Eigentlich bin ich ja im Urlaub, aber weil ich heute ganz gut ins Netz komme auf meinem Segelboot, sende ich euch die Kopie einer Mail von Prof. Pethes und Prof. Huber.
"Sehr geehrter Herr Schilf
als Vorbereitung zu Kurs 3532, den wir erst kommenden Monat als Digitalkurs
fertigstellen werden, empfehle ich Ihnen zum einen eine einbändige
Literaturgeschichte (z.B. diejenige von Peter Brenner: Neue deutsche
Literaturgeschichte) sowie den "Grundkurs Literaturwissenschaft" von Sabine
Becker u.a. bei Reclam.
Viel Erfolg und beste Grüße
nicolas pethes"
"Sehr geehrter Herr Schilf,
zur Vorbereitung auf Ihr erstes Semester und als Einführung in die Literaturwissenschaft eignen sich folgende Bücher (die auch zur Anschaffung zu empfehlen sind):
Peter J. Brenner: Neue deutsche Literaturgeschichte (Niemeyer)
M. Martinez/M. Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie (Beck)
B. Moenninghoff/E. Meyer-Krentler: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft
(UTB)
Im September erscheint im Klett-Verlag: Udo Friedrich/ Martin Huber/ Ulrich Schmitz: Orientierungskurs Germanistik.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und Vergnügen bei Ihrem Studium!
Beste Grüße
Ihr Martin Huber"
Vielleicht könnt ihr damit ja schon etwas anfangen. Ich mache jetzt erst einmal weiter Urlaub.
Schaut Euch doch bitte einmal im Studiengang ohne Schwerpunkt den Querverweis des Institus für neue deutsche und europäische Literatur bzgl. mdl. Zwischenprüfungen an. Die zuvorgenannten Bücher werden auch dort erwähnt, d.h. sie scheinen uns alle zu begleiten
(Euch den Link direkt einzurichten, schaffe ich leider nicht!!)
[URL=https://www.fernuni-hagen.de/literatur/neueredeutsche/studium]Institut für Literaturwissenschaft[/URL]
Diese Seite habe ich noch garnicht so intensiv angesehen, vor allem nicht die PDFs - stimmt, die Bücher erscheinen immer wieder, sind wohl doch einen sinnvolle Investition, danke grenoble:)
Der Link funktioniert leider noch nicht, möchte aber vorab schon meinen Eindruck von dem Buch posten.
Das Buch ist einfach zu lesen für Studienanfänger und bietet eine Grundlagen-Einführung an.
Themen sind u. a. Grundbegriffe der Edition, die Gestaltung literarischer Texte (Ästhetik, Poetik, Rhetorik, Stilistik und Tropik), Übersicht über die Gattungen (Lyrik, Epik, Dramatik, Hörspiel, faktuale Literatur) und literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien wie Hermeneutik, Positivismus usw.
Für den günstigen Preis (6 Euro) sicher eine lohnende Anschaffung:)
Der Link funktioniert leider noch nicht, möchte aber vorab schon meinen Eindruck von dem Buch posten.
Das Buch ist einfach zu lesen für Studienanfänger und bietet eine Grundlagen-Einführung an.
Themen sind u. a. Grundbegriffe der Edition, die Gestaltung literarischer Texte (Ästhetik, Poetik, Rhetorik, Stilistik und Tropik), Übersicht über die Gattungen (Lyrik, Epik, Dramatik, Hörspiel, faktuale Literatur) und literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien wie Hermeneutik, Positivismus usw.
Für den günstigen Preis (6 Euro) sicher eine lohnende Anschaffung:)
LG
trollkjerring
Ich kann dir da nur zustimmen. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl erklären zu können, was Poetik ist. Zur Zeit exzerpiere ich wie wild. Habe mir eine Lernkartei (mit 5 Fächern) angelegt, die 5 Ausgabetypen rausgeschrieben und arbeite mich durch dieses kleine, aber feine Büchlein.
[...] als Vorbereitung zu Kurs 3532, den wir erst kommenden Monat als Digitalkurs fertigstellen werden, empfehle ich Ihnen [...] den "Grundkurs Literaturwissenschaft" von Sabine
Becker u.a. bei Reclam.
Viel Erfolg und beste Grüße
nicolas pethes"
Hallo zusammen,
ich habe auf Ulis eingestellten Tipp hin (vielen Dank nochmal :)) das o.g. Buch quer gelesen und finde es sehr gut verständlich geschrieben und übersichtlich gestaltet.
Allerdings überkommt mich ein mulmiges Gefühl, wenn ich darüber nachdenke, dass der komplette Stoff evtl. Klausur relevant sein könnte.....:confused: *schluck*
ich habe das Buch auch gelesen und auch im entsprechenden Thread meine Eindrücke dazu gegeben...
Ich empfinde es als genau das, was auch im Titel steht - ein Grundkurs, der so ziemlich die Themen aus L1 abdeckt - und ich denke, die Kurseinheiten werden um einiges ausführlicher sein;)
Allerdings überkommt mich ein mulmiges Gefühl, wenn ich darüber nachdenke, dass der komplette Stoff evtl. Klausur relevant sein könnte.....:confused: *schluck*
Klausurrelevant sehr wahrscheinlich - aber eher ein wenig verteilt auf verschiedene Module - also schööön locker bleiben. Das klappt schon alles, wenn es soweit ist. Hast ja noch ein wenig Zeit - bitte nicht schon vorher zittern :) !!!
So, jetzt sind schon ein paar Tage vergangen und ich bin in diesem grünen Büchlein ein wenig weitergekommen. Ich muss schon zugeben, meine anfängliche Euphorie hat so einige Dämpfer bekommen.
Zur Zeit quäle ich mich mit den verschiedenen Methoden und Theorien der Literaturwissenschaft. Einiges begreife ich überhaupt nicht, aber ich habe den Verdacht, dass das z.T. auch daran liegt, dass ich selber hinter bestimmten Theorien nicht stehe.
So kann ich mit dem Dekonstruktivismus (erklärt ab Seite 259) wenig anfangen. Mir ist die hermeutische Herangehensweise (ab Seite 221) an Literatur erheblich sympathischer. Aber ich glaube, das zählt nicht.
Das Kapitel III (Übersicht über die Gattungen) ab Seite 75 werde ich auch noch mal zumindest bis zum Punkt 4.2 (Strukturelemente des Dramas) durcharbeiten müssen.
Ich möchte aber schon dabei bleiben, dass das Buch für einen Überblick gut geeignet ist.
Uli,
Strukturelemente des Dramas ist doch was ganz Schickes :)
Ich freue mich schon, wenn du richtig anfängst und ich deinen Weg verfolgen kann.
Sonnige Grüße von anastasia
Hallo Uli,
Strukturelemente des Dramas ist doch was ganz Schickes :)
Ich freue mich schon, wenn du richtig anfängst und ich deinen Weg verfolgen kann.
Sonnige Grüße von anastasia
Hallo Anastasia,
irgendwo habe ich gelesen, dass du am Theater arbeitest. Da ist es kein Wunder, dass die Strukturelemente für dich schick sind. Für mich ist es eher ein Drama;).
Wenn du den Weg verfolgen willst, empfehle ich dir meinen Blog. Da versuche ich regelmäßig den Fortgang zu dokumentieren (gespickt mit privaten Einsprengseln über persönliche Befindlichkeiten:rolleyes:).
