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xenforo

die "Verwurstung" alter Kurse in neuer Form oder der sog. Bachelor & Master

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ich selbst studiere soz. Verh.w. & Soziologie und belege ab & zu aus Jux & Dollerei ein paar Kurse in Geschichte. Dies wird sich aber bald ändern...nicht mehr lang und ich bin fertig.
So begab ich mich auf die Suche nach neuen potentiellen Studienfächern, entweder als Weiterbildung oder aber auch, um einen 2. Bachelor zu machen.
Nun mußte ich enttäuscht feststellen, dass die neuen Abschlüsse zwar neue Namen tragen (Kulturwissenschaften, Bildungswissenschaften), aber eigentlich nur eine Verwurstung der alten Kurse darstellen; zusätzlich wurden sie ein bisschen durchgemischt. Kulturwissenschaften z.B. ist ein Mischmasch von Soziologie, Geschichte, Philosophie, Literatur, u.s.w. von denen ich die Hälfte bereits gelernt hab. Was ist mit den alten "klassischen" Fächern passiert? Können sie nicht im neuen "Format (Bachelor) aufgelegt" werden? Oder müssen wir neben der Titelbezeichnung auch im Studieninhalt eine Amerikanisierung durchmachen, so dass bald alles in einem Fach aber gar nichts konkretes mehr studiert werden kann?
Das passt großartig: dann kann ich endlich meinen Master in Rollerskating machen (kein Scherz, man hat es gesichtet & mir berichtet).

Viele Grüsse,
Waschbär

Comments

Ja, das ärgert mich auch. Schade, daß man nicht mehr ein konkretes Fach studieren kann. :mad

Tja, Interdisziplinarität ist eben "in".

Und schon beim "alten" Magister muss(te) man ja schon zwei oder drei Fächer studieren.

Wer nur "ein" Fach haben will, muss sich halt von den Kultur- und Sozialwissenschaften fernhalten...

Ciao,

Bernd

Der neue Studiengang "Bachelor Bildungswissenschaften" ist noch am ehesten homogen und nicht so eine starke Durchmischung. Hier liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Pädagogik / Bildung mit neuen Medien.
Aber an sich finde ich Interdiszplinarität nicht falsch - später im Beruf benötigt man so etwa auch. Und es ist auch mal ganz interessant in andere Fächer zu "schnuppern".
Die Gefahr ist nur, ob tatsächlich das Wissen, was vermittelt wird, "tief" genug ist, oder ob man zu sehr an der Oberfläche kratzt.