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Frage zum Zitieren

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ich schreibe gerade meine erste Hausarbeit - noch drei Wochen und natürlich habe ich noch viel zu viel zu machen:(

Ich weiß ja grundsätzlich, wie man zitiert etc. Aber mal 'ne ganz blöde Frage: Ich habe ein sehr theoretisches Thema (Romantheorie und Geschichte etc.), in dem ich im Grunde sehr viel Stoff aus Büchern auf mein Thema passend zusammenfasse. Und irgendwie besteht nun meine HA fast nur aus Zitaten, denn schreibe da eben viel zusammen und habe - wegen des Themas - wenig Spielraum da eigenes Gedankengut zu entwickeln.

Ist das "normal" oder gehe ich da irgendwie falsch ran :confused::confused::confused:??? Die Themengebiete etc. sind auch alle abgesprochen.

Gruß

Kati

Comments

Zu viele wörtliche Zitate ist nicht gut. Besser ist immer du formulierst die Gedanken in eigenen Worten und verweist ggf. am Ende mit "(vgl. Mustermann 2011, S. xy)." auf die betreffende Textstelle. Auch muss allgemein bekanntes nicht unbedingt immer mit einer Quellenangabe versehen werden. Das ist dann einfach so.

So wie du dein Thema beschreibst, hast du eben nun mal eben eine Hausarbeit gewählt, die hauptsächlich eine Literaturarbeit ist. Da ist es klar, dass du sehr viel zitierst und vergleichst (nach Möglichkeit aber - wie Camillo schon angeführt hat - mit wortwörtlichen Zitaten eher sparsam umgehen). Spätestens das Fazit sollte dann aber schon deine eigenen Gedanken zum Thema beinhalten.

Viele Zitate müßen nicht schlecht sein, können sogar angezeigt sein. Es gibt auch Arbeiten wo in vielen Sätzen gar mehrere Zitate vorkommen. Also keine Scheu. In eigenen Worten zusammenfassen und neuordnen und im Fazit die eigenen Gedanken herausstellen.

Wenn es dir hilft, nur mal so als "Größenordnung" - ich hatte in meiner letzten HA 90 Fußnoten auf 17 Seiten...

Vielen Dank für euren Antworten. Ich fühle mich schon sicherer. Bin mal gespannt, was am Ende raus kommt

Ich klemm mich mal an diesen Fred mit meiner Frage.

Wie kennzeichnet ihr die Seitenangabe in der Fussnote bei folgendem Fall: Das Zitat beginnt auf S. 30 unten, S. 31 besteht nur aus einer Abbildung, Zitat geht auf S. 32 oben weiter.

S. 30 ff.? S. 30; 32? Oder S. 30 - 32?

Ist irgendwie blöd mit dieser Bildseite dazwischen.

30 und 32 ???

In schwierigen Zitatfällen paraphrasiere ich immer ;)))

normalerweise S.30ff. aber es gibt auch Profs die bei Studienarbeiten die konkreten Seitenangaben wollen

Ich wär auch für 30ff. wenn der das kontrollieren will sieht er ja selbst, dass da nen bild auf 31 ist

Ich würde auch 30ff schreiben ... ich finde es aber auch wirklich verflixt mit diesen uneinheitlichen Regeln bzw. Sonderfällen.

Ich habe da auch noch eine Frage: Wenn ich in einem Abschnitt direkten und indirektes Zitat aus einer Quelle mische, kann ich das unter einer Fussnote zusammenfassen ... und dann mit "vgl" oder ohne???

Danke euch. Ich tendiere auch zu 30 ff. Hab zwar mal irgendwo gelesen, dass das ff. nicht gerne gesehen wird (warum auch immer), aber irgendwie muss man das Kind ja nennen.

balina wrote:


In schwierigen Zitatfällen paraphrasiere ich immer ;)))

Das löst bloss leider das Grundproblem nicht.

