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xenforo

Jetzt völlig unentschlossen!

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Hallöle,

Ih würde gerne eure Meinung zu folgenden Sachverhalt hören:

Ich beginne im April dieses Jahres ein Studium der Politik und Verwaltungswissenschaften, bin auch schon eingeschrieben. Nun mein großes Dilemma. Ich bin politisch aktiv, in einer Partei und als Sachverständiger des Landes Berlin tätig. Schon alleine deswegen und weil es mir eine Menge Spass bereitet, beschloss ich mich für dieses Studienfach. Zwischenzeitlich kamen immer wieder Zweifel auf, ob dies das richtige für mich ist oder ich dies vielleicht einfach als Hobby mit Leidenschaft weiterbetreiben soll.

Ich bin heute durch einen dummen Zufall, in der Volkshochschule Pankow zu einer Studienberaterin gegangen. Eingentlich wollte ich mich nur für einen Kurs anmelden und sah dieses Büro. Sie sprach mich an und ich ging hinein. Sie fragte, ob ich Hilfe bräuchte beim Bafög. Nein! Sie fragte weiterhin ob ich schon wüßte was ich studieren will ? Ja! Haben Sie schon einmal ein Selbsttest durchgeführt ? Nein! Möchte Sie das mal machen, es dient zur Findung des richtigen Studiums. Ich machte diesen Test (übrigens in Zusammenarbeit mit der Regierung ausgearbeitet) was sie mir noch drigend an den Kopf werfen musste.:);)

Was da raus kam war alles andere aber nicht das was ich studieren wollte.

1. Soziale Arbeit
2. Pädagogik der Kindheit und Familienbildung
3. Psycholgie

Was mich am meisten Erschüttert. Aufgrund meiner Zweifel, habe ich diesen Test wirklich wahrheitsgemäß ausgeführt, nichts gelogen!

Oh mein Gott, dachte ich. Sie meinte es wäre selten, dass diese 3 Bereiche so nah beinander sind wie bei mir und Schematisch passen würden. Sie unterhielt sich noch eine Weile mit mir, und sagte zum Schluss, dass sie sicher ist, dass ich in diesen Berufsgruppen auch wegen meiner Offenheit, der sprachlichen Ausdrucksweise und des charmaten Auftretens besser aufgehoben bin als in meinen bisher gewählten Studienfach. Vielleicht ging ich in meinem Kopf bisher davon aus, dass mir nur die Politik in Frage kommen kann und ich wirklich mir wichtige Dinge weggedrückt habe.

Ich weiß jetzt echt nicht was ich tun soll ? Bildungswissenschaften, Psychologie ???

Kann ich denn überhaupt noch wechseln ?

Bitte gibt mir Rat.

Gruß Daniel

Comments

Also so weit weg ist Politik auch nicht von Sozialer Arbeit oder Bildungswissenschaften (hat auch politische und geschichtliche Inhalte) und ... ich weiß nicht genau, was ich von diesen Tests halten soll. Hier an der FernUni kannst Du Dich auch für zwei Fächer einschreiben. Dann kannst Du ausprobieren, was Dir mehr liegt. Ich glaube, man kann auch einfach Kurse belegen bzw. Klausuren aus anderen Studiengängen schreiben Meiner Meinung nach ist es wichtig, was Du später machen willst mit dem Studium! Das Studium ist ja kein Selbstzweck! Außerdem kannst Du mit den Bachelor Politik bestimmt noch den Master für Soziale Arbeit machen (zum Beispiel als Fernstudium an der Uni Koblenz).... Die Entscheidung ist natürlich nicht leicht. Aber es ist auch keine Schande, wenn man nochmal wechselt. Einige Module z.B. Statistik in Politik und Verwaltungswissenschaften, lassen sich auch auf z.b. Psychologie anrechnen.
Beantworte Dir doch folgende Fragen: Was möchtest Du mit dem Studium beruflich machen? Welche Fächer mochtest Du in der Schule? Was hast Du bisher gemacht? Möchtest Du in der Politik beruflich mehr machen?
Jetzt mal ehrlich: Vom Studieninhalt her sind Psychologie und die anderen beiden Studiengänge schon verschieden. Psychologie wird eher als "Naturwissenschaft" angesehen (Bachelor of Sc.) und man macht viel mit Methoden und Studien, Auswertungen. Während Bildungswissenschaften auch viel mit Hausarbeiten arbeitet- wahrscheinlich sind Politk und Bildungswissenschaften gar nicht mal sooooooooo verschieden von der Art des Studierens her....
Puh, vielleicht können Dir noch andere Rat geben. Mein Rat: Mach, was Du am Liebsten machen willst!

Danke erstmal für deine Antwort. Ich halte von diesen Test auch nicht viel. Umso mehr hat es mich gewundert, was dabei heraus gekommen ist. Es ist ja nicht völlig aus der Luft gegriffen! Also Psychologie fällt meiner Meinung nach definitiv schon mal raus. Die Entscheidung liegt wirklich zwischen den Politik,- und den Bildungswissenschaften. Mein Stärken in der Schule lagen eindeutig in Sozialkunde. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und bin vorallem der Typ der gerne hilfestellung gibt, Sachen vermittelt und lehrt. Ich rede sehr gerne und ausführlich und kann mich glaub ich gut ausdrücken und artikulieren.

In welche Richtung es später gehen soll ? Puhhh gute Frage nächste Frage. Ich denke auf jeden Fall in die (politische) Erwachsenen bildung. Rosa Luxemburg Stiftung, so was wäre schon mein Ding. Leider muss ich mich erstmal genau belesen, was die Bildungswissenschaften für Inhalte vermitteln, dazu bin ich noch nicht gekommen.
Vielleicht kann der eine oder andere, ein bisschen über das Fach berichten.

Gruß Daniel

Daniel,

die Diskrepanz zwischen dem Test und dem Studiengang sehe ich auch nicht so. Wenn Dich Politikwissenschaft vom Inhalt her interessiert, würde ich dabei bleiben und wie Verena vorgeschlagen hat ggf. einen Master 'draufsatteln. Die TU in Kaiserslautern bietet z.B. einen Master in Erwachsenbildung an (als Fernstudium).

LG
Anja

als studentin der bildungswissenschaften kann ich nur sagen, dass es themen gibt die sehr politisch und geschichtlich sind. ich bin so überrascht, dass mir diese studienbriefe besser gefallen, als die psych.. das habe ich nicht erwartet. die politik bezieht sich aber in erster linie auf die bildung. welchen einfluss hat die bildung? Staat und bildung in der weimarer rep. nazionalsozialismus, demokratie..heute? intergration der migranten....usw. auch recht musste ich lernen...ist aber auch interessant. bin auch erst am anfang, doch überrascht war ich wie gesch. und polit. dieser studiengang doch ist. unterscheidet sich schon von dem "normalen" pädastudium. man lernt viel, aber ich denke man sollte einen master machen um wirklich einen schwerpunkt zu haben.