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Entscheidungshilfe

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Im Moment schwanke ich zwischen dem Studiengang Psychologie und BiWi.
Kurz zu mir.
Ich bin Personalfachkaufmann (habe BWL studiert, aber ohne das Diplom zu machen) und arbeite im Moment als Key Account Manager bei einem Personaldienstleister. Ich möchte aber nicht ewig Kunden irgendetwas aufschwätzen, was Sie nicht brauchen, oder wofür Sie zu viel Geld bezahlen :-(
Zwei Jahre war ich als Trainer und Dozent in der Erwachsenenbildung tätig (coaching und Vermittlung von Arbeitssuchenden).
In Zukunft würde ich gerne mit Jugendlichen arbeiten (schwererziehbar) oder auch als Trainer. Eventuell auch selbständig Unternehmen beraten im Bereich Vertrieb, anti-stress-Training, etc...)
Was meint ihr. Welcher Studiengang passt am besten zu meinen Zielen ?
Von meinen Neigungen her interessiert mich beides

Comments

Wirklich etwas raten finde ich schwer. Ich denke, dass beide Studiengänge dich für das, was du machen möchtest, qualifizieren können. Eventuell hilft es dir bei der Entscheidungsfindung, wenn du mal ins nächste [URL="https://www.fernuni-hagen.de/universitaet/einrichtungen/studienzentren/index.shtml"]Studienzentrum[/URL] fährst und dir dort die Kursunterlagen anschaust. Problematisch könnte es nur werden mit den Psychologie-Unterlagen, da der Studiengang erst ab Oktober im Hagener Programm mit dabei ist.

Die Frage ist halt, was genau du machen willst. Um Anti-Stress-Trainings anzubieten brauchst du nämlich gar kein Studium. Schon die Ausbildung zum [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Psychologische_Beratung"]psycholgischen Berater[/URL] oder "Personal Coach", qualifiziert dich dazu, allerdings darfst du hier eben nicht "therapieren" oder Krankheiten behandeln.

Beraten im Vertrieb oder in Bezug auf konkrete Geschäftsfälle kann man wohl auch am besten oder glaubt man am ehesten denjenigen, wenn der Berater Erfahrung und Erfolge in dem Bereich aufweisen kann. Ein akademischer Abschluss kann da hilfreich sein, aber ich denke wenn es um fachliche Themen geht und konkrete Fragestellungen in bestimmten Bereichen ist eben eine Qualifikation in genau diesem Bereich gefragt.

viele Grüße
Frau Sommer

Der Rat meiner Vorgängerin ist genau richtig. Du bist etwas zu weit gefächert in deinen Wünschen, sodass ich nicht sagen kann, welcher Studiengang hier passen würde, wenn es ein akademischer Abschluß sein muss.

Am besten gehst du in das nächstgelegene Studienzentrum zur Studienberatung. Frag vorab nach einem Termin, damit du dran kommst und der jeweils zuständige Studienberater auch im Haus ist.

Dir ist absolut klar, dass man mit sog. "schwererziehbaren" Jugendlichen eine ziemlich heftige Frustrationstoleranz braucht. Also in der Art von: Ich kriege täglich (!) massivsten Gegenwind und ich weiss auch, dass das a) nicht nötig und b) dem Kind schadet und c) der junge Mensch eigentlich hochintelligent und im Kern in Ordnung ist und es trotzdem tut und ich nicht, nicht, gar nichts, bis fast überhaupt nichts tun kann, außer mein Bestes zu geben?

Ich habe mich damit schon ein paar Jahre rumgeklopft, ich spreche aus Erfahrung. Die eigenen Nerven gehen da nicht gerade selten auf Grundeis. Egal, ob Supervision oder nicht da ist.