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fernuni und e-learning

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WDR

Ich finde den Bericht schlecht recherchiert, da es ja mittlerweile moodle gibt.
Da kann man sich doch prima austauschen und manchmal auch Fragen stellen, z. B. an die virtuellen Mentorinnen.
Man kann das nicht alles über einen Kamm scheren. Es gibt ja wirklich viele verschiedene Studiengänge.
Frage an Dich Balina: Wieso setzt Du das rein? Findest Du unser Studium auch so schlecht organisiert, gerade das e-learning betreffend (was immer das auch ist).

Leona-Marie wrote:


Frage an Dich Balina: Wieso setzt Du das rein? Findest Du unser Studium auch so schlecht organisiert, gerade das e-learning betreffend (was immer das auch ist).

grade weil der Bericht scheiße ist, habe ich ihn reingestellt! Sokoll hat sich in Ffm über dieses Thema ausgelasssen und ist auf bestimmte Leute nicht gut zu sprechen. Was die Regierung da in NRW verzapft ist eine Katastrophe. Es werden doch die Studenten nicht gefragt. Es geht nicht um uns , es geht um Geld und Reputation der Hochschullandschaft. Vielleicht äußern sich die Leute mal beim Pinkwart und /oder beim WDR dazu.

Du siehst doch was bei den L-Leuten los ist: sie sitzen am Drucker, bezahlen den Kurs mit viel Geld und haben schlechte Bedingungen beim runterladen der Vorlesungen...

Ich bin froh, das wir bis jetzt keinen Online -Kurs haben.

Ich habe mir die PDF-Datei mit dem Buch für G2 ausgedruckt. Das finde ich zum Beispiel gut, ein Buch was vergriffen ist und wichtig für den Kurs ins Internet zu stellen
Auch das Moodle ist gut, mit oder ohne Betreuung. So was ist auch sinnvoll oder das Studie- Cafe.
Aber der Regierung geht es ja nicht um die Studenten, dann würde es keine Studienzentren geben , die geschlossen werden... etc. etc.etc.

balina

Könnte sich von euch jemand vorstellen, ausschliesslich via e-learning, also überwiegendst pc-gestützt, das studium zu wuppen ? vorlesungen nur als mediastream, statt skripten nur pdf, präsentationen etc ?

ganz ehrlich: ICH nicht.

der bericht ist schlecht recherchiert und von einem studiengang auf alles schliessen lässt sich auch nicht, meiner meinung nach.

regen kontakt zum lehrstuhl, zu kommilitonen und mentoren virtuell halten, JA, auf jeden fall. und da ist der weg gar nicht der falsche.

schon die einleitung mit hinweis auf die "arbeitsweise wie bei der gründung" und "tonnenweise papier drucken".. stösst mir übel auf, ich persönlich könnte ohne papier gar nicht . und ich glaube kaum, dass ich damit eine exotische meinung vertrete.

schau doch aktuell mal in den threat der L1 er, mit dem virtuellen Kurs. was passiert bei den meisten mit dem digitalen studienbrief ? er wird ausgedruckt. wohl nicht ohne grund.
streamings von vorlesungen hingegen, ok, das ist wohl noch die ausnahme , dennoch : der bericht spiegelt in keinster weise die FU korrekt wieder, und ich glaube auch kaum, dass die mehrheit der studenten diese meinung hat.. wenn ich mich täusche, lasse ich mich gern sachlich eines besseren belehren..

Habe lange darauf gewartet, dass darüber diskutiert wird: Klasse Leute!!!!
Sollte auch so sein. Der Bericht spiegelt nicht meine Meinung wieder....
Balina

Gut ding braucht weile petra ;)

ich finde es nur schade, wenn solcherart miese recherche-ergebnisse in unsere heutige öffentlichkeit gehen, wo die wenigsten noch bereit sind, den eigenen verstand zu gebrauchen und jede anstrengung etwas objektiv zu beleuchten, zu viel ist.

die thematik e-learning ist viel zu komplex und vielschichtig,als dass man einfach pauschal die behauptung in den raum stellen darf: Fernuni muss gleich DER vorreiter in sachen e-learning sein. das ist mir zu einfach gedacht.

