Skip to content
xenforo

Der kleine Lernfrust - Thread

Content

Der kleine Lernfrust - Thread

So, ich mach jetzt mal diesen Thread auf, in dem jeder mal seinen Lernfust ablassen kann (natürlich nur in angemessener Form ;):)).
Warum krieg ich die Informationen nicht in mein Hirn? Wieso bin ich so langsam? Hä, was meinen die denn damit? usw., usw.
Alles was euch beim Lernen so frustet, lasst es raus... :aergern:
Das befreit...

Also, mich frustet es total, dass ich nach meinen Begriffen immer noch zu langsam vorankomme. Zwei Module (L1, G1) bin ich denn total bescheuert!?!
Ich weiß, das ist nur ne dumme Panik. Mein Gehirn hat seinen Rhythmus noch nicht so ganz gefunden. Bin ich denn die Einzige, der es so geht?:(:eek: Na ja, was erwarte ich auch. Es sind erst vier Wochen vergangen und davor war mein Hirn sozusagen ein Jahr im Leerlauf. Also, ruhig bleiben und weitermachen...

Comments

Stimmt, Lehramt war und ist immer schwierig - dafür darf man dann über fehlende geeignete Kräfte jammern. :rolleyes

Ja, schon... Aber es soll doch gerade durch den BA und den MA ein europaweit vergleichbarer und anerkannter Abschluss möglich sein. Total widersinnig, wenn ihr mich fragt....

So isses. Wenn das dann nicht mal innerhalb des eigenen Landes möglich ist... :confused:
In Österreich ist das übrigens auch nicht besser. Meine Schwester hat in Graz zu studieren begonnen (ein Semester) und ist dann an die Uni Wien gewechselt (selbe Studienrichtung!). Das bedeutete dann einen monatelangen Papierkrieg und zahlreiche Laufereien, bis man ihr dann gnädigerweise einen Teil (!) der bisher erbrachten Studienleistungen anrechnete. Das Problem dabei ist, dass sich zwar das Bachelor-Studium gleich nennt, der Aufbau und die Inhalte aber je nach Uni - und das auch innerhalb des selben Landes - recht unterschiedlich sein können. Wahrscheinlich wäre ein Wechsel an eine internationale Uni noch einfacher gewesen. :p

Vor der Einführung des BA/MA mit ihren jeweiligen Modulsystemen war das alles irgendwie noch viel einfacher. :rolleyes

Kein Ahnung, ob es früher einfacher war;)
Aber irgendwie bleiben die Errungenschaften der Bologna Reform auf der Strecke... Da waren wohl mal wieder echte Experten am Werk! *Kopf schüttel*

Ne zweite Sprache klingt irgendwie viel einfacher und nützlicher (fürs Leben) als die ganzen Voraussetzungen für einen ungeliebten Governance-Master. Wie müsste man diese Sprache denn vorweisen? :)

Für alle Tudor-Fans: Kennt ihr schon den Roman "Wölfe" (Original: Wolf hall)?

[media=asin]3832161937[/media]

Hier der Original-Klappentext, den ich so klasse fand, dass ich das Buch sofort gekauft hab:

'Lock Cromwell in a deep dungeon in the morning,' says Thomas More, 'and when you come back that night he'll be sitting on a plush cushion eating larks' tongues, and all the gaolers will owe him money.' England, the 1520s. Henry VIII is on the throne, but has no heir. Cardinal Wolsey is his chief ...

[SIZE=5][B][url]https://www.fernuni-hagen.de/KSW/maem/studiengang/zugang.shtml[/url][/B][/SIZE]

[SIZE=5][B][B]Hinweise zu den Fremdsprachenkenntnissen [/B][/B][/SIZE]
Die erforderlichen Fremdsprachenkenntnisse können durch Vorlage folgender Unterlagen nachgewiesen werden:
[LIST=1]
[*]Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abiturzeugnis), sofern Englisch und eine weitere Fremdsprache ausgewiesen sind. „Latein“ wird dabei als Fremdsprache berücksichtigt!
[*]Fremdsprachenzertifikate/-zeugnisse mit mindestens der [COLOR=#800080][B][SIZE=4]Stufe B2 in der ersten Fremdsprache und mit mindestens der Stufe A2 in der zweiten Fremdsprache.[/SIZE][/B][/COLOR] Bei diesen Niveaustufen handelt es sich um Einstufung gemäß dem europäischen Referenzrahmen.
[*]Ist die Vorlage der o.g. Nachweise nicht möglich, so kann im Einzelfall durch die Studiengangskommission dem/der Studierenden gestattet werden, die erforderlichen Kenntnisse innerhalb des ersten Studienjahres nachzuweisen. Über Inhalt und Verfahren des Nachweises entscheidet der/die Vorsitzende der Studiengangskommission. Ggf. wird eine Sprachprüfung an der FernUniversität durchgeführt.
[/LIST]

Maud wrote:

Für alle Tudor-Fans: Kennt ihr schon den Roman "Wölfe" (Original: Wolf hall)?
\

Habe ich schon gelesen - und es gibt auch schon den zweiten Teil (zumindest auf Englisch, Deutsch weiß ich nicht), den ich mir auch besorgen möchte!

Scheint also gut zu sein!?

KuniKuehn wrote:

Scheint also gut zu sein!? ;)

Mir gefiel's!

Die Fortsetzung heißt übrigens "Bring up the Bodies".

MollyleiN wrote:

A2 ist schnell gemacht! Ganz ehrlich!

sagst du... 20Jahre jünger und intelligenter!

Erster Schritt: Zettel "Ich will!" wieder über den Schreibtisch hängen und los gehts... !

Das ist mMn sowieso alles Schwachsinn. Denn fast 20 Jahre nach meiner Maturaprüfung (die ich übrigens auch in Englisch und Französisch ablegen musste) weiß ich von meiner zweiten Fremdsprache so gut wie gar nix mehr. Aber Hauptsache, die zweite Fremdsprache steht da drauf und wird anerkannt. :rolleyes: Wie sinnvoll das ist und wozu die im Masterstudium überhaupt benötigt wird, sei dahingestellt.

