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MA Governance

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Hy Pascal,
ich bin noch im Bachelor. Würd dich aber gern mal fragen wie du das mit der Zulassungsvoraussetzung bzgl. des Nachweises einer mindestens 6-monatigen einschlägigen beruflichen Tätigkeit oder eines 6-monatigen einschlägigen Praktikums gemacht hast???
Mir ist es nämlich momentan unmöglich neben dem Bachelor noch was anderes zu machen!

Vielleicht hat Pascal nach einem vorherigen Studienabschluß gearbeitet und hat das als entsprechende Tätigkeit anerkannt bekommen?

Torsten,

Über dieses Kriterium für die Master-Zulassung habe ich mir ehrlich gesagt noch keine detaillierten Gedanken gemacht, da ich das für mich nicht als große Hürde sehe (u.a. arbeite ich für den CDU-Kreisverband und denke, dass das genügen sollte).

Was genau anerkannt wird, müsstest du mal bei der Uni/Studienberatung erfragen (das Ergebnis würde mich ggf. auch interessieren).

Hy Gunnar,
deine Tätigkeit sollte nach meinen Informationen ausreichen. Es muss natürlich "aktive" Arbeit in dem Kreisverband sein. Habe in Hagen angerufen und die haben mir exakt das gesagt. Weitere Infos jedoch ehrlich gesagt nicht! Was also grundsätzlich alles in diesen erforderlichen Bereich fällt. Die Frau meinte, dass die meisten Master-Studies i.d.R. schon Tätigkeiten ähnlich deiner haben.
Hab vor ca. Wochen mit nem Renter aus meinem Stud.-Zentrum gesprochen, der jetzt zum WS mit dem Master beginnt. Der meinte das Hagen ziemlich unnachgiebig war was seinen Nachweis betrifft! Er war jahrzentelang in der Gewerkschaft und hatte Schwierigkeiten das nachzuweisen. Denke also dass das (leider) absolut notwendig ist. Mein Problem ist wie gesagt, dass es mir unmöglich ist neben "Maloche" und Studium noch n Praktikum zu machen. Und nach dem Bachelor hatte ich nicht vor noch n halbes Jahr zu warten, sondern wollte sofort weitermachen! Perfekt wäre etwas, das man nebenbei machen könnte.

Hy Andrea,
genau über diese evtl. Tätigkeiten würde ich ja gern noch etwas mehr erfahren!
Um mal ne Vorstellung zu bekommen, WAS das alles beinhalten könnte.
Denke ich werd`s mal bei der Asta versuchen,
vielleicht wissen die noch was!

Am besten wäre eine schriftliche Anfrage mit Antwort beim Lehrstuhl. Damit hättest Du etwas Handfestes und möglichen Spekulationen wäre damit Abhilfe geschaffen.

Schwer zielorientierte Antwort!
(-:)
Ja,
ich denke das ist auch ne gute Idee!
DANKE!!!
Sag mal,
was machst du eigentlich wenn du nicht lernst......???
(-:)
das is ja der Hammer was du da an Studiengängen aufgelistet hast!!!
Könntest du mir vielleicht noch n paar zusätzliche Tipps bzgl. Zeitmanagement, Selbstorganisation, etc. geben???
(ERNST GEMEINTE FRAGE!!!)

Oh, das ist eine sehr individuelle Sache. Ich lerne immer dann, wenn ich "Zeit" habe. Selten stundenlang am Stück, dafür aber sehr konzentriert und in kurzen Abschnitten.

Die KEs werden kurz, nachdem sie eingetroffen sind, gesichtet und einsortiert. Ich habe ein großes (!) Hängemappenregister gebraucht besorgt. Dort sind alle Kurse in Hängeordner abgeheftet. Dabei sortiere ich nach Fachgebiet und nach Semester (bearbeitet & abgeschlossen). Das, was ich im aktuellen Semester bearbeiten werde, landet in einem kleinen Hängemappenteil direkt neben mir an meinem Schreibtisch. Zusammen mit meinen zusätzlichen Büchern und Lernmaterialien. Hinzu landet da drin das Material, das ich für eine anstehende Prüfung auf jeden Fall brauche, auch da mit der Zusatzliteratur.

Wenn alles griffbereit ist, kommt der nächste Schritt. Ich notiere mit Klausur- und Prüfungstermine und kläre mögliche Abgaben/Vorarbeiten für sonstige Arbeiten (Seminar, Hausarbeit etc.) ab.

Das alles gleiche ich immer wieder mal im laufenden Semester ab, insbesondere was die zuletzt erwähnten Arbeiten betrifft. Mein zu lernendes Pensum bekommt bunte Haftnotizzettel, die je nach Farbe, einen eigenen Termin darstellen. Dabei teile ich die zu lernenden KEs auf das gesamte Semester so auf, dass ich vor Klausuren damit mind. einen Monat "frei" habe. Denn das wird der Lernmonat auf die Klausuren.

