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G1 HILFEEE

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Ich bin fast drei Tage in Hyderabad

Petra, da drücke ich die Daumen! Am Donnerstag komme ich zurück und schreibe am Montag den 8.

Können wir ( besonders Sandra und ich) brauchen... M1 bei den Sozis ist so ein Klopper wie M1+2 zusammen (Von den Kuwis...)
Sandra und ich wollen morgen nochmal zusammen lernen.

Och, dann kannst du ja gar nicht auf Kittels Spuren wandern... :o

Die gute muß arbeiten... kein Urlaub!
Wünsche euch eine gute Woche ich mach mich jetzt vom Acker, bin müde...habe Kopfschmerzen. Gute Nacht

Gute Nacht!!! Ich gehe jetzt auch ins Bett. Damit ich morgen viel Lesen kann

Euch auch eine gute Nacht, auf dass wir morgen wieder fit für den Endspurt sind!

Mal sehen ich klemm mich da diese Woche nochmals ordentlich dahinter und dann einfach durch..::)) Nein am Pool lernen könnt ich auch nicht da würd ich ständig reinspringen und nix geht weiter....

Der Herr Kittel war ja eigentlich ein feiner Kerl. :hmmm:
So gesehen, wünsche ich ihm und mir, dass er in der Klausur drankommt...
Ich hoffe, das Universum hat gerade mal seine Lauscher aufgestellt!

Ach so ja ich hätte gerne die Stände??

Die Stände kommen ja wohl mit ziemlicher Sicherheit dran. Sind ja schließlich das A und O in Alteuropa. Die Frage ist bloss, auf welchen Aspekt so eine Frage anspielt. Oder was da womit kombiniert wird oder ob man Beispiele aufführen muss oder oder oder...

Ich verzweifel derzeit an der Fragestellung ob die Stände Geburtsstände waren ich kann mich erinnern d. wo gelesen zu haben d. es nicht so ist... aber die Begründung find ich nicht..

Tarisha..
kleiner anstupser: denk mal bspw an den klerus.. klerus und stichwort "geburt".. ?

Ich würde da auch die homines novi ansprechen als Beispiel, oder?

Ja die Nobilität!! Danke euch!!

Und der Klerus wäre dann, wie benjoe andeutete, ein Beispiel dafür, dass nicht alle Stände Geburtsstände waren. Da die ja schließlich - biologischer Vermehrung - keine Standesangehörigkeit weitergeben konnten.

Alteuropa ist eben doch nicht so statisch, wie man es manchmal vorgestellt hat!! (interständische Mobilität, Entwicklungsdynamik)

Genau! Schweinehirten konnten Papst werden, wenn sie clever waren. Siehe Sixtus V.!
Klappt heutzutage nicht mehr...

Ich hätte da auch noch eine Frage, die mir jetzt schon ewig im Kopf rumspukt: in der Probeklausur hatte Frau Hüsing nach dem "Problemfeld "Kolonialverwaltung - Mission" gefragt; kann ja sein, dass ich mich jetzt an einer Kleinigkeit aufhänge, aber ich dachte, Mission und Kolonialverwaltung hätten sich unterstützt? Wo ist denn da das Problem im Problemfeld? :confused

Tarisha wrote:

Ich verzweifel derzeit an der Fragestellung ob die Stände Geburtsstände waren ich kann mich erinnern d. wo gelesen zu haben d. es nicht so ist... aber die Begründung find ich nicht..



Oh, Du arme!!

Mir geht es aber bei anderen Themen nicht anders :o

Also: [COLOR=red]Es waren Geburtsstände und Funktionsstände mit dem Adel als herrschende Spitze[/COLOR];):D:)


Zu Geburtsständen: denk hier an die Senatorensöhne, deren Aufnahme im Senatorenstand (ordo senatorius) ja erblich war!


