Weil ein Unterraum selbst ein Vektorraum sein muss. Er darf also u.a. nicht leer sein und muss unter Skalarmultiplikation abgeschlossen sein. Enthält er also irgendein Element v, dann muss er deswegen auch das Element 0v = 0 enthalten.
[U]Frage[/U]:
Obige zwei Gleichungen beschreiben einen Unterraum des R3?
Ich löse das Gleichungssytem und erhalte als Schnittgerade beider Ebenen die Gleichung:
9*X(2) + 16*X(3) = 9
Ich verstehe die Antwort nun nicht: Der Hyperraum (Gerade) enthält nicht den Nullpunkt und ist somit kein Unterraum
Muss sich da für die X(1) und X(2) jeweils Null einsetzen :confused
Ja genau. Die Lösungsmenge besteht aus allen Punkten [tex](x_1, x_2, x_3)[/tex], für die die Gleichung erfüllt ist. Setzt du den Nullpunkt [tex](0,0,0)[/tex] in die Gleichung ein, erhältst du die falsche Aussage 0=9, er ist also nicht in der Lösungsmenge enthalten. Es folgt, dass es sich dabei nicht um einen Untervektorraum handeln kann.
Nur zu meiner Sicherheit ob ich das so alles richtig verstanden hab:
homogenes Gleichungssystem ax+bx = 0
mengentheoretischer Durchschnitt jeweils der Unterräume n-1
und einen Unterraum der Dimension n-m
Beispiel:
3x+2y-1z=0
1x-1y+2z=0
mengentheoretischer Durchschnitt Unterraum der Dimension 3-2= 1 => also eine Gerade
nur eine Gleichung davon betrachtet wäre eine Unterraum der Dimension 3-1 = 2
inhomomogenes Gleichungssystem ax+bx=y
mengentheroetischer Durchschnitt von m Hyperebenen
und einem Hyperraum der Dimension n-m
Beispiel :
3x+2y-1z=5
1x-1y+2z=7
5x-2y-1z=1
mengentheoretischer Durchschnitt Hyperraum der Dimension 3-3=0
also ein Punkt
jeweils eine Gleichung betrachtet wäre das eine Hyperebene der Dimension 3-1= 2
Comments
chris*
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View profileWeil ein Unterraum selbst ein Vektorraum sein muss. Er darf also u.a. nicht leer sein und muss unter Skalarmultiplikation abgeschlossen sein. Enthält er also irgendein Element v, dann muss er deswegen auch das Element 0v = 0 enthalten.
Swen
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View profileNochmal für die Dummen
Ich habe 2 Gleichungen:
4*X(1) + 5*X(2) + 8*X(3) = 5
-1*x(1) + 1*X(2) + 2*X(3) = 1
[U]Frage[/U]:
Obige zwei Gleichungen beschreiben einen Unterraum des R3?
Ich löse das Gleichungssytem und erhalte als Schnittgerade beider Ebenen die Gleichung:
9*X(2) + 16*X(3) = 9
Ich verstehe die Antwort nun nicht:
Der Hyperraum (Gerade) enthält nicht den Nullpunkt und ist somit kein Unterraum
Muss sich da für die X(1) und X(2) jeweils Null einsetzen :confused
chris*
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View profileJa genau. Die Lösungsmenge besteht aus allen Punkten [tex](x_1, x_2, x_3)[/tex], für die die Gleichung erfüllt ist. Setzt du den Nullpunkt [tex](0,0,0)[/tex] in die Gleichung ein, erhältst du die falsche Aussage 0=9, er ist also nicht in der Lösungsmenge enthalten. Es folgt, dass es sich dabei nicht um einen Untervektorraum handeln kann.
Swen
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View profileVielen Dank ! Sehr geholfen
netere
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Nur zu meiner Sicherheit ob ich das so alles richtig verstanden hab:
homogenes Gleichungssystem ax+bx = 0
mengentheoretischer Durchschnitt jeweils der Unterräume n-1
und einen Unterraum der Dimension n-m
Beispiel:
3x+2y-1z=0
1x-1y+2z=0
mengentheoretischer Durchschnitt Unterraum der Dimension 3-2= 1 => also eine Gerade
nur eine Gleichung davon betrachtet wäre eine Unterraum der Dimension 3-1 = 2
inhomomogenes Gleichungssystem ax+bx=y
mengentheroetischer Durchschnitt von m Hyperebenen
und einem Hyperraum der Dimension n-m
Beispiel :
3x+2y-1z=5
1x-1y+2z=7
5x-2y-1z=1
mengentheoretischer Durchschnitt Hyperraum der Dimension 3-3=0
also ein Punkt
jeweils eine Gleichung betrachtet wäre das eine Hyperebene der Dimension 3-1= 2
hab ich das so richtig verstanden?
vielen Dank für eure Hilfe schonmal im voraus :D
Annett