Für Latein gibts ja solche Privat-Crashkurse extra für Historiker (hängt an den Unis aus). Auch wenn das schwer ist, dürfte das zumindest recht schnell voran gehen.

Alternativ vielleicht sowas wie Italienisch (find Italienisch wirklich schön und nicht allzu schwierig), das kann man auch für den nächsten Italienurlaub gebrauchen, vielleicht macht das ja dann sogar Spass... :)

Also, ganz unsinnig finde ich zwei Sprachen für Wissenschaftler (besonders Historiker) eigentlich nicht!

ICH willl aber nicht!

balina wrote:

ICH willl aber nicht!

Kann ich verstehen... ich würde mir das wohl auch nicht mehr antun wollen. :confused

MollyleiN wrote:

antwort auf meine anfrage, ob man das mit kuwi machen kann, war ein klares NEIN.


Ich habe diese Anfrage auch gestellt mit der gleichen Antwort, es ist auch egal welche FächerKombi man hat.

Ich finde das frech! Da lassen sie jeden ohne Abi studieren (Bitte jetzt Richtige Verstehen!!), und hänge die Hürde für einen guten Abschluß an den Master. Damit wird der BA und das Abi im Wert reduziert!


Ich bin langsam echt bedienet was Master und FU angeht!
Vllt sollte ich doch an eine PräsenzUni gehen....

An der Präsenzuni ist das aber auch nicht besser. Die Hürden für den Master werden immer höher gelegt, da es wesentlich mehr Bewerber als Plätze gibt. Im Prinzip kann man als Student an der FU noch froh über den doch moderaten Notenschnitt sein. An den meisten Präsenzunis hat der Notenschnitt eine 1 vorm Komma und eine Null dahinter. Ich habe auch schon von 0,.... gehört. Selbst als BA Lehramt hast du keinen Anspruch auf einen Masterplatz, ohne Master aber kein Lehrer. Ich meine, da haben letztes Jahr einige gegen geklagt. Weiß allerdings nicht, wie das ausgegangen ist.

Allerdings kann ich das mit dem MA Governance auch nicht ganz nachvollziehen. Wäre ja keine Problem, wenn sie z.B. die Grundphase für den MA verpflichtend machen würden. Stina musste ja auch die Einführungsmodule BiWi machen, um zum MA e-Education zugelassen zu werden. Wo ist also das Problem? Vor allen Dingen, wenn man als Fachschwerpunkt Geschichte hat. Da widersprechen sie sich ja irgendwie selbst. Da ich aber nicht den MA Governance machen will......

ich will auch nicht unbedingt in den Governace, es hat mich nur mal interessiert.

Ich finde zwei Fremdsprachen auch nicht schlecht, ABER wenn jemnad zwei Hochschulabschlüsse hat und die Noten stmmen, dann finde ich es schon eine frechheit, dass man dann ausgebremst wird. DEN es interessiert niemand, ob man nach zwanzig Jahren die Sprache noch kann. DAS ist es was mich ärgert. DANN sollte man die Sprachkenntnisse (wenn sie so wichtig sind), auch überprüfen und nicht nur einen Schein, der uralt ist anerkennen!!!

Es ärgert mich, dass ich ein Studium begonnen habe, mit dem Master Ziel und es nicht so beenden kann, weil sich die Veraussetzungen ständig ändern!

Ich finde es sollte die PO gelten, mit der man begonnen hat!

Maud wrote:

Für Latein gibts ja solche Privat-Crashkurse extra für Historiker (hängt an den Unis aus). Auch wenn das schwer ist, dürfte das zumindest recht schnell voran gehen.
\

Habe ich mal versucht, als ich den Magister machen wollte... ich bin grandios gescheitert! Bin völlig unbegabt für Sprachen...

Myrmid wrote:

Das ist mMn sowieso alles Schwachsinn. Denn fast 20 Jahre nach meiner Maturaprüfung (die ich übrigens auch in Englisch und Französisch ablegen musste) weiß ich von meiner zweiten Fremdsprache so gut wie gar nix mehr. Aber Hauptsache, die zweite Fremdsprache steht da drauf und wird anerkannt. :rolleyes: .

Das ist bei mir im Grunde ja genau so, insofern finde ich es auch blöd. Nicht, dass ich meine, Sprachkenntnisse wären sinnlos, aber diese Entscheidungsgrundlagen sind es!

@Balina: Latein würde ich auch nicht dafür machen, dann wirklich eher Spanisch oder so. Aber wenn Du das einfach nicht willst, schau Dich halt nach Alternativen um. Ich ärgere mich auch, wenn ich so was mitbekomme, auch wenn es mich nicht betrifft/betreffen würde!

ich will auch nicht unbedingt in den Governace, es hat mich nur mal interessiert.


Schon klar! Wobei ich den nicht wirklich uninteressant finde.\

Ich finde zwei Fremdsprachen auch nicht schlecht, ABER wenn jemnad zwei Hochschulabschlüsse hat und die Noten stmmen, dann finde ich es schon eine frechheit, dass man dann ausgebremst wird. DEN es interessiert niemand, ob man nach zwanzig Jahren die Sprache noch kann. DAS ist es was mich ärgert. DANN sollte man die Sprachkenntnisse (wenn sie so wichtig sind), auch überprüfen und nicht nur einen Schein, der uralt ist anerkennen!!!


An den meisten Unis braucht man für den Master Geschichte sogar drei Fremdsprachen: Englisch, Latein auf Latinumlevel, die dritte ist frei wählbar (oder auch nicht). Teilweise wird das in Tests nachgeprüft, teilweise reichen Zeugnisse.
Ich sag das jetzt mal ganz salopp (bitte nicht falsch verstehen): Wir können uns, dadurch das wir keine Übungen/Seminare besuchen müssen, mit unseren vorhandenen/nicht vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen irgendwie durchfuschen. Wenn du an der Präsenzuni bist und einen lateinischen Text übersetzen und besprechen musst, geht das nicht. Das müsste auffallen und eventuell Konsequenzen haben. Ob das wirklich so ist, k.A.

