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Master of Science in Mathematik Methoden und Modelle?

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Master of Science in Mathematik:Methoden und Modelle?

Hallo,

kann mir jemand sagen, wie der Akademische Grad den man mit dem Master in Methoden und Modelle erwirbt genau heißt?

Ich möchte nämlich ungerne jetzt 6 Semester einen Bachelor, und danach 4 Semester einen Master machen, um nach Abschluss genauso zu heißen wie jemand der nur 4 Semester seinen Master in Modelle gemacht hat.

Danke für die Antwort

Comments

Den Master of Science Methoden und Modelle kann man doch auch nur im Anschluss eines grundständigen Studiums (ich glaube so war der Wortlaut) - mind. 6 Semster - machen. Wenn ich mich irre, bitte ich um Korrektur

Ich weiß, wenn ich aber nach dem Master in Methoden und Modelle (4Semester) den gleichen Abschluss wie mit Bachelor+Master (10 Semester) hätte, würde ich einfach warten bis ich mein BWL Studium abgeschlossen habe.

Ah! Da war der Hinweis: Du machst noch BWL!

So etwas in der Art hatte ich mir auch vorgestellt, aber das liegt noch in der Ferne. Erstmal die kleinen Ziele (Grundstudium) schaffen.
Das war für mich der Kompromiss zwischen meiner Wahl BWL-Studium und meiner Neigung für Mathe. Dann wollte ich mal sehen ob ich als Quereinsteiger in Berufsschulen unterrichten kann.

yvonne wrote:

So etwas in der Art hatte ich mir auch vorgestellt, aber das liegt noch in der Ferne. Erstmal die kleinen Ziele (Grundstudium) schaffen.
Das war für mich der Kompromiss zwischen meiner Wahl BWL-Studium und meiner Neigung für Mathe. Dann wollte ich mal sehen ob ich als Quereinsteiger in Berufsschulen unterrichten kann.

Ah, noch mehr Leute mit meiner Planung. Ich träum ja auch noch immer von einem Abschluss in Mathe und plane auch, nach dem Dipl.Kfm den Master o.ä. zu machen; vielleicht fange ich auch nach dem VD schon mit Zweitstudium an. Ist bei mir aber mehr fürs Ego.:cool:

mfg
Mickey

mickey wrote:

Ah, noch mehr Leute mit meiner Planung. Ich träum ja auch noch immer von einem Abschluss in Mathe und plane auch, nach dem Dipl.Kfm den Master o.ä. zu machen; vielleicht fange ich auch nach dem VD schon mit Zweitstudium an. Ist bei mir aber mehr fürs Ego.:cool:

mfg
Mickey

Wenn du diesen komischen Master in Modelle machst, bist du aber kein
"M. Sc. Math.”, sondern nur „M. Sc.”.

Du kannst dann jedem erklären, dass du keinen richtigen Master und nochnichtmal einen Bachelor, sondern nur einen Grundlagenkurs besucht hast.

Zerch wrote:

Wenn du diesen komischen Master in Modelle machst, bist du aber kein
"M. Sc. Math.”, sondern nur „M. Sc.”.

Du kannst dann jedem erklären, dass du keinen richtigen Master und nochnichtmal einen Bachelor, sondern nur einen Grundlagenkurs besucht hast.

Und? Ein M.Sc. ist wohl doch ein wenig mehr als ein "Grundlagenkurs", und als Ergänzung zu einem vorhandenen akad. Abschluss mit Sicherheit mehr als nur ein nutzloses Stück Papier. Und wenn ich deses Papier für meine Reputation brauche, werde ich die Leistung dahinter mit Sicherheit nicht als minderwertig abtun.

Zudem glaube ich auch nicht, dass viele Leute genau auf diesen kleinen Unterschied Wert legen.

