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Master of ComputerScience ohne Inf.kentnisse

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ich hab bereits ein abgeschlossenes Studium und würde gerne den Master of Computer Science machen.
Ich habe allerdings überhaupt keine Informatikkentnisse, aber eine Affinität zu Mathe.
Ich arbeite im Bereich Computer Grafik/Visualisierung und mich interessieren deshalb vor allem die Kurse mit Grafik und visualisierung. Die würde ich dann auch irgendwie als Vertiefung wählen.
Nur, schaffe ich den Master überhaupt, ohne Informatik-Vorkentnisse? Ich würde dann schon "Grundlagen der Informatik" vorab machen und was sonst noch so vorgeschrieben ist für die Zulassung, aber reicht das dann?
Der Master würde mich beruflich weiterbringen, Informatikkenntnisse wären gefragt, vor allem Programmieren in C++ und eben Grafik. Lerne ich das durch den Master?
Ein "echtes" Informatikstudium kommt eher nicht in Frage, da es mir zulange dauert (als Teilzeit), deswegen dachte ich eben an den Master of Computer Science...

Comments

Elise,

nein, ich hab die Informatikvoraussetzungen nicht, aber unter den Zugangsvoraussetzungen von diesem Master steht doch ausdrücklich, dass wenn die Voraussetzung in Mathe oder Informatik nicht erfüllt sind (durchs vorhergegangene Studium) dass man dann Zusatzkurse in Mathe und Informatik machen muss (also z.b. Grundlagen der Informatik).
D.h. jeder darf diesen Master machen, sofern er irgendein Universitätsstudium abgeschlossen hat und im Zweifel noch Zusatzkurse der Fernuni belegt.
Die Frage ist nur, ob diese Zusatzkurse reichen? Ob ich danach das nötige Wissen in Informatik habe? Ich habe hier im Forum nämlich auch schon gelesen, dass jemand der schon Informatik komplett studiert hat, diesen Master machen wollte, und der hätte ja dann ganz andere Vorkentnisse also ich.

Achso, es steht übrigens auf Seite 35 von Heft 8 zu Informatik unter "Erbringung fehlender Mathematik- und Informatikkentnisse im Akademiestudium" welche Kurse man machen muss. Weiss nur nicht, ob man alle da angegebenen Kurse machen muss, oder sich nur einen aussucht?

Francis06 wrote:


Ich habe allerdings überhaupt keine Informatikkentnisse, aber eine Affinität zu Mathe.
Ich arbeite im Bereich Computer Grafik/Visualisierung und mich interessieren deshalb vor allem die Kurse mit Grafik und visualisierung. Die würde ich dann auch irgendwie als Vertiefung wählen.
Nur, schaffe ich den Master überhaupt, ohne Informatik-Vorkentnisse?

Hier wurde ja schon geschrieben, dass Du in diesem Falle 18 SWS Informatik und sofern Du nicht einen der in Heft 8 angegebenen Studiengänge absolviert hast noch 9 SWS Mathe vorweisen musst. Auch das sind schon 2 - 3 Teilzeitsemester.
Ich habe BWL mit Vertiefung Wirtschaftsinformatik studiert und hatte so die formalen Vorraussetzungen. Meine Kenntnisse reichen auch für die Bereiche, die ich mache (Bereich 4), aus. Will sagen, wenn Du Dich auf die Grafik/Mathe - Bereiche, die Du schon kennst, festlegst und die LNs für die Voraussetzungen gemacht hast, wird das schon klappen.
Du kannst Dich ja zunächst als Akademiestudent einschreiben und 1 bis 2 grundlegende Kurse ausprobieren. Das erspart zunächst auch die Studiengebühren (gilt übrigens auch für die LNs, die Du für den Master brauchst).
Gruß
Michael