Was mich in Deutschland wirklich aufregt ist, dass man selbst innerhalb einer Stadt/ eines Bundeslandes nicht die Schule/Hochschule wechseln kann. Schon vor Jahrzehnten hätte meine Freundin, die schon den größten Teil ihres Studiums in NRW abgeschlossen hatte, nicht zu ihrem Freund nach Bayern ziehen können, weil sie dann den größten Teil des Studiums hätte wiederholen müssen, nach bayrischen Richtlinien. Umgekehrt wäre es genauso gewesen. Das hat sich bis heute nicht geändert, hat nur einen anderen Namen bekommen. BA und MA. Jeder kocht sein eigenes Süppchen.

Schreib deine BA und schreib dich dann sobald es geht für den Master an der Präsenzuni ein. Schau´s dir an, ob es dir Spaß macht. Du musst nicht weit fahren und hast die Zeit. Du hast nix zu verlieren, nur zu gewinnen.

ich finde das mit der zweite Fremdsprache ja OK. Aber mich stört die Art und Weise wie das ganze so läuft (nicht nur in Hagen), wenn du nicht direkt von der Schule kommst, hast du das Zeug doch schon längst vergessen... .

Ach, ist eh egal.

Niederländisch kann man in einem Wochen-Crashkurs (auch in BALIN, habe ich Dir vor Ewigkeiten schon mal zugemailt) bei der VHS machen (ist eine moderne Sprache, müsste anerkannt werden, auch hinsichtlich AEG ;))). Da muss man nicht mal eine Prüfung am Ende machen, um einen Wisch zu kriegen, auf dem steht, dass man Kurse bis zum Niveau A2 besucht hat. Und mehr will die FU nicht.

balina wrote:

ich finde das mit der zweite Fremdsprache ja OK. Aber mich stört die Art und Weise wie das ganze so läuft (nicht nur in Hagen), wenn du nicht direkt von der Schule kommst, hast du das Zeug doch schon längst vergessen... .

Ach, ist eh egal.


Klar, natürlich! Dann kommt natürlich die (berechtigte?) Forderung, wenn man an einer Hochschule studieren will, ist es unser Problem, wie wir uns auf den Sprachenlevel bringen, ansonsten wird uns nachgelegt, diesen Wunsch zu überdenken.

Wir haben nun mal das Problem, dass wir schon etwas älter sind. Diese Sprachenvielfalt, die heute an den Schulen angeboten wird, hatten wir nicht. Und je nach Schulabschluss war auch hier Eigeninitiative gefragt. Sprachen gehören (leider?) mittlerweile zu jedem Studiengang und zu jedem Beruf dazu.

Ob es jetzt Sprachen oder Notendurchschnitte sind: Man wird nie einen goldenen Weg finden.

@kuni, du hast ja recht, ABER es geht darum, dass man unter/mit bestimmten Bedingungen beginnt, etwas plant und es wird dauernd was geändert!
z.B. Absprache mit Sozi (meine Emails mit der Zuständigen Person), da sagte keiner was von Noten, nun gelten Noten. Ich habe die module unter anderen Voraussetzungne gemacht, als das was jetzt gilt!

DAS ist was mich ärgert!

KuniKuehn wrote:


An den meisten Unis braucht man für den Master Geschichte sogar drei Fremdsprachen: Englisch, Latein auf Latinumlevel, die dritte ist frei wählbar (oder auch nicht). Teilweise wird das in Tests nachgeprüft, teilweise reichen Zeugnisse.
Ich sag das jetzt mal ganz salopp (bitte nicht falsch verstehen): Wir können uns, dadurch das wir keine Übungen/Seminare besuchen müssen, mit unseren vorhandenen/nicht vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen irgendwie durchfuschen. Wenn du an der Präsenzuni bist und einen lateinischen Text übersetzen und besprechen musst, geht das nicht. Das müsste auffallen und eventuell Konsequenzen haben. Ob das wirklich so ist, k.A.


Es kann mittlerweile anders sein (bezweifele ich aber ein bisschen), aber für mein Geschichtsstudium waren auch die drei Fremdsprachen erforderlich (Zeugnisse reichten) - wirklich unbedingt gebraucht hat man sie aber im Studium an der Präsenzuni auch nicht.... Selbst englische Quellen haben im Zeitgeschichte-Seminar die meisten schon entsetzt , weil sie die nicht ausreichend verstehen konnten. Und mit meinen Latein-Kenntnissen hätte ich da auch keinen Blumentopf mehr gewonnen, wenn sie getestet worden wären. :oops: Man musste sich aber noch nicht mal 'durchpfuschen', es war meist einfach gar nicht relevant!

Übrigens brauchte man aber auch Latein, um Literatur (Deutsche, Englische, usw.) zu studieren.... Aber natürlich auch nur auf dem Papier. :confused

Ich hatte letztens mal nach den Anforderungen geschaut, was man überhaupt so im Master an Voraussetzungen mitbringen muss (außerhalb der FU). Da lag Geschichte halt nahe.
Englisch und Latein sind überall Pflicht. Latein wird auch hier und da nachgeprüft. Teils wird auch die zweite moderne Fremdsprache vorgeschrieben und dann gibt´s noch so Ausnahmefälle, die Altgriechisch oder Hebräisch verlangen. Fand ich dann doch ein wenig......
Dr. Nagel sagte mal in einer PV, Niederländisch wäre bei AEG nicht schlecht bzw. unabdingbar. Also wäre das noch eine Alternative!?

Hängt halt auch vom Schwerpunkt ab, Antike und auch frühes Mittelalter verlangen natürlich eher nach Latein. Englisch ist eigentlich grundsätzlich gut, um mehr an Literatur benutzen zu können, unabhängig von allem anderen. Und sonst ist eben wirklich die Frage, worauf man sich ein bisschen konzentrieren will; für AEG z.B. kann auch Spanisch sehr sinnvoll sein.
Niederländisch ist natürlich für uns in Aachen nie schlecht, Kuni - kannst ja dann im IKEA üben!

Finou wrote:

Niederländisch ist natürlich für uns in Aachen nie schlecht, Kuni - kannst ja dann im IKEA üben! :D

Niederländisch ist vor allem wirklich nicht schwer zu lernen, weil die in der gleichen Syntax schreiben und man die Hälfte schnell entschlüsselt hat. Das kriegt man ganz gut hin. In Aachen kann man über Bildungsurlaub in [URL='https://www.vhs-aachen.de/vhs/vhs/kurse/index.htm?sucheZ3=MJ']zwei Wochenkursen zum A2-Niveau [/URL]gelangen.