Auch entsprechen die Kurse, die man beim M.Sc. bearbeitet, vom Umfang und Ansprucher wenigstens dem, was auch ein "normaler" Absolvent zB eines Diplom-Studiums zu machen hat, und das Nebenfach gleicht man durch den vorhandenen Abschluss im Erststudium im Allgemeinen locker aus.

Also, soo schlecht kann der Zusatzstudiengang gar nicht sein. Ich würd mal sagen, der einzige wirkliche Unterschied ist, dass das vorhergegangene Erst-Studium nicht unbedingt ein "kleines" Mathestudium (Bachelor oder Diplom I) gewesen sein muss.

mfg
Mickey

Wenn du dir die Studienordnungen von Bachelor und Master in Modelle ansiehst, wirst du feststellen, dass der Bachelor wesentlich umfangreicher ist.

Bachelor ohne NF:

imperative Prog.
Praktikum (Math. Software)
Proseminar
Praktikum
Seminar
Lineare Algebra I+II
Analysis I+II
Numerische Mathematik I
Wahrscheinlichkeitstheorie I
Lineare Optimierung
Differentialgleichungen
Wahlgebiet I+II

komischer Master:

Analysis I+II
lineare Algebra I+II
LN I+II+III+IV+V
Wahlgebiet I(Klausur+Präsentation +II+III

Zerch wrote:

Wenn du dir die Studienordnungen von Bachelor und Master in Modelle ansiehst, wirst du feststellen, dass der Bachelor wesentlich umfangreicher ist.

Bachelor ohne NF:[...]

komischer Master:[...]

Schöne Aufstellung, die aber abgesehen von der Anzahl der aufgezählten Punkte rein gar nichts besagt (mal abgesehen davon, dass sie beim M.Sc. unvollständig bzw. sachlich verkürzt ist). Zieh doch einfach mal in Erwägung, dass die drei zusätzlichen Wahlgebiete des Master gut und gerne auch ein gleichwertiger Ersatz für die zusätzlichen Pflichtkurse des Bachelor sind.

Dann musst du aber auch berücksichtigen, dass der Bachelor mit seinem Abschluss eigentlich noch so gut wie nix anfangen kann, da er im Vergleich nicht viel mehr als ein Vordiplom in der Tasche hat, wohingegen man mit dem M.Sc immerhin schon einen vollwertigen Abschluss in der Tasche haben kann (na gut, nicht unbedingt). Also schmeiße bitte nicht akademische Erstqualifikation (Grundbildung) mit einer qualifizierten Weiterbildung durcheinander. Und denke mal, dass ein Berufspraktiker mit Hochschulabschluss in bspw. BWL + Zusatzstudium auf dem Arbeitsmarkt vermutlich mehr wert sein dürfte als ein frischer Bachelor-Absolvent in Mathe mit einem erlernten Wissen, welches ihm allenfalls für den noch zu absolvierenden Master-Studiengang dienlich sein kann.

Und noch einen anderen Aspekt solltest du vielleicht bedenken, bevor du hier unmotiviert ablästerst: Der Zusatzstudiengang ist ja nicht zuletzt für Lehramtsabsolventen konzipiert, die damit eine zusätzliche Befühigung für Mathe erwerben. Die kriegst du mit keinem Bachelor, vermutlich nicht mal wenn an diesen ein normaler Master in Mathe drangepappt wird, und auf die Chance zum Seiteneinstieg würd ich mich auch nicht unbedingt verlassen selbst wenn die Chancen hierzu im Fach Mathe nicht soo schlecht stehen sollten.

mfg
Mickey

um das nochmal etwas deutlicher im Vergleich darzustellen:

Zuzatzmaster:
1Scheine (+ 3 Scheine) in:
LinAI, LinAII, AnaI, AnaII, Wahrsch., Numerik
(BSc: 6 Pruefungen in genau diesen Faechern).

