ich bin noch immer am überlegen, ob ich mich kurzfristig noch für den Bachelor in Psychologie einschreiben soll. Ich interessiere mich sehr für diese Richtung und möchte später mit Kindern arbeiten. Daher meine Frage, ist es trotz des fehlenden Teils der klinischen Psychologie nach einem erfolgreichen Abschluss möglich eine Weiterbildung zur Kinder- und Jugenpsychotherapeutin machen zu können? Und wenn nicht, in welche Richtung könnte ich denn gehen wenn ich mit Kindern arbeiten möchte?
Danke im voraus für eure Antworten!
Comments
vroni0815
Contributions on this page: 1
Du musst Dir dann einen Masterstudiengang suchen, in dem Du klinische Psychologie hast. Am Besten Du machst dann Dein Praktikum in diesem Bereich. Also ich arbeite mit Jugendlichen und Kindern bereits jetzt in Teilzeit (aufgrund des Studiums) im Jugendhilfezentrum (schwer erziehbare Jugendliche, Autisten, psychisch kranke Jugendliche) und es macht sehr viel Spaß. Dort kann ich nach dem Bachelor direkt einsteigen. Die suchen immer Pädagogen und Psychologen. Aber nicht als Therapeut, sondern eher Sozialpäd. Fachkraft oder wie das heißt. Bei mir ist das aufgeteilt in ein Intensivheim, ein leicht Intensivheim und betreutes Wohnen. Ich mache jetzt erstmal 2 -3 Jahre die Schulbegleitung von einem Autistischen Mädchen und habe auch schon 1 Jahr als Schulbegleitung für einen Jungen mit Asperger gearbeitet. Ich habe noch keinen Schein, aber aufgrund des Studiums ist man qualifiziert schon jetzt soetwas zu machen (vor allem da es beim Bachelor kein Vordiplom gibt, früher ging das nur mit Vordiplom). Ich erhalte z.B. Supervision im Autismustherapiezentrum, wo Therapeuten arbeiten. Die suchen auch immer. Um Therapeut zu werden, brauchst Du den klinischen Master und musst noch die (sehr teure) Therapeutenausbildung machen (ca. 1 Jahr). Dann klappt das auch als Therapeut. Ich bin da jetzt eher im Bereich pädagogischer Psychologie tätig und finde es klasse. Man agiert auch etwas therapeutisch, da man ja dem Jugendlichen zur Seite steht.
Achso, ich hab aber bereits Scheine in Bildungswissenschaft (so ähnlich wie Pädagogik) und eine Zwischenprüfung in Jura und eine "Ausbildung" als Versicherungsfachfrau. Also wie die genauen Voraussetzungen sind, jetzt schon im Studium einen Job zu machen, findet man nur heraus durch Gespräche mit den Heimleitern. Die sind aber sehr kulant.
Ani2301
Contributions on this page: 4
View profileDanke für die schnelle Antwort!
Also ich habe auch schon ein Jahr lang einen autistischen Jungen in der Schule begleitet und danach eine Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin angefangen, welche ich nun mit meinem Examen beendet habe. Da es als HEP aber nur wenig Möglichkeiten gibt "richtig" mit Kindern zu arbeiten (also keine Kita oder so) möchte ich nun etwas anderers machen. Das was du machst klingt sehr interessant und ich könnte mir das auch sehr gut vorstellen. Du machst auch den Bachelor in Psychologie?
vroni0815
Contributions on this page: 1
ja hier an der Fernuni. Ba Psychologie und Ba Bildungswissenschaften
Ani2301
Contributions on this page: 4
View profileWas strebst du denn als Job nach den beiden Studiengängen an ? Möchtest du dann in der Schulbegleitung bleiben oder was kannst du dann noch machen ?
vroni0815
Contributions on this page: 1
Im Jugendhilfezentrum arbeite ich dann erstmal. Und dann- keine Ahnung. Ich bin noch 5 stunden die Woche bei einem Personalberater. Also Personal könnte mir auch gefallen, oder halt im Jugendhilfebereich, päd. Psychologie. Den Master in Sozialer Arbeit vielleicht noch draufsetzen. Oder einen anderen Master. Berufsberatung würde mir auch großen Spaß machen => beim Arbeitsamt bewerben oder so. Mal schauen. Schulbegleitung ist mir auf Dauer zu langweilig. Aber ich könnte mir auch vorstellen,zu unterrichten. Zum Beispie an Erzieherschulen. Oder in der Erziehungsberatung bzw. Familienhilfe. Beim Jugendamt hab ich mich auch mal beworben, die suchen aber gerad keinen. Da würd ich gern Jugendhilfeplanung machen.... Hat noch Zeit. Muss erstmal die ersten Scheine machen.
