Skip to content
xenforo

G 6

Content

[URL="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/06/02/drk_20100602_1109_882805a6.mp3"]2. Unterschätzte Manipulation: Hitler wurde zum charismatischen Führer stilisiert[/URL]

     Sendezeit: 02.06.2010 11:09\
     Autor: Herbst, Ludolf\
     Programm: Deutschlandradio Kultur\
     Sendung: **Thema**\
     Länge: 11:08 Minuten

[media=asin]3100331869[/media]

Comments

Halllloooooooooooooo....

Wer macht von euch G6? suche Gleichgesinnte...

[URL="https://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/"]ZEITREISEN[/URL]
20.10.2010 · 19:30 Uhr

               \[URL="https://www.dradio.de/dkultur/sendungen/zeitreisen/1300335/bilder/image\_main/"\]\[IMG\]https://www.dradio.de/images/42481/landscape/133,0/\[/IMG\]\[/URL\]         Immer wieder geht es bei der  Vergangenheitsbewältigung auch um den Nationalsozialismus (hier Hitlers  Machtergreifung). (Bild: AP Archiv)          \
                   **Erinnern oder Vergessen?**

           **Vergangenheitspolitik von der Antike über das 20. Jahrhundert bis heute**

                      **Der Historiker Christian Meier im Gespräch mit Winfried Sträter**

          **Vergangenheitsbewältigung ist eines der großen Themen  unserer Zeit. Ob es um die Verbrechen der NS-Zeit, den Zweiten Weltkrieg  oder die DDR-Geschichte geht: Immer wieder wird in Deutschland darüber  debattiert: Müssen wir erinnern - oder dürfen wir vergessen? \**




In einem in diesem Jahr erschienenen Buchessay hat der Althistoriker Christian Meier nach der Vergangenheitsbewältigung vergangener Generationen und Zivilisationen gefragt und sie mit den herrschenden Tendenzen unserer Zeit verglichen. In den Zeitreisen hören Sie jetzt ein Gespräch, das Winfried Sträter mit Professor Christian Meier zum Thema Vergangenheitsbewältigung früher und heute geführt hat. Vor dem Gespräch hören Sie eine Einführung in das Thema von René Aguigah.

Das Buch gibt es bei der bpb

[URL="https://www.bpb.de/publikationen/MV6YXE,0,0,Das_Gebot_zu_vergessen_und_die_Unabweisbarkeit_des_Erinnerns.html"]Das Gebot zu vergessen und die Unabweisbarkeit des Erinnerns - Schriftenreihe (Bd. 1063)[/URL]

ein gewisse Zeit auch zum Runterladen:

	**\[URL="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/10/20/drk\_20101020\_1930\_eb2daa54.mp3"\]1. Erinnern oder Vergessen? Vergangenheitspolitik von der Antike bis heute\[/URL\]**

	Sendezeit: 20.10.2010 19:30\
	Autor: Meier, Christian / Sträter, Winfried (Mod)\
	Programm: Deutschlandradio Kultur\
	Sendung: **Zeitreisen**\
	Länge: 28:18 Minuten

Ich mache auch G6und möchte dort eine mündliche Preüfung ablegen, am Liebsten Ende Januar/Anfang Februar.
Habe mir schon einen kleinen Überblick verschafft, bin aber bei der Schwerpunktsetzung noch unsicher....Hatte schon überlegt die Vertriebenendebatte und Erika Steinbach als Beispiel für zeitgenössische Geschichtsdebatten/Erinnerungskultur zu nehmen, ist aber noch sehr unausgegoren und vage. Habe ja auch noch viel Stoff bei dem Ideen kommen oder gefestigt werden können(hoffe ich:))
Kann auch was anderes werden. Und bei euch?

Es gibt doch noch Andere, oder ist am Ende das ganze Modul nur ein Mythos.....??

huhu, ich bin auch dabei!

Nächste Woche bin ich auf der PV in Oranienburg und habe noch den dicken Reader hier liegen ;-((
und ich wollte mein Exposé bis Sa fertig haben....oh, Balina, träume weiter....

Schön das noch jemand da ist.
Oranienburg hätte ich gern auch mitgemacht aber keinen Platz bekommen.....
Da wünsche ich dir gutes Gelingen. Reader fressen beim rumliegen zwar kein Brot aber ihre Inhalte bleiben leider verschlossen. Was das Traumen betrifft- das kenne ich gut :)
Werden solche Reader bei Interesse eigentlich auch für Nichtteilnnehmer irgendwie zur verfügung gestellt, ich hätte noch Liegeplatz frei..

Nachdem ich hier gerade festgestellt hab, dass es vor einem Jahr geradezu einen Massenandrang bei G6 gab, hab ich ja Hoffnung, dass es dieses Mal auch eine Menge Mitstreiter gib[URL=""]t.;)[/URL]
Ich hab vor eine Hausarbeit zu schreiben, arbeite mich derzeit durch die Geschichte des Kaiserreichs und muss zugeben, dass mich mein Thema noch nicht gefunden hat - und ich es auch nicht. Aber ich kenne bis jetzt noch nicht einmal das halbe Modul. Irgendwie fühl ich mich von der Stoffmenge etwas erdrückt. Wahrscheinlich müsste der Tag einfach mehr Stunden haben.

