Idee, das werde ich ins Auge fassen. Jemanden zum Reden habe ich hier leider nicht. Meine Freunde wohnen alle entweder 60-70 km entfernt und kommen höchstens einmal im Monat übers WE zu ihren Eltern in die Gegend hierher oder leben in ganz anderen Bundesländern. Mein Bruder will in seiner Freizeit nichts über die Themen Arbeit und Studium hören, weil es ihn nervt. Und meine Mutter kann ich damit auch nicht zutexten, da 1.) ihr Deutsch nicht ganz perfekt ist und 2.) sie mit solchen Sachen eher wenig anfangen kann.

@Kuni: Sorry, aber ich denke dass ein Diktiergerät nur für auditive Lerntypen wirklich Sinn macht. Und das bin ich definitiv nicht. Ich bin schon froh, dass ich die Studienbriefe habe und mir nicht täglich Vorlesungen geben muss. Das Zuhören fällt mir über einen längeren Zeitraum echt schwer, da bleibt bei mir kaum was hängen.
Ja, der Ödipus ist nicht klausurrelevant... also KE2 +3 der Einführung in die Geschichtswissenschaft sowie KE1 der AEG, wobei man gewisse Grundbegriffe wie indirect rule und sowas schon kennen sollte.

Aber danke, dass ihr euch alle Gedanken macht und mir Tipps gebt. Ich werde tun, was ich kann und alles geben. Puh, ich muss nachher zum Zahnarzt und hab´ gar keine Lust. War gerade draußen und habe Wassernachschub aus dem Supermarkt geholt. Ganz schön schwül...

Etwas, was ich jetzt eigentlich mal testen wollte, ist folgendes: [url=https://studium.lerntipp.at/5schritte/PQ5R-Technik.shtml]PQ5R - Technik - speziell für Studienbriefe bei Fernstudien[/url]

Also normal arbeite ich auch immer mit Zusammenfassungen/Karteikarten - aber bisher hatte ich immer Fächer mit mentorieller Betreuung. Jetzt nicht mehr und daher wollte ich das mal so machen. Erfahrungsberichte kann ich dir noch nicht geben. Aber vielleicht wäre das ja auch was für dich?

Danke, ich werde es mir mal durchlesen :). So, die Kapitel Begriff Alteuropa, Definition Stand, griechische Antike, römische Antike sowie Christentum und Spätantike sitzen größtenteils echt gut. Es ist echt praktisch, nicht alle paar Sekunden oder Minuten umblättern zu müssen. 5 von 11 Seiten Exzerpt kann ich, und mal sehen wie weit ich heute noch komme.

So, ich habe jetzt beschlossen, mich bei der Probeklausur auf die Ständegesellschaft Alteuropas zu konzentrieren. Vielleicht schaffe ich es noch, ein oder zwei Kapitel zur AEG zu lernen. Mehr ist definitiv nicht drin. Und wenn sich dann die Fragen auf andere Themen beziehen, habe ich Pech gehabt und kann nicht mitschreiben. Aber die Anreise lohnt sich allein schon wegen der Quellenanalyse ganz bestimmt.

Es geht langsam vorwärts... :). Wobei ich die Entstehung der politischen Stände im Spätmittelalter noch nicht so ganz geknackt habe. Da ich mich kaum für Politik interessiere, fällt es mir weitaus schwerer politische Themen zu lernen als solche, die ausschließlich mit Geschichte zu tun haben. Ich bin ja mal gespannt, was für eine Frage bei der Probeklausur dran kommt... und wehe die Stände haben nichts damit zu tun!

Ansonsten ist es hier immer noch recht heiß. Nachher soll es ein Gewitter geben und morgen einige Grade weniger haben, aber ab Freitag steigen die Temperaturen wieder an. Egal, ich bin gut drauf und trotze der Hitze, jawohl!

Verlier dich nicht zu sehr im Detail. Du brauchst in G1 ein Überblickswissen, musst auf kursübergreifendes Wissen zurückgreifen können.

Ich hab´ generell Probleme, mich kurz zu fassen. In moodle haben wir soweit ich mich erinnere nur eine Frage zu den Ständen bekommen, und die bezieht sich ausschließlich auf die Phase des Christentums. Wenn ich nur wüsste, welche Details wichtig sind und was ich da weglassen kann...

Ach ja, das Christentum. Das fand ich eine nette Frage :) Ging um di Veränderung im Ständesystem durch die Christianisierung, oder?

Genau, es ging um den Einfluss des Christentums auf die Ständemodelle in Antike und Mittelalter.

Wühlmaus 08 wrote:

Da ich mich kaum für Politik interessiere, fällt es mir weitaus schwerer politische Themen zu lernen als solche, die ausschließlich mit Geschichte zu tun haben.


Geschichte und Politik kannst du aber nie ganz voneinander trennen, da die beiden sehr viel miteinander zu tun haben :rolleyes

Irgendwie schon... aber es gibt Lehrgebiete, wo es weniger politisch zugeht und in anderen mehr. Ich interessiere mich hauptsächlich für Antike, Mittelalter und AEG. Die Geschichte seit 1871 ist halt doch sehr politisch IMO... wobei ich jetzt nicht sagen würde, dass mich Politik null interessiert, so ist das nicht. Aber halt bei weitem nicht so sehr wie die anderen aufgezählten Sachen.

So, habe gerade die Quellenanalyse in moodle gemacht. Eigentlich ist das gar nicht so schwer, wenn man den Zusammenhang im historischen Kontext kennt und der Text gut verständlich ist. Die beiden Quellen, die uns Frau Hüsing per Mail geschickt hat und die wir am Samstag besprechen, werde ich auf jeden Fall auch noch vorbereiten.

Zwischendrin bekam ich einen Anruf, eine Zeitarbeitsfirma sucht erneut eine Sekretärin für wenige Monate... allerdings müsste ich 2 Stunden in eine Richtung mit den Öffentlichen fahren. Habe ich in der Vergangenheit schon gemacht, aber jetzt mit dem Studium ist mir das zu viel.

Bin wieder daaaa... Das Konzert gestern war super, lauter tolle Bands, geniale Stimmung und viele supernette Leute wieder getroffen :). Nachts war es etwas kühl, aber ein Bekannter aus Italien hat mich ein wenig in seinem Zelt schlafen lassen und mir für die Rückfahrt einen Pulli mitgegeben (ich war ganz dünn angezogen), damit ich nicht so friere. Dem kann ich ihm wieder zurückgeben, wenn er im Herbst zwecks Konzertbesuch wieder nach Deutschland kommt. Ansonsten ist es ein wenig schade, dass ich es mir nicht leisten kann heute und morgen auf dem Festival zu sein. Ist halt ein größerer Event und kostet dementsprechend was.

Dafür habe ich jetzt Zeit, mich noch ein wenig dem Uni-Zeug zu widmen und mich für morgen vorzubereiten - was ich sicher auch tun werde ;).

Wieder im Lande :). Ich habe mich gestern doch tatsächlich getraut, eine Aufgabe zur Probeklausur mitzuschreiben (auch wenn ich mal ganz leicht ins Exzerpt geschaut habe, war ja erlaubt *g*). Worum es dabei ging, darf ich nicht verraten... aber sollten die Aufgabenstellungen in der richtigen Klausur ähnlich sein, denke ich dass ich keine Panik schieben muss und sicher keine leeren Klausurbögen abgebe. Und sollte Frau Hüsing unter meinen Wisch "nicht bestanden" drunter schreiben, wird sie mir bestimmt auch Tipps geben was ich besser machen könnte bei der richtigen Klausur und mir so die Angst nehmen.