1Schein+3Pruefungen in Hauptstudienfaechern des Diplom
(BSc: 4 Pruefungen in HSfaechern des Diplom)

keine weiteren LN
(BSc: 4 LN Seminare/Praktika +1LN Programmieren)

Mein Fazit - mit dem BSc hat man deutlich mehr gemacht und wahrscheinlich ein besseres Mathewissen, den die Faecher sind ja mehr oder weniger dasselbe. Ich wuerde mich genau wie Zerch aegern, wenn es nach aussen so rueberkommen wuerde, dass der MSc vergleichbar ist mit dem MSc Math (denn da kommen ja selbst zum Bachelor noch 4 Semester dazu). Auch glaube ich, dass es von den Mathekenntnissen nicht vergleichbar ist!

Trotzdem kann das natuerlich sinnvoll sein, diesen Zusatzstudiengang zu studieren, da muss ich Mickey rechtgeben. BWLDiplom + Zusatz klingt auf dem Arbeitsmarkt wohl besser als BWLDiplom + BSc und auch bekommt man eben diese Lehramtbefähigung. (Einige der Kurse, die ich aufgezaehlt habe koennen durch didaktische Kurse ersetzt werden).

@Mickey - studier doch mal ein wenig Mathe, dann kann ich in deinem schoenen Tagebuch darueber lesen. :)

Gruesse

doppelpi wrote:

BWLDiplom + Zusatz klingt auf dem Arbeitsmarkt wohl besser als BWLDiplom + BSc.

Gruesse

"Dipl.-Kfm. [SIZE=-1]B[SIZE=-1].Sc. Math." sieht doch besser aus als
"Dipl.-Kfm. M.Sc."

beim zweiten sieht es so aus, als ob man in BWL ein Diplom und einen Master hat. Noch besser würde natürlich "Dipl.-Kfm. Dipl.-Math." aussehen, da ich aber mal irgendwann ins Ausland gehen will, ist es so schon besser. Außerdem hört man schon jetzt, dass viele Leute sagen, dass ein Master (10 Semester) mehr wert ist als ein Diplom (9 Semester)

Kann man hier Beitraege auch loeschen? Dieser war noch nicht fertig, s.u.

Außerdem hört man schon jetzt, dass viele Leute sagen, dass ein Master (10 Semester) mehr wert ist als ein Diplom (9 Semester)

Diesen Leuten stimme ich voellig zu. Man hat mehr Faecher studiert und einen internationalen Titel! Ich denke im Ausland kann das viel wert sein. Ich z.B. mache jetzt Diplom. Sollte ich das irgendwann mal abschliessen (TZ rechne ich doch so 8-10 Jahre) ueberlege ich mir ob ich noch ein paar Extrafaecher dazumache und dann auch den Bachelor und Master habe.

"Dipl.-Kfm. B.Sc. Math." sieht doch besser aus als
"Dipl.-Kfm. M.Sc." beim zweiten sieht es so aus, als ob man in BWL ein Diplom und einen Master hat. Noch besser würde natürlich "Dipl.-Kfm. Dipl.-Math." aussehen,

Um ehrlich zu sein, so eine deutliche Meinung was besser aussieht habe ich da nicht. Psyche von Arbeitgebern ist mir immer etwas raetselhaft. Ich persoenlich haette auch lieber das BSc - allerdings wegen des Inhaltes.
*neugierig frag* was ist denn 'so'? Hast du dir jetzt ueberlegt um den MSc Math zu machen - und erstmal beim BSc anzufangen?

doppelpi wrote:

@Mickey - studier doch mal ein wenig Mathe, dann kann ich in deinem schoenen Tagebuch darueber lesen. :)

Wenn du dort schonmal gelesen hast, wüsstest du, dass ich genau da schon eigene Erfahrungen mit habe, und vermutlich auch nach dem Wiwi-Kram (frühestens nach dem VD) auch genau das wieder tun werde. Also das Studieren, nicht in erster Linie das darüber schreiben.

mfg
Mickey

doppelpi wrote:

Um ehrlich zu sein, so eine deutliche Meinung was besser aussieht habe ich da nicht. Psyche von Arbeitgebern ist mir immer etwas raetselhaft.