Ein paar Mitstreiter gibt es schon... ich habe allerdings eine mündliche Prüfung vor.

Junika wrote:

und muss zugeben, dass mich mein Thema noch nicht gefunden hat - und ich es auch nicht. Aber ich kenne bis jetzt noch nicht einmal das halbe Modul. Irgendwie fühl ich mich von der Stoffmenge etwas erdrückt. Wahrscheinlich müsste der Tag einfach mehr Stunden haben.

Ich hab zwar nicht G6 vor mir liegen, aber mir geht es genau so wie dir

ich mache auch G6 - und bei mir liegen die Sachen sogar noch eingeschweißt rum, und das wohl auch noch bis Dezember.. Werde allerdings eine Klausur schreiben, weil ich das mit einer Hausarbeit zeitlich nicht schaffen würde.
Also kann ich inhaltlich noch nichts beisteuern, aber: Ihr seid nicht alleine ;)
LG,
Krissa

ich bin auch bei G6 dabei. Möchte eine HA schreiben. Am liebsten in Kombination mit dem Online-Seminar "60er Jahre". Jetzt muss ich aber erstmal die Unterlagen durchforsten und schauen welche Themen sich für eine Kombination anbieten..... Der Prof. meinte es lässt sich bestimmt was finden...
LG
Sally

So ganz langsam kommt bei mir themenmäßig was in Gang. Mal sehen, ob es machbar ist....

und viele Grüße aus dem Münsterland!
Ich bin auch in G6 dabei und werde wohl die Klausur schreiben. Da ich es zeitlich nicht schaffe, eine Präsenzveranstaltung zu besuchen, ist meine Frage, ob jemand von den Teilnehmern wohl hier berichten mag bezüglich der inhaltlichen Schwerpunkte der Veranstaltung, wurde etwas zu der Klausur gesagt (evtl. Schwerpunktsetzung u. ä.) etc.

Mir geht's leider auch wie dir, eine Präsenzveranstaltung ist derzeit absolut nicht drin.

Wie sieht's denn so bei euch aus? Nachdem der Betreuer meinen Themenvorschlag akzeptiert hat, bastel ich jetzt an einem Exposé für die HA.

werde nächstes semester g6 belegen, eine frage, gehts da "nur" um die deutsche politische kulturgeschichte? als ösi hab ich davon null schimmer. gibt es auch andere schwerpunkte?

lg, nikita

Es geht ja zu einem großen Teil um Konzepte (Politische Kultur, Politische Erinnerungskultur), da muss man sich in einer HA sicher nicht auf ein deutsches Thema beschränken. In dem Kurs mit der Politischen Kultur gib's in dem Reader zum Beispiel Themen, die sich auf England und Frankreich beziehen. Man kann sich ja was aussuchen, was man im Zusammenhang mit einem Konzept untersuchen will, denk ich mal. Es gibt aber einen Kurs, der sehr komprimiert deutsche Geschichte vermittelt. Auch als nicht-Ösi hab ich schnell gemerkt, dass ich damit nicht gerade fit war...

danke junika für die antwort.

ich kann mir unter g6 irgendwie gar nicht viel vorstellen. bei allen anderen moduln in g wars anders.

Konnte ich eigentlich auch nicht Ich hab irgendwie auch etwas gebraucht, bis ich damit warm wurde. Ich will jetzt eine HA in Bezug auf Politische Kultur schreiben und hoffe, dass das was wird.

Wer ist im SoSe 2012 bei G6 dabei? Wer nimmt an der Präsenzveranstaltung in Bonn teil?
LG
Sabine

Ich bin auch bei G6 dabei! Um was geht es denn bei der Präsenzveranstaltung in Bonn? Und wann findet sie statt?
LG, Sally

Prima Sally,
schau bei den Präsenz VA unter Geschichte; historisches Institut. Da ist eine gute Ausschreibung die ich nicht besser erklären könnte. ;)
LG
Sabine

Sabine,
das klingt ja wirklich gut! Habe mich direkt für die Veranstaltung angemeldet :)

Prima. Dann sind wir schon zu zweit. Freue mich drauf. Kommst du auch aus dem Kölner Raum?

Ja, ich komme aus Frechen, quasi genau neben Köln

Wo kommst du denn genau her?

Na das ist ja nicht weit. Ich wohne im Kölner Süden fast an der Linie 16, so dass ich quasi von Tür zur Tür fahren kann. Ich freue mich schon auf die Veranstaltung.

Hast du noch weitere Module belegt bzw was schon erledigt?