Ich kann mir schon für mich reines e-learning vorstellen, unter Voraussetzung das ich technisch versiert bin, die Ausstattung habe und das bereitgestellte Material auch funktioniert.

Wer kann das alles erfüllen???

In dem virtuellen L1-Kurs fühle ich mich grad als Versuchskaninchen, da bei mir der Real-Player die letzten Minuten einer Vorlesung einfach nicht abspielen wollte (habe es nur durch circa 10 Neustarts doch geschafft, Lerneffekt Null für diese Zeit, da mit Technik beschäftigt).

Sorry, am Thema vorbei...

LG
trollkjerring

trollkjerring wrote:

Ich kann mir schon für mich reines e-learning vorstellen, unter Voraussetzung das ich technisch versiert bin, die Ausstattung habe und das bereitgestellte Material auch funktioniert.

Wer kann das alles erfüllen???

In dem virtuellen L1-Kurs fühle ich mich grad als Versuchskaninchen, da bei mir der Real-Player die letzten Minuten einer Vorlesung einfach nicht abspielen wollte (habe es nur durch circa 10 Neustarts doch geschafft, Lerneffekt Null für diese Zeit, da mit Technik beschäftigt).

Sorry, am Thema vorbei...

LG
trollkjerring

finde ich nicht, das soll doch auch mal gesagt werden... Ich jedenfalls bin froh , wenn meine Möhre läuft

Balina

balina wrote:

Der Bericht spiegelt nicht meine Meinung wieder....
Balina


Ach so, ich habe mich schon gewundert! Ich hatte nämlich schon den Eindruck, dass Du mit dem Studium im Allgemeinen zufrieden bist.

zu e-learning: Kann mir mal einer erklären, ob man da auch was unterstreichen kann und Randbemerkungen schreiben kann?
Ich kann ja schlecht auf dem Bildschirm unterstreichen.
Außerdem habe ich keinen tragbaren Computer, den ich mit in den Garten nehmen kann.
Es lebe das Papier!

Gegen diese miesnickeligen Anwürfe spricht auch die Tatsache, dass die FuHagen einen Zulauf wie noch nie hat. Vor allem aus der Gruppe der 29 bis 35-jährigen. Einerseits liegt das wahrscheinlich daran, dass Hagen keine Studiengebühren nimmt - also mit all den Kurs- und Materialgebühren jetzt plötzlich günstiger als Präsenzunis ist.

Andererseits sollen die Printmaterialien eine vergleichsweise hohe Qualität haben und sich nach wie vor großer Beliebtheit erfreuen.

Was das E-Learning angeht: Ein Semester lang soll Hagen mal probeweise alles auf CD-Rom/DVD umgestellt haben. Mit der Folge, dass sich alle die Texte doch wieder ausgedruckt haben, da man auf dem PC-Bildschirm nämlich tatsächlich nicht markern und 'rumkritzeln kann.

Aus diesem kühlen Grunde drucke ich mir die 'Epochen und Gattungen' jetzt auch aus...:p

Es ist immer schwierig, etwas Neues durchzusetzen. Der PC kann und soll nicht das Buch ersetzen, lediglich ergänzen als interessantes neues Medium. Man soll nicht Medium und Botschaft verwechseln. Noch ist die Botschaft, der Inhalt einer Wissenschaft, wichtiger als das Medium, mit dem ich sie konsumiere und mit ihr arbeite. Ich lese genau so gerne ein Buch wie ich in einem Internetforum schreibe. Allerdings halte ich die Internetforen für eine geistige Revolution, die die Demokratisierung der scientific community weltweit möglich macht - leichter als über den PC lässt sich mE der wissenschaftliche Diskurs nicht führen. Jedenfalls empfinde ich das als eine kolossale Bereicherung.

