Skip to content
xenforo

hilfe! ich kann mich nicht entscheiden

Content

hilfe!!! ich kann mich nicht entscheiden

Hallo leute,

ich möchte gerne ein fernstudium auf teilzeit anfangen.

habe mich auch informiert und die Fernuni hagen schein mir sehr gut zu sein.
jedenfalls habe ich bildungswissenschaften und politik und organisation in die engere wahl gezogen. bin aber total unsicher ...

ist der studiengang biwi sehr theoretisch? oder praktisch aufgebaut ?
ich habe keine ahnung von dem fach es interessiert mich aber sehr weil es wiel mit soziologie und pädagogik zu tun hat.

muss man wirklich englische bucher lesen ich bin nicht so der englischfan.

könnte mir bitte jemand seine erfahrungen schildern!!???
ich habe noch einen vollzeitjob, ist das zu machen?
habe nämlich gelesen das die erforderlichen wochenstunden bei ca. 19 St liegen, das ist ziemlich viel, im gegensatz zu den wiwi's mit 12 St!!!

ich währe für ein paar tips sehr dankbar

gruß riba

Comments

Teheoretisch oder praktisch... ich denke das kommt immer auf die Perspektive an... im gegensatz zu meinem ersten studium ist es sehr Praxisorientiert... ich merke, dass ich tatschlich was damit anfangen kann - aber da sempfindet auch wieder jeder anders... ebenso englische Lit. ME muss man sie lesen, denn oft ist es im englischen auch leichter erklärt als im D, aber es gibt sogar Leute, die ganz ohne Sek.lit arbeiten - egal welcher Sprache. Es gibt einige Literaturempfehlungen in Englisch und in meinen Augen gehört das Beherrschen wenigstens einer Fremdsprache in der heutigen Zeit dazu - ob man nun will oder nicht (ich tendiere auch eher zu nicht wollen ;) bin auch nciht so sprachentalentiert) und ich denke auch in BaPO wird dir englische literatur begegnen... das ist eine Entscheidung, die du selbst treffen musst... man kan sich bestimmt immer dran vorbei mogeln, aber spätestens im Beuf werden englische Sprachkenntnisse in so ziemlich allen Bereichen heutzutage verlangt
LG Flo

danke für deine Antwort,

ich hab noch eine Frage gibt es hier jemanden der einen vollzeitjob hat und bilungswissenschaften auf teilzeit studiert???
auf der seite der Fernuni steht für teilzeitstudis ein zeitansatz von 19 stunden pro woche, das ist jede menge.
bei den wiwis ist das die zeit für ein vollzeitstudium!! und die kriegen mehr ects für weniger arbeit ist das normal...?

hat jemand einen tipp?
danke.

Stimmt nicht so ganz. Beim Wiwi in TZ sind 2 Module á 6 SWS vorgesehen. Pro SWS geht die Uni von 30 Stunden Arbeit aus. Bei 16 Wochen Bearbeitungszeit ergibt sich bei einem Wirtschaftsstudium ein theoretischer Arbeitsaufwand von 22,5 Stunden pro Woche.

Ich studiere zwar kein BiWi, bin aber Magisterstudentin und habe ebenfalls in Teilzeit begonnen zu studieren, was ich auch heute noch tue.

Der Aufwand beläuft sich in diesen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten in vielem Lesen und Zusammenfassen bzw. Erstellen von Notizen/Mindmaps etc., um die Klausuren bestehen zu können. Der Hauptaufwand kommt immer in den letzten Wochen der Klausuren, weil da die intensivste Vorbereitungszeit ist.

Im Gegensatz zu den "anderen" Studenten der FeU MÜSSEN die Geisteswissenschafler keine Einsendeaufgaben bestehen, um an den Klausuren teilnehmen zu dürfen. Es ist aber so, dass man ohne die EAs als Selbstkontrolle schwerlich abschätzen kann, was man insgesamt an Leistung in einer Klausur bringen könnte.

Das alles verführt viele Kommilitoninnen und Kommilitonen dazu erst kurz vor den Klausuren mit der Hektik zu beginnen und den Stoff vollständig aufarbeiten zu wollen.

Allein das alles sagt nichts über den eigentlichen Zeitaufwand aus, denn manche schaffen es in der Tat binnen eines Monats ein ganzes Semester aufzuholen, andere nicht. Es liegt an dir, wie gut deine Noten sind, denn das spiegelt u.a. deinen persönlichen Aufwand wider.

Geh deshalb auf jeden Fall bei 2 Modulen pro Semester von einem Nettoaufwand von ca. 15-20h/Woche aus. Willst du es ruhiger angehen, dann belege einfach nur ein Modul/Semester und halbiere den Zeitaufwand. Dementsprechend verlängert sich eben das Studium.

