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xenforo

Eure Motivation

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ich finde wir könnten hier einfach mal Gründe sammeln, warum wir Psychologie in Hagen studieren wollen. Was war eure Motivation? Wie lange hattet ihr die Idee schon? Wo möchtet ihr beruflich mal hin? Habt ihr schon einen Uni-/FH-Abschluss?

Es wäre schön, wenn der Thread nicht so sehr zur Diskussion würde, sondern eine Ergänzung zum Vorstellungsstrang wird.

Ich fange mal an: Mich interessiert Psychologie seit etwa zehn Jahren, ich glaube das erste Buch war ein populärpsychologisches: Emotionale Intelligenz von Daniel Goleman. Studiert habe ich dann aber etwas Technisches. Mache ich auch gerne! Als die Fernuni Hagen den Magister abgeschafft hat, war ich aber sehr traurig, weil ich irgendwo im Hinterkopf immer noch Psychologie als Traum hatte. Deshalb war ich auch sehr froh, als im Herbst 2007 die ersten Gerüchte aufkamen, dass es einen neuen Psychologie-Studiengang geben könnte. Inzwischen habe ich meine Einschreibeunterlagen zur Post gebracht und bin gespannt, was nun auf mich zukommt.

Wie ist es bei euch?

Gruß,
Lingo

Comments

Ich habe keine Zusage für Psychologie bekommen und studiere jetzt Wirtschaftsingenieurwesen. Ich mache dan ein Doppelstudium aus beidem bis zum Ende. Beruflich will ich mit Psychologie nichts anfangen, das ist reines Hobby.

Ich gehöre zu den Magisterstudenten und bin gerade dabei mein Studium abzuschließen. Dass ich anschließend bzw. parallel weiterstudieren wollte, stand auf jeden Fall schon vor einigen Semestern fest. Ich habe gewartet, bis ich fast am Abschluß dran bin, damit ich mir nicht zuviel auf einmal zumute.

Psychologie wird auf jeden Fall für mich zur Ergänzung meines bisherigen Studiums werden.

Ich habe gerade am Abendgymnasium mein Abi nachgemacht (bin 24 und gelernte fremdsprachenkorrespondentin). Mein Traum war immer, als Therapeutin zu arbeiten, aber da die FeU ja keine klinische Psychologie anbietet und ich auch nicht soo Lust auf diese 3-5 jährige SAUTEURE Therapeutenausbildung habe, würde ich danach gern in einer Einrichtung wie zB Frauenhaus arbeiten oder eventuell in der Werbung. Werde versuchen, in einer sozialen Einrichtung und einer Agentur oder einem Konzern ein Praktikum zu machen um mal in beides reinzuschnuppern und dann zu wissen, auf was ich mich spezialisiere im Master! Nur aus Spaß was zu studieren könnt ich nie!!! Ich liebe die Psychologie, aber ich meine, so wie Fumero sagt, einfach nur als Hobby studieren, krass, das könnt ich nie! Ich werde an der Uni Leipzig noch den Fernstudiengang Französisch belegen, aber nicht nur als Hobby, sondern vielleicht eben wenn ich doch mal in nem Konzern lande, dann ist das ja ned schlecht.
Ich werde Vollzeit studieren und nur bissl jobben nebenbei. Allerdings bewerbe ich mich auch an Präsenzunis, aber in München, wo ich wohne, ist die Aufnahmegrenze bei 1,4! Also höchstens mim Losverfahren

Ich habe zum Sommersemester 08 mit Bildungswissenschaft begonnen, da ich gerne beratend im Bereich Bildung tätig sein möchte. Habe dann aber ziemlich schnell gemerkt, dass mir die geisteswissenschaftliche Argumentationsweise nicht so sehr liegt. Da die FU jetzt Psychologie anbietet, sehe ich das als Chance, ähnliche Themen aus einer eher erfahrungswissenschaftlichen Seite zu betrachten. Ich bin fürs Wintersemester in beiden Studiengängen eingeschrieben.
Liebe Grüße, Claudia

Da kann ich mich Claudia nur anschliessen - bei mir war´s so, dass mein Ziel zu Beginn des BiWI-Studiums im letzten Semester eigentlich der Master A&O-Psychologie war. Der wurde dann ja leider mittlerweile endgültig abgeschafft.
Ich denke aber, dass ein Master in ähnlicher Form auch wieder kommen wird - aber vermutlich wird dann das Bachelorstudium Psychologie und eben nicht BiWi die Voraussetzung dafür sein...
Deswegen jetzt erstmal ein Semester lang beide Studiengänge, und dann sehen wir weiter...

ich wollte schon mit zehn Jahren Psychologie Studieren. Irgendwie verlief mein Leben dann nicht so ganz wie geplant und ich hab dann auch noch was anderes studiert. Zudem war mein nachgemachtes Abi nicht sonderlich gut und ich hatte Angst vor Statistik im Studium. Leider ging mir das mit dem Studium nie aus dem Kopf. Ich glaub meine Hauptmotivation früher, Psychologie zu studieren, war die, mir selber zu helfen :D. Jetzt mache ich das in erster Linie, weil ich nicht immer das Gefühl haben möchte etwas verpasst zu haben was ich immer wollte. Deshalb ist es wohl erstmal auch eher so eine Art Hobby. Es wäre erfreulich wenn sich hinterher etwas daraus ergibt, wenn nicht wäre es auch okay für mich, da ich evtl in meinem Erststudium promovieren möchte. Mir fehlt aber das Wissen über das wissenschaftliche Arbeiten und das könnte ich ja mit dem Psychologiestudium dazu lernen.

