Möche Philosophie studieren
Hi,
ich habe vor als Teilzeitstudium Philosophie zu studieren.
Auf der Homepage sieht man zwar einiges an Teilkursen, aber mir fehlt der berühmte "rote Faden".
- Anmeldung
- Kursbuchung
- Wie geht es los
- Vorbereitung
Danke.
Grüße
Guido
Comments
Benedikt
Contributions on this page: 2
View profileGuido,
erst mal willkommen hier im Forum. :)
Aaaaaalso:\
Am besten du besorgst dir beim Stud.sek. Infomaterial, das kannst du auch über die HP der FU anfordern. In diesem Infopaket sind neben Infobroschüren über den Studiengang auch allgemeine Infos über die FU enthalten z.B. über die Bibliothek, die VOBS, Studienzentren usw. Außerdem liegt ein Immatrikulationsbogen samt Infoheft zum Ausfüllen bei.
Ein paar Tipps zum Ausfüllen:
als Hörerstatus würde ich "Teilzeit" empfehlen, da hast du mehr Freisemester bzw. geringere Gebühren als bei "Vollzeit" und du kannst trotzdem soviele Kurse belegen wie su willst. :D
TZ hat allerdings auch Nachteile in puncto Vergünstigungen für Studenten z.B. :rolleyes:
Welches Studienzentrum du wählst, ist eigentlich unerheblich, weil du jede Veranstaltung der Fernuni besuchen darfst, egal in welchem STZ die nun grade stattfindet. Zwecks Gründung von Lerngemeinschaften tragen die Meisten das nächstgelegene Studienzentrum ein. ;)
Bei der Kurswahl immer darauf achten, einen Kurs mehr zu belegen, als empfohlen wird. [u]Solltest du es nicht schaffen[/u], diesen zusätzlichen Kurs zu bearbeiten, kannst du ihn ohne Probleme im nächsten Semester kostenfrei als Wiederholer belegen, [u]und falls doch[/u], umso besser. ;)
Wichtig: zu den Anmeldeunterlagen gehören der Immatrikulationsantrag und eine [u]amtlich beglaubigte Zeugniskopie[/u] (Abi, FH oder vergleichbares).
Vom 15.Mai bis zum 15. Juli kannst du dich für das Wintersemester bewerben, später geht zwar auch, kostet dann allerdings Nachzüglergebühren.\
Wenn du erfolgreich immatrikuliert bist, was meistens ohne Probleme klappt, erhälst du von der FU eine Belegbescheinigung, deinen Studentenausweis und entweder zu Semesteranfang oder -mitte einen Gebührenbescheid.
Etwa 2 Wochen vor Semester- und damit Bearbeitungsbeginn verschickt die Uni die Studienmaterialien. Und ab da heißt es lernenlernenlernen... :p \
Leider weiß ich zu wenig über Philo, als dass ich dir da etwas raten könnte. Mathe wirst du wahrscheinlich eher weniger brauchen... :D
Ansonsten könntest du bei Lehrstuhl anfragen, ob's Vorbereitungskurse, Materialen etc. gibt.
Tundra
Contributions on this page: 1
Benedikt,
vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Frau Pfisterer schickt mir alte Unterlagen zur Belegung, vielleicht gibt es noch keine neuen.
Ich möchte sowieso in Teilzeit studieren, alles andere dürfte unrealistisch sein neben der Arbeit.
Die Zeit ist aber lang, 8 Jahre.
Welche Bedeutung hat der Titel "Master of Arts" (M.A.), ist er vergl. mit Diplom, oder wie ist er zu bewerten?