Viele Grüße

Culadra wrote:

Ich hätte da auch noch eine Frage, die mir jetzt schon ewig im Kopf rumspukt: in der Probeklausur hatte Frau Hüsing nach dem "Problemfeld "Kolonialverwaltung - Mission" gefragt; kann ja sein, dass ich mich jetzt an einer Kleinigkeit aufhänge, aber ich dachte, Mission und Kolonialverwaltung hätten sich unterstützt? Wo ist denn da das Problem im Problemfeld? :confused:



Denk hier an Ferdinand Kittel und die Mission in Indien!
Vor allem an die Schriften der Jesuiten, am Anfang lasen sie diese noch im Unterricht vor, aber dann übernahmen zunehmend Einheimische die Lektüre und das war doch recht günstig für die Missionare um die Einheimischen im christlichen Glauben zu bestätigen!

Ich habe noch einen Satz internalisiert der abrufbar ist:

Mission strebt nach Transformation

Grüße

Bradbury wrote:

Genau! Schweinehirten konnten Papst werden, wenn sie clever waren. Siehe Sixtus V.!
Klappt heutzutage nicht mehr...



Ja, Pius V. und Sixtus V.....das waren aber Ausnahmen..

Oh, wie mein Kopf qualmt:eek

Mir fiel gerade noch ein Tarisha, dass man(n) in der römischen Sozialordnung nicht automatisch Mitglied in einem ordo wurde. Die Aufnahme in einen der drei Stände (ordo senatorius, ordo equester, ordo decurionum) wurde vom Kaiser höchstpersönlich in einem formellen Akt vollzogen. Ausnahme Senatorensöhne;)

Ausserdem gab es noch ein Mindestvermögen um einem Stand aufgenommen zu werden:
ordo senatorius 1.000.000 Sesterzen
ordo equester 400.000 Sesterzen
ordo decurionum zwischen 20.000 Sesterzen in Africa und 100.000 in Oberitalien

Culadra wrote:

Ich hätte da auch noch eine Frage, die mir jetzt schon ewig im Kopf rumspukt: in der Probeklausur hatte Frau Hüsing nach dem "Problemfeld "Kolonialverwaltung - Mission" gefragt; kann ja sein, dass ich mich jetzt an einer Kleinigkeit aufhänge, aber ich dachte, Mission und Kolonialverwaltung hätten sich unterstützt? Wo ist denn da das Problem im Problemfeld? :confused:

Jetzt muss ich aber mal ganz blöd fragen: Welche Probeklausur denn? :confused

Grüße aus Indien...diesmal mache ich nicht viel hier. Sitze doch so einige Stunden im Zimmer und lerne:eek: nebenbei habe ich heute und gestern Paneer Tikka Masala gegessen und ein paar Tüten indische Chips

Livia753 wrote:

Grüße aus Indien...diesmal mache ich nicht viel hier. Sitze doch so einige Stunden im Zimmer und lerne:eek: nebenbei habe ich heute und gestern Paneer Tikka Masala gegessen und ein paar Tüten indische Chips:D

Und spürst du was vom Geist Ferdinand Kittels? Dem linguistischen Wohltäters Südindiens?

Bradbury wrote:

Jetzt muss ich aber mal ganz blöd fragen: Welche Probeklausur denn? :confused:

Die war Anfang Januar in München zusammen mit einem Seminar zur Quellenkritik.

Ja, Livia, das mein ich ja: Die haben sich gegenseitig unterstützt. Aber wenn ich "Problemfeld" lese, dann such ich auch nach einem Problem. Aber bei gegenseitiger Unterstützung gibts doch gar kein Problem, oder?

[QUOTE="Culadra, post: 749255"]Die war Anfang Januar in München zusammen mit einem Seminar zur Quellenkritik.

[QUOTE]

Von da habe ich ein Protokoll der QA von Carsten.

Ich sehe das so, dass die Missionare in Indien ja die einheimische Sprache erlernt haben. Normalerweise sind doch die Kolonialherren überhaupt nicht auf die Kultur eingegangen..

"Kolonialverwaltung-Mission" stehen sich hier diametral gegenüber...oder nicht??

Frau Hüsing hatte uns gebeten, die Fragen nicht in Moodle zu stellen, weil wohl eine oder beide Fragen direkt in den Pool für die nächsten Klausurfragen gewandert sind.

Ja, Livia, das sehe ich auch so. Ich hab mich nur so an dem Problem gestoßen, denn eigentlich gabs ja zwischen Missionaren und Verwaltung keine Probleme...oder?