Im Grunde ist es aber mal so ganz pauschal gar nicht soo schwer. Du musst den Arbeitgeber nur davon überzeugen, dass er ausgerechnet dir (und nicht den tausend anderen Bewerbern) eine Stellte gibt. Was dabei zählt ist a) gezielte praktische Erfahrung in möglichst exakt dem Bereich, wofür der Arbeitgeber eine Stelle zu besetzen hat oder b) weil a sowieso in den seltensten Fällen passt (es gibt halt allenfalls Annäherungen) einen möglichst beeindruckenden Satz akademischer Vorbildung und vergleichbarer formaler Qualifikation, mit dem du möglichst gut glaubhaft machst, dass du es möglichst gut und in schnellster Zeit hinbekommen wirst, dich in genau diese Stelle einzuackern.

Zerch wrote:

"Dipl.-Kfm. [SIZE=-1]B[SIZE=-1].Sc. Math." sieht doch besser aus als
"Dipl.-Kfm. M.Sc."

beim zweiten sieht es so aus, als ob man in BWL ein Diplom und einen Master hat.

Das ist natürlich - genau an der Stelle, wo es darauf ankommt (namentlich bei einer Bewerbung) - ziemlicher Unsinn: Auf der Master-Urkunde steht ja wohl eindeutig und unmißverständlich drauf, dass der Master im Fach Mathematik erworben wurde.

@Mickey

Wenn du dort schonmal gelesen hast, wüsstest du, dass ich genau da schon eigene Erfahrungen mit habe, und vermutlich auch nach dem Wiwi-Kram (frühestens nach dem VD) auch genau das wieder tun werde. Also das Studieren, nicht in erster Linie das darüber schreiben.

Ja habe ich (dort gelesen) und genau darum wollte ich dich ganz ohne Ironie und boese Hintergedanken! ermutigen, das auch wirklich zu tun. :winke:
Ich hatte halt den Eindruck, dass es zu dir passen und dir Spass machen wuerde.
Mir wuerde es Spass machen darueber zu lesen - aber ich warte gerne noch bis zu deinem Vordiplom in BWL.

doppelpi wrote:

Ich hatte halt den Eindruck, dass es zu dir passen und dir Spass machen wuerde.

Na, ist auch naheliegend. Momentan ertappe ich mich auch immer wieder, dass ich lieber Mathe als Buchhaltung mache:eek: also zumindest dürfte ich nicht zu den etlichen Wiwi-Kandidaten gehören, denen der unerwartet hohe Mathe-Anteil letztlich das Genick bricht.

doppelpi wrote:

Mir wuerde es Spass machen darueber zu lesen - aber ich warte gerne noch bis zu deinem Vordiplom in BWL. :D

Ja schaun wir mal:cool: Weiss noch nicht, ob ich mich erstmal an das "kleine" Dipl 1b ranwage (wenn es das dann noch gibt), oder wie auch immer. Muss ja auch zeitlich irgendwie in einem realistischen Rahmen bleiben. Vermutlich ist der M.Sc. nach Wiwi doch die gangbarste Variante. Immerhin hab ich bei Leerlauf noch als Backup genug alten Kram rumliegen, wo ich schonmal wiederholen könnte. Und falls mal ein paar KEs hier angeboten werden, schau ich auch immer gerne hin.

Das schönste und vermutlich einfachste wäre, ich würde mit meinen vorhandenen Leistungsnachweisen an die Uni DU gehen, und dort einfach das VD ablegen. Aber das geht wohl nicht (mal abgesehen davon, dass ich dann eh alles nochmal wiederholen müsste, also quasi von vorne anfangen).

mfg
Mickey

mickey wrote:

Das ist natürlich - genau an der Stelle, wo es darauf ankommt (namentlich bei einer Bewerbung) - ziemlicher Unsinn: Auf der Master-Urkunde steht ja wohl eindeutig und unmißverständlich drauf, dass der Master im Fach Mathematik erworben wurde.

