Ich bin berufstätig und möchte nebenbei als Teilzeitstudentin an der FernUniHagen Kulturwissenschaften studieren,mit dem Schwerpunkt Geschichte.
Berufsmäßig soll es mir weniger nützen da ich weiter in meinem Job arbeiten muß und will aber evtl darf ich danach mal in nem Museum mithelfen...das würde mir schon gefallen :D
Da ich neben meiner Ausbildung die Fachhochschulreife erlangt habe und inzwischen 8 Jahre im Beruf stehe, weiß ich nicht ob ich zugelassen werde...habe aber gute Hoffnung.
Die Studienberatung hat gemeint, über Zugangsprüfung wäre es möglich....wie sieht die denn nur aus ???? Ich weiß doch noch nix...will ja erst lernen...:confused:
[U]Aber alles in allem ist der Grund meines Posts ein anderer:[/U]
Kann mir jemand von euch Tips geben wie so ein Studium abläuft?
Ich mache mir große Gedanken ob ich das Lernpensum bewältigen kann.
Es ist ja vorgesehen das Teilzeitstudenten 1 Modul pro Semester belegen (und schaffen) richtig ?
Wenn das so richtig ist dauert Geschichte bei 11 Modulen ja 5 Jahre ???!!! :eek:
Habe mir die Module Geschichte angeschaut und finde die sind schon umfangreich...
Kann mir jemand erklären wie schwierig oder auch Anspurchsvoll diese Hausarbeiten sind?
Wer sucht die Themen aus ?
Wieviele sind zu schreiben so ca. ?
Wie laufen Klausuren ab ?
Gibt es noch weitere Beurteilungen der Studenten oder "nur" Hausarbeiten und Klausuren ?
Vielleicht finde ich irgendwo bereits fertige Arbeiten zur Ansicht ?
Also ihr seht, mit einfach "du schaffst das schon wenn interesse da ist" ist mir wenig geholfen...dafür habe ich zuviel Bammel :(
Danke im voraus !!! Grüße Atta
Comments
papagorilla
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View profileAlso, erstmal die Bitte, mal die bisherigen Posts durchzustöbern, da ist viel schon beantwortet ;)
Aber jetzt, in Kürze:
@1 Modul pro Semester: Manche schaffen auch in Teilzeit mehr (aber meist erst nach den Einführungsmodulen, denn die sind schon eher härtere Brocken, weil sie ins komplette Fach einführen und man sich auch meist erst mal ans Studieren gewöhnen muss, Zeiteinteilung und so). Aber es geht. 1,5 Module sind machbar, wenn man sich anstrengt, sogar 2. Kommt auch auf die Prüfungsform an.
@Prüfungsform: es gibt neben Klausuren und Hausarbeiten auch noch Mündliche. Bei Hausarbeiten und Mündlichen wird der Stoff dann auch eingeschränkt, bei Klausuren (ausgen. Einführung) eher nicht wirklich (aber da kann ich nicht viel dazu sagen, ich habe nur 3 Einführungsklausuren gemacht, und das reicht mir auch).
@anspruchsvoll: Hausarbeiten sind wissenschaftliche Arbeiten, also schon anspruchsvoll. Man muss recherchieren, Zusammenhänge erstellen, kritisieren und formulieren, genau wie die "echten" qua "fertigen" Akademiker ;)
Das Thema suchst du dir selber aus, sprichst es mit der/m BetreuerIn ab, und los geht's ;)
Der Rest steht in der Prüfungsordnung sowie den diversen Handreichungen zu Hausarbeiten von den Instituten
Und es empfiehlt sich der Besuch der Geschichte-Einführungsveranstaltungen, da erklären die DozentInnen alles und man kann auch Fragen direkt stellen
Atta82
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Danke für die Infos !