Es gibt viele Möglichkeiten.
Freunde von mir, die Dipl- Psychologen sind, sind in Personalabteilungen in Unternehmen gelandet - eine ist in der Therapeuten- Ausbildung, hat aber sogar noch vorher ihren Doktor gemacht. Ich kenne eine, die ist Bachelor Psychologin, aber nicht an der FernUni, ist schon länger her, sie arbeitet in Köln bei Pro Familia- glaub ich- in der Beratung von Prostituierten (Verhütung, Geschlechtskrankheiten, etc.). Ich weiß nicht, wo sie den Ba gemacht hatte, aber war eine der ersten, die das überhaupt gemacht haben auf Ba. Mein Freund mit Ba. Informatik bekommt jetzt eine Stelle im techn. Support mit einem Einstiegsgehalt von 2800 Euro brutto mit der Aussicht Abteilungsleiter zu werden. Also der Ba. ist schon auch ganz gut. Wobei Informatik ja nochmal was ganz anderes ist als Psychologie.
Ani2301
Contributions on this page: 4
View profileDa du ja Erfahrungen in beiden Studiengängen hast kannst du mir ja auch sagen, wie hoch der Statistik- und Englischanteil ist, oder? In den Foren wird ja viel Panik gemacht was Statistik angeht und wenn man dann weiteliest heißt es immer, dass es halb so schlimm sei (was ja auch immer im Auge des Betrachters liegt ;) ). Über den Englischteil liest man weniger.
vroni0815
Contributions on this page: 1
Englischanteil ist sehr hoch. Insbesondere in Modul M4 gibt es zig Artikel auf Englisch. Ich muss da auch noch ganz schön an meinem Englisch arbeiten. Aber das ist normal in Natur- und Sozialwissenschaften, dass man Literatur und Artikel auf Englisch verstehen können muss.
Statistik ist für mich nicht ganz ohne. Es kommt in Modul 2 und in Modul 6+ 7vor. Also in M1 und M5 ist z.b. kein Statistik. Aber es gehört wohl auch als Handwerkzeug dazu.
In Bildungswissenschaften ist das mit dem Englisch viel viel weniger und auch weniger Statistik, weshalb ich erst mit Biwi angefangen hatte. Psychologie wird aber mehr anerkannt. Jedenfalls bei meinen Arbeitgebern. Mit Biwi könnte ich da nicht arbeiten, nur mit Sozialpädagogik, Pädagogik oder sozialer Arbeit. Viele dachten halt ich studiere nur Biwi und die haben gefragt, warum ich nicht Sozialpädagogik mache und dann habe ich gesagt, ich mach aber noch Psychologie auf Ba. und dann ging das mit den Jobs und auch für später. Daher hat Psychologie bei mir Prio. Biwi - damit können die irgendwie alle nichts anfangen und auch das Jugendamt (was die Maßnahmen bezahlt) auch nicht. Schade, dass man hier nicht einfach Pädagogik oder Soz.päd studieren kann- würde ich machen! Die wissen gar nicht, dass Psychologie eher Statistik, Datenerhebung und empirische Studien ist. Also man lernt im Studium nichts über Therapie oder ähnliches. Es geht eher darum, wie man Daten erhebt und auswertet und empirisch arbeitet. Also das Studium ist auf jeden Fall für viele anders als sie sich vorgestellt haben. Daher ist Statistik ein ständiger Begleiter auch für die eigene Studie, die man dann am Ende durchführen muss und für die Ba-Arbeit. Aber trotzdem ist es anerkannt bei den Arbeitgebern, obwohl mir das nicht wirklich für meine praktische Arbeit hilft. Biwi ist halt sehr multikulturell- es geht viel um die Integrationsleistung von Bildung, Andere Ethnien und das finde ich gerade in der heutigen Zeit voll relevant, gerade bei Sarrazin und Co. Das ist irgendwie für die Praxis relevanter. Naja. Bürokratie halt. Hauptsache ein Stück Papier, wo der Abschluss drauf steht, der den Arbeitgebern passt.
