Eingehen der Wahlmodule in die Bachelor-Note
Entschuldigt, falls es das Thema schon gibt und ich es übersehen habe.
Also, ich hab das bisher so verstanden, daß jedes einzelnes Modul gleichwertig in die Bachelor-Note eingeht, egal ob Pflicht- oder Wahlmodul.
Nun hab ich grade in den Studien- und Prüfungsunterlagen gelesen, daß Pflichtmodule mit 20%, Wahlmodule mit 60% und Seminar und Bachelorarbeit mit je 10% gewichtet werden. Jetzt hab ich die Infos vom letzten Semester rausgesucht und da steht noch drin, daß jedes Modul, Seminar und Arbeit mit je 10 ECTS-Punkten gewichtet wird.
Da ergibt sich ja ein völlig anderes Bild. Mir war bekannt, daß drüber geredet wurde, die Grundstudiumsklausuren nicht mehr so zu gewichten wie die Wahlmodule, aber ich hab nicht mitgekriegt, daß das tatsächlich geändert wurde.
Was sagt Ihr denn dazu? Und gilt das nur für Erstsemester SS08 oder auch für "ältere" Bachelors? Wär für mich nicht uninteressant, nachdem ich Mathe zu 100% in den Sand gesetzt habe.
LG franziska
Comments
Amber-Ann
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View profileSo wie ich das in der PO und in dem allgemeinen Info-Heft zum Bachelor Wiwi lese, steht da nichts von einer Gewichtung. Da steht nur was vom Durchschnitt der Leistungen. Wobei eine Gewichtung beim Bachelor Sinn macht. An anderen Unis zählen die A-Module auch nicht so viel wie die B-Module. Aber die Gewichtung hätte eigentlich schon in der PO stehen müssen. Die ist doch ausschlaggebend und eigentlich nicht so ein Info-Heft.
Würde mal beim Prüfungsamt nachfragen, aber die Gewichtung wird schon sein. Nur man sollte es dann auch in den anderen Infos aufnehmen. Ist ja ein wichtiger Bestandteil.
Klara
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View profileWird die Prüfungsordnung geändert, gibt es für diejenigen, die bereits nach der alten PO studienren, soetwas wie Bestandsschutz, d.h. sie können nach der alten PO weiter studieren oder - soweit mir bekannt - freiwillig nach der neuen PO. In der Regel gibt es eine Übergangsfrist, aber die dürfte an der FU so großzügig bemessen sein, dass man innerhalb dieser Frist gut fertig wird.
christian_79
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View profilepasst hier zwar nur zum Teil zum Thema, aber ich hatte im letzten ASTA-Heft gelesen, dass zukünftig die A-Module nicht mehr ins Abschlusszeugnis eingehen. Es wird zwar noch dran gearbeitet, aber es lass sich so, als ob es schon rel. sicher wäre.
Kann sonst noch jemand etwas zu dem Thema sagen?
Gruß,
Christian
Klara
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View profileDas habe ich auch gelesen und war etwas verwundert.
Ich kenne mich mit den Regelungen in Wiwi nicht aus, aber für einen Mathematik-Bachelor ist es zwingend erforderlich, dass alle während des Studiums erbrachten Leistungen in die Abschlußnoten eingehen müssen.
Wenn sie das akkreditiert kriegen, fände ich das gut, denn eine solche Regelung ist ja im Sinne der Studierenden. Ich habe aber zunächst einmal Zweifel, ob das geht.
Amber-Ann
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View profileAber man kann doch nicht hüh und hot einfach alles mal so ändern. :confused::confused: Mal zählt der Durchschnitt, dann der gewichtete, dann die A-Module nicht mehr. Zum Schluß muss man alles machen und die Bachelor-Arbeit zählt nur. (letzten Satz bitte nicht ernst nehmen!!! war weiter gesponnen)
christian_79
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View profilehab hier noch den Link zu der entsprechende ASTA-Seite:
[URL]https://asta-server1.fernuni-hagen.de/cms/fileadmin/docs/sprachrohr/sprachrohr_2007-04.pdf[/URL]
Das PDF öffnen und dann auf Seite 22 Mitte.
Gruß,
Christian
franzi42
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View profile@Christian: das war auch mein aktueller Stand, ich schätze, die neue Regelung ist ein gewisser Kompromiß. Aber so sang- und klanglos das ins Heft zu schreiben und nicht weiter drüber zu informieren, finde ich schon merkwürdig :confused
Yvonne1983
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View profileich hab das gestern gelesen und es hat mich total geschockt! Ich bin die ganze Zeit davon ausgegangen, dass alles gleich zaehlt. Hab in die A-Module echt viel Zeit gesteckt und auch echt super gemacht und dachte damit hab ich jetzt n grossen Teil geschafft... und dann wird das mal eben so geaendert. Und naechstes Semester heisst es dann, de A-Module zaehlen gar nicht mehr, oder wie?! Echt frustrierend!!!
