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Mathe an der FU Hagen - Viele Fragen

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Mathe an der FU Hagen - Viele Fragen...

Hallo zusammen!

Ich interessiere mich für das Mathestudium an der FU in Teilzeit, da ich meinen aktuellen Job nicht aufgeben will. Ich habe bereits ein BWL Studium an der BA absolviert, daher die erste Frage:

- Weiß jemand, ob man zwingend ein Nebenfach belegen muss, oder ob man auch nur Mathe studieren kann, ich hab ja schon das BWL-Diplom...

Desweiteren wäre es klasse, wenn hier erfahrene Mathestudenten ein bißchen Licht für mich ins Dunkel bringen könnten. Ich Frage mich z.B.:

- Ist es machbar, in Vollzeit zu Arbeiten und gleichzeitig hier in Teilzeit zu Studieren? Oder ist ein Teilzeitstudium so zu verstehen, dass man auch nur in Teilzeit arbeiten sollte, weil man es sonst zeitlich nicht hinkriegt?
- Wie schwierig ist das Studium tatsächlich? (Ich hatte in der Schule und an der BA kein Problem mit Mahte, aber Schulmathe ist ja schon nochmal was anderes...)
- Wie ist die Qualität der Unterlagen? Benötige ich noch eigene Unterlagen / Bücher? Kann ich mir die Unterlagen als Lehrbuch vorstellen, das ich dann eben einfach durcharbeiten muss?
- Gibt es vor den Klausuren irgendwelche "Wissenstests", also z.B. "Hausaufgaben", die man einschicken muss oder studiert man bis zur 1. Prüfung einfach so vor sich hin?
- Woher weiß ich, welche Kurse ich je Semester belegen sollte? Welche Kurse und wieviele SWS sind für den Einstieg sinnvoll?
- Was bedeutet das mit dem Diplom I und II? Ich möchte analog eines Uni-Studiums den ganz normalen Dipl.-Mathematiker machen...
- Wie steht es um die Anerkennung eines Fernstudiums auf dem Arbeitsmarkt? Irgendwelche Erfahrungswerte ob das einen Unterschied zur Uni macht?
- Sollte ich sonst noch irgendwas wissen?

In der Hoffnung auf viele Antworten schon mal ganz lieben Dank für eure Hilfe :)

Viele Grüße,
Anne

ps. Gibt es hier vielleicht zufällig Mathe-FU-Studenten aus Freiburg?

Comments

ich studiere zwar nicht Mathe, aber ein paar Fragen kann ich doch beantworten.\

Anne2007 wrote:


Ich habe bereits ein BWL Studium an der BA absolviert, daher die erste Frage:

- Weiß jemand, ob man zwingend ein Nebenfach belegen muss, oder ob man auch nur Mathe studieren kann, ich hab ja schon das BWL-Diplom...


Wofür steht BA? Wenn Du ein Uni-Diplom hast sollte Dir das Nebenfach problemlos anerkannt werden. Wenn es sich um eine Berfusakademie handelt wird es wohl schwierig. Dann kommst Du am Nebenfach nicht vorbei. Verbindliches musst Du bei der FernUni erfragen.\

Anne2007 wrote:


Ist es machbar, in Vollzeit zu Arbeiten und gleichzeitig hier in Teilzeit zu Studieren?\



Ja, so ist es gedacht und das funktioniert auch.\

Anne2007 wrote:


- Wie ist die Qualität der Unterlagen? Benötige ich noch eigene Unterlagen / Bücher? Kann ich mir die Unterlagen als Lehrbuch vorstellen, das ich dann eben einfach durcharbeiten muss?\


Die Informatikkurse die ich kenne fand ich sehr gut. Sie enthalten alle notwendigen Informationen und grundsätzlich sind keine weiteren Bücher notwendig. Es kann natürlich so sein, das etwas in einem Buch anders und damit für Dich besser verständlich erklärt ist.
Es gibt auch Kurse die nur ein Leittext zu einem Lehrbuch sind, dann brauchst Du natürlich das entsprechende Buch. Das steht aber dann in der Kursbeschreibung.\

Anne2007 wrote:


- Gibt es vor den Klausuren irgendwelche "Wissenstests", also z.B. "Hausaufgaben", die man einschicken muss oder studiert man bis zur 1. Prüfung einfach so vor sich hin?\