Bradbury wrote:

Und spürst du was vom Geist Ferdinand Kittels? Dem linguistischen Wohltäters Südindiens? :D



ja, ich hatte letztens einen indischen Kollegen gefragt ob er Kannada spricht und er hatt mir ein paar Sätze vorgesprochen...Das hat sich ziiiieeeemlich kompliziert angehört!


Jetzt bin ich in Hyderabad, also nicht Südindien

Culadra wrote:

Frau Hüsing hatte uns gebeten, die Fragen nicht in Moodle zu stellen, weil wohl eine oder beide Fragen direkt in den Pool für die nächsten Klausurfragen gewandert sind.

Ja, Livia, das sehe ich auch so. Ich hab mich nur so an dem Problem gestoßen, denn eigentlich gabs ja zwischen Missionaren und Verwaltung keine Probleme...oder?



Hmmm, ich bin verwirrt. Es gab doch Probleme mit der Ordensleitung in Basel

Oh...jetzt habe ich schon wieder eine Tüte indischer Chips geöffnet..Aloo Lachha...Nervennahrung:eek

Livia753 wrote:

ja, ich hatte letztens einen indischen Kollegen gefragt ob er Kannada spricht und er hatt mir ein paar Sätze vorgesprochen...Das hat sich ziiiieeeemlich kompliziert angehört!


Jetzt bin ich in Hyderabad, also nicht Südindien

Immerhin bist du näher 'dran als wir hier im grau-kalten Deutschland. ;)
Welche Tageszeit ist denn da, wo du bist, gerade?

Bradbury wrote:

Immerhin bist du näher 'dran als wir hier im grau-kalten Deutschland. ;)
Welche Tageszeit ist denn da, wo du bist, gerade?



plus 4.5 Stunden...ich bleibe aber in Indien stets in der deutschen Zeit, dass finde ich angenehmer für meinen Biorythmus. Im Sommer sind es nur 3.5 Stunden Zeitunterschied

Die Probleme hatte aber nur Kittel mit der Missionsleitung, nicht die Kolonialverwaltung. So recht nach den Vorstellungen der Missionsleitung hat der junge Mann ja nicht gelebt

Dann verstehe ich das auch nicht mit dem "Problemfeld"...Na, für morgen nehme ich mir statt neuere Geschichte doch Transfer und Transformation vor...

Livia753 wrote:

plus 4.5 Stunden...ich bleibe aber in Indien stets in der deutschen Zeit, dass finde ich angenehmer für meinen Biorythmus. Im Sommer sind es nur 3.5 Stunden Zeitunterschied

Dann habt ihr da ja schon fast halb drei in der Nacht...:eek

Culadra,
vielleich liege ich ja falsch, aber ich würde hier ansprechen, dass die Missionsmethode in Zusammenhang mit der Kolonialverwaltung stand:
Da wo ein starker, auch militärische Rückhalt war wurde auch gewaltsam missioniert: Zwangstaufen, Niederbrennen von Tempelanlagen, Vertreibung von Priestern der indigenen Religionen, ...
Da wo der militärische Rückhalt geringer war, u.a weil im kolonisierten Land eine Hochkultur vorgefunden wurde, mussten andere Methoden gefunden werden als Gewalt: Inkulturation/Akkommodation.

Bitte berichtigt mich, wenn ich daneben liege!

Ja, wenn ich morgens wach werde ist es schon halb eins mittags

Völlig richtig, würde ich sagen. Hochkulturen China und Indien

Danke, Monella, das klingt gut.

Aber ich werd mich mal für heute verabschieden und mir nochmal die zwei Aufsätze über die Jahre 1800 und 1900 ansehen... :) Schlaft alle gut.

Gut's Nächtle!

leckerpizMir ging gerade mit der Schärfe der indischen Chips ein Licht auf:

Deshalb "Problemfeld", bei den Hochkulturen war Gewalt zwecklos..

Man musste anders bekehren...Oder wie?

