melde mich auch wieder mal zu Wort.
Lang ists her...
Schreib grad an meiner Hausarbeit zu P6... und habe auch wieder mal Probleme mit dem Zitieren. Vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen.
1) Ich möchte aus Kants "Metaphysik der Sitten" zitieren und zwar aus dem Reclam Büchlein dazu. Ist das ok? Oder gibt es bei Kant nicht so eine Standard-Zitation wie bei Marx zum Beispiel die Marx-Engels-Werke (MEW) welche man unbedingt verwenden muss?
2) Ist es okay, in der Fußnote selber ein Zitat einzufügen???
Also ich möchte in meiner Einleitung zu einem gewissen Wort einen Verweis machen. Nehmen wir den beliebigen Satz: "Die Grundwerte der Demokratie sind gefährdet". Dann will ich zu Grundwerte eine Fußnote schreiben und in dieser Fußnote ein Zitat bringen. Ich würde dies dann so machen, dass ich das Zitat eben in der Fußnote ganz normal hinschreibe unter Anführungsszeichen und die Quelle dann in Klammern anführe! Ist das erlaubt?
3) Ich will aus zwei Sammelbänden zitieren, finde jedoch zu den zwei Texten aus diesen Sammelbänden das Erscheinungsdatum nicht. Reicht dann das Erscheinungsjahr des Sammelbandes aus???
Bzw. wenn ich einen dieser Texte ein weiteres mal zitiere im Text und die abgekürzte Zitierform verwende, darf ich dann schreiben "Crouch Erscheinungsjahr des Sammelbandes, S.5."
Hoff ihr versteht was ich meine und könnt mir helfen!!!
Comments
Hase
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View profile1) man sollte "zitierfähige" ausgaben verwenden. frag mich nicht, wo genau das steht. ich meine irgendwo auf der internetseite des fachbereichs philosophie oder wars in den kursen zu P1 ? ich bilde mir ein, Reclam gehörte nicht dazu ... aber wie du mekst, alles kein gesichertes wissen.
den ganzen Kant gibt es online und für alle studenten über die bibliothek der FUHagen und diese ausgabe sollte zitierfähig sein.
ich denke hier melden sich noch ein paar, die wissen es genauer.
Angelika B.
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View profileich habe zwar die Reclamausgabe von Kants KdU auch schon in einer HA als Quelle verwendet und des wurde nicht beanstandet, ich würde aber im gegebenen Fall tatsächlich auf die online gestellten texte Bezug nehmen.
Ich denke, Du kannst in der Fußnote zitieren. Tatsächlich macht es aber immer einen schlanken Fuß,bzw. gehört zum wissenschaftlichen Schreiben, Begriffe, die für Dein Thema irgendwie konstitutiv sind kurz zu erläutern...
Für Dein Beispiel würde das bedeuten: Sofern man unter demokratischen Grundwerten xy versteht, sieht a diese durch...gefährdet. Verweis Textstelle Fußnote...
Bei Sammelbänden, aus denen das Erscheinungsjahr der einzelenen Beiträge nicht hervorgeht, berufe ich mich auf das Erscheinungsjahr des Bandes...das ist ja ganz oft so. Es bringt ja nichts, wenn Du recherchierst, wann ein Aufsatz erschienen ist, und dieses Veröffenlichungsdatum stimmt mit Deinem Band nicht überein.
Oder aber Du nimmst dann den Text als Quelle, zu dem Du das Datum hast.
Liebe Grüße
Angelika
phkr1
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View profileAlles klar, danke Angelika!
Sonst noch wer Antworten auf meine Fragen???
phkr1
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View profileUnd wo genau finde ich diesen online Kant der Fernuni???
phkr1
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View profileUnd wo genau finde ich diesen online Kant der Fernuni???