Wollte hier auch mal kurz eine Literaturempfehlung vorschlagen. Habe dieses Büchlein von einem Professor an der LMU empfohlen bekommen, als ich noch überlegte an einer Präsenzuni Germanistik zu studieren. In diesem Büchlein sind kurz und prägnant einige Bücher vorgeschlagen, die man gerne mal als Germanist lesen kann, denn der Germanist liest ja alles ;). Es beginnt bei der Ätleren Deutschen Literatur (9. - 14. Jahrhundert) und endet bei der Literatur seit 1989. Es ist keine Zusammenfassung der Bücher sondern tatsächlich nur eine Auflistung interessanter Bücher. Es heißt: "Was sollen Germanisten lesen?" und ist von Wulf Segebrecht.
Wollte hier auch mal kurz eine Literaturempfehlung vorschlagen. Habe dieses Büchlein von einem Professor an der LMU empfohlen bekommen, als ich noch überlegte an einer Präsenzuni Germanistik zu studieren. In diesem Büchlein sind kurz und prägnant einige Bücher vorgeschlagen, die man gerne mal als Germanist lesen kann, denn der Germanist liest ja alles ;). Es beginnt bei der Ätleren Deutschen Literatur (9. - 14. Jahrhundert) und endet bei der Literatur seit 1989. Es ist keine Zusammenfassung der Bücher sondern tatsächlich nur eine Auflistung interessanter Bücher. Es heißt: "Was sollen Germanisten lesen?" und ist von Wulf Segebrecht.
liebe grüße
andrea
"Was sollen Germanisten lesen" von Wulf Segebrecht wird auch im "Grundkurs Literaturwissenschaft" von Sabina Becker, Christine Hummel und Gabriele Sander (Reclam) in der Fussnote 6 auf Seite 12 erwähnt. Sich darüber einen Überblick zu verschaffen, ist bestimmt nicht schlecht. Wobei mich die "Leseliste. Kommentierte Empfehlungen" zusammengestellt von Sabine Griese u. a. auch interessieren würde.
ich habe mich nun auch durch dieses Buch gelesen, mal intensiver, dann wieder eher oberflächlich, um einen Überblick zu gewinnen.
Ich betrachte es als ein Hineinschnuppern in die Themen, die uns in L1 erwarten. Denn der Inhalt dieses Buches wird doch nicht als Grundwissen für L1 vorausgesetzt, oder? :confused:
Ich denke nicht, dass für L1 Grundwissen vorausgesetzt wird, da es sich ja um die Einführung handelt - und es war ja auch nur eine Leseempfehlung, keine Pflichtlektüre:)
Ich denke nicht, dass für L1 Grundwissen vorausgesetzt wird, da es sich ja um die Einführung handelt - und es war ja auch nur eine Leseempfehlung, keine Pflichtlektüre:)
So isses! Macht nicht zuviel vorab - sonst langweilt Ihr Euch am Ende, wenn's richtig los geht ;)! Sind doch nur noch ein paar Tage :) !
Zur Poetik, Rhetorik ua.: Ich habe mir gerade folgende Bücher bei Reclam bestellt (weil`s so schön billig ist):
1 x Reclam UB 08900 Leseliste
ISBN 978-3-15-008900-2; 4.60 EUR 8.60 sFr
1 x Reclam UB 07828 Aristoteles.Poetik,Gr.
ISBN 978-3-15-007828-0; 4.60 EUR 8.60 sFr
1 x Reclam UB 09421 Horaz.Ars Poetica
ISBN 978-3-15-009421-1; 2.40 EUR 4.40 sFr
1 x Reclam UB 18044 Knape.Was ist Rhetorik
ISBN 978-3-15-018044-0; 4.10 EUR 7.60 sFr
1 x Reclam UB 17631 Jessing.Arbeitstechnik.
ISBN 978-3-15-017631-3; 4.60 EUR 8.60 sFr
Zwischensumme: 20.30 EUR
Versandkosten: 1.90 EUR
Zur Poetik, Rhetorik ua.: Ich habe mir gerade folgende Bücher bei Reclam bestellt (weil`s so schön billig ist):
1 x Reclam UB 08900 Leseliste
ISBN 978-3-15-008900-2; 4.60 EUR 8.60 sFr
1 x Reclam UB 07828 Aristoteles.Poetik,Gr.
ISBN 978-3-15-007828-0; 4.60 EUR 8.60 sFr
1 x Reclam UB 09421 Horaz.Ars Poetica
ISBN 978-3-15-009421-1; 2.40 EUR 4.40 sFr
1 x Reclam UB 18044 Knape.Was ist Rhetorik
ISBN 978-3-15-018044-0; 4.10 EUR 7.60 sFr
1 x Reclam UB 17631 Jessing.Arbeitstechnik.
ISBN 978-3-15-017631-3; 4.60 EUR 8.60 sFr
Zwischensumme: 20.30 EUR
Versandkosten: 1.90 EUR
W A N N willst du das alles lesen? Bist du schon in Rente , oder so? Ist ja wahnnsinn!:gute_be: ! PETRA
W A N N willst du das alles lesen? Bist du schon in Rente , oder so? Ist ja wahnnsinn!:gute_be: ! PETRA
Sehe ich auch so. Vielleicht sollte Uli schon mal ein großes, schwedisches Möbelhaus aufsuchen und ein B.-Regal für seine Zusatzliteratur ordern:D. Ich habe es gestern gerade mal so geschafft, ein wenig durch die L1 Unterlagen zu blättern. Werde mir gleich, wenn das Essen brutzelt, mal den Grundlagenband näher ansehen. Das wars dann aber schon, gehe heute abend zur Einführungsveranstaltung und hoffe, dass ich nicht wieder die Einzige bin, die KuWi studiert:eek:
Kuni
W A N N willst du das alles lesen? Bist du schon in Rente , oder so? Ist ja wahnnsinn!:gute_be: ! PETRA
Also, in Rente bin ich leider noch nicht, aber Reclambücher sind immer so klein und meistens auch nicht dick. Außerdem ist die Peri poitikés von Aristoteles nur als Fragment erhalten:cool:.
1 x Reclam UB 08900 Leseliste
ISBN 978-3-15-008900-2; 4.60 EUR 8.60 sFr --> werde ich mir auch zulegen. Alles andere eher nicht. Bin froh, wenn ich die Studienbriefe durch bekomme.
Also, in Rente bin ich leider noch nicht, aber Reclambücher sind immer so klein und meistens auch nicht dick. Außerdem ist die Peri poitikés von Aristoteles nur als Fragment erhalten:cool:.
Übliches Ersti-Verhalten - das legt sich ... :p;)
Aber mal im Ernst *zumx-tenMalwiederhol* - bitte bei den Sachen von Hagen ankommen und möglichst auch bleiben! Das alleine ist schon 'ne Menge Holz! Klar, muss man, um Begriffe zu klären oder tieferes Verständnis zu bekommen, in Sekundärliteratur rumforsten - aber inhaltlich kommt es auf Hagen an! Auch was z. B. die Uni Essen sagt, muss nicht unbedingt konform mit dem sein, was Hagen sagt! Also: Appetit draußen holen ist erlaubt, gegessen wird aber daheim! Zumindest was die Prüfungshäppchen angeht :)!!!