Meine Tastatur ist schon ganz fettig

Genau so habe ich das für mich interpretiert. Für mich klingt's logisch, hoffentlich für den Korrektor auch

Gerne doch!

schlafen: Schaft gut

Tarisha, mir fiel gerade noch ein, dass Du als Beispiel für Geburtsstände die Freigelassenen im römischen Kaiserreich nennen könntest. Sie hatten ja keine Möglichkeit in der Poltik (z.Bsp ordo decurionum, Munizipalaristokratie) aufzusteigen, da sie immer den Makel einer unfreien Geburt hatten. Nur Freigeborene und die Söhne Freigelassener hatten die Möglichkeit eines Aufstiegs.
Freigelassene konnten als Wohltätige, Stifter im ordo augustalium (Priesterkollegien, Kaiserkult) tätig werden. Die augustales bestanden ja ab dem 2. Jh n. Chr. eigentlich nur noch aus Freigelassenen, da sie für Freigeborene ihre Attraktivität verloren hatten.
Beispiel Comminius Abascantus aus Misenum, Ostia!!

Culadra gibt es eine Möglichkeit trotzdem mir diese Fragen zu schicken...
Bin gestern nochmals alteuropa und Armenbriefe und KE 1 durchgegangen heut und morgen und übermorgen kommt dann 3503 und 3504 dran dann bin ich wahrscheinlich ehhh fertig heißt jetzt der Adel war auch kein Geburtstand...

Tarisha,

ich bin gerade in der Arbeit, ich schick Dir, sobald ich zu Hause bin die Fragen.

Grüße,

Andrea

Culadra ich danke dir ewig!!!!!

Doch der Adel war Geburtsstand und Funktionsstand..Die Zustände blieben aber über die Jahrhuderte nicht stabil.

Zum Beispiel war der Senatorenstand in der frühen, mittleren und späteren Kaiserzeit ein Geburtsstand, um zum Ritterstand zu gehören brauchte man ein Mindestvermögen welches ganz beträchtlich war. Also hier Funktionsstand (trotzdem wurden die Männer ja in einen Geburtsstand hineingeboren, also z Bsp. Patrizier oder Plebejer)
In einem solchen ordo decurionum waren übrigens Vergil, Ovid, Plinius der Ätere.

In der späten Kaiserzeit blieb der ordo senatorius erblich und die Ritterwürde blieb auf den Funktionssträgern beschränkt. Als das Kaiserreich im Westen erlosch wurde die Reichsaristokratie zu einem nach unten geschlossenen Geburtsstand.

Im 12. und 13. Jahrhundert, also im Übergang von Spät-und Hochmittelalter, wurde der Ritterstand erblich..

Aber der ordo senatorius war ja nicht ausschließlich erblich, oder? Es gab doch den Aufsteigertyp homines novi und die Aufnahmezeremonie mit dem latus clavus. Auch hier war also mit Mindestvermögen ein "Neueinstieg" möglich.

Kann mir noch jemand erläutern, wer genau die Laien im frühen Christentum/Spätantike waren? Klerus waren ja - nach anfänglich allen Christen - die Inhaber eines Kirchenamtes. Die humiliores waren zwar aufgewertet aber doch erst im Hochmittelalter bei Adalbero v. Laon in den Ständetrias aufgenommen.
Waren die Laien also im dichotomen Modell alle Nicht-Kleriker, die schon in der römischen Antike von Stand waren? Also Senatoren, Ritter und Dekurionen - hießen die da überhaupt noch so?

Ich hab hier in meinen Aufzeichnungen:

Laien = das einfache Gemeindevolk (laikós = zum Volke gehörig)

Das hieße demnach: Laien waren alle Christen , kein Kirchenamt innehatten. Unabhängig von Standeszugehörigkeit.

Ja, das habe ich auch so hier. Aber dem widerspricht doch eigentlich die Aussage zum Modell nach Adalbero von Laon, dass erstmalig seit Platon das einfache, arbeitende Volk wieder in das Ständemodell eingegliedert wurde.
Oder sehe ich das dichotomische Ordnungsmodell falsch - das ist doch das herrschende Ständemodell, oder nicht?

Sagt mal, die beiden Aufgaben aus der Prüfungsvorbereitung finde ich ziemlich ähnlich, denn eigentlich geht es doch bei beidem um den Zeitraum um 1800. Beim Handout fiel mir dann auf, dass die beiden Fragen aber komplett anders beantwortet hätten sollen.
Woher weiss ich denn in der Prüfung, was die nun genau von mir wissen wollen?

Welche zwei Fragen meinst du genau?