Eins habe ich allerdings gelernt: Ich brauche meinen Schlafrhythmus vor so wichtigen Tagen nötiger denn je. Und deshalb werde ich das kleine Festival am Vor-Vorabend vor der Prüfung ausfallen lassen. Nach dem Konzert am Donnerstag war ich am Freitag total müde und k.o. Ohne Auto muss man oft die Nächte durchmachen und auf den ersten Zug machen, überall ein Zimmer zu buchen ist mir auf die Dauer zu teuer. Und nach durchgemachten Nächten bin ich meistens noch den kompletten nächsten Tag im Eimer. Selbst dann, wenn ich nichts trinke... mir fehlt einfach der Schlaf, der mir die nötige Energie gibt. Gerade am Vormittag war ich noch gar nicht richtig fit.

Ich war froh, dass es wenigstens nicht so heiß war... auch wenn Frau Hüsing es ganz schön stickig und schwül fand. Für mich war das wettertechnisch der angenehmste Tag seit über 3 Wochen. Von den 3 Quellen, die wir per Mail für die Analyse bekommen haben, hat es für die Besprechung nur für eine zeitlich gereicht... und das obwohl wir nicht mal eine große Pause gemacht hatten. Frau Hüsing entschuldigte sich und meinte, sie könne manchmal nicht mehr aufhören, wenn sie zu reden anfängt. In Hamburg hätten sie bis 17 Uhr schon zwei Quellen fertig besprochen und auch eine große Pause gehabt.

Eigentlich wollte Frau Hüsing zw. 17 und 17:30 Uhr Schluss machen (trotz offiziellem Ende um 18 Uhr). Ich wäre 17:30 eh gegangen, weil ich ein gutes Sparangebot für einen Zug gefunden habe und dies nutzen wollte. Bin dann aber schon kurz vor 17 Uhr weg, denn 1.) hätte es sich nach 20 Minuten Pause für mich nicht gelohnt, nur kurz nur 2. Quelle noch mitzuhören und 2.) wollte ich noch unbedingt zur Apotheke. Bin am Donnerstag nach dem Konzert von einem Insekt in den rechten Unterarm gestochen worden, und gestern ist mein Arm immer dicker angeschwollen, alles wurde heiß, und es sah nach einer Entzündung aus. Leider habe ich auf die Schnelle keine Apotheke gefunden, aber nachher fahre ich zu meiner Mutter, die meinte sie würde den Stich mit selbstgemachtem Schnaps desinfizieren.

Habe gerade das Kannibalismus-Exzerpt in Word abgetippt. Sind etwas mehr als 12 Seiten rausgekommen, Schriftgröße Arial 12 und für die Überschriften 14. Jetzt Frage ich mich, ob das etwas zu viel ist... wahrscheinlich schon, vermute ich mal. Werde mir das nochmal durchlesen und schauen, wo ich noch kürzen kann.

Und dann tippe ich noch ein Exzerpt ab oder mache eine Übungsaufgabe in moodle, weiß ich noch nicht.

Ach, der gute alte Hans. Fand das Kapitel richtig interessant. Hab mir nur blöderweise keine Exzerpte gemacht. Und dann kam's in der Klausur auch nicht dran. War schwer enttäuscht.

Puh Wühlmaus, weißt du was das in Handschrift - so wie es ja in der Klausur sein muss - wäre?? Wieviele Skriptseiten waren denn das Thema? ich hab jetzt auch mit dem Klausurendspurt begonnen, und erstelle mir die Karteikarten und Poster (Karteikarten sind auch eher Zusammenfassungen, ich überlege mir Fragen zu den wichtigsten Themen in den Kapiteln und schreibe hinten die Antwort hin, oder Tabellen oder so, letztes Jahr war das total ok, viele Fragen kamen haargleich in der Klausur dran, ich dachte deshalb erst ich sitz im falschen Film, das kann doch gar nicht sein, ist vieeel zu leicht...(die meisten Fragen). Ich glaube, mit 1b passiert mir das aber keinesfalls, ich kann mich nicht so toll einfinden wie in 1a.

In Handschrift sind es viel zu viele Seiten... deshalb werde ich noch etwas kürzen. Habe gerade das Exzerpt zum Kulturbegriff in Word umgetippt, das sind etwas mehr als 6 Seiten. Aber bei dem Kapitel weiß ich, was wichtig ist und was ich weglassen kann. Nur bei den überlangen Kapiteln muss ich mir das genauer überlegen.

Hehe, deine Beschreibung von 1A erinnert mich an mein schriftliches Abi in Englisch. Wir hatten wenige Wochen zuvor die Abschlussklausur geschrieben, in der ich 14 Punkte bekam. Im Abi kamen so ziemlich genau dieselben Fragen dran, was auch der Lehrer nicht gedacht hätte. Nur mit dem Unterschied, dass da auch eine Übersetzung dabei war, die ich - wie jede andere Übersetzung - verhauen habe und deshalb "nur" 11 Punkte im Englisch-Abi hatte.

Habe eine positive Rückmeldung zwecks Praktikum bekommen und kann vielleicht bei einer Ausgrabung tätig sein :). Ich wollte gerade den Ansprechpartner anrufen, aber es ging niemand ran. Vielleicht habe ich später Glück.

*daumendrück* Was für eine Ausgrabung ist das denn?

Hatte vor einigen Minuten ein Telefonat mit dem Ansprechpartner. Er war sehr freundlich und hat sich eine Menge Zeit genommen, um mir alles ausführlich zu erklären. Eigentlich sollte man sich schon sehr frühzeitig um so ein Praktikum bewerben, aber er war sehr verständnisvoll als er hörte, dass ich normalerweise Vollzeit arbeite und nur während meiner Arbeitslosigkeit von 7:30 bis 16 Uhr zur Verfügung stehen kann. Es handelt sich bei dem Projekt um eine römische Ausgrabung, was ich persönlich klasse finde. Ich steh´ doch total auf die römische Geschichte :).

Was ebenfalls dafür spricht ist die Tatsache, dass ich nicht so weit fahren müsste... ca. 45 Minuten in eine Richtung (für mich völlig okay). Der Mann wird das Gespräch mit der Personalabteilung suchen und probieren, dass ich am 2. August dort anfangen kann. Außerdem habe ich die Möglichkeit, mir das Ganze schon vorher mal dort anzuschauen und mich den Leuten vorzustellen. Das werde ich gleich morgen tun, denn ich habe morgen in der Nähe von diesem Ort einen Arzttermin und werde vor meiner Fahrt zum Doc (danach geht nicht, weil die bei der Hitze schon um 15 Uhr Feierabend machen) mal reinschnuppern.

Außerdem finde ich es genial, dass ich keine Schwierigkeiten bekomme wenn ich mal wegen Vorstellungstermin zwecks Vollzeitjob später komme, früher gehe oder gar nicht komme. Ich kann die nicht gearbeiteten Stunden nach Ende der offiziellen Praktikumszeit gerne dranhängen. Sollte sich mitten im Praktikum eine feste Stelle für mich ergeben, so dass ich gezwungen bin das Ganze abzubrechen, lasse ich mich auf eine Liste setzen und werde im nächsten Jahr/in den nächsten Jahren hier und da mal eine Woche Urlaub nehmen und dann an Ausgrabungen teilnehmen, damit ich irgendwann auf meine 4 Wochen bzw. 150 Stunden komme.

Morgen früh (zu blöd, dass nach 11 Uhr niemand mehr da ist... bzw. ich versuche gleich noch was, aber das wird eher schwierig) werde ich mal in Hagen anrufen und fragen, zu welchem Modul sich so eine Tätigkeit am Besten zuordnen lässt. Wir können ja das Praktikum in Geschichte in G2, G4 und G5 machen. Mir wäre G5 am liebsten, denn G2 und G4 sind die fachlich interessantesten Module für mich, und die möchte ich beide mit einer mündlichen Prüfung abschließen.