Aber mal im Ernst *zumx-tenMalwiederhol* - bitte bei den Sachen von Hagen ankommen und möglichst auch bleiben! Das alleine ist schon 'ne Menge Holz! Klar, muss man, um Begriffe zu klären oder tieferes Verständnis zu bekommen, in Sekundärliteratur rumforsten - aber inhaltlich kommt es auf Hagen an! Auch was z. B. die Uni Essen sagt, muss nicht unbedingt konform mit dem sein, was Hagen sagt! Also: Appetit draußen holen ist erlaubt, gegessen wird aber daheim! Zumindest was die Prüfungshäppchen angeht :)!!!
Für mich heißt "Studieren" auch, einen Blick in die Primär- und Sekundärliteratur zu werfen und dazu zählt Aristoteles ohne Zweifel. Und bei den Reclampreisen lohnt sich für mich der Aufwand für Fernleihe oder so nicht.
Bei aller Wertschätzung für deine Fokussierung auf Hagen: Auch im Zeichen des "Bolognaprozesses" geht nix über `ne gesunde Halbbildung und die hole ich mir auch durch solche Zusatzlektüre.
Niemand ist gezwungen, das genauso zu sehen. Solche Literaturempfehlungen können auch nur "Empfehlungen" sein. Sie haben keinesfalls Aufforderungscharakter. So habe ich bisher auch das Forum nicht verstanden.
Und was das "Ersti-Verhalten" angeht: Ich glaube, die meisten von uns haben irgendeinen Beruf erlernt oder ausgeübt oder tun dies noch. Da weiß man, dass man lernen muss. Ich bin heute noch für jeden Tipp, der mich möglicherweise weiterbringt, dankbar. Die Tipps, die mich eher behindern, ignoriere ich einfach.
So könnte man das auch mit meinen Literaturempfehlungen tun;).
Vom Grundsatz her finde ich die Anschaffung von Primärliteratur (Aristoteles; Horaz, Schiller) äußerst sinnvoll, auch als Ersti. In die Sekundärliteratur - vor allem Lehrbücher - die explizit in den Quellen der Kurse genannt werden, sollte man zumindest mal einen Blick reinwerfen (ich denke hier z.B. an Roland Barthes) und sich das eine oder andere besorgen, zumindest wenn direkt darauf Bezug genommen wird.
Ob man es dann liest sei mal dahingestellt, aber zu wissen, dass man es schnell zur Hand hat, ist sehr hilfreich.
Und auch ich habe mir noch so einiges angeschafft (vor allem Reclam, die sind halt einfach gut).
Also immer ran an die Literatur. Sonst hätte man sich seinen B.A. auch in den USA kaufen können ;)
Bester Gruß
P.S.: Interessanterweise hatte die Fernuni bis zur Abschaffung der Magisterstudiengänge in den LitWiss. ihren Schwerpunkt in Erzähltheorie auf Stanzel, respektive Petersen, gehabt. Nun gibt es im neuen Kurs ein äußerst interessantes und auch weit längeres Kapitel zu Genette und seiner Erzähltheorie (liegt wahrscheinlich am sehr kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt). Soviel zum Paradigmenwechsel innerhalb der Lehre
Für mich heißt "Studieren" auch, einen Blick in die Primär- und Sekundärliteratur zu werfen und dazu zählt Aristoteles ohne Zweifel. Und bei den Reclampreisen lohnt sich für mich der Aufwand für Fernleihe oder so nicht.
Bei aller Wertschätzung für deine Fokussierung auf Hagen: Auch im Zeichen des "Bolognaprozesses" geht nix über `ne gesunde Halbbildung und die hole ich mir auch durch solche Zusatzlektüre.
Niemand ist gezwungen, das genauso zu sehen. Solche Literaturempfehlungen können auch nur "Empfehlungen" sein. Sie haben keinesfalls Aufforderungscharakter. So habe ich bisher auch das Forum nicht verstanden.
Und was das "Ersti-Verhalten" angeht: Ich glaube, die meisten von uns haben irgendeinen Beruf erlernt oder ausgeübt oder tun dies noch. Da weiß man, dass man lernen muss. Ich bin heute noch für jeden Tipp, der mich möglicherweise weiterbringt, dankbar. Die Tipps, die mich eher behindern, ignoriere ich einfach.
So könnte man das auch mit meinen Literaturempfehlungen tun;).
Dem stimme ich vollständig zu. Diese Fokussierung auf "Hagen-Liteteratur" ist unwissenschaftlich und hat mit wirklichem Studium nichts zu tun. Natürlich muss man immer auch "drumherum" lesen.
Auch während meines längst abgeschlossenen Jurastudiums an einer Präsenzuniversität hat man sich natürlich an der Auffassungen der dortigen Professoren orientiert bzw. deren Literatur gelesen (schließlich begegnete man ihnen ja als Prüfer in den beiden Staatsexamen wieder), aber natäürlich hat man sich nicht auf die eigene Universität beschränkt. Das wäre ja auch völlig abwegig. Wissenschaft ist jedenfalls etwas anderes.
EXTRA HAGENSIS VITA EST! (Auch außerhalb von Hagen ist Leben!)
Dem stimme ich vollständig zu. Diese Fokussierung auf "Hagen-Liteteratur" ist unwissenschaftlich und hat mit wirklichem Studium nichts zu tun. Natürlich muss man immer auch "drumherum" lesen.
Immer ruhig bleiben - kann doch jeder machen, wie er will! Ich habe halt schon einige hier untergehen sehen, die sich zu sehr nach außen orientiert haben.
Eine Fokussierung auf Hagen ist für mich IMMER auf das Prüfungswissen bezogen gewesen - und ich denke, dass ich das auch so ausgedrückt habe. Lesen kann man viel und das ist auch wichtig - aber letztendlich wollen wir doch alle die Prüfungen bestehen. Und das tut man mit dem Wissen, was Hagen sehen will.
Ich lese auch nebenher Dinge, die mich zum Studiengang interessieren - aber der Fokus liegt für mich auf Hagen. Wen's stört - einfach weiter ignorieren!
Immer ruhig bleiben - kann doch jeder machen, wie er will! Ich habe halt schon einige hier untergehen sehen, die sich zu sehr nach außen orientiert haben.
Eine Fokussierung auf Hagen ist für mich IMMER auf das Prüfungswissen bezogen gewesen - und ich denke, dass ich das auch so ausgedrückt habe. Lesen kann man viel und das ist auch wichtig - aber letztendlich wollen wir doch alle die Prüfungen bestehen. Und das tut man mit dem Wissen, was Hagen sehen will.
Ich lese auch nebenher Dinge, die mich zum Studiengang interessieren - aber der Fokus liegt für mich auf Hagen. Wen's stört - einfach weiter ignorieren!
Aber Sandra, was heißt das denn? Keine Literaturempfehlungen mehr von mir, weil dann der mahnende Zeigefinger von dir kommt? Oder soll ich den mahnenden Zeigefinger ignorieren:confused:.
Auch während meines längst abgeschlossenen Jurastudiums an einer Präsenzuniversität hat man sich natürlich an der Auffassungen der dortigen Professoren orientiert bzw. deren Literatur gelesen (schließlich begegnete man ihnen ja als Prüfer in den beiden Staatsexamen wieder)
Ach so - erstmal herzlich willkommen hier im Studienservice ! Sehe gerade, dass Dein Beitrag ja hier der erste war - ist aber schön, wenn wir dadurch gleichzeitig erfahren, dass Du Jurist bist! Und was Du oben sagst, widerspricht doch mitnichten dem, was ich sage!