Im Regelfall gibt es zu den Kurseinheiten Einsendeaufaben die man bearbeitet, einsendet und korrigiert zurückbekommt. Teilweise - das gilt aber vielleicht nicht für Mathe bzw. kann sich von Kurs zu Kurs unterscheiden - muss für die Klausurzulassung eine Mindestpunktzahl erreicht werden.\

Anne2007 wrote:


- Woher weiß ich, welche Kurse ich je Semester belegen sollte? Welche Kurse und wieviele SWS sind für den Einstieg sinnvoll?\


Bei Teilzeit würde ich mich am Anfang an den empfohlenen 9 SWS orientieren. Du bekommst dann schon ein Gefühl ob mehr geht oder ob es weniger sein sollte.\

Anne2007 wrote:


- Was bedeutet das mit dem Diplom I und II? Ich möchte analog eines Uni-Studiums den ganz normalen Dipl.-Mathematiker machen...\


Dann Diplom II.\

Anne2007 wrote:


- Wie steht es um die Anerkennung eines Fernstudiums auf dem Arbeitsmarkt? Irgendwelche Erfahrungswerte ob das einen Unterschied zur Uni macht?\


Das würde mich aus interessieren.\

Anne2007 wrote:


- Sollte ich sonst noch irgendwas wissen?\


Wenn ein Studienzentrum in Deiner Nähe liegt, geh zu den Mentorenstunden. Wenn angeboten, besuche die Studientage. Bearbeite lieber etwas weniger aber dafür gründlich und lege dafür lieber mal einen Kurs zur Seite. Sofern ein Kurs nicht grundlegend überarbeitet wurde kannst Du ihn kostenfrei mehrere Semester als Wiederholer nochmal belegen.

Viel Erfolg!

Grüße
Stefan

ich studiere Mathe im HF und Informatik im Nebenfach seit dem SoSe 2003 in Teilzeit. Davor hatte ich das als Gasthörer (nennt man jetzt Akademiestudent) ausprobiert. Allgemein kann ich die FernUni in Sachen Mathematik nur empfehlen. Ein Nebenfach wirst du warscheinlich mit BWL Abschluss nicht benötigen, erkundige dich aber vorsichtshalber beim Prüfungsamt.
Auf den Diplomstudiengang kannst du dich ja nur noch dieses SoSe einschreiben. Das ist ungünstig, denn es empfiehlt sich mit LA I anzufangen und dieser Kurs läuft regulär nur zum Wintersemester. Du kannst aber den LA I Kurs jederzeit im Rahmen eines "Schnupperstudiums" beziehen. Da du dich eh auf Kurswiederholungen einstellen kannst empfehle ich also das zu tun und den LA I Kurs "vorbereitend" im SoSe zu studieren und im WS regulär zu belegen.

Mathe zu studieren ist in der Tat etwas (teilweise völlig) anderes wie Schulmathematik. Man sollte stark motiviert sein und benötigt sehr viel Geduld, Fleiß und die Bereitschaft viel auswendig zu lernen. Das letztere erstaunt die meisten Anfänger. Viele denken Mathematik bestehe in erster Linie aus Knobeln. Natürlich ist auch knobeln dabei, aber die Menge an sauber definierten Begriffen die sitzen müssen nimmt im Verhältniss zur Schule drastisch zu. Einen sehr guten Eindruck von der "speziellen" Arbeitsweise der Mathmatik vermittelt das Buch "Mathematik verständlich dargestellt" von Herbert Meschkowski. Das empfehle ich auch zu Vorbereitung. Ein anderer guter Titel (mit vorzüglichem Analysisteil) ist "Was ist Mathematik" von Courant und Robbins.

Es gibt Hausaufgaben an der Fernuni- in Form von (teilweise sehr schwierigen) Einsendaufgaben. Im Diplomstudiengang musst du da auch Mindestpunktzahlen erreichen (ist aber machbar). Hier bieten die Mentorveranstaltungen bei Herrn Benz im Studienzentrum Karlsruhe ein sehr gute Hilfestellung (Du bist doch aus Freiburg im Breisgau- oder ? ich komme aus Ludwigsburg). Diese Einsendeaufgaben kommen handkorrigiert zurück. Die Korrekturkräfte sind meistens sehr engagiert und kommentieren ausführlich.