In Berlin geht das [URL='https://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=297175']Niveau A1 auch in zwei Wochen [/URL](die haben einen anderen Schwerpunkt), der Rest kann dann später gemacht werden. Aber das wäre doch ein Anfang und echt schnell erledigt! Wo ein Wille ist, ist auch ein Master ;)))

Aber hinsichtlich des Sozi-Masters und der dafür benötigten Noten würde ich mich nicht so schnell geschlagen geben. Du hast Vertrauensschutz, Petra - die damalige Aussage müsste für Dich auch heute noch gelten. Ich würde das auf jeden Fall noch klären!

Hier an der FU kann man die DVD "7 Siebe - Ein Einstieg in die Welt der romanischen Sprachen" erwerben.
[url]https://www.isdb.fernuni-hagen.de/weiterbildung/index.php/weiterbildungskurse/sprachen/romanische-sprachen.html[/url]
Vielleicht kann das auch die Entscheidung für eine weitere Sprache erleichtern.

Alternativ zu Sandras Vorschlag sind auch Schwedisch, Norwegisch oder Dänisch relativ leicht zu lernen. Wenn es eine skandinavische Sprache sein sollte, wird oft empfohlen, Dänisch zu lernen, um von dieser ausgehend dann evtl. noch Norwegisch oder Schwedisch aufzusetzen (nur so als Info).

Ansonsten kann ich Deinen Ärger gut verstehen, Petra.

Balina, ich kanns absolut nachvollziehen, dass dich das ärgert, dass die PO verändert wurde. Dadurch kann man ja gar nicht planen, was auf einen zukommt. Ich hätte auch keine Lust mehr, beispielsweise Statistik auf hohem Niveau durchzuziehen (könnte ich auch gar nicht, weil eine Mathe-Null), wenn sie - jetzt mal fiktiv - aus heiterem Himmel beschliessen würden, dass Soziologie zum Nebenfach wird.

Vielleicht ist die Idee mit dem Niederländisch ja eine interessante Option, ausserdem musste ja keine Texte in Niederländisch verfasen. Nachfragen, was geht, würde ich aber auf jeden Fall mal persönlich, damit kein Versuch ausgelassen wird.

Der Master an der Präsenzuni mit Religionswissenschaft klingt aber auch nicht schlecht - immerhin bist du ja nicht auf ein Fernstudium angewiesen. Ich hätte nämlich lieber Nebenfächer wie Ethnologie oder ReligionsWiss gemacht, aber da ich arbeiten gehe, ist eine Präsenzuni leider keine Option.

Wenn Sprache , dann NL. Das versteht man wenigstens...

Ich glaube ich kümmere mich mal um meine Hütte, Frühstück, Göga, die nicht mehr bei uns wohnenden Kinder, die Großmutter (auch weit weg), ach die ewig großen Wäscheberge UND wen das nix hilft: BALIN ist auch noch da!

Wie sieht es denn mit den VHS-Sprachkursen außerhalb NRWs aus? Bekommt ihr nach dem Abschluss ein Zertifikat bzw Bescheinigung über das erreichte Niveau ausgestellt? Hier an der VHS nämlich nicht. Du kannst hier im höchsten der Gefühle einen Vorbereitungskurs besuchen und im Anschluss eine extra Prüfungsteilnahme vor der jeweiligen Handelskammer beantragen.

bruja wrote:

Wie sieht es denn mit den VHS-Sprachkursen außerhalb NRWs aus? Bekommt ihr nach dem Abschluss ein Zertifikat bzw Bescheinigung über das erreichte Niveau ausgestellt? Hier an der VHS nämlich nicht. Du kannst hier im höchsten der Gefühle einen Vorbereitungskurs besuchen und im Anschluss eine extra Prüfungsteilnahme vor der jeweiligen Handelskammer beantragen.


Ist bei uns (in Ö.) auch so. Zertifikat gibt's nur nach abgelegter Prüfung; die Teilnahmebestätigung allein reicht nicht.

Man kann meines Wissens auch nur einfach die Prüfung machen, ohne einen Kurs zu belegen. Ob aber der FU nur die Einstufung reicht als Beleg, weiß ich nicht...

Unabhängig vom Beleg kommt es in der Praxis, wenn man die Kenntnisse nachher anwenden möchte/soll, meist eher auf Lesekenntnisse an; die sind auch wesentlich leichter und schneller zu bekommen und vor allem auch mehr in Eigenregie (eben durch Lesen *grins*). Hilft bei der Prüfung für das Zertifikat natürlich nicht viel, weil da alles getestet wird....

Ich werde ganz sicherlich nicht mit NL anfangen. Eher poliere ich mein Latein und mein rudimentäres Französisch auf (was ich wirklich mal machen könnte). Jetzt muss ich mich erst einmal nach einem Praktikumsplatz umsehen, ansonsten ist G5 als Praktikum fällig.

Myrmid wrote:

Ist bei uns (in Ö.) auch so. Zertifikat gibt's nur nach abgelegter Prüfung; die Teilnahmebestätigung allein reicht nicht.

Aber der FernUni reicht die Teilnahmebestätigung! Und darauf kommt es doch hier an!

MollyleiN wrote:

Natürlich muss man ne Prüfung ablegen, sonst könnte man sich ja einfach einschreiben und nie hingehen.

Also hier in unserer VHS ist das nicht so. Man besucht die Kurse und bekommt einen Wisch, wenn man mindestens 80 % der Stunden besucht hat. Und feddisch is der Lack.

vittoriacolonna wrote:

Aber der FernUni reicht die Teilnahmebestätigung! Und darauf kommt es doch hier an!

Echt? Ich hatte es jetzt so verstanden, dass man ein Zertifikat haben muss. Dann müsste man ja im Zweifelsfall nur Stunden absitzen....

Finou wrote:

Echt? Ich hatte es jetzt so verstanden, dass man ein Zertifikat haben muss. Dann müsste man ja im Zweifelsfall nur Stunden absitzen....