G1, G2, G3, G5 und L1, L2, L3 sind schon erledigt. Dieses Semester möchte ich eigentlich zwei Hausarbeiten schreiben (G6 und L4). Mal schauen ob es klappt.
Auf die Veranstaltung freue ich mich auch, habe auch schon wegen einem Hausarbeitsthema beim Prof nachgefragt. Eigentlich wollte ich über ein ganz anderes Thema eine HA schreiben, aber als ich mir den Inhalt des Seminars durchgelesen habe kam mir spontan eine Idee mit der ich mich viel besser identifizieren kann. Jetzt geht es erstmal an die Literaturrecherche

Ich freue mich auch auf die Veranstaltung Sally. Ich hätte auch schon eine bis mehrere Ideen für eine Hausarbeit. Allerdings spiele ich auch mit dem Gedanken hierzu eine mündliche Prüfung zu wagen da ich ja 2 brauche. Das Thema des ganzen Moduls finde ich so spannend dass ich mir vorstellen kann dass es einfacher ist das zu lernen um dann mündlich zu bestehen wenn der Prüfer sich nicht nur ans Thesenpapier hält.

hast du denn schon den Stapel Papier gesehen? Das Modul ist richtig fett!

Nee, ich bin so neugierig auf das Modul. Das Thema hört sich so interessant an.

ist auch ein tolles Modul! aber umfangreich!

Ja das glaube ich. Mal schauen wie es sich lesen lässt dann entscheide ich ob Mündliche oder Hausarbeit.

lässt sich gut lesen

Das erleichtert die Sache ungemein. Ich habe ja auch noch G2 und G5 bestellt.

wenn du G5 vorziehen kannst dann nimm es. Erinnerungskultur passt gut zu Pierre Nora, ergänzt gut G6.

G5 habe ich schon die Hausarbeit abgenickt bekommen. hatte einen Geistesblitz, den der Prof erzählt, Exposé gesendet und Erlaubnis bekommen. Nächste Woche reiche ich das offiziell ein damit ich diese dann Ende April abgeben kann. Im Mai besuche ich eine PV zu G6. Auch hier habe ich eine Idee. Mal schauen ob ich die verwirklichen kann und vor allem wie. Da spreche ich dann vor Ort mit Prof K. ob das realisierbar ist. da werde ich mir dann Zeit lassen.
G2 weiß ich noch nicht wann und ob ich das im Sommer abschließen werde. Mal schauen was Arbeit und andere Verpflichtungen so bringen. Scheint sich jedoch abzuzeichnen dass ich beruflich im Winter ein par Monate für 1,5 arbeite und im Sommer etwas Luft habe. Hoffe ich jedenfalls. Bin erst 8 Monate dabei.

Hört sich gut an. Aber lies mal die Sachen, die zu G6 passen. Wenn du natürlich "nur" eien HA schreibst, dann mußt du nicht alles wissen

Ich habe vor alles zu lesen da mich sowohl Themen wie der Zeit Abschnitt interessiert. Habe ja gerade erst viel über das lange 19. und kurze 20. Jahrhundert gelernt.

Ich habe die G6 Unterlagen noch vom WiSe zu Hause. Der Stoff ist wirklich seeeehr umfangreich, aber auch total interessant.

Das hört sich gut an. Umfangreich ist nicht unbedingt abschreckend.

Ich mache auch G6, habe aber noch keine Unterlagen. Ich werde wohl eine HA machen, meine allererste. Hat jmd Bock mir zu erklären wie man sowas angeht? Also wie ich mich an die Themenfindung begebe und wieviel Zeit ich für das Absprechen mit dem Betreuer einplanen sollte usw. Habe eigentlich gar keine Lust auf HAs, aber es lässt sich ja nicht so wirklich vermeiden

Hey Schnoris,
ich stecke gerade mitten in meiner ersten HA daher kann ich nur davon schreiben was ich erfahren habe und was mir hier im StuSe geraten wurde. Die Tipps sind einfach Gold wert daher kann ich dir sehr ans Herz legen den einen oder anderen Thread ausführlich von Anfang an zu lesen.
Doch nu zu meiner Erfahrung. Sobald du ein Thema gefunden hast, schreibst du ein Exposé welches du dem Prof. deines Vertrauens bzw. den Ansprechpartner für das Thema zusendest mit der Bitte um Überprüfung ob dieses für eine HA anerkannt würde. Da du schon eine Literaturliste beifügen musst, hast du dich mit dem ganzen schon auseinander gesetzt. Es empfiehlt sich auch schon bestimmte Fragmente für dich alleine schon geschrieben zu haben auf die du zurückgreifen kannst. Sollte dein Expose´kurzfristig anerkannt werden kann es sehr schnell gehen dass es auch in deinem Interesse ist möglichst viel parat zu haben denn drei bzw. sechs Wochen können sehr schnell vergehen. Vor allem wenn man berufstätig ist oder/und noch weitere Module belegt hat.

Ich schreibe derzeit an meiner 1. habe jedoch die 2. schon im Visier also eine Idee. Diese werde ich jedoch erst in einem Exposé verbraten, wenn ich dazu genug Literatur habe und anfange in Stichworten pro Kapitel und Unterpunkt zu schreiben. Denn nur so kann ich sehen, ob mich das Thema so packt, so dass ich 15 Seiten füllen könnte und es auch einen sinnvollen Aufbau und Faden gibt. Wäre ja doof, wenn mir auf halber Strecke die Ideen ausgehen.
Übrigens werde ich eventuell auch meine nächste in G6 schreiben da ich dazu im Mai das Präsenzseminar in Bonn besuche.
Viele Grüße sendet
Sabine
PS. Ich habe auch noch nicht alle Unterlagen.

