ich stelle mal hier den Link zur Unterschriftenaktion bzgl. kath. Kirche ein, wenns recht ist. Ihr könnt ihn auch dahin schieben, wo er angebrachter ist. LG, Hedwig
[url]https://www.publik-forum.de//f4-cms/tpl/pufo/op/pufo-themensubsite/op/display.asp?cp=pufo/Subsites/kirchenaufbruch-jetzt/Unterst-Formular/[/url]
Comments
_jg_
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View profilenette idee, aber manche forderungen halte ich für falsch...
okay, die großpfarreien stören mich auch. niemand hat mehr zeit für die anliegen der gläubigen und die gottesdienst sind schon lange aufgrund der traditionellen richtlinien veraltet. aber z.b. die tatsache, dass nur männer ämter der kirche antreten, hat seine gründe... (ich will jetzt nicht zu weit ausholen)
Hedwig
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View profileAha. Der Link ist ja auch dafür da, sich zu informieren, nämlich z.B. darüber, dass es endlich (!) eine Unterschriftenaktion gibt. Halleluja
_jg_
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View profileunterschriftenaktion, schön und gut, aber es kommt ja auch drauf an, was man erreichen will
goldie-hafi
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View profileNatürlich wird [U]Mann[/U] da immer gute Gründe für finden.
_jg_
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View profileJa, sicher wird man gute Gründe finden. Nur in diesem Fall halte ich manche Forderungen für überzogen.
Und vor allem:
Ja, es ist Tatsache, dass die Gemeinschaft der Gläubigen schrumpft. Aber nur um neue Anhänger zu finden, können wir doch nicht einen Teil des Fundaments unseres Glaubens auf den Kopf stellen. Wohin kommen wir denn dann?
Keiner wird zur Religion gezwungen. Wem etwas nicht passt, der ist hier falsch. Denn ein wirklich religiöser Mensch ist von dem überzeugt, wie es ist.
Glauben ist gleichzeitig auch das Annehmen einer ganzen Lebensform mit allem, was dazu gehört. Man kann sich nicht nur das Beste aus dem Kuchen herausschneiden!
So, das musste meinerseits mal raus
goldie-hafi
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View profileIch finde, solche Themen (Kirchen-, Glaubensdinge) haben im Stuse nichts zu suchen, da es Leute gibt, die so etwas persönlich nehmen oder/und persönlich werden. Dafür gibt es andere Orte.
balina
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View profileWieso?!?
dann darfst du über vieles hier im Stuse nicht diskutieren..., solange alles im richtigen und toleranten Rahmen geschieht, finde ich da OK.
_jg_
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View profileda stimme ich dir zu, balina!
es wird hier ja niemand beleidigt oder dergleichen. wir geben nur unsere meinung kund.:p
Hedwig
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View profileIch habe den Link eingestellt, weil ich sehr wohl meine, dass das Thema gut zu unserem Studienfach passt. UU haben vielleicht die einen oder anderen noch nichts von der Aktion gehört. Es geht um das breite Meinungsbild und es ist nicht nötig, kath. gläubig zu sein, um sich über die Aktion zu informieren oder sie zu unterstützen. Sollte lediglich eine Info sein
vittoriacolonna
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View profileÖhem - das Fundament unseres (christlichen) Glaubens ist doch eigentlich das, was Christus gesagt hat. Und der hat nix von Männern und Frauen in Kirchenämtern o.ä. vermittelt. Es geht nicht darum, christliche Werte in Frage zu stellen, aber eine Kirche, die sich nicht an moderne Anforderungen herantraut, verliert Boden. Und damit ist ihr sicher nicht gedient.
Hedwig
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View profileEben. Daher diese Aktion. Guckt es euch an und bildet euch eine Meinung ... wenn ich so mein derzeitiges Modul einbeziehe, kann ich nur sagen: Es ist bereits 5 nach 12
He Sandra, musst du nicht in die Falle? Ist das Auto gecheckt und schon alles gepackt? Sieh zu, dass du gut hin und her kommst und lass von dir hören! LG, Hedwig
Junika
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View profileAlso ich wäre froh, wenn die Kirche, zu der ich immerhin gehöre, aufhören würde, die weibliche Hälfte der Menschheit von Verantwortung und Entscheidungen auszuklammern. Ich sehe keine biblische Begründung dafür, dass die Ämter in der Kirche Männern vorbehalten sind.