; wrote:

Monella: hat nicht Augustinus sich wieder auf Platon berufen? Von wegen dass alle Menschen Brüder seien und die Aufgaben von Gott bestimmt seien und so?
Wobei bei dichotomisch habe ich mir nur die beiden Stände Klerus und Laien notiert.
Dichtomisch bedeutet ja auch, dass man etwas in ZWEI gruppen unterteilt.

; wrote:

1) welche neue Sicht auf den Staat etablierte sich in Alteuropa vor 1800 und vor dem Hintergrund welcher kultureller Zusammenhänge ist sie zu sehen
2) Erkläre das Zusammenwirken von französischer und industrieller Revolution

Für mich ging es bei beidem um den Zustand VOR der Doppelrevolution und dann der Änderung DURCH die Revolution. Das wäre dann total daneben gewesen..... oder?

Mamangelika: genau da liegt mein Problem. Die neuplatonische Idee nach Augustinus und die Definition der Laien würde für mich alle - auch die humiliores - einschließen. Bei Adalbero steht aber dezidiert, dass erstmals seit Paton die Niederen wieder Platz im Ständetrias fanden. Aber jetzt, wo ich das so formuliere, kommt mir ein Gedanke: erstmals im STÄNDETRIAS, vielleicht ist das der Knackpunkt? Im dichotomischen Modell hatten sie bereits Platz, nicht aber in dreigeteilten Modellen?

über deine Frage denke ich noch nach, ich melde mich gleich wieder ...

Monella, ich verstehe nicht mal Deine Frage..... meiner Meinung nach besteht das dichotomische Modell doch nur aus Klerus und Laien (=Nichtklerus), da sind die Arbeiter doch gar nicht explizit genannt? Ich stehe komplett auf dem Schlauch, glaube ich.
Ich melde mich erst heute abend wieder- muss jetzt mal meine Kiddies mit was Essbarem versorgen und so......

Die Frage ist, wer genau sind die Laien: Arbeiter, Handwerker, Sklaven, also eben alle Nichtkleriker...

Zu deiner Frage: bei 1) hätte ich jetzt vorallem die Zeit vor der Doppelrevolution vorallem im Hinblick auf Aufklärung beschrieben
bei 2) hätte ich den Schwerpunkt auf die Revolutionen und die Auswirkungen gelegt

Allerdings war ich nicht bei der Vorbereitung und weiß deshalb nicht, wie der Antworthinweis ausgesehen hat...

Das ist sowieso meine größte Angst, nicht zu erkennen, worauf die jetzt mit der Frage genau zielen... und dann punktgenau daneben zu landen :o

Zu Mamangelika:
ziemlich unwahrscheinlich, dass in der Klausur so vage formuliert wird. Ich vermute, dass Frau Hüsing "einfach nur" die Zeiträume vor und nach 1800 abklopfen wollte.

Monella wrote:



Zu deiner Frage: bei 1) hätte ich jetzt vorallem die Zeit vor der Doppelrevolution vorallem im Hinblick auf Aufklärung beschrieben
bei 2) hätte ich den Schwerpunkt auf die Revolutionen und die Auswirkungen gelegt
\

Genau! Die Punkte, die in den Handouts aufgelistet waren, bildeten ja das Antwortgerüst.

Auf die Art ist Frau Hüsing die Fragen mit uns durchgegangen. Ihr ging es vor allem auch darum die Aufsätze von Brandt & Schlegelmilch bzgl. des überbordenden Info-Gehalts noch mal aufzudröseln.

Einen schriftlich formulierten Antworthinweis haben wir auch nicht bekommen.

Ihr meint also, die Fragen in Hagen waren nur dazu gedachht, gewisse Inhalte nochmal weich zu klopfen und NICHT als Beispiel für Klausuraufgeben zu sehen? Dann bin ich ja beruhigt. Und notfalls habe ich die Handouts dazu ja jetzt drauf.

