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xenforo

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Comments

(mal abgesehen davon, dass das Thema in die G-Rubrik gehört)

es ist alles ganz anders als aus der Schule gewohnt (also wo man bei den ollen Babyloniern und Ägyptern über Griechen und Römer usw usw alles mit jeder Menge Jahrzahlen, Königen und Kriegen durchgekaut hatte, zumindest zu meiner Zeit, in den 70ern und 80ern)

es geht um Geschichtswissenschaft, und davon hört man ja mE in der Schule nichts. Die Kurse heißen ja eh schon

**[URL="https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs/studieninhalte/2010ss/kurs.php?bet_link=G1&kurs_nummer=03501"]03501[/URL]**Einführung in die Geschichtswissenschaft[RIGHT]2 SWS[/RIGHT]
**[URL="https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs/studieninhalte/2010ss/kurs.php?bet_link=G1&kurs_nummer=03502"]03502[/URL]**Einführung in die Geschichte Alteuropas[RIGHT]2 SWS[/RIGHT]
**[URL="https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs/studieninhalte/2010ss/kurs.php?bet_link=G1&kurs_nummer=03503"]03503[/URL]**Einführung in die Neuere Geschichte

aber wie gesagt, es geht um Wissenschaftliches, anhand von konkreten Beispielen aus der Forschungsarbeit, nicht um den Generalüberblick wie in der Schule

Pap, du hast AEG vergessen....

Da steht ja nich "Einführung" davor

papagorilla wrote:

da steht ja nich "Einführung" davor :D

?? WAS DENN???

balina wrote:

?? WAS DENN???

Transfer und Transformation. [U]Eine Einführung [/U]in die außereuropäische Geschichte.

Die Themen sind, zumindest, wenn die Schule schon ein paar Jahre her sind, komplett andere. Wir hatten Anfang der 90er viel mit Kommunismus, Sozialismus und so zu tun. Ich glaube, das interessiert heute überhaupt nicht mehr.

Ach ja *seufz* die 90er ... da gabs sogar noch Anti-Atomkraft-Demos... das interessiert heute auch keinen mehr...

und in 20 Jahren sagen wir: ach ja, die 10er Jahre, da wo sie für ein sinnvolles Bildungssystem gekämpft haben, könnt ihr euch noch erinnern: "Bologna burns"...
(und ich erzähle meinen Enkelkindern dann "ja, die Oma, die hat Hörsäle besetzt und war Gründungsmitglied der kritischen Uni-Bewegung ... und der Opa hat inzwischen auf Papa/Mama aufgepasst und nebenbei an der FernUni studiert" "was hastn studiert?" "Kulturwissenschaften" "Wozu braucht man das?" "RAAAAH! geht das schon wieder los?")

Also kann man dann sagen, man wird wirklich "eingeführt"?
In der Schule ist Geschichte mehr an mir vorübergezogen und ich habe erst jetzt mein Interesse dafür entdeckt.
Kommt man anhand der Skripten gut ins das Wissenschaftliche rein?

papagorilla wrote:

ach ja *seufz* die 90er ... da gabs sogar noch Anti-Atomkraft-Demos... das interessiert heute auch keinen mehr...

und in 20 Jahren sagen wir: ach ja, die 10er Jahre, da wo sie für ein sinnvolles Bildungssystem gekämpft haben, könnt ihr euch noch erinnern: "Bologna burns"...
(und ich erzähle meinen Enkelkindern dann "ja, die Oma, die hat Hörsäle besetzt und war Gründungsmitglied der kritischen Uni-Bewegung ... und der Opa hat inzwischen auf Papa/Mama aufgepasst und nebenbei an der FernUni studiert" "was hastn studiert?" "Kulturwissenschaften" "Wozu braucht man das?" "RAAAAH! geht das schon wieder los?")

Hey Papa,

nicht ganz so deprimiert sein, schließlich hat die größte Anti-Atomkraft-Demo aller Zeiten gerade erst am 24. April 2010 in Norddeutschland stattgefunden!

Zu Schulzeiten (Abitur absolvierte ich vor 28 Jahren) mochte ich Geschichte überhaupt nicht. Der Unterricht bestand größtenteils aus Quelleninterpretation und unendlich vielen Schaubildern von Zwiebeln (Ständedarstellung).
Als ich die G1-Unterlagen nach der L1-Klausur erhielt, konnte ich mich mit der Art und Weise der Studienbriefe zunächst nicht anfreunden. Die langen Fließtexte, die vielen Erklärungen, warum nicht jetzt sondern erst später Dinge erläutert werden, empfand ich als sehr gewöhnungsbedürftig. Ich musste viele Anläufe nehmen, bis mich das G1-Fieber endlich packte. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich viele Querverbindungen (selbstverständlich zur Literaturgeschichte aber auch zu Essays im Merkur oder einzelnen ZEIT-Artikeln) herstellen.

Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass mich die Unterlagen sehr bereichert haben und NEIN, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Wenn Du manche Dinge zeitlich nicht einordnen kannst, hilft ein kleiner Blick ins Lexikon. Seither hat mich Geschichte in ihren Klauen, weniger das chronologische Zeitwissen als vielmehr der Gesamtzusammenhang und dieser eröffnet andere und ganz neue Horizonte.

Deshalb: VIEL FREUDE am G1-Modul!

Wieso denn Zwiebeln?
Also, ich hatte Geschichte nur bis zur 11. und das auch mal mehr, mal weniger (Hippieschule)...komme trotzdem ganz gut klar. Und finde es auch schön, dass man Zusammenhänge lernt. Vergesse allerdings zwischendurch immer noch, wann Früh-, Hoch- und Spätmittelalter war (sollte man ja evtl. doch wissen) und wann Ottonen,usw. an der Macht waren.

grenoble wrote:

Seither hat mich Geschichte in ihren Klauen, weniger das chronologische Zeitwissen als vielmehr der Gesamtzusammenhang und dieser eröffnet andere und ganz neue Horizonte.

Ja, so geht's mir auch. Dabei hab ich die Lernerei für das Modul anfangs gehasst! Aber gegen Ende fand ich einiges dann so interessant, dass ich fast in Versuchung kam, den Schwerpunkt zu wechseln.

Jetzt freue ich mich schon auf das nächste G-Modul!

aber Jahreszahlen usw.muss man sicherlich trotzdem zuhauf lernen, oder?
Gina

Nee... höchstens für die französische Revolution... aber dann kommt die in der Klausur doch nicht dran und man ärgert sich und vergisst alles ganz schnell wieder. Und halt ein bisschen Epochen: Wann war das Mittelalter, usw. Aber eigentlich reicht's wenn du sagen kannst, das geschah in der ersten Hälfte des soundsovielten Jahrhunderts.

Lara,
danke! Also so in etwa wie bei uns auch, wie es scheint...da gibts ja auch Zahlen, aber es langte, wenn wir das Jahrhundert und ca. die Zeit wussten, oder wann das Mittelalter war, die Antike, usw.