Ahoj ihr da draußen!
Vielleicht kann mir ja jemand von euch weiterhelfen, weil mich eine Sache am Fernstudium ein wenig stutzig macht. Das Problem betrifft die "geringe" Anzahl an Prüfungsleistungen. Soweit ich das überblicken kann, schreibt man pro Modul entweder eine Hausarbeit oder eine Klausur. Wenn ich aber andere Studenten an einer Präsenzuni mit dem selben Studienfach anschaue bzw. mich mit ihnen vergleiche, dann stelle ich schnell fest, dass diese einen höheren Prüfungsumfang aufweisen.. kann mir vielleicht einer erklären, womit das zusammenhängt?
Danke für eure Hilfe und liebe Grüße!
Comments
GunnarMuenchow
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es wird ja gerade wieder die Umsetzung des Bologna-Prozesses diskutiert und ein Punkt, den auch die KMK kritisiert hat, ist die hohe Prüfungsdichte. Es soll darauf hingewirkt werden, diese zu verringern und möglichst ein Modul auch nur mit einer Prüfung abzuschließen.
Die FernUni setzt also schon lange das um, was andere Unis aus irgendwelchen Gründen nicht hinbekommen. :)
Was - aus meiner Sicht - mal wieder beweist, dass die Probleme bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses v.a. in den Universitäten und bei den Professoren zu suchen sind, nicht in der Politik. Die FernUni beweist ja, dass es geht, wenn man nur will und nicht krampfhaft an alten Gewohnheiten ("Das war schon immer so...") festhält. Das war jetzt meine politische Meinung.
toomoon
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View profileIn BAPO bezieht sich eine Prüfung auf 8 SWS....ziemlich viel Stoff, wenn man bedenkt wie dick die Kurseinheiten sind;)
An manchen Hochschulen haste dann 4 Prüfungen die sich auf 2 SWS beziehen.
Hat alles seine Vor- und Nachteile!!!
Abraxas
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View profileDanke ihr beiden!
Dann kann ich auch verstehen, warum die meisten Studenten gegenüber dem Bachelorstudium abgeneigt sind. (Aufgrund der hohen Prüfungsbelastung- wenn man insgesamt 5 Hausarbeiten plus 5 Klausuren schreibt, wird man schnell frustriert!) Wenn doch alle Unis konsequent wären und den BolognaProzess durchziehen würden. Ich finde es zum Beispiel sehr gut, dass man nur eine Prüfung pro Modul ableisten muss. So ist man gezwungen sich mit dem gesamten Stoff tiefer auseinanderzusetzen, was für mich keinen Nachteil darstellt. Natürlich fallen so Schwächen in bestimmten Bereichen höher auf, da keine "Einzelprüfungen" stattfinden.
Deswegen stimme ich dir, Gunnar, zu. Vielleicht sollte man sich aber doch fragen, womit diese fehlende Umstellung zusammenhängt. Ich meine, die Professoren können ja nicht alle stur sein. Eventuell haben sie bestimmte Dinge zu beanstanden? Habt ihr vielleicht einen Tip, wo ich mich darüber genauer informieren kann? Ich könnte zu den Universitäten gehen, ja, aber vielleicht gibt es ja dazu Artikel, welche die Vor- und Nachteile auflisten? INteressant wäre dabei auch ein Vergleich zu den veralteten Studiengängen respektive Diplom und Magister.
Vielleicht könnt ihr mir auch da weiterhelfen, ich wäre euch sehr dankbar!
Liebe Grüße,
Martin.