Hase
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View profile[URL='https://www.ub.fernuni-hagen.de/']Home[/URL] > [URL='https://www.ub.fernuni-hagen.de/datenbankenlieferdienste/index.html']Datenbanken und Lieferdienste[/URL] > Datenbanken
dann im drop-down fensterchen -philosophie- auswählen.
du brauchst dafür einen VPN client. der hinweis steht auch dort, wenn du auf den Kant klickst. kannste dir dort runterladen, recht unkompliziert. sogar mit tutorial.
ich glaube du müsstest dich dann erst über vpn/ einwählen "(Sie benötigen den hochschulweiten Account (qIhre Matrikelnummer und Passwort)".
und wenn du erst danach auf -Kants gesammelte Schriften- klickst (auf der Datenbankenseite), solltest du reinkommen.
Hase
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View profileachso, natürlich alles auf der seite der Bibliothek FU Hagen
phkr1
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View profilealles klar, danke... aber wenn reclam eh auch ok ist, dann zieh ich das wohl vor, ist einfacher! :)))
Angelika B.
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View profilewas in diesem Zusammenhang noch wichtig ist:
Du musst schauen, ob es sich bei Deiner Ausgabe um eine "Studienausgabe" handelt. Wenn ich das richtig erinnre, sollte man nur aus solchen oder aus "historisch kritischen" bzw. aus "kritisch kommentierten" Ausgaben zitieren.
Bei den sogenannten "Leseausgaben" lässt sich nicht nachvollziehen, auf welcher Grundlage der Text beruht; d.h. wie der Text seit seiner Entstehung von wem verändert, bzw. überarbeitet wurde.
Hase
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View profileaaah danke, ich glaube, das war es, was ich mit "zitierfähig" meinte.
phkr1
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View profilealles klar, danke leute...
nochwas... hat wer von euch noch eine genauere anleitung zu einer hausarbeit als diese:
[url]https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/hausarbeiten.pdf[/url]
ich finde die doch ein wenig ungenau, vor allem wenn ich sie mit der vom literaturwissenschaftlichen institut vergleiche. aber gut, mir solls recht sein, wenn ich was zitieren usw betrifft mehr freiheiten habe...
möcht nur nicht, dass ich viell die übliche anleitung nicht gefunden habe, und dann am ende alles falsch gemacht hab!?
und wisst ihr ob man bei einer hausarbeit in philo beim literaturverzeichnis wenn man monographien, sammelbände u zeitschriften verwendet hat, diese einfach alphabetisch anordnen, oder eigenen überschriften (also "monographien", "sammelbände", "zeitschriften",..) machen muss?!?!
phkr1
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View profileachja und im literaturverzeichnis wird der sammelband aus dem man einen text hat ganz einfach allgemein angegeben u nicht mehr auf diesen spezifischen text den man verwendet hat verwiesen, richtig? #
phkr1
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View profilehm... die literaturwissenschaftler müssen im literaturverzeichnis keine überschriften einfügen seh ich grad, aber dafür bei sammelbänden u zeitschriften den artikel anführen und dann ein IN:.......
also jetzt weiß ich gar nicht mehr wie ich es machen soll...
Hase
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View profilehauptsache einheitlich :D
Hier die Richtline zur Erstellung von Hausarbeiten vom Fachbereich Philosophie
[url]https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/hausarbeiten.pdf[/url]
Allgemein Tipps zum Studium vom FB Philo:
[url]https://www.fernuni-hagen.de/philosophie/philins/studinfo_tips.html[/url]
ansonsten kann man auch mal den betreuer fragen, wie er es haben will. also, wenn man es woanders wirklich nicht rauskriegen konnte.
phkr1
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View profileso leute, professor hoffmann hat mich jetzt aufgeklärt. kant muss immer nach der akademieausgabe zitiert werden am philosophischen institut der fernuni hagen.
und er sagt im gleichen satz, dass das forum schon sehr viel unheil angerichtet hat! :))))
phkr1
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View profileund diese akademieausgabe finde ich online in der datenbank?
wenn ich nämlich auf datenbanken geh auf der bibliotheksseite und dann auf "philosophers index", dann find ich trotzdem irgendwie nix...
phkr1
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View profileund diese akademieausgabe finde ich online in der datenbank?
wenn ich nämlich auf datenbanken geh auf der bibliotheksseite und dann auf "philosophers index", dann find ich trotzdem irgendwie nix...
phkr1
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View profilealso ich finde die leider nicht
phkr1
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View profilejaja, da war ich schon, aber findest du da dann die akademieausgabe von kants "metaphysik der sitten"???
