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xenforo

Machbar?

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ich spiele mit dem Gedanken, Informatik zu studieren, weiß aber nicht, ob ich das schaffen würde ... In Mathematik bin ich recht fit (die "Mathematischen Grundlagen" sind mir zum größten Teil bekannt), aber ansonsten habe ich nur Erfahrung als Computer-Anwender; d.h. ich habe nie programmiert, und von Elektronik habe ich keine Ahnung. Ist die Informatik von dieser Grundlage aus machbar?

Viele Grüße
Jochen

Comments

Ich studiere jetzt im 6. Teilzeitsemester Informatik (B). Von Beruf bin ich Kinderkrankenschwester. Ich hatte auch keinerlei Erfahrung in dem Bereich rund um die Informatik. Und meine Kenntnisse aus der Mathematik beschränkten sich auf einen Mathe-LK, der zum einen fast 10 Jahre zurücklag (zu Beginn des Studiums) und zum anderen nur bedingt mit dem vergleichbar ist, was wir hier so in Mathe gemacht haben.
Ich würde sagen, dass ganze ist machbar. Sicher sind die Kurse zeitintensiv (vor allem alles, was so aus dem Bereich Mathe und theoretische Informatik kommt) und ich kämpfe auch gerade ein bißchen mit Teil B der theoretischen Informatik, aber sonst habe ich bis jetzt alle Klausuren, die ich geschrieben habe, auch bestanden.
Wenn man sich dahinter klemmt und nicht alles auf's Semesterende schiebt (das würde garantiert schief gehen) geht das.

Nur Mut. Das wird schon. Außerdem ist Dir ja nichts genommen, wenn Du es einfach versuchst. Falls es nicht klappt, hast Du auf jeden Fall trotzdem eine Menge dazu gelernt.

Gruß,
Svenja

Svenja,

danke für Deine ausführliche Antwort. Darf ich fragen, was Dich überhaupt zur Informatik gebracht hat?

Kannst Du mir einen Eindruck davon geben, wie anspruchsvoll der erste Programmierkurs ist (Einführung in die imperative Programmierung), etwa durch den Hinweis auf ein entsprechendes Lehrbuch? Hast Du selbst noch Unterlagen, die ich mir ansehen könnte? (Ich will aber nicht unverschämt werden.)

Viele Grüße
Jochen

Jochen!

Ich hatte schon zum Ende der Ausbildung überlegt, ob ich in der Pflege bleibe oer nochmal was ganz anderes mache. Für Mathematik, Logik und Computer im weitesten Sinn habe ich mich eigentlich schon immmer interessiert. Da lag die Informatik natürlich nahe. Da ich aber auch einen verhältnismäßig sicheren Arbeitsplatz und supernette Kolleginnen habe, war ich ständig am Schwanken. Vor 3 jahren hatte ich das ständige hin und her dann satt und habe mich in Hagen eingeschrieben. Das ich (vorausgesetzt, ich schaffe bis zum Herbst die Prüfungen, die ich mir vorgenommen habe) jetzt schon fast die Hälfte hinter mir habe, überrascht mich wahrscheinlich am meisten.

Ob ich das beruflich irgendwann auch nutzen kann, weiss ich nicht. Berufsanfänger mit Mitte 30 stehen auf der Wunschliste eines Arbeitgebers sicher nicht an erster Stelle. Aber ich ziehe jetzt erstmal das Studium durch und dann sehen wir weiter. Bereut habe ich es jedenfalls noch nicht einen Tag.

Die "Einführung in die imperative Programmierung" fand ich nicht so schwer und zeitlich habe ich sicherlich mehr in den 1. Mathekurs gesteckt (bei uns war das damals noch ein anderer Kurs, der v.a. die Lineare Algebra abgedeckt hat). Zur Einführung in Pascal kann man das Buch: "Einführung in Pascal" von Ottmann und Widmayer nutzen. Das würde ich an Deiner Stelle aber auch nur leihen, wenn Du schon was machen willst, bevor Du den Kurs zugeschickt bekommst. Ansonsten sind die Kursunterlagen eigentlich gut verständlich und ausreichend.

Gruß,
Svenja

Svenja,

gibt es eigentlich ein Forum, in dem mehr Studentinnen und Studenten diskutieren als hier? Was die Informatik angeht, ist hier ja leider nicht viel los ...

Viele Grüße
Jochen

Nein, die sind alle in den Newsgroups der jeweiligen Kurse (nur für Studenten zugänglich) unterwegs, während bei den BWLern hier das NonPlusUltra sein soll