@balina

balina wrote:

grade weil der Bericht scheiße ist, habe ich ihn reingestellt! Sokoll hat sich in Ffm über dieses Thema ausgelasssen und ist auf bestimmte Leute nicht gut zu sprechen. Was die Regierung da in NRW verzapft ist eine Katastrophe. Es werden doch die Studenten nicht gefragt. Es geht nicht um uns , es geht um Geld und Reputation der Hochschullandschaft. Vielleicht äußern sich die Leute mal beim Pinkwart und /oder beim WDR dazu.

Du siehst doch was bei den L-Leuten los ist: sie sitzen am Drucker, bezahlen den Kurs mit viel Geld und haben schlechte Bedingungen beim runterladen der Vorlesungen...

Ich bin froh, das wir bis jetzt keinen Online -Kurs haben.

Ich habe mir die PDF-Datei mit dem Buch für G2 ausgedruckt. Das finde ich zum Beispiel gut, ein Buch was vergriffen ist und wichtig für den Kurs ins Internet zu stellen
Auch das Moodle ist gut, mit oder ohne Betreuung. So was ist auch sinnvoll oder das Studie- Cafe.
Aber der Regierung geht es ja nicht um die Studenten, dann würde es keine Studienzentren geben , die geschlossen werden... etc. etc.etc.

balina


1. Ich finde den Bericht nicht Scheisse, sondern informativ, weil er neue Entwicklungen in der eWissenschaft zeigt.
2. Es wäre schön gewesen, wenn du konkret geschrieben hättest, welche Katastrophen die Politik in NRW verzapft hat. Das würde mich sehr interessieren.
3. Wichtig ist die Wahlfreiheit zwischen Print- und Online-Kursen. Wenn wir mal die richtige Informationsgesellschaft haben werden können wir sicher auf die Printkurse verzichten.
4. Es nützt nichts, immer nur über die Regierung zu schimpfen.
5. Es wäre schon gut, wenn dieses Forum intensiver genutzt würde.

Nichts für ungut, Balina.:)

Gruss, Günter

Günter2 wrote:

Es ist immer schwierig, etwas Neues durchzusetzen. Der PC kann und soll nicht das Buch ersetzen, lediglich ergänzen als interessantes neues Medium. Man soll nicht Medium und Botschaft verwechseln. Noch ist die Botschaft, der Inhalt einer Wissenschaft, wichtiger als das Medium, mit dem ich sie konsumiere und mit ihr arbeite. Ich lese genau so gerne ein Buch wie ich in einem Internetforum schreibe. Allerdings halte ich die Internetforen für eine geistige Revolution, die die Demokratisierung der scientific community weltweit möglich macht - leichter als über den PC lässt sich mE der wissenschaftliche Diskurs nicht führen. Jedenfalls empfinde ich das als eine kolossale Bereicherung.

Mir geht es ganz genauso. Hängt vielleicht auch mit unserem fortgeschrittenen Alter zusammen. Wir haben noch die pc- und internetlose Zeit mitgemacht und freuen uns jetzt einfach über die neuen Möglichkeiten schneller und - wenn man das will - auch intensiverer Kommunikation.

MitStreiter!

Ich habe mich so krass (vielleicht auch unpassend) ausgedrückt,weil es mich tierisch ärgert, dass Hagen in den meisten Medien gar nicht vorkommt oder oft negativ darstellt wird. Wo taucht denn die FeU in irgentwelchen Rankinglisten auf? An welcher Stelle der deutschen Hochschullandschaften steht Hagen...keine Ahnung.
Ich finde die Fernuni total klasse, habe diverse Präsenzunis und FHs in Deutschland genossen, nirgentwo habe ich mich so gut betreut gefühlt bzw. Betreuung gehabt. Auch der Kontakt zu anderen MitStudies war noch nie so intensiv. Ich finde das man hier keine Zeit vergeudet, keine schlechten Referate sich anhören muß und ich nicht rätseln muß, was der Prof. lehrt.
Die Präsenzveranstaltungen sind so was von effektiv und bereichernd fürs Studium. Das ist nicht mit Gold auf zu wiegen.