Zu meiner Ehrenrettung muß ich sagen, dass die Seite offenbar auf dem Arbeitsrechner nicht richtig aufgebaut war und ich einen Teil des Forums gar nicht gesehen hab...zumindest ist das meine Theorie :) habe daher das Team gebeten meinen Post zu verschieben und dabei dann natürlich auch gesehen dass es hier ja schon einen ganzen Teil zu Kulturwissenschaften gibt...mit Fachbereich und eben teilw genau den Fragen die ich gestellt habe :)
Trotzdem, sehr lieb dass Du Dir ein paar Zeilen Zeit genommen hast für mich :) Danke !!!
Und jetzt stürze ich mich in die Infoflut des Forums und der FernUni HP :)
Grüße!!! Atta
vittoriacolonna
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View profileAtta,
erstmal herzlich willkommen hier im Studienservice. Deine Fragen sind uns mehr oder weniger alle hier bekannt, weil wir selbst irgendwann in Deiner Situation waren. Aber nicht entmutigen lassen, es ist machbar und man verliert auch irgendwann diese Sorge, dass TZ-Studieren ja ewig dauert.\
Das ist so nicht ganz richtig, weil in Mündlichen der Stoff gar nicht eingeschränkt wird. Es werden zwar zwei Kurse des Moduls als Schwerpunkt festgelegt, aber der Prüfer kann zu allen Kursen Fragen stellen! Mündliche sind daher ähnlich aufwändig wie Klausuren.
Atta82
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Nabend,
danke vielmals. So langsam muß ich auch gestehen, lichtet sich der Infowald und ich bekomme einen kleinen Überblick.
Da es bei mir ja noch etwas dauert mit dem Start, schaue ich mir hier die Beiträge der "Neulinge" an und poste dann selbst wenns bei mir soweit ist :)
Aber 2 Fragen habe ich dann doch noch:
1) Geschichte dauert 11 Module. 6 davon Hauptfach und 3 Nebenfach. Kann ich die anderen 2 frei wählen ? Muß ein Wahlbereich dabei sein?
2) Da ich die "falsche" Fachhochschulreife habe werde ich die Zugangsprüfung machen müssen oder mit dem Probestudium starten das dann nach Zeit oder Punkten "umgewandelt" wird...hat jemand Erfahrung mit der Prüfung ?
Die Uni bietet keinen Kurse zur Vorbereitung an...also tendiere ich schwer dazu einfach als Probestudent anzufangen....habe dann die gleichen Rechte und Pflichten wie die anderen Studenten und das Studium verläuft gleich bis ich dan zum "richtigen" Studenten werde.
Danke euch ! Grüße !! Atta
vittoriacolonna
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View profileJa, Du kannst die anderen frei wählen. Du kannst auch neben den sechs Geschichtmodulen fünf aus einem anderen Fach machen, also LitWi oder Philosophie. Wenn Dir das zu viel ist, kannst Du Dir aus dem Wahlbereich zwei hinzunehmen. Das Praxismodul musst Du allerdings im Hauptfach machen oder in W1. Und Du musst auch im Nebenfach das Einführungsmodul zuerst machen. Die restliche Reihenfolge ist dann egal.\
Zugangsprüfung haben hier schon einige gemacht. Du kannst wählen, in welchem Einführungsmodul Du die Prüfung absolvieren willst.
Atta82
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Danke für die fixe Info ! Denke mal würde mir die anderen Module dann aussuchen jenachdem, ob und wenn was ich mit dem Studium anfangen möchte aber bis dahhin ist noch etwas Zeit :)
Naja gleich mit so einer Prüfung ins Studium zu starten finde ich recht heftig...aber wohl auch schaffbar.
Werde mal im Studienzentrum hier in Bonn vorbeischauen und danach entscheiden ob ich evtl schon mal ein bischen was lerne oder lese :)
Viele Grüße !!
vittoriacolonna
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View profileIch habe auch Zugangsprüfung gemacht, allerdings noch mit anderen "Konditionen". Ich musste zwei Module studieren, bevor ich zur ZP antreten durfte.