Grüße
Guido
Yara
Contributions on this page: 1
View profileKann man sich da überhaupt noch neu immatrikulieren?! Lief das nicht irgendwie aus oder so?!?!? *verwirrtbin*
Benedikt
Contributions on this page: 2
View profile8 Jahre? Du meinst wohl 8 Semester = 4 Jahre. ;)
Naja, und das mit der Dauer ist sowieso so eine Sache. Wie lange du brauchst, hängt einzig und allein von dir ab. Ich kenne Leute, die als Teilzeitstudenten ihr Diplom nach [u]9 Semestern[/u] (also im Rahmen der Regelstudienzeit für VZ) in der Tasche hatten... Alles ist möglich. ;) \
Der Master ist eigentlich ein eigenständiger Abschluss, der durchaus dem Diplom ebenbürtig ist. Häufig wird er dem deutschen Diplom gleichgesetzt, im Ausland natürlich andersrum.\
Nein, Philo wurde wie der gesamte Bereich KuWi nur von Magister (glaube ich?) auf Master bzw. Bachelor of Arts umgestellt.
Wen's interessiert, Infos zum Studiengang Philosophie gibt's hier:
:guckstduh [url="https://www.fernuni-hagen.de/KSW/maphil/welcome.html"]https://www.fernuni-hagen.de/KSW/maphil/welcome.html[/url]
Rumpelstilzchen
Contributions on this page: 1
View profiledas was ausläuft bzw. der Studiengang, in man sich nicht mehr einschreiben kann ist der "Magister". Der wurde jetzt durch die Bachelor und Master-Studiengänge im Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften ersetzt.
Der Master-Studiengang sollte in etwa dem Diplom oder Magister vergleichbar sein. Wesentlicher Unterschied ist die "Zweiteilung", i. d. R. erst Bachelor, dann Master. Beim Diplom oder Magister ist es halt ein Studiengang.
Viele Grüße
Bernd
Tundra
Contributions on this page: 1
nun bin ich einiges schlauer. :)
Ich muss für Philosophie erst ein abgeschlossenes Studium haben. Philosophie kann ich nicht direkt studieren.
Ich habe in Deutschland keine Fernuni entdeckt, bei der das möglich ist.
Die Studienberatung hat mir daher empfohlen erst Bachelor Kulturwissenschaften zu studieren (da kommt auch ein bißchen Philosophie vor) und dann Philosophie.
Im Teilzeitstudium dauert das erste Studium aber 6 J. (12 Semester).
Uih, 6 Jahre lang mind. 20h die Woche lernen nach Feierabend, da brauche ich einen langen Atem bis zum Phil.-Studium und viel Motivation.
Grüße Guido
Günni
Contributions on this page: 1
Kopf hoch sag ich nur.
rkluesen
Contributions on this page: 2
View profilePhilosophie
Hallo Zusammen,
ich studiere derzeit einige philosophische Kurse im Akademiestudium um für den Master Studiengang zugelassen zu werden. Wo finde ich denn in diesem Forum Infos zum Philosophie-Studium und andere Philosophie-Studierende?
Beste Grüße
Robert
OekonomieIstAlles
Contributions on this page: 1
View profileRobert:
Wir feiern grad hier drüben nen bisschen:
[URL]#?t=4919&page=3[/URL]
Silke*
Contributions on this page: 2
View profileIch mache dieses Semester auch Philsophie und
zwar folgende Kurse:
03300
03302
03351
03334
Machst du auch irgendetwas davon?
rkluesen
Contributions on this page: 2
View profileSilke,
ja ich mache auch Einführung in die Ethik (03300).
Silke*
Contributions on this page: 2
View profileEinführung in die Ethik fang ich nächste Woche an zu lesen.
Dann können wir uns ja mal darüber austauschen...
Stephanus
Contributions on this page: 1
View profilePhilosophie
Hallo!
Nachdem ich ploetzlich mit dem Studium an meiner Praesenzuni fertig war, stellte ich fest, dass doch irgendwas irgendwie im Leben fehlt. So beschloss ich, weiter zu studieren, und verfiel auf die Fernuni. Natuerlich soll es berufstechnisch moeglichst wenig verwertbar sein, also (Verzeihung fuer das Fettnaepfchen): Philosophie im europaeischen Kontext.
Ich belege im SS07 die geforderten 16SWS zwecks Grundwissen (wer weiss, wieviel ich davon lesen kann...), und gucke mal ob ich dann die zwei geforderten Leistungsnachweise auf die Reihe bekomme.