Aalto
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View profileAlso wenn du auf der Seite ( [url]https://www.ub.fernuni-hagen.de/datenbankenlieferdienste/datenbankensid.html?fachid=8&submit=%3E[/url] ) bist, musst du auf "Kants gesammelte Schriften" klicken. Dort ist dann ein weiterer Link, den du anklicken musst. Hierfür musst du 1. im Uni-Netzwerk sein, das geht am besten über "cisco any-connect", eine VPN Software die du über die Webseite der UB herunterladen und einrichten kannst. (Infos dazu hier: [url]https://www.fernuni-hagen.de/zmi/produkte_service/vpn_client.shtml[/url] , links in der Leiste sind die Downloads.) 2. musst du einen ica.-reader installiert haben, um den Link öffnen zu können. Einen solchen findest du auch auf der UB Seite: [url]https://www.ub.fernuni-hagen.de/download/index.html[/url] (ica-client).
Wenn du das geschafft hast (ich habe eine Weile gebraucht), kannst du mit dem ica-Reader Kants gesammelte Schriften Öffnen. Du suchst die Metaphysik der Sitten, die findest du, wenn du auf Bände I-XIII klickst, und dann zur Seite 203 herunterscrollst.
Allgemein noch dazu: ist es wirklich wahr, jegliche Veröffentlichung Kats darf nur über diese Version zitiert werden? Mit welcher Begründung? Sind alle auf anderen Wegen erhältlichen Ausgaben der Schriften Kants nicht wissenschaftlich anerkannt? Ich finde die Nutzung des ica-Readers sehr unübersichtlich und kompliziert, und möchte mir nicht an jedem Rechner an dem ich arbeiten will, diverse Software installieren müssen, und überhaupt immer online nachschauen müssen, wenn ich einen Verweis machen will. In meinem Studium an einer Präsenzuniversität habe ich mir eine Ausgabe der Drei Kritiken gekauft, als Print-Version. Die war immer ausreichend, aber jetzt soll das nicht genügen?
Maud
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View profileIm Zweifelsfall ist es wohl am besten, das mit dem Betreuer zu klären, ob eine bestimmte Ausgabe zitiert werden darf.
Als Dipl.Bibl. muss ich sagen, dass ich bisweilen so meine Probleme habe mit "Zitiervorgaben" nach dem Wunsch bestimmter Institute und Seminare (kenne das aus meinen Jobs). Nicht alle mir im Leben begegneten Zitierweisen und Litverz. würde ich als geeignet sehen, einen Text wirklich aufzufinden...;).
Aber was der Dozent will, ist Gesetz! Dann macht man das eben so... :) (musste ich mal loswerden...:D)
Maud
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View profileAusserdem ist mir noch nie ein Wissenschaftler begegnet, der es nicht gerne hätte, dass man seine Empfehlungen zitiert.
Angelika B.
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View profileEs geht dabei nicht um print-oder digitalisierte Quellen, sondern darum, ob sie- wie ich schon schrieb- Studienausgaben, bzw, "Akademieausgaben" sind.
Das hängt damit zusammen, dass die Texte von Autoren selbst im Laufe der Zeit überarbeitet-, oder eben von Verlegern/Lektoren inhaltlich oder/ und/weil orthografisch verändert werden.
Studienausgaben haben i.d.R. einen Anhang, indem solche Veränderungen nachvollzogen werden, d.h, sie geben Auskunft über Druck-,Entstehungs-, und Wirkungsgeschichte.
Maud
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View profileEs gibt mehrbändige Werke, die alle zugleich herauskommen und solche, innerhalb derer jeder Band ein eigenes Erscheinungsjahr hat (z.B. Jahrbücher, Enzyklopädien, Gesamtausgaben o.ä. erscheinen oft über mehrere Jahre, daher hat da häufig jeder Band ein eigenes Erscheinungsjahr). Pauschal lässt sich das aber nicht sagen.