Danke erstmal, jetzt ist einiges klarer.
Oje, dass ich so viele Kurse vorher machen muss, hatte ich nicht bedacht. Ich hab aus der Uni einen Mathe-Brückenkurs schein und einen "Grundlagen Informatik", aber die kann ich wohl beide nicht einreichen, das sind ja nur Grundlagenscheine :-(
Ich hab mich jetzt erstmal als Akademiestudent eingeschrieben, und die Kurse "Formale Grundlagen der Informatik" und "Einführung in die imperative Programmierung" bestellt, damit hätte ich ja schon mal 2 Kurse, die ich mir zu den geforderten Informatikkentnissen anrechnen lassen kann, aber das reicht ja dann wohl nicht, d.h. ich muss dann wohl weitere Informatikkurse aus dem Angebot bestellen, und vielleicht noch Mathe 2 wobei ich mich gefragt hab, da man ja Mathe 2 machen kann ohne Mathe 1 gemacht zu haben, ob dann Mathe 2 als einziger Mathe-Schein reicht?
Alles sehr schwierig, aber ich möchte echt diese Grafik/Visualisierubngskurse machen, nur die traue ich mich nucht zu belegen, bevor ich nicht grundlegende Informatikkentnisse hab.
Naja, dann muss ich wohl ein oder 2 Semester mehr einplanen, aber vielleicht lerne ich ja doch schneller, als ich denke

Francis06 wrote:

Ich hab aus der Uni einen Mathe-Brückenkurs schein und einen "Grundlagen Informatik", aber die kann ich wohl beide nicht einreichen, das sind ja nur Grundlagenscheine :-(

Den Mathekurs wohl nicht, beim Informatik Kurs könnte man es durchaus probieren. Einfach von der Uni die Inhalte des Kurses bestätigen lassen und zusammen mit dem Schein zum Prüfungsamt.

Francis06 wrote:


...und vielleicht noch Mathe 2 wobei ich mich gefragt hab, da man ja Mathe 2 machen kann ohne Mathe 1 gemacht zu haben, ob dann Mathe 2 als einziger Mathe-Schein reicht? \

Du brauchst wie gesagt 9 SWS Mathe, wenn Dein Studiengang nicht zu den mit anerkannt-ausreichenden Mathekenntnissen gehört. Dann mußt Du sowohl Mathe 1 als auch 2 vom Bachelor machen, um auf 9 SWS zu kommen.
Gruß
Michael

Das mit Mathe hört sich gar nicht gut an, aber ok, wenns sein muss, dann mach ich es wohl. Eigentlich macht mir Mathe auch Spass, aber eher keine Beweise, sondern nur so Oberstufen-Mathe, hatte LK (so 1-2 Minus Notenmässig), das hilft vielleicht etwas?
Bringt mir denn Mathe auch was für später, für die anderen Informatikkurse? Wenn ja, dann würde ich nämlich Mathe orziehen und es vielleicht auch noch dieses Semester machen. Und wie hart ist das wirklich? Kann man Mathe 1 und Mathe 2 in einem Semester machen, wenn man noch zwie Informatikkurse macht und eigentlich Teilzeitstudent ist? Ich wollte jeden Werktag so 1-2 Stunden was machen und dann am Samstag und Sonntag nochmal jeweils 3-4.

Francis06 wrote:

sondern nur so Oberstufen-Mathe, hatte LK (so 1-2 Minus Notenmässig), das hilft vielleicht etwas?

Hilft auf alle Fälle. Ich habe nur Mathe für Informatiker 2 an der Fernuni gemacht. Den fand ich vom Kurstext her sehr theoretisch, viele Beweise. Die Klausur war dann nicht so schwer. Ich weiß nicht, ob die Bachelor-Mathehurse etwas weniger theoretisch sind.

Francis06 wrote:


Bringt mir denn Mathe auch was für später, für die anderen Informatikkurse?\

Kommt auf die Kurse an. Wenn Du Grafik/Visualisierung machen möchtest, ist das ja schon sehr mathelastig.

Francis06 wrote:

Wenn ja, dann würde ich nämlich Mathe orziehen und es vielleicht auch noch dieses Semester machen. Und wie hart ist das wirklich? Kann man Mathe 1 und Mathe 2 in einem Semester machen, wenn man noch zwie Informatikkurse macht und eigentlich Teilzeitstudent ist? Ich wollte jeden Werktag so 1-2 Stunden was machen und dann am Samstag und Sonntag nochmal jeweils 3-4.