Frage: gibt es hier andere, die ebenfalls Philosophie studieren? WiWi, Info und Jura sind zumindest in diesem Forum recht stark vertreten...
einen schoenen Gruss,
Stephan
Anna-dMd
Contributions on this page: 1
View profileStephan, herzlich willkommen hier im Studienservice!
Karin Sabine
Contributions on this page: 5
View profilePhilosophie
Vielleicht finde ich ja hier jemanden, der sich auch mit der Philosophie beschäftigt.
Ich studiere gerade auf dem Gebiet "Geschichte der Philosophie" und versuche im Herbst meine Zwischenprüfung (Magisterstudiengang) abzulegen. Falls hier jemand ist, der sich mit Ähnlichem befasst, würde ich mich über einen Austausch freuen.
Gruß Karin
Hanjo
Contributions on this page: 7
View profileDa ich die Frage hier schon zum 2. Mal lese:
akademisch nicht. Sonst schon.
Gruß von der Ostsee
Hanjo
Karin Sabine
Contributions on this page: 5
View profilePhilosophie
Hallo Hajo
Das ist ja toll, habe gerade die Zeilen reingestellt und schon eine Antwort. Super :D
Muss denn Philo immer im akademischen Bereich laufen? Womit beschäftigst du dich denn?
Gruß Karin
Karin Sabine
Contributions on this page: 5
View profilePardon, es heisst ja Hanjo
Ich bin neu hier und irgendwie ist mir der Gebrauch (Antworten etc.) noch nicht so geläufig.
Karin
Hanjo
Contributions on this page: 7
View profiletja, womit ich mich beschäftige...
wie in meiner Vorstellung [url]#?t=27421[/url] zu lesen, habe ich begonnen Informatik zu studieren.
Wie dort ebenfalls zu lesen, habe ich ein - leider Gottes nur halbes - Physikstudium hinter mir.
Nicht, daß ich jetzt alles vergessen hätte ;)
Und nicht, daß Naturwissenschaftlern die Philosophie egal wäre ;)
(allein meine humanistische Bildung mit Latein, Griechisch und Hebräisch würde das schon verhindern)
Ist doch ein großer Teil dessen, was die Philosophie 'Erkenntnistheorie' nennt, ganz praktisch Teil der Quantenphysik.
Das geht dann doch schon mal über 'Schrödingers Katze' hinaus.
Eigentlich verbandelt ist das Ganze mit der 'Kritk der praktischen Vernunft'. Aber da bin ich noch nicht ganz mit durch .... nach 36 Jahren.
Gruß von der Ostsee
Hanjo
Karin Sabine
Contributions on this page: 5
View profileHo, ho ... das ist ja ganz schön viel Vorwissen. So gut bin ich nicht. Quantenphysik... da war doch mal was... ist aber schon viele Jahre her. Na in der Schule hatte ich Physik noch ganz gern und war auch ganz gut. Dann aber fing ich an mich für die Pädagogik und Psychologie zu interessieren und eben 2002 dann auch an genau das zu Studieren. Das Grundstudium in den beiden Fächern habe ich fertig. Nun sitze ich, und das schon seit drei Semestern über der Philosophie. Eingestiegen bin ich mit dem Thema Ethik und Moral (da kommt der Pädagoge durch), dann die Metaphysik mit Aristoteles und Platon, deren unterschiedliche Zugänge zum Thema Präexistenz und Reinkarnation. Jetzt sitze ich wie schon erwähnt an der Geschichtsphilosophie und versuche ein Thema in diesem Bereich zu finden, mit dem ich mich zur Zwischenprüfung anmelden kann. Bis jetzt bin ich da noch nicht weit gekommen, habe einen riesen Berg von unterschiedlichen Richtungen vor mir und kann mich nicht entscheiden. Irgendwann bin ich auf Walter Benjamin gestossen, fand ich ganz interessant, habe dann aber gesehen, dass es da einen Kurs gibt den man im Hauptstudium belegen kann. Was ich dann auch tun werde, vielleicht eine HA oder so. Also ist das Prüfungsthema wieder offen.
Eine Seite habe ich hier noch nicht eingerichtet, sollte ich vielleicht tun. Ich arbeite als Ausbilderin in einem Bildungswerk für Menschen mit psychischen Erkrankungen.
