ich wollte hier mal ein Thema zur Sprache bringen, dass mich eigentlich schon das ganze Semester beschäftigt. Ich weiß, dass die meisten von euch einen historischen Schwerpunkt gesetzt haben oder noch setzten wollen, aber es gibt sicher ein paar unter euch, die vieleicht das eine oder andere Literaturmodul belegen möchten.
Ich habe mir die Kursbeschreibungen der entsprechenden Module jetzt noch mal genau durchgelesen und finde es etwas schade, dass fast ausschließlich deutschsprachige Literatur besprochen wird. Ein paar Französische Autoren sind dabei (Flaubert und die französischen Surrealisten) und dann noch Keats. Ich kann natürlich nicht sagen, ob in den Kursen dann noch andere Autoren behandelt werden, aber grundsätzlich kommt mir die Perspektive der Module zu eng vor, wenn man daran denkt, dass wir eigentlich einen gesamteuropäischen Kontext (mit Bezügen nach Außereuropa) behandeln wollen. Mir fehlt einfach etwas Farbe. Warum nicht zum Beispiel einen italienischen oder mal einen niederländischen Autor behandeln? Und wenn wir schon in Frankreich sind, was ist mit den Amerikanern, die in den 20ern so wichtig für die Pariser Literaturszene waren? Mir fällt noch mehr ein, aber ich will euch ja nicht mit einer ewig langen Aufzählung langweilen ;).
Ich wollte nur mal in die Runde fragen wie ihr das seht. Denkt ihr auch, dass die Konzeption der Literaturmodule etwas zu einseitig ist oder findet ihr das Ok?
Viele Grüße,
Sophie
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Finou
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View profileNa ja, das liegt ja wohl daran, dass es schon in den Magisterstudiengängen in Sachen Literatur eben Neuere Deutsche Literatur gab und die anderen Fächer nicht, somit liegt natürlich der Schwerpunkt am Institut immer noch auf Germanistik und es wird auch das unterrichtet.
Dass das nicht zu Europäischer Moderne passt, stimmt natürlich, aber das wiederum hat ja eher damit zu tun, dass der ganze MA - aus meiner Sicht - etwas seltsam zusammengestellt ist, damit beide Institute dran beteiligt sein können...
Vielleicht kannst Du aber trotzdem auch einen anderen Autor oder die Literatur eines anderen Landes in einer HA behandeln, ich würde da ggf. mal nachfragen, wenn Dir so etwas vorschwebt.
Averna
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View profileich überlege, ab dem kommenden Semester dieses Masterstudium zu machen. Ich habe einen B.A. in Germanistik und Kunstgeschichte mit einer guten Abschlussnote an der Ruhr-Uni in Bochum gemacht.Wie sind Eure Erfahrungen mit dem M.A.-Studium "Europäische Moderne"? Wieviel Zeitaufwand erfordert das Studium wirklich? Lässt es sich gut in den Alltag integrieren, wenn man gerne liest?
Ich schließe gerade mein Studium zur Diplom-Kauffrau an der FernUni ab und suche "was neues" für danach. Für den M.A. würde ich mir viel Zeit lassen, da ich das als Hobby machen will und vollzeit arbeite.
Danke schon mal für Eure Einschätzungen!
Gruß
Verena
UliS
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View profileVerena,
Ich studiere im 4. Semester den Master in Teilzeit und finde, dass es ganz gut klappt mit der Integration in den Arbeitsalltag. Allerdings arbeite ich als Lehrer mit reduzierter Stundenzahl. Außerdem habe ich mich entschlossen, nach den ersten 3 Modulen den Geschichtszweig zu studieren, könnte mir aber durchaus vorstellen, dass auch der Literaturzweig sehr spannend ist.
Bei mir verhält es sich so, dass ich jetzt so richtig in das "lange 19. Jahrhundert" eintauche.
Also: Nur ran an den Master!
Averna
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View profileDanke, Uli. Alea iacta est: Ich schreibe mich im Master ein :D Jetzt lerne ich erst mal fleißig auf meine beiden allerletzten BWL-Klausuren und dann erkundige ich mich im Sudierendensekretariat nach den Einschreibungs- bzw. Umschreibungsmodalitäten. Und dann geht's los!
Da ich in meinem ersten Studium Kunstgeschichte und Germanistik studiert habe, kann ich mir einen literaturwissenschaftlichen Schwerpunkt gut vorstellen.
Gruß
Verena