Benedikt
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View profileVorsicht! Das ist noch keine beschlossene Sache und kann ebenso schnell wieder gekippt werden. Nach der aktuellen Fassung der BPO zählen alle Module gleich viel.
Klara
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View profileIch verweise auf mein Post von oben. Du kannst sehr wahrscheinlich mit der Prüfungsordnung zuende studieren mit der Du angefangen hast. Dann hast Du Dich auch nicht umsonst angestrengt.
Amber-Ann
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View profileNicht beschlossene Sache kann man auch nicht sagen. In dem aktuellen Heft steht es ja.
Benedikt
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View profileDort steht aber nur, dass zur Zeit darüber beraten wird. Das ist auch schon alles. Bis zum Beschluss durch die Komission und zur rechtswirksamen Änderung der BPO dauert es noch eine ganze Weile.
Bis dahin bleibt alles wie gehabt.
Amber-Ann
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View profileVon Beratung steht da auch nichts. Sieht aus wie schon beschlossen. Siehe in den [URL="https://www.fernuni-hagen.de/wiwi/download/info1.pdf"]aktuellen Studien- und Prüfungsinformationen[/URL] Seite 50!!!!!!!!!
Benedikt
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View profileIch weiß, aber es gilt nur das, was in der Prüfungsordnung steht. Die Prüfungsinfo ist immer ohne Gewähr. Laut Dekanat ist da auch noch nichts defnitives beschlossen, es wird immer noch über Änderungen diskutiert. Ein Beschluss wird erst im Laufe des Semesters erwartet.
Klara
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View profileDann muss das Ganze doch noch durch die Akkreditierung! Durch die ECTS-Punkte ist m.E. jedoch eine Gewichtung vorgegeben. Naja, warten wir ab. :cool
Amber-Ann
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View profileDie sind doch überall 10.
10 x 10 für die A-Module
6 x 10 für die B-Module
10 für Seminar
10 für Bachelorarbeit
macht 180.
Klara
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View profileGenau, deswegen zweifle ich ja an, dass die angedachte Gewichtung von der Akkreditierungskommission akzeptiert wird. Die 10 A-Module machen ca. 56% des Workloads aus. Und den mit nur 20% in die Note eingehen zu lassen, da bin ich skeptisch. Aber ich mag mich irren, daher müssen wir abwarten.
Die Bachelorprüfung besteht im obigen Heftchen nur noch aus den B-Modulen, dem Seminar und der Bachlorarbeit. In der aktuellen PO besteht sie noch aus allen Modulen (§ 10)
[URL]https://www.fernuni-hagen.de/wiwi/studium/studiengaenge/bachelor_wiwi/ba_wiwi_po.pdf[/URL]
Hundehuette
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View profileInteressant dürfte sein, wie das dann für die Leute geregelt wird, die schon mitten im Studium sind.
Im Normalfall gibt es in solchen Fällen Übergangs- bzw. Wahlregelungen.
Blockhaun
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View profileGibt es da irgendwo etwas genaueres zu?
Die PO spricht immer noch vom Durchschnitt aller Prüfungen, und man bekommt dan wohl einen 180 Punkte Abschluß
Und in der Prüfungsinformation Nr. 1
Die oben schon genannte 20 60 10 10 Regelung
Dafür aber nur 100 ECTS Punkte für die Bachelorprüfung
ceepeebee
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View profileSo, dann trage ich mal zu noch mehr Verwirrung bei:
Ich bin ursprünglich auch davon ausgegangen, dass alle Module (insgesamt 16), die Bachelor-Arbeit und das Seminar gleichgewichtet, also zu 1/18 in die Gesamtnote einfließen. Habe dann das mit der 20/60/10/10-Regelung gelesen und wohl als Fakt falsch verstanden.
Inzwischen habe ich mich mit der aktuellen Prüfungsordnung auseinandergesetzt (aus anderen Gründen) und bin auf folgendes gestoßen, was alles eigentlich nur noch verzwickter macht:
Aus der aktuellen Bachelor-Prüfungsordnung, § 18:
und nun § 10:
Wie zum Teufel ist das nun zu verstehen?
[U]Alternative 1:[/U] ohne Vorgeschichte würde ich hier erst einmal dazu tendieren, alle Module, das Seminar und die Bachelorarbeit zu je 1/3 in die Endnote einfließen zu lassen. Das würde bedeuten, jedes A- und B-Modul kommt auf 1/48.
[U]Alternative 2:[/U] Durchschnitt aus allen Modulklausuren etc. also alles 1/18.
Die oben angesprochene 20/60/10/10-Regelung ist mit dieser Normlage definitiv nicht vereinbar. Ist ja aber auch verständlich, wenn darüber erst beraten wird.
