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xenforo

Die neu überarbeiteten Unterlagen für P2

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letztes Semester hab ich P1 belegt und zu meiner Überraschung die Prüfung geschafft, da hab ich phasenweise gar nicht mehr daran geglaubt. Damals dachte ich noch, schwerer zu lesen (damit meine ich nicht die Komplexität der Thematik) kanns kaum mehr werden.

Ich habe nun P2 belegt und vermutet das (neu überarbeitete) Skript wird zumindest nicht schwerer zu lesen sein als P1. Was ein Irrtum war.

Für mich ist das Skript fast unlesbar. Die Formulierungen scheinen förmlich auf ein Höchstmass an Unverstehbarkeit hinzuarbeiten. Zum Glück gibt es auch (von anderen Unis) Videovorlesungen zum Thema. Und erst da merkt man: so komplex ist die ganze Sache nicht.

Darüber wurden schon viele Artikel geschrieben, vor kurzem beim Spiegel, neigen Geisteswissenschaftler im deutschsprachigem Raum tatsächlich dazu alles möglichst komplex zu schreiben um nur möglichst wissenschaftlich zu klingen ?

Wie gehts euch mit dem neuen Skript ? Gehts nur mir so ? Kommt ihr besser zurecht ?

mfG und viel Spaß noch beim Studium
Herbert

Comments

schau mal in den thread "neu dabei in P2". da findest du schon einige kommentare zum thema. auch wenn die z.t. von vor der überarbeitung sind.

ich weiß nicht genau, wieviel sie da überarbeitet haben. einen komplett neuen kurs werden sie ja nicht geschrieben haben.

ich hatte damals auch das gefühl, dass einfache sachen viel zu komplex ausgedrückt werden.

Für mich ist P2 dieses Semester mein erstes Modul, von daher kann ich keine Vergleiche ziehen, aber ich finde es teilweise auch ziemlich schwierig ausgedrückt. Bislang dachte ich allerdings, dass es daran liegt, dass ich mit gewissen Vokabeln, die permanent vorkommen (z.B.: deduktiv, ontologisch) trotz Konsultation des Fremdwörterbuchs noch nicht so richtig etwas anfangen kann. "Lehre vom Seienden" beispielweise ist doch auch in der 'Übersetzung' ein ganz schön umfassender und sehr schwammiger Begriff meiner Meinung nach.

Also das Skript ist dieses Semester scheints komplett neu überarbeitet worden, ein neuer Prof. hat das Lehrgebiet übernommen.

Es sind weniger die Fremdwörter, die kann man nachschlagen. Es sind mit allen möglichen Begriffen gespickte Sätze, in welchen Begriffe auf eine völlig fremde Art und Weise verwendet werden, kunterbunt durcheinander. Es ist, um manche Kritik an der Metaphysik zu bemühen, ein Form der komplexen Begriffsdichtung. Wobei ich jedoch, anders als die Kritiker der Metaphysik, hinter den Formulierungen keineswegs Null-Aussagen vermute, da ist schon was dahinter. Leider ist die Kernaussage bestenfalls zu erahnen. Als Einsteiger-Skript ist das Skript nicht optimal.

Ich werde hier natürlich keine Beispiele für Formulierungen bringen, das wäre nicht fair. Beispiele könnten nur aus dem Zusammenhang genommen da stehen. Aber wer sich ebenfalls gerade durch P2 kämpft sieht wahrscheinlich was ich meine (oder auch nicht, für manchen wird das Skript sehr gut passen, kann durchaus sein).

Nein, ich werde wahrscheinlich die Unterlagen nur zum Einengen des Stoffs verwenden können und mir die Theorien anderswo aneignen...und wohl weniger Phil-Module belegen als ursprünglich geplant, ich denke mal ich gebe auch der Lit-Wiss. eine Chance ;).

