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G2 Hausarbeit

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Ich weiß, ich habe hier noch nicht viel geschrieben (nur mitgelesen),aber ich hoffe, Ihr könnt mir trotzdem ein paar Tipps geben.

Eigentlich wollte ich in diesem Semester eine Hausarbeit in G2 schreiben. Gestern habe ich mich dann vor lauter Panik zur Klausur angemeldet. Aber das will ich wieder rückgängig machen, falls ich doch noch Licht am Ende des Tunnels sehen sollte. ;)

Ich habe alle Kurse gelesen, auch alle Hinweise zu den Hausarbeiten, alle Threads hier bezüglich Hausarbeitsthemen und ich habe dennoch keine Ahnung, wie ich da rangehen soll.

Es heißt doch, man soll eine eigene Fragestellung "entwerfen" mit Bezug auf den Kurs. Hat jemand von Euch vielleicht ein Beispiel dafür ? Keine Angst, werde ich sicher nicht als Vorlage nehmen ! :)

Wenn ich eine Quelle aus dem Kurs nehmen würde, würde ich doch lediglich das wiedergeben können, was schon im Kurs steht, oder ? Ich meine, sind da nicht die Quellen schon zur Genüge "aufgearbeitet" ?

Und wenn ich mir eine ganz andere Quelle suche, wie stark muss denn der Bezug zum Kurs sein ? Ich habe immer das Gefühl, ich muss etwas "Neues" entwickeln ... oder geht es lediglich darum, die "Gedanken" verschiedenster Literatur zu einer Quelle zusammenzutragen ? Aber hier muss doch dann auch eine eigene Fragestellung darüberstehen, oder ?

Ihr seht, ich habe ein absolutes Brett vor dem Kopf. Vielleicht sehe ich das auch alles viel zu kompliziert. Schule ist schon sooooo lange her und ich kann mich nicht erinnern, jemals überhaupt vor so einer Aufgabe gestanden zu haben ... aber naja, dafür studiere ich ja jetzt, oder ? ;)

Sorry, für meine vielen Fragen und vielen Dank für evtl. Antworten !

Liebe Grüße
Gabi

Comments

Ich denke, dass wir alle vor der ersten HA ähnliche Gedanken und Schwierigkeiten hatten - also: willkommen im Club ;))

Das Thema muss natürlich irgendwie Bezug zum Modul haben. Hast Du mal in dem Thread "Hausarbeiten - mein Thema aus der Vergangenheit" nachgesehen? Da findest Du einige Beispiele, wie die Bezüge zum Modul aussehen. Und Du sollst natürlich kein im Kurs bereits berarbeitetes Thema einfach umformulieren und nochmal schreiben. Aber aus den Modulinhalten lassen sich doch weitere Themen ableiten, die einen Aspekt von einer anderen Seite beleuchten. Hilfreich ist auch der Besuch einer PV, wenn möglich, da kommt man auch oft auf gute Ideen, wenn der Prof referiert.

Das Rad neu erfinden musst Du bei einer HA nicht - Du sollst hauptsächlich zeigen, dass Du in der Lage bist, ein Thema/eine Forschungsfrage wissenschaftlich zu bearbeiten. Du nutzt dann Literatur dazu, die Frage zu beantworten bzw. Belege für die Richtigkeit/Falschheit Deiner These zu finden. Klingt schlimmer, als es ist!

oh hhh ja gabi,

davon kann ich ein lied singen und so manch lieber mensch hier im forum durfte unter meiner konfusion leiden.. gleiches modul wie du, gleiches problem..
irgendwann hatte ich eine gaaaaaaaaaaanz vage vorstellung, ob man nicht evtl vll iiiiirgendwie in eine bestimmte richtung was machen könnte. total konfus. genau dieses konfuse gewäsch habe ich , zusammen mit dem offenen eingeständnis, null plan zu haben, an einen betreuer geschickt. der gab schonmal für die richtung das ok, hat aber zeitlich eingegrenzt, so dass ich bei einem anderen betreuer "gelandet" bin.. nun war ich aber noch genauso schlau wie vorher.. nein, nicht ganz. bekam dann vom betreuer noch einen literatur-hinweis, die hab ich mir besorgt und quergelesen. dann hab ich , in meiner ratlosigkeit, frau kisker angemailt (moodle-betreuung), die mir super-hilfreiche tipps zur herangehensweise zur themenfindung gegeben hat.
so war es dann doch relativ "schnell" möglich, enger einzugrenzen und dann beim betreuer nachzufragen, ob das so machbar sei. und es war machbar. anschliessend hab ich mir noch drei tage einen abgebrochen was das expose anging, was erstaunlicherweise dann für gut befunden und angenommen wurde.