Englische Literatur wird dir spätestens im Zuge der Abschlußarbeit begegnen, du wirst nicht umhin kommen manche englischen Texte lesen und verstehen zu müssen. Es heisst jedoch nicht, dass du die Sprache fliessend beherrschen musst.

Holla Andrea... 15-20 Std.?! Damit komm ich bei 2 Modulen nicht hin... Ich hab die Feststellung gemacht, dass das eigentlich eher auf ein Modul passt, die Berechnung der Uni eigentlich sehr gut passt... zumindest,w enn man sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen will. Ich will das was du da machst nicht schmälern!!!! Ich hab vorher an der Präsensuni (vorher ist gut... auch schon ein paar Jahre her) Germanistik, Philo und Geschichte auf LA studiert... da hätte es gepasst - 20 Std als VZstudent und vor der Klausur ein wenig mehr oder wenn ne HA ansteht, aber dieser Bachelorstudiengänge ist vollgestopft bis obenhin... ich hab jetzt gerade extra nochmal in meiner Lerngruppe nachgefragt, da waren schon alle Noten vertreten, aber sie stimmen mir zu: die Zeitangaben sind realistisch... Ich hab noch nie soviel lesen und pauken müssen wie jetzt... entweder es liegt am Alter von den Mädels und mir oder das Teil ist wirklich voll....
LG Flo

Mein Aufwand beläuft sich bisher auf diesen Rahmen, es kann auch gut sein, dass man selbst wesentlich mehr Zeit reinsteckt. Zugegeben bin ich in den letzten Monaten, insbesondere, da es an den Abschluß geht, doch um einiges mehr am Arbeiten für die Uni, als die Studienzeit davor. Eventuell habe ich den Rahmen nicht mit einkalkuliert.

Meine Bücher lese ich teilweise auf dem "stillen Örtchen" und in der S-Bahn, bzw. auch mal im Bett. Das zähle ich - auch zugegeben - nicht zur reinen Bearbeitungszeit. Viele der Bücher empfinde ich auch als derart interessant, dass sie mir nicht wie Arbeit für die Uni vorkommen. Das könnte meinen subjekten Empfindungsrahmen eventuell auch etwas geschönt haben.

Ich kenne ein paar Kommilitoninnen und Kommilitonen, die ich auf Klausuren kennengelernt habe, die mir ähnliche Zeitaufwände berichten, wie ich sie habe. Sie zählen das Lesen von (ergänzender) Literatur jedoch auch nicht dazu. Eventuell dürfte das die Diskrepanz erklären.

Das ist eben der Unterschied zwischen Bachelor und Magister (zumindest empfinde ich es so): du hast beim alten System bei weitem mehr Spielraum zu entscheiden, was du liest und bist nicht so angebunden an die Skripte, deswegen geht es manchmal "schneller" ... zumindest hat man den Eindruck :) Der Bachelor, zumindest wie ich ihn erlebe, ist ziemlich verschult und lässt fast keine Zeit für Blicke rechts und links... schade eignetlich wie ich finde, denn irgendwann ist man wirklich genügend ans Händchen genommen worden ;) Das das bei Dir viel in informeller Form läuft hatte ich mir schon fast gedacht

Das scheint der Unterschied zu sein. Wobei der Lernaufwand letztendlich die Noten bestimmt. Im Magister ist das vollkommen egal, da die Klausuren nicht benotet werden und nur die Prüfungen zählen. Viele kommen dabei auf die Idee man könne den Aufwand minimieren, indem man einfach nur für die Prüfungen "richtig" lernt und bei den Klausuren (zur Erlangung des Scheins und damit die Prüfungsberechtigung) lediglich eine Punktlandung macht.

Leider führt das zu reichlich frustrierten Studenten, nachdem sie die ersten Prüfungen geschrieben haben, denn der Niveauunterschied zwischen Klausur und Prüfung ist gewaltig. Das ist einer der großen Haken an den Magisterstudiengängen.

Jetzt wo du es sagst erinner ich mich auch... das kommt wirklich noch dazu... bei uns gabs auch immer nur ein bestanden oder nicht bestanden... seltenst, dass mal eine Note vergeben wurde - auch nicht im Hauptstudium... das erhöht den Druck jetzt hier im Bachelor nochmal in enorm... wobei ich gerade merke, dass ich mich ein wenig auf zwei guten Noten ausruhe... da kann ich jetzt auchmal ein wenig daneben hauen ;) *raüsper* Bin aber nicht faul, hab einfach mit 2 Modulen als Klausur an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zuviel vor der Brust denk ich...

zwei,

habe Eure Einträge sehr interessiert gelesen...
saft mal studiert Ihr auf Teilzeit??
Ich habe ein Problem, auf der Uniseite steht nämilich, dass der Stundenbedarf pro Woche bei 19 Stunden liegt, heisst das man lernt 52 Wochen im Jahr 19 Stunden pro Woche oder sind das nur die Wochen während des Semesters also wo andere Unis Vorlesungen haben?
Ich blicke da nicht wirklich durch.
Und eine Frage noch, habt Ihr einen Vollzeitjob? Ich finde das wiklich schwierig bei 40 bis 45 Stunden die Woche Arbeit dann noch 19 bis 20 Stunden zu lernen oder wie seht Ihr das?
Ist das Studium übrehaubt dafür gedacht/geeignet um es neben einem Vollzeitjob zu absolvieren?
ich hab irgendwie Angst dass ich sehr enttäuscht sein werde wenn ich es nicht packe!