Müsste reichen, ja!

Na dann, Balina: Setz Dich in einen Kurs und falte Papier!

vittoriacolonna wrote:

Aber der FernUni reicht die Teilnahmebestätigung! Und darauf kommt es doch hier an!

Na wenn das so ist... dann ist ja alles halb so wild.

Finou wrote:

Na dann, Balina: Setz Dich in einen Kurs und falte Papier! :D

Sterne???

balina wrote:

Sterne???

Zum Beispiel. Kannst ihnen dann ja Namen in der Sprache geben, für die Du die Teilnahmebescheinigung bekommst!

Klar, da wird der Seminarleiter (oder wie auch immer er heißt) sich freuen!
In Japan heißt es übrigens, wer es schafft 1000 Kraniche zu falten, hat ein Wunsch frei, der 1000%ig erfüllt wird

Fruuuust? Fruuuust!
- ich schieb tägl. 12 Std Schichten ohne Pausen (abgesehen von vielleicht Zeit für ne Tasse Kaffee mit Hintergrundgeräuschen, die Entspannen nicht so wirklich zulassen)
- ich bin dementsprechend Abends so müde, dass ausser leichte Kost nix mehr geht
- ich hab ständig an den Wochenenden zu tun und komm auch nicht zum lernen
- ich schaffe es nicht Zeit zu finden in die Bib zu gehen und die Zeit der ausgeliehenen Bücher läuft ab ohne dass ich hineingeschaut hätte
- ich hab noch 3 Wochen bis zur Studienwoche und noch nix getan

Mir geht es ähnlich: komme mit meiner HA nicht weiter, weil ein Termin den anderen jagt. Für die Lit-Woche muss ich nicht nur die Reader noch lesen sondern auch noch den Zauberberg, und weiss gar nicht, wo ich die Zeit hernehmen soll. Ich hoffe auf das kommende WE, das ist das einzig freie (noch).

Pinoccio wrote:

Mir geht es ähnlich: komme mit meiner HA nicht weiter, weil ein Termin den anderen jagt.


Ich hab auch noch immer keinen einzigen Satz geschrieben. Daher Frust. Noch mehr Frust, nachdem ich mich durch diesen Fred gewühlt habe und nun total aufgeschreckt bin. Ging bislang davon aus, dass ich mit BA Kuwis in den Master Governance kann. Aus eurer Unterhaltung schließe ich nun, dass es nur entweder mit zwei Fremdsprachen oder mit welchem (?) Schnitt gehen soll oder etwa grundsätzlich gar nicht, weil Kuwis nicht dafür gelten (Antwort auf Mollys Anfrage)?

Ich glaube, die zwei Fremdsprachen bezogen sich auf den Master Europäische Moderne, der Schnitt auf Soziologie. Governance scheint, wenn ich es richtig verstanden habe, gar nicht zu gehen....

Vielleicht kann ich alle (Lern-)Gefrusteten hiermit ein wenig aufbauen (ich hoffe, der Link funktioniert in D):
[media=youtube]zf--ISBmLno[/media]

LOLOLOLOL

*gacker* was fürn quark *lach* vielleicht sollte ich damit meine zeit verbringen

Eine Neuauflage von DJ Ötzi?...

neee, muppets reloaded *grins*

Ich musste auch kurzzeitig an die Fraggles denken.

Bei mir ist auch Frust, wobei ich eigentlich nicht frustiert sein sollte ;)
Denn ich habe das Beste Praktikum was man sich vorstellen kann: Pferde-Lektorat mit den besten Kollegen , Praktikanten, und sogar eigenen PC :) Und Mittagessen gibt es auch gratis ( und das im Schwabenländle...).

Allerdings bin ich dadurch von MO-FR von 8.00-18.00 Uhr weg.
Ich bin danach immer dermassen fertig, dass ich bisher kaum was für das Studium getan habe :(

Dabei möchte ich doch bis zum WS G5 ( Praxis-HA) und L4 ( mündl.) abschliessen

mach dich nicht verückt, das Praktikum hat ja auch mal ein Ende... Und das Semester ist doch noch lang!

Ich steh so kurz vor Vollendung der 11 und fühl mich gerade fallend in ein Motivationsloch ohne Boden...

Danjöl wrote:

Ich steh so kurz vor Vollendung der 11 und fühl mich gerade fallend in ein Motivationsloch ohne Boden...


Du hast es bald geschafft ?! da kannst du sehr stolz auf dich sein :) und die letzten cm bekommst du auch noch hin. Vielleicht gönnst du dir ein paar lernfreie Tage, einfach mal kurz abschalten.

Kommt schon, Leute! Zieht's jetzt durch! Dann wartet auf Euch ein nächster Frühling OHNE Lernerei und Plackerei!

ich finde das letzte Modul ist wie das erste... mühsam!
Aber alles geschafft zu haben ist herrlich!

So sehe Ichs ja auch. Ich bin ja auch stolz auf meine bisherigen Leistungen, nur die Selbstmotivation muss als mal wieder vorangebracht werden.

ich sag nur: 7 (!!) WHKs in W3....

balina wrote:

ich sag nur: 7 (!!) WHKs in W3....

Klingt ganz nach einem schweren Trauma. :p:D:eek

Oh Leute ich bin so froh dass es euch und diesen Fred gibt. So weiß ich, ich bin nicht alleine. Bei mir klappt derzeit auch wenig von dem was ich möchte, brauche und will...Sowohl beruflich wie auch privat also im Studium. Selbst bei meiner ersten HA habe ich noch ungeklärte Fragen zu Formalien etc dabei bin ich fast fertig und nun unsicherer denn je ob es akademisch genug ist .