Grüße

Meta-ebene wrote:

Ich glaub meine Hauptmotivation früher, Psychologie zu studieren, war die, mir selber zu helfen :D.

Der beste Grund von allen

[COLOR=DimGray][B]Allerdings! ;)[/B][/COLOR]

Super Interessant

Ich habe eigentlich an einer Präsenuni Jura studiert und mache an der FU den Bachelor of laws, weil ich noch keinen Abschluss habe. Interssiert hat mich Jura irgendwie nie besonders, ich weiß gar nicht genau, warum ich es studiert hab. Ich wollte immer Biologie oder Biochemie studieren. Aber in Biochemie bin ich wegen NC nicht reingekommen und bei Bio hat mir jeder gesagt, dass man da beruflich schlechte Chancen mit hat. Das hat mich verunsichert. Psychologie interssiert mich auch schon seit der Schulzeit, besonders zwar die Psychobiologie, aber auch alles andere in jedem Bereich der Psychologie, vor allem weil ich oft mir Menschen konfrontiert wurde, die diesbezüglich die verschiedensten Probleme hatten. Naja, jetzt bin ich an der FU, will halt unbedingt einen Hochschulabschluss und daher BA of laws, weil ich viele Scheine habe anrechnen können. Seit es Psychologie gibt, bin ich aber Feuer und Flamme und habe mich direkt als zweiten Studiengang darin eingeschrieben. Ich hab sogar bereits ein Buch ausgeliehen und geguckt, was man alles so lernen wird. Mein Freund und Freunde sagen zwar, ich soll erstmal eins zuende machen, als den Ba of laws, aber ich kann das nicht. Ich habe halt viel mehr lust Psychologische Dinge als juristische und wirtschaftliche zu lernen, wenn ich schon ein Teilzeitstudium in knapper Zeit absolviere. Ich mach jetzt einfach beides, immer abwechselnd, ich probiere mich in Psycho mal aus, hoffe, es klappt gut. Angst vor STatistik habe ich nicht, da ich ja für Ba of laws auch REchnungswesen und so ein Zeug machen muss - ist auch nicht so prikelnd für mich. Ich würde halt einfach gern mit Menschen arbeiten und habe bereits Erfahrung in der Marktforschung und in sozialen Bereichen. Gerade verdiene ich mein Geld mit Promotion, Marketingstrategien und ich schreibe Artikel. D.h. Psychologie würde sehr gut passen. Am Liebsten würde ich später schreiben, entweder Artikel z.B. für die Psychologie heute oder Bücher, z.B. zur Lebenshilfe. Ich bin kommunikationsstark und interessiere mich für andere Menschen. Auch interessiere ich mich für philosophische Fragestellungen. Ich reflektiere gern über mein Verhalten oder das Verhalten anderer, interessiere mich dafür wie die körperlichen und psychischen Mechanismen des Verhaltens, der Entwicklung und der Emotionen ablaufen. Daher denke ich, Psycho wäre genau das richtige. Jedenfalls war ich immer neidisch auf andere, die das studiert haben und ich mit meinem NC von 2,2 es nicht schaffen konnte und in meinem Jura-Studium festsaß und mich daran festhielt. Aber vielleicht muss man auch mal loslassen, hat ja einen Grund, dass ich es noch nicht geschafft habe und außerdem ist das Leben kurz.
Also ich meine, ich sollte Psychologie auch noch studieren. Ich hoffe, ich schaffe es zeitlich. Setze mit Recht aber erstmal ein Semester aus und mich einzuarbeiten.

ich habe jetzt länger über die Frage der Motivation gegrübelt.

Mein Hintergrund in kurz: Bin 32 habe 2 Kinder (11 und 4 Jahre), mittlerweile schon 3mal an Unis eingeschrieben, aber immer nur kurz, einmal Präsenz-Uni mit Magisterstudiengang Germanistik, NF Psychologie und 2mal FU-Hagen "Soziale Verhaltenswissenschaften", immer für mehrere Semester, hab mich aber immer wieder exmatrikulieren lassen, aus Zeitgründen.

Gelernter Beruf: Mediengestalter und seit fast 7 Jahren arbeite ich in einer kleinen Firma (3 Festangestellte), deren Hauptkunde ein sehr großer Psychologieverlag, mit Sitz in Göttingen, ist. Ich habe also tagtäglich mit der Thematik zu tun.

Seit meinem 15. Lebensjahr begleitet mich diese "Wissenschaft", ich hatte natürlich erst diese diversen Interessen wie Kartenlegen, Pendeln, Handlinien, ganz wichtig Astrologie, naja und dann kam Freud (Traumdeutung). Später habe ich die "Psychologie heute" gelesen. Alles noch während der Schulzeit und ich wollte über diese populärwissenschaftliche Literatur hinaus. Später die diversen Studienbeginne, immer alles neben dem "regulären" Leben.