Hey Materna Colonia, vielen Dank schonmal!!! Ich bin auch in Bonn, hoffe, dass ich da noch ein paar Infos kriegen kann was die HA bzw ein Thema betrifft. Bist du aus Köln? Liegt ja nahe bei dem Namen. Ich nämlich schon

Schnoris, was die Themenfindung angeht, hat sich das bei mir während der Lektüre ergeben. Bei beiden HA's waren es Themen, auf die ich durch die Beschäftigung mit den Studienbriefen aufmerksam wurde, die aber im Studienbrief selber nicht erwähnt wurde. So hab ich in G6 über Politische Kultur von Frauenbewegung im Kaiserreich geschrieben, obwohl Frauen im Studienbrief wegen fehlendem Einfluss auf die Politische Geschichte kaum erwähnt wurden.
Bevor ich ein Exposé eingereicht hab, hab ich erst mal mit dem Betreuer geklärt, ob das grobe Thema im Zusammenhang mit dem Modul O.K. war. Bei beiden HA's konnte ich, nachdem die Exposés durch waren, Bescheid geben, wann es beim Prüfungsamt angemeldet werden sollte.
Um rauszufinden, wie eine HA aufgebaut sein soll, hab ich mir einschlägige Literatur beschafft, das hat mir sehr geholfen. Vielleicht macht dir das Ganze ja doch Spaß. Ich glaub, für mich ist es die beste Prüfungsform.

Hey Schnoris,
du kommst auch aus Köln? Sende mir ne PB, vielleicht können wir uns austauschen bzw. ergänzen so als Minilerngruppe oder so.
Ich habe übrigens auch eine Idee für eine HA zu G6. Brachte mich auf die Idee als ich die Ausschreibung zur PV las.

Junika, danke für deine Antwort. Solche Beiträge helfen (finde ich) ungemein bei der Herangehensweise, wenn man sooo unerfahren ist wie ich :) hast du nen Literaturtipp bezüglich des Aufbaus einer Hausarbeit? Ich persönlich sehe vor allem Schwierigkeiten bei der wissenschaftlichen Formulierung. Bin eher nicht so eloquent

Schnoris, du wirst das bestimmt hinkriegen! So ganz doll erfahren bin ich auch noch nicht gerade, mit meinen zwei HA's. Aber mir hat ein Literaturtipp hier aus dem StuSe gut geholfen. Da geht es zwar um Literaturwissenschaft, ist aber generell für's HA-Schreiben nützlich. Die einzelnen Bestandteile der HA sind sehr gut erklärt. Und für den Umgang mit Zitaten und bibliographischen Angaben fand ich es äußerst hilfreich:
Moennighoff, Burkhard, Meyer-Krentler, Eckhardt: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft.
Erschienen ist es in der UTB-Reihe, genau gesagt Bd.1582.
Viel Erfolg!

Das Buch Arbeitstechniken habe ich mir auch zugelegt. da sind gute Tipps drin.

super, vielen Dank Junika!!

Ich bräuchte mal HILFE!!!
Kann mir jemand bzgl. des Konzepts von P. Nora auf die Sprünge helfen bzgl. der deutschen Übertragung der "Erinnerungsorte" oder auch "Gedächtnisorte" - das Ganze verwirrt mich ziemlich. Was sind nun genau Erinnerungsorte? wie kann man in einer Hausarbeit "wissenschaftlich" dazu argumentieren?
Und kann mir evtl. jemand was zum Ansatz von Assmanns Ansatz zum kulturellen Gedächtnis sagen??
Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, da ich auf dem Schlauch stehe...
Vielen lieben Dank im Voraus!!!
Herzliche Grüße, seussi

seussi wrote:

Kann mir jemand bzgl. des Konzepts von P. Nora auf die Sprünge helfen bzgl. der deutschen Übertragung der "Erinnerungsorte" oder auch "Gedächtnisorte" - das Ganze verwirrt mich ziemlich. Was sind nun genau Erinnerungsorte?