Monella wrote:

Mamangelika: genau da liegt mein Problem. Die neuplatonische Idee nach Augustinus und die Definition der Laien würde für mich alle - auch die humiliores - einschließen. Bei Adalbero steht aber dezidiert, dass erstmals seit Paton die Niederen wieder Platz im Ständetrias fanden. Aber jetzt, wo ich das so formuliere, kommt mir ein Gedanke: erstmals im STÄNDETRIAS, vielleicht ist das der Knackpunkt? Im dichotomischen Modell hatten sie bereits Platz, nicht aber in dreigeteilten Modellen?\


Die Ausführungen von Augustinus habe ich nur als eine Denkrichtung wahrgenommen, die sich aber nicht vollends durchgesetzt hat. Das dichotomische Modell ist lange bestehen geblieben, nur hat sich die Vorstellung von Klerus und Laien geändert. Nach Papst Pius V. gab es die geistlich-weltliche Doppelaristokratie. Ab 11. Jhd (Adalbero von Laon) entsteht das tripartite Ständemodell, in dem auch ALLE Menschen ihren Platz haben. Vorher waren nicht alle Menschen Teil der ständischen Gesellschaft. Platon, Aristoteles, usw. hatten auch 3 Stände beschrieben, aber (ich habe es so verstanden) es umfasste nicht ALLE Menschen, sondern nur einen kleinen Teil. Die meisten waren einfach nicht von Stand.

Erledigt

Monella wrote:

Aber der ordo senatorius war ja nicht ausschließlich erblich, oder? Es gab doch den Aufsteigertyp homines novi und die Aufnahmezeremonie mit dem latus clavus. Auch hier war also mit Mindestvermögen ein "Neueinstieg" möglich.




Ausschließlich erblich auch nicht...Lucius Annaeus Seneca war ein sogenannter homo novus..Aber nur sehr wenige fanden den Aufstieg!!!

Ach ja, die kaiserzeitliche Gesellschaft war schon ziemlich speziell.
Aber wir müssen ja hier nicht alles wissen und wiedergeben.

Ich würde mich nur freuen, wenn ich meine eigenen römischen Münzen erklären könnte. Eine Vespasian aus der Zeit 79 n.Chr. mit der Prägestätte Rom und dann zwei spätrömische aus dem 400 Jh. Eine aus Trier mit der Porta Negra und eine FELICIUM TEMPORUM REPARATIO aus Virminacium..

Madmartigan wrote:

Die Ausführungen von Augustinus habe ich nur als eine Denkrichtung wahrgenommen, die sich aber nicht vollends durchgesetzt hat. Das dichotomische Modell ist lange bestehen geblieben, nur hat sich die Vorstellung von Klerus und Laien geändert. Nach Papst[U][B][COLOR=Red] Pius V.[/COLOR][/B][/U] gab es die geistlich-weltliche Doppelaristokratie. Ab 11. Jhd (Adalbero von Laon) entsteht das tripartite Ständemodell, in dem auch ALLE Menschen ihren Platz haben. Vorher waren nicht alle Menschen Teil der ständischen Gesellschaft. Platon, Aristoteles, usw. hatten auch 3 Stände beschrieben, aber (ich habe es so verstanden) es umfasste nicht ALLE Menschen, sondern nur einen kleinen Teil. Die meisten waren einfach nicht von Stand.

War das nich Gelasius?

balina wrote:

War das nich Gelasius?

Ja, "Zwei-Gewalten-Lehre" war Gelasius.
Pius V. ist ein Beispiel für einen Papst, der aus ärmlichen Verhältnissen stammte...

Ja. das war Papst Gelasius I.

Pius V. und Sixtus V. hatten den Weg von ganz unten nach ganz oben geschafft.

Hallo;

ich packe gerade meine Koffer...dann noch ein Stündchen schlafen und heute Abend geht es nach Hause!!

Livia753 wrote:

Hallo;

ich packe gerade meine Koffer...dann noch ein Stündchen schlafen und heute Abend geht es nach Hause!!

Dann guten Flug!

Danke!

Donnerstag werde ich wohl zu müde sein, aber dann habe ich noch drei Tage...
Weiß gar nicht mehr was ich zuerst wiederholen soll:confused

Guten Flug Livia!