Diese kleinen farbigen Dinger zeigen mir an, was ich noch lernen muss und was nicht. Habe ich einen Termin erreicht bzw. "erlernt", wird der bunte Zettel entfernt.

Die Lerntermine nehme ich auch als Termine in meinem Terminkalender auf, den ich auf dem PC und meinem PDA führe.

Auf Prüfungen, die nicht Semesterabschlußklausuren sind, bzw. Hausarbeiten etc. gehe ich separat in die Terminplanung. Das kann ich Dir gerne auch beschreiben, wenn Du magst.

Durch die verschiedenen Studiengänge habe ich auch verschiedene Anforderungen. Im Magisterstudiengang ist es anders aufgebaut, da habe ich zwischenzeitlich auch keine Semesterabschlußklausuren mehr, sondern nur noch die Hausarbeiten. Diese ziehe ich gerade etwas in die Zukunft rein, weil ich diesen Sommer leider ein paar private Probleme hatte, die zuviel Zeit in Anspruch genommen haben.

Weiter im Text: Nachdem ich alles zeitlich aufgeteilt habe, habe ich Termine, zu denen ich bestimmte Teile eines Kurses durchgearbeitet haben möchte/muss (EAs). Meistens liegen meine Termine wesentlich früher, als die Abgabetermine des Lehrstuhls.

Ich lerne abwechselnd. D.h. nie an einem Stück einen großen Teil einer KE, sondern ich wechsle mind. 2 Kurse ab. Gelernt wird: Morgens nach dem ersten Morgenkaffee, ca. 15 Minuten. In der S-Bahn (ca. 20 Minuten) mit MP3-Player auf dem Ohr, in der Mittagszeit (30 Minuten). Am Nachmittag mache ich auch eine kurze Arbeitspause und lerne weitere 15 Minuten. Nach Arbeitsschluß, bevor ich nach Hause fahre, aber am Arbeitsplatz alles beendet habe, nochmal 15 Minuten. Dann hole ich mir meistens einen großen Milchkaffee zum Mitnehmen bei Starbucks und lerne in der S-Bahn mit Kaffee und MP3-Player nochmal weitere 20 Minuten.

Zuhause gibt es mindestens 1-2h Freizeit: Familie/Haustiere/Sport etc. Danach wird das, was ich im Laufe des Tages gelernt habe, wiederholt oder/und EAs gemacht.

Zusatzliteratur, die man einfach durchlesen kann, liegt bei mir auf der Toilette. Ja, auf dem stillen Örtchen. Dort wird etwas davon gelesen, weitere Seiten lese ich noch im Bett.

Nebenan, beim Lernen liegt immer mein PDA. Ich habe ihn sehr gut ausgestattet (4GB Speicherkarte) und ich generiere dabei parallel Lernkarten oder Lernhilfen auf dem Gerät. Auf dem PDA hilft mir Drag'n'Drop, um die Lernkarten zu generieren.

Am Wochenende wird, wenn neue KEs da sind, alles getrennt und durch den Einzelblatteinzug eines Scanners gejagt, alles durch eine gute OCR (ich nutze OmniPage), sollten Grafiken dabei sein, werden diese gesondert behandelt. Meine KEs lerne ich auf dem PDA, nicht als Blattsammlung, wie sie von der FeU kommt. Das Gerät ist im Prinzip mein externes Gedächtnis: Mit vollwertiger (separater) Tastatur ausgestattet, ziemlich viel zugekaufter Software kann ich damit meine EAs teilweise vorbearbeiten, bevor ich sie an den PC übertrage und dort den Rest erledige. Auf dem PDA befinden sich für Rechtswissenschaften alle nötigen Gesetzestexte von [url]https://dejure.org/[/url] bezogen. Ebenso Formelsammlungen und andere Kleinigkeiten, die ich dafür brauche. Vieles generiere ich zu PDF-Dateien am PC mit Hilfe von PDF Creator (gibts auf der Open Source DVD). Die KEs fasse ich dann mit PDF Blender (auch auf der Open Source DVD) zusammen, sodass es ein großes Dokument ergibt.

Der Aufwand hält sich in Grenzen. Ein Modul habe ich binnen 4-5h gescannt und durch die OCR gejagt, sowie aufbereitet, da ich das nur einmal je Kurs mache und dann immer gleich, wenn die Kurse von der FeU eintrudeln, bleibt es eine einmalige Aktion je Kurs.

Auf diese Weise habe ich, bis auf Bücher natürlich, fast alles elektronisch dabei was ich brauche. Ich kann immer wieder mal einen Blick in irgendwas reinwerfen.