Ja, das ist mir schon klar, dass das Vokabular einfach zum Fach dazugehört und man da auch erst mal reinkommen muss. Tatsächlich ist das für mich aber im Moment beim Lesen das größte Problem, dass ich mit vielen Fachvokabeln eben noch nicht so viel anfangen kann und erstmal nachschlagen muss (und eventuell auch dann noch nicht viel schlauer bin). Die teilweise verworrenen Satzstrukturen tun dann ihr übriges dazu - aber da ich Schachtelsätze im Prinzip gerne mag, ist das für mich eher eine Herausforderung als ein Hindernis

heste72 wrote:

Also das Skript ist dieses Semester scheints komplett neu überarbeitet worden, ein neuer Prof. hat das Lehrgebiet übernommen.


du meinst den einführungskurs?
den haben sie nochmal überarbeitet?
also ist der autor nicht mehr Herr R?

wenn antwort dreimal "ja", dann kann ich dazu nix sagen, weil ich P2 vor ääähm 1 jahr abgeschlossen habe.\

heste72 wrote:


Nein, ich werde wahrscheinlich die Unterlagen nur zum Einengen des Stoffs verwenden können und mir die Theorien anderswo aneignen...


ja so hatte ich das damals auch gemacht. der aufwand zur erarbeitung des stoffs ist bei philo irgendwie höher als bei anderen modulen. um es wirklich zu verstehen, musste ich immer das ganze noch mal woanders in anderen worten lesen.

selbst wenn der kurs gut geschrieben war, habe ich das gebraucht. das hirn kommt schon ganz schon ins rauchen ...

ich war in philo und geisteswissenschaften null "vorgebildet" und fand P2 als erstes modul am anfang recht heftig. ich hatte das gefühl, mich auf glatteis zu bewegen, weil ich mir eben die begriffe gerade so erarbeitet hatte, aber auf keinen fall vollständig erfasst. ich hatte auch keine routine in dieser art sich auszudrücken.

aber ... es ist mit der zeit besser geworden und am ende sehr gut. also es lohnt sich. P2 fand ich sehr interessant.

Der Autor des Einführungskurses heißt jetzt Herr H., also scheint es tatsächlich ganz neu zu sein.

[SIZE=2](Und gut zu wissen, dass es mit der Zeit besser wird... ;) )[/SIZE]

Den Beitrag von Meister Lampe kann ich nur unterstützen. Ich hatte auch als absoluter Neuling mit P2 und nicht mit P1 angefangen, weil ich mir von der "Praxis" mehr versprach... :confused: Die Kurse (die alten) waren heftig, ich habe es einmal komplett durchgelesen, danach auf Lücke gelesen und so auch mit der Anleitung in Moodle tapfer gelernt. Geholfen hat mir auch das Metzler-Lexikon. Andere Literatur/Hilfe hatte ich nicht genutzt.
Nur Mut, es ist machbar - mittlerweile habe ich bis auf P3 alle P-Module gemacht, also sogar die beiden Nebenfachmodule mit P "aufgefüllt".

Herbert,

ich kann zwar zu Deinen Fragen nichts Fachinhaltliches beitragen, aber Dich immerhin hier im Studienservice herzlich willkommen heißen (wenn auch leicht verspätet)!

Vielleicht zeigst Du Dich auch im Vorstellungsthread mal kurz, damit Dich auch alle Nicht-Philos kennen lernen. Hätte ich heute nicht mal hier reingeschaut, wärest Du mir auch durch die Lappen gegangen ;)))

LG
Sandra

Mich stören im Einführungskurs (Nr. 1) in Teilen die Grammatik und der Satzbau; irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass man bei der Überarbeitung stellenweise Teilsätze gestrichen & diese dann satzbautechnisch falsch weitergeführt hat. Und den Teil mit dem Freiheitsbegriff finde ich streckenweise auch etwas verwirrend erläutert :D. Ich weiß noch nicht, ob ich an meinem eigentlich gut ausgeprägten Sprachgefühl zweifeln sollte oder ob es wirkliche Fehler sind. Sind euch auch Fehler aufgefallen oder ist die Ausdrucksweise von Hrn Hoffmann nur etwas gewöhnungsbedürftig?

MollyleiN wrote:

Letzteres :D

Wäre ja auch noch schöner, wenn Philosophen plötzlich EINFACH und VERSTÄNDLICH schrieben ;)) *duckundwech*

Ja gut, es sind da aber zusätzlich noch einige grammatikalische Batzer drin. Micht macht gerade die Durchmischung von ungewöhnlicher Grammatik, tatsächlicher Fehler & Stoffmenge wahnsinnig :confused:. Ich bin jedenfalls froh, wenn ich das Modul überlebt und vor allem bestanden habe.