[FONT=Times New Roman][SIZE=3]Pierre Noras Theorie der Erinnerungsorte (lieux de mémoire) besagt, dass es aufgrund eines fehlenden Gedächtnisses Erinnerungsbilder braucht, um Erinnerungen aufzurufen.[/SIZE][/FONT]
[FONT=Times New Roman][SIZE=3]Erinnerungsorte dienen als künstliche Platzhalter für das nicht mehr vorhandene natürliche, kollektive Gedächtnis. Für Nora zerfällt im 20. Jahrhundert die Verbindung zur lebendigen, gruppen- und nationenbedingten, identitätsstiftenden Vergangenheit (wieso er das so sieht, ist dem Kursband nicht zu entnehmen!). [/SIZE][/FONT]
[FONT=Times New Roman][SIZE=3]Erinnerungsorte können sein:[/SIZE][/FONT]
[FONT=Symbol][SIZE=3]·[/SIZE] [/FONT][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Geografische Orte oder Gebäude[/SIZE][/FONT]
[FONT=Symbol][SIZE=3]·[/SIZE] [/FONT][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Denkmäler und Kunstwerke[/SIZE][/FONT]
[FONT=Symbol][SIZE=3]·[/SIZE] [/FONT][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Historische Persönlichkeiten[/SIZE][/FONT]
[FONT=Symbol][SIZE=3]·[/SIZE] [/FONT][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Gedenktage und Schweigeminuten[/SIZE][/FONT]
[FONT=Symbol][SIZE=3]·[/SIZE] [/FONT][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Philosophische und wissenschaftliche Texte[/SIZE][/FONT]
[FONT=Symbol][SIZE=3]·[/SIZE] [/FONT][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Symbolische Handlungen[/SIZE][/FONT]
[FONT=Times New Roman][SIZE=3]Nora nennt drei Dimensionen, die einen Gegenstand zum Erinnerungsort machen:[/SIZE][/FONT]
[LIST]
[*][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Materielle Dimension: Kulturelle Objektivationen im weitesten Sinne. Hierzu werden nicht nur fassbare Gegenstände (Gemälde, Bücher etc.) gerechnet, sondern auch vergangene Ereignisse oder Schweigeminuten etc.[/SIZE][/FONT]
[*][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Funktionale Dimension: Die materiellen Objektivationen müssen vorher in der Gesellschaft eine Funktion erfüllt haben. Zum Beispiel kann eine Schweigeminute periodisch eine Erinnerung wachrufen.[/SIZE][/FONT]
[*][FONT=Times New Roman][SIZE=3]Symbolische Dimension: Neben materieller und funktionaler Dimension dient die symbolische Dimension der Erhöhung der Objektivation zum Erinnerungsort. Dies ist unabhängig davon, ob die Symbolik der Objektivation schon zum Zeitpunkt ihrer Entstehung, oder erst nachträglich zugesprochen wird. Erst die symbolische Dimension sorgt für die Unterscheidung des Erinnerungsortes von anderen kulturellen Objektivationen![/SIZE][/FONT]
[/LIST]
[FONT=Times New Roman]Nora unterscheidet, wie Halbwachs, strikt Geschichte und Gedächtnis, indem er die memoriale Funktion der Geschichte komplett ausblendet und mit der eher romantisierend wirkenden Argumentation der „milieux de mémoire“ z. B. der bäuerlichen Welt, die er als Gedächtnisgemeinschaft par excellence bezeichnet, argumentiert. Aufgrund der bereits in den 1970er Jahren einsetzenden Diskussionen um Konstrukthaftigkeit, Perspektivität und Standortgebundenheit der Histiografie wirkt sein Ansatz inzwischen eher befremdlich.[/FONT]

seussi wrote:

Und kann mir evtl. jemand was zum Ansatz von Assmanns Ansatz zum kulturellen Gedächtnis sagen??

Meinst Du hier Aleida oder Jan Assmann?

seussi wrote:

Hallo Miteinander!
Ich bräuchte mal HILFE!!!
Kann mir jemand bzgl. des Konzepts von P. Nora auf die Sprünge helfen bzgl. der deutschen Übertragung der "Erinnerungsorte" oder auch "Gedächtnisorte" - das Ganze verwirrt mich ziemlich. Was sind nun genau Erinnerungsorte? wie kann man in einer Hausarbeit "wissenschaftlich" dazu argumentieren?
Und kann mir evtl. jemand was zum Ansatz von Assmanns Ansatz zum kulturellen Gedächtnis sagen??
Ich würde mich sehr sehr freuen, wenn mir jemand weiterhelfen könnte, da ich auf dem Schlauch stehe...
Vielen lieben Dank im Voraus!!!
Herzliche Grüße, seussi:)


[url]https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/[/url]


[URL='https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/39786/gedaechtnisformen'][IMG]https://www.bpb.de/cache/images/8/39788-1x1-teaser140.jpg?BED8B[/IMG][/URL]
[SIZE=4][B]Aleida Assmann[/B][/SIZE]

[SIZE=5][B][URL='https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/39786/gedaechtnisformen']Gedächtnis-Formen[/URL][/B][/SIZE]

Unser Gedächtnis ist eine gigantische Sammlung von Daten. An manches erinnern wir uns ein Leben lang, anderes vergessen wir wieder. Woran liegt das? Wird unser Gedächtnis in Zeiten der Medienkultur schlechter? Haben wir alle ein Google-Gedächtnis? [URL='https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/geschichte-und-erinnerung/39786/gedaechtnisformen']Weiter...[/URL]

@Seussi: hast G5 noch nicht gemacht? da und auch in G1 ist Erinnerungskultur Thema...