denk ruhig auch mal ein bisschen weiter über die kursbände hinaus, je enger du dich an den unterlagen hältst, umso schwieriger wird es nämlich.

so, dass hierzu. und um zu beweisen, dass ich selbst auch keine ahnung habe, hänge ich hier gerade noch eine frage an, an der ich gerade zu kauen habe:

- ich weiss inzwischen (danke sandra ;), dass beim paraphrasieren eben auch zu belegen ist, was/woher ich denn paraphrasiere. wunderbar, klappt, selbst word hab ich mittlerweile im griff, so dass die fussnoten keine elendige frickelei mehr sind :D

aber: was mach ich, wenn der text, den ich selbst paraphrasiere selbst über eine fussnote a la "vgl. xyz" verfügt ??

beiden,

vielen Dank für Eure Antworten !

Wie gesagt, die Threads habe ich alle schon durchforstet, zu G2 findet sich da kaum was. Und die PV´s, die jetzt noch offen sind, sind zu spät. An den Betreuer zu schreiben, habe ich mich noch nicht getraut, weil ja in den Hinweisen extra steht: "Ideen für Hausarbeitsthemen sollen von den Studierenden zunächst selbstständig erarbeitet werden." Ich dachte halt, die Frage muss schon stehen. Aber im Grunde stehts ja da: "Ideen", also habe ich ja noch eine Chance ;) Vielleicht schreibe ich auch noch Frau Kisker an (hatte mich schon an Frau Frantz gewendet), wäre ja auch genau das richtige Fach. Und danke für den Tipp, mich nicht zu sehr an das Skript zu halten, das war wahrscheinlich auch mein Fehler.

Auf jeden Fall habt Ihr mir Mut gemacht, es doch zu versuchen. Irgendwann muss ich ja eh mal anfangen mit HA. Vielen Dank nochmal !

Liebe Grüße
Gabi

benjoe2001 wrote:


aber: was mach ich, wenn der text, den ich selbst paraphrasiere selbst über eine fussnote a la "vgl. xyz" verfügt ??


Auf keinen Fall angeben, dass Du vergleichst, was derjenige auch schon verglichen hat, sondern so weit zurück gehen, wie es nachvollziehbar ist, und diese Quelle dann angeben.

Ich könnte mir denken, dass, wenn Du Kontakt zum Prüfer aufnimmst und dazu schreibst, dass es deine erste HA ist und du dir unsicher bist, du auf großes Verständnis triffst. Du bist nicht die einzige, die sich da schwer tut. Es gab auch schon Fälle, da hat eine Kommilitonin eine "falsche" Vorstellung davon geahbt, was ein HA Thema sein könnt (zu nah am Kurs) Daraufhin hat der Prüfer ihr einen Vorschlag gemacht, Literatur dazu genannt und sie hat hinterher eine eins bekommen (hat aber auch gut geschrieben). Nur Mut!

aber: was mach ich, wenn der text, den ich selbst paraphrasiere selbst über eine fussnote a la "vgl. xyz" verfügt ??

Im Zweifel die Unterlagen besorgen (wenn´s nicht gar zu abwegig ist), wenn es wirklich wichtige Aussagen sind. Wenn auf Quellen verwiesen wird, würde ich sie immer ausleihen. Viele lateinische Quellen gibts auch in deutscher Übersetzung. Ansonsten hab ich mir die Aufsätze besorgt, aus denen zitiert wird bzw. sind es meist auch Grundlagenwerke zu dem Thema. Ist bei meinem Thema zumindest so.