Englisch ist aber grundsätzlich für das Arbeitsleben total wichtig, es schadet also nicht, es benutzen zu müssen (passiv). Ich werde jetzt auch im nächsten Semester ein VHS Kurs machen um mein Englisch zu verbessern und aufzufrischen. Ich arbeite ja noch beim Personalberater und der meinte auch zu mir, dass ich was für mein Englisch tun muss, da ich da nur "Grundkenntnisse" hab (Abi ist schon 10 Jahre her). In Jura brauchte ich das nicht, in der Versicherung auch nicht... aber heute braucht man es sogar immer mehr in Jura. Also ich denke, man braucht es fast überall.
dary
Contributions on this page: 1
View profileWow, das hört sich total interessant an, was Du machst und auch jetzt schon machen darfst!!!
Ich hatte mir nach dem Bachelor eigentlich den Bereich Personalentwicklung vorgestellt (bin von Beruf Bankkauffrau), überlege aber immer mehr in den sozialen Bereich zu gehen. Mein Traum wäre es, meinen Hund irgendwann beruflich einsetzen zu können (habe mit ihm eine Ausbildung zum Therapiebegleithundeteam gemacht und bin nebenbei mit ihm im Altenheim tätig). Allerdings habe ich auch schon einige Stimmen gehört, dass es nicht einfach ist in diesem Bereich, in dem Du arbeitest, arbeiten zu können (also selber mit den Problemen der Kinder und Jugendlichen fertig zu werden) - um so mehr erfreut es mich, einen Bericht von jemanden zu hören, der dort arbeitet und sehr viel Freude schon beim erzählen versprüht ;)
Gruß, Nadine
names
Contributions on this page: 2
View profilevroni, das was du machst, klingt genau nach dem bereich, in dem ich auch gerne arbeiten würde. ich hätte auch gedacht, dass mir biwidafür inhaltlich viel mehr bringt, weil es "pädagogischer" ist..aber du würdest jetzt wegen der jobaussichten doch eher zu psychologie raten? und pychologie an der fernuni ist dann auch anerkannt?
vroni0815
Contributions on this page: 1
ja, auf jeden Fall akzeptieren die Kostenträger eher Psychologie (das Jugendamt). Mit Biwi können die leider nichts anfangen, da fragen die dann, warum man nicht soziale Arbeit oder Sozpäd. Studiert. Psychologie an der Fernuni ist genau wie an der normalen Uni- nur ohne klinische. Eine Mitarbeiterin studiert Psycho. An der Uni hier und wir haben uns lange ausgetauscht. Die hat fast das gleiche und auch nur Multiple Choice Klausuren. Sie hat aber noch Seminare in Gesprächstherapie. Ich werden mal versuchen später diese Kurse an der Uni zu belegen. Aber im Prinzip brauchst Du nur das Papier am Ende wo draufsteht Bachelor. da fragt keiner nach, was die Inhalte waren. pädogogische Psychologie haben wir ja und Gemeindepsychologie ist auch ein wenig wie soziale Arbeit finde ich. Also ich bin jetzt im Jugendhilfezentrum in Teil zeit angestellt und arbeite als Integrationshilfe bzw. Schulbegleitung in einer Förderschule für ein autistisches Mädchen. Macht Spaß, aber später wäre es mir zu langweilig da möchte ich etwas machen, mit mehr Einwirkungsmöglichkeit.
vroni0815
Contributions on this page: 1
Ich denke deinen Hund kannst du mit Psychologie gut einsetzen. Es gibt ja noch viele Weiterbildungsseminare (sind aber teuer). ImStudium selbst, lernt man aber nicht wirklich viel für die praktische Arbeit im sozialen Bereich. Aber das lernt meine Kollegin auch nicht. Sie hat an der Präsenzuni auch viel Statistik und emp. Forschung und Methoden. Da muss man dann durch.