Ach so - erstmal herzlich willkommen hier im Studienservice ! Sehe gerade, dass Dein Beitrag ja hier der erste war - ist aber schön, wenn wir dadurch gleichzeitig erfahren, dass Du Jurist bist! Und was Du oben sagst, widerspricht doch mitnichten dem, was ich sage!
Interessanterweise hatte die Fernuni bis zur Abschaffung der Magisterstudiengänge in den LitWiss. ihren Schwerpunkt in Erzähltheorie auf Stanzel, respektive Petersen, gehabt. Nun gibt es im neuen Kurs ein äußerst interessantes und auch weit längeres Kapitel zu Genette und seiner Erzähltheorie (liegt wahrscheinlich am sehr kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt). Soviel zum Paradigmenwechsel innerhalb der Lehre ;)
Es wird immer Veränderungen in den Inhalten der Lehre geben - das wäre sonst unwissenschaftlich. Von daher ist der Paradigmenwechsel doch durchaus positiv zu sehen!
Und was das "Ersti-Verhalten" angeht: Ich glaube, die meisten von uns haben irgendeinen Beruf erlernt oder ausgeübt oder tun dies noch. Da weiß man, dass man lernen muss. Ich bin heute noch für jeden Tipp, der mich möglicherweise weiterbringt, dankbar. Die Tipps, die mich eher behindern, ignoriere ich einfach
Vielleicht muss man sich als Präsenzuni-Gänger von der früher einmal vorherrschenden "freien Lehre" verabschieden, wenn man durchkommen will. Das ist bedauernswert, aber leider Zeichen der Zeit. Nicht umsonst ist die Abbrecher- und Überforderungsquote nochmal gestiegen, seit dank Bologna im Schweinsgalopp durchs Studium gerannt wird. Vielleicht bin ich da einfach zu besorgt ...
Bologna hat auch was gutes: Ich persönlich finde es eigentlich ganz angenehm, über Module des B.A. eine Art "Anleitung" bzw. "Leitfaden" zu haben. Didaktisch finde ich die Kurse auch sehr ansprechend und bin mal auf Moodle gespannt. Und wie gesagt, wenn einem die Kurse nicht reichen, an Literatur soll es einem nicht mangeln :)
Wahrscheinlich wirds im Laufe des Studiums noch ein wenig stressiger, vor allem zu Klausur hin, unter der ich mir noch überhaupt nix vorstellen kann. Da ich das allerdings eher als Hobby betrachte, sehe ich weniger ein Problem im Stress.
Aber Sandra, was heißt das denn? Keine Literaturempfehlungen mehr von mir, weil dann der mahnende Zeigefinger von dir kommt? Oder soll ich den mahnenden Zeigefinger ignorieren:confused:.
Es gibt einen Thread für Literaturempfehlungen - also warum keine reinstellen? Ich glaube, dass andere die Empfehlung zur Bücherschrankerweiterung gemacht haben! Geh' doch einfach davon aus, dass sich hier jeder das rauszieht, was er braucht! Ich mahne nicht, sondern ich gebe Tipps - genau wie Du :)!
Das war durchaus nicht negativ gemeint. Sondern zielte genau auf das ab, was Du sagtest Wäre ja schlimm ,wenn's nicht so wäre. Dann hätte man nämlich auf der Schule bleiben können
So isses! Man muss auch hier immer das möglichst Aktuellste mitnehmen. Und da wir hier durch die Umstrukturierung komplett überarbeitete Lehrhefte erwarten dürfen, stehen wir diesbezüglich hoffentlich in erster Reihe!
aber natürlich hat man sich nicht auf die eigene Universität beschränkt. Das wäre ja auch völlig abwegig. Wissenschaft ist jedenfalls etwas anderes.
Vielleicht gehst Du einfach mal davon aus, dass hier noch genügend Leute dabei sind, die noch NICHT wissen, wie man wissenschaftlich arbeitet, weil sie zum ersten Mal und dazu noch mehr oder weniger auf sich alleine gestellt an einer Uni studieren! Und daher ist zunächst mal der Blick auf den eigenen Teller nicht ganz verkehrt! Kommt Zeit, kommt Wissenschaft!
Meine Güte, hier war ja in den letzten drei Stunden einiges los.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Letztes WS an der Präsenzuni in Heidelberg fand ich auch deshalb so nervtötend, weil man in die Vorlesungen gegangen ist, z.T. unstrukturiertes Zeug hörte und in der Nachbereitung den roten Faden finden musste! Betreuung? Eventuell gab es ein Tutorium!
Wie elegant und einfach (!) hier bei der Fernuni. Die Unterlagen liegen strukturiert vor, den roten Faden muss ich nicht suchen, sondern kann die Zeit nutzen um nach rechts und links zu schauen. Es gibt in den ersten Semestern die Moodle-Umgebung = Betreuung rundum!
Klar zählt der Studienbrief aber "studieren" , das mache ich, indem ich noch in anderen Büchern nachschaue, vergleiche und andere Standpunkte wahrnehme. Auch so, werden Zusammenhänge geschaffen.
Vielleicht kommt auch hinzu, dass ich in der komfortablen oder misslichen, wer weiß das schon, Situation bin, aus Interesse zu studieren. Zwar zielorientiert, aber doch den Schwerpunkt auf das "studieren" lege. Bis ich fertig bin, jetzt bin ich 45 Jahre alt, werde ich auf dem Arbeitsmarkt ohnehin nichts mehr bewegen können.
Einen freundlichen Gruß an alle, besonders an die Neuen hier im Forum
Frau Igl, eine Mentorin im letzten SS der "Einführung in die Kulturwissenschaften", zukünftige Mentorin für L1 und Leiterin einer Präsenzveranstaltung, wies auf folgendes Buch bzw. Publikation hin:
1) Bünting/Bitterlich/Pospiech: Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden
5. Auflage Berlin: Cornelsen Scriptor 2006, 17 Euro
2) Publikation von Madeleine Marti und Marianne Ulmi: Lesend denken - Strategien im Umgang mit Fachtexten
Homepage: [url=https://www.kopfwerken.ch/publikationen]Publikationen[/url]
ich habe mir jetzt noch den Orientierungskurs Germanistik vom Klettverlag bestellt und war echt positiv überrascht...außerdem hat auch Prof. Huber an dem Buch mitgeschrieben. Es ist sehr gut strukturiert und für unser Studium sehr gut verwurstbar ;) hier der link: [media=asin]3129390006[/media]
Darüber hinaus natürlich empfehlenswert: Das Original von Genette:
[IMG]https://www.stud.uni-potsdam.de/%7Efsr-kum/bilder/buecher/genette.jpg[/IMG]
Ein sehr hilfreicher Band, der anhand von Kafkas "Verwandlung" die Grundkonzepte verschiedener theoretischer Konzeptionen wie z.B Dekonstruktion, Strukturalismus, Gender Theorie beleuchtet:
Falls sich jemand mal mit dem thema medientheorie auseinandersetzen will oder muss:
das hier ist eine gut lesbare einführung, die mir schon treue dienste erwiesen hat
[media=asin]3825223868[/media]
Einführung in die Medientheorie
von Rainer Leschke
ISBN: 978-3825223861
\[URL="https://www.dradio.de/dkultur/sendungen/literatur/1033540/bilder/image\_main/"\]\[IMG\]https://www.dradio.de/images/38324/landscape/133,0/\[/IMG\]\[/URL\] Viele Deutsche haben noch nie ein Buch gelesen. (Bild: Stock.XCHNG / Sanja Gjenero) \
**Mit zarten Fingern und Augen**
**Über das Lesen, die Leser und das Leben in Büchern**
**Von Katharina Döbler und Sieglinde Geisel**
**Das Lesen halten die Deutschen für "sehr wichtig". Das hat die Stiftung Lesen in ihrer Studie von 2008 ermittelt. Dabei hat sie auch festgestellt, dass jeder Vierte in Deutschland niemals ein Buch liest, dass die Anzahl der jährlich gelesenen Bücher sinkt und auch in den Haushalten immer weniger Bücher stehen. \**
Dabei erscheinen jedes Jahr immer mehr Titel, das Bildungsniveau wächst - ebenso wie die freie Zeit, die man mit Lesen verbringen könnte.
