Hi
Ich mach ja grad 2 HAs (L2+L3).
Ich hab nun ein kleines Problem und zwar: das Literaturverzeichnis.
Ich weiss nicht was unter Primärliteratur und was unter Sekundärliteratur zu klassieren ist.
Ist mir ja echt peinlich, aber ich blick da nicht durch
Comments
Myrmid
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Primärliteratur sind die Original-Quellen/Texte (auch in Editionen, Übersetzungen, Herausgeberwerken etc., in denen diese erschienen sind); Sekundärliteratur bezieht sich darauf und ergänzt diese.
Ein Beispiel:
Erasmus von Rotterdams "Lob der Torheit" oder Goethes "Faust" sind Primärliteratur. Später erschienene (wissenschaftliche) Bücher, Aufsätze etc., die sich mit diesen Werken, den Autoren, dem historischen Kontext etc. auseinandersetzen, sind Sekundärliteratur.
Auch bei Wikipedia findest du das Ganze mit Beispielen erklärt: [URL="https://de.wikipedia.org/wiki/Primärliteratur"]https://de.wikipedia.org/wiki/Primärliteratur[/URL]
Ich hoffe, ich konnte das verständlich rüberbringen bzw. dir damit ein wenig weiterhelfen.
LG Myrmid
che001
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View profileDanke, Myrmid.
Das heisst, die Primärliteraturliste zu einer HA ist nur mit wenigen Büchern "bestückt"?
Myrmid
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Also bei meiner letzten HA war's gerade mal ein Werk, das ich unter "Quellen" angeführt habe, der Rest war (Sekundär-)"Literatur". Die Sekundärliteratur gibt ja den aktuellen Forschungsstand dazu wieder - ist also einleuchtend, dass die den größeren Teil der Literaturliste ausmacht.
vittoriacolonna
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View profileSchiller hat halt nur einmal Don Carlos geschrieben ;)) - aber mal im Ernst. Ist völlig normal, dass unter Primär nur ganz wenig steht. Wichtig ist, dass Du eine zitierfähige Ausgabe verwendest - ggf. vorher mit dem Prof klären, aus welcher Ausgabe Du zitieren darfst!
Camillo
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View profileIst bei HA im angehängten Literaturverzeichnis bei der Nennung der verwendeten Seiten die Seitenzahlen-Angabe mit Kommata-Trennung wie im folgenden Beispiel wohl korrekt?\
Martin Mustermann / Gottfried Benn / Karl Bosl: Vorwort. In: Der Überirdische. Zur Ästhetik besonderer Verfahren. Hg. v. Max Müller, Hermann Schmidt. Göttingen: Wallstein Verlag 2010, S. 23f., 39.
balina
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View profileBlöde Frage:
Wieso Seitenzahlen?
Die verwendeten Seiten werden doch beim Zitat belegt?!
balina
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View profileMal was anderes
Wie sieht bei euch ein Abbildungsverzeichnis aus?
Myrmid
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Wenn du einen Artikel aus einer Herausgeberschrift im Lit.Verzeichnis angibst, gibst du die genauen Seiten an, die der von dir verwendete Artikel (von Anfang bis Ende) umfasst. Also z.B. XYZ, S. 13 - 29.
Die genaue Seitenangabe findet sich dann beim Zitat im Textteil. Also z.B. XYZ, S. 13 - 29. Hier: S. 15.
Bradbury
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View profileDie Frage, die ich mir nach wie vor stelle: Muss man im Literaturverzeichnis nur bei Aufsätzen die Seitenzahlen nochmal angeben oder auch bei Monografien? Also grundsätzlich bei allen Literaturangaben?
balina
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View profileIch versuche mich immer an der Fachlteratur (das Litverz.) zu orientieren....
Camillo
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View profileIn der Fachliteratur machts irgendwie jeder ein bisserl anders.
@ Myrmid: Woher hast du das? Im Leitfaden steht das mit "... . Hier: S. 15." aber nicht, oder?
KuniKuehn
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View profileIm Literaturverzeichnis werden nur bei Aufsätzen die Seitenzahlen angegeben. Um bei deinem Beispiel zu bleiben Martin Mustermann */ Gottfried Benn / Karl Bosl: Vorwort. In: Der Überirdische. Zur Ästhetik besonderer Verfahren. Hg. v. Max Müller, Hermann Schmidt. Göttingen: Wallstein Verlag 2010, S. 23-56* (also die Seitenzahl von Aufsatzanfang bis Aufsatzende). Die Seitenzahl, auf die du dich beziehst bzw. aus der dein Zitat stammt, kommt in die Fußnote. Es kann ja sein, dass du den Aufsatz mehrmals heranziehst.
Bradbury
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View profileAlso alles, was kein Aufsatz/Artikel ist, braucht im LitVerzeichnis keine Seitenangaben mehr. Hätte ich mal letztes Jahr schnallen müssen...:rolleyes
Myrmid
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Bei reinen Monographien natürlich nicht. ;) Wie Kuni schon sagte, nur bei Aufsätzen, die entweder in Zeitschriften oder auch Herausgeberschriften (in Buchform) erschienen sind. Also eigentlich überall dort, wo du die "In: xxxxx"- Angabe verwendest.
