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Ich finde die Unterlagen Empirische Sozialforschung Kromrey karg

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Ich finde die Unterlagen Empirische Sozialforschung Kromrey karg!

Irgendwie kann man mit dem Buch also den Unterlagen doch nicht wirklich effektiv lernen.
Daher Frage ich die, die sich auskennen:
Soll ich mal das Diekmann-Buch versuchen, scheint mir nach kurzen Einblicken besser oder ist der Stoff unterschiedlich obwohl selber Titel?

Comments

Ich kenne mich nicht aus, aber ich gebe dir recht! Ich finde den Diekmann auch besser, einige Kapitel davon sind ja wahrscheinlich auch Pflichtlektüre, auch wenn das noch nirgends steht.

Aber etliche Themen, z. B. dimensionale Analyse oder semantische Analyse etc. stehen im Diekmann so nicht drin, fürchte ich. Andererseits waren die in den letzten Klausuren auch nicht Thema, aber ganz auslassen würde ich sie auch nicht.

Ich warte auch noch auf eine Eingebung, wie man das am Besten lernt. Fragen zum Text wären nicht schlecht, aber in Moodle gibt's ja wohl keine, zumindest keine offiziellen.

LG Claudia

Vom Diekmann sind die Kapitel 10-12 Pflicht, die sind glaub ich auch online verfügbar als PDF.

Du liebe Güte, vielleicht sollten manche Erstis hier mal von ihrem vermessenen Ausflug in den Elfenbeinturm wieder runter kommen und auf dem Boden der Tatsachen nachforschen, was "studieren" heißt. Natürlich ist das Kromrey-Skript nicht erschöpfend. Natürlich musst du noch andere Literatur zu Rate ziehen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass hier alle die Bedeutung der Skripte völlig überschätzen. Die eine regt sich auf, weil sie einen Tippfehler (der auf den ersten Blick erkennbar war, weil wer 1949 geboren wurde nicht 1939 gestorben sein kann) gefunden hat, der andere findet das Skript "zu karg".
An Präsenzunis, würde alles das, was uns hier schwarz auf weiß über Skripte vermittelt wird, über eine Vorlesung bzw. Proseminare weitergegeben werden. Da sitzt man dann mit 250 anderen Studis in einem riesigen Saal und muss wirklich sehr aufpassen, dass man alles mitbekommt. Wenn der Nachbar einen Niesanfall bekommt, hat man zwei Sätze verpasst, weil man für einen Moment selbst abgelenkt war noch zwei weitere und die Fachausdrücke und Fremdwörter werden nicht einmal angeschrieben wenn der Dozent nuschelt. Was dann wieder bedeutet, dass man zu Hause oder in der Bibliothek erst einmal nachschlagen muss, ob man die Ausdrücke richtig geschrieben hat. Eigene Rechtschreibfehler, Sinnfehler (weil man was falsch verstanden hat) oder die eigene krakelige Schrift kommen noch erschwerend hinzu. Eine Einführungs-Vorlesung wie auch das Skript "Einführung in die..." will erst einmal nur einen groben Überblick über das Thema geben, will man dabei etwas mehr in die Tiefe gehen muss man erstens die ergänzend angegebene Literatur bearbeiten, zweitens sich selbst noch weiterführende Literatur suchen und drittens - außer wenn man der totale Überflieger ist bzw. sich dafür hält - selbst seine Gedanken machen. Genau das heißt "studieren" (von lat. studere, sich um etwas bemühen). Wenn der Sinn und Zweck von Skripten bzw. Vorlesungen wäre, alles exakt und erschöpfend vorzubeten, würde man das nicht studieren sondern vielleicht ruminieren (von lat. ruminare wiederkäuen) nennen.

Pasteuse wrote:

Du liebe Güte, vielleicht sollten manche Erstis hier mal von ihrem vermessenen Ausflug in den Elfenbeinturm wieder runter kommen und auf dem Boden der Tatsachen nachforschen, was "studieren" heißt. Natürlich ist das Kromrey-Skript nicht erschöpfend. Natürlich musst du noch andere Literatur zu Rate ziehen.

(...)"studieren" (von lat. studere, sich um etwas bemühen). Wenn der Sinn und Zweck von Skripten bzw. Vorlesungen wäre, alles exakt und erschöpfend vorzubeten, würde man das nicht studieren sondern vielleicht ruminieren (von lat. ruminare wiederkäuen) nennen.

Na, na, mal halblang!

Ich finde den Text von Kromrey inhaltlich auch nicht schwer. Aber dass dieser Autor ein bisschen um den heißen Brei herumschreibt, sich x-mal wiederholt und y Anläufe braucht, um auf den Punkt zu kommen, daran ist ja nun wirlich was dran. Außerdem ist es einfach auch wirklich viel, was man lernen muss, insbesondere, wenn man noch nie etwas von empirischer Sozialforschung gehört hat!