Vor meiner Krankschreibung habe ich Vollzeit gearbeitet und Teilzeit im Magister studiert. Vor wichtigen Prüfungen habe ich mir immer ein paar Tage frei genommen, um die Zeit für Vorbereitungen zusätzlich nutzen zu können.

ich bin tz eingeschrieben, studiere zZt aber vz... Es gibt Leute die studieren VZ mit vz Job und Kindern und schaffen es (was mir allerdings ein Rätsel ist) oder aber auch das genaue Gegenteil so Leute wie mich, die "nur" VZ studieren neben 3 Kindern und die fast nichts mehr reinpropfen können in ihre Tag... nach der Klausur haste ein wenig Ruhe (werden im März/September geschrieben) und im April/Oktober gehts wieder los... Es gibt vorleseungsfreie Zeit, wie auch an anderen Unis, aber die sind, wie auch an anderen Unis (abhängig vom Studiengang) zur Prüfvorb. gedacht... Probiers einfach aus, steckt deine Erwatungen nicht zu hoch und dann wirste merken, ob du das organisatorisch schaffst oder nicht... in jedem Fall wirst du in einigen Bereichen Abstriche machen müssen, was deine Freizeit angeht...
lg flo

Wers nicht versucht - kannst es ja auch erst als Akademiestudentin probieren - kann nicht wissen, ob der favorisierte Studiengang mit der eigenen Zeitorganisation kollidiert oder harmoniert.

Jeder ist anders, jeder hat seine eigene Art und Weise sich und sein Leben zu organisieren. Also teste es aus, eventuell sogar mit gebraucht besorgten Studienunterlagen. Ein Semester früher oder später ist nicht der Weltuntergang.

Eben, wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;)
@Andrea: warum als Akadmiestudent? Ist doch nur teurer... oder gibts da irgendwas in Bezug auf Studiengangswechsel, dass es besser ist, wenn man so beginnt?
lg Flo

Jeder Studiengang, den man beginnt, kann auf ein "Zeitkonto" gehen. Sollte man später im selben Studiengang evtl. auf eine Präsenzuni wechseln, kann die dortige Prüfungsordnung zum Problem werden, wenn man bereits ein bis mehrere Semester hinter sich gebracht hat.

Das war das Problem für ein paar Studenten, die von woanders (keine Ahnung wo) auf meine ehemalige Präsenzuni wechselten. Die Prüfungsordnung lies nur einen bestimmten Zeitrahmen für den Abschluß und die jeweiligen Nachweise zu.

Ok, danke für die Info... das war mir neu... ich dachte sowas wäre alles mit der Abschaffung des "Wie hies das gleich? Wo man nach zu vielen Sem. kräftig latzen durfte-Gesetz?" weggegfallen in 2007...

Wenns nur das Blechen gewesen wäre. Viele Unis, gerade die in BaWü und Bayern, ngreifen einfach via Prüfungsordnung vor und kicken so die unerwünschtem "Langzeitstudenten", indem sie einen maximalen Zeitrahmen in Semestern vorschreiben, bis bestimmte Prüfungsteile abzulegen sind. In der Regel ist das insgesamt die 1,5-fache Regelstudienzeit, angepasst auf den Plan der zu absolvierenden Prüfungsteile.

also ich habe jetzt das erste Semester hinter mich gebracht; bin 90% berufstätig (was eine Stundenzahl von 52 Stunden/W ausmacht) und habe beide Module (1A und 1B) geschrieben.
Wir haben ja die Klausurergebnisse noch nicht, aber prinzipiell würde ich sagen: Es geht, aber es ist nicht unanstrengend (Ich würde es auch so weitermachen wollen, weil ich keine Lust habe, für das STudium noch mal sechs Jahre zu brauchen!).
Muß halt jeder selber wissen.
(Sehr viel Zeit für andere private Aktivitäten hat man dann halt nicht mehr). Aber VZ-Job und TZ-Studium geht auf jeden Fall!!!

Die anderen haben schon recht: Es kommt halt darauf an, wieviel man noch "nebenbei" liest, wie sehr man sich in die Sachen vertieft...

Ich wünsche Dir viel Glück bei Deiner Entscheidung!

Liebe Grüße, Anina