Eine allgemeine Anfrage zu einer Idee für eine weitere HA (zum Ende des Semesters bzw. Beginn des Folgenden wurde eher zerrissen, dabei fragte ich im voraus um entsprechend nach Material suchen zu können und um entsprechenden Vorlauf haben zu können. Dabei machte ich im Telefonat den Fehler von Fantasie im Kontext zur Überschrift- und Materialfindung zu gebrauchen. Ich lernte dann dass es beim Studium wohl eher verpönt ist Fantasie zu haben. Klar muss ich die Wissenschaft nicht herbei fantasieren und mich eng an die Fakten halten, doch frage ich mich wie komme ich an Themen etc.? Wie fliegt mir zu wo ich wann wo was finde? Wie nennt man dass denn korrekt in Studienkreisen also den Beginn aller Recherchen? Bin ich so falsch gewickelt dass ich das ganze lieber an den Nagel hänge? Komischerweise habe ich diese Probleme nur in einer Fakultät. Bei der anderen wussten meine Gesprächspartner was ich meine und unterstellten mir dass ich wusste wo es darauf ankommt.
Aber ich habe auch positives zu berichten. Das Thema für die Folgehausarbeit steht schon. Nun muss ich diese in ein Expose gießen, doch erst wenn Mitte Juni die andere abgegeben ist.

a) Es ist Sommer! Hört sich jetzt zwar blöd an, aber ich für meinen Teil bekomme in den Sommersemestern einfach nichts geregelt. Weil Hausrenovierungen und Garten anstehen und man das schöne Wetter geniessen will. Außerdem sind die familären Aktivitäten im Sommer ausgeprägter. Das frustet, ist aber nicht zu ändern.

b) Die Unsicherheit, ob die HA akademisch genug ist, bleibt. Ich habe auch noch kein Patentrezept, wie man das abstellen könnte, da jeder Betreuer so seine Vorstellungen von einer HA hat, die es zu erfüllen/erfühlen gilt.

c) Lass dich nicht von ruppigen Betreuern entmutigen. Manche sind von Natur aus genervt, meinen es nicht böse oder du hast einfach nur einen schlechten Tag erwischt. Themen finde ich eigentlich ziemlich leicht, aber die Umsetzung erfordert bei mir ziemlich viel Zeit und Kraft, bis es so ist, wie der Betreuer sich das vorstellt.

Nur Mut, das wird schon.

KuniKuehn wrote:


b) Die Unsicherheit, ob die HA akademisch genug ist, bleibt. Ich habe auch noch kein Patentrezept, wie man das abstellen könnte, da jeder Betreuer so seine Vorstellungen von einer HA hat, die es zu erfüllen/erfühlen gilt.


Ich denke, dass man als Studierender sich hier nicht verrückt machen sollte, was den akademischen Gehalt angeht. In einer HA im Studium geht es doch eher darum zu zeigen, dass man die grundlegenden Fähigkeiten akademischer Arbeit beherrscht bzw. sich in zunehmenden Maße aneignet (Literaturrecherche- und Auswertung, Formalia, eigene Schlüsse ziehen, den Diskurs zum Thema mit den Betreuern führen etc.). Es geht (und das kann es auch nicht) meiner Meinung nach ein Thema bis ins kleinste Detail akademisch zu beleuchten. Da fehlt einfach die Erfahrung.

Ich würde von meinen Diplomanden bzw. nun auch BA Studenten nicht verlangen über ihre experimentellen Ergebnisse eine wissenschaftliche Publikation zu verfassen bzw. ihre Ergebnisse bis ins kleinste Detail wissenschaftlich auszuwerten. Sie sollen dies ja duch ihr Diplom/BA Arbeit lernen. Die richtige akademische Arbeit kommt erst während der Promotion. Es fehlt eifach an Erfahrung für die Themen. Zumal sich wissenschaftliche MA/Professoren auf einige wenige Themengebiete spezialisiert haben und deshalb dort die nötigen vertieften Kenntnisse mitbringen.

Also nicht verrückt machen. Ich denke man versucht da oft mehr hineinzuinterpretieren als notwendig. Wie gesagt das Studium soll ja zum akademischen Arbeiten befähigen und daher kann man dies nicht vorraussetzen.

Nicht den Kopf hängen lassen.

Viele Grüße

Jau, hatte ich auch mal und träume heute noch davon. Manche müssen irgendwie ihre Überlegenheit raushängen lassen oder so. Nicht entmutigen lassen, auf jedem Hügel wartet ein Ausblick.
Sitze auch gerade im Tal und warte sozusagen auf den Bus, die Seilbahn, was auch immer. Aber die Saison ist wohl noch nicht eröffnet. Das ist schlecht, weil ich dann wohl mal wieder "zu Fuß" gehen muss :confused

Materna Colonia wrote:

...dabei bin ich fast fertig und nun unsicherer denn je ob es akademisch genug ist..........das Thema für die Folgehausarbeit steht schon. Nun muss ich diese in ein Expose gießen, doch erst wenn Mitte Juni die andere abgegeben ist........


Du kommst doch rasend schnell voran mit deinen Themen und deinen Hausarbeiten. Im zweiten Semester schon Klausur und zwei HA, die dritte auf Lager .... bei einem Vollzeitjob finde ich wirklich eine klasse Leistung...:)

Ich weiss ja nicht, wie flott du dabei vorgehst...aber zu oberflächlich darf es nun mal nicht sein, sonst wirds echt unwissenschaftlich (ICH glaube dir natürlich, dass du das alles sehr gründlich machst...).

In einer Mentorenveranstaltung zum Thema HA wurden wir aber auch darauf hingewiesen, dass ein "brauchbares" Thema auch darin besteht, erstmal zu schauen, wie der Sachstand (Sek.lit.) zu dem Thema ist. Daraus ergäbe sich dann die genauere Eingrenzung. Ich gehe also davon aus, dass eine vage Idee nicht ausreicht, sondern schon etwas klarere Vorstellungen vom Kontext der Fragestellung existieren müssen...

...genau das finde ich auch sehr schwierig, denn beim Suchen habe ich das Gefühl, dass alles schon abgehandelt wurde (worauf ich in meiner reinen Fantasie zunächst gekommen bin...daran haben andere eben auch schon gedacht...) oder aber gar nix (gar nix geht nicht, das wäre eine Doktorarbeit...).

Aber ich lass mich auch nicht entmutigen, arbeite Stück für Stück geduldig dran weiter - manches dauert eben seine Zeit...

Hedwig wrote:

[...] Manche müssen irgendwie ihre Überlegenheit raushängen lassen oder so. Nicht entmutigen lassen, auf jedem Hügel wartet ein Ausblick. [...] :confused:


@Hedwig: Ich hoffe du hast meinen Beitrag nicht als Beitrag empfunden, der Überlegenheit zum Ausdruck bringt.