Zu Kant und den einzelnen Theorien der Erkenntnis bin ich noch nicht gekommen. Schande über mich, Kant lese ich immer nur an den Stellen, wo ich ihn brauche. Ihn zusammenhängend zu lesen, werde ich wohl erst nach dem Studium schaffen, denn es ist doch ein Zeitproblem.
Gruß Karin
Hanjo
Contributions on this page: 7
View profiletja, die Metaphysik...
Manchmal finde ich es sehr interessant, mache Worte auch wörtlich zu nehmen.
Was Aristoteles 'Metaphysik' angeht, so hat er ja mehrere Bücher geschrieben.
Eines des späteren Werke war die 'Physik', in der er die ihm bedeutsam erscheinenden Naturphänomene geschildert hat und versucht zu deuten.
Dann schrieb er noch ein Buch, in das er alles andere packte, was ihm so auf- und einfiel.
Und weil ihm kein vernünftiger Titel einfiel, nannte er es das Buch 'nach der Physik', zu griechisch eben meta-physik.
Ist das jetzt Entmythologisierung oder Entmythomogelei ? ;)
Gruß von der Ostsee
Hanjo
Micalito
Contributions on this page: 3
View profileHanjo,
Wortspielereien gehören in das Reich der Dichtkunst. Hierbei geht es um das konstruktive Verdichten von Inhalten. Verwirrungstiften hat werder bei Dichtkunst noch bei der Denk- und Grundwissenschaft etwas verloren. Metaphysik ist Disziplin der Philosophie. Mythologie ist etwa ganz anderes. Nicht einmal im besten Fall könnte ich Deine "Mongolei" als Oxymoron in Betracht ziehen.
Micalito
Hanjo
Contributions on this page: 7
View profileTut mir leid.
Ist aber so metaphysik heißt nichts anderes als 'nach der Physik'
Als wir Aristoteles im original lasen, hat unser Griechischlehrer das so erklärt.
Ließ sich im Text auch gut so verifizieren.
Das 'Metaphysik' inzwischen Disziplin der Philosophie geworden ist, ändert daran nun garnichts.
Nun ja, jeder nach seiner Fasson.....
Micalito
Contributions on this page: 3
View profilePhilosophie bedeutet wortwörtlich: die Liebe zur Weisheit. Deswegen, und genau deswegen, denke ich vorzugsweise rational, sauber und
präzise. Bisweilen bin ich - durchaus gewollt metaphysisch ausgedrückt - sogar noch viel, viel schärfer als eine Rasierklinge. Die Regeln der dt. Sprache (Grammatik) sind Teilmenge von Logik, welche ebenso Disziplin ist. Das Setzen von dots indiziert, dass Du Befriedigung in der Verwirrung findest.
Micalito
moonsoul
Contributions on this page: 1
View profileErst einmal allen herzlich Willkommen im Studienservice.
Ihr seid ja schon richtig am diskutieren, find ich gut :daumen:.
Micalito: Ist es mittlerweile eine Regel der deutschen Sprache, dass man anstatt Punkte dots sagt?
Hanjo
Contributions on this page: 7
View profileTja. Geprägt hat das Wort Sokrates. Seine Counterparts nannten sich 'Sophisten' wörtl. 'sophos anär' = weiser Mann.
Sokrates sagte er sei kein 'Weiser Mann' sondern lediglich ein Philosophos = ein Freund der Weisheit (philos = Freund != Liebe).
Wenn Du sprachliche Exaktheit Verwirrung nennst, bitte schön, viel Spaß dabei.....
(Ein paar 'dots' damit Du nauch was zum Freuen hast ;))
Karin Sabine
Contributions on this page: 5
View profileihr seid ja richtig toll am diskutieren. Ich beteilige mich morgen wieder. Muss jetzt noch etwas arbeiten.