Die ECTS-Punkte haben mit der Benotung erst einmal direkt nichts zu tun... die sind lediglich Umrechnungseinheit für die Arbeitsbelastung (vgl. auch § 17 der PrüfO). Auch, wenn das wenig zur Sache tut, aber ich persönlich fände es doch mehr als seltsam, die Gewichtung der Einzelnoten nach einem anderen Schlüssel vorzunehmen als die Arbeitsbelastung.
Ich Frage mich nur, wieso man eine so wichtige und zentrale Regelung zweideutig formulieren kann und wieso bei einem solchen Thema mißverständliche Informationen in Umlauf gebracht werden...
Hey, es wird noch besser, wenn man weiterliest: (purer Zufallsfund!) (steht 'versteckt' auf S.11 ganz oben)
Was soll das denn!?!
ceepeebee
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View profileSo, und nun noch ein paar Zitate aus denStudien- und Prüfungsinformationen:
im WS 07/08 gehen also alle Studienleistungen gleichgewichtet in die Endnote ein.
Im Heft "Studien- und Prüfungsinformationen Nr.1 vom 16.09.2008" findet sich die selbe Formulierung.
An der 20/60/10/10-Sache ist also doch deutlich mehr dran, als bisher angenommen...
Einzig allein relevant ist jedoch die zu Studienbeginn geltende Prüfungsordnung bzw. zusätzlich geltende Übergangsregelungen. Mir steht momentan leider nur die online abrufbare Version der Prüfungsordnung vom 20.12.2006 zur Verfügung.
Um Licht ins Dunkel zu bringen, bekommt das Prüfungsamt gleich mal eine Mail von mir...
Hundehuette
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View profileDie Prüfungsordnung ist (klammheimlich) geändert worden.
Ich habe im April 2007 angefangen mit:
alle A- und B-Module jeweils 1/18
das Seminar 1/18
die Bachelor-Arbeit 1/18
= 18/18
Inzwischen scheint ohne Wahl- oder Übergangsregelung zu gelten:
alle A-Module zusammen 20 %
alle B-Module, das Seminar und die Bachelor-Arbeit jeweils 10%
= 100 %
Wenn man dann noch das eine oder andere A-Modul anerkannt bekommen hat, wird der Durchschnitt der an der FU absolvierten A-Module mit 20 % in die Wertung eingehen.
ceepeebee
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View profileKann ich bestätigen... ganz versteckt in den "Amtliche Mitteilungen der FernUniversität in Hagen Nr. 8 / 2008 vom 18.08.2008" findet sich folgende doch recht wichtige Änderung der Prüfungsordnung!
hier der Link [url]https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/arbeiten/satzungen/2008/amtlmit8_2008.pdf[/url]
Daraus geht eindeutig hervor: in Zukunft gilt die 20/60/10/10-Regelung (§18 V, etwas komplizierter ausgedrückt)
Was nicht eindeutig ist: was gilt für die älteren Bachelorstudenten? Ich glaube kaum, mit Verweis auf den schon erwähnten Bestandsschutz, dass es zulässig wäre keinerlei Übergangsregelungen etc. vorzusehen. In der Prüfungsordnung selbst bzw. in der 1. Änderung findet sich dazu nix. Werde deswegen sehr gespannt auf die Antwort vom Prüfungsamt warten.
Was auf jeden Fall stimmt: auch die FernUni verspielt Ansehen durch ein vollkommen inakzeptables Informationsmanagement.
Hundehuette
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View profileMir hatte man bei einem Anruf im Prüfungsamt sinngemäß gesagt, dass man bei einem Abweichen der Note nach "neuer" Berechnung von der Note nach "alter" Berechnung unbürokratisch eine Lösung finden würde.
Aber manifestiert ist dies leider nirgendwo.
anne-kaffeekanne
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View profileich kram mal diesen alten Thread wieder aus...
Ist das denn nun eine Gewichtung von 20/60/10/10 richtig ist?
Die Prüfungsordnung versteh ich irgendwie eher so, dass die Pflichtmodule mehr wiegen, was ich nicht besonders sinnvoll fände. Habe da irgendwo einen Denkfehler, kann mir das vielleicht mal jemand erklären? ;)
danke, anne
Tornado
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View profileDie Pflichtmodule machen insgesamt 20% aus, also 2% pro Modul.
Die Wahlpflichtmodule machen insgesamt 60% aus, also 10% pro Modul.
Das Seminar macht 10% aus.
Die Bachelorarbeit macht 10% aus.
Die doppelte Gewichtung der A-Module ist so gemeint, dass die Durchschnittsnote aller A-Module doppelt so viel zählt wie die Note eines einzigen B-Moduls...
schmetterling
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View profileDie Antwort gibt's mittlerweile auch in den FAQs: [url]https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/faq/zeugnisse.shtml[/url]. Bis zur Frage Wie errechnet sich die Gesamtnote im Bachelorstudiengang Wirtschaftswissenschaft? scrollen ;).****