So zum PC-Zeug.
Ich bin weder technikfeindlich noch zu alt ( das ist nicht gesagt worden!!!). Ich frage, mich wie ich in den 80ern mit Schreibmaschine, in den 90ern ohne Internet meine Studien überhaupt geschafft habe. Die Zeiten in der FeU haben sich sehr zum Positiven geändert. Mein Mann hat in den 90ern einige Semester gemacht und das ist mit heute nicht zu vergleichen. Moodle , Foren wie dieses und nicht zu vergessen das www erleichtern vieles.
Dennoch ist PC nicht alles. Es sind natürlich auch die Anforderungen gestiegen. Jeder hat heute sich bestimmte Dinge im Internet ansehen und zu beschaffen. Kam man früher mit einer bestimmten Anzahl von Büchern aus, wird heute mehr Wissen von den Studenten verlangt, weil in der Infomationsgesellschaft ja jeder die Möglichkeiten hat an Wissen heran
zu kommen...
Die Anforderungen sind gestiegen mit der Entwicklung der technischen Möglichkeiten, nicht immer geschieht das zu unserem Nutzen.
Ich weiß von Kommulitonen, die ´finanziell nicht in der Lage sind einen eigenen PC oder gar ein Laptop zu Kaufen. Es ist oft der alte FamilienPC der benutzt werden muß ( seltsamer weise haben die Frauen oft dieses Problem). Auch das darf nicht vergessen werden, Papier kann jeder immer und überall verwenden und damit garbeitet werden. Die Elektronischen Angebote als Hilfe und Zusatz finde ich gut. Aber die Studienbriefe durch PDF o.ä. zu ersetzen davon halte ich gar nichst!!! Im Endeffekt wird dann doch wieder gedruckt und der Student zahlt doppelt. Es wird ja auch nicht weniger Papier, siehe die Entwicklung in deutschen Amtsstuben :D .

Mir reichen von der Stofffülle her die Studienbriefe vollkommen. Ich will ja auch noch selber an der Peripherie mit Literatur u.a. arbeiten.
Wir gesagt: Internet und PC möchte ich nicht missen, aber alles nur Elektronisch?! Nein Danke, auch wenn der Begriff e-learning gut klingt. Für mich eine Mogelpackung, die an den Bedürfnissen der Studenten vorbei geht.
Und ich habe noch keinen Politiker gesehen der meinen oder den wirklichen Alltag seiner Wähler kennt (Lobbyimus!).

So das mußte von der Seele...

Balina

PS ich finde diese Diskussion sehr anregend!

balina wrote:

Hallo ihr Lieben MitStreiter!

So zum PC-Zeug.
Ich bin weder technikfeindlich noch zu alt ( das ist nicht gesagt worden!!!). Ich frage, mich wie ich in den 80ern mit Schreibmaschine, in den 90ern ohne Internet meine Studien überhaupt geschafft habe. Die Zeiten in der FeU haben sich sehr zum Positiven geändert. Mein Mann hat in den 90ern einige Semester gemacht und das ist mit heute nicht zu vergleichen. Moodle , Foren wie dieses und nicht zu vergessen das www erleichtern vieles.
Dennoch ist PC nicht alles. Es sind natürlich auch die Anforderungen gestiegen. Jeder hat heute sich bestimmte Dinge im Internet ansehen und zu beschaffen. Kam man früher mit einer bestimmten Anzahl von Büchern aus, wird heute mehr Wissen von den Studenten verlangt, weil in der Infomationsgesellschaft ja jeder die Möglichkeiten hat an Wissen heran
zu kommen...
Die Anforderungen sind gestiegen mit der Entwicklung der technischen Möglichkeiten, nicht immer geschieht das zu unserem Nutzen.
Ich weiß von Kommulitonen, die ´finanziell nicht in der Lage sind einen eigenen PC oder gar ein Laptop zu Kaufen. Es ist oft der alte FamilienPC der benutzt werden muß ( seltsamer weise haben die Frauen oft dieses Problem). Auch das darf nicht vergessen werden, Papier kann jeder immer und überall verwenden und damit garbeitet werden. Die Elektronischen Angebote als Hilfe und Zusatz finde ich gut. Aber die Studienbriefe durch PDF o.ä. zu ersetzen davon halte ich gar nichst!!! Im Endeffekt wird dann doch wieder gedruckt und der Student zahlt doppelt. Es wird ja auch nicht weniger Papier, siehe die Entwicklung in deutschen Amtsstuben :D .