Ich wollte nur aufzeigen, dass man sich bei der Wissenschaftlichkeit von HAs nicht entmutigen lassen und sich auch nicht selbst unter Druck setzen darf. Und das die Ansprüche der Lehrenden den Vorbedingungen und dem Vorwissen der Studierenden entsprechen sollte.

]Und das die Ansprüche der Lehrenden den Vorbedingungen und dem Vorwissen der Studierenden entsprechen sollte.


Von Entmutigen soll echt nicht die Rede sein, aber dass eine Uni (und auch FH) ihre Ansprüche an den Vorbedingungen und dem Vorwissen der Studenten (möglicherweise nach unten) orientiert, ist mir ehrlich gesagt noch nie begegnet.

Die haben einfach ihre Ansprüche und daran werden die Noten eben gestaffelt, ob einem das passt oder nicht (nur eine realistische Einschätzung). Man muss ja auch kein Überflieger sein.

Bei der Fernuni wird der didaktische Anspruch schon dadurch erfüllt, dass es ganz tolle, pädagogisch aufgebaute Studienbriefe gibt, die es an der Präsenzuni so in dieser Form selten gibt. Dadurch kriegt man sehr viel Überblick über die Themen, während die Präsenzstudenten in Spezialseminare zu Spezialthemen rennen müssen und sich daraus den Überblick selbst zusammenbasteln müssen. Eine Bekannte von mir, Mag. Geschichte, ist schon ganz neidisch, dass ich das nur durchlesen muss.

P.S. Ich habe durchaus mit der Stoffülle zu kämpfen, natürlich ist das viel Leserei. Aber das Meiste, beispielsweise in G1, ist de facto Oberstufenwissen nach heutigem Abitur, natürlich in Teilen etwas vertieft. Ich muss das auch aufarbeiten und mich richtig einlesen, weil mein Abi Jahrzehnte zurückliegt und der Stoff damals nicht Bestandteil war - in der Probeklausur neben mir sass eine jüngere Studentin, die ständig gesagt hat, dass sie das Meiste dann doch schon aus der Schule kennt.

Was soll die FU denn da wohin runterbrechen, auf was denn?

Der Stil ist egal, Rechtschreibung auch, grossartige Essays werden nicht erwartet, Prof. Wendt war schon froh, dass die Teilnehmer beim Seminar ihre Texte halbwegs gelesen haben und hat sie Schritt für Schritt zusammengefasst, Frau Hüsing hat den Einführungs-Stoff regelrecht verschult durchgepaukt, HAs sind auf 15 Seiten begrenzt und benötigen 2 - 3, max. 10 Bücher Sek.lit...was denn noch?

Und die wissenschaftliche Erarbeitung, die in erster Linie auf einem weiteren Einlesen in thematisch gezieltere Sek.lit. beruht, nicht mal unbedingt Originalquellen (auch wieder im Unterschied zu Präsenzstudenten und "echten" Historikern, die meistens auf Originalquellen aufbauen), fängt halt dann erst an. :cool:

Und die Einführungsmodule sind doch recht gut gemacht.

Vor der Umstrukturierung, gab es richtig fette Readerbände mit original Texten von Simmel/Schwemmer/Oechsle/Röttgers/Gadamer/Habermas etc. M1+2 waren anspruchsvoller und es waren richtige Klopper. Ich glaube da sind noch mehr ausgestiegen als heute.
Ich will nicht sagen das es jetzt wenig ist, aber die Aufbereitung ist besser.
Die alten Kurse sahen so ähnlich wie G3 aus.....

balina wrote:

richtig fette Readerbände...richtige Klopper. Ich will nicht sagen das es jetzt wenig ist, aber die Aufbereitung ist besser.


Einziger Vorteil war vielleicht, dass ganz früher (Mitte der 80er) noch kursbezogen geschrieben wurde. Aber dieser Nachteil entfällt bei einer HA sowieso, die ja thematisch eingegrenzt ist.

Wissenschaftlich ist eben...viel Lesen, was andere schon erdacht haben und dazu begründet Stellung nehmen... :D

Ich hatte Prof. Wendt etwas gefragt und er hat das kurz skizziert und völlig ohne Überheblichkeit, eher mit Ermutigung, gesagt, dass ich dazu etwas bei ihm in seinem Buch lesen kann.

Moonkindle wrote:

@Hedwig: Ich hoffe du hast meinen Beitrag nicht als Beitrag empfunden, der Überlegenheit zum Ausdruck bringt.

Ich wollte nur aufzeigen, dass man sich bei der Wissenschaftlichkeit von HAs nicht entmutigen lassen und sich auch nicht selbst unter Druck setzen darf. Und das die Ansprüche der Lehrenden den Vorbedingungen und dem Vorwissen der Studierenden entsprechen sollte.



Nö, natürlich meinte ich dich nicht, keine Sorge. Ich meine Mailverkehr bzgl. einer Themenanfrage. An der Antwort habe ich erkannt, dass der Typ meine Mail überhaupt nicht richtig gelesen hatte und offenbar den Anhang als Ex wertete, so dass er sich genötigt sah, mir erklären zu müssen, wie ein Ex normalerweise aussehen hätte. Dabei habe ich meine Überlegungen in einen Anhang gepackt, weil ich immer finde, dass man die kleinen Mails so schlecht lesen kann.
Fand ich sehr überheblich. Das hat mich so geärgert, dass ich mir prompt ein anderes Thema gesucht habe, weil ich der Überzeugung war, dass das mit dem nix mehr werden konnte (mP).

Magister war in Hagen eh anders als der BA. Ich meinte schon den BA kuwi. Die Umsteiger können das ja aus eigener Erfahrung berichten. Wenn nicht Frau Hüsing und der Zussammenhalt hier im Forum gewesen wäre, dann hätte ich es vllt nicht so gut hinbekommen.
M1 bestand ja aus einer Einführung in Sozi/Philo/Geschi und Lit. Dazu kamen die Rhetorikkurse und wissenschaftlisches Arbeiten. Und wir waren froh das nur die Einführung und Rhetorik Klausurrelevant waren (10 oder12 Fragen von 14 mussten beantwortet werden).
M2 waren Kulturphilosophi/Hermeneutik sowie Qualitave und quantitave Sozialfoschung....