Ich empfehle immer gerne zu dem Thema:

[media=asin]3499556367[/media]

[media=asin]3885066564[/media]

[media=asin]3406549624[/media]

[media=asin]3406585329[/media]

[media=asin]3406591442[/media]
das gibt es auch als Auswahl als 1 Bd. Gabe es mal bei der bpb

vittoriacolonna wrote:

Meinst Du hier Aleida oder Jan Assmann?


ja ... das wüßte ich auch gerne, Frau Sunderbrink meinte ich solle den Ansatz von Assmann einfließen lassen.... ich fragte dann nach, daraufhin meinte sie nichts Konkretes, ich solle es doch mal in moodle diskutieren... - da dort nicht viel diskutiert wurde bisher, hatte ich eben hier mal versucht anzufragen...
ich denke, sie meint wohl dass ich so den grundsätzlichen Ansatz des kulturellen Gedächtnisses mit einfließen lasse ???!!!

Vielen lieben Dank bzgl. der Info bzgl NORA - klasse!!!!!!!!!!!!!!!!
DANKESCHÖN !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

balina wrote:

@Seussi: hast G5 noch nicht gemacht? da und auch in G1 ist Erinnerungskultur Thema...


vielen lieben Dank für die Tipps!!

Nee, habe G5 noch nicht gemacht!
Habe vorhin auch schon mal G1 rausgeholt, da ich mich dunkel erinnert habe, dass da was war.....
Erinnerungskultur ist soooo ein riesen Thema!!!

Liebe Grüße! seussi

du bekommst diese Bücher auch in der FU BiB. das Lexikon ist richtig gut.

Vielen lieben Dank nochmals für die Infos !!!!!!

)
Darf ich nochmal euere Hilfe in Anspruch nehmen....?!?!
Ich habe mich jetzt versucht durch die genannte Literatur,den Studienbrief usw.zu wühlen, und bin mehr verwirrt als zuvor,
da es für mich sehr schwierig ist, den Begriff "historischer Erinnerungsort" knapp zu definieren und für meine Hausarbeit (ich schreibe über "Abgebrochen oder forgeführt? jüdsiche Bestattungskultur am Beispiel der Region Oberfranken") für die jüdischen Friedhöfe konkretisiert zu übertragen, warum sind z.B. die jüdischen Friedhöfe Erinnerungsorte usw.
Kann mir vielleicht jemand helfen, einen kleinen Gedankenblitz oder so - irgendwie habe ich einen Knoten im Kopf...
vielen Dank und liebe Grüße!
seussi

wollte nochmals anfragen, ob mir evtl. jemand helfen könnte bzgl. einer Definiton von "historischen Erinnerungsorten" und deren Übertragung... würde mich sehr freuen... vielen lieben Dank schon mal...
LG! seussi

ich finde den Begriff schwierig, wo hast du den her?
Was sagt Pierre Nora dazu?

gibt es denn erinnerungsort die nicht historisch sind?

Danke für Deine Antwort Balina!! , also der Begriff wurde so von Frau Sunderbrink genannt, und steht auch so im Studienbrief!
Der Studienbrief dreht sich ja allerdings um "politische" Erinnerungsorte.
Ich bin ziemlich verwirrt, je länger ich mich damit befasse!
P. Nora sagt Vieles dazu, nur ist es so, dass seine Definitionen für mich auch "so einfach" (wie ich eben gerne eine schöne "glatte" Defintion hätte) nicht fassbar ist.
Wahrscheinlich sind alle Erinnerungsorte schon "historisch" ?!

Nora ist auch nicht so einfach..., ich habe mich lange bemüht um eine klare Definition. ist mir nicht gelungen.

Ich stehe sowieso mehr auf kollektives Gedächtnis (Halbwachs/Assmann etc).

[SIZE=3]Es geht um die Orte der Friedhöfe als historische Erinnerungsorte.Dies sind nicht einfach Orte des Erinnerns, sondern besser übersetzt Gedächtnisorte. Sie sind Kristallisationspunkte für ein kollektives Gedächtnis…[/SIZE][FONT=Times New Roman]Sie nehmen also eine Gestalt an bzw. bilden einen begrifflichen Topos, in dem sich gemeinsame Vorstellungen verdichten....[/FONT]


Das ist so das, was ich u.a. jetzt mal geschrieben hatte..
ich habe nur einen echten Knoten im Kopf, da ich nicht in der Lage bin, das halbwegs vernünftig auf mein Thema, die jüdischen Friedhöfe zu übertragen ..[FONT=Times New Roman][/FONT]

klingt doch nicht schlecht....

das beruhigt mich doch etwas, weil ich mir langsam ziemlich doof vorkomme,
Assmann mit dem kollektiven Gedächtnis ist wahrlich besser "fassbar",
mit Halbwachs habe ich mich nur ansatzweise befasst

wieso, das gilt doch allgemein. Friedhof ist Friedhof, Denkmal ist Denkmal, Erinnerungort ist Erinnerungsort oder sehe ich das falsch?!?

hm ja, ich habe einiges bisher "rumgeschmarrt", aber ich weiß einfach nicht, ob ich auf dem Holzweg bin, und habe nun starke Bedenken, eine Themaverfehlung zu produzieren..
man kann ja wohl auch bei einer Hausarbeit durchfallen?! (die Vorstellung macht mir wirklich Angst..)