Das klingt ja wirklich ziemlich super! Also wirst du wohl bald auf der schwäbischen Alb (?)herumkrackseln und sieben was das Zeug hält oder mit Pinzette und Pinsel Erde abtragen :) Ich fand immer diese Fossilien so toll, ist ja immer ein Schulausflug wert...ha die in Norddeutschland haben sowas nicht, die wissen gar nicht was ihnen alles entgeht...Am Samstag, als ich ja in Stuttgart und Sch. war, wäre ich am liebsten noch in das eine tolle Museum neben der Wilhelma, aber ich konnte ja nicht mehr laufen. Nächstes Mal evtl..

Ach ja, die gute alte Wilhelma... da war ich als Kind mit meinen Eltern und am Schulausflug und einmal als Erwachsene mit einer Freundin :).

Gerade eben kam ein Anruf von einer Zeitarbeitsfirma. Ein Kunde wollte mich zum Vorstellungsgespräch einladen. Die Frau wollte wissen, wie ich diese Woche Zeit hätte, und ich meinte es ginge morgen ab 16 Uhr und ab Mittwoch sei ich flexibel. Danach rief sie nochmal an und meinte der Kunde wolle mich JETZT SOFORT sehen. Pfff... der Standort dieser Firma liegt ca. 80 km von meinem Wohnort entfernt, und abgesehen davon bin ich überhaupt nicht darauf vorbereitet. Was denken die sich nur? Ich bin schon flexibel, aber bei einem Vorstellungstermin erwarte ich zumindest einen Tag Vorlauf zu haben, damit ich mich drauf einstellen kann (abgesehen davon sind meine Haare nicht gewaschen). Inzwischen habe ich erfahren, wo genau diese Firma sich befindet... ich müsste 1 Stunde 45 Minuten in eine Richtung fahren. Der Einsatz geht von Anfang August bis ca. Mitte September, also genau die letzten Wochen vor der Klausur. Ich hätte also fast keine Zeit mehr zum Lernen, wenn ich täglich 8-10 Stunden arbeiten und fast 4 Stunden in den Öffentlichen verbringen müsste. Deshalb habe ich der Frau abgesagt. Darüber war sie nicht begeistert, jetzt muss sie sich eine Ausrede für den Kunden einfallen lassen. Aber was soll ich machen? Ich sage den Zeitarbeitsfirmen von Anfang an, dass ich mehr als ca. 70 (im Notfall noch 80) Minuten in eine Richtung nicht fahren möchte, solange ich das Studium habe. Wieso schlagen die mich überhaupt für Stellen vor, wo ich eine halbe Weltreise machen muss? Ich habe das in der Vergangenheit schon mehrmals gemacht und habe sonst kein Problem damit, aber ich sehe es nicht ein, täglich erst ca. 20 Uhr nach Hause zu kommen und danach noch stundenlang zu lernen, wenn morgens um 5 der Wecker klingelt. Da bin ich nach kurzer Zeit nur noch kaputt. Dann meinte sie noch, ich könnte doch in der Bahn lernen... aber das geht bei mir nicht, ich muss beim Lernen immer alleine sein, mich stören Geräusche von anderen Menschen ganz extrem. Oder übertreibe ich da und muss nehmen, was mir angeboten wird?? Nein, da bin ich anderer Meinung.

Eigentlich sollten die Dich doch sowieso vorher fragen, ob Du das machen willst, bevor sie Dich überhaupt da vorschlagen - so kenne ich das jedenfalls. Klingt sehr seltsam, auch dieser Gesprächswunsch von jetzt auf gleich, das halte ich dann auch für etwas sehr übertrieben.

Sie hat mich letzte Woche schon gefragt, ob ich das machen möchte... aber 1.) hatte sie damals noch keine genaue Stellenbeschreibung und konnte mir nur "klassisches Sekretariat" nennen. Daraufhin habe ich zugesagt, denn genau das suche ich ja. 2.) sagen einem die Zeitarbeitsfirmen meistens nicht, um welche Firma es sich handelt... das erfährt man fast immer erst, wenn man eingeladen wurde. Der Großteil der Leasingfirmen meint, sie dürfen es nicht sagen - inzwischen kenne ich aber einige, die das doch machen. Ich hätte wohl fragen sollen, wo das genau ist statt einfach davon auszugehen, dass sich die Kilometerzahl in Grenzen hält, weil ich das als Wunsch angegeben hatte. Darauf werde ich in Zukunft ganz besonders achten.

@Finou: Die Frau meinte, dass es in letzter Zeit oft vorgekommen wäre, dass dieser Kunde ganz spontan am späten Nachmittag angerufen hat und die Kandidaten noch am selben Abend sehen wollte. Ist bei denen nichts Ungewöhnliches. Aber ich hätte halt schon gerne wenigstens einen Tag Zeit, denn z. B. sitze ich gerade mit ungewaschenen Haaren vor dem Rechner *g*. Außerdem hätte es sein können, dass ich gar nicht da bin... die denken wohl, ich sitze den ganzen Tag hier rum und warte darauf, bis jemand anruft und ich auf der Stelle losdüsen kann.

@Mops: Hallöchen

Das ist ja echt übel. Ich mein, die können doch nicht erwarten, dass du ad hoc mal eben die Strecke zurücklegst, oder? Ich finde das schon sehr komisch. Du musst ja auch erst schauen, wie du dahin kommst und so weiter. Und wer weiß, wie du dann die Rückfahrt geschafft hättest - ist ja schon eine Strecke und es gibt ja Gegenden, da fahren die Öffentlichen abends nicht mehr so häufig.
Sehr sehr sehr komisch find ich das.

Wühlmaus 08 wrote:

@Finou: Die Frau meinte, dass es in letzter Zeit oft vorgekommen wäre, dass dieser Kunde ganz spontan am späten Nachmittag angerufen hat und die Kandidaten noch am selben Abend sehen wollte. Ist bei denen nichts Ungewöhnliches.

Bei denen vielleicht nicht, aber grundsätzlich eher schon... ;) Schnelle Termine kenne ich auch, ist ja auch okay, wenn man das machen kann, um so schneller hat man auch eine Entscheidung, aber so schnell - das ist unverschämt zu erwarten, dass man quasi permament abrufbar ist.

Ja, frag nächstens zumindest nach dem Sitz der Firma, wenn sie Dir den Namen schon nicht sagen wollen (das handhaben sie alle unterschiedlich) - ist ja auch in deren Interesse, wenn das vorher geklärt ist.

Ich habe ja mehrere Jahre Zeitarbeitserfahrung und weiß, dass Flexibilität in der Branche sehr gefragt ist. Mir ist es vor ca. 7 oder 8 Jahren schon mal passiert, dass ich sehr kurzfristig am späten Abend zu einem Vorstellungstermin fahren musste (war übrigens im gleichen Ort wie die Firma, die mich heute sehen wollte). Die Verkehrsverbindungen waren total mies, ich wäre nach dem Gespräch (ging so von 20-21 Uhr) nicht mehr nach Hause gekommen. Aber damals hat mein Vater noch gelebt, er hat mich zum Glück gefahren.

Mir ist klar, dass die Arbeit eine hohe Priorität im Leben haben sollte und generell vor dem Privatleben kommt. Trotzdem erwarte ich von den Unternehmen, dass ich wenigstens rechtzeitig Bescheid bekomme. Wenn ich zu einem Vorstellungstermin gehe, bereite ich mich darauf vor und plane einiges durch, um Sicherheit zu gewinnen. Dieses "zieh-dich-schnell-an-und-fahr-gleich-hin"-Ding ist doch blödsinnig, wie soll man sich da richtig drauf einstellen? Vor einem Gespräch möchte ich mir die Website der Firma anschauen, wissen was die machen... mich mit der ausgeschriebenen Stelle auseinandersetzen... eventuell eine weitere Bewerbungsmappe vorbereiten (für den Fall, dass die Zeitarbeitsfirma ihnen zu wenig Infos über mich geschickt hat)... nach den Verkehranbindungen schauen... und mich natürlich schick anziehen, schminken und alles was dazu gehört. Wie soll das bitte gehen, wenn ich gleich nach dem Anruf auf der Stelle losfahren soll? Lachhaft ist das.