Mir reichen von der Stofffülle her die Studienbriefe vollkommen. Ich will ja auch noch selber an der Peripherie mit Literatur u.a. arbeiten.
Wir gesagt: Internet und PC möchte ich nicht missen, aber alles nur Elektronisch?! Nein Danke, auch wenn der Begriff e-learning gut klingt. Für mich eine Mogelpackung, die an den Bedürfnissen der Studenten vorbei geht.
Und ich habe noch keinen Politiker gesehen der meinen oder den wirklichen Alltag seiner Wähler kennt (Lobbyimus!).

So das mußte von der Seele...

Balina

PS ich finde diese Diskussion sehr anregend!

Auch ich finde die Diskussion sehr anregend. Wir sind ja auch überhaupt nicht auseinander. Ich kann mir auch nicht vorstellen, mit meinem Laptop ins Bett zu gehen und da ein elektronisches Buch zu lesen. Mit einem Buch aus Papier mache ich das (fast) jeden Abend. Es geht ja auch nur um die Erleichterungen, die eLearning mit sich bringt. GsD bleibt es nach wie vor jedem selbst überlassen, ob und wie intensiv er/sie elektronische Medien nutzt. Bei mir ist es einfach so, dass ich ziemlich neugierig bin zu erfahren, was alles möglich ist. Das schließt die Benutzung eines Karteikastens mit realen Karteikarten gar nicht aus (habe gerade eine Stunde die verschiedenen Romangattungen mit so nem "ollen System" und meinem Füllfederhalter exzerpiert;)).

Wenn man Kritik an Hagen üben kann, dann sicher die, dass für eine Fernuni die Nutzung der elektronischen Medien noch zu wenig stattfindet. Ich nehme als Beispiel mal den digitalen Kurs aus dem L1-Modul. Ich finde toll, wie der aufgebaut ist, aber mit Verlaub: Präsenzunis machen das auch schon länger, siehe Kiel und Tübingen. Ich hätte an Hagen dann schon den Anspruch, dass das Ganze technisch auch so aufbereitet ist, dass es ohne Schwierigkeiten nutzbar ist. Und: warum soll es Moodle nur für die Einführungskurse geben? Wir können doch sehr gut an "unserem" Forum hier sehen, wie wichtig der Austausch ist.

Ich erzähle gelegentlich meiner Frau von den Kontakten, die ich (dank Internet und Elektronik) hier geknüpft habe. Ihr Kommentar: "Euer Austausch und die gegenseitigen Hilfen sind vielleicht sogar noch intensiver, als sie es an einer PräsenzUni wären." Ob sie recht hat?

