Kombinationen, die erst auf den zweiten Blick einleuchten.....wer noch?
Hallo an alle mit "komischen" Fächerkombinationen,
Beim durchforsten des Forums ist mir schon aufgefallen, dass hier einige Studenten vertreten sind, die vor dem Psycho Studium was gaaaanz anderes gemacht haben.....oder parallel dazu.....
Ich bin zwar noch nicht eingeschrieben für Psychologie, aber da ich schon so lange ein Auge drauf werfe, will ich nicht ausschließen, dass ich mich dann in den nächsten Wochen noch melde... :rolleyes:
Mich würde interessieren
1) weshalb ihr Psychologie als Zweitfach wählt?
2) weshalb ihr es studiert und nicht einfach einschlägige Literatur durchwälzt ohne Prüfungsstress neben der Arbeit?
3) Was ihr euch von dem Studium und/oder dem Abschluss erhofft?
4) Ob ihr schon konkrete Pläne habt was ihr mit dem Abschluss anfangen wollt?
5) Ob ihr Psycho studiert um einen Jobwechsel machen zu können?
6) Welche Bereiche der Psychologie euch am meisten interessieren?
7) Wie schwierig ihr das Studium im Vergleich zu eurem Erst- oder eventuell Zweitstudium findet?
8) Warum habt ihr nicht zuerst Psycho studiert?
9) Ob ihr das mit dem Zeitmanagement gut hinbekommt oder eher :eek: seid.
10) Wurden euch diese oder änliche Fragen schon oft gestellt?
Ich hoffe ihr habt Spaß mit meinen Fragen und würde mich über ein paar Antworten freuen.
Ich starte einfach mal:
Ich habe zunächst einen Ingenieurstudiengang absolviert. Danach habe ich meinen Master auf einem Fachgebiet der Informatik gemacht.[/COLOR]
1) weshalb ihr Psychologie als Zweitfach/Drittfach wählt?
Ich bin davon begeistert, seit mir eine Bekannte, die Psychologie studiert hat aus ihrem Script vorgelesen hat: Biologische Grundlagen....echt klasse. Das war vor ca. 8 Jahren. Es lässt mich nicht mehr los.[/COLOR]
2) weshalb ihr es studiert und nicht einfach einschlägige Literatur durchwälzt ohne Prüfungsstress neben der Arbeit?
Ich denke ein Studium bringt die Information, die ich haben möchte strukturierter rüber (also rein von den Inhalten und deren logische Reihenfolge her....erarbeiten muss man sich alles selber) und wenn ich mich eh schon damit beschäftige, kann ich auch gleich ncoh die Prüfungen mitschreiben...[/COLOR]
3) Was ihr euch von dem Studium und/oder dem Abschluss erhofft?
Ein zweites Standbein....auch geistig. [/COLOR]
Wie auch immer geartete Erkenntnisse.[/COLOR]
Selbstverwirklichung.[/COLOR]
Die Möglichkeit Schülern noch besser helfen zu können....bin leidenschaftliche Nachhilfelehrerin.[/COLOR]
4) Ob ihr schon konkrete Pläne habt was ihr mit dem Abschluss anfangen wollt?
In selbstständiger Tätigkeit mit Schülern arbeiten oder forschen oder beides.[/COLOR]
5) Ob ihr Psycho studiert um einen Jobwechsel machen zu können?
Nein. Ich will einen zweiten Beruf. Ich tendiere zum Workaholic.....ich will mich aber nicht auf die Industrie beschränken....da wird mit harten Bandagen gekämpft und ich suche deshalb lieber den Ausgleich in einer sozialeren Tätigkeit.[/COLOR]
6) Welche Bereiche der Psychologie euch am meisten interessieren?
Pädagogik, Motivation, Lernen, Biologiegrundlagen und die psychologischen Methoden. Kenne bisher eben nur die Vorgehensweise eines Ingenieurs.[/COLOR]
7) Wie schwierig ihr das Studium im Vergleich zu eurem Erst- oder eventuell Zweitstudium findet?
Noch keine Ahnung: Wird schon klappen....[/COLOR]
8) Warum habt ihr nicht zuerst Psycho studiert?
Reine Erziehungssache....ob das nun gut ist oder nicht.....aber da wo ich herkomme ist alles sehr bodenständig und PSychologie wird eher als brotlose Kunst gewertet. Man hat mir das erfolgreich eingeredet, weshalb ich dann die technisch interessierte Seite an mir herausgelassen habe.[/COLOR]
9) Ob ihr das mit dem Zeitmanagement gut hinbekommt oder eher :eek: seid.
ICh schätze mal schon...studiere ja schon eine Weile nebenbei an Präsenz Hochschulen. Würde aber erstmal langsam mit einem Modul starten und mich herantasten. [/COLOR]
10) Wurden euch diese oder änliche Fragen schon oft gestellt?
