Wollte nur mal hören ob noch jemand das o.g. Thema bearbeitet und ob Interesse an einem Austausch besteht.........
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Katja112
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ich habe auch das Thema gewählt. Finde es ziemlich spannend. Nur mit dem Erkenntnisinteresse bin ich mir nicht so sicher. Ist es nun Emanzipatorisch oder technisch-instrumentell???
den text habe ich auch gewählt, fich inde ihn gut geschrieben und ziemlich interessant.
technisch-instrumentell würde ich nicht sagen, eher emanzipatorisch.
kerstin
Für mich steht die autorin eindeutig auf der seite der gehandelten menschen, daher denke ich, dass emanzipatorisch am ehesten zutrifft. obwohl technisch-instrumentell auch zutreffen könnte, wie du das beschreibst.
ich finde die unterscheidungen teilweise sehr schwierig.
K
Katja112
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kerstin0409 wrote:
für mich steht die autorin eindeutig auf der seite der gehandelten menschen, daher denke ich, dass emanzipatorisch am ehesten zutrifft. obwohl technisch-instrumentell auch zutreffen könnte, wie du das beschreibst.
ich finde die unterscheidungen teilweise sehr schwierig.
finde ich auch... wobei ich immer mehr zu emanzipatorisch tendiere...
G
GunnarMuenchow
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ich kenne den Text zwar nicht, aber grundsätzlich muss es beim Erkenntnisinteresse nicht immer ein entweder/oder geben. Es sind auch Mischformen denkbar.
K
Katja112
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Ich denke es kommt sicherlich auch auf die Begründung an, oder?
Grüße
Katja
G
GunnarMuenchow
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Die Korrektoren wollen sicher sehen, dass die unterschiedlichen Erkenntnisinteressen verstanden wurden und angewendet werden können. Wenn man gut begründet, dass sich dort zwei Erkenntnisinteressen überlappen, ist das sicher in Ordnung.
Eine Anmerkung aber zum emanzipatorischen EI: dabei geht es, wie es im Kurs heisst, "zunächst um Selbstreflektion" (S.55). Möglicherweise auch um Aufklärung. Jeder Autor steht irgendwie immer auf der Seite von irgendjemanden. Das ist nicht automatisch emanzipatorisch.
@Gunnar
Was wären denn deiner Meinung nach Anhaltspunkte für emanzipatorisches EI?
G
GunnarMuenchow
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Emanzipatorisches EI ist v.a. auf die Veränderung von (Herrschaft-)Verhältnissen gerichtet und insofern kann die Abgrenzung vom techn-instr. EI durchaus schwierg sein.
Beim emanzipatorischen EI kommt aber hinzu, dass es oft darum geht, dass der Autor sich selbst die bestehenden Verhältnisse klarmacht oder andere dazu anregen will. Dann geht es also darum, "Erkenntnisfähigkeit" herzustellen, da nur derjenige die Situation verändern kann, der sie auch erkennt. Der Adressat ist dabei dann selbst von den Verhältnissen betroffen.
Nicht ganz einfach, ich weiss, das ist meist der schwierigste Punkt bei der 1.1-HA. :o
Kernfrage ist aber immer: was will der Autor, warum hat er diesen Text geschrieben?
K
Katja112
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Super Zusammengefasst! Danke! Manchmal sind die Lehrnheft halt doch nicht so einfach zu verstehen. Aber jetzt denke ich habe ich es auch verstanden!
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Katja112
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ich habe auch das Thema gewählt. Finde es ziemlich spannend. Nur mit dem Erkenntnisinteresse bin ich mir nicht so sicher. Ist es nun Emanzipatorisch oder technisch-instrumentell???
Grüße
Katja
kerstin0409
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View profileden text habe ich auch gewählt, fich inde ihn gut geschrieben und ziemlich interessant.
technisch-instrumentell würde ich nicht sagen, eher emanzipatorisch.
kerstin
kian
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View profileKerstin,
ich habe auch erst zu technisch instrumentell tendiert---> Probleme bzw. Mißstände werden erläutert und am Ende Lösungswege gezeigt.
Auf der anderen Seite existiert ja ein Abhängigkeitsverhältnis in dem die "gehandelten Menschen" stehen....
Hast du noch weitere Begründungen?
kerstin0409
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View profileFür mich steht die autorin eindeutig auf der seite der gehandelten menschen, daher denke ich, dass emanzipatorisch am ehesten zutrifft. obwohl technisch-instrumentell auch zutreffen könnte, wie du das beschreibst.
ich finde die unterscheidungen teilweise sehr schwierig.
Katja112
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finde ich auch... wobei ich immer mehr zu emanzipatorisch tendiere...
GunnarMuenchow
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ich kenne den Text zwar nicht, aber grundsätzlich muss es beim Erkenntnisinteresse nicht immer ein entweder/oder geben. Es sind auch Mischformen denkbar.
Katja112
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Ich denke es kommt sicherlich auch auf die Begründung an, oder?
Grüße
Katja
GunnarMuenchow
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Die Korrektoren wollen sicher sehen, dass die unterschiedlichen Erkenntnisinteressen verstanden wurden und angewendet werden können. Wenn man gut begründet, dass sich dort zwei Erkenntnisinteressen überlappen, ist das sicher in Ordnung.
Eine Anmerkung aber zum emanzipatorischen EI: dabei geht es, wie es im Kurs heisst, "zunächst um Selbstreflektion" (S.55). Möglicherweise auch um Aufklärung. Jeder Autor steht irgendwie immer auf der Seite von irgendjemanden. Das ist nicht automatisch emanzipatorisch.
kian
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View profile@Gunnar
Was wären denn deiner Meinung nach Anhaltspunkte für emanzipatorisches EI?
GunnarMuenchow
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Emanzipatorisches EI ist v.a. auf die Veränderung von (Herrschaft-)Verhältnissen gerichtet und insofern kann die Abgrenzung vom techn-instr. EI durchaus schwierg sein.
Beim emanzipatorischen EI kommt aber hinzu, dass es oft darum geht, dass der Autor sich selbst die bestehenden Verhältnisse klarmacht oder andere dazu anregen will. Dann geht es also darum, "Erkenntnisfähigkeit" herzustellen, da nur derjenige die Situation verändern kann, der sie auch erkennt. Der Adressat ist dabei dann selbst von den Verhältnissen betroffen.
Nicht ganz einfach, ich weiss, das ist meist der schwierigste Punkt bei der 1.1-HA. :o
Kernfrage ist aber immer: was will der Autor, warum hat er diesen Text geschrieben?
Katja112
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Super Zusammengefasst! Danke! Manchmal sind die Lehrnheft halt doch nicht so einfach zu verstehen. Aber jetzt denke ich habe ich es auch verstanden!
Grüße
Katja