Also ich hatte 9 SWS in meinem ersten TZ Semester und das war recht happig. Mittlerweile bewältige ich 12 SWS eigentlich recht gut. Ich rate Dir für den Anfang nicht mehr als einen Mathekurs und den Informatik Grundlagenkurs zu machen. Sonst artet das vermutlich echt in Stress aus.

Toll, das man hier immer so schnell Antwort bekommt :)
Ich hab ja jetzt schon 2 Informatikkurse bestellt, dann bestelle ich vielleicht besser noch keinen Mathekurs, sonst wird es vielleicht zu viel. Es sei denn, ich könnte, wenn ich den Mathe 1 Kurs bestelle, die Prüfung und diese Einsendeaufgaben dann auch im nächsten Semester machen, also nur für den Fall, dass ich damit doch überfordert bin. Oder muss ich alle Kurse, die ich belege, auch abschliessen, und kann die nicht im semester danach machen?

Francis06 wrote:

Es sei denn, ich könnte, wenn ich den Mathe 1 Kurs bestelle, die Prüfung und diese Einsendeaufgaben dann auch im nächsten Semester machen, also nur für den Fall, dass ich damit doch überfordert bin. Oder muss ich alle Kurse, die ich belege, auch abschliessen, und kann die nicht im semester danach machen?

Da bist Du in der Tat völlig flexibel. Diese Grundlagenkurse sind übrigens meist in 2 Schritten zu bestehen:
1. Lösen von >50% der Einsendeaufgaben--> lebenslange Klausurzulassung 2. Klausur bestehen --> Leistungsnachweis
Das bedeutet: Du kannst zunächst auch in einem Kurs nur die Klausurzulassung erwerben, etwa wenn die Klausurtermine eng liegen oder der zu wiederholende Stoff zu umfangreich ist. Man belegt einen solchen Kurs (auch wenn man gar nichts gemacht hat) dann irgendwann noch Mal als Wiederholer und muss noch nicht mal Kursgebühren zahlen, bekommt aber trotzdem die Einsendeaufgaben.
Gruß
Michael

Das hört sich gut an, d.h. ich werde dann Mathe 1 wohl doch noch bestellen, und gucke mal wie es dann läuft :)

So langsam freue ich mich schon richtig auf das Studium!!!

Mal abgesehen von der prüfungsordnung:

ich würde mal vorsichtig behaupten, dass fundierte mathe kenntnisse (trotz fehlender informatikkenntnisse) durchaus ausreichend sind um einen master of c.s. zu machen. vorausgesetzt, man hat sich schonmal bemüht eine programmiersprache zu testen.

ich kenne genügend leute, die im bereich der informatik ihr diplomarbeit schreiben oder gar promovieren, ohne groß mit informatik in ihrem studium je in berührung gekommen zu sein. (maschinenbauer, e-techniker, mathematiker)

Ich glaube kaum, dass man im hauptstudium eines informatiklastigen diplom studienganges oder eines weiterführenden master studiengangs beweise führen können muß.

man muß sie schlimmstenfalls nachvollziehen können.

und ein induktionsbeweis oder ähnliches ist schnell mal angelesen, wobei bei mir beweistechniken eigentlich unter "fundierte mathematische" kenntnisse fallen

Der kandidat meinte ja, dass er fit in mathe wäre

elise wrote:

aber ich denke auch, der master computer science (so ich gelesen habe in infoblatt der fernuni) hat eine praktische ausrichtung, keine mathematische :) das wäre dann wohl der master informatik.

Das kann man sich einrichten, wie man möchte. Der Master in inf benötigt zwingend eine FP aus Bereich 1(Mathe lastig), der Master in c.sc. kann drum rum kommen. Man kann dort aber auch den Bereich 1 als Vertiefungsbereich machen. Machen vielleicht auch viele Mathematiker, die ja auch nicht die formalen Voraussetzungen für den Master in inf besitzen.

2 fertige studien?

jetzt weiß ich immer noch nicht "welche" studien

Haha ... schade, das hätte mich jetzt auch interessiert!