Nächste Woche bin ich von Donnerstag bis Sonntag auf einem Festival in Norddeutschland. Sollte ich frühzeitig eine längerfristige Stelle bekommen, hätte ich kein Problem damit meine Karte kurzfristig zu verkaufen und lasse das Festival sausen. Aber wenn mir eine Firma 1-2 Tage vorher damit kommt, können sie das vergessen. Schließlich muss ich auch die Zugfahrt bald reservieren, und wenn Bahnticket und Eintrittskarte schon bezahlt sind und somit eine Menge Geld weg ist, werde ich sicherlich nicht kurzfristig umdisponieren.

Wühlmaus 08 wrote:

Mir ist klar, dass die Arbeit eine hohe Priorität im Leben haben sollte und generell vor dem Privatleben kommt.

Das würde ich definitiv so nicht unterschreiben...

Flexibilität ist natürlich wichtig, gerade wenn man Arbeit sucht, aber eben in gewissen Rahmen - und vor allem sollte sie immer auch beidseitig sein, und dieses Unternehmen hat da ja wohl eher einen diktatorischen Ansatz. Wer so seine Mitarbeiter aussucht, darf sich nicht beschweren über das, was er dann bekommt...

Wühlmaus 08 wrote:


Mir ist klar, dass die Arbeit eine hohe Priorität im Leben haben sollte und generell vor dem Privatleben kommt. .


Aber nur in gewisser Weise. Man darf dafür ned sein eigenes ICH aufgeben und seine Persönlichkeit. Eine gewisse Lebensqualität sollte schon noch erhalten bleiben. Alles im Rahmen.
Hatte 1998 auch mal einen Job, da bin ich früh um 3.30 Uhr aufgestanden, war mit der Bahn ewig unterwegs und wieder zurück in der Wohnung gegen 21.00 Uhr. Nach 6 Monaten war ich froh, da aufhören zu können, hatte was anderes, was zwar Umzug bedeutete, aber ich war glücklicher. Das hat mich damals echt ein Stück kaputt gemacht.

Vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Ich meinte damit z. B., wenn ich die Wahl habe am 1. September einen neuen Job anzufangen, obwohl ich ursprünglich geplant hatte in dieser Zeit einige Freunde in einem anderen Teil des Landes zu besuchen, dass ich mich dann für den Job entscheide. Meine Freunde könnte ich schließlich auch ein anderes Mal besuchen.

Aber Jobs, wo ich ständig spontan auf der Matte stehen müsste, sind definitiv nichts für mich. Mein Bruder (AKAD-Fernstudent Wirtschaftsinformatik) arbeitet als IT-ler bei einem kleinen Unternehmen und verdient für jemanden, der sein Studium noch nicht mal abgeschlossen hat, verdammt gutes Geld. Der Preis dafür ist aber ganz schön hoch. Es gibt kaum ein Treffen zwischen uns, wo nicht sein Handy klingelt und der Chef oder die Chefin von ihm was wollen. Oft heißt es dann, er solle sofort in die Firma kommen. Er arbeitet oft 60-70 Stunden pro Woche, fast jeden Samstag und Sonntag, und auch viele Feiertage gehen für seine Arbeit drauf. Sogar an Weihnachten rufen die an, wenn sie spontan was brauchen. Seine Freundin sieht er nur abends, wenn er kaputt von der Arbeit nach Hause kommt und am WE - wenn etwas Freizeit übrig bleibt. Freundschaften und Hobbies sind bei so einem Job nicht drin, das würde er zeitlich nicht schaffen.

Mich würde das tierisch nerven. Mein Bruder und ich sind sehr unterschiedlich, ihm ist es wichtiger viel Geld zu verdienen, während ich mich mit etwas weniger zufrieden gebe und dafür mehr Freizeit genießen möchte. Ist halt alles Ansichtssache. Ich mache ab und zu eine Übersetzung für ihn. Und wenn er mir etwas per Mail schickt, erwartet er fast immer dass ich es innerhalb der nächsten 2-3 Stunden fertig habe. Ob ich müde bin oder krank oder einfach keine Zeit habe ist ihm piepegal... wenn ich dann "nein, mache ich morgen" sage, wird er ganz schön aufbrausend. In seiner Firma gibt es kein "mach´ ich morgen". Wenn man Arbeit bekommt, hat man die hier und jetzt und sofort zu erledigen.

Trotz seines guten Verdienstes möchte ich nicht mit ihm tauschen und bin lieber Sekretärin als IT-Spezialist :).

@Marie-Christin: Wenn der Job einem gesundheitlichen Schaden zufügt, sollte man lieber wechseln. So ging es mir mit meinem vorletzten Job. Zwar hatte ich nicht extrem viel Arbeitsstress, aber das Klima war so grausam... bin nach nur 11 Monaten gegangen. Dort war nur Kuschen angesagt, und wir mussten die ganze Freizeit nach der Firma ausrichten. Nicht mit mir.

[FONT=Verdana ! important]Mich würde das tierisch nerven. Mein Bruder und ich sind sehr unterschiedlich, ihm ist es wichtiger viel Geld zu verdienen, während ich mich mit etwas weniger zufrieden gebe und dafür mehr Freizeit genießen möchte.

Ich seh das so wie du. Lieber etwas mehr Freizeit als viel Geld :) Da hat man mehr von, finde ich

Eben, was nützt denn Geld, wenn man nicht genug Zeit und Muße hat, das Ausgeben zu genießen!

Richtig. Er wollte mich doch tatsächlich überreden, mich in Wiwi oder Wirtschaftsinformatik einzuschreiben - never ever *g*. Ich weiß genau, dass ich das nicht packen würde... auch wenn viele das anders sehen, ist mir der Spaß am Studium und dem Lehrstoff wichtiger als die Tatsache, mit einem Vernunftsstudiengang bessere Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Ich kenne mich selbst zu gut und weiß genau, dass ich mich nicht sonderlich reinhänge, wenn mich die Materie nicht interessiert :).

Sehe ich auch genau so. Muss ja aber jeder für sich rausfinden und entscheiden, was wichtiger ist - zum Glück sind ja nicht alle gleich!

Lol.... der heutige Tag hat genauso angefangen, wie der gestrige aufgehört hat *g*. Gerade eben rief mich wieder eine Frau von einer Zeitarbeitsfirma an (aber nicht dieselbe Firma wie gestern) und fragte mich, ob ich so flexibel sei und in wenigen Stunden zu einem Vorstellungstermin bei einem Kunden vorbeikommen könne. Da habe ich ihr ganz ehrlich gesagt, dass ich solche überfallartigen Aktionen nicht in Ordnung finde und die Gründe angegeben, die ich gestern hier aufgezählt habe. Sie meinte, ich müsse schon Verständnis aufbringen, da ja die Konkurrenz nicht schläft... wenn die Kunden schon jemanden von der Konkurrenz eingeladen hätten und so spontan diese Leasingfirma kontaktieren, bleibe ihr nichts anderes übrig als mich so kurzfristig zum Kunden zu bestellen. Wenigstens meinte dieser Kunde, dass es allerspätestens morgen auch noch ginge. Ich sagte ihr dann, dass sie ihm sagen solle ich könnte morgen vorbeikommen. Jetzt schickt sie mein Profil hin, und ich warte ob ich zum Gespräch eingeladen werde.

Hm.... Man merkt schon, dass die Zeiten für die Arbeitssuche nicht so gut sind, oder? Selbst die Zeitarbeitsfirmen haben ja nicht so viel, und es ist im Moment wohl üblich, dass sich die Kunden selbst für einen kurzen simplen Aushilfsjob an mehrere davon wenden und teilweise 10 Leute antanzen lassen.