Beim Diplom Ia musst du im Hauptstudium weniger Kurse bearbeiten als beim Diplom II. Auch die Diplomarbeit ist nicht so umfangreich- berechtigt aber auch nicht zur Promotion. Diplom Ib würde ich nicht empfehlen- es ist inhaltlich etwas flach. Beim Bachelorstudiengang sind die Inhalte gleich wie beim Diplom Ia bzw. II im Grundstudium mit erweitertem Wahlpflichtbereich. Allerdings ist die Prüfungsordnung anderst (Prüfungsklausuren, also eher härter).

Regelstudienzeiten sind in Mathe kaum einzuhalten (sagen auch die Profs). Insbes. Am Anfang musst du bis zu drei Kurswiederholungen in LA und Ana einplanen. Man sollte ungefähr mind. eine Stunde am Tag lesen und/ oder Aufgaben bearbeiten. An den Wochenenden vor den Abgabeterminen der Einsendeaufgaben kannst du alle anderen Aktivitäten komplett streichen (alle 14 Tage). Mehr wie ein Kurs mit 4 SWS ist nebenberuflich nur schwer zu schaffen.

Uff- ich hoffe alle Fragen beantwortet zu haben-

viele Grüße an ein (hoffentlich) zukünftige Fachkomillitonin

neckartaler


Insbes. Am Anfang musst du bis zu drei Kurswiederholungen in LA und Ana einplanen.\


Das ist aber pessimistisch :( . Ich wünsche dir, dass das nicht passiert (was durchaus sehr wahrscheinlich ist).\


Insbes. Am Anfang musst du bis zu drei Kurswiederholungen in LA und Ana einplanen. Man sollte ungefähr mind. eine Stunde am Tag lesen und/ oder Aufgaben bearbeiten.\


Momentan habe ich auch eine volle Stelle, aber trotzdem arbeite ich mindestens 2 Stunden an Wochentagen für die Fernuni und am Wochenende fast die ganze Zeit (na gut, ich hab auch 3 Kurse belegt).\


Wie steht es um die Anerkennung eines Fernstudiums auf dem Arbeitsmarkt? Irgendwelche Erfahrungswerte ob das einen Unterschied zur Uni macht?\


Ich habe von einem Personalleiter gehört, dass er das Studium an der Fernuni voll anerkennt bzw. sehr hoch bewertet, wenn man einen Nebenjob hat oder zum Beispiel auch Mutter ist in den ersten Jahren.

Sehr schlecht sei allerdings, wenn man nur an der Fernuni studiert und keinen Nebenjob etc. hat.

Aber das ist ja bei dir nicht der Fall!

das mit den zwei bis drei Wiederholungen ist nicht pessimistisch gemeint- im Gegenteil. Die Abbrechquote in Mathematik liegt ja leider generell (nicht nur an der Fernuni) bei teilw. über 50%. Diese Leute brechen fast alle in den ersten beiden Semestern ab. Das muss nicht sein. Wiederholen lohnt sich wollte ich damit sagen. Wenn man erst mal in dem ganzen Formalismus sattelfest geworden ist dürfte man auch seine ursprünglichen Erwartungen wiederfinden.

Gruß Neckartaler

Am Anfang musst du bis zu drei Kurswiederholungen in LA und Ana einplanen.

Das Problem daran wird nur sein, dass die Kurse für Dipl. ein Verfallsdatum tragen, bspw. LA I wird letztmalig im WS 07/08 angeboten und der LN dazu kann wohl auch nur noch im WS 07/08 erworben werden.

musix wrote:

Das Problem daran wird nur sein, dass die Kurse für Dipl. ein Verfallsdatum tragen, bspw. LA I wird letztmalig im WS 07/08 angeboten und der LN dazu kann wohl auch nur noch im WS 07/08 erworben werden.

Das ist richtig. Daher auch meine Empfehlung den im SoSe in Form von dem Schnupperkurs zu bearbeiten. Zudem kann man ja auch die Semesterferien nutzen und wenn alle Stricke reisen gibt es immer noch die Möglichkeit auf den Bachelor umzusteigen. Prüfungsleistungen (allerdings keine Scheinklausuren) werden meines Wissens im Bachelor angerechnet. Also davon nicht abhalten lassen :)

Gruß Neckartaler

Die letztmalige Anmeldung für das Diplomstudium I, II war am 15.01.07.
Nach diesem Datum gibt es ohnehin nur noch Bachelor- und Masterstudiengänge. Ich bin auch mal gespannt ob diese neue Studienform (Bachelor etc.) genau so ein Reinfall wird, wie die hochgelobte Rechtschreibreform.