Da steht dann aber unmißverständlich drauf, dass es sich um einen Master handelt der weniger Wert ist als ein Bachelor.

Da auf deiner Visitenkarte nichts von einem Master in Math. steht, kannst du jedem erklären, dass du einen 4-semestrigen Zusatzstudiengang absolviert hast, und dich deshalb nicht M.Sc. Math. nennen darfst.

Mit meinem B.Sc. Math. + Dipl.-Kfm. sieht jeder sofort, dass ich ein überaus kluger Mensch bin.

Besonders gut ist, dass ich nach der "Aufwertung" zum M.Sc. Math. einen Grund für eine Beförderung oder Gehaltserhöhung habe.

Zerch wrote:

Da steht dann aber unmißverständlich drauf, dass es sich um einen Master handelt der weniger Wert ist als ein Bachelor.

Nochmal: Das ist genau der Punkt, welchen du ganz offensichtlich überinterpretierst. Das Abschluß heisst "Master of Science - Mathematische Methoden und Modelle" und ja, aus dem Zeugnis wird wird vermutlich hervorgehen, dass es sich um einen Zusatzstudiengang handelt, aufbauend auf einem grundständigen Erststudium. Dass dieser weniger als so ein Bachelor wert sein soll, ist wohl nicht aus deinem Kopf rauszukriegen. Aber bitteschön, erfreu dich dran, dass du ach soo toll bist.

Zerch wrote:

Da auf deiner Visitenkarte nichts von einem Master in Math. steht, kannst du jedem erklären, dass du einen 4-semestrigen Zusatzstudiengang absolviert hast, und dich deshalb nicht M.Sc. Math. nennen darfst.

Nein, da fang ich jetzt nicht nochmal mit an. Auf der Karte steht M.Sc., also bin ich es dann halt. Und wenn einer genauer nachfragt, kann ich wahrheitsgemäß den genauen Wortlaut der Studiengangsbezeichnung runterleiern. Und kein Personaler wird mich ausgrinsen, weil ich es nur zum Bachelor geschafft hätte.

Zerch wrote:

Mit meinem B.Sc. Math. + Dipl.-Kfm. sieht jeder sofort, dass ich ein überaus kluger Mensch bin.

Daraus ersehe ich nur, dass du vermutlich lernwillig bist und ein gewisses Durchhaltevermögen hast. Vermutlich kann ich dir auch eine gewisses akademische Grundbildung zubilligen. Als "klug" würde ich dich aber zumindest deine Arroganz eher nicht bezeichnen wollen.

Zerch wrote:

Besonders gut ist, dass ich nach der "Aufwertung" zum M.Sc. Math. einen Grund für eine Beförderung oder Gehaltserhöhung habe.

Eine Garantie gibts im Allgemeinen nicht, ausser vielleicht im öD, ansonsten wirst du Chef auf dem richtigen Ohr erwischen müssen und darlegen dürfen, dass du dein Wissen für den Betrieb besser an höherer Stelle einbringen kannst. Das sei dir gerne vergönnt. Klar ist auch, dass du dabei mit einem fetten Abschluss je nach Art des Arbeitgebers eine verdammt gute Argumentationsgrundlage haben wirst.

Es gibt auch die Möglichkeit, sich eine Beförderung produktiv zu erarbeiten:rolleyes:. Das wäre dann der Weg, den ich einzuschlagen gedenke, und das zweite Studium ist vermutlich eher für mein Ego.