Karin
Micalito
Contributions on this page: 3
View profileTja, Hanjo. Auch meine Bibliothek ist größer als Deine. Viel größer. Vokabeln nachblättern kann auch mein 7-jähriger Neffe. Nur empfindet der keinerlei Freude mich zu ärgern. Das säen negativer Emotionen wird in der modernen Psycholgie, die spätestens seit den Werken Fromms oder auch den Jung / Suzuki Dialogen zum ZEN-Elemente bereichert ist, als psycholpathlogisch klassifiziert.
Dieses ist meine dritte und letzte Nachricht an Dich, Hanjo. Für weiteren Austausch mit mir würdest Du mich vergüten müssen. Meine Bankverbindung gäbe ich Dir dann bekannt. :winke:
Micalito
Rene K. aus AB
Contributions on this page: 1
View profile:confused:
Wow, hoert sich toll an. Und wie kann sich das vorstellen? Alle Gedankengaenge sind praezise, geradlinig und ohne Abschweifungen? Keine Zeit fuer fuer Traeume und 'Nebenschauplaetze'?
:confused
petergru
Contributions on this page: 3
View profileinteressante Diskussion. Mich wundert nur der Ton...
Nun ja. Der überwiegende Teil der Werke von Aristoteles ist verschollen. Was wir haben sind (von wenigen Ausnahmen abgesehen) zumeist kurze Texte, die von Aristoteles (oder einem Schüler) für den internen Gebrauch angefertigt und viel später zu "Büchern" zusammengestellt wurden.
Ein Buch "Metaphysik" hat Aristoteles niemals geschrieben. Ob es sich tatsächlich nur um eine bibliothekarische Hilfsbezeichnung (=Bücher, die nach den Büchern zur Physik einzuordnen sind) handelt oder ob es auch einen sachlichen Grund für diese Bezeichnung gibt, wird in der Forschung diskutiert. Auf jeden Fall sind die Bücher der "Metaphysik" keine systematische Darlegung dessen, was Aristoteles wohl darunter verstanden haben mag.
Wie dem auch sei: in Anlehnung an die Bücher von Aristoteles, die unter dem Namen "Metaphysik" zusammengestellt wurden, wird der Versuch einer Antwort auf die Frage nach der Welt in ihrer Totalität oder der Frage danach, warum etwas ist und nicht nichts in der Philosophie "Metaphysik" bezeichnet. Ob ein solcher Versuch überhaupt sinnvoll unternommen werden kann, wird in der Neuzeit heftig bestritten. Die meisten einführenden Lehrbücher enden denn auch spätestens im Idealismus des 19. Jahrhunderts.
Nebenbei: Entmythologisierung war z.B. ein Schlagwort der protestantischen Theologie (R. Bultmann) in der Mitte des 20. Jhd. und bezeichnete ein Programm zur Interpretation der Bibel, insbesondere des Neuen Testamentes. Etymologie ist nach meinen bescheidenen Kenntnissen etwas ganz anderes.
Peter
Klara
Contributions on this page: 1
View profileDanke Peter, Du sprichst mir aus der Seele.
Sowohl im wissenschaftlichen Diskurs als auch in diesem Forum, ist es üblich, die allgemeinen Regeln der Nettigkeit einzuhalten. Hierzu gehört unter anderem, sich beleidigender und herablassender Äußerungen zu enthalten.
Ich bitte darum, diese Regeln zukünftig einzuhalten.
Hanjo
Contributions on this page: 7
View profileich bitte um Verzeihung, wenn ich mich hab hinreißen lassen.
Gruß von der Ostsee
Hanjo
Hanjo
Contributions on this page: 7
View profileMoin Peter,
etwa das meinte ich, daß der Begriff 'Metaphysik' vom Ursprung her so ganz bedeutungsschwanger nicht ist.
Das ist richtig. Den Bultmann habe ich vor Jahren einmal gelesen.
Die Vermengung der beiden Begriffe habe ich bewußt vorgenommen, um damit auszudrücken, daß
- dem Wort (Metaphysik) von seiner Grund-Bedeutung her eigentlich nichts Großartiges anhaften muß (Ethymologie)
- ich es daher etwas Entmythologisieren wollte.
(Denn eben wo Begriffe fehlen, stellt ein Wort zur rechten Zeit sich ein.)