Ja, man kann durchfallen, besonders beliebt in Literatur... kenne da mittlerweile einige Kandidaten.

nein, ich denke, das ist schon so und gilt "allgemein"
nur denke ich halt, ich muss ja irgendwie das "jüdische" noch betonen, zumal ja mein Thema "abgebrochen oder fortgeführt" (Kultur) bearbeitet wird, und ich im Schluss das auch soweit mgl. beantworten möchte / muss
und da ist es halt bei den jüdischen friedhöfen viel "spezieller" ...

echt einige Durchgefallen ? oh nee...
wie ist es, wenn ich mehr als 15 Seiten habe?

schick mal PN

doch doch, ich habe die PO natürlich gelesen!
Nur in dem "Beipackzettel" was von "ca". 15 Seiten - deshalb habe ich gefragt
SORRY, bitte nicht böse sein...:)

Seussi,
die Bezeichnung "historischer Erinnerungsort" will es vielleicht einfach nur inhaltlich mehr eingrenzen, so wie z.B. zeitgeschichtlicher Erinnerungsort, politischer Erinnerungsort etc.
Die Seitenzahl über 15 Seiten hinaus ist Verhandlungssache. Frag einfach mal freundlich nach, ob du noch ein paar Seiten mehr schreiben darfst. Das ist sicherlich die am häufigsten gestellte Frage, die die zu hören bekommen.

MollyleiN wrote:

alles über 15 seiten muss mal von seinem betreuer absegnen lassen.
(liest irgendwer eigentlich die PO? nein? das erklärt einiges :D)


Bei den Geschichtlern sollte man alles was über 15 Seiten hat, vom Betreuer genehmigen lassen. Bei den Literaten ist eine HA zwischen 15 und 20 Seiten in Ordnung (auch ohne Nachfragen), da im Leitfaden so festgelegt. Und der Leitfaden ist Gesetz.

Lieben Dank für Eure Antworten, sehr nett!!
Ja ich hatte auch den Eindruck, dass ich keinesfalls über 15 Seiten kommen soll...
--
ja das kann sein, dass es eine Eingrenzung ist "historischer Erinnerungsort", es ist nur etwas verwirrend z.B. zum Begriff "politischer Erinnerungort" zumal ja keine eindeutige Def. zu geben ist ?!?!?

seussi wrote:

[SIZE=3]Es geht um die Orte der Friedhöfe als historische Erinnerungsorte.Dies sind nicht einfach Orte des Erinnerns, sondern besser übersetzt Gedächtnisorte. Sie sind Kristallisationspunkte für ein kollektives Gedächtnis…[/SIZE][FONT=Times New Roman]Sie nehmen also eine Gestalt an bzw. bilden einen begrifflichen Topos, in dem sich gemeinsame Vorstellungen verdichten....[/FONT]\


Das ist doch schon ganz o.k. Ich würde mich an deiner Stelle auch nicht so an dem Begriff "historischer Erinnerungsort" festbeißen. Vielleicht fängst du einfach mal an dir noch mal klar zu machen, warum du ihn für erinnerungswert hälst / warum er allgemein als Gedächtnisort gilt? Dann hast du schon mal einen Ansatz, wo du weitermachen kannst.

Camillo!
Das ist ein super Tipp...
irgendwie sieht man wohl manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht...
geht es Dir auch manchmal so, oder bin nur ich so doof - komme mir immer Moment so dumm und blockiert vor...
LG seussi

Gerade wenn ich viel gelesen und hin und her gedacht habe, kenne ich Knoten und Blockaden auch. Schönes Thema hast du dir ausgesucht!

echt? Mensch, das beruhigt mich schon sehr...
ich hoffe nur, das "löst" sich dann auch wieder...
Gefällt Dir das Thema?
Je mehr ich mich allerdings damit befasse, um so komplexer wird es... und ich hoffe, ich verfehle nicht das Thema...

seussi wrote:

ja das kann sein, dass es eine Eingrenzung ist "historischer Erinnerungsort", es ist nur etwas verwirrend z.B. zum Begriff "politischer Erinnerungort" zumal ja keine eindeutige Def. zu geben ist ?!?!?

Vielleicht meint "politischer Erinnerungsort" einfach nur einen speziellen "historischen Erinnerungsort" - also z. B. sowas wie das Schlachtfeld von Verdun oder die Bernauer Straße in Berlin oder oder oder ... Dagegen wäre der Friedhof jetzt (allgemein gesprochen) eher ein "politisch neutraler" Erinnerungsort.

vittoriacolonna wrote:

Vielleicht meint "politischer Erinnerungsort" einfach nur einen speziellen "historischen Erinnerungsort" - also z. B. sowas wie das Schlachtfeld von Verdun oder die Bernauer Straße in Berlin oder oder oder ... Dagegen wäre der Friedhof jetzt (allgemein gesprochen) eher ein "politisch neutraler" Erinnerungsort.