Wenn du das Sammelwerk vorliegen hast und wirklich reinschauen kannst und keine eigenen Erscheinungsjahre in den Einzelbänden (Rückseite Titelseite oder so) findest und das Werk in sich abgeschlossen ist, sollte das Erscheinungsjahr des Gesamtwerkes ausreichen und bezieht sich auf alle Bände. (So machen es jedenfalls die Bibliothekare).
Aalto
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View profileJa okay, das ist ja in ordnung, bzw vielmehr auch angemessen. Ich war nur verwundert über die vermeintlich eindeutige Beschreibung "der Akademieausgabe" (phkr1 weiter oben), die immer zitiert werden müsse. Mein Fehler
Hase
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View profilewenn ich den verlauf dieses threads mir anschaue, würde ich eher von "Heil anrichten" sprechen. es ist doch offensichtlich schon eine klärung erreicht worden. und wir haben dir doch erst empfohlen, das mit dem betreuer abzuklären !
dass sich hier und da leute lieber auf ungenaue ansagen im forum verlassen, anstatt in die prüfungsordnung/fachbereichsseite zu gucken oder direkt an der uni nachzufragen, kann man ja schlecht dem forum anlasten.
vllt. ist es für ihn nicht nachvollziehbar, was es heißt allein zu hause vor den aufgaben/hausarbeiten usw. zu sitzen und von jeglicher (schnell erreichbaren) mündlichen kommunikation abgeschlossen zu sein. und das jahrelang.
im vergleich zu dem getratsche - gerüchten - gelabere, die man sonst auf unifluren so hört (und die auch gerne mal in die falsche richtung gehen) , ist das hier schon gehobene unterhaltung..
vittoriacolonna
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View profileDas sehe ich ähnlich - die Kritik am Forum ist IMO nicht gerechtfertigt, wenn man davon ausgeht, dass hier alle die Informationen und Erfahrungen weiter geben, die sie von den Betreuern bekommen! Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass Prof A was anderes erzählt oder verlangt als Prof B und Prof B die Vorgaben von Prof A damit in Frage stellt oder als falsch deklariert. Und dafür kann das Forum sicher nix. Ich habe ja auch fünf HAs geschrieben und dabei festgestellt, dass richtig nicht für alle richtig bedeutet :-((
Angelika B.
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View profileJa, ich bin auch ein wenig zusammengezuckt, als ich das Wort "Unheil" las.
Ich denke, man kann wohl als Konsens voraussetzen, dass hier in erster Linie persönliche Erfahrungen und Einschätzungen weitergegeben werden. Das ist sehr hilfreich, entbindet aber im Ernstfall nicht von der Pflicht sich an berufener/offizieller Stelle von der Richtigkeit der Angaben zu überzeugen.
Darauf wird hier ja auch immer wieder hingewiesen und sofern man sich auf "Fakten" beruft, werden hier ja auch "Quellenverweise" gemacht.
...obwohl...
ich habe versäumt oben anzugeben, dass meine Anmerkungen zu Editionsphilologie auf dem beruhen , was Sabina Becker in "Grundkurs Literaturwissenschaft" dazu geschrieben hat.:eek:
Anstatt das Unheilvolle des StuSe anzuprangern, könnte man ja die fachliche Betreuung an gegebener Stelle verbessern. Im moodle gibt es in manchen Modulen zwar offizielle Betreuer, aber Fragen werden mit wenigen Ausnahmen ja meist garnicht beantwortet.
Die Vorgaben zu Arbeitsweisen und Formgebungen sind halt von Fakultät zu Fakultät und von Prof zu Prof unterschiedlich. Das muss man wohl in einem interdisziplinären Studiengang aushalten. Ich habe mich daran gewöhnt und manchmal birgt dieser Umstand ja auch gute Überraschungen.