Früher sahen Kulturpessimisten das Fernsehen als Schuldigen, dann waren es die Computer, das Internet, der Vorrang der visuellen Kultur. Doch machen weder das Internet noch die Medienvielfalt heute das Lesen überflüssig. Sogar das "papierlose Büro", das mit der Digitalisierung ausgerufen wurde, entpuppte sich längst als Fiktion. Gedrucktes Papier ist immer noch haltbarer als die so kurzlebigen Speichersysteme. Selbst die neuen eBooks ahmen das gedruckte Buch nach, sind so etwas wie "eine digitale Als-ob-Form".
"Als biologische Gattungsnotwendigkeit" und durch keinen Bildschirm zu unterdrücken bezeichnete Umberto Eco die herkömmliche Lektüre. Obwohl der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler sich angeblich eine der größten digitalen Bibliotheken zusammengestellt hat. Mag sein, dass zukünftige Generationen anders lesen und anders kommunizieren werden - weil sie aus viel größeren Datenmengen auswählen müssen, zum Beispiel. Ein Ende des Lesens und der Schriftkultur ist darum noch lange nicht absehbar.
Manuskript zur Sendung als [URL="https://www.dradio.de/download/110141/"]PDF-Dokument[/URL] oder im barrierefreien [URL="https://www.dradio.de/download/110142/"]Textformat[/URL]
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Löwin
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View profileGrundriß der Rhetorik
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Löwin
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View profileMetzler Lexikon Literatur- und Kulturtheorie
[media=asin]3476022412[/media]
UliS
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View profileMoennighoff, Burkhard / Meyer-Krentler, Eckhardt: Arbeitstechniken Literaturwissensch
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UliS
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View profileArnold, Heinz Ludwig; Detering, Heinrich: Grundzüge der Literaturwissenschaft
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UliS
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View profileBlinn, Hansjürgen, Informationshandbuch Deutsche Literaturwissenschaft.
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UliS
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View profilePlachta, Bodo, Editionswissenschaft
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UliS
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View profileMetzler Lexikon Literatur
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UliS
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View profileLiteraturempfehlungen
Eigentlich bin ich ja im Urlaub, aber weil ich heute ganz gut ins Netz komme auf meinem Segelboot, sende ich euch die Kopie einer Mail von Prof. Pethes und Prof. Huber.
"Sehr geehrter Herr Schilf
als Vorbereitung zu Kurs 3532, den wir erst kommenden Monat als Digitalkurs
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Literaturgeschichte (z.B. diejenige von Peter Brenner: Neue deutsche
Literaturgeschichte) sowie den "Grundkurs Literaturwissenschaft" von Sabine
Becker u.a. bei Reclam.
Viel Erfolg und beste Grüße
nicolas pethes"
"Sehr geehrter Herr Schilf,
zur Vorbereitung auf Ihr erstes Semester und als Einführung in die Literaturwissenschaft eignen sich folgende Bücher (die auch zur Anschaffung zu empfehlen sind):
Sabina Becker/Christine Hummel/Gabriele Sander: Grundkurs Literaturwissenschaft (Reclam)
Peter J. Brenner: Neue deutsche Literaturgeschichte (Niemeyer)
M. Martinez/M. Scheffel: Einführung in die Erzähltheorie (Beck)
B. Moenninghoff/E. Meyer-Krentler: Arbeitstechniken Literaturwissenschaft
(UTB)
Im September erscheint im Klett-Verlag: Udo Friedrich/ Martin Huber/ Ulrich Schmitz: Orientierungskurs Germanistik.
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Ihr Martin Huber"
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trollkjerring
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View profileFür den Kurs L1 sind jetzt Literaturempfehlungen auf der FernUni-Seite aufgeführt (wie lange weiß ich nicht, ist das schon länger dort zu finden?)
Hier: [URL=https://www.fernuni-hagen.de/KSW/bakwmfs/studieninhalte/2008ws/L1]Literatur[/URL]
Ist das jetzt nur eine Empfehlung in dem Sinne, dass man damit nichts falsch machen kann oder bedeutet das, dass wir uns die anschaffen sollen?
Werde mir die in meiner Uni-Bib vorhandenen bestimmt bald mal anschauen (und das natürlich mit Sushi verbinden:D)
LG
trollkjerring
grenoble
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trollkjerring
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LG
trollkjerring
trollkjerring
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trollkjerring
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Das Buch ist einfach zu lesen für Studienanfänger und bietet eine Grundlagen-Einführung an.
Themen sind u. a. Grundbegriffe der Edition, die Gestaltung literarischer Texte (Ästhetik, Poetik, Rhetorik, Stilistik und Tropik), Übersicht über die Gattungen (Lyrik, Epik, Dramatik, Hörspiel, faktuale Literatur) und literaturwissenschaftliche Methoden und Theorien wie Hermeneutik, Positivismus usw.
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LG
trollkjerring
UliS
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View profileIch kann dir da nur zustimmen. Zum ersten Mal habe ich das Gefühl erklären zu können, was Poetik ist. Zur Zeit exzerpiere ich wie wild. Habe mir eine Lernkartei (mit 5 Fächern) angelegt, die 5 Ausgabetypen rausgeschrieben und arbeite mich durch dieses kleine, aber feine Büchlein.
Luckyyy
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View profileHallo zusammen,
ich habe auf Ulis eingestellten Tipp hin (vielen Dank nochmal :)) das o.g. Buch quer gelesen und finde es sehr gut verständlich geschrieben und übersichtlich gestaltet.
Allerdings überkommt mich ein mulmiges Gefühl, wenn ich darüber nachdenke, dass der komplette Stoff evtl. Klausur relevant sein könnte.....:confused: *schluck*
Viele Grüße
Lucky
:winke
trollkjerring
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View profileLucky,
ich habe das Buch auch gelesen und auch im entsprechenden Thread meine Eindrücke dazu gegeben...
Ich empfinde es als genau das, was auch im Titel steht - ein Grundkurs, der so ziemlich die Themen aus L1 abdeckt - und ich denke, die Kurseinheiten werden um einiges ausführlicher sein;)
LG
trollkjerring
vittoriacolonna
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View profileKlausurrelevant sehr wahrscheinlich - aber eher ein wenig verteilt auf verschiedene Module - also schööön locker bleiben. Das klappt schon alles, wenn es soweit ist. Hast ja noch ein wenig Zeit - bitte nicht schon vorher zittern :) !!!
UliS
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View profileSo, jetzt sind schon ein paar Tage vergangen und ich bin in diesem grünen Büchlein ein wenig weitergekommen. Ich muss schon zugeben, meine anfängliche Euphorie hat so einige Dämpfer bekommen.