Nur beim Zweitstudium, weil niemand verstehen konnte/wollte, weshalb man so viel Spaß am studieren haben kann.[/COLOR]
[COLOR=black]Ich freue mich auf eure Antworten und schicke euch viele Grüße,[/COLOR]
[COLOR=black](Vielleicht bald eure) Linie[/COLOR]
Comments
guardianofhope
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View profileHey Linie, ich bin noch mitten in meinem Erststudium, Magister auf Japanologie und Politikwissenschaft. Ich bin gerade auf die Zielgerade meines Grundstudiums eingebogen, in weniger als drei Monaten Zwischenprüfung. :eek: Und Psychologie hab ich jetzt ein stolzes Semester gemacht.
Dann unterziehe ich mich mal dem Kreuzverhör: :cool:
1) weshalb ihr Psychologie als Zweitfach wählt?
[COLOR=#008000]Weil mich Fragen aus (fast) allen Teildisziplinen interessieren und die methodische Ausbildung tiefer geht als in meinem Erststudium.[/COLOR]
2) weshalb ihr es studiert und nicht einfach einschlägige Literatur durchwälzt ohne Prüfungsstress neben der Arbeit?
[COLOR=#008000]Prüfungsstress hat bei mir durchaus was positives, ich brauch einfach ein bisschen den Druck. Außerdem gibt’s Prüfungsstress nur wenns Prüfungen gibt, die dann wieder eine Bewertung/Bestätigung von dritter Seite des erlangten Wissens/Fertigkeiten liefern.[/COLOR]
3) Was ihr euch von dem Studium und/oder dem Abschluss erhofft?
[COLOR=#008000]Hm, Interessensbefriedigung triffts wahrscheinlich am besten. Und eben eine methodische Vertiefung in den Sozialwissenschaften. [/COLOR]
4) Ob ihr schon konkrete Pläne habt was ihr mit dem Abschluss anfangen wollt?
[COLOR=#008000]Vielleicht einen Master? Aber an ein genuin psychologisches Arbeitsfeld denke ich (zumindest momentant) überhaupt nicht. :p[/COLOR]
5) Ob ihr Psycho studiert um einen Jobwechsel machen zu können?
[COLOR=#008000]Nöööö, überhaupt Jobwechsel impliziert ja einen ersten Job, den man haben muss und so weit bin ich in meiner Lebensplanung ja noch gar nicht. :o[/COLOR]
6) Welche Bereiche der Psychologie euch am meisten interessieren?
[COLOR=#008000]Schwierig, von den Grundlagenfächern: Sozialpsychologie, Methoden/Diagnostik, Entwicklungspsychologie. Bei den Anwendungsfächern kann ich von denen, die in Hagen angeboten werden, (noch) keine Rangliste machen, die interessieren mich alle ziemlich. :confused: Politische Psychologie dann natürlich noch von den nicht angebotenen.[/COLOR]
7) Wie schwierig ihr das Studium im Vergleich zu eurem Erst- oder eventuell Zweitstudium findet?
[COLOR=#008000]Nicht schwieriger, nicht leichter. . .ist einfach anders. Aber wie du es gesagt hast, erarbeiten muss man es sich immer selber. [/COLOR]
8) Warum habt ihr nicht zuerst Psycho studiert?
[COLOR=#008000]NC einerseits, andererseits der Wunsch nicht nur ein einzelnes Fach zu studieren.[/COLOR]
9) Ob ihr das mit dem Zeitmanagement gut hinbekommt oder eher :eek: seid.
[COLOR=#008000]Geht schon. Ich hab während der Woche feste Zeiten (in den Lücken meines Präsenzstundenplans) in denen ich was für Psychologie mache, da komme ich meistens auch nicht in Versuchung, was anderes zu machen. [/COLOR]
10) Wurden euch diese oder änliche Fragen schon oft gestellt?
[COLOR=#008000]Da ist mir dieses Semester bestimt alle zwei Wochen passiert, ich denke aber das ebbt jetzt langsam ab, nachdem die meisten Leute, die ich kenne Bescheid wissen. (die beste Situation, in der so eine Frage kam, war während eines Auswahl-/Bewerbungsgespräch für mein Auslandsjahr von meiner Präsenzuni. In der Auswahlkommission sass nämlich auch ein Psychologie-Prof, der das in meinem Lebenslauf gesehen hatte :rolleyes:)[/COLOR]
[COLOR=#008000]Und ich hab sogar schon ein oder zwei andere Leute dazu inspiriert, selbst ein Zweitstudium zu beginnen.[/COLOR]
[COLOR=#008000]Mit der Leistungsfähigkeit geht es mir übrigens ziemlich ähnlich, es ist erstaunlich wozu man fähig sein kann, wenn man es muss bzw. sich selbst auch bei nicht unbedingt notwendigen Zielen (wie ein Zweitstudium) einfach nicht aufgeben lässt. :D[/COLOR]
Linie
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View profileDanke für deine Antwort. Macht Spaß andere Sichtweisen zu hören. Vielleicht schreiben ja noch ein paar Leute :chatten:
Grüßle und einen schönen Abend wünsche ich!
Linie