Ehrlich gesagt käme ich aber auch nie auf die Idee gegenüber einem Prof. mit Angaben aus dem StuSe zu argumentieren...:rolleyes
Maud
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View profileDas ist schon deswegen nicht gerechtfertigt, weil es im wissenschaftlichen Bereich allgemein und überall im Detail die unterschiedlichsten Zitiervorgaben gibt. In jeder gedruckten Einführung zum wissenschaftlichen Arbeiten wird auch wieder ein anderer Schwerpunkt gesetzt oder eine entsprechende Vielfalt vorgestellt.
Es gibt da einfach keine verbindlichen Regeln (worüber man streiten könnte...:rolleyes:) , aber deshalb gilt das, was der Fachbereich vorgibt. Muss man wirklich abklären, um auf der sicheren Seite zu sein und das ist wohl der beste Tipp, den ein Forum geben kann.
Blöd ist nur, wenn genau seine Zitierweise von einem "standortgebundenen" Wissenschaftler als selbstverständlich bekannt vorausgesetzt wird, denn wie zitiert wird, ist eigentlich im Detail nicht selbstverständlich, im Detail stecken leider die Tücken.
Edit: Bibliothekskataloge haben im Gegensatz dazu sehr klare und verbindliche (schwierige) Regeln, die aber in Details von der Zitierweise mancher Wissenschaftler schon mal abweichen (deshalb aber ebenfalls nicht falsch sind).
Angelika B.
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View profileAlso ich halte mich an die Herren Moenninghoff/ Meyer-Krentler, auf die ja in der PO immer wieder verwiesen wird. Vielleicht gehört es bei unseren wissenschaftlichen Wachstumsversuchen ja ein wenig dazu, ein gewisses Selbstbewusstsein in dieser ganzen Vielfalt von Möglichkeiten auszubilden und einen eigenen Stil zu entwickeln.
KuniKuehn
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View profileDie Literaten haben sehr genaue Anleitungen, wie eine HA anzufertigen bzw. wie zu zitieren ist.
Die Geschichtler sind da offener, hauptsache einheitlich.
Trotz relativ genauer Vorgaben kläre ich immer mit den BetreuerInnen die Zitierfähigkeit der Quellen und den Zitationsstil ab. Außerdem verschicke ich "Bandwurm"-Mails, damit die BetreuerInnen sehen können, was man schon abgeklärt hat. Bin ich bis jetzt gut mit gefahren, auch Dank des StuSe, wo man auf solche Fallstricke aufmerksam gemacht wird.
Maud
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View profileNaja, eigener Stil ist relativ. Inhaltlich wohl erst ab Master/Diss. "erlaubt", wenn überhaupt! :D
Deinen Hinweis auf zitierfähige Ausgaben finde ich auch enorm wichtig, gerade weil es soviele populärwissenschaftliche Ausgaben gibt, sowas würde ich aber im Zweifelsfall echt nochmal abklären.
Ich finde es wichtig, einheitlich zu bleiben in Bezug auf Zeichensetzung und Reihenfolge der Angaben.
Wichtig ist auch, im Zweifel, umformulierte Texte öfter mal mit vgl. o.ä. zu belegen als nicht zu belegen. Lieber zuviel belegen als zuwenig, ohne albern zu werden.
Zitierweise im Text muss zum Aufbau des Lit.verz. passen, damit man das auch in Beziehung setzen kann und findet. Dabei gibts ja verschiedene Ordnungsmerkmale und Ordnungsprinzipien, und man muss sich konsequent für eines entscheiden.
Schwieriger finde ich zum Beispiel die Frage, ob man Seitenzahlen und Verlage der Bücher im Lit.verz. dazunimmt, Erscheinungsjahre im Litverz. doppelt einsetzt (als Ordnungsmerkmal) und nochmal beim Ort/Verlag/Jahr... (für mich eigentlich unverzichtbar, aber anscheinend nicht überall Usus). Erkennbar muss sein, ob der Text selbstständig oder unselbständig erschienen ist und wo/wie/worin. Schwierig ist bei mehreren Herausgebern/Autoren/Mitarbeitern, wieviele man davon aufnimmt.
