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Klinische Psychologie nachstudieren um Therapeut zu werden?

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hat schon irgendjemand eine Möglichkeit entdeckt, nach, während oder wie auch immer, dem Bachelor in Psych. noch klinische Psychologie zu studieren bzw. zu ergänzen, um später einmal (nach entsprechendem Master) eine Therapeutenausbildung zu machen?

Ich wäre für jeden Input dankbar!

Grüße :cool

Comments

um therapieren zu könnne brauchst Du erstmal einen Master in klinischer Psychologie. Wenn Du den hast kannst Du danach eine Ausbildung (die privat gezahlt werden muss un zwischen 17.0000-20.0000 Euro kostet) machen und darfst danach therapieren.

Ohne den Bachelor oder den Master geht das aber nicht! Aber was meinst Du denn mit Möglichkeiten? Willst Du jetzt wissen, WO Du das machen kannst, also die Ausbildung? Ich denke dann mal, dass es dafür Schulungen etc. geben wird, also Organisationen, die die Ausbildung leiten, da ich mir damit aber näher noch nicht beschäftigt habe weiß ich es nicht genau.

danke, dass ist nett von Dir. Ich meinte eigentlich einen Weg, wie man auf Fernuni-Basis klinische Psychologie studieren kann, schließlich möchte ich weiterhin nebenbei arbeiten, aber das Langzeitziel soll eben die Therapeutenausbildung sein.

Wie gesagt, ich bin für jeglichen Input dankbar!

Grüße

KristoFis,

als Ansatz vielleicht zunächst den Bachelor in Hagen machen, anschl. den Master an einer anderen (Präsenz-)Uni und dort versuchen, die Klinische nachzuholen und entspr. die Vertiefungsfächer bzw. die Klinische als Hauptfach (wie auch immer) zu wählen. Was anderes fällt mir gerade auch nicht ein. Dann machst du (an privaten Schulen) die Therapeuten-Ausbildung (teuer!). Momentan bietet unsere Uni keine Klinische an.

Gruß, Bruno

Falls eine Präsenzuni mit sich reden lässt und das Nachholen des klinischen Teils anbietet... ich glaube aber eher nicht daran, dass das so einfach machbar ist. Hagen ist Konkurrenz, und die Präsenzunis sind in Sachen Psychologie nicht so gut auf die Fernuni zu sprechen. Die Bedingungen für die raren Masterplätze werden knackig sein.
Und in Hagen wird es definitiv keine Klinische geben!
Gruß,
Vera

Wie kommt ihr denn jetzt aufs Nacholen? Wenn ich an meiner Präsenzuni den Master in klinischer mache dann hat sich das doch erledigt. Was muss ich denn dann noch nachmachen. Hagen ist doch "rechtlich" gesehen wie eine Präsenzuni, Abschluss wird überall anerkannt und gut ist. Habe ich was verpasst?

LG

PS: Was macht Dich so sicher, dass die den Master nicht einführen? Es sollen ja mehrere neue Masterstudiengänge dabei sein?!? Mhm, mal sehen, aber es gibt ja genug Präsenzunis, die das anbieten.

Für einen klinischen Master an einer Präsenzuni wird normalerweise vorausgesetzt, dass man eine gewisse Mindest-ETCS-Punktzahl in klinischer Psychologie vorweisen kann. Mit dem Hagener Bachelor ist das nicht der Fall. Es wird auch in Hagen kein klinischer Master angeboten werden - Master an sich ja (der wird gerade vorbereitet), aber keine klinischen Fächer.

Ich glaube schon, dass man den Master machen kann, aber dass man die klinischen Fächer vorher an der Uni nachbelegen( nachholen) muss. Wenn man mit dem Psychologiebachelor z.B. den Master Bildung und Medien machen möchte, geht das ja auch, nur dass man Module noch nachholen muss vorher. Immerhin hat man den Bachelor. wenn die Note stimmt, und die klinischen Module nachgeholt sind, dürfte das kein Problem sein, denke ich.