Kann ich mir auch vorstellen: Sozusagen ein historischer Erinnerungsort, der eine spezifische politische Bedeutung haben könnte. Das wiederum ist ein breites Feld, da könnte es ja um seine politische Bedeutung in der Vergangenheit (war es überhaupt ein spezieller Friedhof für die "Juden", warum waren dort hauptsächlich Juden bestattet), aber auch um den politischen Umgang damit in der Gegenwart (wie steht dieser Ort in der politischen Debatte um die Aufbereitung der Judenverfolgung, warum gibt es ihn heute noch, warum wird er heute als sog. jüdischer Friedhof bezeichnet usw.) gehen. Vielleicht kann man das einfach andiskutieren.

Klingt nach einem interessanten Thema...

Edit: Ich könnte mir vorstellen, dass ein historischer Erinnerungsort, immer eine Art von politischer Aussage im allerweitesten Sinne hat. Man erinnert ja nicht offiziell, nur um der guten alten Zeiten willen, oder?

Maud wrote:

Ich könnte mir vorstellen, dass ein historischer Erinnerungsort, immer eine Art von politischer Aussage im allerweitesten Sinne hat. Man erinnert ja nicht offiziell, nur um der guten alten Zeiten willen, oder?

Das habe ich mich auch gefragt! Zumindest bei "öffentlichen" Erinnerungsorten ist fraglich, ob die überhaupt unpolitisch sein können. Andererseits gibt es aber auch persönliche Erinnerungsorte *find*, die nichts Politisches in sich tragen (wenn z. B. ein Motorradfahrer irgendwo gegen einen Baum geknallt und gestorben ist, findet man da ja oft so kleine Holzkreuze mit immer wieder frischen Blümchen dran - das wäre ja dann auch ein Erinnerungsort, eben nur für eine kleinere Gruppe von Leuten, die ihn gekannt haben - oder?)

das klingt alles interessant...
ja mein Thema ist auch interessant, aber im Moment habe ich irgendwie Sorge mich zu verzetteln...
in meinem Fall sind diese "Historischen Erinnerungsorte" "Kristallisationspunkte für ein kollektives Gedächtnis", nehmen also eine "Gestalt an" bzw. bilden eben einen begrifflichen Topos, in dem sich gemeinsame Vorstellungen verdichten...
--- das soweit so schön--- nur ist eben jetzt genau die Frage, was macht jüdische Friedhöfe zu solchen Erinnerungsorten --- weil damit die jüdische Kultur (die abgebrochene nach 1945?!) verbunden ist, weil damit der Holocaust verbunden ist , weil...
???????????????????????????????
--- und "unpolitisch" können sie ja gar nicht sein..

erinnerungsort schon deshalb weil jüdische Friedhöfe nicht entwidmet werden, es gilt ewige Totenruhe.
Abgebrochene Erinnerung, weil die Generationenfolgen nicht mehr weitergehen.
spontane Gedanken....

ja super!
ich dachte halt auch, die Menschen sind ja nicht mehr da (in meinem Fall eben in den Landgemeinde in Oberfranken) und die Angehörigen i.d.R. auch nicht mehr
"Entwidmung" klingt cool....

Jau, deshalb sind die jüdischen Friedhöfe ja so spannend - bei uns wird ja nach 20 Jahren so'n Grab "abgeräumt" (wenn es nicht gerade ein Kaufgrab ist). Es verschwindet dann der Stein und somit auch der Erinnerungsort. Jüdische Gräber sind oft jahrhundertealt, sie erzählen Geschichte(n) aus einer viel längeren Zeitperiode. Somit wandert hier die Information vom kommunikativen Gedächtnis (= Zeitgenossen der Toten) ins Speichergedächtnis (= Leute, die heute noch lesen können, was auf diesen Steinen steht).

das klingt gut!!
jedoch ist mir der Begriff "Speichegedächtnis" auch nicht wirklich geläufig... ?!?!

es geht um GedächtnisSpeicher: in Archive wird zum Beispiel wird ein Teil des Gedächtnisses gespeichter und bewart.

AH!!!
Dankeschön!!!

Hausarbeit eben eingetütet, morgen zur Post...
Geschafft!

Glückwunsch! Thema??

Danke! aber noch habe ich ja keine Note...ich hoffe mal das Beste...

Thema: "Abgebrochen oder fortgeführt? Jüdische Bestattungskultur am Beispiel der Region Oberfranken.

Als Oberfränkin habe ich eine jüd. Synagoge fast vor meiner Haustür

eine Oberfränkin?? wo bist Du denn her?
ich komme auch aus Oberfranken (Landkreis Hof)

seussi wrote:

Hausarbeit eben eingetütet, morgen zur Post...
Geschafft!

Prima, dann ist ja jetzt auch erstmal der Druck weg...

Ja, das stimmt echt... der Druck ist weg... aber nun heisst es halt auf die Note warten, und ran an die nächste Hausarbeit...brrrrr