Fragen über Fragen bezügl. Studienqualität, Dauer, Machbarkeiten usw
Hallo liebe Politik- und Sozialwissenschaftler,
ich spiele zur Zeit mit dem Gedanken mich in das Master-Programm Governance einzuschreiben, möchte aber gerne hören, was die Studenten des Faches so über ihr Studium denken. Daher wäre es unglaublich hilfreich und nett von Euch, wenn ihr mir kurz ein paar Fragen beantworten könntet!
1. Zuerst, seid ihr allgemein mit dem Studiengang zufrieden? Gibt es irgendwelche störenden Sachen, die ihr als lästig empfindet?
2. Pro Modul wird ja auf der Internetseite eine entsprechende Stundenanzahl angegeben, die eingeplant werden. Könnt ihr "im Mittel" den Umfang dieses Stundenpensums bestätigen oder ist es mehr oder weniger?
3. Wie sehen denn die Skripte aus? Ein großer Vorteil der Fernuni ist ja, dass die Skripte didaktisch aufbereitet sind. Wie betrachtet ihr die Qualität der Skripte? Sind über den Inhalt der Skripte hinaus noch viele Literaturstudien durchzuführen?
4. Da ich mich zur Zeit in einem Studiengang befinde, würde ich erst ein Akademie-Studium beginnen und mir später die dort erbrachten Leistungen anrechnen lassen. Hat jemand Erfahrungen damit? Ist dies problematisch oder verhält sich die Uni da kulant?
5. Wie sind denn die durchschnittlichen Noten so? Sind sie fair, nach unten hin verzerrt oder immer sehr gut oder oder oder?
Ich würde mich über eine Beantwortung der Fragen wirklich sehr freuen! Und da wir grade dabei sind: gibt es die Möglichkeit sich die Skripte und sonstigen Unterlagen irgendwo anzusehen? Oder hat jemand solche Altskripte vielleicht zum Verkauf? Bei ebay gab es leider nur Bwl-Sachen und sonst habe ich nichts gefunden. Falls all dies nicht der Fall sein sollte, wäre jemand bereit mir die Skripte mal zur Ansicht zu schicken? Ich würde natürlich auch die Kosten für das Porto und einer kleinen "Miete" tragen.
Mit freundlichen Grüßen
polity
Comments
GunnarMuenchow
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nochmal,
ich studiere zwar nicht Governance, sonder Pol. u. Org., aber zu einigen Fragen kann ich ja trotzdem was sagen:\
Bei P&O ist, wenn ich mich recht entsinne, immer von 19,5 Stunden pro Woche die Rede (bei Teilzeit). Als Durchschnittswert kann man das, glaube ich, nehmen, allerdings ist das im Laufe des Semesters natürlich unterschiedlich. Bei der unmittelbaren Prüfungsvorbereitung bzw. beim Schreiben von Hausarbeiten erreiche ich die Stundenzahl, sonst ist es bei mir weniger (wobei ich mir die Stunden nicht aufschreibe, ist mehr eine Schätzung)\
Hier gibt es natürlich "sone und solche", die meisten Kurse finde ich allerdings gut.:) Bei P&O gibt es zu den jeweiligen Modulen noch Pflichtlektüre (im überschaubaren Rahmen), für Hausarbeiten und Schwerpunktthemen bei mündlichen Prüfungen müsstest du natürlich entsprechend Literatur hinzuziehen.\
Ich fand mich bisher eigentlich immer fair beurteilt (auf "Kuschelnoten" solltest du allerdings nicht hoffen. Ist ja kein Kindergeburtstag hier;)).\
Frag mal in deinem nächstgelegenen Studienzentrum nach. Einige Kurse sind auch als Buch erschienen, da müsstest du dann jeweils mal recherchieren. Ich habe auch schon über meine örtliche Bibliothek FeU-Kurse via Fernleihe bestellen können. Und vielleicht wirst du auch im [url="#?f=233"]Markt[/URL] fündig.
Eule123
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View profileFragen zum Studiengang
Hallo,
ich bin Diplom-Verwaltungswirtin und habe nun über die geänderten Zulassungsbedingungen die Chance direkt diesen Studiengang zu beginnen.
Die Frage die ich mir stelle: Kann man das überhaupt schaffen?
Ist der Master ohne den vorangegangenen Bachelor überhaupt machbar?
Weiterhin sind ja Englisch-Kenntnisse notwendig. Inwiefern kann man sich nach 6 Jahren seit dem Abi-Abschluss auf diese Hürde vorbereiten?
Eine richtige Betreuung des Studienganges findet meinem Eindruck nach auch nicht statt. Ein Seminar im Semester stellt den einzigen Kontakt zur FernUni dar. Ist es so, dass man ziemlich allein da steht?
Danke für die Beantwortung meiner Fragen.
Viele liebe Grüße!
robertchu
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View profileEule123 & polity,
ich bin seit WS 2008/09 dabei und bin sehr zufrieden. Die neuen Zulassungsvoraussetzungen sind jetzt viel niedriger, so dass man ohne weiteres den MA Governance studieren kann, wenn man vorher was ähnliches gemacht hat.
Ich habe bei einigen Kommilitonen festgestellt, dass sie hin und wieder inhaltlich ein paar Schwierigkeiten hatten. Im meinen Fall muss ich sagen, dass ich vorher Sozialwissenschaften studiert habe und im MA nun meine Kenntnisse vertiefen kann. :eek:
Allerdings sollte sich jemand, der nicht aus diesem Fachgebiet kommt u. U. mehr Zeit nehmen und vielleicht nur ein Modul pro Semester bearbeiten, weil wie schon von Gunnar angedeutet, es bei den Prüfungen keine Kuschelnoten gibt. Der Mangel an Betreuung und Kontakt mit den Studis wird teilweise durch nicht gerade zimperliche Anforderungen "kompensiert". Die mündlichen Prüfungen bei mir liefen trotzdem ganz gut soweit. :D Eine Hausarbeit hat für mich den Vorteil, dass man das Thema etwas eingrenzen kann. Die Studienbriefe lese ich mir in diesem Fall trotzdem alle durch, aber beim Vertiefen versuche ich ein ganz konkretes Thema zu wählen. Dabei versuche ich bestimmte Ansätze, die in den Studienbriefen erläutert werden, auf das konkrete Problem anzuwenden. Z.B. habe ich mal was zu Politikverflechtung (Scharpf, etc.) und Vergleich Spanien/Deutschland gemacht.
Die Studienbriefe sind i.d.R. recht gut gemacht. Teilweise ist auch harter Tobak dabei, weshalb man oft noch Zusatzliteratur braucht. Da sollte sich der beflissene Fernstudierende eine gute Bib in seiner Nähe suchen ;)
Es gibt nur ein Seminar pro Semester, was wirklich etwas mau ist. Man muss auch nur eins besuchen. Ich versuche, so viele wie möglich zu machen. Im Dezember bin ich auf jeden Fall dabei. Meiner Erfahrung nach sind die Seminare meistens sehr gut, da alle sich gründlich vorbereiten. Dann hat man oft auch was davon. Beim normalen Präsenzstudium muss das ja nicht immer der Fall sein. :confused:
Viele Grüße,
Robert