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xenforo

M^3 fuer den Ingenieursbereich

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Das Programm des M^3 ähnelt dem des Mathe-Bachelors. Tatsächlich ist wohl nur ein Teil der im M^3 eingeschriebenen Leute tatsächlich Lehrer. Es finden sich auch eine ganze Reihe Ingenieure unter den Studenten. Beim letzten Studientag Lineare Algebra hab ich mich mit einem Ingenieurs-Doktoranden aus Karlsruhe (glaub ich) unterhalten, der sagte, das Studium würde ihm weiterhelfen. Aber das kann ich als Wirtschaftswissenschaftler natürlich nicht wirklich beurteilen...

Das Damoklesschwert der Anwendungsorientierung (und mithin einer verstärkten Konzentration auf Lehre im M³) baumelt nach wie vor über der gesamten Fakultät.

Aaaber: Wenn mans genau betrachtet, ist das alles zu einem guten Teil Kosmetik, der da betrieben wird: An den Kursinhalten und -gewichtungen dürfte sich meines Erachtens nicht gar zu viel ändern.

Und außerdem: wer nicht gerade in die akademische Lehre gehen will, dem steht ein wenig Anwendungsorientierung idR gar nicht soo schlecht. Zumindest ist es mir ehrlich gesagt ein wenig rätselhaft, warum die Anwendung der Mathematik unter vielen Mathematikern als was unfeines gilt. Wie man am "Erfolg" des Dipl 1b sehen konnte.

fosteg wrote:

Kann jemand ein-
schaetzen ob bei guter Modulwahl das ein geeigneter Studiengang
fuer Ingenieure ist? Scheint doch ziemlich auf den Lehrberuf
abzuzielen.
Baut das Nievau eher auf dem Abistoff auf? Oder geht es zum
Schluss eher in Richtung des Mathe Bachelors? \

Hm, die Frage ist ja auch was du mit geeignet meinst. Also ueber Stellenwert des M^3 in der Öffentlichkeit haben sich meine Vorredner ja schon ausgelassen. (Und ich habe da auch keine Ahnung. Die wenigen M^3 Studis die ich getroffen haben, waren im Lehramt unterwegs.)

Ob man inhaltlich damit was anfangen kann ist, ist nochmal eine andere Frage. Habe selber Ingenieurswissenschaften studiert (allerdings nur mit Mathe I-III). Was ich da am Ende rechnen, integrieren, auflösen konnte übesteigt alles was ich bisher so im Grundstudium bis Anfang Hauptstudium gesehen habe. Allerdings kenne ich nun theoretisch viel mehr Konzepte und Ansätze und auch die Argumentationsfähigkeit ist besser geworden.

Inhaltlicher Anspruch: Im M^3 kommen Fächer aus dem Bachelor vor und der Anspruch ist derselbe. Allerdings habe ich Studis gehört, die nicht so glücklich waren mit dem Curriculum. Aus dem Diplom hat man nur einige Fächer des Grundstudiums und muss dann Hauptstudiumskurse wählen. Da fehlt es wohl manchmal an den Grundlagen.

Meine persönliche Erfahrung überhaupt mit dem Mathestudium ist (andern mag es da ganz anders ergehen): Ich dachte Lineare Algebra, Analysis, das kenn ich schon aus Ingenieursmathe, das mache ich als Wiederholung mit links. Da der Stoff viel theoretischer und beweislastiger ist, war das nicht so. Auch für die Erstsemesterkurse habe ich ernsthaft arbeiten müssen, und das war ich aus dem Erststudium echt nicht gewöhnt.