Ich denke, an dem Bericht ist einiges wahr, aber auch vieles schlichtweg unwahr bzw. wird einfach ignoriert. Ich denke nicht, dass die Zahl der Studienabbrecher nur auf Grund des schlechten e-learning Angebots so hoch ist. Der Grund liegt mit Sicherheit in den besonderen Lebensumständen der Studierenden, wie Job, Familie und Umfeld oder einfach falscher Studiengang. Dieser Umstand wurde nicht hinterfragt, einfach Fernuni = e-learning, da macht man es sich zu einfach.
Die Betreuung durch die Uni ist hervorragend, ich habe bis jetzt immer schnell und kompetent Anwort bekommen, die KB sind gut aufbereitet und Moodle ist klasse, dass kenne ich von Präsenzunis anders.
Ich möchte nicht auf die zugeschickten Kursunterlagen verzichten, ich kann und mag nicht die ganze Zeit des Lernens am PC sitzen. Man kann ja gerne die KB nochmal als PDF einstellen oder bei Belegung eine Wahlmöglichkeit angeben. Ich habe kein Hochleistungsinternet. Bei uns wird , obwohl DSL, vom rosa Riesen noch Bit für Bit einzeln durch die Leitung getragen, einige Bereiche im Kreis haben keine Möglichkeit DSL zu bekommen. Was will ich dann mit e-Learning machen? E-Learning ist sicher eine tolle Sache, aber ich muss auch das Equipment und die Möglichkeit haben, dies zu nutzen.
Ich habe heute morgen geschlagene 3 Stunden gebraucht, um eine Vorlesung herunter zu laden, gut es war eine längere, aber das nervt, denn ich konnte den PC zwischenzeitlich nicht nutzen, da die ganze Sache sonst wieder 10 Minuten vor Schluß gehakt hätte.
Damit kein falscher Eindruck entsteht, ich finde die Vorlesungen klasse. Wenn jetzt noch die Folien eingestellt würden, was will man mehr.( Vielleicht die Vorlesungen auf DVD:D)
Aber den Versand der Unterlagen als antiquiert hinzustellen, halte ich für bedenklich. Und irgendwie wird man den Gedanken nicht los, dass darüber wieder Kosten gespart werden sollen (können die Studierenden sich ja dann selber ausdrucken (wie es jetzt ja auch die meisten gemacht haben))

LG Kuni

@[U]UliS - #13[/U]

Ich kann dir da nur zustimmen, Uli. Das Internet ist eine echte Bereicherung der wissenschaftlichen Arbeit. Ob ich einen akademischen Grad an der FeU oder an einer Präsenzuni bekomme ist im Zeitalter der Massenuniversität wohl eh gleichgültig. Hauptsache ich habe ihn...Kontakte kann man auch sehr gut über Internet aufbauen - von zuhause aus, ohne Fahrkosten. Der Ruf der FeU ist im Allgemeinen sehr gut, meine ich.

@ balina - #14

Ehrlich gesagt sind mir diese Rankinglisten ziemlich egal. Wonach will man denn die Qualität einer Hochschule wirklich bewerten? Ist es nicht wichtiger, dass ich die Angebote einer Institution für mich selbst nutze - selbstverständlich zum Wohl der Anderen, der Gesellschaft und nicht zuletzt für meine eigenen Bedürfnisse? Ich finde das Studium an der FeU sehr gut. Auf Präsenzveranstaltungen kann ich gut verzichten, wenn ich das Internet habe. Wir leben nun mal im Zeitalter der Telekommunikation, und das geniesse ich. Mag sein, dass man an Präsenzunis besser soziale Beziehungen knüpfen kann, muss aber nicht sein. JedeR muss selbst sehen, was er aus dem Studium macht.
Was die Verwendung von Papier im Internet-Zeitalter betrifft hängt das mit der Unsicherheit zusammen. Viele haben Angst, ihre Daten preiszugeben. Ich selbst habe aber viele Exzerpte schon als Eigene Dateien in den PC eingegeben, verwende aber auch gerne das gute alte Kollegheft. Über Methoden lässt sich streiten, aber ich halte den Siegeszug des PC nicht mehr für aufhaltbar. Das Informationszeitalter steht eindeutig vor der Tür.
Was die Politiker betrifft gebe ich dir recht. JedeR hat halt seinen eigenen Alltag, den er gestalten muss. Allerdings finde ich die gegenwärtige Politik im Zeichen des Grundgesetzes besser als alles, was wir in der Vergangenheit hatten...