Dachte auch am Anfang, dass die Literatur überschaubar ist! Ich kann zu diesem Thema und überhaupt zum Schreiben einer HA in Geschichte folgendes Buch wärmstens empfehlen. [media=asin]3825225690[/media]

In Geschichte gibt es einen Prüfungsleitfaden, insbesondere zur HA. Dort steht drin, wie man zitiert, wann man ebd. oder vgl. verwendet, und das ganze auch noch schön mit Beispielen untermauert.

@pinocchio

vgl./ebd. etc waren ja klar, das geht aus dem leitfaden schön hervor,
nur war mir eben nicht klar, wie sich das im sachverhalt meiner frage, s.o., verhält.
ich dachte mir aber schon, dass es dann sinnig/notwendig ist, auf die lektüre zurückzugreifen, die bereits "mein" autor paraphrasiert hat. sicher war ich mir nun nicht.

@Benjoe
sorry, da hab ich etwas unüberlegt geantwortet. Ich dachte, das hätte auch im Leitfaden gestanden, da er ja recht ausführlich ist. Ich hab's aus dem Buch: Umberto Eco: Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt.
Kann ich übrigens nur empfehlen, es ist sehr aufschlussreich geschrieben und dazu noch recht aufschlussreich.

ist doch kein problem pinocchio !

ich hab gerade so etwas wie einen "flow" (gibts sowas?) nachdem ich ewig am rotieren war, was wie und überhaupt wie geht eine HA, hab ich in den letzten drei tagen schon (immerhin) 7 seiten runterschreiben können.. ob das so bleibt, ist eine andere frage. zumal ich erstmal nur drauflosschreibe, mich mit kürzungen erst später zu befassen gedenke.. ich ertrinke schon in literatur und quellen hier, der eco steht schon lang auf meiner liste und wird über kurz oder lang auch noch den weg auf meinen schreibtisch finden (kann ja nicht schaden).. muss nur auch immer finanztechnisch etwas planen.. klingt bekloppt, aber aktuell musste ich erstmal in tinte investieren, noch ne woche, dann ist auch wieder lit. drin

ich "hangel" mich derzeit am expose lang und arbeite erstmal die einzelnen kapitel ab, bisher läufts recht flüssig, ob das auch des pudels kern trifft, wird sich dann zeigen, wenn "unbedarfte" ihren kommentar abgeben dazu....

Nun, das hört sich doch sehr gut an - 7 Seiten - das ist doch die halbe Miete. Das gibt auch ein sicheres Gefühl, selbst wenn du mal nicht weiter kommst oder auch keine Zeit hast, kannst du immer sagen: 'Ich kann mir das leisten, ich hab ja schon 7 Seiten,' das nimmt den Druck. Ich wünsch dir weiterhin frohes Schaffen!!

benjoe2001 wrote:

ich dachte mir aber schon, dass es dann sinnig/notwendig ist, auf die lektüre zurückzugreifen, die bereits "mein" autor paraphrasiert hat. sicher war ich mir nun nicht.

Das ist auch von daher sinnvoll, als das Du nie sicher sein kannst, ob der Autor, der einen anderen paraphrasiert oder gar zitiert, wirklich den Sachverhalt richtig erfasst und entsprechend richtig wiedergegeben hat. Original bleibt halt Original - sofern Du darauf zurückgreifen kannst, machste das besser.

Sag mal benjoe, hast du eigentlich auch M1 gemacht oder hast du direkt mit dem Fachschwerpunktstudiengang angefangen? Falls du M1 gemacht hast, bist du im Besitz von K03602 Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens in den Kulturwissenschaften. Das ist mir gerade eingefallen. [IMG]https://www.smilies.4-user.de/include/Girls/smilie_girl_075.gif[/IMG]Da steht auch etliches von Eco drin, hab den KB grad rausgekramt. Er sieht noch so ungelesen aus. *schäm* Da werd ich jetzt mal durchblättern