Musst Du also immer sehen, was möglich ist - wenn der Anruf morgens ist, das Gespräch aber auch später am Tag sein kann und Du das einrichten kannst, dann ginge es ja; eine großartige Vorbereitung auf Deiner Seite hinsichtlich Kenntnisse über die Firma kann und wird dann keiner erwarten (den Eindruck hatte ich allerdings bei über Zeitarbeit vermittelten Gesprächen noch nie, ist ja auch was anderes, ob Du Dich direkt und somit speziell bei einer Firma bewirbst oder dort 'zufällig hingeschickt' wirst). Ist aber natürlich immer eine blöde Situation und schwer abzuwägen.

Nun ja, wenn ich einen Anruf am Vormittag bekomme und am selben Tag nachmittags zum Gespräch antanzen muss, ist das kein Problem für mich. Dann habe ich wenigstens etwas Zeit für die Vorbereitungen. Mir geht es nur darum, dass es nicht heißt: "Sie müssen jetzt sofort auf der Stelle los." Es ist nämlich so, dass ich knapp 50 km von Stuttgart entfernt wohne und immer ein Weilchen brauche, bis ich dort bin. Hier im Umkreis gibt es kaum Chancen auf eine Arbeitsstelle. Wir haben hier kaum Firmen, die für mich in Frage kommende Tätigkeiten anbieten. 2x pro Stunde fährt hier ein Zug nach Stuttgart, aber bis ich mich schick hergerichtet habe, nach den Verbindungen geschaut und mich aufs Gespräch eingestellt, vergeht halt schon ein wenig Zeit. Darum geht es mir.

Weil die Dame von heute morgen sich nicht mehr gemeldet hat, habe ich gerade nochmal angerufen und nachgefragt. Sie meinte, sie hätten gerade erst die Bestätigung bekommen. Die Firma hat mich für morgen um 13 Uhr eingeladen. Der Anfahrtsweg hält sich in Grenzen, es sind ca. 45 Minuten. Gesucht wird jemand ab sofort, zunächst mal für ein halbes Jahr. Die Jobbeschreibung klingt total interessant, bin echt mal gespannt :).

Also bei mir war es meistens schon der Fall, dass mir die Zeitarbeitsfirmen eine genaue Beschreibung der ausgeschriebenen Stelle gegeben haben - bis auf einmal, das war noch bei der allerersten Zeitarbeitsfirma, wo ich gearbeitet hatte. Die haben mich in eine Firma geschickt und meinten, dort würde für einen Monat eine Aushilfssekretärin gebraucht werden. Ich war dann ganz schön erstaunt, dass ich dort nur Papierablage machen musste - und der Kunde auch, die dachten ich hätte vorher Bescheid gewusst.

Heute war ich an der Ausgrabungsstelle und hab´ mich den Leuten dort vorgestellt. Die sind echt sehr nett und haben mir erklärt, was dort so alles gemacht wird. Sie gehen schon davon aus, dass ich bald anfangen kann und freuen sich - und ich mich auch. Und sollte jobtechnisch was dazwischen kommen, kann ich in den nächsten Jahren jederzeit über dasselbe Institut während meines Urlaubs irgendwo graben.

Puh... die Abkühlung unter der Dusche hat gut getan :). Hier ist es sehr warm und zugleich noch stickig, das macht echt schlapp und matt. Aber dafür habe ich eine gute Nachricht zu vermelden:

ICH HABE DIE ZUSAGE FÜR DAS PRAKTIKUM BEKOMMEN!!!!!!!! Ist das nicht toll? Ich freu´ mich riesig, es geht wie geplant am 2. August los. Sehr schön, super! Professor Schlegelmilch hat mir auf meine Mail auch prompt geantwortet. Eine Ausgrabung kann man auf jeden Fall als Praktikum anrechnen lassen, aber ob es zu G5 passt, kommt aufs Thema an. Na ja, soweit bin ich noch lange nicht... bis ich G5 belege, wird es eh noch einige Semester dauern.

Vorher war ich beim Vorstellungstermin. Eigentlich passt die Stelle sehr gut auf mein Profil, ich bin sicher dass mir die Arbeit dort gefallen würde. Und die Leute sind auch total nett. Es gibt aber einen Haken: die Arbeitszeiten finde ich alles andere als gut. Weil es sich um eine kleinere Firma handelt, habe ich mir schon gedacht dass ich feste und keine flexiblen Arbeitszeiten haben würde. Ich bin absolut kein Fan von festen Arbeitszeiten, aber ich dachte mir: "Jo mei, wenn ich zwischen 7 und 8 anfange und gegen 17 Uhr Feierabend mache, habe ich immer noch genügend Zeit fürs Studium." Jetzt fangen die aber erst um 9 an und arbeiten bis 18:30 Uhr... und die jetzige Sekretärin meinte, ich könne davon ausgehen dass es eher 19 Uhr / 19:30 Uhr wird.

Ich bin ein Mensch, der am liebsten zwischen 6 und 7:30 Uhr anfängt (allerspätestens 8), damit ich früher Schluss machen kann. So habe ich wenigstens noch was vom Tag. Zwar treffe ich unter der Woche eher selten Freunde und Bekannte, aber es bleibt mir noch etwas Zeit für ab und zu Sport, 1x im Monat Theatergruppe, Einkäufe erledigen (samstags sind die Läden soooo voll, das nervt), Arzttermine, Musik hören, Lesen - und jetzt eben halt auch das Studium. Sollten die mich nehmen, wird es schwer... dann komme ich täglich zwischen 19:30 und 21:15 Uhr nach Hause und werde kaum Zeit fürs Studium haben, geschweige denn für andere Dinge. Bei mir lässt nach 17 Uhr auch ehrlich gesagt die Motivation etwas nach und vor allem die Konzentration... bin im Büro ein absoluter Morgen- und kein Abendmensch. Um ehrlich zu sein macht es mir nichts aus, manchmal auch richtig lange zu arbeiten, aber bei denen ist das eher die tägliche Regel als die Ausnahme. Dazu kommt noch, dass ich ab Herbst alle 2-3 Wochen einige Termine beim Doc haben werde und immer um 17 Uhr in der Praxis sein muss, d. h. ich müsste ca. 16:15 Uhr Schluss machen.

Mich würde das total nerven, für jeden Arzttermin und für jede Uni-Veranstaltung Urlaub nehmen zu müssen... will lieber meine Gleitzeit. Bei der Zeitarbeit hat man eh nur 24 Urlaubstage pro Jahr. Aber wenn mich die Leute haben möchten, kann ich auch nicht ablehnen und muss dann halt die 6 Monate in den sauren Apfel beißen. Notfalls muss ich morgens um 5 aufstehen und ca. 1 1/2 bis 2 Stunden lernen, aber es wird schwer mich dazu aufzuraffen.

Die Frau von der Zeitarbeit hat gerade angerufen, der Kunde hat mir abgesagt... es war wohl viel Konkurrenz da, und eine Person war noch einen kleinen Tick besser als ich. Na ja, dann werde ich mich weiterhin schön bewerben und hoffen und freue mich einfach mal auf mein Praktikum :).

Dann Glückwunsch zum Praktikum - und die Absage kam ja in gewisser Hinsicht eher gelegen, oder? ;) Ist natürlich auch immer so ein Problem, wenn man irgendwo nicht so gerne hin will, aber die Alternativen fehlen.

Allerdings musst Du Dir im Zweifelsfall überlegen, ob Du hauptsächlich Studentin sein willst oder hauptsächlich arbeiten, sonst wird es schwierig (ich weiß, am liebsten beides, aber die Wahlmöglichkeiten sind ja zur Zeit nicht so rosig bei den Jobs).

Alles Gute zum Praktikum.