names
Contributions on this page: 2
View profiledanke vroni, für deine antwort! nur noch eine frage, denkst du, dass der bachelor in psychologie ausreicht, um in der jugendhilfe zu arbeiten? ich möchte jetzt auch nicht nur als schulbegleiterin arbeiten, vielleicht eher eine beratende tätigkeit. mit autistischen kindern zusammen arbeiten wär auch toll. naja, aber wahrscheinlich sollte man in den meisten studiengängen lieber noch n master dranhängen..
vroni0815
Contributions on this page: 1
Also wenn ich im Jugendhilfezentrum (Heim mit Therapie für schwer erziehbare, psychisch beeinträchtige oder Waisen- Kinder) kann ich mit Bachelor schon voll arbeiten, ich glaub im Heim selbst. Als was weiß ich nicht genau. Ich denke, so ähnlich wie ein Erzieher. Bei anderen Sachen weiß ich es nicht. Ich würde schon gern den Master dranhängen, dann aber wohl berufsbegleitend. Mein Freund- aber Informatiker- hat jetzt mit dem Bachelor einen super Job und verdient auch schon mehr als sein Bruder (Sozialpädagoge), obwohl mein Freund Berufseinsteiger ist und sein Bruder schon - ich glaub- 5 Jahre im Beruf ist. Im sozialen Bereich wird man also nicht reich.Aber man kann auch mit Bachelor schon was anfangen. Viele denken das ist wie Diplom, weil es auch Diplomanden gibt, die noch einen Master machen. Ich denke, das System muss sich erstmal noch weiter etablieren. Die suchen ja immer noch Diplom- Sozialpädagogen, Diplom- Psychologen etc. (evtl. steht da "oder gleichwertig") aber ich hab noch nicht gelesen, dass jemand Bachelor Psychologen sucht.
sonnenscheiner
Contributions on this page: 1
View profileAlso ich hab nur gelesen, dass der Berufsverband den Titel "Psychologe" ja nur für Master of Science-Absolventen nahelegt. Dies insbesondere, da früher ja das Diplom in etwa wie der Master war. Der Bachelor mit dem Vordiplom mit zusätzlicher Abschlussarbeit scheint den Titel nicht wert zu sein.
Wenn ich im Personalwesen wäre, könnte ich mit dem Studiengang Biwi gar nichts anfangen. Passt gar nicht schön in ein Denkschema. Klingt so nach Philosophie, Soziologie, Psychologie, Pädagogik, Literaturwissenschaft. Aber wofür soll man die Mitarbeiter mit einem solchen Abschluss blos einsetzen?
Da fiele mir gar nichts ein. Außer eben soft skills und möglicherweise Arbeit in Verlagen oder in der Hausaufgabenbetreuung. Aber eigentlich nichts für einen Vollzeitjob.
vroni0815
Contributions on this page: 1
Ich werde mich nach meinem Bachelor einfach für die Suche nach Diplom- XY bewerben (wenn sich noch nichts in 2-3 geändert hat) Jahren und mal schauen, was passiert. Vielleicht bekommt man als Ba. einfach weniger Geld? Vielleicht nehmen die auch lieber Ba. weil die weniger Geld bekommen? Ich hab keine Ahnung. Jedenfalls erstmal den Ba habe. Wie gesagt, am Besten man kommt schon mit einem Nebenjob in den "Betrieb" oder die Institution rein. So wie ich jetzt. Bin mir aber nicht sicher, ob ich dann da im Heim arbeiten möchte. Die haben mir angeboten, dass ich dann da Voll arbeiten kann- es wäre ein nahtloser Übergang. Aber ich bin mir noch nicht sicher. Doch einfach ist es sicher nicht, was zu bekommen.