Danke, liebe Grüße

Olivia

Kann es sein, dass ihr euch langsam ganz schön verrückt macht? Na, dann bin ich ja nicht die einzige ;)

Habe mich letztens mit meinem Mann über Kolonialherrschaft in Bezug auf Togo unterhalten und musste mit Entsetzen feststellen, dass er diesbezüglich über ein viel fundierteres Wissen verfügt als ich. Dabei bin ich diejenige, die KuWi studiert und er war lediglich einmal für ein paar Wochen beruflich dort. Da kommt man sich ganz schön dumm vor :-/ Vielleicht sollte er die Klausur für mich schreiben

Dancing Queen- wenn ich hier so manches lese, Frage ich mich auch, ob ich überhaupt zur Klausur fahren soll....... hier werden Fragen gestellt, wo ich nicht mal die Frage verstehe- von Antworten ganz zu schweigen ;)
Aber verlieren kann ich ja nichts, wenn ich die Klausur versuche- wenn ich gar nicht erst hinfahre, hab ich von vorneherein verloren

balina wrote:

War das nich Gelasius?


Ja, [COLOR=red][B]SORRY[/B][/COLOR], war er :D
Ich glaube, ich drehe gerade durch :p

@Mamangelika: Einfach Ruhe bewahren und nicht die Nerven verlieren, dann klappts schon irgendwie (mal soll ja schließlich positiv denken)

Also nochmal wegen der Übungsklausur:

Falls sich noch jemand für die Fragen interessiert, ich schick sie Euch gern. Ich hab nur Skrupel, sie öffentlich zu posten, nachdem Frau Hüsing uns extra gebeten hatte, das nicht zu tun...

Ich hab die Fragen heute eh schon so oft verschickt, dass ich die jetzt auswendig kann... Ich wünschte nur, bei den Antworten wär ich mir genauso sicher :rolleyes

Am Ende kommen dann werweißwie abgedrehte Fragen, mit denen kein Mensch rechnet. :rolleyes:

Geschichte als Märchen oder so'n Quark...

Verschrei es nicht, Bradbury!!!! :eek:
Und ich hab mir gerade so schön den Moment vor Augen geführt, in dem ich zum ersten Mal die Fragen lese: "Aach - schön, ohh super, jaaa genau so, dabei zufrieden grinsen und dann ganz entspannt anfangen, alles zu Papier zu bringen..."
So möchte ich die Fragen haben

Bei den Außereuropäischen Fragen gehts mir so. Da könnte ich sofort drauflos schreiben. Heute morgen bin ich mit Otto Brunner aufgewacht. "Der Epochenbegriff Alteuropa...... 750 v.Chr. bis 1789......" Schrecklich!!!

Monella wrote:

Verschrei es nicht, Bradbury!!!! :eek:
Und ich hab mir gerade so schön den Moment vor Augen geführt, in dem ich zum ersten Mal die Fragen lese: "Aach - schön, ohh super, jaaa genau so, dabei zufrieden grinsen und dann ganz entspannt anfangen, alles zu Papier zu bringen..."
So möchte ich die Fragen haben :D

Ja, ja. Stimmt ja, ich versuch ja auch mir das ganze positiv zu visualisieren! ;) Und mich gleichzeitig in professorale Um-die-Ecke-Denkstrukturen 'reinzuversetzen...

Das klappt wohl nicht gleichzeitig...

VerenaK wrote:

Bei den Außereuropäischen Fragen gehts mir so. Da könnte ich sofort drauflos schreiben. Heute morgen bin ich mit Otto Brunner aufgewacht. "Der Epochenbegriff Alteuropa...... 750 v.Chr. bis 1789......" Schrecklich!!!

So muss das sein! :D

Mit welchen altbackenen Herren ich schon dieser Tage aufgewacht bin...:eek

Bei meiner letzten Klausur gings mir eher "was ist das denn? Naja, nächste Frage- oh die ist noch schlimmer- und die dritte? Hä? Was wollen sie denn da von mir wissen?"
Ich hab echt gedacht, ich geb einfach ab, das wird eh nichts.
Und dann hab ich überlegt, dass ich genausogut auch schreiben kann, was ich weiss, vielleicht hab ich ja doch Glück. Und ich hab bestanden!
Also lasst Euch bloss nicht durcheinander bringen, falls Ihr Fragen suchen müsst, mit denen Ihr überhaupt was anfangen könnt (und nicht wie Monellas Vorstellung, dass man entspannt losschreibt)- das wird schon!
Meistens fallen nur die durch, die nicht in Foren schreiben, die Übungsaufgaben noch nie gesehen haben und dann noch meinen, mit einem Mal alles querlesen haben sie genug gelernt. Ich hoffe jedenfalls, dass ich Recht habe ;))