Gott ja, früher hies es Vordiplom, jetzt heist es Bachelor. Eigentlich ist es ja nicht schlecht, dass das "ehemalige Vordiplom" jetzt schon als Abschluss zählt. Unangenehm ist nur die neue Prüfungsordnung. Das alte System mit Leistungspunkten, Scheinklausur und mündlicher Prüfung lässt einem halt deutlich mehr Luft um Verständnis mit entsprechendem "Tiefgang" zu erwerben.

Gruß Alex

Neckartaler!
Ich wollte mich auch zuerst für den Diplomstudiengang Mathematik anmelden, hatte aber Bedenken falls es in einem Semester mal nicht so gut läuft, dass man dann ohnehin "zwangsweise" in den Bachelorstudiengang muß. Aus diesem Grund habe ich mich jetzt gleich für den Bachelor entschieden. Wenn ich aber hier von dir lese, dass du diesen Abschluß sogar nur mit dem Vordiplom gleichsetzt, macht das für alle zukünftigen Studenten nicht gerade "Lust" auf ein Bachelorstudium. Zum Glück besitze ich schon ein Diplom und studiere nur noch aus Interesse an der Mathematik. Das Vordiplom hatte damals (z.B im Ingenieurbereich) den Status eines Technikers. Das heißt ja der Bachelor.... aber lassen wir die Spekulation ob das Ding etwas wert ist oder nicht. Letztendlich ist es mir auch egal !

neckartaler wrote:

... früher hies es Vordiplom, jetzt heist es Bachelor ...


Hallo,

ich weiß ja nicht, ob Du es nur so dahingesagt hast, aber wer tatsächlich diesem Irrtum unterliegt braucht nur das Infoheft 4 aufzuschlagen und die Anforderungen des Bachelors und des Vordiploms nebeneinander zu legen.

Grüße
Stefan

dass der Bachelor "schwieriger" wie das Vordiplom ist will ich nicht bestreiten. Man braucht zwei VZ-Semester mehr, zwei HF Kurse mehr und muss eine Abschlussarbeit anfertigen. Auch halte ich die Prüfungsordnung für "verschärft" wegen den Prüfungsklausuren.

Das ändert nichts an der Tatsche, dass der Bachelor die Stelle des universitären Vordiploms eingenommen hat und der Master die Stelle des Diploms.

Der ursprüngliche Gedanke war ja (ich habe die Diskussion um die Einführung seit Mitte der 90iger Jahre aufmerksam verfolgt ) ein "Vordiplom mit Abschlussmöglichkeit" zu schaffen das den Einstieg in die Berufspraxis ermöglicht. Der Bachelor dürfte also "in der Mitte" zwischen Vordiplom und FH- Diplom anzusiedeln sein.

Gruß Neckartaler

Tops wrote:

Zum Glück besitze ich schon ein Diplom und studiere nur noch aus Interesse an der Mathematik. Das Vordiplom hatte damals (z.B im Ingenieurbereich) den Status eines Technikers. Das heißt ja der Bachelor.... aber lassen wir die Spekulation ob das Ding etwas wert ist oder nicht. Letztendlich ist es mir auch egal !

... eben. Was ein Abschluss letzendlich wert ist entscheidet der Arbeitsmarkt und nicht die akademische Ehre. Da Mathematik ein Schlüsselfach in Naturwissenschaft, Technik und Wirtschaft ist dürften die Chancen nicht schlecht sein zumal wenn man schon über eine einschlägige Ausbildung und Berufspraxis verfügt.

Dass ein Mathematikstudium hochinteressant und "ehrenvoll" ist steht für mich außer Frage. Wie auch immer der Abschluss heißen mag :)

Gruß Neckartaler

Das Diplom (FH) entspricht im internationalen Vergleich dem vierjährigen Bachelor honours. "First degree (4 years), with thesis. Qualifies to apply for admission for doctoral work"
Es gibt einige Universitäten in Deutschland wo man mit FH-Diplom seinen Master machen kann. An der Fernuniversität Hagen geben sie dir für den FH-Abschluß nicht einmal das Nebenfach in Mathematik für den Bachelor. Man könnte natürlich jetzt sagen "Typisch Deutsch". Nach der Devise: "International soll es schon sein, aber bitte nach unseren Bedingungen. FH-Absolventen hinten anstellen und Mund halten."