Du musst ja auch nicht zu Anfang das Schwerpunktfach festlegen, kannst erstmal ein paar Module studieren und dann wirst Du schon merken, was Dir am meisten Spaß macht. Erstmal loslegen, dann kommt der Rest schon automatisch. Nur immer daran denken, dass Du die Prüfungsformen in der entsprechenden Anzahl abgedeckt bekommst.
benjoe2001
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View profile@sandra: wer sich jetzt neu einschreibt, hat die möglichkeit der mündl. zp wie früher im akad. nicht mehr
entweder berufliche quali (die es bei kuwi ja so auch nicht wirklich - noch nicht ? - gibt) oder Probestudium (was zeitlich auch in Tz gut zu schaffen sein sollte) oder eben die schriftliche ZP (Allgemein-Politisch-Sozial-Wissen und Englisch).
Die sicherere Variante ist (m.M.n) die schriftliche ZP , ganz ehrlich. Das Niveau fand ich jetzt im allgemeinen Teil nicht so weit weg von einer guten Mittleren Reife (und damit für Menschen mit Lebens- Berufs- und Leseerfahrung eig. erst recht machbar) . Englisch einerseits tricky, aber mit dem Vorteil, ein gutes Nachschlagewerk verwenden zu dürfen. OK, wer null Englischkenntnisse hat, ist hier gemeiert.. das ist der/diejenige aber auch dann im Probestudium.
mit der bestandenden ZP habe ich eben den Zeitdruck, eine gewisse Anzahl an ECTS in einer bestimmten Anzahl von Semestern liefern zu müssen, nicht mehr.. gehe ich nun von mir aus, Alleinerziehend, Vollzeitjob, Nebenjob und Studium , ich glaube, dass mir das Probestudium i-wann böse aufgestossen wäre (zeitlich).
dank der schriftlichen ZP (und ich muss gestehen, keinen strunz dafür getan zu haben - wie auch?) ist mir das erspart, und den status nimmt mir niemand mehr
Atta82
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Bei so einer Zugangsprüfung würde mir auch eher der fachgebundene Teil Sorgen machen...ich lese zwar gern und viel aber ob das für so eine Prüfung reicht ? Englisch ist gut würde ich sagen und Allgemeinbildung wohl auch *g
Am liebsten würde ich ja zuerst die Prüfung versuchen und wenns nicht hinhaut Probestudium :)
Hehe nein, also ich weiß das ich noch ein gaaaanz kleines (aber ambitioniertes !) Licht bin was Studieren angeht, aber sind denn 5 Module (80ECTs) in 8 Semestern nicht zu schaffen?
Natürlich würde ich mich auch ungern dem Stress des "Bestehen müssens !" aussetzen aber so eine Zugangsprüfung macht mir auch ziemlich Angst :(
Wobei vielleicht lieber 1 Prüfung lang Angst als 4 Jahre Turbostress ;)
Wäre dankbar wenn noch jemand Infos zum Ablauf der Zugangsprüfung hat.
Grüße !!! Atta
Atta82
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*Edit*
Habe mir übrigens die Musterklausuren auf der Uni HP angeschaut und kann bestätigen das der Englischteil kein Problem darstellt ! *freu
Der "politische" Teil war eigentlich auch ok...trotzdem hab ich da noch Bammel vor...kann man soviel Schreiben dazu ?
Hmm ich probier die Musterprüfung am WE mal zu machen...mit Stopuhr :)
Grüße!!! Atta
benjoe2001
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View profilenein, man muss nicht "viel" schreiben (ist ja eh definitionssache) du sollst im allgemeinen teil einfach beweisen, dass du fähig bist, einen Text (Zeitungsartikel, Kommentar, etc) so zu lesen, dass du entweder wiedergeben kannst, worum es geht, oder bestimmte kernaussagen herauszufiltern usw.
da du dafür zwei stunden zeit hast, bist du hier auch wenig unter druck - empfand ich zumindest so.
der ablauf der prüfung war sehr entspannt. planungstechnisch sah es so aus, dass zuerst die allgemeine klausur geschrieben wurde, dann zwei stunden mittagspause geplant waren und anschliessend zwei stunden englisch. die mittagspause haben wir dann in allgemeiner abstimmung verkürzt, schliesslich sind ja auch leute dabei, die u.u. noch eine weite heimreise vor sich haben.