Finou wrote:

Dann Glückwunsch zum Praktikum

Danke schön :).

Wenn mir ein Job angeboten wird, werde ich diesen natürlich auch annehmen. Im Fall einer Zusage hätte ich auch das Praktikum abgesagt. Ich bin übrigens keine Vollzeitstudentin und habe nicht so den Zeitdruck. Aber ich bezahle für mein Studium und möchte deshalb auch meine Prüfungen abschließen.

Wenn viel Arbeit im Büro anfällt, mach´ ich selbstverständlich Überstunden... kein Thema, ist doch ganz natürlich. Aber wenn ich mal zum Doc muss oder sonstwas ansteht (Ämter, Behörden, Banken usw. arbeiten hier nie länger als 16:30 Uhr), möchte ich auch die Möglichkeit bekommen, frühzeitig zu gehen. Wenn du abends so lange im Büro bist, hast du keine Chance. Und morgens haben Banken und Co. noch nicht geöffnet, wenn ich das Haus verlasse, samstags arbeiten sie nicht.

Abgesehen davon hast du unter der Woche wirklich NULL Privatleben, wenn du abends immer lange arbeitest... wie gesagt, ich mach´ ja eh nicht so viel, aber ich hätte nicht mal mehr die Möglichkeit spontan einen VHS-Kurs oder sowas in der Art zu machen. Aber in der jetzigen Situation ist das alles nicht so einfach. Jetzt warte ich einfach mal ab und lasse mich überraschen, was noch kommt ;).

Oh Mann, das Abtippen der schriftlichen Exzerpte in Word ist ganz schön anstrengend... meine Nackenmuskulatur ist total verspannt. Vielleicht sollte ich meinen alten Ständer rauskramen, den ich damals im Schreibmaschinenunterricht immer dabei hatte.

Juhu, es regnet!!! Die Abkühlung wird mir sicher gut tun. Habe mir heute viel Mühe gegeben und einiges für die Uni gemacht. Wenn ich doch nur nicht so leicht ablenkbar wäre... manchmal sitze ich hier am Rechner, mache was, will kurz einen Begriff im Internet nachschlagen... und ehe ich es gemerkt habe, ist schon wieder eine Stunde vergangen :o.

DAS kommt mir bekannt vor

Heute war Klausurvorbereitung im STZ. War sehr gut, nur schade dass außer der Mentorin und mir niemand anwesend war. Ich fand es klasse, dass die Frau trotzdem geblieben ist und mir einiges vom Stoff näher gebracht hat. Außerdem hatten wir etwas Zeit, uns auch über andere geschichtliche Ereignisse zu unterhalten, die nicht unbedingt was mit G1 zu tun haben.

Gerade hat mich ein Bekannter angerufen, haben länger telefoniert... er fliegt nächsten Samstag für 11 Tage nach Bulgarien. Ich war vor 2 Jahren im selben Ort und fand es einfach nur schrecklich, das war mit Abstand mein schlimmster Urlaub. Bin mal gespannt, was er danach so zu berichten hat :D.

Jetzt bin ich am Überlegen, ob ich heute noch was fürs Studium machen soll oder nicht. Lust habe ich weniger, aber die Zeit rennt... Morgen bin ich bei meiner Mutter, u. a. zum tschüss sagen, weil sie nächste Woche für einen Monat in den Urlaub fährt. Und irgendwann sollte ich anfangen zu packen, am Donnerstag gehts zum Festival :).

Bei mir herrscht auch Lernflaute. Es ist Samstag Abend 9 Uhr, mein Sohn ist gerade eingeschlafen, meine Konzentration ist dahin und mein Cousin hat mir DVDs geschickt, die heute angekommen sind. Jetzt lernen? Ich weiss ja nicht...

Ich glaube, ich mach´ jetzt eine moodle-Aufgabe und beschrifte noch ein paar Karteikarten. Zum Lernen bin ich zu müde, bin ja schon seit 6 Uhr auf den Beinen...

Ich auch... und ich bewundere dich.. Kriege schon ein schlechtes Gewissen. Mist! Jetzt schreib ich wahrscheinlich auch noch ne halbe Seite HA..

Zwei moodle-Aufgaben sind es geworden. Und einige Karteikarten zu den Begriffen der AEG. Musst doch kein schlechtes Gewissen haben, wenn du mal weniger Lust hast. Schließlich hast du noch dein Kind und den Job, und ein wenig Freizeit muss auch mal sein ;).

So, jetzt will ich aber wirklich nicht mehr für heute und geh´ bald ins Bett... gute Nacht!

War heute nach dem Aufstehen gleich wieder im Karteikarten-Schreibwahn :D. Bin dann zu meiner Mutter gegangen, hab´ mit ihr gegessen und wollte mich eigentlich verabschieden... aber dann sagte sie mir, dass sie am Dienstag hier in der Stadt ist. Dann seh´ ich sie nochmal, bevor sie in ihren wohlverdienten Urlaub fährt.

Und jetzt bin ich gut motiviert und überlege, was genau für die Uni ich jetzt machen soll. Frau Hüsing ist echt mal der Knaller, ich hab´ die beiden Aufgaben gestern zw. 22:15 und 22:45 Uhr abgeschickt, und dann setzt sie sich tatsächlich noch samstags kurz vor Mitternacht an den Rechner und korrigiert mein Geschreibsel - Daumen ganz weit nach oben!

Wow, wirklich nett und krass...wir haben mal wieder noch kein Feedback, außerdem finde ich es voll krass, die eine Betreuerin schreibt die eine andere mit ebenfalls ausländ. Namen mit Vorname an! Tzz. Also, die weiß auch dass es der Vorname ist, es steht nicht: Liebe Frau x, sondern gleich: Liebe..., usw...pf. Das ging auf einmal los. Na was solls. Im August gibts wieder jemand anderen.

Wie, ihr habt in ein- und demselben Modul innerhalb desselben Semesters unterschiedliche Tutoren zur Betreuung? Ah okay... also unsere Frau Hüsing ist wie gesagt klasse. Im nächsten Semester bearbeite ich L1, da gibt es zwei Tutoren. Einige im Forum haben sich nicht so positiv über die Betreuung geäußert, aber ich lasse es einfach mal auf mich zukommen und stresse mich nicht deswegen ;).

Wie gut, dass ich schon zwei der vier Kurse habe und ein wenig vorarbeiten kann. Im Gegensatz zu Frau Hüsing, die uns keine Zeitvorgaben für die Beantwortung der moodle-Aufgaben setzt, müssen wir uns in L1 an eine Frist von 2 Wochen pro Aufgabe halten. Alles was danach reinkommt, das wird nicht mehr korrigiert.

Inzwischen habe ich mich fürs kommende Semester zurückgemeldet, schiebe aber immer noch die Belegung vor mich her. Bis Ende des Monats sollte ich mich entschieden haben, danach kostet die Belegung was. Weiß immer noch nicht, ob ich zusätzlich zu L1 noch ein G-Modul belegen und mit HA abschließen soll... hmmm...

Ja. In 1a waren es 2 (oder 3?), aber das war ok, da hat mal die mal die andere geschrieben, es war nicht zerstückelt. Jetzt in 1b haben wir 3 oder 4, aber wir haben hier ja auch Lesekurse, die sind zusätzlich. Und pro Lesekurs gibts dann eben immer mal die oder jemand anderes als Betreuer. Ein Lesekurs dauert 1 Monat, jede Woche gibts dann neue Aufgaben. Je nach Thema sind dann die Betreuer verteilt. Z.Bsp. diese Migrantenthemen macht auch jemand ausländisch klingendes (das ist die mit dem Vornamen..). Ein richtiges Moodle funktioniert in 1b leider so gut wie gar nicht *seufz*. In 1a war das vieeeel schöner und besser, da konnte man viel fragen, viel miteinander schreiben, hin und her diskutieren, es gab von den Betreuern tolle Antworten, etc...Naja. Ist jetzt halt so.