Gruss, Günter

@günter

ich glaube wir liegen gar nicht so weit auseinader in unserer Meinung. Auch ich möchte meinen PC nicht missen ( keine Klamotten im Schrank, aber wahnsinnig tollen PC :D ).
Nur was die PVs angeht: Ich mein nicht Klausurvorreitung, sonder "richtige" Pv, DIE möchte ich wirklich nicht missen. Ich finde, die kann kein PC ersetzen. Ich war im Sommer in Lübeck mit Frau Prof. Schmieder, sooo was von klasse....

Ich denke, es geht doch grundsätzlich auch gar nicht darum, dass das internet und all seine damit verbundenen möglichkeiten das wissenschaftliche arbeiten und den diskurs enorm erleichtern und vorwärtsbringt, das ist unumstritten der fall und von unschätzbarem wert.

dies bedeutet jedoch nicht, bezogen auf den beitrag bzgl. der FU um den es hier geht, diese möglichkeit mit der erwartungshaltung gleichzusetzen, dass die FU sozusagen "papierlos" arbeiten kann/soll/muss. das wäre, m.E., an der Realität vorbei.

und wie andere schon anmerkten, die PV können sowieso nicht ersetzt werden.

sicherlich, viele, sehr viele präsenzunis haben ein teilweise sehr gutes angebot an videostreamings z.b. aus den verschiedensten fachbereichen, ein beispiel sei die uni tübingen mit ihrem timm-server, wo ich mit viel vergnügen und interesse z.b. die vorlesungen angeschaut habe..

aber: ich stelle mir die frage, wie im detail soll die FU sowas z.b für all ihre fachbereiche realisieren? es ist eine FERN-uni, wo gefüllte hörsäle vor denen der lehrende seine vorträge hält, wohl kaum realität sein dürfte. also, wie realisieren? den lehrenden vor eine kamera stellen, und seinen vortrag rein in die kamera halten lassen? sicher, eine möglichkeit, stellt sich nur die frage, ob dies z.b. die skripten zur gänze ersetzen kann. ich meine, nein.

insofern denke ich, dass multimediale KE, usw usf das studienangebot sehr wohl überaus sinnvoll ergänzen , aber eben das bisherige konzept nicht vollkommen ersetzen können..

hinzu kommt der schon angesprochene faktor der verfügbarkeit.. bei einer totalen umstellung auf e-learning würden zu einem grossen teil auch studenten ausgeschlossen werden, bei denen die infrastruktur im notwendigen maße (sprich, schneller DSL zugang z.b.) nicht vorhanden ist..

[url]#?t=38445[/url]

hab noch was zu "unserm" Thema...( ich weiß nicht ob das mit dem Link geht)

Balina

Ich spiele nicht die verschiedenen Methoden gegeneinander aus, sondern bin froh, dass es sie als Angebote gibt. Das erhöht die Wahlmöglichkeiten. Wer eine Internet-Flatrate hat kann ganz gut jeden Tag im Netz verbringen. Auch bei der Einführung des Fernsehens gab es Kritiker, die das verdammt haben, es gibt sie in meinem Bekanntenkreis noch heute. Im Internet sehe ich eine gute Zukunft mit weniger Papier, für das ja auch Bäume gefällt werden müssen. Auf Präsenzveranstaltungen kann ich verzichten. Schön wäre es, wenn auch Professoren in den Dialog in den Foren integriert wären. Da könnte man dann die fachliche Diskussion vertiefen. Und Forumsdiskussionen machen Spass...

Günter2 wrote:

Auch bei der Einführung des Fernsehens gab es Kritiker, die das verdammt haben, es gibt sie in meinem Bekanntenkreis noch heute.


Aber das Fernsehen ist doch wirklich Quatsch.
Ich sehe meist nur die Nachrichten, dafür finde ich Fernsehen ganz gut aber sonst ist es doch nur eine Zeitvernichtungsmaschine.
Und wenn man nicht aufpasst, dann kann man sich auch im Internet verzetteln und viel Zeit mit Unwichtigem vertun.

Günter2 wrote:

Im Internet sehe ich eine gute Zukunft mit weniger Papier, für das ja auch Bäume gefällt werden müssen.

Auf Präsenzveranstaltungen kann ich verzichten.