Toby wrote:

Haha ... schade, das hätte mich jetzt auch interessiert! :D


nur soviel, es ist äusserst interessant (also die kombination)

elise wrote:

irgendwie muss ich mir das leben mit dem bachelor grad schwermachen.. aber wat solls *g

Dafür kannst Du danach den "echten" Master machen.
Ich habe vor 3 Jahren mit Dipl.Inf. angefangen, weil es die Master noch nicht gab. Bin dann gewechselt, um schneller in die interessanten HS-Kurse zu kommen. Weiß noch nicht, ob das letztendlich die richtige Entscheidung war.

ich bins nochmal,

danke erstmal für alle Antworten.
Aber ich weiss echt nicht, ob ich das Studium packe, ich habe mir mal die Mathefächer angeguckt (Mathe 1+2 für Informatiker bachelor) und ich glaube, das ist extrem schwer. Also für jemanden der noch nie Beweise gemacht hat. Ich kann nur so Kurvendiskussionen und Integralrechnung, bz.w das ist 7 Jahre her seit Schule, aber da war ich echt gut, und ich kapier Formlen auch recht schnell, aber das sah unglaublich kompliziert aus :(
Genau wie "Formale Grundlagen der Informatik". Ich überlege mir gerade ernsthaft, nur die Progerammierkurse zu bestellen, Programmieren zu lernen und die Grafik/Visualisierungskurse. Dann hab ich zwar keinen Abschluss, aber auch was gelernt.
Oh mann, es ist echt deprimierend, ich glaub aber echt dass ich das nicht schaffe.

Francis06 wrote:

Ich überlege mir gerade ernsthaft, nur die Progerammierkurse zu bestellen, Programmieren zu lernen und die Grafik/Visualisierungskurse. Dann hab ich zwar keinen Abschluss, aber auch was gelernt.
Oh mann, es ist echt deprimierend, ich glaub aber echt dass ich das nicht schaffe.:(

Wenn Du nur Grafikprogrammierung lernen möchtest, sind auch die "Programmier"-Kurse nicht das richtige für Dich. Darin wird auch immer wieder auf die Theorien dahinter Bezug genommen. Da ist sicherlich der Kauf eines brauchbaren Buchs zum Thema sinnvoller.
Wenn Du es doch versuchst: das haben schon Tausende vor Dir geschafft, warum solltest Du das nicht auch schaffen?

Danke Michael, du machst mir Mut :)

Aber da mir echt so viele Inf.kurse und die beiden Mathekurse fehlen, könnte ich wohl am besten eher direkt den Bachelor machen als den Master, da ja alle Qualifizierungskurse ja schon fast den Bachelor ergeben...

Kommt in einem "Programmieren mit C++" Kurs echt so viel Mathe dran? Ich hab gedacht, da würde man dann Befehle lernen und selber Programme schreiben.

Francis06 wrote:

Kommt in einem "Programmieren mit C++" Kurs echt so viel Mathe dran? Ich hab gedacht, da würde man dann Befehle lernen und selber Programme schreiben.

Mathe im Sinne von Kurvendiskussion und Integrieren nicht, aber Mengenlehre und Logik. Du schreibst natürlich auch Programme, aber wirst Dich sicherlich auch mit Typisierung und anderen Konzepten theoretisch auseinandersetzen müssen. Obwohl ich sagen muss, dass ich diesen "Einführung in die imperative Programmierung" nicht kenne. Ein Universitätskurs wird die angesprochenen Gebiete aber sicherlich beleuchten.
Ansonsten warte mal ab, Mitte März kommen ja die ersten KEs, und schau mal, wie es gefällt.
Gruß
Michael

Ja, einfach mal abwarten.