Richtig, man kan rein theoretisch die Fächer nachbelegen. Das kostet Zeit, außerdem wird das nicht jede Uni machen, da die Hagener Psychos nicht überall gerne gesehen sind. Eine Uni hat extra ihre Prüfungsordnung geändert, damit Fachhochschulen und Fernuni ausgesperrt bleiben. Laut PsyFaKo von diesem Frühjahr können Hagener Psycho-Bachelor z.B. in Bonn keinen Master machen, weil eben die klinische Psychologie fehlt.

Wer ernsthaftes Interesse an einem klinischen Master, bzw. einen Master an einer Präsenzuni hat, sollte sich möglichst frühzeitig bei seiner Wunsch-Uni über die Bedingungen informieren!

guck mal in Bielefeld...wenn mich nicht alles täuscht gibt es da ne Möglichkeit.

Achje, ich hatte mir das alles einfacher vorgestellt. Gut, dass ich jetzt ein bisschen besser Bescheid weiß. Und ich dachte die Inhalte sind überall gleich, also in dem Bachelor. Sowas blödes.

Nebenbei dachte ich auch, dass man als Fernunistudent vielleicht sogar Vorteile hat bei einer Präsenzuni für den Master. Naja, wohl doch nicht.

Aber das ist doch alles total verschwenderisch, also zeittechnisch gesehen, nach dem Bachelor muss ich dann erst mal eine Uni finden, die mich für den Master nimmt, dann muss ich zusehen, dass ich die Punkte in dem klinischen Teil nachhole und wenn das kalppt dann kann ich erst den Master machen? Etwas unglücklich.

Ich habe bisher bei zwei oder drei Unis nach den Voraussetzungen für den Master geschaut und da stand nur "B.Sc. Psychologie". Klinische Psychologie war bei denen dann immer ein Anwendungsfach, das man wählen konnte. Es kann natürlich sein, dass dieses Anwendungsfach dann nochmal speziell voraussetzt, dass man schon Klinische gemacht hat, aber ich würde nicht sagen, dass die fehlende Klinische einen da ganz vom Master ausschließt - sie ist eines von mehreren möglichen Anwendungsfächern.

Naja, da muß man auch immer noch im Kleingedruckten schauen.

[url]https://www.bdp-verband.org/beruf/ba-ma/clips/anerkannt.pdf[/url]

Wenn ich mich da lang hangel, sollte ein Master in Bochum gehen, ansonsten die mit dem Schwerpunkt ABO per Stichprobe getestet auch.

Göttingen nimmt uns z.B. nicht.

Wieso nicht?

Ich habe mir gerade die Zulasseungsordnung des Masters in Göttingen durchgelesen und dort gibt es soweit ich es gesehen habe, keinerlei Regel die besagt, dass man mit einem Bachelor aus Hagen oder einem Bachelor ohne Klinische P. nicht zugelassen wird (man kann sogar mit einem Psychologie-ähnlichen Studienabschluss zugelassen werden, wenn man eine Reihe von Fächern nachweist!). Man muss nach einen recht komplizierten System eine Mindestpunktzahl erreichen, die sich u.a. aus Durchschnittsnote und belegten Fächern zusammensetzt. Klinische P. ist ein Fach, für das man da Punkte bekommt, aber wenn man die nicht hat, heißt das nicht, dass es sonst nicht reicht. Punkte gibts auch für solche Sachen wie A&O und was nicht.

Woher kommt deine Information? Vielleicht hat ja irgendein Studienberater aus Göttingen verkündet, man würde Hagener B.Sc.s nicht nehmen, aber laut der Zulassungsordnung gäbe es dafür keine Grundlage, meiner Meinung nach.

[url]https://www.uni-goettingen.de/de/document/download/fb7ed8edfd9819e6957ef4e48f0e3ce2.pdf/AM%20Nr.%2009,%2005%2017%20Zugangsordng%20MSc.pdf[/url]

§2 (3) c)
Leistungen im Umfang von jeweils wenigstens 3 Anrechnungspunkten in mindestens sechs
der folgenden sieben Bereiche: Allgemeine Psychologie, Biologische Psychologie, Differen-
tielle Psychologie, Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Wirtschaftspsychologie
und Klinische Psychologie

Wir haben weder WiPsy noch Klinische. Und nein, ich unterhalte mich nicht mit Studienberatern aus Gö, erstens bin ich erst im dritten Semester Psychologie, zweitens genügt es mir den Master Wiwi mit dem B.Sc. Psychologie zu kombinieren.