Zur Zeit quäle ich mich mit den verschiedenen Methoden und Theorien der Literaturwissenschaft. Einiges begreife ich überhaupt nicht, aber ich habe den Verdacht, dass das z.T. auch daran liegt, dass ich selber hinter bestimmten Theorien nicht stehe.
So kann ich mit dem Dekonstruktivismus (erklärt ab Seite 259) wenig anfangen. Mir ist die hermeutische Herangehensweise (ab Seite 221) an Literatur erheblich sympathischer. Aber ich glaube, das zählt nicht.
Das Kapitel III (Übersicht über die Gattungen) ab Seite 75 werde ich auch noch mal zumindest bis zum Punkt 4.2 (Strukturelemente des Dramas) durcharbeiten müssen.
Ich möchte aber schon dabei bleiben, dass das Buch für einen Überblick gut geeignet ist.
anastasia_63
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View profileUli,
Strukturelemente des Dramas ist doch was ganz Schickes :)
Ich freue mich schon, wenn du richtig anfängst und ich deinen Weg verfolgen kann.
Sonnige Grüße von anastasia
UliS
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View profileHallo Anastasia,
irgendwo habe ich gelesen, dass du am Theater arbeitest. Da ist es kein Wunder, dass die Strukturelemente für dich schick sind. Für mich ist es eher ein Drama;).
Wenn du den Weg verfolgen willst, empfehle ich dir meinen Blog. Da versuche ich regelmäßig den Fortgang zu dokumentieren (gespickt mit privaten Einsprengseln über persönliche Befindlichkeiten:rolleyes:).
Josefine1
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View profileWollte hier auch mal kurz eine Literaturempfehlung vorschlagen. Habe dieses Büchlein von einem Professor an der LMU empfohlen bekommen, als ich noch überlegte an einer Präsenzuni Germanistik zu studieren. In diesem Büchlein sind kurz und prägnant einige Bücher vorgeschlagen, die man gerne mal als Germanist lesen kann, denn der Germanist liest ja alles ;). Es beginnt bei der Ätleren Deutschen Literatur (9. - 14. Jahrhundert) und endet bei der Literatur seit 1989. Es ist keine Zusammenfassung der Bücher sondern tatsächlich nur eine Auflistung interessanter Bücher. Es heißt: "Was sollen Germanisten lesen?" und ist von Wulf Segebrecht.
liebe grüße
andrea
viele-worte
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View profile"Was sollen Germanisten lesen" von Wulf Segebrecht wird auch im "Grundkurs Literaturwissenschaft" von Sabina Becker, Christine Hummel und Gabriele Sander (Reclam) in der Fussnote 6 auf Seite 12 erwähnt. Sich darüber einen Überblick zu verschaffen, ist bestimmt nicht schlecht. Wobei mich die "Leseliste. Kommentierte Empfehlungen" zusammengestellt von Sabine Griese u. a. auch interessieren würde.
Luckyyy
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View profileich habe mich nun auch durch dieses Buch gelesen, mal intensiver, dann wieder eher oberflächlich, um einen Überblick zu gewinnen.
Ich betrachte es als ein Hineinschnuppern in die Themen, die uns in L1 erwarten. Denn der Inhalt dieses Buches wird doch nicht als Grundwissen für L1 vorausgesetzt, oder? :confused:
Viele Grüße
Lucky
:winke
trollkjerring
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View profileIch denke nicht, dass für L1 Grundwissen vorausgesetzt wird, da es sich ja um die Einführung handelt - und es war ja auch nur eine Leseempfehlung, keine Pflichtlektüre:)
LG
trollkjerring
vittoriacolonna
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View profileSo isses! Macht nicht zuviel vorab - sonst langweilt Ihr Euch am Ende, wenn's richtig los geht ;)! Sind doch nur noch ein paar Tage :) !
Luckyyy
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View profileDanke, Ihr Lieben.
Das beruhigt mich jetzt sehr :).
Vielleicht nehme ich dann doch noch einen Belletristikschinken zur Hand bis es nächste Woche los geht. :rolleyes:
LG
Lucky
:winke
vittoriacolonna
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View profilehabe mal diesen Thread eröffnet, um alle bisher hier genannten Bücherempfehlungen und auch folgende zu sammeln.
LG
Sandra
UliS
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View profileZur Poetik, Rhetorik ua.: Ich habe mir gerade folgende Bücher bei Reclam bestellt (weil`s so schön billig ist):
1 x Reclam UB 08900 Leseliste
ISBN 978-3-15-008900-2; 4.60 EUR 8.60 sFr
1 x Reclam UB 07828 Aristoteles.Poetik,Gr.
ISBN 978-3-15-007828-0; 4.60 EUR 8.60 sFr
1 x Reclam UB 09421 Horaz.Ars Poetica
ISBN 978-3-15-009421-1; 2.40 EUR 4.40 sFr
1 x Reclam UB 18044 Knape.Was ist Rhetorik
ISBN 978-3-15-018044-0; 4.10 EUR 7.60 sFr
1 x Reclam UB 17631 Jessing.Arbeitstechnik.
ISBN 978-3-15-017631-3; 4.60 EUR 8.60 sFr
Zwischensumme: 20.30 EUR
Versandkosten: 1.90 EUR
balina
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View profileW A N N willst du das alles lesen? Bist du schon in Rente , oder so? Ist ja wahnnsinn!:gute_be: ! PETRA
KuniKuehn
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View profileSehe ich auch so. Vielleicht sollte Uli schon mal ein großes, schwedisches Möbelhaus aufsuchen und ein B.-Regal für seine Zusatzliteratur ordern:D. Ich habe es gestern gerade mal so geschafft, ein wenig durch die L1 Unterlagen zu blättern. Werde mir gleich, wenn das Essen brutzelt, mal den Grundlagenband näher ansehen. Das wars dann aber schon, gehe heute abend zur Einführungsveranstaltung und hoffe, dass ich nicht wieder die Einzige bin, die KuWi studiert:eek:
Kuni
UliS
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View profileAlso, in Rente bin ich leider noch nicht, aber Reclambücher sind immer so klein und meistens auch nicht dick. Außerdem ist die Peri poitikés von Aristoteles nur als Fragment erhalten:cool:.
viele-worte
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View profile1 x Reclam UB 08900 Leseliste
ISBN 978-3-15-008900-2; 4.60 EUR 8.60 sFr --> werde ich mir auch zulegen. Alles andere eher nicht. Bin froh, wenn ich die Studienbriefe durch bekomme.
vittoriacolonna
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View profileÜbliches Ersti-Verhalten - das legt sich ... :p;)
Aber mal im Ernst *zumx-tenMalwiederhol* - bitte bei den Sachen von Hagen ankommen und möglichst auch bleiben! Das alleine ist schon 'ne Menge Holz! Klar, muss man, um Begriffe zu klären oder tieferes Verständnis zu bekommen, in Sekundärliteratur rumforsten - aber inhaltlich kommt es auf Hagen an! Auch was z. B. die Uni Essen sagt, muss nicht unbedingt konform mit dem sein, was Hagen sagt! Also: Appetit draußen holen ist erlaubt, gegessen wird aber daheim! Zumindest was die Prüfungshäppchen angeht :)!!!
gangstersparadise
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View profileUmso schöner ist es, wenn die uni Kiel den gleichen Inhalt weitergibt wie Hagen
- und die Sekundärliteratur
*freu*!!!!
vittoriacolonna
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View profileNa dann, auf nach Kiel !!! Trotzdem hat man mit den Hagener Texten meist genug am Hacken - das Semester ist verdammt kurz!
gangstersparadise
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View profileBrauchst ja nicht nach Kiel :), kannst Du ja online anschauen!!!
ist eine prima Ergänzung
UliS
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View profileFür mich heißt "Studieren" auch, einen Blick in die Primär- und Sekundärliteratur zu werfen und dazu zählt Aristoteles ohne Zweifel. Und bei den Reclampreisen lohnt sich für mich der Aufwand für Fernleihe oder so nicht.