Aber was mich echt am meisten frustriert, ist, dass ich alle Scheine zur Zulassung vorher machen muss :(
Ich hab ja nicht irgendein abgeschlossenes Hochschulstudium, nein, ich bin Diplom Ingenieur!!!! Aber eben leider nicht auf der Liste der Studiengänge, und ich hatte genug Mathe im Studium aber eher verschlüsselt, d.h. keinen echten "Mathe-Schein".
Wobei die meisten Fächer die in der Liste sind, sicher auch eher normales Mathe hatten, und nicht Beweise oder für Informatik relevante Mathematik.
Und das nervt dann schon etwas, dass so viele Studiengänge die Zulassung haben, aber ich als Ingenieur eben nicht :mad

Was kann ich denn mit einem Informatikstudium machen, wenn ich nicht Programmieren lerne? Ist jetzt etwas naiv, aber ich versteh das echt nicht. Ich dachte, man kann nach dem Studium Programmieren und das wäre dann auch der Job???
Ich hab jedenfalls schon mehrere mails ans Prüfungsamt Informatik geschickt, krieg aber nie eine Antwort. Das nervt etwas, warum antwortet da keiner???

Francis06 wrote:

Was kann ich denn mit einem Informatikstudium machen, wenn ich nicht Programmieren lerne?

"...allgemeine Prinzipien und Vorgehensweisen zur Beherrschung komplexer Vorgänge und Systeme" kennen, anwenden und ggf. vermitteln. (Zitat aus einem Einführungsskript zur Informatik)

Francis06 wrote:


Ist jetzt etwas naiv, aber ich versteh das echt nicht. Ich dachte, man kann nach dem Studium Programmieren und das wäre dann auch der Job???\

Das geht auch mit einer Ausbildung. In dem Zusammenhang würdest Du eher, Programme oder Programmiersprachen entwickeln.
Gruß
Michael

Hmmm, also bedeutet das, dass ich mir neben dem Studium dann selbständig noch Programmieren beibringen muss?
Ich habe mir eben mal alte Klausuren von "Einführung in die imperative Programmierung" angeguckt, da muss man aber doch in der Klausur Programme schreiben, oder versteh ich das falsch? D.h. dann lernt man das doch irgendwie in dem Kurs. oder?

Ein informatik studium an einer universität und programmieren hat meiner meinung nach nur bedingt etwas miteinander zu tun. natürlich sollte jeder Dipl. Inf. Univ. die fähigkeit haben zu programmieren, aber wer 2-5 jahre nach seinem abschluß noch programmiert hat meiner meinung nach definitiv was falsch gemacht. dafür gibts andere leute. dipl. inf. (FH) oder fachinformatiker.

ein dipl. inf. univ. muß die gesamtzusammenhänge verstanden haben und probleme lösen, bzw. abbilden auf den computer. umsetzen können und sollen das andere. das ist nicht ziel des studiums.

cand.inf. wrote:

ein informatik studium an einer universität und programmieren hat meiner meinung nach nur bedingt etwas miteinander zu tun. .....

ein dipl. inf. univ. muß die gesamtzusammenhänge verstanden haben und probleme lösen, bzw. abbilden auf den computer. umsetzen können und sollen das andere. das ist nicht ziel des studiums.


Sehe ich genauso, bin selbst noch an einer FH (+ FernuniHagen: WIWI), studiere dort Informatik (Schwerpunkt Multimedia, so etwas hat leider keine Uni in Deutschland),
und an einer Uni (kenne da eine Menge Leute, die dann aus falschen Vorstellungen frustriert zur FH wechselten oder in einen anderen Studiengang) ist es nicht das Ziel, dass du dort Programmieren lernst.
Und: Selbst Dipl.Inf. (FH) machen andere Dinge als Programmieren NACH
dem Studium (ich kenne keinen, der dass permanent macht).

Aber eine FH wäre wahrscheinlich unter deinem Niveau oder? ;)
Im Zuge der Globalisierung gibt es ja immer mehr Bachelors und Masters,
und die dauern dann an einer FH genauso lange wie an einer Uni.
(Bayern:mad: :7 Semester für den Bachelor, andere 6 Semester Bachelor).

Ich würde an deiner Stelle den Bachelor testen, und ich würde es auch
versuchen, mir die Ingenieuersmathematik anrechnen zu lassen, wäre doch gelacht, mir wurde auch Mathe aus meinem FH (!) Studium anerkannt (okay ich hatte 24 SWS Mathe I+II, aber trotzdem).

