momentan bin ich echt am verzweifeln bzw. zweifeln. Ich habe im SS 2011 mit Bildungswissenschaften angefangen. Es hört sich jetzt komisch an aber ich habe keine Zeit zum Lernen (Kids, Familie, Haushalt, Job etc.) und somit gebe ich jetzt schon auf und denke an Exmatrikulation :(. Ich lese schon ab und an den Studienbrief aber mir fehlt durch diese Unregelmäßigkeit die Disziplin. Dann bin ich unzufrieden, weil ich nicht zum Lernen komme usw. Wie macht ihr das? :confused
Hilfeeeeeeee...
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pgirndt
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View profileschmeiße nicht gleich die Flinte ins Korn, auch wir haben öfters keine Zeit zum Lernen, auch die eiserne Disziplin fehlte uns öfters. Wenn Du es nicht schaffst zu Lernen, ist doch nicht so schlimm, setze Dich nicht unter Druck, Du hast ja die Gelegenheit der Wiederholung des Moduls im nächsten Semester. Lerne immer wann Du kannst, stelle einen Plan auf welche Zeit Du zum Lernen nutzen möchtest und welche Zeit für Familie frei ist. Ich selber lerne in der Woche für gut 2-3 Stunden so ab 20:00 Uhr und am Samstag gut 4-5 Stunden am Nachmittag, der Sonntag gehört meiner Familie. Versuche es einfach mal und stelle Dir einen Plan auf, es dauert dann garnicht lange und diese Zeiten gehören dann einfach zum Tagesablauf. Wenn Du Fragen hast melde Dich einfach.
LG Peter
vroni0815
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Ich bin schon seit WS 2008/2009 eingeschrieben und hab erst insgesamt 2 Klausuren geschrieben und einen Seminarschein. In dieser Zeit hätte ich auch schon längst fertig sein können. Jetzt wollte ich sogar 3 Module machen, weil ich nur 19 Stunden/ Woche arbeite und den ganzen Rest Zeit habe (keine Kinder, keine Hobbies...........), aber ich schaffe wohl doch nur wieder ein Modul. Also: Das Leben kommt dazwischen. Okay, ich könnte mehr schaffen. Aber ich gebe nicht auf und mache weiter. Auch wenn ich nur so wenig arbeite, bin ich trotzdem platt. Okay, ich bin an einer Hauptschule und arbeite mit einem Autistischen Kind, das ist eine andere Art der Anstrengung und man denkt noch zu Hause darüber nach. Es ist nicht ohne. Vor allem ist es eine Brennpunkt- Schule und die Kinder gehen täglich total ab. Also bin ich auch immer froh wenn ich zu Hause Ruhe und Stille habe. Meist lege ich mich hin und schlafe erstmal, dann koche ich und dann ist es auch schon wieder 18 Uhr. Ich hab das Gefühl trotz Teilzeitjob auch nicht viel mehr Zeit zum Lernen zu haben, als ich mit Vollzeit- Job hatte (bis letztes Jahr September war ich selbständig- da konnte ich wirklich nicht viel lernen).
joule
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View profileDanke für die schnelle Anwort an euch beide.
@Peter: du bist nun im 4. Semester Biwi, hast also schon ein Paar Klausuren hinter dir. Kannst du mir kurz schildern, wie die Klausuren sind? Sind sie von der Art und Aufbau immer gleich? Ich habe keine Vorstellung davon. Beim Lesen habe ich das Gefühl, dass ich nach ein Paar Seiten nicht mehr weis, was ich überhaupt gelesen habe. Ich arbeite zwar mit Textmarker und Bleistift, suche mir Definitionen für Wörter, die ich nicht kenne aber den Überblick habe ich keinen. Wenn ich nun eine Zusammenfassung schreiben würde, wäre es sicher hilfreich, nur was ist wichtig und was nicht?