Dann natürlich, ob man immer aus einer einzigen Ausgabe zitiert (dann passen auch die Seitenzahlen), oder jeweils das, was man gerade in einer Bibl. findet. Könnte ja bei verschiedenen Gesamtausgaben z.B. eine wichtige Fragestellung sein.
Und ich klär sowas immer ab, schau auch rein in die Bücher.
Damit fangen eben die ganzen Details an...
Angelika B.
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View profileNaja, ich finde schon, dass ich soetwas wie einen eigenen Stil entwickelt habe. Es gibt ja sehr unterschiedliche Weisen, wie man ein Thema entwickelt und darlegt, das fällt mir z.B. auf, wenn ich HA's anderer Studierender lese, die gut sind aber anders.
Ich glaube, dass wissenschaftliche Akuratesse genauso wichtig ist- oder vielleicht sogar dann am besten wirkt, wenn sie eine selbstbewusste Darlegung eines Sachverhaltes stützt und narrativ beschreibt, damit die Zusammenhänge deutlich werden.
Maud
Contributions on this page: 7
View profileDeshalb ist es ja für die eigene (selbstbewusste) Argumentation auch so wichtig, wie man das korrekt belegt. Und daher auch die ganzen Zitiervorgaben..., die das Geschriebene in ihrer jeweiligen Art stützen und das "Hergeholte" untermauern.
Das nehmen Profs. und Wissenschaftler echt unheimlich genau, vor allem in den Geisteswissenschaften.
Edit: Sie wissen ja, dass man ihnen sofort Unwissenschaftlichkeit vorwirft, wenn das formal nicht passt. Damit ist jede Argumentatin hinfällig.
Hase
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View profile:D :D :D :D :D :D
Hase
Contributions on this page: 12
View profileum noch mal abschließend auf die "zitierfähigkeit" zurückzukommen. der FB Philo schreibt selbst (nur so viel dazu):
Quelle: über zuvor hier schon erwähnten link ;)
[url]https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/wiss_arbeiten.pdf[/url]
wenn man L1 gemacht hat, weiß man natürlich mit dem begriff "kritische ausgabe" besser umzugehen. wie Angelika schon geschrieben hat.
edit: wenn man nur philo gemacht hat, überliest man das auch gerne mal.
Hase
Contributions on this page: 12
View profilelässt du dir für alle deine quellen die zitierfähigkeit bestätigen? das ist doch sicher mal ein ganzer stapel? machst du das, wenn du das expose einreichst?
danke im voraus
KuniKuehn
Contributions on this page: 3
View profileAlso "Quellen" habe/hatte ich bisher nur zwischen ein bis drei pro HA. Der Rest ist ja Sekundärliteratur.
Ich klär das ab, bevor ich mit dem Exposé anfange. Ist ja wichtig.
Man muss sich eventuell eine bestimmte Ausgabe besorgen und in Literatur hat man ja, je nach Autor, auch noch verschiedene Versionen des Textes zur Auswahl. Dafür in Geschichte vielleicht unterschiedliche Übersetzungen.
Ich verlass mich auch nicht darauf, wenn ein Prof in einer Präsenzveranstaltung gesagt hat, ja die Ausgabe ist zitierfähig. Der eine bevorzugt z.B. die Hamburger Ausgabe, der andere die Frankfurter und ich hab die Münchener Ausgabe vorliegen. ;):eek: Wird immer individuell abgeklärt.
Angelika B.
Contributions on this page: 11
View profileIch denke mal, dafür reicht man schließlich mit dem Exposé die Literaturliste ein. Wenn die abgenickt ist, geh ich davon aus , dass die Literatur okay- i.S.v. zitierfähig ist.
Angelika B.