Bei aller Wertschätzung für deine Fokussierung auf Hagen: Auch im Zeichen des "Bolognaprozesses" geht nix über `ne gesunde Halbbildung und die hole ich mir auch durch solche Zusatzlektüre.
Niemand ist gezwungen, das genauso zu sehen. Solche Literaturempfehlungen können auch nur "Empfehlungen" sein. Sie haben keinesfalls Aufforderungscharakter. So habe ich bisher auch das Forum nicht verstanden.
Und was das "Ersti-Verhalten" angeht: Ich glaube, die meisten von uns haben irgendeinen Beruf erlernt oder ausgeübt oder tun dies noch. Da weiß man, dass man lernen muss. Ich bin heute noch für jeden Tipp, der mich möglicherweise weiterbringt, dankbar. Die Tipps, die mich eher behindern, ignoriere ich einfach.
So könnte man das auch mit meinen Literaturempfehlungen tun;).
somehowlost
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View profileVom Grundsatz her finde ich die Anschaffung von Primärliteratur (Aristoteles; Horaz, Schiller) äußerst sinnvoll, auch als Ersti. In die Sekundärliteratur - vor allem Lehrbücher - die explizit in den Quellen der Kurse genannt werden, sollte man zumindest mal einen Blick reinwerfen (ich denke hier z.B. an Roland Barthes) und sich das eine oder andere besorgen, zumindest wenn direkt darauf Bezug genommen wird.
Ob man es dann liest sei mal dahingestellt, aber zu wissen, dass man es schnell zur Hand hat, ist sehr hilfreich.
Und auch ich habe mir noch so einiges angeschafft (vor allem Reclam, die sind halt einfach gut).
Also immer ran an die Literatur. Sonst hätte man sich seinen B.A. auch in den USA kaufen können ;)
Bester Gruß
P.S.: Interessanterweise hatte die Fernuni bis zur Abschaffung der Magisterstudiengänge in den LitWiss. ihren Schwerpunkt in Erzähltheorie auf Stanzel, respektive Petersen, gehabt. Nun gibt es im neuen Kurs ein äußerst interessantes und auch weit längeres Kapitel zu Genette und seiner Erzähltheorie (liegt wahrscheinlich am sehr kulturwissenschaftlichen Schwerpunkt). Soviel zum Paradigmenwechsel innerhalb der Lehre
BonnER2008
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View profileDem stimme ich vollständig zu. Diese Fokussierung auf "Hagen-Liteteratur" ist unwissenschaftlich und hat mit wirklichem Studium nichts zu tun. Natürlich muss man immer auch "drumherum" lesen.
Auch während meines längst abgeschlossenen Jurastudiums an einer Präsenzuniversität hat man sich natürlich an der Auffassungen der dortigen Professoren orientiert bzw. deren Literatur gelesen (schließlich begegnete man ihnen ja als Prüfer in den beiden Staatsexamen wieder), aber natäürlich hat man sich nicht auf die eigene Universität beschränkt. Das wäre ja auch völlig abwegig. Wissenschaft ist jedenfalls etwas anderes.
EXTRA HAGENSIS VITA EST! (Auch außerhalb von Hagen ist Leben!)
UliS
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View profileDanke:applaus:! So sehe ich das auch :genau
vittoriacolonna
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View profileImmer ruhig bleiben - kann doch jeder machen, wie er will! Ich habe halt schon einige hier untergehen sehen, die sich zu sehr nach außen orientiert haben.
Eine Fokussierung auf Hagen ist für mich IMMER auf das Prüfungswissen bezogen gewesen - und ich denke, dass ich das auch so ausgedrückt habe. Lesen kann man viel und das ist auch wichtig - aber letztendlich wollen wir doch alle die Prüfungen bestehen. Und das tut man mit dem Wissen, was Hagen sehen will.
Ich lese auch nebenher Dinge, die mich zum Studiengang interessieren - aber der Fokus liegt für mich auf Hagen. Wen's stört - einfach weiter ignorieren!
gangstersparadise
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View profile@ ulis, bonner2008 und somehowlost
...das ist auch mein Anspruch an die zukünftige Arbeit die mich für die nächsten Jahre erwartet,
sich alle möglichen Erweiterungen zu den vorgegebenen Themen suchen!! (welche Richtung? mal sehen!)
dass ist für mich der Spaß!!!
UliS
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View profileAber Sandra, was heißt das denn? Keine Literaturempfehlungen mehr von mir, weil dann der mahnende Zeigefinger von dir kommt? Oder soll ich den mahnenden Zeigefinger ignorieren:confused:.
vittoriacolonna
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View profileAch so - erstmal herzlich willkommen hier im Studienservice ! Sehe gerade, dass Dein Beitrag ja hier der erste war - ist aber schön, wenn wir dadurch gleichzeitig erfahren, dass Du Jurist bist! Und was Du oben sagst, widerspricht doch mitnichten dem, was ich sage!
BonnER2008
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View profileUmso besser!
UliS
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View profileHuch, das mit dem 1. Beitrag habe ich schlicht übersehen. Also auch von mir ein herzliches Willkommen.
vittoriacolonna
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View profileEs wird immer Veränderungen in den Inhalten der Lehre geben - das wäre sonst unwissenschaftlich. Von daher ist der Paradigmenwechsel doch durchaus positiv zu sehen!
somehowlost
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View profileDas war durchaus nicht negativ gemeint. Sondern zielte genau auf das ab, was Du sagtest
Wäre ja schlimm ,wenn's nicht so wäre. Dann hätte man nämlich auf der Schule bleiben können ;)
Bester Gruß
vittoriacolonna
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View profileVielleicht muss man sich als Präsenzuni-Gänger von der früher einmal vorherrschenden "freien Lehre" verabschieden, wenn man durchkommen will. Das ist bedauernswert, aber leider Zeichen der Zeit. Nicht umsonst ist die Abbrecher- und Überforderungsquote nochmal gestiegen, seit dank Bologna im Schweinsgalopp durchs Studium gerannt wird. Vielleicht bin ich da einfach zu besorgt ...
somehowlost
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View profileBologna hat auch was gutes: Ich persönlich finde es eigentlich ganz angenehm, über Module des B.A. eine Art "Anleitung" bzw. "Leitfaden" zu haben. Didaktisch finde ich die Kurse auch sehr ansprechend und bin mal auf Moodle gespannt. Und wie gesagt, wenn einem die Kurse nicht reichen, an Literatur soll es einem nicht mangeln :)
Wahrscheinlich wirds im Laufe des Studiums noch ein wenig stressiger, vor allem zu Klausur hin, unter der ich mir noch überhaupt nix vorstellen kann. Da ich das allerdings eher als Hobby betrachte, sehe ich weniger ein Problem im Stress.