Andi2
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View profileNun, die Schrift muß auch interpretiert werden und in diesem Falle hat sich das Verständnis des christlichen Glaubens über Jahrhunderte entwickelt und die Organisation der diese Gläubigen angehören ist die kath. Kirche. Und das was man glaubt, daß es richtig ist sollte doch nicht durch kurzfristige gesellschaftliche Veränderungen in Frage gestellt werden. Die Kirche muß nicht um den Preis ihrer Überzeugungen wachsen.
Niemand muß das Ergebnis für richtig halten aber warum können viele das nicht akzeptieren?
Hedwig
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View profile"Kurzfristige gesellschaftliche Veränderungen"?
Es geht ja um eine Kirche. Dabei muss wohl die Frage an die kath. Kirche gestellt werden, warum sie dieses oder jenes nicht akzeptieren kann.
Andi2
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View profileAlle Punkte, auch aus dieser "Unterschriftenaktion", sind auf kurzfristigen Veränderungen basierend, wenn man dazu die 2000jährige Geschichte in Relation setzt ;)
Die Position der kath. Kirche ist durchweg bekannt und wird argumentativ vertreten. Die Frage ist also warum die Kritiker glauben mehr Recht zu haben und warum die Kirche sich diesen anpassen muß. Niemand ist gezwungen Mitglied zu sein.
Junika
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View profileGanz recht, das Verständnis des christlichen Glaubens hat sich über Jahrhunderte entwickelt, somit auch die katholische Kirche. Und nun darf sie sich nicht mehr weiterentwickeln?????
Andi2
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View profileIch nehme nicht an, daß diese ironische Frage mit den 5 Fragezeichen ernstgemeint ist.
Hedwig
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View profileHm ja, ich verstehe schon, dass nicht alle Menschen Geschichte studieren wollen oder geschichtsinteressiert sind. Auch mein Stand ist trotz meiner Anstrengungen leider nur laienhaft. Dennoch ist es uU unumgänglich, die 2000jährige Geschichte genau zu betrachten. Glaub mir Andi, es ist nicht die 2000jährige Geschichte der kath. Kirche, sondern der einen Kirche. Wenn du schon an Tradition erinnerst, solltest du an den Ursprüngen ansetzen. Interessanterweise kristallisierte es sich um die Merowingerzeit heraus, dass die Kath. die Oberhand gewannen. Warum nur wollten sie damals nicht ihre Kritiker hören? Weil sie natürlich Recht haben wollten. Tja, so sind die Menschen.
balina
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View profileIch finde es gut, dass du das ins Forum gestellt hast. Bin mir nur nicht sicher ob ich es unterzeichnen will....mal sehn.
Gut ist aber, dass über bestimmte Dinge mal gesprochen wird und nicht alles nur negativ über einen Kamm geschert.
Schade ist nur, dass es schnell geschieht, die r.k. Kirche immer nur negativ zu sehen. Ich finde auch in der R.K. Kirche gibt es viel Gutes.
(Ich war mal kath. und bin konvertiert, weiß also wovon ich rede)
Junika
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View profileMeine Frage ist keineswegs ironisch gemeint. Meiner Ansicht nach tut einer lebendigen Gemeinschaft von Christen Starrheit und Beharren nicht gut. Gerade weil die katholische Kirche eine wechselvolle Geschichte durchlebt hat, zu der auch - eingestandene - Irrtümer gehören, sollte sie in der Lage sein, den Status quo zu hinterfragen und möglicherweise Konsequenzen zu ziehen. Katholisch zu sein muss ja wohl nicht heißen, nur ja und amen zu sagen. Schließlich sind wir alle Kirche.
Andi2
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View profileIch denke nicht, daß es Deine Argumentation stützt indem Du Andersdenkenden Geschichtskompetenz oder - interesse absprichst und genau das tust Du. Schade, daß nicht nur inhaltlich argumentiert wird und andere Meinungen akzeptiert werden.
Ich habe von der langen Geschichte von 2000Jahren gegenüber kurzfristigen gesellschaftlichen Veränderungen gesprochen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Unzusammenhängend Einzelfakten aufzulisten schließt das Gesamtbild nämlich auch nicht ab.