Woher ich das habe? Aus meinen diversen schlauen Büchern zum Erstellen von wiss. Arbeiten sowie dem aktuellen Leitfaden zur HA-Erstellung für L3 und G3 z.B.
Habe ich immer so gemacht und war bis jetzt auch immer richtig. :)
Bezüglich "Hier:" Beim Erstmaligen Zitieren und Erwähnen in der Fußnote, wo man die komplette Angabe wie im Lit.Verz. macht, stelle ich hinter die Seitenzahlen noch einmal das "Hier: S. xy" (also Autor: Langtitel. Ort: Verlag Jahr. S. xx - yy. Hier: S. xy). Bei der nächsten Erwähnung nach der Kurzangabe nur mehr die betreffende Seitenzahl (also Autor: Kurztitel. S. xy).
Aber wie so oft: Es gibt mehrere richtige Varianten. Wichtig ist, das du einheitlich bei einer bleibst.
Myrmid
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Aus dem Leitfaden für Prüfungsleistungen BA KUWI, FSP Geschichte (Dez. 2008), S. 12 unten.
Bradbury
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View profileAhhhh...danke, Myrmid! Mich hatte die Schreibberatung, die es im vorigen Semester noch gab, an einigen Stellen doch verunsichert. Das war so eine. Gerade die Literaten sind wohl sehr kreativ in ihren Vorgaben. Um nicht zu sagen, widersprüchlich...:rolleyes
Camillo
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View profileNa prima, im L2-Leitfaden steht das mit "hier..." nämlich nicht! In den G-Modulen bin ich mit dem LZ auch wesentlich lockerer umgegangen. Das macht einen ja wuschig...
Herzlichen Dank für eure Hilfe!
KuniKuehn
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View profileIch sag´s dir. Das kann einen echt an den Rand der Verzweiflung bringen.
vittoriacolonna
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View profileBrad hat recht - leider hat jeder Fachbereich seinen eigenen Prüfungsleitfaden und darin finden sich durchaus unterschiedliche Angaben. Kommt also darauf an, b man in Lit, Geschichte, Phil oder Soz schreibt. Ich würde im Zweifelsfall immer den Prüfer fragen, wie er es gerne hätte. Und ich denke, dass es wichtig ist, eine einheitliche Linie innerhalb der Arbeit zu haben. Wenn das gegeben ist, ist das schon mal die halbe Miete.
JuliaB
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View profileIch habe auch eine Frage zum Literaturverzeichnis bzw. dem Umgang mit den japanischen Autoren - kennt sich da jemand von Euch aus? In welcher Reihenfolge sind Vor- und Nachname? Wenn ich "Kazou Katagiri" im Literaturverzeichnis als "Katagiri, Kazou" führe, würfle ich da die Reihenfolge unsinnig durcheinander?
Maud
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View profileDu könntest beispielsweise nachschauen, wie der Name in einem Bibliothekskatalog (wo du die Literatur ja vielleicht auch gefunden hast) angesetzt wurde (Universitätsbibl. oder so). Oder wie der Titel von anderen Wissenschaftlern zitiert wurde. Damit bist du dann ziemlich auf der sicheren Seite.
vittoriacolonna
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View profileWenn Du das Prinzip "Nachname, Vorname: etc." genutzt hast, solltest Du das auch bei japanischen oder sonstigen ausländischen Namen machen. Mischen würde ich keinesfalls.
Maud
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View profileErstmal wissen, was Vor- und Nachname ist! Typisches Bibliothekarinnenproblem!:D
Die müssen das auch rausfinden (dafür gibts sog. Normdateien), daher bist du mit guten Bibliothekskatalogen auf der sicheren Seite...
Maud
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View profileBei Aufsätzen bzw. Texten aus Sammelwerken. Vielleicht wird es logischer, wenn man sich überlegt, dass man diesen Aufsatz ja IN: XY finden möchte. Daher dann auch die genauen Seitenzahlen.
Bei Monografien ist das dann nicht nötig.
JuliaB
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View profileDanke für den Tip! Das habe ich gemacht ...
@vittoriacolonna: Mein Problem war, dass ich Vornamen und Nachnamen nicht unterscheiden konnte und mir die reguläre japanische Reihenfolge unklar war.
jenny rs
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View profileich stehe kurz vor meiner Ha in L3 über Schiller und habe zwei Fragen zur erlaubten Literatur.
Ich meine irgendwo mal gelesen zu haben, dass Schulbücher und solche Werke wie die kleinen gelb-blauen "Königs Erläuterungen" nicht verwendet werden dürfen?! Und: Dürfen die Skripte von Hagen benutzt werden, bzw. ist eine Erlaubnis für die Nutzung einzuholen?
Wäre super, wenn ihr mir helfen könntet:) .
Liebe Grüße
vittoriacolonna
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View profileAlso ich würde keinesfalls Schulbücher verwenden! Und kläre ab, welche Version des Schiller-Werks, um das es geht, Du verwenden sollst !!!!
jenny rs
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View profileOk, dankeschön für die schnelle Antwort!!Einen schönen Abend noch.