Du hast dieses Unterpunkt zweifach missverstanden

(1) wenn man in diesen Bereichen (also 6 der 7) Leistungen hat, bekommt man Punkte, mit denen man diese 50 Mindestpunkte erreichen kann. Die hätte man aber z.B. auch mit einem sehr guten Durchschnitt schon, und kann man auch auf anderem Weg bekommen. Das sind keine MUSS Punkte, sondern KANN Punkte.

(2) A&O ist Wirtschaftspsychologie.

Hm, ich hätte die Wirtschaftspsychologie anders einsortiert. Aber bitte, dann auch auf nach Gö. :)

Worum es hier ja eigentlich ging, ist die Frage, ob man irgendwo einen allgemeinen M.Sc. mit klinischer machen kann und ja, das geht zumindest an manchen Universitäten.

Übrigens lustig, daß sich in Braunschweig Menschen um einen Masterplatz beworben haben, obwohl sie nicht die vorausgesetzte Abschlußnote hatten.

Aber was bin ich froh, daß ich in Hagen bei Wiwi einfach fließend vom Bachelor in den Master wechseln darf, ohne mich um irgendwelche komischen Fleißpunkte kümmern zu müssen.

Hm, wenn ich das da lese:
[url]https://www.bdp-verband.org/psychologie/faq_titelanerkennung.shtml#20[/url]
heißt das, man kann über Wartezeit trotz nicht Psychologie Bachelor zum Master Psychologie kommen und da man danach keine 5 Jahre nur Psychologie studiert hat, darf man sich nicht Psychologe nennen?
Aber hinterher wieder Psychotherapeut werden, eine lustige Gesetzeslage.

Ja, mit den ganzen Titeln und Anerkennung und so ist das in der Psychologie recht... speziell ;)

Ich möchte nur nicht, dass hier Leute wegen der verklausulierten Zulassungsbedingungen der anderen Unis verunsichert werden, wenn es gar keinen Grund zur Aufregung gibt :)

Ich bin aber froh, dass ich nicht vorhabe, Psychotherapeut zu werden!

Vielleicht gleicht sich die ganze Bachelor / Master - Sache mit der Zeit an. Abwarten und Tee trinken.

Also ich habe auch schon sehr viele Prüfungsverordnungen und Satzungen, Mastervoraussetzungen durchgeschaut und bis jetzt habe ich nirgendwo gelesen, dass man Klinische im Bahelor haben muss (bzw. irgendwelche ECPs) um Master machen zu können. Das Einzige was stimmen muss sind deine Noten. Und das wird eher die Hürde sein. Sowie ich mich bis jetzt informiert habe gehen die Absolventen der Präsenzunis mit nem Schnitt von ung. 1,5 (im schnitt) raus..und sie werden ja auch alle master machen müssen bzw. wollen.
Also wenn man ein Schnitt von 1,0-1,5 hinkriegen kann, steht denke ich einem Master (Präsenzuni) und anschließend Therapeutenausbildung (hier beachten beim Master Klinische als Anwendungsfach belegen, man soll ja in der klinischen geprüft worden sein ) nichts im Wege.

LG Lena

Mich lassen solche Notenschnitte irgendwie an dem akademischen Anspruch zweifeln.
Es kann doch nicht sein, daß man allen Studenten eine 1 gibt.
Im Umkehrschluß bekommt jeder Idiot zumindest den Bachelor mit guten, bzw befriedigenden Noten.

Du musst bedenken es studieren Leute Psychologie die schon im Abitur 1.0-1,5 Schnitt haben ..sie sind ziemlich ehrgeizig, fleißig usw. Warum sollte es sich dann bei Ihnen im Studium was ändern. Klar das Niveau steigt aber ihr Fleiß eben mit. Die Grundvoraussetzungen Fleiß, Ehrgeiz, Auswendiglernen oder was weiß ich sind ja schon da, sonst hätten sie im Abi keinen 1,0-schnitt
Hier noch was gefunden, hat grad einer im Studiencafe eingestellt.Offizielle Seite Uni Heidelberg , Master und Meinung zu Hagen . Also alles kein Problem.