Und dass studieren nicht heißt, Trivialliteratur zu "ruminieren" wie du so schön schreibst, weiß wohl jeder hier, auch jeder Erstsemester!

ABER: gerade, wenn man als ERstsemester zuerst den Kromrey in Händen hält, kann das schon erschreckend sein, wenn man zuvor wirklich noch keine wissenschaftliche Literatur gelesen hat!

Und meiner Meinung nach macht einen guten wissenschaftlichen Text auch nicht wirklich aus, dass er explizit kompliziert und wie von mir oben beschrieben verfasst sein muss! Gerade, weil es sich um eine Einführung handelt, kann man (insbesondere als Erstsemseter) erwarten, dass der TExt auch gut verstänclih geschrieben ist.

Meiner Meinung nach hätte sich der Autor über diese Thematik auf wesentlich weniger Seiten kompakter, verständlicher und unkomplizierter auslassen können!!!!

Denn die Form dieses Textes ist in der Tat komplizierter als dessen Inhalt!

Du liebe Güte, vielleicht sollten manche Erstis hier mal von ihrem vermessenen Ausflug in den Elfenbeinturm wieder runter kommen und auf dem Boden der Tatsachen nachforschen, was "studieren" heißt. Natürlich ist das Kromrey-Skript nicht erschöpfend. Natürlich musst du noch andere Literatur zu Rate ziehen.

Ich glaube nicht, dass es vermessen ist Pflichtliteratur zu kritisieren. Sie sollte uns ja als Basis unseres Wissen dienen, aber wenn es Einigen schwer fällt den Sinn des Textes zu verstehen, finde ich geht Ihnen der Zugang des Textes verloren. Leider neigen Geisteswissenschaften teilweise dazu, dass die Literatur langatmig ist. Damit wird ein simpler Inhalt, oft künstlich verkompliziert. Ein kompakter Leitfaden wäre, gerade am Anfang eines Themas, viel effizienter.

@ Pasteuse

Du liebe Güte, vielleicht sollten manche Erstis hier mal von ihrem vermessenen Ausflug in den Elfenbeinturm wieder runter kommen und auf dem Boden der Tatsachen nachforschen, was "studieren" heißt.

Da muss ich ja regelrecht schmunzeln...die Welt der Universalgelehrten ist längst vorbei...Kritik ist gefragt und nicht das Auseinandersetzen mit der Welt in reiner Buchform.
All gebührliches Lob an unseren Goethe, doch beim Aufgreifen von Zitaten sollte man stets beachten, was man zitiert und was die Kernaussage ursprünglich war :)

Genug der Weisheiten.
Zu Komrey ist noch zu sagen, dass er im Vorwort durchaus erwähnt, dass, obwohl der Titel empirische Sozialforschung heißt, nicht alle Themengebiete durchnehmen kann/will. Das Literaturverzeichnis weist auf weitere Lektüren hin -falls erforderlich!

Also ich finde die Statistik Skripte toppen in ihrer Umständlcihkeit den kromrey um Längen. Wem das Skript zu wenig ist, es gibt noch Pflcihliteratur und es gibt auch noch "Forschungsmethoden" aus M1.

: Ich habe hier ein Buch von Kromrey " Empirische Sozialforschung " Ist das, das eigentliche Lehrbuch ?? Ich möchte mit der Zusammenfassug anfangen damit ich für Statistik mehr Zeit habe. Allerdings ist das Buch aus 1998 !!

Dankeschön

Am besten ist, du besorgst dir eine neuere auflage in der bib. ja, das ist es.

Ich denke, die Auflage ist nicht ganz so wichtig, zumal Du ja das Buch in wenigen Wochen sowieso als Skript bekommst (Du kannst dann ja noch mal einen Blick reinwerfen und vergleichen, ob sich sehr viel geändert hat). Klausurrelevant - zumindest in diesem Semester - sind die Kapitel 2-6.

Und Kapitel 8 ?

Nein. Im Skript sind eh nur die Kapitel 1-7 abgedruckt.

Also ich find den kromrey text okay. Jetzt nichtu nbedingt so schön zu lesen wie ein Groschenroman, aber okay.

In Realvorlesungen geht man meißt ja auch nicht viel schlauer heraus und muss sich eh den ganzen Kram alleine ansehen.

Mir helfen vor allem die Zusammenfassungen weiter und Mindmaps, um einen Durchblick durch die "Wiederholungen" und "langweiligen endlos Absätze" zu erhaschen.

Alles in Allem aber find ich ist es doch ganz gut geschrieben.