Wünsche dir viel Glück und lass dich nicht unterkriegen...denn:
Ich war z.B. schlecht in Mathe (keine 1-2), alle haben gesagt, ich schaffe das nie....
auch nicht das programmieren, habe aber alles bisher gut bestanden.;)
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Du schaffst das, denn:

Einem Ingenieur ist doch nix zu schwer, oder?
(hat mein Onkel immer gesagt, ein Dipl.Ing. Elektrotechnik ;) ).
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Mit einem dipl. ing. hat man meiner meinung nach komplett die voraussetzungen für jeglichen master studiengang. punkt

cand.inf. wrote:

mit einem dipl. ing. hat man meiner meinung nach komplett die voraussetzungen für jeglichen master studiengang. punkt


Ja und wenn dann kann man das bestimmt einklagen, oder?
Wäre ja unfair, wenn man z.B. als Dipl. Kfm. (Univ.) die Vorraussetzungen
hätte, aber als Dipl. Ing. nicht. :confused:
Verstehe das sowieso nicht, wie das sein kann. :(
Allein Mathe ist bei allen technischen Studiengängen doch mehr enthalten, als in jedem wirtschaftslastigen Uni Studiengang, oder irre ich mich da?

Cand.inf.
Du studierst ja scheinbar BWL. Hast du vorher schon Informatik gemacht? Wenn ja, warum bist du umgestiegen?

Also mein Problem ist, dass ich zwar Dipl. Ing. bin aber Fachrichtung Architektur. Und da gabs leider keinen reinen Matheschein. Nur Statik, Tragwerkslehre und sowas halt. Deswegen gehts vermutlich nicht. Weil Architektur taucht ja schliesslich nicht in dieser Gesamtliste auf :-(
Das Mathe war halt versteckt, aber immerhin ist es ja nun mal ein Dipl.Ing. und von der definition her sollte man da eigentlich wirklich mehr Mathe gehabt haben als z.b. ein Dipl.Kaufmann...

cand.inf. wrote:


ein dipl. inf. univ. muß die gesamtzusammenhänge verstanden haben und probleme lösen, bzw. abbilden auf den computer. umsetzen können und sollen das andere. das ist nicht ziel des studiums.

Richtig, aber vor allem in kleineren und mittelständischen Firmen ist eine derartige Arbeitsteilung schon allein aus Personalmangel nicht machbar.

Ich habe es z.B. am liebsten, wenn ich am gesamten Entwicklungszyklus von Anforderungsanalyse und Spezifikation bis hin zu Implementierung und Test beteiligt bin. Das bringt meiner Erfahrung nach auch die besten Ergebnisse. Schon häufiger hatte ich nämlich schon mit realitätsfernen Konzepten von Beratern zu tun, die schlichtweg unbrauchbar sind.

CaptainFuture wrote:


Ich habe es z.B. am liebsten, wenn ich am gesamten Entwicklungszyklus von Anforderungsanalyse und Spezifikation bis hin zu Implementierung und Test beteiligt bin. Das bringt meiner Erfahrung nach auch die besten Ergebnisse. Schon häufiger hatte ich nämlich schon mit realitätsfernen Konzepten von Beratern zu tun, die schlichtweg unbrauchbar sind. :)\

Jaja, die Berater.. Unsere Systeme kosten Millionen, also holen sich die Kunden Berater fuer die Projekte. Bei denen trennt sich schnell die "Spreu vom Weizen". Da zeigt sich schnell, wer bloss Theoretiker ist oder auch praktische Erfahrung und Kenntnisse hat.. Was nuetzt einem die schoenste Funktion, wenn sie doch niemand einsetzt oder die Software durch hohen Entwicklungsaufwand einfach unbezahlbar wird?

Ich finde es schon wichtig, dass der, der die Konzepte entwirft, sich dann auch mit der Realisierung beschaeftigt. Das bringt die wenigsten "Reibungsverluste" und man kann schnell sein Konzept anpassen, wenn man auf "Denkfehler" stoesst ;o)