[url]https://www.psychologie.uni-heidelberg.de/studium/beratung/master/hgf.shtml[/url]

Und vermutlich sind z.B. die Mediziner alle zu dumm zum Auswendiglernen?

Es gibt einfach Studiengänge, in denen man leichter eine 1,x erhält, Psychologie gehört dazu.
Wenn ich mir schon das Gemaule zu M1 durchlese, fiese Rausprüfklausur, mit omfg ~20% Durchfallquote.
Und dann einen Blick zu M5 werfe, dort lag sie im letzten WS bei 2,58 %, wer seinen Namen konnte hatte bestanden. ;)
Bei Wiwi liegt die Durchfallquote, vermutlich vom PA zu gefordert, bei ~35 %. Und das finde ich noch nicht mal schlimm.
Und ja, es gibt zu dem noch leichtere und schwerere Universitäten und eine wirkliche Vergleichbarkeit wird es nie geben, aber die eigentlich auch von Bologna vorgeschlagenen ABC Benotung fände ich so schlimm nicht. Aber nur, wenn man die nicht wieder mit 1=A 2=B 3=C ad absurdum führt.
Allen eine 1 geben, nur weil es die anderen Universitäten auch machen und nur weil sonst die eigenen Studenten keinen Masterplatz erhalten, das kann es nicht sein!

Dass auf Psychologoe so ein hoher NC liegt liegt doch hauptsächlich daran, dass der Studiengang so überlaufen ist, oder irre ich mich da? Man kann doch mittlerweile sogar Medizin in manchen Bundesländern nc-freu studieren.
Ich habe mich an rund 30 Unis für Psychologie beworben, ich konnte ja immer einsehen auf welchem Rand ich lag und da kamen sooooo viele Bewerber auf den Studiengang, da ist es kein Wunder, dass die den NC so hoch ansetzen.

Ich bin immer noch skeptisch, zumal ich mir vorstellen kann, dass uns viele Präsenzunis nicht für voll nehmen, weil wir ja die süßen kleinen sind, die im Wohnzimmer studiert haben :D Abwarten, erst mal anfangen zu studieren

Ja, der NC hat nichts mit dem Schwierigkeitsgrad des Studiengangs zu tun. Physik hat z.B. keinen NC, obwohl es eines der schwersten Studienfächer ist. Aber kaum einer will es machen. Es liegt nur an den vorhandenen Plätzen. Ich muss sogar behaupten, in Psychologie ist es leichter gute Noten zu bekommen als in Jura. Es liegt wirklich nur daran, dass es überlaufen ist. Also, einen Master kann ja eh nur jemand machen der mind. Bachelor von 2,5 hat oder sogar noch besser. Daher wird da ja schon gesiebt. Wenn man also so gut ist und Bachelor ist Bachelor warum sollte es nicht mit dem Master mit Klinischem Schwerpunkt klappen? Zur Not in Österreich oder Schweiz oder so...

Richtig - die meisten glauben halt einfach nur, dass Studiengänge mit NC soooo schwer sind. Möglichkeiten gibt es immer, jetzt anfangen und informieren finde ich etwas früh, aber ich denke wir von der Fernuni sollten uns damit doch rechtzeitig befassen

mein Ziel ist es, Psychotherapeutin zu werden (irgendwann in fernster Zukunft, anyway :rolleyes:) und ich spekuliere auch auf den Master in klinischer. Ich denke mal, da sich das Diplom in Psychologie langsam auflöst und überall bald nur noch BA/MA sein wird, dürfte sich in den nächsten Jahren viel tun. Das ist zumindest meine Hoffnung (ich studiere hier ja nur Teilzeit und werde deshalb sowieso ewig brauchen).
Plan B sollte A nicht klappen ist, die Prüfung für den Heilpraktiker Psychotherapie zu machen und mir eine schöne Therapieausbildung zu suchen.
Gruß, Bettina

versteh gar nicht, warum alle Therapeut werden wollen? Die Ausbildung ist teuer und langwierig und danach kann man erst recht noch nichts damit anfangen, ausser man hat das Glück und bekommt einen Kassensitz - sonst kann man wirklich genausogut Heilpraktiker werden - denen rennen die Leute in der Regel die Türen ein...
Es gibt doch genug interessante Anwendungsfelder in der Psychologie...