Allerdings ist es für Dich genauso wie für mich bis dahin noch ein langer Weg zu gehen. Und statt uns zu zoffen, wer hier den "tolleren" Weg geht, sollten wir uns lieber mit dem Gedanken vertraut machen, dass wir (hoffentlich) ein Stück des Weges auch gemeinsam gehen können und abwarten, was kommt.

mfg
Mickey

Zerch und Mickey,
also ich persoenlich waere mir da nicht so sicher was irgenein Arbeitgeber fuer irgendeine Stelle als besser bewertet. Wie schon gesagt:

[SIZE="2"]Zitat Mickey:

Du musst den Arbeitgeber nur davon überzeugen, dass er ausgerechnet dir (und nicht den tausend anderen Bewerbern) eine Stellte gibt.

Aber was weiss der von Mastertiteln? Ich weiss nicht ob ihr das mitverfolgt habt, aber der Grund warum es jetzt ueberall statt Diplom demnaechst Bachelors und Masters geben wird, ist ein europaeischer Einigungsprozess auch 'Bolognaprozess' genannt. Dort haben die EU-laender beschlossen, dass sie das Bildungssystem an Unis und damit die Abschluesse vereinheitlichen wollen. Raus kam, dass es ab 2007 nur noch MSc und BSc geben soll. Dies ist dem 'angloamerikanischen System' entnommen.

Nun ist zur Zulassung fuer jeden was auch immer Master, das Haben eines BSc Vorrausetzung. (Bei dem Master Methoden und Modelle, sagt Hagen dann das ein Diplom genausogut ausreicht zur Zulassung wie ein Bachelor.) Nun kann aber in Europa jede Uni fuer jeden Master festlegen, was fuer einen Bachelor sie dann haben will als Vorraussetzung. In Hagen ist dann wahrscheinlich ein BSc Math Vorraussetzung. Es kann aber durchaus sein, dass in Paris ein BSc Informatik mit Nebenfach Mathe auch anerkannt wuerde. Europaweit sagt ein MSc Math also nur: Das Mensch hat einen BSc und wurde fuer mathetechnisch schlau genug befunden um die Masterkurse bestehen zu koennen und hat sie auch bestanden. Ich weiss z.B., dass man fuer einen Master kuenstliche Intelligenz entweder BSc Bio oder BSc Info oder BSc Mathe haben musste. Das sind doch sehr verschiedene Studiengaenge.

Um die Sache noch komplizierter zu machen, liegt es in den USA wohl wieder anders obwohl von dort die Namen stammen. Bacherlor ist da immer eine Art Studium Generale und erst zum Master waehlt man ein richtiges Fach. Jemand der dort MSc Math hat, hat wahrscheinlich im Grundstudium auch Geschichte und Literatur gemacht. Zusaetzlich verwirrend ist, dass man in den USA eine Doktorarbeit machen kann, ohne einen Master zu haben.

Da Zerch ins Ausland will, aber auch die deutschen Arbeitgeber sich erstmal an die Situation gewoehnen muessen, Frage ich mich in der Tat ob der Arbeitgeber, bei dem ihr landet, dieselbe Einstellung zu den Abschluessen hat wie ihr.

(Was natuerlich nicht wegnimmt, dass die zwei Mastertitel inhaltlich verschieden sind.)

Gruesse

@mickey

Na, ist auch naheliegend.

Gebe zu, habe jetzt endlich auch die Mitte des Tagebuchs gelesen...und deinen Entscheidungsgang nachverfolgt :D

Momentan ertappe ich mich auch immer wieder, dass ich lieber Mathe als Buchhaltung mache also zumindest dürfte ich nicht zu den etlichen Wiwi-Kandidaten gehören, denen der unerwartet hohe Mathe-Anteil letztlich das Genick bricht.

Liege mit Erkaeltung im Bett - zur Auswahl zum Zeitvertreib steht Analysis II:rolleyes: , das Internet:D und die Buchhaltung meines Sportvereins:eek: Kannst ja mal raten, was mich am wenigsten begeistert!