_jg_
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View profileDas muss jeder für sich selbst entscheiden, wieweit er das Handeln der Kirche für richtig hält. Es macht keinen Sinn jetzt ewig darüber zu diskutieren, weil wir eh alle auf unserer Meinung beruhen und uns hier garantiert nicht konvertieren lassen (im extremsten Fall);)
Es ist nun mal so, dass die Institution Kirche zum Glauben gehört. Das werden wir nicht ändern. So ist es eben...!
lingos
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View profileJa lange Geschichten sind also immer richtig, ich wußte doch, dass sich die Sonne um die Erde dreht. Das hat man ja lange genug behauptet und ist folglich richtig. Die Argumentation gefällt mir...(Ironie) :cool
Andi2
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View profileSchade nur, daß Du sie selbst konstruiert hast :cool
lingos
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View profileDas geozentrische Weltbild war bis zum Ende des Mittelalters in Europa verbreitet!
Bradbury
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View profileDie Position der römisch-katholischen Kirche wird in gewissen Punkten eben nicht argumentativ, sondern vielmehr dogmatisch vertreten. Natürlich ist (heute) niemand mehr gezwungen Mitglied zu sein. Als Institution wird die kath. Kirche allerdings von der Gesamtheit ihrer Mitglieder getragen und lebt von deren Engagement. Wenn nun ein guter Teil der Mitglieder moniert, dass einige Dogmen nicht mehr ihrer Lebenswirklichkeit entsprechen, ist es ihr gutes Recht Reformen einzufordern. Kirche sollte für Menschen da sein - nicht umgekehrt. Soweit meine persönliche Meinung.
Im übrigen solltest du, wenn du mit einer "2000-jährigen Geschichte in Relation zu kurzfristigen gesellschaftlichen Veränderungen" argumentierst, wenigstens ansatzweise wissen, wovon du sprichst. Hedwig hat ganz Recht: Kirchengeschichte ist ein anspruchsvolles und komplexes Feld und setzt einiges an Geschichtskompetenz voraus. Man bekommt eine leise Ahnung davon, wenn man Geschichte im Rahmen der Kulturwissenschaften studiert. Ich persönlich würde mir eine Diskussion darüber auf akademischem Niveau (noch) nicht zutrauen, obwohl ich Geschichte im Nebenfach studiere. Aber ich bin ja auch ein bekennender Simpel.
goldie-hafi
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View profileUnd deshalb kann sich die Institution Kirche nicht ändern???? Glauben bedeutet nicht alles klaglos hinzunehmen und die eine Hälfte der Menschheit auszuschließen. Wir glauben ja wohl eher an Gott oder nur an die Kirche?
Hedwig
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View profileAlso, Andi, ganz ehrlich, so geht das nicht. Es gibt keine "kurzfristigen gesellschaftlichen Veränderungen". Es freut mich, dass du dich in diesem Forum meldest, aber deine Art ... jedenfalls kann ich damit momentan in meinem Prüfungsstress nicht umgehen. Keine Ahnung, was du mit "unzusammenhängenden Einzelfakten" meinst. Du brauchst es aber auch nicht weiter zu erklären.
jg: Hier geht es nicht um Konversion. Und entschieden muss ich dir widersprechen: Kirche gehört eben nicht zum Glauben. Es gibt nämlich noch viele andere Menschen, die eben nicht zu den Staatskirchen gehören, sondern sich bewusst freien Gemeinschaften zuwenden. Die glauben dann wahrscheinlich nicht "richtig"?
Übrigens wollte ich mit meinem Link ein solches Fass nicht aufmachen und hoffe, wir halten uns weiterhin an die Spielregeln, ich versuchs ja auch.
So, das wars, ich muss jetzt pauken.
calamitysandra
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View profileSolche Aussagen sind nicht nur demoralisierend und fatalistisch, sie sind auch falsch.
Was man alles ändern kann, wenn man bereit ist die Risiken zu tragen sehen wir gerade im Nahen Osten.
_jg_
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View profileTut mir leid, da gibt es wohl ein Missverständnis!
Du hast natürlich vollkommen Recht und ich bin absolut deiner Meinung!!
Ich meinte nur, dass wir paar KuWis, die hier darüber diskutieren, nichts ändern werden, weil wir ja nur eine Hand voll Leute sind...
Aber ehrlich gesagt, ich bin skeptisch, dass diese Reformen durchkommen werden, da die Kirche doch teilweise schwer von ihren Grundsätzen abzubringen ist. Unabhängig davon, wie richtig oder falsch ich die Forderungen halte...