Wühlmaus 08 wrote:

Wie, ihr habt in ein- und demselben Modul innerhalb desselben Semesters unterschiedliche Tutoren zur Betreuung? Ah okay... also unsere Frau Hüsing ist wie gesagt klasse. Im nächsten Semester bearbeite ich L1, da gibt es zwei Tutoren. Einige im Forum haben sich nicht so positiv über die Betreuung geäußert, aber ich lasse es einfach mal auf mich zukommen und stresse mich nicht deswegen ;).

Wie gut, dass ich schon zwei der vier Kurse habe und ein wenig vorarbeiten kann. Im Gegensatz zu Frau Hüsing, die uns keine Zeitvorgaben für die Beantwortung der moodle-Aufgaben setzt, müssen wir uns in L1 an eine Frist von 2 Wochen pro Aufgabe halten. Alles was danach reinkommt, das wird nicht mehr korrigiert.

Inzwischen habe ich mich fürs kommende Semester zurückgemeldet, schiebe aber immer noch die Belegung vor mich her. Bis Ende des Monats sollte ich mich entschieden haben, danach kostet die Belegung was. Weiß immer noch nicht, ob ich zusätzlich zu L1 noch ein G-Modul belegen und mit HA abschließen soll... hmmm...

Betreuung in Lit kannste sowieso vergessen. Bei L1 gab's bei uns noch dezente Ansärze einer Betreuung, aber in L2 und L3 war dann schon gar nix mehr. Dann musst du EWIG auf das Feedback der Ü-Aufgaben warten (nur in L1, in den anderen gibt's gar keine mehr)... bis dahin hast du schon wieder vergessen, worum's ging. Die Hüsing ist unschlagbar.

Ah, jetzt verstehe ich... und ich glaube ich weiß auch, warum diese Betreuerin manche Leute mit dem Vor- und andere mit Herr oder Frau und dem Nachnamen anspricht. Ich weiß jetzt nicht, ob du schon mit Menschen aus anderen Ländern zusammen gearbeitet hast. Ich als Fremdsprachensekretärin habe schon mit Menschen aus der ganzen Welt korrespondiert, sei es per Telefon, E-Mail oder auch persönlich, wenn die ganzen Leute bei meinen Vorgesetzten zu Besuch waren. Und dabei habe ich ganz schnell gelernt, dass es in dem meisten Sprachräumen so üblich ist, sich gegenseitig mit Vornamen anzureden... und zwar nicht nur im engeren Bekanntenkreis oder in der Familie.

Als ich das erste Mal einen amerikanischen Geschäftsmann vor mir hatte, stellte er sich einfach als "Tom" vor. Der Mann hatte eine durchaus hohe Funktion in seinem Unternehmen in den Staaten. Zwar gibt es auch in Deutschland Vorgesetzte, die sich von ihren Sekretärinnen duzen und mit Vornamen anreden lassen, aber es ist eher die Ausnahme als die Regel. Hier bei uns macht man das, wenn die Person mit der höheren Funktion oder einfach der Ältere es dem Gegenüber anbietet. Es gibt aber viele Länder, wo es ganz selbstverständlich ist so ziemlich jedermann beim Vornamen zu nennen... und das gibt es öfter als unsere Herr X/Frau Y-Variante :).

Menno... warum bin ich immer so faul, wenn es um die Neuere Geschichte geht? Wenn ich mich mit Alteuropa oder der AEG beschäftige, dann flutscht es. Ich lese mit Lust und Freude, hänge mich rein, bin motiviert und mache meine Übungsaufgaben ohne vorher ewig rumzutrödeln. Kaum setze ich mich an ´nen Kurs der NG, hänge ich durch... bin seit ca. 9 Uhr mit einigen Unterbrechungen am Rechner, arbeite die letzte KE durch, erstelle das Exzerpt in Word und habe erst eine Übungsaufgabe beantwortet. Klasse. Dabei wollte ich viel schneller sein. Ich glaube, ich muss mal wieder dringend den Herrn von und zu K.-M. in den (momentan stark verregneten) Süden Deutschland befördern :p.

Meiner Ansicht nach sind die beiden anderen Themen einfach besser geschrieben. Das Kapitel über die Jahrhundertwechsel fand ich echt schwierig... und Zeitgeschichte hab ich auch nur überlesen (und mich höllisch aufgeregt als das in der Klausur drankam). Ohne Quellerei wär das mit der Klausur in dem Bereich nix geworden.

Verständlicher geschrieben einerseits, und andererseits hatte ich schon immer eine Vorliebe für die Geschichte der Antike, des Mittelalters und außereuropäische Kulturen. Das ist nichts Neues bei mir ;).

Ob ich in der NG in der Klausur eine Quelle nehme oder eine andere Frage beantworte, kann ich wohl nur spontan entscheiden. Kommt drauf an wie gut die Quelle lesbar ist, ob ich sie in den Kontext einordnen kann und wie gut ich die seltenen Begrifflichkeiten verstehe. Damit ich wenigstens zu jedem Kapitel etwas schreiben kann, werde ich alle moodle-Aufgaben machen und zu den weniger ausführlich gelernten Themen die Übungsaufgaben verinnerlichen - um zu verhindern, dass ich einen leeren Bogen abgebe *g*.

Passiert schon nicht. Das ist dann viel einfacher, als man denkt. Ich glaub, man überschätzt die Anforderungen (sagt die, die dieses Semester noch 2 Module abschliessen muss und nie lernt).

So, weitere 4 Übungsaufgaben zur NG gemacht... jetzt hab´ ich keine Lust mehr. Morgen mach´ ich die Quellenanalyse im vereinfachten Schema. Dann fehlt mir noch die Zeitgeschichte. Zum Übergang vom 19. ins 20. Jh. hat sie (noch) nichts reingestellt. Und was mach´ ich jetzt? Batavia-Exzpert erstellen... dann ist die AEG komplett.

Kann dir deine "NG-Unlust" gut nachfühlen, war auch nicht gerade mein Lieblingskapitel. Aber für mich sehr überraschend war die NG dann gerade der Teil, bei dem ich bei der Klausur am besten abgeschnitten hatte. Also mach dich nicht verrückt - du weißt schon, es wird dann nicht so heiß gegessen.....

Wühlmaus, hast du reeein zufällig irgendwie die Möglichkeit an die Schorndorfer Nachrichten vom 24.07. zu kommen?? Da dürfte mein Name drinstehen, bei der Rätsellösung für die Woche von davor..:o Irgendwie hätte ich die so gerne...

Ist Schorndorf nicht in der Nähe von Stuttgart? Ich meine als Kind einmal dort gewesen zu sein, als wir Verwandte in Deutschland besucht haben.
LG Myrmid

Ha, hat sich erledigt! Ich habe mich nämlich per Mail bedankt, und..sie hat von selber mir die Seite zugemailt wo mein Name drauf steht. Cool. Ok, etwas peinlich...weiß ich. Naja. Ich hoffe nur jemand gewisses sieht es nicht, der wird sich wundern aber ich glaube eher nicht.

Ja genau Myrmid, Schorndorf gehört zum Großraum Stuttgart.

Schorndorf ist nicht weit weg von hier , etwas über 20 km schätze ich mal. Wegen der Zeitung muss ich mal am Bahnhof schauen. Ich kenn´ mich damit nicht so gut aus, weil ich keine Zeitungen lese.