Fischer Christoph
Contributions on this page: 1
View profilewollte nur mal schnell die 0815-Antwort der Kollegin korrigieren. Für den Kinder - und Jugendtherapeuten brauchst du keinen Master in klinischer Psychologie, es reicht bspw. ein Master in Sozialer Arbeit um für die Approbation in dem Bereich zugelassen zu werden (vielfach auch als Fernstudium möglich, leider aber nicht über Hagen). Für die Arbeit an Erwachsenen, also für den "normalen" Psychotherapeuten (kein Heilpraktiker oder ähnliches Gedönse) benötigst du jedoch einen Master-Abschluss inkl. klinischer Psych. und diesen gibt es aktuell nur an Präsenzunis. Den Bachelor inkl.klinischer könntest du jedoch noch an der Fernuni der Schweiz machen, musst du nur zu ein paar Seminaren hinfahren. Grüße Christoph
vroni0815
Contributions on this page: 1
Wow cool, danke für die Info. Ich wollte eh den Master in Soziale Arbeit machen- das geht per Fernstudium an der FH Koblenz. Das ist ja ziemlich klasse. Wusste ich gar nicht. Dann könnte ich mir das voll als meinen Berufswunsch vorstellen.
aerco
Contributions on this page: 1
View profileChristoph: Ich gehöre zu dem "ähnlichen Gedönse" also Vorsicht!!! :D
Ich habe zuerst meine ganzen Fort- und Ausbildungen gemacht und dann das Studium angefangen. Es ist schon sehr frustrierend, wenn man in den Ausbildungen neben Ärzten, Psychologen, Heilpädagogen usw. sitzt und nicht anerkannt wird (z.B. von Krankenkassen), weil man kein Studium vorweisen kann. Ist aber so, man zählt nur was, wenn man einen Schein vorweisen kann. Also habe ich mein Studium eher als "Frust-Studium" begonnen, aber mittlerweile macht es mir super viel Spaß, ich merke, dass ich mich auch persönlich weiter entwickle.
Zu der Zulassung, man muss eine entsprechende "Grundqualifikation" also ein Studium haben. Ob mit oder ohne Master, ich glaube, das wissen die entsprechenden Stellen manchmal selbst nicht so genau... Auf jeden Fall gibt es in Deutschland nur drei anerkannte Therapieverfahren die da wären: Tiefenpsychologische Therapie, Psychoanalyse und Verhaltenstherapie. Bei Kindern und Jugendlichen ist eher die VT geeignet, da man ein Kind z.B. nicht auf die Coach legen kann (Psychoanalyse). Diese Ausbildung dauert aber viel länger als ein Jahr soweit ich weiß und schließt auch eine Lehrtherapie mit ein. Ich habe schon Preise von bis zu 18.000€ gesehen wenn man dise Ausbildung macht. Erkundige dich lieber vorab beim Verband der Psycholgen, welche Ausbildungen anerkannt sind und was da finaziell auf dich zukommt!
Ich habe wie gesagt den HPP-Schein (Heilpraktikerin für Psychotherapie) und mache zur Zeit eine Ausbildung in Gestalttherapie mit Kindern und Jugendlichen. Außer in meiner eigenen Praxis als Lerntherapeutin arbeite ich noch als Honorarkraft in der ambulanten Jugendhilfe eines freien Trägers. Wir arbeiten im Auftrag des Jugendamtes und betreuen Kinder und deren Familien. Ich mache zur Zeit eigentlich hauptsächlich die Elternarbeit. Heute Nachmittag hab ich z.B. einen Termin mit einer Familie in der KJP (Kinder und Jugend-Psychiatrie).
Die Arbeit ist sehr abwechslungsreich und macht wahnsinnig viel Spaß.
Biwi hilft mir dann eher bei meinen Schulprojekten und meinen Kursen für VHS usw. ist aber auch eine tolle Grundlage bzw. ergänzt Psychologie super, finde ich.
Liebe Grüße,
Conny
Skadi
Contributions on this page: 1
View profileHe Conny,
Das klingt ja mal super interessant. Ich fange nächstes Jahr auch mit Psychologie an der FU an, mit dem Plan damit irgendwie auch im pädagogischen oder psychologischen Bereich etwas zu finden. Sollte das nicht funktionieren werd ich auch den Heilpraktiker ansteuern.
Ist es eigentlich schwierig eine eigene Praxis zu etablieren?
Und wie viel darf man helfen?