Ich möchte wissen, warum du auf PVs versichten kannst

UND das mit dem Papier ist doch erwiesen, seit es PCs in jedem Haushalt und Büros gibt ( es gibt ja auch noch den Drucher dazu :D / seitdem es digi-foto gibt wird mehr fotogafiert und mehr Abzüge gemacht als zuvor...), wird immer mehr papier verbraucht. Ich drucke meinen Kram der wichtg ist immer aus, habe diverse Erfahrungen mit PC-Probleme schon gemacht... .

balina

Balina

Ich hätte vielleicht besser geschrieben, dass ich auf PVs verzichten MUSSTE. Mein Studienzentrum Kaiserslautern war 60 Kilometer von Mannheim entfernt und da war mir der Weg zu weit und das Angebot zu wenig. Ich kann von mir behaupten, dass ich ein echtes FERN-Studium gemacht habe ohne viele Präsenzphasen. Ich war lediglich bei Lück in Hamburg, Abels in Nürnberg und Jäger in Kaiserslautern und Bregenz - und das in 10 Jahren Studium. Wesentliche Inhalte meines Studiums waren das Studium der Lehrbriefe und das Einsenden der Einsendeaufgaben.

Was du über die angebliche Papierlosigkeit geschrieben hast stimmt natürlich. Im übrigen ist das Problem nicht gar so schlimm, weil Papier gut recycelt wird. Heute habe ich in unserem Sonntagsblatt sogar gelesen, dass der Papierdiebstahl aus Papiertonnen ein lukratives Geschäft ist. Eine Tonne Altpapier wird mit 100 Euro gehandelt. Verluste an Daten habe auch ich zu beklagen. Ich weiss bis heute noch nicht, warum vor einigen Monaten einige Disketten entladen wurden, auf denen ich einige selbst verfasste Texte gespeichert hatte. Das war etwas peinlich.

Leona-Marie

Sicher muss auch Fernsehen selektiv verwendet werden und ins Zeitbudget passen. Ich selbst schaue von 22-24 Uhr die Phoenix-Nachrichten und die Talkshow. Da fühle ich mich politisch gut informiert und kann mich gleichzeitig im Bett entspannen. Wenn du von Zeitvernichtung sprichst: Was ist bei dir sinnvolle Zeitverwendung? Was sind wichtige Zeitinhalte? Wenn ich ein Buch lese kann das auch echt unwichtig sein. Für das Internet wichtig finde ich, dass ich immer den neuesten wissenschaftlichen Stand recherchieren kann. Ausserdem muss ich nicht 2 Stunden - mit dem Fahrrad - zur Unibibliothek fahren. Das ist auch Zeitvernichtung, wenn man von positiven Effekten auf die Gesundheit absieht.

Zeit und Papier

Günter2 wrote:

Hallo Leona-Marie

Wenn du von Zeitvernichtung sprichst: Was ist bei dir sinnvolle Zeitverwendung? Was sind wichtige Zeitinhalte?

Na ja, wir treffen uns ja hier im Forum, weil wir alle studieren, Du ja schon seit längerer Zeit.
Daher ist das Studium für mich sehr wichtig.

Was mir noch zu dem Thema Papier eingefallen ist:
Zwar kostet die Herstellung von Papier einigen Bäumen das "Leben" aber man muss auch mal sehen, dass ein Computer Strom verbraucht und dieser Strom trägt nun mal auch zur Klimaerwärmung bei.
Also ist der PC nicht nur umweltfreundlich.

Leona-Marie

Zum Thema Strom fällt mir ein, dass wir mittlerweile mehr Sonnen-, Wind- und Wasserkraft verwenden, die nicht zur Klimaerwärmung beitragen. In der kontroversen politischen Diskussion bin ich auf der Seite der Optimisten. Allerdings spare ich auch Energie wo immer ich kann. Auch bei den Autos hoffe ich sehr, dass in nicht allzu langer Zeit mehr Wasserstoffantrieb angeboten wird.