Tja als Motivation für mich sehe ich eigentlich mein Interesse, und es hat mir für mein Leben schon "viel gebracht", Steigerung des Selbstbewusstseins, Cooler Sein im Umgang mit Menschen und vieles andere. Jetzt möchte ich dieses Interesse auf feste Füße stellen, was daraus veilleicht mal werden könnte, weiß ich noch nicht, da bin ich sehr offen, einzig phorensische Arbeit, mit gestörten Persönlichkeiten, kranken Menschen ist nicht mein Ding. Das ist meiner Meinung nach eher für Leute gedacht, die medizinisch arbeiten wollen. Aber Psychologie ist ja ein so weites Feld.

Karen

meine Motivation ist einfach, ich habe ein 1. Staatsexamen Lehramt in der Tasche, aber schon am Ende des Studiums die Idee Lehrer zuw erden hintermir gelassen. Inzwischen habe ich eine kleine Unternehmensberatung, die spezialisiert ist auf Personalentwicklung & -auswahl. Psychologische Themen haben sich meien gesamte berufliche Laufbahn durchgezogen und bildeten die Basis diverser Weiterbildungen die ich gemacht habe. Mit dem Studium möchte ich jetzt quasi das Fundament nachschieben. Der BSc soll bei mir die Basis für einen MSc bilden, irgendwo als Fernziel schwirrt auch noch eine Promotion umher, mal sehn was die Jahre so bringen!

Grüße
Markus

Promotion hab ich auch vor Augen, das wär dann in etwa 20 Jahren fertig

Ich wollte schon immer Psychologie studieren. Ich hab schon seit ich ca 12 bin alles verschlungen was mit Psychologie zu tun hat. Naja, leider lief dann in meinem Leben auch nicht alles glatt (wie bei vielen anderen scheinbar auch ;) ), was meinen Abiturschnitt nicht unbedingt besser gemacht hat und ich dachte, dass ein Psychologiestudium zum Selbstverständnis irgendwie nicht der richtige Weg wäre. Also hab ich angefangen auf Lehramt zu studieren. Aber jedes Semester habe ich ne ziemliche Krise bekommen, weil ich in meinen Fächern Deutsch, Englisch und Philosophie zwar nicht unbedingt schlecht war, aber ich habe immer nur so viel gemacht wie notwendig und es steckte einfach weder Herzblut nocht tiefergehendes Interesse dahinter. Naja, in den letzten zwei Semesterferien hab ich dann Schulpraxissemester gemacht, was auch sehr gut lief mich allerdings wahnsinnig viel Kraft gekostet hat. Zurück an der Uni war ich jedoch deprimierter als sonst, ob das nun daran lag, dass ich seit Monaten keinen freien Tag hatte oder an den leicht seltsamen Kursen die ich dieses Semester belegt habe, weiß ich nicht. Aber ich hab einfach gemerkt, dass sich irgendwas jetzt mal gewaltig ändern muss. Also hab ich beschlossen zur Studienberatung zu gehen und nachzufragen ob es einen Weg für mich gibt Psychologie zu studieren. Ja, und die gute Frau war zum Glück super informiert und meinte, dass die Uni Hagen und die Unis in Holland keinen NC hätten.... und nun bin ich hier. Seit ich weiß, dass ich endlich etwas studieren kann, das mir Spaß macht und wo wirkliches Interesse da ist bin ich sowas von glücklich und motiviert... ich würd am liebsten sofort anfangen.
In welche Richtung ich mit dem Studium mal gehen will weiß ich noch nicht so genau. Eigentlich ist es mir auch so bisschen "egal" weil ich bisher noch an allem gleich interessiert bin, ich denke durchs Studium wird sich das herauskristallisieren. Forschung wär genial, aber wie ich mitbekommen hab ist es fast unmöglich da rein zu kommen.

Liebe Grüße,
Dana

Bei mir ist es so, dass ich schon vor fast 25 Jahren Psychologie studieren wollte. In der Diplomarbeit meines Erststudiums (Soz.Päd) hatte ich das Thema "Prüfungsangst und Möglichkeiten, damit umzugehen" und das führte mich natürlich etwas tiefer in die Psychologie. Da habe ich gemerkt, dass mich psychologische Forschung und Theorien sehr interessieren. Aber wie es so geht, habe ich dann doch in meinem Beruf gearbeitet und habe gelebt und plötzlich musste ich mich mit einer Krankheit und einer Behinderung zurecht finden. Das brachte mich allerdings in die glückliche Lage, wieder an ein Studium zu denken und aufgrund meiner körperlichen Mobilitätseinschränkung ist die FernUni natürlich eine wirklich gute Möglichkeit. Ihr könnt euch vorstellen, wie begeistert ich war, als jetzt der BSc Psychologie angeboten wurde und ich nun meinen Uralt-Traum endlich wahrmachen kann. :))

Liebe Grüße
Sabine