Viele Grüße
vittoriacolonna
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View profileEs gibt einen Thread für Literaturempfehlungen - also warum keine reinstellen? Ich glaube, dass andere die Empfehlung zur Bücherschrankerweiterung gemacht haben! Geh' doch einfach davon aus, dass sich hier jeder das rauszieht, was er braucht! Ich mahne nicht, sondern ich gebe Tipps - genau wie Du :)!
vittoriacolonna
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View profileSo isses! Man muss auch hier immer das möglichst Aktuellste mitnehmen. Und da wir hier durch die Umstrukturierung komplett überarbeitete Lehrhefte erwarten dürfen, stehen wir diesbezüglich hoffentlich in erster Reihe!
vittoriacolonna
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View profileVielleicht gehst Du einfach mal davon aus, dass hier noch genügend Leute dabei sind, die noch NICHT wissen, wie man wissenschaftlich arbeitet, weil sie zum ersten Mal und dazu noch mehr oder weniger auf sich alleine gestellt an einer Uni studieren! Und daher ist zunächst mal der Blick auf den eigenen Teller nicht ganz verkehrt! Kommt Zeit, kommt Wissenschaft!
grenoble
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View profileMeine Güte, hier war ja in den letzten drei Stunden einiges los.
Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole. Letztes WS an der Präsenzuni in Heidelberg fand ich auch deshalb so nervtötend, weil man in die Vorlesungen gegangen ist, z.T. unstrukturiertes Zeug hörte und in der Nachbereitung den roten Faden finden musste! Betreuung? Eventuell gab es ein Tutorium!
Wie elegant und einfach (!) hier bei der Fernuni. Die Unterlagen liegen strukturiert vor, den roten Faden muss ich nicht suchen, sondern kann die Zeit nutzen um nach rechts und links zu schauen. Es gibt in den ersten Semestern die Moodle-Umgebung = Betreuung rundum!
Klar zählt der Studienbrief aber "studieren" , das mache ich, indem ich noch in anderen Büchern nachschaue, vergleiche und andere Standpunkte wahrnehme. Auch so, werden Zusammenhänge geschaffen.
Vielleicht kommt auch hinzu, dass ich in der komfortablen oder misslichen, wer weiß das schon, Situation bin, aus Interesse zu studieren. Zwar zielorientiert, aber doch den Schwerpunkt auf das "studieren" lege. Bis ich fertig bin, jetzt bin ich 45 Jahre alt, werde ich auf dem Arbeitsmarkt ohnehin nichts mehr bewegen können.
Einen freundlichen Gruß an alle, besonders an die Neuen hier im Forum
grenoble
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View profileFrau Igl, eine Mentorin im letzten SS der "Einführung in die Kulturwissenschaften", zukünftige Mentorin für L1 und Leiterin einer Präsenzveranstaltung, wies auf folgendes Buch bzw. Publikation hin:
1) Bünting/Bitterlich/Pospiech: Schreiben im Studium: mit Erfolg. Ein Leitfaden
5. Auflage Berlin: Cornelsen Scriptor 2006, 17 Euro
2) Publikation von Madeleine Marti und Marianne Ulmi: Lesend denken - Strategien im Umgang mit Fachtexten
Homepage: [url=https://www.kopfwerken.ch/publikationen]Publikationen[/url]
Herzliche Grüße
R.
bienebeee
Contributions on this page: 4
View profileich habe mir jetzt noch den Orientierungskurs Germanistik vom Klettverlag bestellt und war echt positiv überrascht...außerdem hat auch Prof. Huber an dem Buch mitgeschrieben. Es ist sehr gut strukturiert und für unser Studium sehr gut verwurstbar ;) hier der link: [media=asin]3129390006[/media]
LG
Janine
LabyrinthineMind
Contributions on this page: 1
View profileSehr gut verständliche Einführung in alle Bereiche der Narratologie, die u.A. die bahnbrechende Theorie von Genette berücksichtigt:
[IMG]https://images.paperbackworld.de/image.pmg?articleID=9783406471308&width=250[/IMG]
Darüber hinaus natürlich empfehlenswert: Das Original von Genette:
[IMG]https://www.stud.uni-potsdam.de/%7Efsr-kum/bilder/buecher/genette.jpg[/IMG]
Ein sehr hilfreicher Band, der anhand von Kafkas "Verwandlung" die Grundkonzepte verschiedener theoretischer Konzeptionen wie z.B Dekonstruktion, Strukturalismus, Gender Theorie beleuchtet:
[IMG]https://www.reclam.de/data/cover/3-15-017636-0.jpg[/IMG]
Gute Einführungen in die einzelnen Teilbereiche:
[IMG]https://www.weltbild.at/media/ab/1/001/807/001.807.682.jpg[/IMG]
[IMG]https://www.metzlerverlag.de/images/buchcover/978-3-476-12284-1.jpg[/IMG]
Sämtliche Werke wurden von mir in meinem ersten Germanistik Semester an meiner Präsenzuni erprobt und für gut befunden!
bienebeee
Contributions on this page: 4
View profileFalls sich jemand mal mit dem thema medientheorie auseinandersetzen will oder muss:
das hier ist eine gut lesbare einführung, die mir schon treue dienste erwiesen hat
[media=asin]3825223868[/media]
Einführung in die Medientheorie
von Rainer Leschke
ISBN: 978-3825223861
vittoriacolonna
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View profileSteht da auch was über Marshall McLuhan drin?
bienebeee
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View profileJa, da ist auch ein kapitel zu mcluhan drin, hier ein link zum inhaltsverzeichnis
[URL]https://www.gbv.de/dms/bs/toc/360088058.pdf[/URL]
balina
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View profile*vllt interessiert sich jemand dafür...*
**
13.09.2009 · 00:05 Uhr
Dabei erscheinen jedes Jahr immer mehr Titel, das Bildungsniveau wächst - ebenso wie die freie Zeit, die man mit Lesen verbringen könnte.
Früher sahen Kulturpessimisten das Fernsehen als Schuldigen, dann waren es die Computer, das Internet, der Vorrang der visuellen Kultur. Doch machen weder das Internet noch die Medienvielfalt heute das Lesen überflüssig. Sogar das "papierlose Büro", das mit der Digitalisierung ausgerufen wurde, entpuppte sich längst als Fiktion. Gedrucktes Papier ist immer noch haltbarer als die so kurzlebigen Speichersysteme. Selbst die neuen eBooks ahmen das gedruckte Buch nach, sind so etwas wie "eine digitale Als-ob-Form".
"Als biologische Gattungsnotwendigkeit" und durch keinen Bildschirm zu unterdrücken bezeichnete Umberto Eco die herkömmliche Lektüre. Obwohl der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler sich angeblich eine der größten digitalen Bibliotheken zusammengestellt hat. Mag sein, dass zukünftige Generationen anders lesen und anders kommunizieren werden - weil sie aus viel größeren Datenmengen auswählen müssen, zum Beispiel. Ein Ende des Lesens und der Schriftkultur ist darum noch lange nicht absehbar.
Manuskript zur Sendung als [URL="https://www.dradio.de/download/110141/"]PDF-Dokument[/URL] oder im barrierefreien [URL="https://www.dradio.de/download/110142/"]Textformat[/URL]
vittoriacolonna
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View profileJa, ich :D:D:D:D!
bienebeee
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View profileWer mal auf die verrückte idee kommt und L3 bearbeiten möchte, ;) ist mit diesem buch gut beraten:
[media=asin]3050044195[/media]