Ich bin froh, dass ich das Zeug gemacht habe, aber diese Mischung war schon heftig.

Von daher sind die Einführungen jetzt besser, Da konzentriet man sich auf einen Bereich.

Da kann ich dir nur zustimmen, Balina, diese Konzentration auf nur einen Bereich ist besser, intensiver und für das weitere Studium, mMn auch viel besser

wenn ihr gefrustet seid oder verzweifelt (hat mir bei meinem Frust mit W3 geholfen)

Ich setz mich lieber mal wieder an meine Studienbriefe...

balina wrote:

wenn ihr gefrustet seid oder verzweifelt (hat mir bei meinem Frust mit W3 geholfen):


Mir hilft das :D
[media=youtube]H1iR2Wi3u5o[/media]

Alternativ geht auch das
[media=youtube]NdTgs_rkRtg[/media]

balina wrote:

wenn ihr gefrustet seid oder verzweifelt (hat mir bei meinem Frust mit W3 geholfen):


na das sind ja mal schöne muskeln, nicht so ne fitness-studio-beulenpest

ich habe mir vorstellt ich bin Ali und der Prof.... naja ihr wisst schon......

Ich hab gerade dummerweise wieder den totalen Overload an Daten und Zahlen in G1. :eek:

Ich weiss einfach nie, welche Zahlen ausser den wichtigsten Kerndaten relevant sind und welche nicht. Zwar halte ich mich an die ÜAs, da wird manches echt noch mit Daten vertieft, anderes ist genauso wichtig, wird aber nicht erwartet....verstehe ich nicht. Ich hasse diese Zahlenpaukerei...nicht meins...vor allem bei dem Schnelldurchlauf ohne Vertiefung...

Wichtig in G1 sind vor allem eine grobe (und richtige!) zeitliche Einordnung und die Zusammenhänge. Also mach dich nicht wegen ein paar Jahreszahlen verrückt.

Myrmid wrote:

Wichtig in G1 sind vor allem eine grobe (und richtige!) zeitliche Einordnung und die Zusammenhänge. Also mach dich nicht wegen ein paar Jahreszahlen verrückt.


Ich weiss das - aber dann irritieren mich doch wieder einzelne Übungsaufgaben, wenn bei der Korrektur noch mal extra auf zwei fehlende (Unter)Daten hingewiesen wird, bei Themen, die im Studienbrief nicht mal 5 Zeilen umfassen. Das erklär mir mal jemand...;)

Aber du hast Recht, ich mach mich lieber nicht verrückt deswegen. Ich bin sicher, dass ich die Zusammenhänge jetzt wirklich gut draufkriege und hab auch einiges aus echtem Interesse vertieft. Diesmal gibts kein Zurück und kein Kirremachen!

Maud wrote:

Diesmal gibts kein Zurück und kein Kirremachen!

Genau, Augen zu und durch. Am wichtigsten ist wirklich, dass du die Zusammenhänge drauf hast.

Es gab auch vom Lehrstuhl nochmal Entwarnung: Es sind nur die richtigen Zusammenhänge und die richtige Einordnung in den historischen Ablauf wichtig. Kerndaten reichen, darüber hinaus merke mich mir nur die Daten bei Themen, die mich sowieso stark interessieren. Das reicht völlig, um die Klausur mit guter Note zu bestehen.

Irgendwo muss auch mal Schluss sein mit reiner Paukerei! :cool

Ich weiß schon, warum ich mir G1 nicht antun will

Ach was, sooo schlimm ist G1 nun auch wieder nicht... :p

_jg_ wrote:

Ich weiß schon, warum ich mir G1 nicht antun will:D

Aber P!!! *mithorroranPdenk*

Hihi, so verschieden sind die Menschen eben! Wär ja auch schlimm, wenn wir alle G anhimmeln würden und keiner P belegte

Ja das wäre schlimm. Ganze Fakultäten würden geschlossen werden müssen...
Wie war eigentlich P1 für euch? Ich habe mal in den Studienbrief geschnuppert. Es hört sich so trocken an...

Auf jeden Fall machbar;)
Obwohl ich im Nachhinein froh bin, P1 als aller erstes gemacht zu haben, weil es danach nur ähm ... "praxisbezogener" werden konnte.

P1 war toll.

Danjöl wrote:

P1 war toll. :)


Das lässt hoffen...hm...ich hab bald beide Kurse L1 und P1 aufm Tisch liegen.

Nach meiner G1-Klausur im September lass ich aber erstmal sacken und mach ein Semester ohne Klausurpaukerei und eher mit einer HA in G2/G4 - freue mich wirklich schon aufs Lesen und auf PVs. Dann überlege ich nochmal in Ruhe, welche weiitere Klausur ich laaaangsam angehe... :rolleyes

Ich bin aber auch einer der wenigen, der P1 toll findet.

Materna Colonia wrote:

...Wie war eigentlich P1 für euch? Ich habe mal in den Studienbrief geschnuppert. Es hört sich so trocken an...


Hört sich wirklich nur anfangs so trocken an, aber wenn du dich erstmal eingelesen hast, ist es sehr interessant und macht auch Spaß. Bei mir hat es etwas gedauert, bis der Knoten sich gelöst hat. Ich bin zu einem Fan von P1 geworden, ist ein tolles Modul und allemal besser als L1 !!!

_jg_ wrote:

Ich weiß schon, warum ich mir G1 nicht antun will:D


Hey, davor brauchst du aber gaaaanz sicher keine Angst zu haben, wenn du P1 schon hast. G1 ist wirklich anschaulich und lebt von Beschreibungen historischer Sachverhalte, die auch spannend und aktuell sind. (P1 eher theoretisch, soweit ich gesehen habe, da kommt man wohl auch nicht mit einer historisierenden Darstellung durch, sondern muss es echt kapieren, was mich nicht wundert...)

Also nur zu, falls du Tipps austauschen willst, helf ich dir gerne mit Infos zu G1...