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Lerntipps

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Ich wollte mal wissen, hat einer von Euch tolle Tipps zur Lerntechnik? Wie bearbeitet ihr das Kursmaterial? Unterstreichen, rausschreiben, zusammenfassen? Ich versuche gerade, eine MEthode zu finden, die einerseits nicht uferlos Zeit frisst, die es mir aber ermöglicht, relativ schnell auf Fakten zurückzugreifen, die ich schon mal bearbeitet habe. Arbeitet einer von Euch mit einer Lernkartei? Das wird mir von allen Seiten empfohlen, aber wie macht man eine Lernkartei für Geschichte? Beim Vokabellernen funktioniert das ja, aber wie das bei so was funktionieren soll, ist mir nicht ganz klar...

Comments

Ich wäre auch für Tipps dankbar, denn ich habe das Gefühl, ich schaffe viel zu wenig. Ich studiere in Teilzeit MAFEM, das erste Modul, und habe im Moment noch zwei Tage plus Wochenende Zeit für die Fernuni.

Zu Beginn hab' ich mir erst mal jeden Kurs in Einheiten von etwa 30 Seiten eingeteilt, so dass ich für alle vier Kurse jede Woche eine Einheit bearbeite. Während des Lesens erstelle ich mir gleich in Word ein Skript mit den wichtigsten Stichwörtern. Theoretisch wäre man dann in drei bis vier Monaten mit den Kursen 'durch'. In der Praxis ist es aber zu viel - zumindest für mich, da die Texte doch unterschiedlich schwierig sind und sehr viel zeitintensiver.

Vielleicht ist es auch möglich, die Kurse eher quer zu lesen und nicht alle Texte durchzuarbeiten, hat jemand da Erfahrungen??

Viele Grüße!
Grete

JayJay,
ich glaube, jede/jeder hat eine eigene Art zu lernen. Man muss es ausprobieren - und sich daran erinnern, wie es früher geklappt hat. Ich lese das Kursmaterial und versuche dabei, das Wesentliche zu erfassen, indem ich es markiere. In einem 2. Schritt werde ich es herausschreiben (auch auf Karteikarten), nämlich dann, wenn ich mich speziell auf die Klausur vorbereite. Jetzt versuche ich erst mal, einen Überblick zu bekommen und auch ein paar zusätzliche Bücher anzugucken, um nicht gleich in den Einzelheiten zu versinken und dabei den Zusammenhang aus den Augen zu verlieren. Kostet natürlich Zeit. Wenn man sich abends fragt, was hast Du heute gelernt? und es in zwei, drei einfachen Sätzen zusammenfasst (nur im Kopf), hilft das auch, glaube ich.
Trotzdem Frage ich mich, ob ich zeitlich hinkommen, ob ich bis Anfang März alles "aufgenommen" habe, was ich brauche.
Am Wichigsten ist wohl, dass man sich nicht einschüchtern lässt und dass das Studium bzw. die Inhalte für Dich interessant sind! Sonst kann man die Frage wohl auch nicht beantworten, wofür man sich die Mühe macht! Wie siehst Du das?
Ich finde das Modul 1 schon interessant, ich wünschte ich hätte mehr Zeit...
Viele Grüße und viel Erfolg beim Lernen wünscht Dir Claudia

Ich sehe das ähnlich, es gibt keinen Königsweg, da jeder den Stoff unterschiedlich aufnimmt und verarbeitet. Ich persönlich lese eher zügig und markiere/kommentiere Stellen, die ich für wichtig erachte, direkt am Rand. Zwischendurch versuche ich dann immer, mir gedanklich vor Augen zu rufen, auf welchem Stand ich bei den einzelnen Kursen bin. Zusammenfassungen bzw. Übersichten tippe ich mir erst relativ spät zusammen, wenn ich Überblick über mehrere Themenkomplexe habe. Aber wie Claudia44 schon sagte, wichtig ist, in wie weit du dich selbst wohl fühlst in den Themen und Erschließungsmethoden.

Claudia44 wrote:

Hallo JayJay,
Trotzdem Frage ich mich, ob ich zeitlich hinkommen, ob ich bis Anfang März alles "aufgenommen" habe, was ich brauche.\


Wenn es nur das wäre! Im Grunde sollte man ja wohl bis Mitte Dezember mit allem Material mal durch sein, um auf fundierter Basis die Entscheidung zu treffen welchen Leistungsnachweis man erbringen will. Die Zeit rast....

Wie lernt Ihr mit Karteikarten bei geschichtlichen Themen? Klar man kann Stichpunkte draufschreiben, aber wie nbutzt man das konkret zum Lernen und Wiederholen? Bei Vokabeln geht das ja prächtig, Fremdsprache auf die eine, deutsch auf die andere Seite, aber bei Geschichte? Ein Stichwort auf die eine, das genauere auf die andere SEite, und sehen an wie viel man sich erinnert?