Aber wenn ich wählen darf, hätte ich gerne diesmal auch die Situation "klar, bei Alteuropa nehme ich die Frage, das hab ich drauf. Und bei Neuere Geschichte, au fein, da ist ja zum Glück das Thema dabei. Und Aussereuropäische? Cool, genau das, was ich wollte"......... :))

Ja wählen wäre schön ich hätte gerne Kulturwahrnehmung so mal allgemein dann die Stände von mir aus mit zusatz war der Stand immer staatisch.. und dann Kittel und dann Armenbriefe und dann Frauenstudium und am besten Fragen wie Was weißt du über die Armenbriefe?? Ist das jetzt zuviel verlangt

Also ich hätte gerne bei Alteuropa eine klare Frage zu den Ständen, bei der Neueren Deutschen Geschichte Quelleninterpretation zum Thema Frauenstudium und bei Aussereuropäischer eine lösbare Frage zu den Begriffen und Kittel.
DAS wäre schön

Vor allem "klare Frage" wäre schön :o

Kann ich mir eigentlich zwischen der vereinfachten und der ausführlichen Quellenanalyse aussuchen ich bild mir ein ja????

Tarisha wrote:

Kann ich mir eigentlich zwischen der vereinfachten und der ausführlichen Quellenanalyse aussuchen ich bild mir ein ja????

Wenn nicht ausdrücklich ein bestimmtes Schema verlangt wird, ja.

Heißt das, du kannst beide, bradbury? ich hab eigentlich nur die ausführliche gelernt...

Ich hab auch die ausführliche gelernt die von Fr. Hüsing vom Seminar die ist echt super beschrieben damit ich auch weiß worauf ich da eingehen soll

Monella wrote:

heißt das, du kannst beide, bradbury? ich hab eigentlich nur die ausführliche gelernt...

Nee, von können kann da mir nicht die Rede sein...:o

Ich hoffe eigentlich in Neuerer Geschichte eine passende Frage abseits einer QA aufzufinden. Wenn das partout nicht der Fall sein sollte, würde ich mich wahrscheinlich eher am vereinfachten Schema versuchen.

Ich werde mir das ausführliche Schema natürlich nochmal scharf ansehen, um es so rein technisch erklären zu können.

Ach, insgesamt bin ich eh langsam so kirre, dass mir alles durcheinander purzelt.:rolleyes

ich wünsch euch allen, die nächste woche die prüfung in G1 schreiben - alles gute!

ich bin in gedanken bei euch und versuch mich selbst dann im SS 2010. ;)

lg, marina

Sagt mal, kann man den Missionsstandort der Basler Mission in Indien nicht auch als Diaspora bezeichnen?
Vieles würde doch passen, oder?

Und was versteht man bei der Quellenkritik unter Punkt Beschreibung unter Art und Gruppe? Also Art ist ja noch klar, obs ne Rede oder ein Text oder eine Annonce oder so ist- aber was ist dann Gruppe?

Gibt es immer noch keine Widerholungstermine, falls man doch nicht besteht? Ich mag dann eigentlich nicht bis zum Herbst warten müssen (und nein, ich mach mich gar nicht verrückt, das sieht nur so aus

Tut mir leid, ich kann darüber nicht (mehr) nachdenken...

bearbeite heute die Texte unserer Professoren Schlegelmilch, Sokoll, Brandt und Kruse und vielleicht noch die der Geschichtswissenschaft. :eek::eek::eek:

Ich bin schon ziemlich aufgeregt welche Fragen uns wohl erwarten..

Meint ihr Brandt (Aufklärung, Gesellschaftsvertrag, aufgeklärter Absolutismus) könnte mit hoher Wahrscheinlichkeit drankommen? :hmmm

Also: wenn die Quelle zum Beispiel einer der Armenbriefe ist, dann ist das so:

Art: Brief, Gruppe: englische Armenbriefe

Die Gruppe mußt Du aber nur nennen, falls sie bekannt ist. Ich weiß nicht, ob das so häufig dran kommt.