Ich denke mathe muss man in erster linie verstehen und anwenden können, primär muss es spass machen mathematik als spile zu betrachten und mit kindlicher neugier an die dinge ran zu gehen.Für eine berufsausbildung oder in der Hirarchie aufzusteigen macht es keinen Sinn mathe zu studieren.Unsereiner ist promoviert fast Psychiater.Alle sagen warum ich jetzt ausgerechnet angefanden habe mathe zu studieren. Eben weil es mir spass macht.Wie gerne würde ich sogar philosophie studieren nebenher.Dann würde leider die Zeit nicht ausreichen.

freudianer wrote:

Für eine berufsausbildung oder in der Hirarchie aufzusteigen macht es keinen Sinn mathe zu studieren.

Naja, stimm' ich Dir nicht ohne weiteres zu.. Mathematiker sind in der Versicherungs- und Softwarebranche gern gesehen.

freudianer wrote:

ich denke mathe muss man in erster linie verstehen und anwenden können, primär muss es spass machen mathematik als spile zu betrachten und mit kindlicher neugier an die dinge ran zu gehen.Für eine berufsausbildung oder in der Hirarchie aufzusteigen macht es keinen Sinn mathe zu studieren.Unsereiner ist promoviert fast Psychiater.Alle sagen warum ich jetzt ausgerechnet angefanden habe mathe zu studieren. Eben weil es mir spass macht.Wie gerne würde ich sogar philosophie studieren nebenher.Dann würde leider die Zeit nicht ausreichen.

Bin von Beruf Buchhalter und hab auch schon ein paar Semester BWL auf dem Buckel (an Steuerlehre und Recht gescheitert). Mathe an der FU habe ich aus reiner Neugier angefangen, insbes. durch allgemeines naturwissenschaftliche Interesse motiviert. Von dem was ich da gelernt habe, habe ich sehr sehr viel in meine tägliche Berufspraxis einbringen können, vor allem aus LA und Graphentheorie (Analysis natürlich nicht- in der kaufmännischen Praxis gibt es so gut wie keine differenzierbare funktionale Zusammenhänge- in der BWL/ VWL Theorie dagegen "Unmengen" davon). Dagegen hat sich das meiste was ich im BWL Studium "gelernt" habe als absolut überflüssiger Theoriekrimskrams herusgestellt. Die Beziehungen zwischen Mathematik und DV (nicht nur EDV) sind sehr eng ( Was tut ein Schäfer mit 325 Schafen der nur bis drei zählen kann? Er stellt eine bijektive Abbildung zwichen seinen Schafen und einer Menge von Steinchen her- wurde in der "Steinzeit" nachweislich praktiziert! ).

Meine beruflichen Leistungen werden anerkannt- mein Studium bestenfalls belächelt (dumm ist er ja nicht, aber dass er sich gleich für einen Einstein hält.......). Warum ist das so? Weil die oben zitierte Meinung in den Köpfen der Leute fest verankert ist- welch eine barbarische Ignoranz! Wenn man gut informiert ist weis man nämlich welche mathematischen Vorleistungen hinter Naturwissenschaft, Technik und eben auch Datenverarbeitung stehen.

Gut- man kann Mathe natürlich als reines Spiel betrachten das eben Spass macht. Ohne diesen Aspekt wäre es vermutlich nie zu den erwähnten "Vorleistungen" gekommen. Eine Hochschulausbildung in Sachen Mathematik aber ist eine knallharte technische Ausbildung die sich durchaus an den Anwendungen orientiert. Inzwischen ist die Datenverarbeitung mindestens gleichberechtigt neben die Physik als wichtiste/s Anwendungsbebiet/e getreten. Schau mal auf der SAP Hompage nach wer da besonders gerne eingestellt wird.

Zum Schluss noch eine Warnung- unterschätze den Zeitaufwand nicht.

Gruß neckartaler