KE 2, externe Effekte S. 8
Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen...
Auf Seite 8 steht, dass das Marktgleichgewicht in der unkorrigierten Ausgangssituation sozial optimal ist?!?!?! Ich dachte, dass sei bei Internalisierung der externen Effekte...Dies bezeichnet aber der Studienbrief als pareto-optimal...ist das nicht genau andersrum??
Comments
Jacala
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View profileNein, das bezieht sich auf die Situation, wenn die externen Kosten nicht interessieren. Das unkorrigierte Gleichgewicht bezeichnet die normale Angebotsmenge/Preis unter entweder vollständiger Konkurrenz oder Monopol, bevor jemanden auffällt, dass ein Schaden auftritt.
Picahulu
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View profile:genau:\
:dagegen:
Das unkorrigierte Gleichgewicht ist nur unter Konkurenz sozial optimal. Im Monopol wird zu wenig von dem Gut zu einem zu hohen Preis verkauft.
ChristophG
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View profileich stelle mal eine andere Stelle aus KE 2 zur Diskussion, bei der ich denke, daß die Begriffe "sozial-optimal" und "pareto-optimal" nicht sauber von einander getrennt werden.
KE 2/S.13 spricht davon, daß der Pigou-Steuersatz "den in der sozial optimalen Situation verursachten externen Grenzkosten" entspricht.
Auf Seite 14 derselben KE spricht man dann aber davon, daß die Höhe des Steuersatzes "dem Ordinatenwert der [Grenzkosten-]Kurve über der Pareto-optiamlen Ausbringungsmenge X**" entspricht.
Ich denke, hier sollte wohl in beiden Textstellen von der Pareto-Optimalen Menge die Rede sein, oder wie seht Ihr das?
sebstof
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View profileIch denke mal das bezeichnet dasselbe.
Der "Sozial"planer sucht ja das pareto-optimum.
Jacala
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View profileStimmt, jetzt wo du es sagst ...
Picahulu
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View profileHier geht es gar nicht um den Sozialplaner (=> der möchte die Summe aus Konsumenten- und Produzentenrente maximieren)
Ansonsten stimme ich dir aber zu, die "sozial optimale" Menge entspricht IMO der pareto-optimalen Menge unter Einbeziehung der sozialen Grenzkosten.