ich spiele mit dem Gedanken mich für den Studiengang Poltik, Verwaltungswissenschaft und Soziologie einzuschreiben.Besonders interessant finde ich Verwaltungswissenschaft (aus beruflichen Gründen) und Soziologie (aus privatem Interesse).
Politik finde ich grundsätzlich zwar interessant, allerdings würde ich dieses Fach nicht als Wunschstudium bezeichnen - doch ich weiß natürlich wie wichtig die thematische Verknüpfung zu den andern Fächern ist.
Denkt ihr, dass das eine sehr schlechte Voraussetzung für mich ist?
Gibt es hier noch jemanden, den Verwaltungswissenschaft und Soziologie mehr interessieren?
Ich habe großen Respekt vor Statistik. Habt ihr große Probleme damit gehabt?
Wieviel Stunden lernt ihr am Abend und am Wochenende (in Teilzeit)?
LG,
IpetraI
Comments
Bosstone
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View profilePetra,
ich denke Deine Voraussetzungen sind nicht so schlecht - Dich interessieren zumindest 2 von 3 Disziplinen - das sollte auf jeden Fall reichen :) Du hast im Prinzip nur in den Anfangsmodulen mit "starrer Politik" wie z.B. EU, Föderalismus, Deutsche Geschichte,... zu tun (Wobei ich ehrlich gesagt den neuen Studienplan nicht so 100% intus habe, da ich "leider" schon zu weit zum umsteigen bin). In den weiteren Modulen dürfte es eher übergreifend sein: So hat z.B. Arbeitspolitik nicht nur mit Politik sondern viel mehr mit Soziologie zu tun.
Statistik war/ist auch mein Angstmodul. Ich würde mir (nicht so wie ich es getan habe) zu lange Zeit lassen. Derzeit bin ich mit Prognosen noch vorsichtig - in 10 Tagen schreibe ich gerne, ob es zu schaffen ist :) (Dann sollten die Ergebnisse draußen sein).
Zeitaufwand: Tja - das ist schwierig zu sagen: Ich bin jetzt im 6. Semester - habe Teilzeit studiert und habe folgende Einteilung gemacht:
Semester 1: 1 Modul
Semester 2: 1 Modul
Semester 3: 2 Module
Semester 4: 2 Module
Semester 5: 3 Module (2 HA, 1 Mündliche Prüfung, 1 Seminar)
Semester 6: 2 Module (1 Klausur, 1 Mündliche Prüfung, 1 Seminar & BA Arbeit)
Zeitaufwand: Ganz ehrlich? Keine 10 Stunden/Woche
Das heißt aber nicht, dass das Studium so super einfach ist, sondern dass ich versuche nur das zu lernen was auch wirklich notwendig für das Bestehen des Moduls ist. Mein Notenschnitt ist auch jenseits der 1.0 - aber das ist mir nicht so wichtig.
Am schwersten ist mir (bzw. fällt mir noch immer) das warten auf die Klausurergebnisse gefallen. Mittlerweile gehe ich mit Joe_Mainz "d'accord" dass mündliche Prüfungen "besser" sind, weil man da die Ergebnisse gleich erfährt... :)
Ich hoffe ich konnte etwas "Licht ins Dunkle" bringen...
lg,
Stefan
IpetraI
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View profilevielen, lieben Dank für dein Feedback! Es hilft mir schon ein ganzes Stück weiter. :)
Ich hatte halt wirklich die Hoffnung, dass Politik in der Basisphase erscheint und später - nach der Orientierung - nicht mehr so stark ausgeprägt ist...
Ich habe große Bedenken, dass ich neben meinem Vollzeitjob das Studium nicht schaffen könnte. Allerdings werde ich es wohl nie herausfinden, wenn ich es nicht versuche ... ;)
Ich finde es sehr bemerkenswert, dass du zum Teil sogar 3 Module in einem Semester geschafft hast!!! :cool:
Ich denke ich werde erst einmal eins belegen. Mal sehen, ob sich das dann noch steigern lässt, denn Geduld ist auch nicht so meine Stärke - und ein Studium dauert halt schon ein paar Jahre...
Statistik macht mir halt schon ein bisschen Kopfzerbrechen, denn es wäre schade nur deswegen an einem Studium zu scheitern.
Aber ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen für die Prüfung!!! Und ich bin schon sehr gespannt auf deine abschließende Einschätzung! :)
Dass man die Noten der mündlichen Prüfungen sofort erfährt, ist wirklich ein großer Pluspunkt. In der Schule, waren meine schriftlichen Prüfungen allerdings immer besser als die mündlichen... :(
Nochmal ganz lieben Dank für deine Tipps!
LG,
IpetraI
joe_mainz
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View profilePetra,
wie es mir im ersten Semester ergangen ist, kannst Du hier lesen: [url]https://www.studienservice.de/fernuni-hagen/34871/[/url]
Seitdem habe ich "nur" noch ein Modul pro Semester gemacht und die Belastung hielt sich in definitv schaffbaren Grenzen.
Der "Zaubertrick" ist folgender:finde einen Weg, die für Dich notwendigen Lernzeiten auf Dauer in Dein Privatleben zu integrieren.
Hier im Forum gibt es außerdem eine Menge Downloads, die Dir viel Zeit ersparen können ...:)
Statistik ist auch keine Hexerei, das lernst Du schon noch, wenn es soweit ist.
So und jetzt Schluss mit dem "Angsthasengequatsche". Auf zur Post und die Anmeldung weggeschickt...