Ansonsten gings mir schon mal besser, ich habe nämlich übelstes Fernweh... :(. Ich bin doch der totale Reisefreak und reise eigentlich im Schnitt so alle 3 Monate für ein verlängertes WE (manchmal auch länger) in ein anderes Land. Aber seit ich arbeitslos bin, geht das nicht mehr. Ich muss auf jeden Cent aufpassen, und das mag ich gar nicht... aber wer mag das schon? Zwar fahre ich übermorgen nach Norddeutschland, aber Zelten bei Dauerregen finde ich nicht so prickelnd. Am liebsten würde ich jetzt einen Flug buchen und für ca. 3 Tage woanders die Gegend unsicher machen. Ich beneide meine Familie und Freunde, die jetzt alle auf dem Weg sind bzw. in den nächsten Tag das Land verlassen.

Wühlmaus hab doch grade geschrieben, ich habe die Seite...hat sich somit erledigt. Die nette Dame von der Zeitung, bei der ich mich per Mail bedankt habe, hat mir einfach so die Seite wo mein Name drauf steht, zugemailt...

Das kenne ich. Ich bin früher auch mind. alle 2 We's weggefahren und so...und das geht ja nun schon lange nicht mehr. Daher tat mir ja auch mein Ausflug so gut...man gewöhnt sich mit der Zeit. Man muss sich Alternativen suchen, nur noch in die Umgebung fahren, zu Festen, Museen, einfach mal neue Straßen angucken oder so....das klappt mit der Zeit.
Du bist doch noch nicht so lange Arbeitslos, dann schaffst du es bestimmt bald wieder da raus zu kommen. Und wenigstens hast du noch nicht mal ALG II....

Ups, sorry hab´ deinen zweiten Eintrag nicht gesehen bzw. haben wir uns überschnitten... hab´ irgendwie geschrieben und nebenher was anderes gemacht und... egal ;).

Ja, ich hoffe wirklich dass ich bald wieder Arbeit habe. Wenigstens habe ich das Praktikum. Zwar war körperliche Arbeit noch nie mein Fall, aber weil die Ausgrabung so interessant aussieht, bin ich mir sicher dass ich das nicht bereuen werde :).

Ach, ich hab´ jetzt übrigens die Kurse für das kommende Semester belegt. Ich werde versuchen, abgesehen von der L1-Klausur noch eine HA in G3 zu schreiben.

Macht ja nichts...
Oh, mutig mutig...wo du doch noch gar nicht weißt wie die jetzige Klausur wird. Ich drück dir die Daumen!
So jetzt sollte ich aber mal mit dem Unikram endlich loslegen.

Gina2 wrote:

Ja genau Myrmid, Schorndorf gehört zum Großraum Stuttgart.

Dann sind meine Geographiekenntnisse und mein Erinnerungsvermögen ja doch nicht so schlecht ;) Meine Verwandten sind aus Geradstetten.

Aaah das ist eine S-Bahn-Station, 2 oder 3 davor, und meine Mutter ging da mal in die Grundschule, soweit ich weiß, irgendwas war da...Ist ja lustig. Du bist aber aus Österreich? So richtig dort geboren?

Ja klar, bin waschechte Österreicherin :D
Aber habe eben unter anderem auch Verwandte in Deutschland (verstreut auf mehrere Städte). Und ich hatte eine 5 1/2 Jahre dauernde Fernbeziehung mit jemandem aus Stuttgart. Daher hab ich recht viel Bezug zu Deutschland.

Gina2 wrote:

Oh, mutig mutig...wo du doch noch gar nicht weißt wie die jetzige Klausur wird. Ich drück dir die Daumen!

Ich vermute mal, dass wir die Ergebnisse von G1 Mitte November bekommen. Mit der HA in G3 möchte ich im November oder Dezember anfangen, und falls ich G1 wiederholen muss, kann ich G3 verschieben... wobei ich G1 schon im ersten Versuch packen möchte, weil mir der Märztermin zeitlich nicht reinläuft.

@Myrmid: In Graz direkt war ich noch nie, bin aber x-mal dran vorbeigefahren... immer auf der Fahrt nach Kroatien mit der Family ;).

Puh, ist die Luft hier stickig... war gerade mit meiner Mutter ein wenig bummeln und hab´ mir jetzt endlich mal Wanderschuhe zugelegt. Die werde ich für mein Praktikum sicher gut gebrauchen.

Wühlmaus 08 wrote:

@Myrmid: In Graz direkt war ich noch nie, bin aber x-mal dran vorbeigefahren... immer auf der Fahrt nach Kroatien mit der Family ;).


Es gibt auch einen Direktflug Stuttgart <-> Graz, falls du mal nicht dran vorbeifahren willst :D Ich muss es ja wissen, bin oft genug zwischen Graz und Stuttgart gependelt - die meiste Zeit aber mit dem Auto.

Ich fahre auch gerne nach Kroatien, hab's ja nicht so weit ;) Bin in knapp 4 Std. in Istrien. Letzte Woche war ich auf Krk, war auch sehr schön.

Auf Krk war ich auch schon mal, ist aber lange her... 1982. Viele Erinnerungen habe ich nicht daran, da war ich gerade mal 6. Obwohl, da fällt mir ein... 2007 war ich mit meiner Mutter, meinem Bruder und seiner Freundin 2 Wochen auf Rab. Und während dieser Zeit haben wir auch mal ´nen Tagesausflug nach Krk gemacht :).

Wenn du 1982 gerade mal 6 warst, dann sind wir also beide ca. gleich jung

Menno... die Prognose steht nach wie vor auf Dauerregen in Norddeutschland von Donnerstag bis Sonntag. Ich verliere immer mehr die Lust, zum Festival zu fahren. Na ja, der Mitfahrgelegenheit am Sonntag könnte ich noch absagen... aber die Zugkarte für den Donnerstag ist bereits gekauft. Ich hab´ sowas von keinen Bock auf 3 Tage Zelten bei Dauerregen. Was mach´ ich bloß?

Tadamtadam... jetzt mache ich was für die Uni und überlege, wie ich mein neues Zelt wieder klein falten soll, damit es nicht so viel Platz in der großen Tasche einnimmt. Habe es schon mehrmals probiert, aber es funktioniert nicht. Irgendwie hab´ ich zwei linke Hände, wenn es um sowas geht.

Kommt mir bekannt vor, ich kann sowas auch nicht

Notfalls muss ich zwei Taschen mitnehmen. Das wird stressig ohne Auto, aber geht wohl nicht anders. Dafür hab´ ich mir jetzt eine kleine Taschenlampe gekauft, für den Fall dass die Beleuchtung auf den Campingplätzen wieder nicht funktioniert, so wie letztes Jahr. Möchte ja nicht bei Dunkelheit im Straßengraben landen (einem Bekannten ist das passiert).

Für die Uni hab´ ich heute noch nichts gemacht, aber der Tag ist noch lange nicht vorbei :).

Lieber zwei Taschen, als wenn du die Sachen da total reinstopfts - nachher bekommst du das auf dem Festival nicht mehr richtig rein oder so. Also, MIR würd das so gehen :D

Uni? UNI? Was ist das? Kenn ich nicht ;) Ich glaube, ich werde mir für Freitag was zur Arbeit schicken. Momentan ist nicht allzu viel los im neuen Job. Geht erst Montag richtig rund. Mal schauen

Hab´ vorher noch bissl was getan, aber nicht wirklich viel... die Festivalvorbereitung und meine Wohnung haben heute Vorrang. Meinen Wecker habe ich jetzt mal gestellt, der klingelt morgen seeeeehr früh... und zwar schon um 4 Uhr :eek:! Und ich bin es gar nicht mehr gewohnt, so früh ins Bett zu gehen und werde morgen voraussichtlich nicht gerade schnell aus dem Bett kommen. Was soll´s, ich muss sehr lange fahren und kann bestimmt noch bei Bedarf ein Nickerchen im Zug einlegen.

Sachen sind gepackt, jetzt ist gleich Schlafenszeit... bis Sonntag :)!

Viel Spaß!

Viel Spaß und ich hoffe, dass dir das Wetter wohlgesonnen ist!