Edit: Die Wochenenden nutze ich auch zum Lernen, hier ist für mich meistens die Zeit für das intensive Durcharbeiten der EAs, wenn ich es während der Woche nicht schaffe. Ich mache kurz vor einer Klausur in der Regel an den Wochenenden auch Testklausuren.

Im letzten Monat vor den Klausuren werden nochmal die benötigten Teile wiederholt und Musterklausuren bzw. Klausuren der Vorjahre bearbeitet.

WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOW!!!
Erste kurze Frage (weitere werden sicher folgen...):
Für was genau stehen die "EA`s"???
Termine, zu denen du bestimmte Teile eines Kurses durchgearbeitet haben möchtest/musst???

Einsendeaufgaben = EAs

In bestimmten Fächern muss zu einem bestimmten Termin eine EA gelöst und eingesandt werden. Bei 50% bestandenen EAs => Klaursurzulassung.

In Deinem Fachbereich ist das nicht üblich. EAs sind eher SAs (Selbstkontrollaufgaben) und die Einsendetermine sind immer jeweils der 15.03. und 15.09. des jeweiligen, belegten Semesters.

Andrea,
jetzt komme ich endlich dazu dir mal ne vernünftige Antwort auf deine äußerst interessanten Ausführungen zu schreiben.
Zunächst muss ich sagen, dass ich eher der Lerntyp bin, der sich stundenlang (inkl. Pausen) an den Schreibtisch setzt und lernt. Zusammenhängendes lesen bleibt bei mir einfach besser hängen. Liegt zudem wohl auch an unserer unterschiedlichen Zeiteinteilung denk ich. Habe neben meinem Job (leider nachts) eigentlich alles aufs Fernstudium ausgerichtet. Du scheinst da ja noch einiges an anderen "Aktivitäten" zu haben.
Ich mach mir einige Tage nach der letzten HA bzw. Klausur schon nen Zeit- und Arbeitsplan fürs kommende Semester, also zu welchen Zeitpunkten ich welche KE durchgeknabbert haben muss. Bestell mir i.d.R. schon ein Semester im voraus die KE`s, damit ich wenn nötig schon vor dem offiziellen Semesterbeginn anfangen kann zu lernen. Da ich nicht annähernd so viele KE`s wie du zu bearbeiten habe, is das natürlich etwas übersichtlicher als bei dir, so dass ich die KE`s nicht einzeln markieren muss. Da wir keine EA`s zu bearbeiten haben, is man zudem während des Semesters etwas flexibler was die Bearbeitungszeit angeht.
Was die tatsächliche Bearbeitung der KE`s angeht, neige ich doch dazu die Texte mit Marker und zusätzlichem Schreibblock zu bearbeiten. Obwohl ich deinen "virtuellen" Ansatz äußerst interessant finde. Ich brauch aber den direkten Kontakt zum Material :aergern:, bleibt besser hängen und hilft mir die Texte inhaltlich für mich besser zu strukturieren. Wobei es natürlich unterschiedlich ist ob ne Klausur oder ne HA als Prüfung anfällt. Exzerpieren tu ich eigentlich nur bei Klausuren. Vor den Klausuren setz ich, wie du, auch 1 Monat, um mich konzentriert darauf vorzubereiten. Enden tut das bei mir dann damit, dass ich so ca. 10 Tage vorher alles was relevant ist, stumpf auswendig lerne. Das geht bei mir eigentlich ganz gut.
Ich würde gern von dir wissen wie du dich konkret auf HA bzw. Klausur vorbereitest?

P.S.
Deine "Nutzung" des "stillen Örtchens" find ich übrigens sehr interessant! Bin bisher davon ausgegangen dass das ne Männerdomäne ist. Ich vertrete ja schon seit Jahren die Meinung, dass das Klo der letzte wirkliche Rückzugsort des beziehungsgestressten Mannes ist...........!!!
:urlaub

Ich bin halt sehr praktisch ausgelegt, was die Nutzung des stillen Örtchens betrifft. Mein halbes Leben ist irgendwie "unruhig", dann nutze ich gezielt die Momente, in denen ich entweder vor mich hin sinnieren oder was weiss ich was machen könnte, um die Zeit auf dem Porzellangegenstand totzuhauen. Von daher: Her mit der Literatur. Unser Zeitschriftenständer steht deshalb im Bad, nicht im Wohnzimmer :D

Meine Klausurvorbereitungen laufen etwas intensiver und zeitlich eher länger, ich nehme mir dafür auch generell die letzten 2-X (je nach Klausur und Prüfung) Wochen vor dem Termin mehr Zeit den Lernstoff gezielt durchzuarbeiten.