Mir sind in den letzten Jahren einige dieser Worte, die sich z.T. gummiartig dehnen lassen, und mit denen man fast alles 'belegen' kann, etwas sauer aufgestossen.
'Spiritualität' ist IMHO eines davon.
Mag ja bei einigen einen guten Kern haben, aber was ist das _eigentlich_ ?
Gruß von der Ostsee
Hanjo
petergru
Contributions on this page: 3
View profileHanjo,
da stimme ich Dir im Prinzip zu. Doch Metaphysik ist ein Terminus Technikus der Philosophie, dessen Inhalt höchst bedeutungsschwanger ist - wie auch immer die Bücher des Aristoteles zu ihrem Namen gekommen sind. Die Antworten auf die Fragen der Metaphysik mag man kritisieren. Man kann auch behaupten, dass die Fragen eigentlich keine seien (und sich Antworten daher erübrigen). Doch man kann die Fragen angesichts von mehr als zweitausend Jahren europäischer Philosophiegeschichte wohl nicht einfach ignorieren.
Um mit Kant zu sprechen: "Die menschliche Vernunft hat das besondere Schicksal in einer Gattung ihrer Erkenntnisse: dass sie durch Fragen belästigt wird, die sie nicht abweisen kann, denn sie sind ihr durch die Natur der Vernunft selbst aufgegeben, die sie aber auch nicht beantworten kann, denn sie übersteigen alles Vermögen der menschlichen Vernunft." (Beginn der Vorrede zur ersten Auflage der "Kritik der reinen Vernunft".)
Was die Philosophie wohl von den meisten anderen Wissenschaften unterscheidet ist der Umstand, dass es in ihr wenig gesichertes Wissen (ausserhalb einer rein beschreibenden Philosophiegeschichte und ausserhalb des lehrenden Universitätsbetriebes) und sich daher auch eine gewisse Unschärfe der Begrifflichkeiten ergibt. Doch der Nebel lichtet sich mit der Zeit und so unklare Begriffe wie "Metaphysik" werden deutlicher und füllen sich mit Inhalt.
Nebenbei: "Spiritualität" ist ein Begriff, der mir eher in anderen Zusammenhängen begegnet.
Peter
petergru
Contributions on this page: 3
View profileKarin,
das könnte man ja fast vergessen: Ausgangspunkt war ja ein "Hallo" in der Rubrik "Neu hier?". Das sind wir wohl beide…
Genau an der Stelle bin ich auch - jedoch im Hauptstudium. Befasse mich gerade mit den Gedanken zur Geschichte von Benjamin und überlege, eine Hausarbeit dazu zu schreiben. Mir ist aber noch keine wirklich gute Fragestellung eingefallen. Spontan habe ich an Lyotards "Ende der großen Erzählungen" gedacht, habe das aber noch nicht zu Ende.
Das große Themengebiet heißt ja "Gesellschaft und Geschichte" (oder umgekehrt?). Eine der spannenden aktuellen theoretischen Bemühungen zur Gesellschaftstheorie scheint mir Luhmanns systemtheoretischer Ansatz zu sein. Der kommt an der Fernuni aber wohl nur in einem Nebenthema zur Sprache (Wissenschaft und Gesellschaft). Das Problem scheint mir zu sein, sich zunächst im (soziologischen) systemtheoretischen Denken zu üben. Mal sehen, ob ich das mit Erfolgsaussichten weiter voran bringen kann.
Gruß
Peter
Benutzer gelöscht
Contributions on this page: 1
seit diesem Semester bin ich im Akademiestudium, um danach zum Master in Philosophie zugelassen zu werden.
Wem geht es denn genauso?
Oder wer studiert auch Philosophie und wohnt in Stuttgart?
Würde mich sehr über Erfahrungsaustausch freuen!!
:)
Grüßle,
Bianca
David
Contributions on this page: 1
View profileWir haben neue offizielle [URL="https://www.studienservice.de/tags.php?tag=Vorstellungen"]Vorstellungsthemen[/URL], die extra für die Vorstellung gedacht sind. Ich habe dieses Thema wieder geöffnet, wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne hier weiter diskutieren.