Contributions on this page: 11
View profileund damit haben sie recht!
vittoriacolonna
Contributions on this page: 4
View profileDas dachte ich auch mal - und bekam dann im Kommentar den Hinweis, dass ich eine nicht zitierfähige Ausgabe verwendet habe und man mir daher leider 1/3 der Note kürzen müsse ... *schreeeeiiiii*
Hase
Contributions on this page: 12
View profileich kann mir gut vorstellen, dass der betreuer beim "betrachten" des exposes nicht routinemäßig die zitierfähigkeit der angegebenen ausgaben überprüft. gibt es sicher andere schwerpunkte.
es sei denn, man bittet ihn bei einreichung extra darum, nochmal einen blick drauf zu werfen.
die armen betreuer müssen wahrscheinlich jahrelang immer die gleichen fragen zum zitieren beantworten. jeden tag 3 anrufe und 10 mails mit den gleichen fragen ... jetzt weiß ich auch, warum die korrekturen so lange dauern.
Angelika B.
Contributions on this page: 11
View profileWatiiis?! *Fuchtelmitdenarmen*
Da wär ich wohl auf die Barrikaden gegangen!
Wenn die die Listen nicht durchsehen, wozu gibt man sie dann schließlich ab?
phkr1
Contributions on this page: 16
View profilena da hab ich ja ziemlich was ins rollen gebracht! :)
ja, das mit dem "unheil anrichten" fand ich auch sehr harsch formuliert.
das forum hier hat sicher schon vielen und auch mir sehr gut weitergeholfen.
werde jetzt mal versuchen Aaltos anweisungen nachzuvollziehen und diese akademieausgabe online zu finden. dann könnt ich meine hausarbeit endlich abschließen! :)
vielen dank jedenfalls!
Bradbury
Contributions on this page: 1
View profileIch meine, dass dies zu den Pflichten eines Betreuers gehört! Profs und Docs werden - wie alle anderen Werktätigen auch - schließlich dafür bezahlt, dass sie ihre Arbeit vernünftig machen. So manch einer vergisst vielleicht, dass er es an der Fernuni vielfach mit Studis zu tun hat, die ihrerseits mitten im Berufsleben stehen oder standen und wissen wie hart die Anforderungen heutzutage sind. Und so manch einer würde sich mächtig umgucken, wenn er mit seiner Arbeitsauffassung in der freien Wirtschaft überleben müsste.
Als bekennende Guttenberghasserin bin ich absolut für korrektes wisenschaftliches Arbeiten aber dieses Primdonnentum, das manche gern mal an den Tag legen, macht mich sauer!
Vielleicht besteht das Unheilbringende dieses Forums für eben solche Leute ja in der Schaffung unerwünschter Transparenz. Das mag auf den betreuenden Herrn aus dem Philo-Institut jetzt nicht zutreffen. Auf andere wiederum durchaus.
Whoaaaa...*aufreg*
KuniKuehn
Contributions on this page: 3
View profileVielleicht fehlt auch einfach die Zeit.
Wenn man bedenkt, dass die KuWi-StudentInnenzahl sich in den letzten dreieinhalb Jahren knapp verdoppelt hat, wäre es mal sehr interessant zu wissen, ob sich auch die Zahl der Profs und Mitarbeiter verdoppelt hat. Höchstwahrscheinlich nicht.
Trotzdem fragt man sich natürlich: Warum schreibt man ein Exposé, es wird abgenickt und hinterher ist´s doch nicht richtig?!
Maud
Contributions on this page: 7
View profileDas finde ich in einem anderen Zusammenhang interessant. Und zwar insofern, als dass hier auch viele sehr motivierte, reflektierte und bewusste Nachfragen kommen und sich jemand mit 45 einfach andere Gedanken zur Welt und zu Inhalten macht als jemand, der jünger ist. Anderer Erfahrungshintergrund einfach...
Ich frage mich immer noch, wie so jemand sogar an einer Präsenzuni, wo sie ihn persönlich kannten, damit durchkam. Aber schwarze Schafe gibts überall und das ist ja hoffentlich nicht die Regel. Und die Dreistigkeit, wie der jetzt wieder aus der albernen Schämecke daherkommt...lach...