Bradbury wrote:


S. 30 ff.? S. 30; 32? Oder S. 30 - 32?

Ist irgendwie blöd mit dieser Bildseite dazwischen.

Ich hätte S. 30 - 32 genommen.

S 30; 32 wird angeblich nicht gern gesehen und ff gefällt mir persönlich sowas von gar nicht...

kati1978 wrote:

Ich würde auch 30ff schreiben ... ich finde es aber auch wirklich verflixt mit diesen uneinheitlichen Regeln bzw. Sonderfällen.

Ich habe da auch noch eine Frage: Wenn ich in einem Abschnitt direkten und indirektes Zitat aus einer Quelle mische, kann ich das unter einer Fussnote zusammenfassen ... und dann mit "vgl" oder ohne???

Nein kannst du nicht mischen. Das sind schließlich zwei unterschiedliche Dinge. Das direkte Zitat ohne vgl., und das indirekte mit vgl.

Habe ich mir gedacht, schade ... Kann ich aber trotzdem Ebd. nutzen oder muss ich beim Wechsel zwischen dem direkten und indirekten Zitaten immer wieder "lang" zitieren, also Verfasser, Titel, Seite mal mit vgl., dann ohne?

(vgl.) ebd. kannst du schon verwenden...

Ich würde auch S. 30 ff. verwenden.
(Ich habe bis jetzt übrigens immer f. und ff. verwendet und das wurde noch nie beanstandet... )

Monella wrote:

Ich hätte S. 30 - 32 genommen.

S 30; 32 wird angeblich nicht gern gesehen und ff gefällt mir persönlich sowas von gar nicht...

30 - 32 macht man normalerweise nur bei der Angabe im Literaturverzeichnis, wenn man Aufsätze aus Anthologien/Fachzeitschriften/ Herausgeber-Werken verwendet. Hmmm, ich mache auch immer ein f. bzw. ff. dran, wenn ein Zitat auf mehreren Seiten verteilt ist bzw. ich in einer Fußnote auf weiterführende Literatur hinweise (z.B. "Eine Schilderung der Zusammenarbeit zwischen X und Y findet sich bei: Mustermann, Hans: blablablubb, ..., S. 30ff.)

Mir scheint, auch das ist reine Geschmackssache.

Hatte bei meiner letzten HA bei den Fußnoten die Seiten so - also S. 30-32 - angegeben und meine Zitierpraxis wurde dezidiert als einwandfrei und als Sehr gut gelungen im Kommentar erwähnt.

Wie so vieles vermutlich - Hauptsache durchgängig und eindeutig.

S. 30 - 32 oder 30ff.

Ich meine im Meyer-Krentler gelesen zu haben, dass man 30f. schreibt wenn sich das Zitat auf (hier) S. 30 und die folgende Seite bezieht, ff. auf die zwei nachfolgenden Seiten und danach gibt man die Seiten von-bis an. Von-bis ist aber auch schon ab der zweiten Seite möglich. Ich hatte mehrere dieser Fälle in meiner HA und es ist nicht moniert worden und die Zitation als richtig (bis auf einen Fall, also wurde es wirklich kontrolliert) bewertet.

Monella wrote:

Mir scheint, auch das ist reine Geschmackssache.

Hatte bei meiner letzten HA bei den Fußnoten die Seiten so - also S. 30-32 - angegeben und meine Zitierpraxis wurde dezidiert als einwandfrei und als Sehr gut gelungen im Kommentar erwähnt.

Wie so vieles vermutlich - Hauptsache durchgängig und eindeutig.

Du hast Recht - jeder Prof will es irgendwie anders haben. Deshalb kläre ich immer vor Abgabe der Arbeit, wie der Prof es haben möchte. Ich gebe ein paar Beispiele und lasse mir die Korrektheit absegnen. Damit ist man dann auf der sicheren Seite. "Hauptsache durchgängig" ist auf jeden Fall Grundvoraussetzung.