Gruß aus Mainz,
Joe
[IMG]https://www.cdu-bretzenheim.de/joomlatest/images/Bilder/fortschritt.png[/IMG]
IpetraI
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View profileJoe,
vielen Dank für die interessante Berichterstattung hinter dem Link!!! :)
Da weiß ich dann schon mal ungefähr was mich (möglicherweise ;)) erwarten wird.
Mir geht es in soweit ähnlich, als dass ich seit einigen Jahren im öffentlichen Dienst beschäftigt bin und in dem Zusammenhang viel mit der Europäischen Kommission zu tun habe. Ich dachte, dass ein Studium in diesem Bereich hilfreich sein könnte, meine Qualifikation auszubauen. Die Frage ist halt nur, ob man der Belastung stand hält. Aber das muss man wohl ausprobieren...
Mich beruhigt auch ein wenig, dass du Mitte 30 warst/bist. Das ist auch mein Alter und ich hatte im Bekanntenkreis schon zu hören bekommen, dass es ein wenig zu spät sei um ein Studium zu beginnen...
Also, auch dir noch mal ganz herzlichen Dank!
Ich werde euch auf dem laufenden halten. ;)
LG,
petra
joe_mainz
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View profile"Mitte 30" ist ein relativer Begriff... Inzwischen darf ich sagen, dass es auch mit Anfang 40 noch möglich ist, ein Fernstudium zu absolvieren...;)
Gruß,
Joe
Bosstone
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View profilePetra,
lass Dich nicht von anderen "verrückt" machen - nur Du selbst kannst wissen, ob Du Dir ein Studium zumuten kannst. Ich bin selbständig und gleichzeitig unselbständig tätig, habe 2 Kinder und schaffe es trotzdem noch täglich 1 Stunde zu laufen. Es ist halt eine Einteilungssache. Für mich ist das die eigentliche "Kunst" am "Fernstudieren".
Schreib Dich mal für ein oder zwei Module der Eingangsphase ein - gehe es langsam an, und Du wirst von mal zu mal (d.h. von Modul zu Modul) mehr von dem Studiengang in den Bann gezogen werden...
lg,
Stefan
IpetraI
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View profileAlso, deine Verpflichtungen wären mir definitiv zu viel - das würde ich kein Semsester durchhalten... :confused:
Ich bewundere das wirklich!
Ich denke auch, dass langsam anfangen eine gute Option ist, damit man sich nicht direkt erschlagen fühlt.
Steigern kann man das immernoch...
Und die Aussicht "in den Bann gezogen" zu werden macht mich ja jetzt schon neugierig :)
Zeugnis ist schon beglaubigt - jetzt fehlt nur noch der letzte Schritt ... ;)
LG,
Petra
Bosstone
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View profilePetra,
na da gratulier ich Dir. Statistik ist "schaffbar" :) Wenn Du - so wie auch ich - mit Mathe/Rechnen/Logik/... auf "Kriegsfuss" stehst, dann würde ich die Sache wie folgt angehen:
1) Die Theorie ist wichtig. Da gibt es in der Klausur immer 7-8 Fragen (also 35 - 40 Punkte) zur Theorie, wo eigentlich kaum gerechnet werden muss
2) Die Rechenaufgaben (schau Dir mal die Musterklausur auf [url]https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bapo/studieninhalte/2011ws/pdf/Klausur-POL-SOZ.pdf[/url] an) bringen auch 25 Punkte
3) Die Aussagenlogik kommt auch immer (bringt auch 5 Punkte) - wenn man die mal kapiert, ist es echt "easy" (... da habe ich jedoch lange gebraucht :))
4) Formeln sind wichtig. Und wenn man sich die Formeln ganz genau ansieht, dann kann man irgendwann mal auch einen Sinn dahinter sehen - und dann braucht man "nur" noch umformen und einsetzen.
Kurzum - wenn ich es geschafft habe, dann schaffst Du es sicher
Nur Mut. Das wird schon :)
lg,
Stefna
ChrisMai
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View profile[URL='https://web.mac.com/ddjudge/ddjudge/Statistics_Streaming_Library.html']Der Typ[/URL] hat mir als absolutem Mathe-Muffel soviel Statistik beigebracht, dass es für die Prüfung gereicht hat.
Das Script von der Fernuni war mir zu schwer. Aber Daniel Judge hat mich gerettet.
Ach so, mit Anfang 50 geht es auch noch mit dem Studium....
Beim Seminar musste ich zwischendurch mal auf Toillette aber sonst ist alles ok.
IpetraI
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View profileDas ist ja wirklich nett von euch!!!
Ich fühle mich hier jetzt schon richtig gut aufgehoben! :)
Es tut gut zu hören, dass der eine oder andere, der - so wie ich - auch kein Mathe-Ass ist, dieses Modul geschafft hat!
Und es ermutigt schon, wenn man weiß, dass es auch noch andere, gute Infomationsquellen für Statistik gibt!
Die Musterklausur erzeugt bei mir gemischte Gefühle. Zum einen war ich froh, Dinge zu sehen, die ich "aus einem füheren Leben" schon kenne, wie z.B. Aufgabe 1 (Aussagenlogik) und Aufgabe 9 (Venn-Diagramme).
Viele Formeln sind mir allerdings völlig unbekannt, aber man soll ja während des Studiums auch noch was lernen ... ;)
Und wie gesagt, ich werde es schon deshalb versuchen, damit ich es später nicht bereue und denke, "hätte ich doch mal".
Sollte es nicht klappen, gibt es nicht zu bereuen... :D
LG,
Petra