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Informatik vs. Mathematik

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Allerseits,

ich bereite mich gerade auf ein Studium in Richtung Informatik bzw. Mathematik vor. Nun stellt sich für mich die Frage, welches dieser Fächer ich nun wählen soll. An der von mir bevorzugten Fernuni Hagen bietet man Mathematik mit NF Informatik B.Sc./M.Sc. und Informatik B.Sc./M.Sc. an.

Allgemein bin ich an mathematischen Problemlösungen und theoretischer Programmierung interessiert.

Welches Fach ist wegen besserer Zukunft und mehr Möglichkeiten zu empfehlen? Wie sieht es auf dem Arbeitsmarkt im Groben für beide Fächer im Speziellen aus? Wie sieht es aus, wenn ich 25 Jahre alt bin?

Vielen Dank für eure Antworten schon im Voraus.
Gruß, Maik [IMG]https://www.studis-online.de/Fragen-Brett/smileys/smilie1.gif[/IMG]

Comments

Maik,

du verlangst von uns Aussagen über den Arbeitsmarkt in ein paar Jahren zu machen, ich zumindest kann das nicht. ;)

Ich habe Mathematik studiert, da gibt es derzeit eher zu wenig als zuviel Absolventen und die beruflichen Möglichkeiten sind gut. :)

In Informatik weiß ich nicht so genau Bescheid, da sind die Aussichten glaube ich auch nicht schlecht, zumindest wenn Du das Richtige kannst und mehr werden möchtest als Computerknecht. Zur Zeit ist SAP sehr gefragt. :)

Aber ob das alles so bleiben wird, und wie es aussieht, wenn Du fertig bist, das kann keiner sagen.

Was verstehtst Du unter "theoretischer Programmierung"? Und bist Du jetzt 25 oder plant Du beim Abschluß 25 zu sein?

Grüße
Klara

Klara,

mit den Berufsaussichten wollte ich nicht, dass du in die Zukunft orakelst. :rolleyes: Ich wollte damit sagen, dass einige behaupten, die Mathematik sei zu theoretisch und habe somit kaum praktischen Nutzen. Stimmt das?

Das mit dem "theoretischen Programmieren" war schlecht ausgedrückt. Mir macht es nur Spaß mathematische Modelle zu bestimmten komplexen Sachverhalten aufzustellen. Und ich wollte wissen, ob man dass in beiden Fächen bewerkstelligen kann.

Ich habe halt momentan die Qual der Wahl.

Bis bald.
Gruß,Maik.

Was die 25 angeht, so wollte ich sagen, dass ich 25 bin und ich jetzt erst mit dem Studium anfange. Ob man dann noch mit 32 (Teilzeitstudium) eine Chance hat, einen Job zu finden?

polymorph wrote:


Was die 25 angeht, so wollte ich sagen, dass ich 25 bin und ich jetzt erst mit dem Studium anfange. Ob man dann noch mit 32 (Teilzeitstudium) eine Chance hat, einen Job zu finden?


Mal ganz unabhängig von Informatik oder von der Mathematik, wenn du gut bist findest du immer einen Job.

Maik,

polymorph wrote:


mit den Berufsaussichten wollte ich nicht, dass du in die Zukunft orakelst. :rolleyes: Ich wollte damit sagen, dass einige behaupten, die Mathematik sei zu theoretisch und habe somit kaum praktischen Nutzen. Stimmt das?\


Zumindest für die reine Mathematik, also Fächer wie Algebra oder Funktionentheorie stimmt das, die spielen in der unternehmerischen Praxis kaum eine Rolle. Für die angewandte Statistik sieht es etwas besser aus: Numerik spielt eine Rolle und auch die Stochastik wird zunehmender wichtiger. Allerdings nicht in der theoretischen Breite, wie sie an der Uni gelehrt werden.

Die Theorie ist auch in der Praxis in der Regel nicht ohne Weiteres anwendbar, aber im Studium erwirbst Du ein Wissen und Methoden, wie Du diese Probleme (sorry: diese Herausforderungen :D ) angehen kannst. Und eigentlich kommt immer wieder was Neue, wo Du dir auch was Neues ausdenken musst. :)

Und wenn Du die Sache pragmatisch siehst: Ich bin Versicherungsmthematikerin, dafür braucht man aus fachlichen Gründen eigentlich kein komplettes Mathestudium, aber ohne dieses Studium bekommst Du den Job erst gar nicht... :eek:

polymorph wrote:


Das mit dem "theoretischen Programmieren" war schlecht ausgedrückt. Mir macht es nur Spaß mathematische Modelle zu bestimmten komplexen Sachverhalten aufzustellen. Und ich wollte wissen, ob man dass in beiden Fächen bewerkstelligen kann.\


Ich verstehe, Du willst kein Computerknecht werden. :) Das was Du machen willst, würde ich eher als Fachkonzeption bezeichnen, das heisst, Du machst die Vorgaben auf Papier und andere hacken sie in den Computer.

Grundsätzlich kannst Du das sowohl mit Mathematik als auch mit Informatik machen. die mathematischen Modellierung würde Dir mit einem Mathestudium sicherlich leichter fallen, aber ich kenne auch Informatiker, die genau dasselbe machen, wie ich. Hast Du denn schon eine Idee, in welcher Branche Du später arbeiten möchtest?

polymorph wrote:


Was die 25 angeht, so wollte ich sagen, dass ich 25 bin und ich jetzt erst mit dem Studium anfange. Ob man dann noch mit 32 (Teilzeitstudium) eine Chance hat, einen Job zu finden?


Wenn Du unter 30 bist, ist es in der Regel kein Problem, einen Job zu finden, wenn Du etwas darüber liegst, kann es einige Unternehmen geben, die damit ein Problem, da Du aber bis dahin über eine Menge praktische Erfahrung gesammelt hast, wird es noch genug geben, die Dich trotzdem nehmen würden. :)

Grüße
Klara

Klara,

danke für deine lange Antwort. :o

Also was meine berufliche Planung aussieht... Ich weiß nicht. :confused: Momentan habe ich mich einfach entschlossen Mathematik mit Informatik oder direkt Informatik zu studieren (wobei ich die ingenieurstechnische Richtung bevorzuge) - mir macht einfach das Abstrakte Spaß. Was ich in sechs Jahren mal erreiche, das weiß ich nicht.
Ich arbeite momentan als Physiotherapeut :cool: und ich dachte mir, ich studiere eines dieser Fächer um des Studiums willen (aus Interesse) - genug Elan für das Studium bis in späte Stunden und am WE habe ich jedenfalls. Habe jahrelang LK-Mathe-Nachhilfeunterricht gegeben und mich nebenbei mit "universitärer" Analysis beschäftigt.

Wenn ich nächstes Jahr angfange mit dem Studium, dann bin ich bei einem Teilzeitstudium mit mit 36 fertig. :eek: Aber ich habe mir so gedacht, wenn ich neben meinem Studium ein Nebenjob in der Informatik suche, dann bin ich ja eigentlich schon mit 26 Jahren im Beruf. Also keine Aufregung. puhh...

Ich glaube, dass es wohl Richtung Mathematik gehen wird, wobei ich die Informatik als Nebenfach wähle.

Gruß, Maik.