Gina2
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View profiledas ist ganz normal, dass man im 1. Semester das Gefühl hat, kein Wort zu verstehen! Ging mir genauso. Aber: Wichtig ist, dass man erstmal alles nur liest. Vielleicht shcon wichtiges markiert. Dann liest man es ein zweites Mal. Du wirst sehen, du wirst dann vieeeel mehr verstanden haben, wirst dich wundern, was schon alles im Kopf ist! Und dann bereitest du es dir auf für die Klausur. Ihr bekommt ja sowieso eine tolle Klausureinschränkung, daran kannst du dich prima orientieren. Mach dir Lernplakate, Karteikarten, Mind-maps, was auch immer. Dann schaffst du es garantiert.
Und noch ein Tip: Geh in eine Lerngruppe, wenn die so etwas liegt. Und beteilige dich auf jeden Fall in Moodle, das bringt sehr viel, wenn man sich dort mit den Fragen der anderen beschäftigt, oder selbst Dinge nachfragt.
Und wie schon Peter gesagt hat: Du kannst doch auch einfach wiederholen, und dich erst nächstes Semester für die Prüfung anmelden.
Viele Grüße!
Gina
cha-woma
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View profileTrivial die Antwort lautet: "Prioritäten setzen!"
Denke mir, du lebst dein Leben wie vor der FernUni, und deshalb geht dir die Luft aus.
Du sprichst von Kids und Haushalt , Familie und Beruf.
Stell erst mal über die Woche fest, welche Tätigkeiten du ausübst. Bewerte die Tätigkeiten nach Proritäten. Dann steiche die mit geringer Prioritäte einfach.
(z.B. Sport der mehr als 3x 0,5h die Woche ausgeübt wird bringt der Gesundheit nicht mehr viel!).
Halte dich an die Faustformel von mir. Min 10 h pro Woche muß man für die FernUni Hagen einplanen.
Die Gesamtbelastung Haushalt, Job,Fernuni etc. sollte nicht über 50 h pro Woche ansteigen. Damit hat man immer noch Reserven die flexibel belegt werden können!
Leg über den Semesterzeitraum eine Grobplanung an, bei der die Intensität deines Studiums zum Ende des Sem. zunimmt. Die Lerneffektifität steigt hinsichtlich der Prüfung an. Gleichmäßiges Lernen über das Semester bringt im Verhältnis einfach weniger!
Tipp, trenne Haushalt und Familie vom Studium, geh (wenn möglich) in den Lesesaal einer Uni-bibliothek und lerne dort! ( haben werktags von 8-20 Uhr auf, manche auch bis 24 Uhr und Sonntags auch!)
Bedenke 10 ECTS sind eine Workload von 300h also ca. 12 h/Woche bei 25 Wochen-Semester! Halte dir das immer vor Augen! Damit kannst du individuell deine Studienbelastung berechnen.
immanuella
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Niemand hat gesagt, dass es einfach werden wird...
Aus meiner Erfahrung kann ich berichten, dass ich in jeder freien Minute in den Studienbriefen lese (auf´m Klo, vor´m Einschlafen, im Bus, im Wartezimmer...) und ich fahre damit sehr gut! Einen strukturierten Plan habe ich nicht und würde mich vermutlich auch nur frustrieren, da ich ihn mit meinem 7-Personenhaushalt gar nicht einhalten könnte...(ich weiß nie, wer heute mit welchem Problem nach Hause kommt...*lach)...
Am Schwersten ist der Einstieg ins Fernstudium, weil alles noch so neu ist, man weder die Abläufe, noch die Inhalte, geschweige denn sein eigenes Lernverhalten kennt...aber das ändert sich! Mit der Zeit ist es durchaus möglich, das Studium gelassener zu sehen und sich über jeden persönlichen Fortschritt zu freuen...
In diesem Sinne wünsche ich Dir / Euch allen alles Gute, viel Geduld und Gelassenheit!
P.S.: siehe auch hier: [url]#?t=66069#post949648[/url]