Tops wrote:

" An der Fernuniversität Hagen geben sie dir für den FH-Abschluß nicht einmal das Nebenfach in Mathematik für den Bachelor. Man könnte natürlich jetzt sagen "Typisch Deutsch". Nach der Devise: "International soll es schon sein, aber bitte nach unseren Bedingungen. FH-Absolventen hinten anstellen und Mund halten."

\

Da geb ich dir allerdings Recht. Wir hatten schon immer eine starke Neigung zum "idealistischen Übertreiben". Wenn ich da nur an diese Elite Uni Sche.... denke. Brrrr Igitt :mad:

Gruß Neckartaler

Ich darf jetzt als Diplom-Ingenieur FH im Bachelorstudiengang Mathematik drei Vorlesungen BWL als Nebenfach hören, da angeblich das "höherwertiger" ist als ein komplettes Ingenieurstudium. Wie lange sie noch mit solchen Schikanen durchkommen, interessiert mich auch mal.

Tops wrote:

Ich darf jetzt als Diplom-Ingenieur FH im Bachelorstudiengang Mathematik drei Vorlesungen BWL als Nebenfach hören ...


Hallo,

Du hast doch grundsätzlich die Möglichkeit den Master Methoden und Modelle zu machen und so das Nebenfach zu umgehen.

Grüße
Stefan

Das ist lustig !
Gerade eben kam die Email von der Fernuni, dass ich den Master machen kann. Ich hätte mich vielleicht einmal früher um diese Dinge kümmern sollen. Irgendwo auf diesen Seiten hatte ich gelesen, dass jemand diesen Master "komischer Master" nannte. So ganz begriffen habe ich das auch nicht, weshalb man einen Master in Mathematik bekommt wenn man ein halbes Bachelorstudium (Ana 1+2; L.A. 1+2) sowie 4 Vorlesungen aus dem ehemaligen Hauptstudium Diplom II. studiert. Das ist mir aber jetzt auch vollkommen egal, da ich das Ingenieurstudium wenigstens, für ein weiterführendes Studium, nicht umsonst gemacht habe.
Weiß jemand ob man nach diesem Master noch den "richtigen" Master der Mathematik darauf setzen kann ? Wenn nicht, dann ist das auch egal. Erst mal bin ich Glücklich das ich irgendein unnötiges Nebenfach umgehen kann und mit meinem Erststudium nun doch die Berechtigung habe Master werden zu können. Diplom-Ingenieur + Master Mathematik: Hört sich doch schon ganz gut an !!

Nur in master methoden und modelle kann man nicht promovieren
es dauert 4 semester im idealfall. wenn mann noch 3 semester daran hängst hat man einen diplom2 mit anspruch auf eine promotion.den sinn dieses masterstudiums habe ich selber nicht verstanden, ich bin selbst promovierter arzt. habe überlegt ob ich auch diesen masterstudiengang für methoden und modelle machen soll, habe mich dann doch für Diplom 2 entschieden, da mir das nebenfach anerkannt wird.

Das Diplom ist ja nun mal ein Auslaufmodell. Ich hätte es zwar auch gerne noch gemacht, aber die ganze Situation wie das in den nächsten Jahren mit den letzten Mohikanern der DI und DII Studies in Mathe noch weitergehen soll, war mir dann doch zu undurchsichtig. Ich will jetzt auch gar nicht meckern, denn wenn ich an der Fernuni den Master Methoden und Modelle machen darf, bin ich erst mal zufrieden und muß nicht in den Bachelorstudiengang Mathematik. Danach wollte ich schon weiter (immer voraugesetzt ich schaffe den Master), und glaube fest daran das man einen Master, egal ob nun erster oder zweiter Garnitur, nicht wieder in den Bachelorstudiengang zurück schicken kann. Die Damen aus dem Studentensekretariat wußten auch nicht so genau wie das sich alles in den nächsten Jahren entwickeln wird. Wie gesagt, meine Hoffnung ist, nach dem "kleinen Master" zum "großen Master" zugelassen zu werden. Alles andere wäre ja auch ein bißchen grotesk.