sehe ich das richtig, dass es da einen indirekten formalen Zusammenhang zwischen beiden gibt?
Die Einkommenselastizität ist [img]mimetex/7f7be2185e75e2073e654954706a1a72.gif[/img], wenn ich mich richtig erinnere.
Wenn die Engelkurve das Verhältnis von Einkommen zu Gütermenge darstellt,
müsste das Verhältnis von Mengendifferenz zu Einkommensdifferenz [img]mimetex/9c1013d14c0a00ad10d5f52e367cc614.gif[/img] doch gerade gleich der Steigung der Engelkurve in dem entsprechenden Punkt (also gleich der ersten Ableitung) sein...
Richtig?
Gruß
Ralf
PS: Die TeX-Makros werden übrigens beim "Vorschau" anklicken auch im
"Quelltext" durch Bilder ersetzt. Das hat den Effekt, dass sie bei erneutem
"Vorschau" klicken leider durch ein [img] Tag ersetzt werden. Vielleicht liegts ja an meinem Browser...
Comments
DocRalf
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View profile[Zweiter Versuch]
Hi,
sehe ich das richtig, dass es da einen indirekten formalen
Zusammenhang zwischen beiden gibt?
Die Einkommenselastizität ist [tex]\eta_{x, e} = \frac{\delta
x}{\delta e} * \frac{e}{x} [/tex], wenn ich mich richtig erinnere.
Wenn die Engelkurve das Verhältnis von Einkommen zu Gütermenge
darstellt, müsste das Verhältnis von Mengendifferenz zu
Einkommensdifferenz [tex]\frac{\delta x}{\delta e} [/tex] doch gerade
gleich der Steigung der Engelkurve in dem entsprechenden Punkt (also
gleich der ersten Ableitung) sein...
Richtig?
Gruß
Ralf
DocRalf
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View profileBeteiligung im Forum?
Hmm, scheint so, als würde sich die Beteiligung in diesem Forum
vornehmlich auf die gerade aktuellen Einsendeaufgaben beschränken...
Silvana
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View profileRalf,
Deine zweite Aussage kann ich bestätigen. Allerdings kann ich Dir nicht sagen, ob es zwischen den beiden Dingen einen Zusammenhang gibt.
Cu
Silvana
ChrissiLLB
Contributions on this page: 1
View profileNein, denn die Engelkurve gibt nicht das Verhältnis zwischen Einkommen und nachgefragter Gütermenge an, sondern schlicht die nachgefragte Gütermenge für ein bestimmtes Einkommen: Nachfrage x = f(e), wobei e das Einkommen ist.
Damit ist die Einkommenselastizität n(x, e) der Nachfrage für Nachfragemenge x bei Einkommen e gegeben durch die Elastizität im Punkt (e, x) der Engelkurve, d.h. wenn für ein Einkommen e die Gütermenge x nachgefragt wird, so ist die Einkommenselastizität der Nachfrage in diesem Punkt:
n(x, e)
= (dx/x) / (de/e)
= (dx/de) * e/x
wobei dx/de die Steigung der Engelkurve im Punkt (e, x) ist.
Beispiel:
Engelkurve eines inferioren Gutes ab einem bestimmten Einkommen E > 0: x = 1/e, d.h. die Nachfrage nimmt mit steigendem Einkommen e (für e >= E > 0) ab.
Die Einkommenselastizität in einem beliebigen Punkt (e, 1/e) der Engelkurve ist dann:
n(x, e)
= (dx/x) / (de/e)
= (dx/de) * (e/x)
= -1/e^2 * e/(1/e)
= -1/e^2 * e^2
= -1
Die Einkommenselastizität der Nachfrage ist im inferioren Bereich der Engelkurve (e >= E > 0) für jedes Einkommen gleich, nämlich -1, d.h. die Nachfrage nimmt stets (d.h. in jedem Punkt) in dem Maße (proportional) ab, in dem das Einkommen zunimmt.
Liebe Grüße