Edit: Ich glaube auch, dass die Fernuni nicht gut genug ausgestattet wird bei steigenden Studentenzahlen. Sieht man ja auch an den unterschiedlichen Unterstützungsleistungen der Bundesländer.
vittoriacolonna
Contributions on this page: 4
View profileJau, das habe ich mich damals auch gefragt. Es handelte sich um Schillers Räuber. Ich habe halt NICHT den Reclam genutzt, sondern Schillers Ausgabe letzter Hand. Und darin kommt so einiges nicht so vor, wie im Reclam. Nun denn, es war trotzdem noch eine 2,3 - von daher ...
Angelika B.
Contributions on this page: 11
View profile...und fleißiger sind wir auch!:oops:
ich war neulich auf einer PV, da hatten alle, außer Einem den Reader dazu gelesen....
Pinoccio
Contributions on this page: 1
View profileIch hatte bei meinem Betreuer in L3 extra nachgefragt, welche Ausgabe ich benutzten sollte. Nachgefragt hatte ich u.A. deshalb, weil ich hier im StuSe den Hinweis dazu bekommen hatte.
vittoriacolonna
Contributions on this page: 4
View profileJa eben! Der Reclam wäre ja auch okay gewesen! Aber ich wollte den nicht, weil ich die Ausgabe nutzen wollte, die Schiller noch selbst zuletzt abgesegnet hatte. Da gibt es gefühlte tausend Varianten. Und das war dann am Ende doch nicht okay. Und ich finde schon, dass man mich darauf hätte hinweisen müssen. Naja, die Note war ja dennoch in Ordnung - daher Schwamm drüber ;))
phkr1
Contributions on this page: 16
View profilepuh... also ich kann jetzt diese gesammelten schriften kants online aufrufen auf der seite der bibliothek allerdings hab ich keine plan wie ich daraus zitieren soll...
die sind ja so umfangreich, alleine die stellen zu finden die ich brauche macht mir schwierigkeiten, aber gut, das is machbar. nur wie zitiere ich dann....
oben in dem kästchen dieses clients steht zwar immer eine seiten und eine zeilenzahl, wenn ich nach oben und unten scrolle, doch ich weiß nicht, für welche zeile die dann gelten!?
hat da schon jemand erfahrungen gemacht?
Hase
Contributions on this page: 12
View profiledie seitenzahl gilt immer für die zeile, die ganz ganz oben als erstes steht. also für die oberste zeile. manchmal ist die auch nur noch halb zu sehen. lässt sich gut am titel eines buches nachvollziehen, der steht ja zumeist auf einer extra seite.
phkr1
Contributions on this page: 16
View profileja, die seitenzahl ist nicht das problem sondern die zeilenzahl! die ist etwas verwirrend für mich.
aber gut, ich geb einfach nur die seite an und lass die zeile weg.
und wie würdet ihr dann so einen absatz in der fußzeile zitieren???
ich habs jetzt mit den gängigen siglen gemacht also:
MS (für Metaphysik der Sitten), AA (für Akademieausgabe) Band: Seitenzahl.
So hab ichs irgendwo im Internet gefunden!
Hase
Contributions on this page: 12
View profileletzlich ist das auch nur ein buch, und die zeilenzahl braucht man sicher nicht angeben.
zur zitationsweise kann ich dir nicht viel sagen, kenn ich mich nicht aus. "irgendwo im internet gefunden klingt" nicht so gut ;) rein vom alltagsverstand her: wenn du siglen benutzt, musst du hinten ein siglenverzeichnis machen.
Angelika B.
Contributions on this page: 11
View profileHömma Hase,
Du solltest wirklich 10,- Möhrchen in ein Büchlein inverstieren, das Du dann auf Deinem Schreibtisch plazierst und solche Sachen nachschlagen kannst. Da kannst Du Dich im Falle von (vermeintlichen) Formfehlern dann auch drauf berufen.
Bei uns wird- ich neige zuweilen dazu mich zu wiederholen- Moenninghoff/Meyer-Krentler: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft empfohlen. Das ist aber m.E. für alle geisteswissenschaftlichen Arbeiten geeignet.